Z860\
Zt.p.a.p.mX CflETEPBYPFV
ischuhe
Haltbareres dah^
Heiratet nur
Fleischpreise in Gießen
Brotpreise in Gießen
Getreidepreise in Mannheim
mit einem Toast auf daS deutsche
„Otschakow"
Minen, das Schiff zu verlassen.
Summe 8
es MtW;
ade
2Lrrivtrstta'1s-Machrichtt-n.
Handel
des
149.60
Börse, 28. Nov., Anfangskurse
27.
Niedrigste
Marke auf der Sohle.
Höchste Temperatur am 27. November —
sind gezwungen Ein Bataillon Ne-
Nurecht mit Dreieck-
. 68.10
. 97.85
Ochsen
Kälber
Schweine
Die neuen Militärpcnsicmsgesetze sollew ft1 r a f t ab 1. April 1905 au^geftottet
nach ab» den
Harpener Bergwerk Laurahütte . . * Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Türkenlose . . -
Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn
. 217.20
. 256.90
. 24.40
. 125.75
Weißbrot 2 Kg. 52 Pta.
Schwarzbrot 2 Kg. 48 Pfg.
4% linear. Goldrente . .
4% Italien. Rente . . .
3% Portugiesen Serie I .
Reichsanleihe do.
Konsols . . do. . .
Hessen . . Oberhessen
+ 11,4° C.
+ 3,4° C.
. 24.60
. 142.20
. 126.75
•W/o 3% 3^°/o 3% 3K°/0
(9(u5 dem Kladderadatsch.) einen Mann, der raucht'.'
Die Offiziere und Mann
Weizen 100 Kg. 18.75 Mk.
Roggen 100 Kg. 17.30-00.00 Mk.
.dffigi ö§ folgendes gemeldet:
■(haften des Kreuzers
'/, Kg. 72-82 Pfg.
'/, , 70—80 , V. „ 80 90 „
?lnlaß der silbernen Hochzeitsfeierlichkeiten Berlin zu kommen. Das Königspaar mußte jedoch in lehnendem Sinne antworten und wird sich durch Herzog von Genua vertreten lassen.
Riva, 28. Nov. Die neue große Strand pro m en
Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte......
Nordd. Lloyd.....
Oberschi es. Eisen-Industrie
3°/0 Mexikaner . . 4%°/o Chinesen . .
Aktien:
Bochum Guss . . .
Buderus E. W. . .
Tendenz: fester.
Berliner
Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: fest
Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M.
Tuberkulose Krebs Lungenentzündung Altersschwäche Krämpfen Rhachitis Selbstmord
Lungolago bei Salo ist fast ganz in den See gestürzt. Die Erdbewegung dauert noch fort. Der Schaden betragt 200 000 Lire.
M hsl oivi tz , 28. Nov. Bei Modvew wurde von drei nach Preußen flüchtenden Personen eine auf russischem Boden erschossen.
Newp ork, 28. Nov. Der Generalstab schlägt vor, au31 gedienten Soldaten eine 5 0 000 Mann starke Armee- Reserve zu organisieren, damit im Kriegsfälle die gesetzliche- Präsenzstärke von 100 000 Mann zur Verfügung steht.
Tic Marktpreise für Bich und frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 27 November 1905.
Berlin, 28. Nov. Gestern abend versammelten sich die Teilnehmer an dem deutschen Städtetage zu einem Festessen. Oberbürgermeister Kirschner toastete auf die Entwickelung des Städtetages. In launiger Erwiderung dankte Oberbürgermeister von Schuh aus Nürnberg und brachte sein Glas der Neichshauptstadt und ihrem Oberbürgermeister. Dann trank Stadtvcrordnetenvorsteher Dr. Langer-
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 29. November 1905: Leicht trüb, noch etwas Nebel, Niederschläge, leicht Schnee.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
50 Kg. Schlachtgewicht 80-84 Mk.
V, Kg. Schlachtgew. 86—90 Pf. ,'/! ' , ' 79-00 „
Arbeiterkewcgung.
