Deutsches Reich.
1
von
Summe
dem teil.
früher wasserreicher gewesen zu sein scheint. So sind z. B- am 4. Juni 1 AI? zwei Knob?n in d?r IH' crtrunicti.
■M^^nervorragena^^g bewährt bei T Darm Katarrh Diarrhoe BrechdurchfalI etc.
Mniversitäis-Mach richten.
Berlin, 26. Nov. Das neue t e cb n i s ch - ch em i s ch e I n - t i tut der teckm. Hochschule in Eharlottenburg ist gestern^ durch Geheimrat Professor Witt feierlich eröffnet morden. — Für die neue Vertretung der Studenten an der Technischen Hochschule ist der Name „Studentenverband an der Techn. Hochschule" genehmigt worden. Der Name bezeichnet den Verband also nicht als die Vertretung der gesamten Studentenschaft; indessen haben der Rektor und das Kultusministerium die Forderung, daß der Verband einen den Ausschluß der konfessionellen Verbindungen andeutenden Zusatz einfüge, vollständig fallen gelassen. Wie die „Nat.-Ztg/ mitteilt, haben sich die Vertreter der Korporationen und der Wildenschaft über die Organisation des neuen Verbandes im wesentlichen aeeinigt. Den: neuen Verbände kann jeder Studierende, ohne 9Hict|"icht auf seine Ziigeoöriqkeit zu einer Korporation angeboren. Die Satzungen des Verbandes sind dsm Rektor der Hochschule überreicht worden.
— Vivat Academia! nennt sich eine sehr hübsche Zu- s a in m e n st e l l u n g der st u d e n t i s cb e n K o r p o r a t i o n e n auf den H o ch s ch u I e n des Deutschen Reicke § , Oester- reich?, der Schrveiz und Rußlands, welche in 2., bis zum W/S 1905/6 ergänzter Auflage Hans Kufahl (Alsntia, Posoniae) zum Preise von Mk. 1.70 bei G. Freytag u. Berndt, Wien VII/1, Schottenfeldgasse 62 64 herausgegeben bat. Auf 40 Farbendrucktafeln sind die Farben, Zirkel und Stiftungsdaten der einzelnen Landsmannschaften, Verbindungen, Burschenschaften .c. dargestellt, während der beigegebene ausführliche Text über Verbands-Angehörigkeit, Kurtellverhältnis, Sttspenoierung usw. genaue Auskünfte gibt. D,e fleißige filrbeit und die schone Ausführung empfehlen das Buch der Beachtung aller Burschen und alten Herren.
Fabelhaft billig stellt sich Tee aus Meßmers hochfeinen, staubfreien Teespitzen. denn 1 Bäckchen k 15 Pf. ist ausreichend für» Taffen. Diese Teespitzen sind durch ihre Billigkeit jedem HauSbau zugänglich und sollen zur Hebung des Konsums des so außerordentlich gesunden Getränkes beitragen. b
Keer und Alotle.
__Eine Flott en spende deutscher Gymnasiast en. Die Prima be§ Kaiser Wilhelms-GymnasimnS zu Hannover wendet sich an alle Gymnasiasten Deutschlands mit einem Aufruf, zu einer „Flottenspende deutscher Gymnasiasten*, die dem Kaiser am Tage seiner silbernen Hochzeit für die deutsche Flotte überreicht werden soll, je 50 Pfennig beizntraqen.
^Landwirtschaft.
