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4.10.1905 Zweites Blatt
 
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Are. 233 Zweites Blatt.

155. Jahrgang

Mittwoch 4. Oktober 1905

Erscheint «glich mit Ausnahme de« Sonntag«.

Die ..«ietzrner ZamUienblStter" werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der "Hessische tafcöwUt* erscheint monatlich einmal.

Gietzem? Anzeiger

Rotationsdruck und Verlag der Ärühl*sch« Universitätsdruckerei. R. Lange, Dießen.

Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.7.

Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: An-etger Dießen.

General-Anzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Siehe».

seuche festgestellt worden.

DaS Proviant-Amt setzt den freihändigen

Ernte zu

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Wirklichkeit zu verklären. Aller Glanz stimmungsvoller Inszenierung ist hier aufzubieten, um mit freundlichem Sinnen­reize das Publikum über die Lücken der Handlung hinweg­zutäuschen.

In diesem Sommer bin ich ein ganz klein bischen ver­wöhnt worden. Ich habe u. a. im Neuen Theater zu Berlin das wundervollste Lustspiel der Weltlitteratur, Shakespeares Puckkomödie, in Reinhardts genialer Inszenierung gesehen. Das war, unter Heranziehung der heiligen KunsttriaS Poesie, Malerei und Musik, die vollendetste Verwirklichung des Wagner'schen Gedankens von einem Gesamtkunstwerke. Selbst eine Aufführung des Sommernachtstraumes", die ich vor Jahren im Wiener Hofburgtheater sah, verblaßte völlig dagegen.

Es hieße Eulen nach Athen, oder, modern ausgedrückt, Denkmäler nach Berlin, oder, lokalpatriotisch gesprochen, Zigarren zu Gerbode tragen, wollte ich etwa Vergleiche an­stellen . . . Behüte! Selbst wenn das neue Theater schon dastünde (von dem Herr Direktor Stein goetter in seinem diesmaligen, übrigens von Frl. Maurice, einer stattlichen Dame, mehr schlicht als recht verlesenen Prolog voll so stolzerHoffnung, den Bürgersinn rühmend, sprach) wären derartige Vergleiche selbstverständlich absurd. Doch wenn die nächste Neueinstudierung desKaufmanns von Venedig" wiederum vier Jahre auf sich warten läßt, dann wird sich im neuen Hause doch wohl ein erheblich prächtigeres Kulturbild au8 jener farbenfrohen Zeit zeigen, in der derkönigliche Kauf­mann" der Republik Venedig die Meere der Welt beherrschte. Dann werden wir vielleicht den Markusplatz m i t dem nun verschwundenen Campanile und allen seinen anderen be­rühmten Bauten schauen, dann wird vielleicht auch venezianisches Volk den Platz und die Gäßchen und die Kanäle bevölkern, dann wird vielleicht als stummes, stim­mungsvolles Akkompagnement buntes, bewegtes Straßenleben sich entfalten.

Immerhin, man tat, unter den gegebenen Verhältnissen, was man konnte. Neue Dekorationen entbehren nicht de? Reizes, so z. B. war das Straßenbild des 1. Aktes recht nett, weniger gelungen freilich die Szenerie vor des Juden Hause; ganz hübsch machte sich dann wiederum die Galerie im Gerichtssaale des Dogenpalastes, wo allerdings das eigent­liche Forum mit geringen Mitteln ein wenig würdiger hätte hergestellt werden können.

Vorbereitungsdienst zu unterziehen haben. Wer seine Schul­bildung nach den bisherigen Vorschriften vor dem Inkrafttreten der gegenwärtigen Bekanntmachung beendet hat, ist bei Er- üllung der sonstigen, in § 3 derselben vorgeschriebenen Vor­aussetzungen zum Vorbereitungsdienste zuzulassen, wenn er das 17. Lebensjahr zurückgelegt hat und seine Zulassung innerhalb drei Monaten nach zurückgelegtem 17. Lebensjahre beantragt.

Offenbach, 2. Okt. Gestern fand auf Veranlassung der Bauarbeiterschutzkommission zu Offenbach eine Dele- giertenkonferenz der hessischen Bauarbeiter statt, in der, wie wir demOff. Abdbl." entnehmen, Kr entfett Frankfurt über die Forderungen der Arbeiter behufs Durch- ührung der bestehenden Arbeiterschutzvorschriften erstattete, während Diehl- Frankfurt über den Bauarbeiterschutz der Gegenwart sprach. Nach längerer Diskussion wurde eine Resolution beschlossen, in der u. a. energische Bekämpfung des Bauschwindels, Kontrolle der Pläne und Ueberwachung der Bauausführung durch technisch gebildete Beamte und praktisch geschulte Bauhandwerker gefordert wird. Letztere sollen staatlich angestellt, aber von den Arbeitern gewählt werden. Ferner wird von den Behörden tunlichste lieber» nähme der Bauarbeiten in eigene Regie verlangt, sowie bei Submissionen Aufnahme einer Lohnklausel. Den Schluß der Resolution bilden ein Protest gegen jede Beschränkung des Koalitionsrechts und der Ausdruck lebhaften Bedauerns, daß die hessische Negierung ihr Versprechen bezüglich de§ Bau- arbeiterschutzes nicht erfüllt habe. Schließlich wurde eine Kommission aus je einem Vertreter der Arbeiter von Mainz, Offenbach, Darmstadt, Gießen und Worms gebildet, die Material über den Bauarbeiterschutz sammeln und sich erneut um Erlangung von Arbeiterschutzbestimmungen bemühen soll.