Prag, 27. Novbr. Tie Eisenbahnarbeiter der Pri- vatbahncn beschlossen gestern, falls nicht am 1. Dezember 20 70 Lohnzulage bewilligt würden, am 1. Januar 1906 mit der verstärkten passiven R e s i st e n z zu beginnen.
Meteorolofliscke Beobachtungen
der Station Gießen.
ein Glas auf die drei Dr. Dove antwortete Bürgertum.
Berlin, 28. Nov mit rückwirkender werden. _,
Christian ia, 27. Nov. König Oskar von Schweden sandte folgendes Telegramm an König Haakon: „Indent ich Eurer Majestät für Ihr Telegramm danke, bitte ich Sie, überzeugt zu sein, daß jedes aufrichtige Bestreben nach gutem Einvernehmen zwischen beiden Ländern von meiner Seite stets shm va t hisch e Aufnahme finden wird."
London, 27. Nov. Von allen Teilen der englischen Küstt treffen Meldungen über Verluste a n S ch i f f e n n n d M e n *• schenl eben ein, die durch den heftigen Sturm lierbeigcsi'ihrt wurden. Der zwischen Glasgow und Belfast verkehrende Dampfer „Peridot" ist bei der Mageehalbinsel gescheitert und ganz verloren: der Kavitän und die aus-ehm Mairn bestehende Besatzung
. 248.60
. 139.40
140.70
133.00
267.10
225.50
163.50
217.30
256.00
125.20
135.70
178.70
149.70
241.40
183.40
189.20
164.25
210.70
. . 100.65
. . 89.10
. . 100.85
. . 89.00
. . 99.20
. 175.10
. 149.70
. 241.90
. 102.00
. 164.60
90.00
68.10
67.90
93.80
95.70
90.00
139.00
54.00
89.45
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für nnd Industrie, Giessen.
Frankfurter Börse, 28. Nov., 1.15 Uhr.
mmlung de-i utschland pic Refolution gegi ier Lebensbi tc Steuer auf 5 artensteuer t ) verübte ljier:. einen »Leutm^ !s jogcnanten ,6 eh und dann:.~ ng bet: hiesigni 1
in Bayern «v xu^xat. ijj. J
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betressendcn Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Eingesandt.
(Für den Inhalt der unter die-str Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Nedaktian dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Die Notiz im 2. Blatt von Nr. 276 des „Gieß. Anz", daß „Moor- n n d S ch l a m m b ä d e r in der S t e p h a n st r a ß e gratis verabreicht werden", hat im südlicknm Teil der Goetheft r a ß e einige Erregung hervorgerufen. Man befürchtet nämlich mit Recht eine Konkurrenz. Der genannte Teil der Goethe- ftraße hat seither unstreitig im fraglichen Wettbewerb dieser Sackte zu Gießen oben angestanden. Und man hat das auch seither geachtet, so daß sogar ein Beschluß der Stadtverordneten dieses Frühjahrs, diesen Straßenteil baulich herzustellen, .gewiß mit Rücksicht auf diese bereckttigte Eigentümlichkeit unausgeführt geblieben ist. Und nun auf einmal diese nachbarliche Konkurrenz! Es ist schauderhaft! *
Am Sonntagabend gegen 7- , Uhr, wurden die Paffanten in der städtischen Anlage zwisckien Johannes- und Goetbestraße unangenehm überrascht. Dachte man anfänglich, daß man sich vor einem durchgegangencn Pferde, das die Anlagcnwege zum Tummelplatz seines Tatendranges gewählt habe, salvieren müffe, so nahm man alsbald wahr, daß ein Offizier in schlankem Trab durch die bestürzten Spaziergänger ritt. Sicher ist der Wunsch nicht zu unbescheiden, künftighin durch Anschlag oder öffentliche Bekanntmachung, ähnlich wie bei Scharfschießübungen, vor dem Betreten W durch solche militärische Hebungen gefähr- beten Terrains zu warnen. Ein Svaziergänger.
