Ausgabe 
28.3.1905 Zweites Blatt
 
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Mimll oer Stadtverordneten.

Gießen, 27. März.

Anwesend: Obcrbcyn. Mecum, die Beigg. Curschmann, Georgi und Hcyligenstaedt und die Stadtvv. Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Euler, Faber, Gabriel, Dr. Haber­korn, Haubach, Heichelheim, Helm, Huhn, Jann, Keller, Kirch, Leib, Lüber, Loos, Dr. Schäfer, Schmoll und Wallenfels.

Die Ausnahme des neuen An lebens, die dem Großh. Ministerium Vorgelegen hat, ist genehmigt worden, nur hat das Finanzministerium zur Bedingung gemacht, daß von 1925 ab die ersparten Zinsen mit zur Tilgung verwendet werden.

Stadtv. Kirch kommt auf die Ausführungen desGieß. Anz-" über die Vergebung der Schuldverschreibungen zurück, über die in der Stadtversammlung gesprochen worden ist, und be­merkt, daß er in der vorigen Stadtverordnetensitzung nicht gesagt habe, es sei ungehörig, Beschlüsse der Stadtoerordneten- vecsannnlung zu kritisieren. Er habe nur die Form des Vorgehens hiesiger Gewerbetreibenden gegen die Stadtver- tretung gemißbilligt und namens der Stadtverordneten­versammlung Protest dagegen erhoben.

(In dem Bericht vom 24. d. Mt§. (Nr. 71 1. Bl.) heißt es wört­lich:Betonen müsse er aber hier, daß eS ungehörig sei, wenn diesige Gewerbetreibende in solcher Weise wie die Druckereien Beschliisse der Stadtverordneten kritisieren. Unsere Bemerkungen dazu haben die Dar­legungen des Herrn Kirch mehr verallgemeinert. D. Ned.)

Für dir höhere und erweiterte Mädchenschule wird die Anschaffung von 15 zweisitzigen Bänken genehmigt. Sie kosten 520 Mk.; die Firma Fuhrmann & Haus in Frankentbal ist mit der Lieferung betraut worden.

Stadtv. Dr. Schäfer bemerkt außerhalb der Tages­ordnung, daß nach den letzten Stadtverordnetenbeschlüssen in Sachen des Theaterbaues eine Agitation ins Leben ge­rufen worden sei, Beiträge zur Errichtung eines Saalbau e§ zu sammeln. Da dabei anscheinend wiederholt an diejenigen Bürger herangegangen würde, die ihre Zeichnungen frei­williger Spenden bereits gemacht haben, halte er es für ge­boten, daß' auch die Stadtverordnetenversammlung der Bürger­schaft gegenüber noch einmal öffentlich sich ausspreche. Es möge dies im Interesse der Stadt und des Theaters ge­schehen, welches nun einmal als zunächsi notwendig ins Auge gefaßt worden sei. Die Versammlung möge also zum Aus­druck bringen, daß sie wiederholt alle Mitbürger, die noch nicht gezeichnet haben, bitte, für das Theater zu zeichnen, und diejenigen, die in erster Linie für das Gesamtprojekt und in zweiter Linie wenn das Gesamtprojekt nicht zu stände kommt für das Theater gezeichnet haben, bitte, bei diesem ihrem Entschlüsse zu bleiben. In jedem geordneten Gemein­wesen müsse die Minorität sich dem Beschlüsse der Majorität fügen, und er bitte, die vorgeschlagene Erklärung gemeinsam abzugeben. (Allgemeine Zustimmung.)

Oberbgm. Mecum teilt mit, daß er auf das letzte Schreiben des Konzertvereins an Geheimrat Prof. Dr. Oncken eine schriftliche Antwort habe abgehen lassen des Inhalts, daß die Stadtverwaltung mit Bedauern von dem Schreiben des Vereins Kenntnis genommen habe, daß man aber be­schlossen habe, dabei zu bleiben, daß bei der Einrich­tung desTheaters möglichst auch auf dieKonzert- Veranstaltungen Rücksicht genommen werde. Der Konzertverein werde gebeten, nach der Fertigstellung de§ Baues wenigstens den Versuch zu machen, in dem Theater auch Konzerte zu veranstalten. Die Stadtverord­neten sind mit diesem Schreiben des Oberbürgermeisters ein­verstanden.

Stadtv. Haubach schließt sich den Ausführungen des Stadtv. Dr. Schäfer an. Der Wortlaut der Zcichnungs- scheine sei zwar klar und nicht mißzuverstehen, aber um etwaigen Irrtümern vorzubeugen, sei die Anregung des Stadtv. Dr. Schäfer durchaus dankenswert.