— S a a t e n st a n d im d e n t s ch e n R e i ch Mitte Novemb« Winterweilen 2,8: Winterspelz 2,9; Winterroggen 2,8; (hierbeift 2 gut und 3 mittel). In den Bemerkungen heißt e§ : Tie Bestell»»: der Wintersaaten hatte unter der Ungunst der Witterung sehr p leiden und war zur Zeit der Berichterstattung nicht überall e Ende geführt, lieber Mäuse- und Schneckenfraß wird aus vielen Gegenden berichtet. Infolge der verspäteten Aussaat und der für die Keimung und das Wachstum ungünstigen Witterung läßt ein großer Teil der jungen Saaten noch keine sichere Beurteilung jc. Tie zeitigen Seplembersaaten haben sich meist gut bestockt, langer aber vielfach an, gelb zu werden. Spätere Saaten dagegen, bt. anders Weizen und Spelz, aber auch viel Roggen, sind teils eben erst ausgelaufen und noch sehr schwach, teils noch gar nicht au; dem Boden. den höheren Gebirgslagen und in den Gegend« mit schwerem Zoden konnte ein Teil der Winterfelder bis baba überhaupt nicht bestellt werden. M
Hunk und Eigenschaft
— Im Etat des prenß. Landtags erscheint diesmal eine Summe 10 000 Mk. zur Instandsetzung von Hemr. v. K l e i st s 65 r a b. Frankfurter Schauspielhaus. Wilhelm M e n e r -
Anm.: Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie vit der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nM Gießen gebrachte Kranke kominen.
Göhrde, 25. Nov. Heute nahm der Kaiser an «mgestelltcn Jagen auf Rotwild im Revier Schellerberg Heute nachmittag wurde ein Jagen auf Sauen im Revier Waschkabel veranstaltet. Rach der Tafel trat der Kaiser die
Nordamerika, besonders in Newyork, gepflückt. Die Dame (plt als äußerst interessante Künstlerin, deren Bekanntschaft das Gießener Publikum auch nm deswillen gern machen wird, weil ihre Borgangerm Triesch hier ein so tyävfiger und gern ^eschener Gast' war.
"Lieferungen für D eutsch - Ost a frik a. Das Kaiserliche Gouvernement von Dentsch-Ostafrika schreibt die Lieferungen seine? Jahrsbedarfs an Materialien und Jnven- iaricn für das Rechnungsjahr 1906 aus. Für die Lieferung kommen hauptsächlich Eisen und Eiscnwarcn, wie Band-, Flach- und Winkeleisen, Bleche, Hämmer, Feilen, Kelten, Schlösser, Nägel, Drahtstifte, Rohre, Schrauben, Holz und Holzwaren, wie Bretter, Holzschranbeu usw., ferner Baumwollstoffe, Matratzenstoffe, Scheuerleinen, Pinsel u. a. in Betracht. Interessenten können auf dem Bureau der Gießener Handelskammer Auskunft über die Lieferungsbedingungen, die benötigten Waren usw. erhalten.
—t— Friedberg, 26. Nov. Die Walter sche Bade- Dnd Schwimmanstalt an der Ufa zwischen Friedberg und Bad Nauheim wird facher abgebrochen. Früher sehr stark besucht, ist die Anstalt schon mehrere Jahre seit der Einführung der Schmutzwasscr von Bad-Nauheim nicht mehr in Betrieb gewesen. Mit dem ?lbbruch scheint nunmehr jede Hoffnung auf eine Wicdcrherstellrmg des früheren Zustandes aufgegcben. Es gilt also, sich mit den Tatsachen abzufinden. So hat denn bereits eine hiesige Ber- etnigung (Schimmmflub Wetter > dem Bedürfnis nach Flußbädern dadurch abzuhelfen gesucht, daß sie an der eine halbe Stunde entfernten Wetter eine einfache Badeanstalt Errichtete, die rege benutzt wurde; bedauerlich blieb nur, daß Vie sehr primitiven Einrichtungen es nicht gestatteten, daß Domen Zutritt erhielten. Weiter ist int letzten Sommer in dem eine Stunde entfernten Rödgen eine Badeanstalt ins Sichen getreten, die sich ebenfalls lebhaf .en Besuches, nament- tid) auch der Damen von Bad-Nauheim und Friedberg erfreute. Wie in einer der letzten Stadtverordnetensitzungen Der Duraermemer muietirc htid Der Sravr von einem ooev- herzigen Geber 50000 Mk. zur Errichtung eines Bolksbades Mir Verfügung gestellt worden. Aussichten auf Lösung der Badcfrage haben damit eine freundlichere Gestaltung angenommen. Erwähnt mag hierbei werden, daß die Ufa
Forster bereitete mit seinem Lustspiel „D e r V i e l g e p r ü s t e", leinen Freunden und Verehrern eine herbe Enttäuschung. Das Stück ist plump und von platter übertriebener Lustigkeit, die Situationen unwahrscheinlich und gezwungen. Das Publikum verließ verstimmt das Haus.
