Ausgabe 
28.11.1905 Zweites Blatt
 
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Zt.p.a.p.mX CflETEPBYPFV

ischuhe

Haltbareres dah^

Heiratet nur

Fleischpreise in Gießen

Brotpreise in Gießen

Getreidepreise in Mannheim

mit einem Toast auf daS deutsche

Otschakow"

Minen, das Schiff zu verlassen.

Summe 8

es MtW;

ade

2Lrrivtrstta'1s-Machrichtt-n.

Handel

des

149.60

Börse, 28. Nov., Anfangskurse

27.

Niedrigste

Marke auf der Sohle.

Höchste Temperatur am 27. November

sind gezwungen Ein Bataillon Ne-

Nurecht mit Dreieck-

. 68.10

. 97.85

Ochsen

Kälber

Schweine

Die neuen Militärpcnsicmsgesetze sollew ft1 r a f t ab 1. April 1905 au^geftottet

nach ab» den

Harpener Bergwerk Laurahütte . . * Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Türkenlose . . -

Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn

. 217.20

. 256.90

. 24.40

. 125.75

Weißbrot 2 Kg. 52 Pta.

Schwarzbrot 2 Kg. 48 Pfg.

4% linear. Goldrente . .

4% Italien. Rente . . .

3% Portugiesen Serie I .

Reichsanleihe do.

Konsols . . do. . .

Hessen . . Oberhessen

+ 11,4° C.

+ 3,4° C.

. 24.60

. 142.20

. 126.75

W/o 3% 3^°/o 3% 3K°/0

(9(u5 dem Kladderadatsch.) einen Mann, der raucht'.'

Die Offiziere und Mann

Weizen 100 Kg. 18.75 Mk.

Roggen 100 Kg. 17.30-00.00 Mk.

.dffigi ö§ folgendes gemeldet:

(haften des Kreuzers

'/, Kg. 72-82 Pfg.

'/, , 7080 , V. 80 90

?lnlaß der silbernen Hochzeitsfeierlichkeiten Berlin zu kommen. Das Königspaar mußte jedoch in lehnendem Sinne antworten und wird sich durch Herzog von Genua vertreten lassen.

Riva, 28. Nov. Die neue große Strand pro m en

Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte......

Nordd. Lloyd.....

Oberschi es. Eisen-Industrie

3°/0 Mexikaner . . 4%°/o Chinesen . .

Aktien:

Bochum Guss . . .

Buderus E. W. . .

Tendenz: fester.

Berliner

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: fest

Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M.

Tuberkulose Krebs Lungenentzündung Altersschwäche Krämpfen Rhachitis Selbstmord

Lungolago bei Salo ist fast ganz in den See ge­stürzt. Die Erdbewegung dauert noch fort. Der Schaden betragt 200 000 Lire.

M hsl oivi tz , 28. Nov. Bei Modvew wurde von drei nach Preußen flüchtenden Personen eine auf russischem Boden er­schossen.

Newp ork, 28. Nov. Der Generalstab schlägt vor, au31 gedienten Soldaten eine 5 0 000 Mann starke Armee- Reserve zu organisieren, damit im Kriegsfälle die gesetzliche- Präsenzstärke von 100 000 Mann zur Verfügung steht.

Tic Marktpreise für Bich und frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 27 November 1905.

Berlin, 28. Nov. Gestern abend versammelten sich die Teilnehmer an dem deutschen Städtetage zu einem Festessen. Oberbürgermeister Kirschner toastete auf die Entwickelung des Städtetages. In launiger Erwiderung dankte Oberbürgermeister von Schuh aus Nürnberg und brachte sein Glas der Neichshauptstadt und ihrem Oberbürger­meister. Dann trank Stadtvcrordnetenvorsteher Dr. Langer-

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 29. November 1905: Leicht trüb, noch etwas Nebel, Nieder­schläge, leicht Schnee.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

50 Kg. Schlachtgewicht 80-84 Mk.

V, Kg. Schlachtgew. 8690 Pf. ,'/! ' , ' 79-00

Arbeiterkewcgung.