Hans auf die Gäste. Oberbürgermeister Fuß auS Kiel leerte Referenten der Sitzung und Syndikus
Familien'» achrichtcn.
Gestorben. Frau Emilie Herzog, geb. Scheuer, Worms. — Frau Katbarine Kießelbach, geb. Klingelhöfer, Kirchhain. — £>erv Mediziualrat Dr. Ludwig Matthias, Lauterbach. — Herr Georg Nürnberger, Liudheim. — Herr Justus Ludwig, Marburg. — Herr Gemeindeoo rsteher und Standesbeamte Friedrich Neinstädtler, Dorlar. m t
Verlobte. Fräulein Thekla Heuser, Nieder-Gemunden, nut Herrn Theodor Tieck, Berlin.
"ferne hat mit den Matrosen gemeinsame Sache ge- Mckt. Neber die Festung ist der Belagerungszustand ver- hönat worden. — Nach privaten Meldungen sind die Land- icieittigungen sämtlicher Forts, die den Kriegshafen und die Lwd't beherrschen, in den Händen der Meuterer, welche er- pätten, sie würden jedes Schiff in den Grund schießen, welches ohne Erlaubnis in See geht. Die Meuterer sollen entschloffen sein, gegen die Truppen, die zur Unterdrückung der Revolte oikßesandt werden, zu kämpfen.
Ein Petersburger Korrespondent meldet, daß die Gruppen in allen Teilen deS Reiches sich den Revolutionären anschließen. DaS Kriegsministerium ertielt Depeschen von den Militärbehörden in Odeffa, Ascha- lab, Taschkent, Kiew, Charkow, Warschau und Astrachan, iit alle darin übereinstimmen, daß Truppen-Revolten bevor- Ifccn. Die Militärbehörden melden, mannigfache Anzeichen •juiädhcn dafür, daß eine allgemeine Meuterei geplant sei.
ihlberg 20, » .dm unWWv ad. Gemeinde Üi- einberg 50, 0. £ luter 10, Gebr.r- 0, 6. Challier 8,i Sergniignngsverein
5 LladlvewrdnM 5,' Stabroerorbnti«; nn Katz, Wieje-i b sniiejetf, 5, Cainnr.
f 5, Julius Stern.- „'s Stern, W ü WA*'
o L. 5.
sind ertrunken.
Rom, 28. Nov. Wie verlautet, hatte Kaiser Wilhelm das italienische Königspaar eingeladen, ans
Die Thronrede zur Eröffnung des Reichstags
(Drahtm eld ung des G i e ß. A n z.)
Berlin, 28. November.
Die Eröffnung des Reichstags fand Hencke mittag 12 Uhr statt. Tie vom Kaiser verlesene Thronrede weist auf den Abschluß der H a n d elsver tra ge hin und bespricht die Lage der Reichsfinanzen, unter der die Bundesstaaten schwer zu leiden haben, .ue Reform v o r s ch ls g e der Regierungen lassen den notwendigen Unterhalt des Volkes frei und wollen die neuen Em-
4% Oesterr. Goldrente. . 100.35
4'/. Oesterr. Silberrente 100.60
• --- 96.05
— Wie die N. Fr. Pr. von der Wiener Universität berichtet, fctic derzeit für die Nachfolge Nothnagels Professor Wilh. v. L e u h e n ffß; ü r z b u r g im Vordergründe der Kandidaturen, lieber die fohroc, welche Professor v. Krehl aus Straßburg veranlaßten, die •fri-.mi« und) Wien auf Nothnagels Lebckanzel abzulehnen, wird ■ Berlin berichtet. Krehl batte einige Tage in Wien geweilt und kn i nfortige» Neubau der Klinik verlangt. Als ihm aber geantt rjiKrt wurde, daß der Neubau erst nach einer Reihe von Jahren r Umgriff genommen werden könnte, haben sich die Verhandlungen h lrizten Moment zerschlagen. ,
! 3 ena, 27. Novbr. Die Studierenden au5 Rußland .«den zu erkennen, daß sie die hiesige Universität v e r I a s s e n raten, wenn die Universitätsbehörde noch länger die bisherige >rckhaltung bewahrt. Der Streik dauert schon die vierte kk» b ohne daß die Stichhaltigkeit der gegen sie gerichteten An- ijrfe erwiesen ist.