Oberbgm. Mecum konstatirt die Annahme des Dr. Schäfer'schen Vorschlages und fügt noch hinzu, daß diejenigen Bürger, die ihre Zeichnungsscheine im Falle des Nicht­zustandekommens des Gesamtprojektes für das Theaterprojekt ausgefüllt hätten, nach dem letzten Beschluß der Stadt- verordneten-Versammlung nicht mehr berechtigt seien, ihre Zeichnungen zu teilen.

Ter nächste Punkt der Tagesordnung betraf die Ver­gebung von Zementrohren für die Regen­wasser kanale der Kanalisation. Hier war die Versammlung der Ansicht, während der Debatte vorüber­gehend die O e f f e n t l i ch k e i t a u s z u s ch l i e ß e n. Nach einer Stunde wurde die Oessentlichkeit wieder hergestellt und vom Oberbürgermeister das folgende referiert: Mit Beginn der Kanalisation wurde der Bedarf von Zementrohren zur Anlage der Regenwasserkanäle für das Jahr 1904 aus­geschrieben. Tie niedrigsten Offerten hatten damals zwei Gießener Firmen abgegeben; nach ihnen kam eine Firma in Duisburg, welche höhere Preise forderte. Ter letzteren Firma wurde trotzdem die Lie- ferungübertragen, ,,weil die von den Gießener beiden Firmen eingereichteir Proberohre qualitativ minderwertig gewesen seien, und den nach den Lieferungsbedingungen 'vorgeschriebenen Anforderungen auf Trucksestigkeit nicht im entferntesten entsprochen hätten". Im vergangenen Jahre kam der Bedarf an Zementrohren für 1905 zur Ausschreibung. Die beiden Gießener Firmen waren mit ihren Offerten 8 Proz. billiger als die Duis­burger Firma: hiuzukam, daß die eingereichten Proben die vorgeschrie'bene eine Atmosphäre Truck bei den vor­genommenen Versuchen aushielten, sodaß man keinen An­stand nahm, für 24000 Mk. Zementrohre bei den beiden hiesigen Firmen in Auftrag zu geben und mit be'dcn Firmen einen Licferungsvertrao " ' ließen. Am 15. März dieses Jahres sollte die Ab' der bereits nach dem dem städtischen Lagerplatz an .. Margarethenhütte an­gelieferten Rohre erfolgen. In Gegenwart von Mitglie­dern der Baudeputation wurden von Beamten des Tiefbau­amtes die Rohre r/,: Druckfestigkeit geprüft und hierbei

sestgestellt, daß dieselben den Lieferungsbeding­ungen nicht entsprachen.

Es ergab sich die Notwendigkeit, die Rohre zur Beifügung der Lieferanten zu stellen.

Man habe in der städtischen Verwaltung nach dieser Richtung mit Recht bisher die Ansicht vertreten und auch betätigt, daß bei diesem Werk, das zwei Millionen Mark erfordert, das beste Material das billigste sei. Das Tief- 6anamt sei veranlaßt worden, da für die zur Verfügung gestellten Rohre Ersatz geschafft werden muß, von der Duisburger Firma, welche die erste Rohrlieferung zur Zu­friedenheit ausgeführt hatte, Offerte einzufordern. Mit den beiden Gießener Firmen wurde inzwischen wegen der Sache verhandelt, und diese erklärten sich zur Rücknahme der Rohre bereit; sie überzeugten sich auch, daß ihre Lieferung den Bedingungen, unter denen sie ihnen übertragen war, nicht entsprach. Tie von Duisburg gestellte Preisfordernng ergab einen Preisaufschlag von "1800 Mk. gegenüber der Forderung, welche sie im Jähre 1904 bei der Sub­mission gestellt hatte. Die Firma war damals 8 Proz. teurer in ihrer Offerte als die Gießener Firmen. Man hielt es nun für billig, daß bei gütlicher Ordnung der Angelegenheit mit den beiden hiesigen Firmen diese nur die Differenz zu tragen übernehmen, welche zwischen dem Submissionsangebot von 1904 und der jetzigen Duisburger Offerte sich ergibt, nämlich 1800 Mark. Ein Vorschlag, der dahin ging, daß die Stadt die hiesigen Firmen vom Lieserungsvertrag entbinden würde, wenn diese den ange­gebenen Schaden an die Stadt vergüten würden, wurde nur insofern angenommen, als mau mit der Vertragsauflösung ohne Entschädigungsleistung sich einverstanden erklärte. Tie Baudeputation, welche sich eingehend mit der Angelegelcheit befaßt hatte, schlug vor, die Gießener Firmen ohne Ent­schädigungsleistung vom Vertrage loszulassen und die Lie­ferung von Zemcntrohren freihändig zum geforderten Preise an die Duisburger Firma zu übertragen. Die Stadtverord­netenversammlung, die sich in der vergangenen Woche mit der Angelegenheit in nichtöffentlicher Sitzung beschäftigte, setzte den Beschluß darüber aus, weil ein Teil der Stadt­verordneten der Ansicht war, daß man den Steuerzahlern nicht zumuten könne, den Mehrkostenbetrag für diese Rohr­lieferung in Höhe von 1800 Mk. zu tragen, zu denen noch der Preisaufschlag von 8 Proz., die die Duisburger Firma bei der Submission mehr verlangt, kommt. Man bestand in voriger Sitzung darauf, daß die Bürgermeisterei aufs neue versuchen sollte, die beteiligten beiden Firmen zur Zahlung der 1800 Mk. zu veranlassen. Die dieserhalb eingelcitcten Verhandlungen waren erfolglos. Es bleibt also bei dem Vor­schlag der Baudeputation, welcher zur Abstimmung kommt. Dafür stimmt eine Mehrheit mit 14 Stimmen, die Minorität bildeten 11 Stadtverordnete, von denen Stadtv. Sch mall bat, im Protokoll zu erwähnen, daß er gegen den An­trag der Deputation gestimmt hat.