Prag, 27. Novbr. Tie Eisenbahnarbeiter der Pri- vatbahncn beschlossen gestern, falls nicht am 1. Dezember 20 70 Lohnzulage bewilligt würden, am 1. Januar 1906 mit der ver­stärkten passiven R e s i st e n z zu beginnen.

Meteorolofliscke Beobachtungen

der Station Gießen.

ein Glas auf die drei Dr. Dove antwortete Bürgertum.

Berlin, 28. Nov mit rückwirkender werden. _,

Christian ia, 27. Nov. König Oskar von Schweden sandte folgendes Telegramm an König Haakon:Indent ich Eurer Majestät für Ihr Telegramm danke, bitte ich Sie, über­zeugt zu sein, daß jedes aufrichtige Bestreben nach gutem Einvernehmen zwischen beiden Ländern von meiner Seite stets shm va t hisch e Aufnahme finden wird."

London, 27. Nov. Von allen Teilen der englischen Küstt treffen Meldungen über Verluste a n S ch i f f e n n n d M e n * schenl eben ein, die durch den heftigen Sturm lierbeigcsi'ihrt wurden. Der zwischen Glasgow und Belfast verkehrende Dampfer Peridot" ist bei der Mageehalbinsel gescheitert und ganz ver­loren: der Kavitän und die aus-ehm Mairn bestehende Besatzung

. 248.60

. 139.40

140.70

133.00

267.10

225.50

163.50

217.30

256.00

125.20

135.70

178.70

149.70

241.40

183.40

189.20

164.25

210.70

. . 100.65

. . 89.10

. . 100.85

. . 89.00

. . 99.20

. 175.10

. 149.70

. 241.90

. 102.00

. 164.60

90.00

68.10

67.90

93.80

95.70

90.00

139.00

54.00

89.45

Telefonische Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für nnd Industrie, Giessen.

Frankfurter Börse, 28. Nov., 1.15 Uhr.

mmlung de-i utschland pic Refolution gegi ier Lebensbi tc Steuer auf 5 artensteuer t ) verübte ljier:. einen »Leutm^ !s jogcnanten ,6 eh und dann:.~ ng bet: hiesigni 1

in Bayern «v xu^xat. ijj. J

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betressendcn Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Eingesandt.

(Für den Inhalt der unter die-str Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Nedaktian dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Notiz im 2. Blatt von Nr. 276 desGieß. Anz", daß Moor- n n d S ch l a m m b ä d e r in der S t e p h a n st r a ß e gratis verabreicht werden", hat im südlicknm Teil der Goethe­ft r a ß e einige Erregung hervorgerufen. Man befürchtet nämlich mit Recht eine Konkurrenz. Der genannte Teil der Goethe- ftraße hat seither unstreitig im fraglichen Wettbewerb dieser Sackte zu Gießen oben angestanden. Und man hat das auch seither geachtet, so daß sogar ein Beschluß der Stadtverordneten dieses Frühjahrs, diesen Straßenteil baulich herzustellen, .gewiß mit Rücksicht auf diese bereckttigte Eigentümlichkeit unausgeführt geblieben ist. Und nun auf einmal diese nachbarliche Konkur­renz! Es ist schauderhaft! *

Am Sonntagabend gegen 7- , Uhr, wurden die Paffanten in der städtischen Anlage zwisckien Johannes- und Goetbestraße un­angenehm überrascht. Dachte man anfänglich, daß man sich vor einem durchgegangencn Pferde, das die Anlagcnwege zum Tummelplatz seines Tatendranges gewählt habe, salvieren müffe, so nahm man alsbald wahr, daß ein Offizier in schlankem Trab durch die bestürzten Spaziergänger ritt. Sicher ist der Wunsch nicht zu unbescheiden, künftighin durch Anschlag oder öffentliche Bekanntmachung, ähnlich wie bei Scharfschießübungen, vor dem Betreten W durch solche militärische Hebungen gefähr- beten Terrains zu warnen. Ein Svaziergänger.