— In Plauen i. Vogtl. fühlte sich die kathol. ßieineinbe durch die Aufführung von Anton Ohorns Schauspiel „Die V rüde r v. St. De r n h a r b" in ihren religiösen Gefühlen verletzt, und ersuchte den Stadlrat, weitere Aufführungen dieses Werke? zu untersagen. Der Rat beschloß jedoch einstimmig, über di esen Antrag zur Tagesordnung überzugehen.
— Kunst- u n d (Porten b n u - fU u § ft e 11 u n g Dl ann - heim 1907. Man schreibt uns auS Mannheim: Außer der von Professor Ludwig Dill-Karlsruhe geleiteten internationalen Kunstausstellung. bereitet die Stadt Mannheim zu ihrem 80 jährigen Jubiläum im Jahre 1907 eine große Gartenbauausstellung vor. Die Projektbearbeitung und Leitung hat Professor Max Länger in Karlsruhe übernommen. Ihn mit Behrens, Clbrid) u. a. in der Reihe der Gartenkünstler zu sehen, wird für viele von Interesse sein. Die Garienban-Ansstellung wird sich an die von Professor Billing erbaute Kunsthalle anfchließen.
Ehristiauia, 26. Novbr. „Verdensgang" sagt: Ter Zustand Henrik Ibsens fei n i d) t u n m i 11 e 1 b a r b c u nruh i gen d. Ter Dichter fei zwar in der letzten Zeit schwächer geworden, sei
Rückreise nach Potsdam an.
Berlin, 26. Nov. Der provisorische Vorstand des deutschen Städtetages hielt heute im Rathause eine Vorberatung ab. Auf der Tagesordnung der morgen im Ab- geordnetenhanse stattfindenden Sitzung des deutschen Städte- tageS steht die .Fleischversorgung der deutschen Städte und die Schädigung ihrer Bevölkerung durch die gegenwärtige Fleischten er ung*. Referenten ftnb Stadtv. Syndikus Dove-Berlin, Oberbürgenneister Loerte-Königsberg i. Pr. und Maqistratsrat Beckh-München.
— In der heutigen Sitzung deS B u n d eS ra t e S wurde btt Gesetz-Entwurf betreffend Ordnung des Reichs Haushalts und Tilgung der Reichsschuld in zweiter Lesung angenommen.
Dresden, 25. Nov. Nach den .Dr. N. N.- sieht die Regierungsvorlage betreffend die Reform der Ersten Kammer nur fünf neue Vertreter zusammen für Industrie, Handel und Gewerbe vor. Diese Reform erscheint den genannten Erwerbsgruppen durchaus ungenügend.
Gießen, den 27. November.
- Den zweiten akademischen Vortrag hielt am letzten Freitag Prof. Dr. Bet he über „Ein Adonis- fest in Alexandrias Nicht ein Phantasiegemälde wie die historischen Romane gab er, sondern die Schilderung eines solchen alexandrinischen Festes vom Jahre 272 vor Christ, die Thcokrit in einem seiner köstlichsten Gedichte mit lebensvoller Kunst gegeben hat. Voran schickte der Vortragende alles, was zum Verständnis und Genuffc dieses Gedichtes notwendig erschien, was der Dichter bei seinen Zuhörern vorauSsetzen durfte, wir aber erst durch wissenschaftliche Arbeit rekonstruieren muffen. So führte er zunächst den AdoniSkult und eine düster leidenschaftliche Stimmung vor, zeichnete bann daS nur einer modernen Weltstadt vergleichbare 9((e$anbria und bie dort entwickelte „hellenistische- Kultur- und Geschmacksrichtung, um auf dem so gewonnenen Hintergründe daS Bild Theokrits in daS richtige Licht rücken und sein Gedicht recht wirken laffen zu können, mit dessen Vortrag in deutscher Uebersetzung der Abend schloß. — Der dritte akademische Vortrag — vor Weihnachten der letzte — wirb am Freitag den 1. Dezember von Professor Dr. Sauer über „klassische Ungeheuer- — nicht wie neulich zu lesen stand „hessische" — gehalten werden mit zahlreichen Lichtbildern.