Damit war diese Sitzung, in der nicht öffentlich verhandelt, aber das Ergebnis der Verhandlung öffent­lich mitgeteilt worden war, beendet und zwar, wie wir Mit­teilen können, auf Antrag der Stadtv. Dr. Schäfer u n d D r. Ebel.

Sitzung des Krovlnzialausschuffes.

Gießen, 25. März.

Der Klage des OrtSarmcnverbandes Gießen gegen den Landarmenverband Gießen wegen Unter­stützung des Bonaventura Faust aus Brandlos liegt folgen­der Tatbestand zu Grunde: Faust mußte am 29. März 1904 in die hiesige Klinik ausgenommen werden. Die entstandenen Wegekosten mit 8 Mk. wurden von dem Ortsarmenverband Gießen vorgelegt. Da festgestellt wurde, daß Fällst erst am 28. März 1904 cnls der Marburger Klinik entlassen worden war, und da die in Gießen hervorgetretene Krankheit eine Fortsetzung der in Marburg schon zu tage getretenen zu sein schien, ging der Ortsarmenverband Gießen den Landarmen­verband zu Kassel um Ersatz seiner Vorlage an, weil dieser die Kosten der Unterbringung in der Marburger Klinik ge­tragen hatte. Dieser lehnte den Erstattungsanspruch auf Grund eines Gutachtens der letzteren, welches dahin lautete, daß Faust aus der Klinik in Marburg geheilt entlassen wor­den sei, ab. Die hiesige Klinik, die hierauf gehört wurde, nahm die Möglichkeit eines Rückfalls des in Marburg be­standenen Leidens an. Der Ortsarmenverband G. wandte sich jetzt mit seinen Ersatzansprüchen an den Landarmenver- band des Kreises Gießen, da ein zahlungspflichtiger Armen­verband sich nicht ermitteln ließ. Dieser bestritt seine Er­stattungspflicht. Die Angelegenheit wurde deshalb dem Pro­vinzialausschuß unterbreitet, der in seiner heutigen Sitzung den Landarmenverband des Kreises Gießen für schuldig er­kannte, die aufgewendeten Pflegekosten zli ersetzen.

Hierauf wurde über die Klage des Ortsa rm en Ver­bandes Großen-Linden gegen den La nda einen - v erb and Gießen wegen Verpflegung der Ehefrau Balthasar Häuser von Großen-Linden verhandelt. Die Ehefrau Häuser ist seit dem 3. Januar 1892 verheiratet. Am 5.. Dezember 1892 verließ ihr Ehemann sie, kehrte im Sommer 1893 zu ihr zurück, um sie dann am 23. November 1893 zum zweiten Male zu verlassen, ohne bis jetzt zurückgekehrt zu sein. Die Ehefrau Häuser erkrankte anfangs November 1894 und wurde seit dieser Zeit vom Landarmenverband Gießen unterstützt, da sie einen Unterstützungswohnsitz nicht besaß. Erst im Dezember 1903 beschloß der Landarmenverband Gießen, eine Unterstützung nicht mehr zu gewähren, da die Häuser den Unterstützungswohusitz in Großen-Linden erworben habe. Es sei ihr die Zeit ihres Zusammenlebens mit ihrem Ehemann für den Erwerb des Unterstützungswohnsitzes anzurechnen. Der Ortsarmenverband Großen-Linden gewährte zwar vor­läufig Unterstützung, bestritt jedoch seine Unterstützungspflicht, inbem er behauptete, daß die Zeit, ivelche die Ehefrau Häuser mit ihrem Ehemann gemeinschaftlich in Großen-Linden ge­wohnt habe, für sie bei Berechnung der für den Erwerb des Unterstützungswohnsitzes erforderlichen Frist nicht mitgezählt werden dürfe. Der Provinzialausschuß pflichtete ihm darin