Hans auf die Gäste. Oberbürgermeister Fuß auS Kiel leerte Referenten der Sitzung und Syndikus

Familien'» achrichtcn.

Gestorben. Frau Emilie Herzog, geb. Scheuer, Worms. Frau Katbarine Kießelbach, geb. Klingelhöfer, Kirchhain. £>erv Mediziualrat Dr. Ludwig Matthias, Lauterbach. Herr Georg Nürnberger, Liudheim. Herr Justus Ludwig, Marburg. Herr Gemeindeoo rsteher und Standesbeamte Friedrich Neinstädtler, Dorlar. m t

Verlobte. Fräulein Thekla Heuser, Nieder-Gemunden, nut Herrn Theodor Tieck, Berlin.

"ferne hat mit den Matrosen gemeinsame Sache ge- Mckt. Neber die Festung ist der Belagerungszustand ver- hönat worden. Nach privaten Meldungen sind die Land- icieittigungen sämtlicher Forts, die den Kriegshafen und die Lwd't beherrschen, in den Händen der Meuterer, welche er- pätten, sie würden jedes Schiff in den Grund schießen, welches ohne Erlaubnis in See geht. Die Meuterer sollen entschloffen sein, gegen die Truppen, die zur Unterdrückung der Revolte oikßesandt werden, zu kämpfen.

Ein Petersburger Korrespondent meldet, daß die Gruppen in allen Teilen deS Reiches sich den Revolutionären anschließen. DaS Kriegsministerium ertielt Depeschen von den Militärbehörden in Odeffa, Ascha- lab, Taschkent, Kiew, Charkow, Warschau und Astrachan, iit alle darin übereinstimmen, daß Truppen-Revolten bevor- Ifccn. Die Militärbehörden melden, mannigfache Anzeichen juiädhcn dafür, daß eine allgemeine Meuterei geplant sei.

ihlberg 20, » .dm unWWv ad. Gemeinde Üi- einberg 50, 0. £ luter 10, Gebr.r- 0, 6. Challier 8,i Sergniignngsverein

5 LladlvewrdnM 5,' Stabroerorbnti«; nn Katz, Wieje-i b sniiejetf, 5, Cainnr.

f 5, Julius Stern.- 's Stern, W ü WA*'

o L. 5.

sind ertrunken.

Rom, 28. Nov. Wie verlautet, hatte Kaiser Wil­helm das italienische Königspaar eingeladen, ans

Die Thronrede zur Eröffnung des Reichstags

(Drahtm eld ung des G i e ß. A n z.)

Berlin, 28. November.

Die Eröffnung des Reichstags fand Hencke mittag 12 Uhr statt. Tie vom Kaiser verlesene Thronrede weist auf den Abschluß der H a n d elsver tra ge hin und bespricht die Lage der Reichsfinanzen, unter der die Bundesstaaten schwer zu leiden haben, .ue Re­form v o r s ch ls g e der Regierungen lassen den notwen­digen Unterhalt des Volkes frei und wollen die neuen Em-

4% Oesterr. Goldrente. . 100.35

4'/. Oesterr. Silberrente 100.60

--- 96.05

Wie die N. Fr. Pr. von der Wiener Universität berichtet, fctic derzeit für die Nachfolge Nothnagels Professor Wilh. v. L e u h e n ffß; ü r z b u r g im Vordergründe der Kandidaturen, lieber die fohroc, welche Professor v. Krehl aus Straßburg veranlaßten, die fri-.mi« und) Wien auf Nothnagels Lebckanzel abzulehnen, wird Berlin berichtet. Krehl batte einige Tage in Wien geweilt und kn i nfortige» Neubau der Klinik verlangt. Als ihm aber geantt rjiKrt wurde, daß der Neubau erst nach einer Reihe von Jahren r Umgriff genommen werden könnte, haben sich die Verhandlungen h lrizten Moment zerschlagen. ,

! 3 ena, 27. Novbr. Die Studierenden au5 Rußland .«den zu erkennen, daß sie die hiesige Universität v e r I a s s e n raten, wenn die Universitätsbehörde noch länger die bisherige >rckhaltung bewahrt. Der Streik dauert schon die vierte kk» b ohne daß die Stichhaltigkeit der gegen sie gerichteten An- ijrfe erwiesen ist.