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M» neue Snuppi^f151"'* erji# werd» ■ rankt wai-n W_ ■ di- L. „ebliebcn f* „ ,n / andere MM- Seeunsälle ijj deutschen
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di- 4 .Wunen. jn bet ,b,e .Steu0[4 »on m z, * * in fllmnij „„ )ct nut dec ° ltsvorlage wiammiung • §3en Beschul fmb vergeh
Verminte ndennachlaß i 2009 M„ c- gen für Lehnu 'Zuschuß 63 92'. Nk., eine Juiü-
Gehaltse^. henlehrer an: >nisch gebilbek. und Fahrns von 50 000! stattenden Sein
Äerichtslaat.
Das fürstliche Testament. Unter der Anllage des 'k rniges mußte sich der „Privativ Freiherr Robert :t Pagen Hardt vor der neunten Strafkammer des «tichts I zu Berlin verantworten. Der 24 jährige Angeklagte »irde aus der Strafanstalt Plötzcnsee vvrgefiihrt, wo er eine Hh wegen Betruges in vier Fällen zudiktierte einjährige Gefang- N.strafe verbüßt. Erst kürzlich stand v. Pagenhardt >n)ttr der Nülage des Betruges uiid des Diebstahls vor dem Schoffen- ffeck't I und wurde zu einer Zusatzslrase von sechs Monaten Ot jckngnis verurteilt. Er hatte seinerzeit bei einem Pfandleiher trhieve Brillantringc entwendet. Außerdem hatte er einen Mllner tri 270 Mark erleichtert. In diese Betriigsaffärc svielte schon m Testament des Großvaters des Angeklagten, des Fürsten t Isenburg-Büdingen hinein. Mit demselben Schrift- Ifct? hat u. o. auch die Mutter des v. P., die Prinzessin 'iloxandra v. Psenburg, gearbeitet. Auch in dem nun- rtfr zur Anklage stehenden Betrugsfall spielt jenes ^.estament ipic Rolle. Durch einen Herrn R. wurde der Juwelier E. mit ih Angeklagten bekannt. Wie E. behauptet, habe ihm v. Pageu- Ifctbi mitgeteilt, er sei kürzlich wegen eines Jugendstreichs von ih. im'irttembertnschen Ulanenregiment in Stuttaart entlasten und W,. bis ihm in etwa drei Monaten die Erbschaft seines stftotz- T!cr5 in Höhe von 50—60 000 Mark auSbe^Uilt würde, leinen Intrezrb. Der Juwelier ließ sich verlefteu. dem Angeklagten Ju- ■teltnt im Werte von 800 Mark auszuhändigen. Der ryreiherr Jstte: nichts eiligeres zu tun, als die Brillanten zu verietzem
Erlös war bald in leichffinniger Gesellschaft DerjubeU. Das Lflannent war an sich echt, die Gesamtsumme durfte dem Si'btn des Testators gemäß erst im Jahre 1912 an verschiedene Grhit verteilt werden. Der auf den Angeklagten entfallende Lil der Erbschaft beträgt aber nur etwa 7000 Mark. j.er -ÄtZhof kam zu einer Freisprechung, da E. die sonst •gribtte Vorsicht im Geschäftsverkehr nicht be- •ctH-et habe.