bei und erkannte der Klage gemäß, unter Verurteilung bc3 Landarmenverbands Gießen zur Zahlung der verauslagten Pflege- und Prozeßkosten.

Einem Antrag des Kreisamts Gießen auf Entziehung der Wirtschastskonzeision in Gießen wurde nach längerer Verhandlung, bei welcher eine große ?Lnzahl Zeugen vernommen wurde, stattgegeben.

Schließlich wurde noch das Urteil betreffend das vor­mals Kernsche K o hle n s ä u r e w er k zu Bad-Nau- heim, hier Gesuch der Firma The Bad-Nauheim Natural Springs-Limited zu Bad-Nauheim um Genehmigung zur Errichtung einer chemischen Fabrik und zur Aufstellung eines Dampfkessels, verkündigt. Dem genannten Gesuch, das in erster Instanz dem Kreisausschuß des Kreises Friedberg zur Beurteilung vorlag, war von diesem bedingungsweise stattgegeben worden. Sowohl der Gesuchsteller, als auch oas Großh. Finanzministerium, Abteilung für Forsts- und Kameralverwaltung, die Stadt Bad-Nauheim verfolgten hiergegen Rekurs. Der Provinzialausschuß schloß sich dem Kreisausschuß-Erkenntnis insofern an, als auch er dem Gesuch unter gewissen Bedingungen stattgab und nur die­jenigen Bedingungen anders und bestimmter formulierte, welche bezwecken, Nachteile und Gefahren für das Bad- Nauheim, seine Quellen und Sprudel fernzuhalten.

Handel und ZZerkchr. Böläswinschäft.

Rußlands Aushilfe. Einstweilen ist Rußland zu einer inneren 200 Mill. Anleihe geschritten, um sich aus der Not zu helfen. Es kann auch noch zu weiteren inneren Anleihen schreiten und sie werden Unterkunft finden, dessen kann man sicher sein. Es ist nicht das erstemal, daß der russische Finanzminister diesen Weg beschritten hat; besonders im Orientkriege hat sich der Leiter der Finanzen ans diese Weise geholfen. Weiter ist die Noten­presse immer ein beliebtes Hilfsmittel gewesen und nach dem Stande der in der Bank lagernden Goldbestände ist das Ministe­rium durchaus berechtigt zu diesem Schritt. Daß sich aber die Besitzer der russischen Staatspapiere von Tag zu Tag unbehag­licher fühlen, ist auch eine Tatsache, die durch die oben belegten Hilfsmittel nicht vermindert, sondern eher verschärft wird. Von diesem Gefühl ist jedoch in erster Linie die Spekulation betroffen. Selbstverständlich ist damit die Güte des russischen Staatskredits nicht in Zweifel gezogen; dazu müßte es denn doch noch ganz anders kommen. Einstweilen genießt der russische Staatskredit immer noch ein hohes Ansehen. Ein Druck auf die russische Valuta kann aber trotzdem cintreten, wenn Frankreich 'seinen Besitz cm russischen Staatspapieren nicht mehr halten will.

N en e E m issi one n. Mit der Einführung derjapani- s ch e n A n l e i h e in D e u t s ch l a 7l d ist es n i ch t s g e w o r d e n, und das wird in den mehr oder weniger interessierten Kreisen tief bedauert. Man sagt, daß prinzipielle Bedenken gegen die Unterbringung der Anleihen des siegreichen Japan in Deutschland nicht vorhanden sind und glaubt, daß bei nächster Gelegenheit eine japanische Anleihe doch nach Deutschland kommen wird. Mau denkt eben wieder einmal nicht daran, welche Summen deutschen Geldes schon bei der Einführung' ausländischer Staats­papiere verloren wurden. Von neuen Anleihen kommen dem­nächst heraus: eine Anleihe des Grafen Donnersmarck durch die Darmstädter Bank; dann emittiert die Dresdener Bank die Aktien der W a n d e r er - Fahrradwerke. Auch die An­leihe der brasilianischen Sao Paulo-Bahn wird demnächst emittiert. Auch diese Anleihe geht durch die Dresdener Bank, die ferner einen Posten Mien des Eisenwerks Kraft in ölratzewieck an den Markt bringt. Hier soll der Kurs von 160'Prozmt in Aussicht genommen sein. Weiter sind in Sicht, eine serbische, eine bulgarische und eine rumänische ÄÜ leihe, wo­bei überall von dm Goldsuchern in Deutschland anggcklopst wird.