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M» neue Snuppi^f151"'* erji# werd» rankt wai-n W_ di- L. ebliebcn f* ,n / andere MM- Seeunsälle ijj deutschen

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di- 4 .Wunen. jn bet ,b,e .Steu0[4 »on m z, * * in fllmnij )ct nut dec ° ltsvorlage wiammiung §3en Beschul fmb vergeh

Verminte ndennachlaß i 2009 M c- gen für Lehnu 'Zuschuß 63 92'. Nk., eine Juiü-

Gehaltse^. henlehrer an: >nisch gebilbek. und Fahrns von 50 000! stattenden Sein

Äerichtslaat.

Das fürstliche Testament. Unter der Anllage des 'k rniges mußte sich derPrivativ Freiherr Robert :t Pagen Hardt vor der neunten Strafkammer des «tichts I zu Berlin verantworten. Der 24 jährige Angeklagte »irde aus der Strafanstalt Plötzcnsee vvrgefiihrt, wo er eine Hh wegen Betruges in vier Fällen zudiktierte einjährige Gefang- N.strafe verbüßt. Erst kürzlich stand v. Pagenhardt >n)ttr der Nülage des Betruges uiid des Diebstahls vor dem Schoffen- ffeck't I und wurde zu einer Zusatzslrase von sechs Monaten Ot jckngnis verurteilt. Er hatte seinerzeit bei einem Pfandleiher trhieve Brillantringc entwendet. Außerdem hatte er einen Mllner tri 270 Mark erleichtert. In diese Betriigsaffärc svielte schon m Testament des Großvaters des Angeklagten, des Fürsten t Isenburg-Büdingen hinein. Mit demselben Schrift- Ifct? hat u. o. auch die Mutter des v. P., die Prinzessin 'iloxandra v. Psenburg, gearbeitet. Auch in dem nun- rtfr zur Anklage stehenden Betrugsfall spielt jenes ^.estament ipic Rolle. Durch einen Herrn R. wurde der Juwelier E. mit ih Angeklagten bekannt. Wie E. behauptet, habe ihm v. Pageu- Ifctbi mitgeteilt, er sei kürzlich wegen eines Jugendstreichs von ih. im'irttembertnschen Ulanenregiment in Stuttaart entlasten und W,. bis ihm in etwa drei Monaten die Erbschaft seines stftotz- T!cr5 in Höhe von 5060 000 Mark auSbe^Uilt würde, leinen Intrezrb. Der Juwelier ließ sich verlefteu. dem Angeklagten Ju- teltnt im Werte von 800 Mark auszuhändigen. Der ryreiherr Jstte: nichts eiligeres zu tun, als die Brillanten zu verietzem

Erlös war bald in leichffinniger Gesellschaft DerjubeU. Das Lflannent war an sich echt, die Gesamtsumme durfte dem Si'btn des Testators gemäß erst im Jahre 1912 an verschiedene Grhit verteilt werden. Der auf den Angeklagten entfallende Lil der Erbschaft beträgt aber nur etwa 7000 Mark. j.er -ÄtZhof kam zu einer Freisprechung, da E. die sonst gribtte Vorsicht im Geschäftsverkehr nicht be- ctH-et habe.