Oie Strafkammer z u T r a ii n st e i n (Bauern) verur-- liilte den vormaligen Burenober st L ud w i gvonFol e w sri, Bdkedositzer in Bergen, wegen Bigamie, Meineids und Urkunden- ffilicboiuig zu einem Jahr und sieben Monaten Gefängnis.
M ü n ch e n - G l a d b a ch , 24 Nov. Der Taglohner Johann ppitrmen, der zahlreiche grauen überfallen, vergewaltigt ui Bberaubt hatte, wurde vom hiesigen Schwurgericht zu emer Qriaumtstrase von 14 Jahren Zuchthaus verurteilt.
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• Eine oldenburgifche Exzellenz.
Exzellenz ist geworden der pokerkundige Ruhst rat — Spielend hat er erreicht, was sich der Muhe versagt.
Bebel (für sich): „Es ist ja schön, einem damit zu jroScn, daß er hinauSfliegt, wenn er nicht gehorcht, oder daß rni ihn zerschmettert, wenn er nicht gleich vor einem bin» riet, aber: „Gehorche, oder ich enterbe dich!" daS klingt jod) ganz anders. Dem Geier sei Dank, daß ich daS jetzt rjd> fügen kann.
3% Portuaiesen „ IH 4>5°/6 russ. Staatsanl. 1905 414° n japan. Staatsanleihe 1 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
4% Griech. Monopol-Anl. .
äussere Argentinier .
nahmen dem Bier, dem Tabak, dem Person en ver^ kehr und Güterumsatz, sowie einer Reichs-Erbschaftssteuer entnehmen Die Thronrede bespricht sodann die Notwendigkeit der Flottenvorlage und deren Inhalt und kündigt die Regelung des Versorgungswesens für Offiziere und Mannschaften deS Heeres und der Marine, eine Mänderung des Börsen- g c s e tz c s und eine Vorlage über die Erwerbung der Rechtsfähigkeit der gewerblichen Berufsvereine an. Unter Hinweis auf die Lage der Schutzgebiete wird sodann e;nc Vorla ■ üb r den Bäu leistungsfähiger Verkehrswege in den Schutzgebieten angekündigt. Das Reich steht zu allen Mächten in korrekten und zu den m e i st c n Mächten in freundschaftlichen Beziehungen. Die Tbronrede gedenkt weiter des Friedensschlusses, der den Eintritt Japans in die Reihe der Großmächte zur Folge hatte, spricht Ruß- land Shmpathien für die Neuordnung seiner inneren Zustande aus und beglückwünscht Norwegen. Wie ein Blick auf Deutschlands internationale Stellung zeigt, haben wir fortdauernd mit einem Verkennen der deutschen Sinnesart und mit Vorurteilen gegen den Fortschritt des deutsck)cn Fleißes zu kämpfen. Die bei der M a r o kko - ?l!ngelegenheit vor- handenen Schwierigkeiten entspringen der Neigung, die berührten Angelegenheiten opne unsere Mitwirkung zu erledigen. Solche Strömungen können an einem Punkt unterdrückt werden und an einem anderen Punkt wiederkehren. „Es ist mir eine heilige Sache um den Frieden des deutschen Volkes, aber die Zeichen der Zeit machen es der Nc.lion zur Pflrchr, die Schutz wehr gegen unberechtigte Angriffe zu verstärken. Ilm so sicherer mag es dann gelingen, die friedlichen Ziele des Dreibundes zu verwirklichen."
Aan8et und JerkU'r. Volkswirtschaft.
Märkte.