•• Ein befannter Hesse, der Nestor der deutschen Presse in Amerika, Dr. Emil VreetoriuS, ist im Alter von 78 Jahren in St. Louis an Blutvergiftung gestorben. Er flammte auS Alzey, studierte in Gießen die Rechte, nahm als junger Doktor tätigen Anteil an der Bewegung von 1848 und flüchtete nach den Vereinigten Staaten, wo er 1856 in St. Louis die „Westliche Post-, die größte deutsche Zeitung des Westens, übernahm, deren Chefredakteur er bis zu feinem Tode war. Mehrere Jahre troar Karl Schurz fein Mitredakteur.
** Hedwig Lange, welche morgen als Fedora i»es gleichnamigen Sardonschen Dramas in der 3. Theater- vercinsvorstellung gastiert, kam vor zwei Jahren an das Frankfurter Schauspielhaus, wo sie als die eigentliche Nach- folgerm von Irene Trief cfr den größten Teil von bereit Rouen übernommen hat. Frl. Lange hat vorher schon «mehreren großen deutschen Bühnen an gefrört, z. V. Wiesbaden und München, und künstlerische Lorbeern auch in
«>crichtslaal.
Posen, 25. Nov. Das OberkriegHericht deS 5. Arweekorr» verurteilte den Leutnant von Schweinitz wegen te Liegniher Schießunglücks zu 45 T a q e n F e st u n g. Der Seutw übergab beim Ofsiziersscbießen fein Gewehr einem Soldaten, oh»! anzugeben, daß es geladen fei. Infolge unvorsichtigen Hantier« hatte sich das Gewehr plötzlich entladen und die Kugel traf zwei Soldaten, die unmittelbar darauf starben. In erster > stanz war von Schweinitz zu zwei Monaten Gefängnis venmeüi worden. — Die Strafkammer verurteilte den Chefredakteur Dien- binski vom Polenblatt „Praca" wegen Aufreizung zu Ne- walttätigkeiten zu IV, Jahren Gefängnis, tr Verurteilte wurde sofort verhaftet. Ter Redakteur RakowSki erhielt 400 Mk. Geldstrafe.
Budapest, 26. Novbr. Im Prozeß Zeyfig roudo alle Angeklagten freigefvrochen.
Kandet urb SerKesir. Potst sw in schaff.
— Vom Geldmarkt. An der letzten SarnstagSbSch^ Berlin war Schiebungsgeld nach oben gerichtet und wurde in zelnen Fällen bis über 6 Proz. gezahlt. Dabei war wieder zu bemerken, daß die Geldversteifung nicht sowohl durch vermehr! Nachfrage bedungen wurde, sondern durch den Umstand, daß bi« dem Markte zur Verfügung stehenden Mittel wesentlich geringe: waren als sonst, was sich durch die starken Gesamtansprüche, btt z. Zt. an den Geldmarkt gestellt werden, erklärt. Die Börse, Du durch die Geldverteuermig verstimmt wurde, empfing dann butt den Reichsbankausweis eine gewisse Beruhigung, da die Rückflüsse bei der Bank nunmehr deutlich zum Ausdruck kommen.
— Die Russische allgemeine E l e k t ri zil ä t 8- Gesellschaft Petersburg ist gesetzlich zur Erhöhung thr6 Kapitals zum Zwecke der Verrechnung mit den Aktionären hr Elektrizitäts-Gesellschaft Union ermächtigt. DaS Kapital wird erst von 1 auf 6 Millionen Rubel erhöht, und nach ^urchfuhM dieser Transaktion sollen weitere lwchfleus 2 Millioncu Md Obligationen emittiert werden. Die Gesellschaft, die sich siDmeiw» mit den russischen Siemens- und Halske-Werken um die Heb«« tragung der Elektrisierung der Petersburger Straßenbahnen r worben hatte, hat damit keinen Erlolq erzielt.