Oie Strafkammer z u T r a ii n st e i n (Bauern) verur-- liilte den vormaligen Burenober st L ud w i gvonFol e w sri, Bdkedositzer in Bergen, wegen Bigamie, Meineids und Urkunden- ffilicboiuig zu einem Jahr und sieben Monaten Gefängnis.

M ü n ch e n - G l a d b a ch , 24 Nov. Der Taglohner Johann ppitrmen, der zahlreiche grauen überfallen, vergewaltigt ui Bberaubt hatte, wurde vom hiesigen Schwurgericht zu emer Qriaumtstrase von 14 Jahren Zuchthaus verurteilt.

tand' orfcrc;

Sie tmK lelegentl'ch ||e r; «* K Wt.

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-»»s-. cn an. £:: jtter Verbund -

Eine oldenburgifche Exzellenz.

Exzellenz ist geworden der pokerkundige Ruhst rat Spielend hat er erreicht, was sich der Muhe versagt.

Bebel (für sich):Es ist ja schön, einem damit zu jroScn, daß er hinauSfliegt, wenn er nicht gehorcht, oder daß rni ihn zerschmettert, wenn er nicht gleich vor einem bin» riet, aber:Gehorche, oder ich enterbe dich!" daS klingt jod) ganz anders. Dem Geier sei Dank, daß ich daS jetzt rjd> fügen kann.

3% Portuaiesen IH 4>5°/6 russ. Staatsanl. 1905 414° n japan. Staatsanleihe 1 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......

4% Griech. Monopol-Anl. .

äussere Argentinier .

nahmen dem Bier, dem Tabak, dem Person en ver^ kehr und Güterumsatz, sowie einer Reichs-Erb­schaftssteuer entnehmen Die Thronrede bespricht so­dann die Notwendigkeit der Flottenvorlage und deren Inhalt und kündigt die Regelung des Versorgungs­wesens für Offiziere und Mannschaften deS Heeres und der Marine, eine Mänderung des Börsen- g c s e tz c s und eine Vorlage über die Erwerbung der Rechtsfähigkeit der gewerblichen Berufs­vereine an. Unter Hinweis auf die Lage der Schutz­gebiete wird sodann e;nc Vorla üb r den Bäu leistungs­fähiger Verkehrswege in den Schutzgebieten ange­kündigt. Das Reich steht zu allen Mächten in kor­rekten und zu den m e i st c n Mächten in freundschaft­lichen Beziehungen. Die Tbronrede gedenkt weiter des Friedensschlusses, der den Eintritt Japans in die Reihe der Großmächte zur Folge hatte, spricht Ruß- land Shmpathien für die Neuordnung seiner inneren Zu­stande aus und beglückwünscht Norwegen. Wie ein Blick auf Deutschlands internationale Stell­ung zeigt, haben wir fortdauernd mit einem Ver­kennen der deutschen Sinnesart und mit Vor­urteilen gegen den Fortschritt des deutsck)cn Fleißes zu kämpfen. Die bei der M a r o kko - ?l!ngelegenheit vor- handenen Schwierigkeiten entspringen der Neigung, die be­rührten Angelegenheiten opne unsere Mitwirkung zu er­ledigen. Solche Strömungen können an einem Punkt unter­drückt werden und an einem anderen Punkt wiederkehren. Es ist mir eine heilige Sache um den Frieden des deutschen Volkes, aber die Zeichen der Zeit machen es der Nc.lion zur Pflrchr, die Schutz wehr gegen unberechtigte Angriffe zu verstärken. Ilm so sicherer mag es dann gelingen, die friedlichen Ziele des Dreibundes zu verwirklichen."

Aan8et und JerkU'r. Volkswirtschaft.

Märkte.