Gießen, 28. Nov. Marktbericht. 9(uf heutigem Wochenmarkt. kosteten: Butter rr. Pst). 1.10—1.20 Mk.. Hühnereier 1 St. 8—9 Vfg.. 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänsecier 15—OO Psg., Enteneier 6—7 Pfg., Käse Pr. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbfen pr.Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar0,80-1,00 Mk., Hühner pr.St. 1 00—1,60 Alk., Hähne vr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stuck 1'80—2 20 Tlf., Gänse vr. Pst). 60—70 Psg., Ochsenllcisch vr. Pfd. 72—82 Pfg., Kuh- und Rindfleisch vr. Pfund 70—72 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Blund 94 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70-80 Psg., Hammelfleisch pr. Vhmd 50—76 Pfg. Welsche per Psund —— Kartoffeln vr. 100 Kg. 5 00-5,50 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00-8,00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., 9(evfcl vcr Pfund 10 bis 25 Psg., in Körben 00 Pfg., Nüsse 100 Stück 30—40 Pfg., Birnen per Pfd. Mk. 0.19—0.20, Weißkraut per Stück 8—10 Pfg., per Zentner Mk. 2.00—3.00. — Marktzeit 8—2 Uhr.
WSiftnIliHÄedttM »rr ssodrvWr in btr Stobt ®ie§rn
43. Woche. Pom 22. bis 28. Oktober 1905.
Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 fink!. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 14,84
nach Abzug von 0 Ortsfremden: 00,00 n/no.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensiahr: 2.—15. Jahr
i kiele Mahnung richtet eine Dame anläßlich eines Vortrages jn New-Hocker Frauenklub an ihre Zuhörerinnen. Die Rebncrin führte au§: „Auf keinen Fall heiraten Sie einen «lärm, der nicht raucht! Nach meinen reichen Erfahrungen find alle Männer, die nicht rauchen, ungeduldig und streit- si5)kig und besitzen keinen Humor. Besonders nach dem ^iner, wo der Mann doch seine besten Seiten zeigen soll, ji der Nichtraucher unausstehlich. Er geht rastlos im Jimnicr auf und ab, weil ihm etwa? fehlt, und sucht irgend eine Veranlassung, um räfonniercn zu können. Der Raucher togrgen zündet sich nach Tisch mit großem Behagen seine gtnarrc an und befindet sich dann in einem Zustand der glücklichsten Zufriedenheit. Ich bin überzeugt, daß die Vor- schumg bestimmt hat, der Mann soll rauchen, und daß sie liqen§ den Tabak geschaffen hat. Mit einem Mann also, der der Borsehung in diesem Punkte nicht gehorcht, ist etwas nicht: in Ordnung. Darum rate ich Ihnen, meine Damen, im Interesse Ihres Glückes und Ihrer Zukunft, jeden Hei- toMantrag eines Nichtrauchers auszuschlagen:"
Ausstsche ^HeiligReifen.
Nach einer glänzenden Rede NodiczowS faßte der Hemstwo-Kongreß einstimmig eine Resolution, in welcher die Juden hetz en aufs schärfste v er u rte i lt werden und die Gleichberechtigung sämtlicher Bürger und die un- «^ugliche Aufhebung aller AuSnahmeges. kategorisch verfangt wird. Ebenso fordert sie einstimmig, daß der Unter- richi in d en Volksschulen in der Muttersprache der ZchLler erteilt wird. Nach Erledigung einiger Organisations- jragen wurde der Kongreß geschlossen.
ES verlautet, 33 Petersburger Fabriken mit 15 »0 0 Arbeitern kündigten die Entlassung der Arbeiter an.
Von der Meuterei in Sewastopol wird heute
November
ine ter i 0° -ziert
olute itigteit
ative )tigkeit
Achtung
)stärke
Wetter
1905.
Baro au rebii
S o o -O
H
। Abs Feuch
pna-2 P1G
Windi
Win!
•
27.
9*5
740,1
+ 7,1
6,7
88
SW
4
Sonnenschein
27.
9"
742 8
+ 3,5
4,8
82
WSW
2
KlarerHimmel
28.
725
743,9
+ 3,4
4,9
83
w
4
Bew. Himmel