— Für Japan ist augeubticklich die deutsche 6il«n' inbuftrie stark mit Aufträgen versehen. Es wird mm kaimt, daß der Stahlwerksverbaud in letzter Zeit größere Anitra« fp.'vdl für japanische Bahnen erhielt. Die deutschen Lokomotir- fabriken, wie Borsiq, Egestorff x., lieferten eine große Anzahl von Lokomotiven. Eine Hannoversche Fabrrk hat augenblicklich einen Auftrag auf mehrere hundert Weichen. Wir ' strieren dieses al- bemerkeusivert, da speziell diese Materialien bisher in erster -mit von England bezogen wurden. ' ____
Dermifdjte*.
• Die neuesten Eisenbahnunfälle. Am Sonntag morgen wurden auf der Strecke Ueberruhr-Kupfer- dreh im Ruhrrevier an einem Personenzuge durch eine offen stehende Tür deS kreuzenden Güterzuges der Packwagen und ein Wagen vierter Klaffe zum Teil eingedrückt. Von den in dem Wagen besindlichen Reisenden wurden vier Personen verletzt. Ein Knabe von fünfzehn Jahren, dem die Schulter auSgerenkt wurde, wurde dem Krankenhause Kupferdreh zugeführt. — Am SamStag abend entgleiste auf Strecke So erup-Mohrkirch-Osterholz (Schleswig) der Personenzug Nr. 963. Personen sind nicht verletzt. Die Unter» uchimg über den Unfall ist eingeleitet.
'Erdbeben-Nachrichten liegen heute merkwürdigerweise gleichzeitig auS England, Frankreich und Italien vor. In Manchester und Salford wurde am Samstag ein heftiger Erdstoß wahrgenommen, welcher sich auf ein Gebiet von ungefähr sieben Meilen un Umkreis erstreckte. Einige Schornsteine stürzten ein. Aus Foggia, Avel lino Neapel wird gemeldet, daß dort Erderschütterungen vorgekommen seien. In der Ortschaft Apice, Provinz Benevento wurden durch Erdstoß mehrere Häuser, darunter eine Cara- binier-Kaserne, beschädigt, sodaß sie geräumt werden mußte. In Ariano, Provinz Avellino, wurden mehrere Kirchen, darunter die Kathedrale, in Grottaminarda, Provinz Avellino, ebenfalls einige Häuser durch Erdstoß beschädigt. Zwei heftige Erdstöße begleitet von unterirdischem Getöse wurden in der Provinz Florenz verspürt. Außerdem nahm man sie auch noch in dem französischem Höfen Rochefort ivahr.
• Eine merkwürdige Fürbitte. Das Heuberger Volksblatt erzählt folgendes angeblich wahre Geschichtchen: Ein Meßner hatte die Litanei für die Verstorbenen vorzubeten und sagte hierbei mit lauter Stimme: „D Herr, gib allen Ab geordneten (statt Abgestorbenen!) die ewige 91111)6woraus die Gläubigen antworteten: „Und das einige Licht leuchte ihnenl-
* Kleine Tages chronik. In Dessau erschoß der 19 jährige Tischler Griefeler seine in anderen Umständen bcftnblichc Geliebte, die 18 jährige Theiß, und dann sich selbst. — Als in Eastiglione bet Pepoli (Provinz Bologna! ein Gerichtsvollzieher, unterstützt von fünf Karabinieri, auf Verlangen der dortigen Sparkasse die 9(u§roeifung der Pächterfamilie Elmi vornehmen wollte, widersetzte sich diese. Im Kampf wurde ein Karabinieri verwundet. Die Pächterin Elmi wurde getötet und ihr Mann schwer venvundet. Dieser und seine zwei Sohne wurden verhaftet. — Bei dem 10. Grenadier-Regiment in Schweidnitz ist ein Rekrut an Genickstarre gestorben. Ein zweiter wurde unter dem Verdachte, an Genickstarre erkrankt zu sein, ins Lazarett aufgenommen. Auch in Myslowitz und Umgebung