Gießen, 28. Nov. Marktbericht. 9(uf heutigem Wochenmarkt. kosteten: Butter rr. Pst). 1.101.20 Mk.. Hühnereier 1 St. 89 Vfg.. 2 Stck. 0000 Pfg., Gänsecier 15OO Psg., Enteneier 67 Pfg., Käse Pr. Stck. 68 Pf., Käsematte 2 Stck. 56 Pfg. Erbfen pr.Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar0,80-1,00 Mk., Hühner pr.St. 1 001,60 Alk., Hähne vr. Stück 0,801,80 Mk., Enten pr. Stuck 1'802 20 Tlf., Gänse vr. Pst). 6070 Psg., Ochsenllcisch vr. Pfd. 7282 Pfg., Kuh- und Rindfleisch vr. Pfund 7072 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 8090 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Blund 94 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70-80 Psg., Hammelfleisch pr. Vhmd 5076 Pfg. Welsche per Psund Kartoffeln vr. 100 Kg. 5 00-5,50 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00-8,00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., 9(evfcl vcr Pfund 10 bis 25 Psg., in Körben 00 Pfg., Nüsse 100 Stück 3040 Pfg., Birnen per Pfd. Mk. 0.190.20, Weißkraut per Stück 810 Pfg., per Zentner Mk. 2.003.00. Marktzeit 82 Uhr.

WSiftnIliHÄedttM »rr ssodrvWr in btr Stobt ®ie§rn

43. Woche. Pom 22. bis 28. Oktober 1905.

Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 fink!. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 14,84

nach Abzug von 0 Ortsfremden: 00,00 n/no.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

1. Lebensiahr: 2.15. Jahr

i kiele Mahnung richtet eine Dame anläßlich eines Vortrages jn New-Hocker Frauenklub an ihre Zuhörerinnen. Die Rebncrin führte au§:Auf keinen Fall heiraten Sie einen «lärm, der nicht raucht! Nach meinen reichen Erfahrungen find alle Männer, die nicht rauchen, ungeduldig und streit- si5)kig und besitzen keinen Humor. Besonders nach dem ^iner, wo der Mann doch seine besten Seiten zeigen soll, ji der Nichtraucher unausstehlich. Er geht rastlos im Jimnicr auf und ab, weil ihm etwa? fehlt, und sucht irgend eine Veranlassung, um räfonniercn zu können. Der Raucher togrgen zündet sich nach Tisch mit großem Behagen seine gtnarrc an und befindet sich dann in einem Zustand der glücklichsten Zufriedenheit. Ich bin überzeugt, daß die Vor- schumg bestimmt hat, der Mann soll rauchen, und daß sie liqen§ den Tabak geschaffen hat. Mit einem Mann also, der der Borsehung in diesem Punkte nicht gehorcht, ist etwas nicht: in Ordnung. Darum rate ich Ihnen, meine Damen, im Interesse Ihres Glückes und Ihrer Zukunft, jeden Hei- toMantrag eines Nichtrauchers auszuschlagen:"

Ausstsche ^HeiligReifen.

Nach einer glänzenden Rede NodiczowS faßte der Hemstwo-Kongreß einstimmig eine Resolution, in welcher die Juden hetz en aufs schärfste v er u rte i lt werden und die Gleichberechtigung sämtlicher Bürger und die un- «^ugliche Aufhebung aller AuSnahmeges. kategorisch ver­fangt wird. Ebenso fordert sie einstimmig, daß der Unter- richi in d en Volksschulen in der Muttersprache der ZchLler erteilt wird. Nach Erledigung einiger Organisations- jragen wurde der Kongreß geschlossen.

ES verlautet, 33 Petersburger Fabriken mit 15 »0 0 Arbeitern kündigten die Entlassung der Ar­beiter an.

Von der Meuterei in Sewastopol wird heute

November

ine ter i 0° -ziert

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ative )tigkeit

Achtung

)stärke

Wetter

1905.

Baro au rebii

S o o -O

H

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pna-2 P1G

Windi

Win!

27.

9*5

740,1

+ 7,1

6,7

88

SW

4

Sonnenschein

27.

9"

742 8

+ 3,5

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WSW

2

KlarerHimmel

28.

725

743,9

+ 3,4

4,9

83

w

4

Bew. Himmel