Kleine F i u a n z ch r o n i k. Die Emission der neuen 4Hz Proz. japanischen Anleihe findet am Mittwoch oder Don­nerstag statt. Am 26. ds. Mts. fing, tote aus Tokio ge­meldet wird, die Zeichung der 4. inneren japanischen An­leihe an; des kaiserliche Hans zeichnete 20 Mill. Pen.

Märkte.

Gießen, 28. März. Marktbericht. Atü heutigem Wocbeumark! kosteten: Butter pr. Pfd. 0.951.05 Mk., Hühnereier 1 St. 67 Mg. 2 Stck. 0000Pfg., Gänsecier 0000 Pfg., Enteneier 67 Psg., Käse uv. Stck. 68 Pf., Kasematte 2Stck. 56 Pfg. Erbsen pr.Liter 21W, Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar0,800,90 Mk., Hühner pr.St. 1,001,60 Hähne pr. Stück 0,801,80 Mk., Enten pr. Stück 1,802,20 Mk., Gänse vr. Pid.5565 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 7080 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6268 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 6072 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 7074 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 5074 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6,006,50 Mk., Zwiebeln pr. Ztr 8,0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 0 bis 0 Mk., in Korben 0000 Pfg. Rüste 100 St. 00-00 Pfg. Zwischen per Zentner 0.000.00 Mk. Birnen per Zentner 6 btS 0.00 Mk. Weißkraut 0.10-0.15. Marktteit 8-2 Nlu.

Die Marktpreise ?ür Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise

am 27. März 1905.

Einen Sprung ins Dunkle

riskiert jeder, der gegen katarrhalische Affektionen Miller anmendet, die er noch nicht kennt. Nur bei Fay's ächten Sodener Mineralpastillen nicht die sind ein Produkt der Sodener Heilgnellen und ihre ausgezeichnete Etnmirkung auf die Schleimhäute der Atmungsorgane und des Magens iftjo millionenfach erprobt, daß jeder unbedingt nach ben Sodenern" greifen muß, wenn er hnstet, heiser ^tft, ober sonst an Erkältungserscheinungen leidet. Die Schachtel kostet nur 85 Pfg. in allen Apotheken, Drogerien uitb Mme- ralmasterhandlnngen.

1621

Grosse Auswahl in KoHfilFlxutttOUSf/eschenkcW vom billigsten bis zum feinsten Genre empfiehlt

Juwelier Brück Kreuzplatz 8

Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M.

Fleifchpreise in Gießen

Ochsen

Kälber Schweine

50 Kg. Schlachtgewicht 71-73 Mk.

/2 Kg. Schlachtgew. 8082 Pf.

*/, 6566

V, Kg. 70-80 Pfg.

V, w 70 74

V, 60 72 _

Getreidepreise in Manuhei m

Brotpreise in Gießen

Weizen 100 Kg. 18,70 Roggen 100 14,80

Weißbrot 2 Kg. 52 Plg.

Schwarzbrot 2 Kg. 48 Pfg.

Aszx 99 i ® L < L G A die kleinen und die großen, wenn sie von

A AW Afflt Al# A lyr 1to,ilyder klugen Mama statt mancher unver-

yiuafiig geveMii vk niiwu, erba[t:i die sich bekanntlich durch hoben Nährwert und leichte Verdaulichkeit auszeichnen! Dem allgemeinen ivohlbefinden der Rinder muß die arößls Aufmerksamkeit zuteil werden und beim Gebrauch von Knorrs Präparaten bleiben Verdauungsbeschwerden unbekannt. Knorrs Haferpräparatc beseitigen nicht nur verdauungsbeschwcrden, sondern beugen ihnen auch wirksam vor. Deshalb heißtKranksein vorbeugen" die goldene kebcnsregel!

Dies bezieht sich nicht nur auf die Kinderwelt, sondern im gleichen Umfang auch auf die Gewachsenen, namentlich auf die grauen und die Mädchen. J