beginnt die Krankheit wieder heftiger aufzutreten. In den letzten 14 Tagen sind etwa 10 Fälle gemeldet worden. — In Gelsenkirchen wurde unter dem dringenden Verdachte, einen Raubmord an den Althändler Fick begangen zu haben,~ der Arbeiter L. aus Wetter verhaftet. — Die immer noch behördlich geduldete Ofenklappe hat v i e r M e n s ch e n l e b e n als O p f e r gefordert. Auf dem Gute Thurau bei Neidenburg (Ostpr.) sind ein Knecht und ein Schmied au Kobleudunst erstickt. Sie hatten vor bem Schlafengehen den Ofen geheizt und die Klappe zu früh geschloffen. In Kalkappeu bet Tilsit kam ein Ehepaar auf gleiche Weise ums Leben. — Da? Bark'chiff „Edderside* mußte auf der Fahrt von Hamburg nach Buenos Ayres Bahia als Nothafen anlaufen, um ärztlich Hilfe zu erhalten, da die ganze Besatzung an Z i n n ve r g i f t u n g erkranktifl. VierLeute wäre-' bereits auf hoher See verstorben. — Infolge anhaltenden Regens haben sowohl in Steiermark wie in Frankreich und Belgien Berg- und Dammrutschungen stattgefunden, und dadurch eine Verkehrsstockung auf einigen Lokalbahnen veranlaßt. — In Salzburg hat sich der Theaterdirektor O. Milrad bei einem Selbstmordversuch in einem Hotel tätlich verletzt.
aber doch täglich einige Stunden auf und zeige Interesse für Gegebenheiten des Taaes.
Spielplcm der vereinigten Frankfurter Stadttheatrr? LpcrnhauS.
Dienstag den 28. November'): .Othello/ Mittwoch 29. November: „Die Fledermaus/ Donnerstag den 30. Nov-mbki .Iphigenie auf Tauris/ Freitag den 1. Dezember geichlosi^ Samstag den 2. Dezember: .Lucia von Lammermoor/ Sokunci> den 3. Dezember, nachmittags halb 4 Uhr: .Die Geisha/ tiben^ 7 Uhr: .Die Jüdin/ Montag den 4. Dezember, abends halb 8 Ubr" .Frühlingslust/
Schansviclhauö.
Dienstag den 28. November: „Ton Earlos/ Mittwoch den 29. November: .Der Vielgeprüfte/ Donnerstgg den 30. Aor' abends halb 8 Uhr: „Was ihr wollt/ Freitag den 1. Dezemben .Tie Frau vom Meere/ Samstag den 2. Dezember: ersten Male: „Der Großkiieckit/ Von $ ei) erlern. Sonntag den 3. Te'.ev-' r, nachm. halb 4 Uhr: .Klein Dorrit.' Abends'7 Uhr: „Der Großknecht/ Montag den 4. Dezembers .Das schwache Geschlecht/
•) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abend? um 7 Uhr.
i r tfi (i d$ e Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Montag, den 27. November, abends 8 Uhr: Bibelstunt! im Konsirmandensaal der LukaSgemeinde. Text: Eph.»Driki 6, 10 fr. Pfarrer Eule r.
Mö^kntülLt Nkbttiiltt der (Mtsfäilf in da Stadl Mi
43. '2\‘eehe. Vont 15. bi? 21. Oktober 1905.
Eimvohnerzahl: angenonnnen zu 23 000 sink!. 160Ö Mann Militari Sterblichkeitsziffer: 20,41 nach Abzug von 5 Ortsfremden: 11,14 3/ro.
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.re^Hmn W. Klauke, in Frankfu IMOWt
! Antritt frei.
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Bandeln, Hase Korinthen, Si j Zucker, Pnde Zitronat, Ora । Zitronenöl, Lc
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Die Beerdig' in Großen-Bnseck
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IHerculesa-Baleine-Corsets.
DergrössteTriumph moderner Kunst.
9 Jedes Corset trägt den Stempel „Herculesa-Balcfne“»
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