Mainz, 3. Oktober. Der von den Milchhändlern kürzlich beschlossene Prei8aufschlag, der am Freitag zur Einführung gelangen sollte, ist fast durchweg miß glückt. Ein Teil der Milchlieferanten hat den Preisaufschlag über­haupt nicht mitgemacht, die anderen aber Hutten die Rech­nung ohne die Hausfrauen gemacht. Ueberall wurden die Händler, die mit dem Preise aufschlagen wollten, recht un­gnädig empfangen und die Frauen weigern sich, Milch, noch dazu recht schlechte Ware, auch noch zu höherem Preise zu beziehen. Unter diesen Verhältnissen haben die meisten Milch­händler auf den Preisaufschlag wohl oder übel verzichten müssen und die anderen werden bald nachfolgen, wenn sie ihre Kundschaft nicht verlieren wollen.

Badenheim i. Rheinh., 1. Okt. Gestern nachmittag gegen 4V2 Uhr wurde Badenheim von einem schrecklichen Brandung lück heimgesucht. Bei Schlamp wurde mit der Dreschmaschine gedroschen. Kaum hatten sich die Arbeiter zum Vesperbrot niedergesetzt, da stand auch schon das Stroh von etwa 100 Haufen Frucht in Flammen. Bei dem herrschenden Windzug griff das Feuer rasend um sich und bald standen Scheuer und Stall in Flammen. Infolge des Wassermangels die Wasserleitung versagte anfangs fielen dem Elemente drei Scheuern und drei Stalle mit Nebengebäuden zum Opfer. Fünf Feuerwehren waren zur Stelle. Fast wie durch ein Wunder blieben die Gebiete von

Bekanntmachung. bc§ a w

Unter dem Ähweinebestand deS Heinrich Wagner zu Was die Höhe der festgesetzten Entschädigung anlangt, Lana-GönS ist ein Fall von Rotlaufseuche festgestellt worden, so sind,, wo irgend angängig, die höchsten Erträge und S-hSstsp-rr- ist verhängt. überall

Gießen, den 3. Oktober 1905.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Hechler.

___all hohe Einheitspreise zugrunde gelegt worden. Die Entschädigungen, welche für die auf Ansuchen der Militär­behörde ab geernteten Felder gewährt wurden, betrugen bei Zuckerrüben nicht unter 85 Proz. des Wertes der ganzen Ernte, bei Kartoffeln und Dickwurz 5075 Proz. der ganzen Ernte, in einzelnen Fällen auch 100 Proz. der ganzen ,OnulliiUllUUJUIll|» , Ernte. Auch die Kultur)chäden wurden in durchaus

Unter dem Schweinebestand des Johannes Graulich angemessener Weise entschädigt, indem pro Ar 25 Pfennig und Karl Eckhardt zu Bollnbach ist ein Fall von Rotlauf- bis 2 Ml. gewährt wurden.

seuche festaestellt worden. Die Kommission hat die Entschädigungen festgesetzt, die

Gehöftsperre ist verhängt. sie bei pflichtmäßiE Prüfung zubiNigen konnte, und die

ra.pfUn den 2 Oktober 1905 Entschädigungen sind als durchaus hinreichend und ange»

un&e§ ^ci§anit Gießen. mesien zu bezeichnen. Wenn hiernach einige der beteiligten

Großherzogliches Kreisamt Gießen. Grundbesitzer eine Enttäuschung erlebt haben, so dürfte dies

'$* v q ________ lediglich aus ihre übertriebenen Forderungen zurückzu-

führen sein, die die Kommission beim besten Willen nicht als berechtigt anerkennen konnte.

Schließlich sei noch bemerkt, daß die Abschätzuugskom- zu Utphe Mission eine selbständige Behörde ist, auf die den Lokal- behörden ein Einfluß nickt zusteht.

flUofronor beiden Geschichten in einem vorshakespcarischen Drama neben

AllwlUjruiLr. einander liefen, und es ist mehr als wahrscheinlich, daß die

Der Kaufmann von Venedig. Aufgabe Shakespeares gerade so wie später im König Lear

Shakespeare und Venedig - welch ein Ausblick in darin bestand, aus altem wertlosen dramatischen Plunder die Zukunft! Wer wüßte einen mehr versprechenderen Auftakt den chm die rohen Schaustellimgen des altenglischen Theaters

für die Ton- und Farbenfolge einer neuen Spielzeit! Der boten, die uns vertrauten, schönheitstrunkenen und hohecks-

Gewaltiqste und Gewichtigste im Riesenreiche der dramatischen vollen Gestalten ju fäaffen. So muß der Hörer diesmal Dichtkunst versetzt uns in die wundervollste aller Städte unserer noch willenloser als sonst dem Gewalt gen folgen, der hier Erde, in eine freie Stadt von königlichstem Stolze seiner Zeit, m emjelnen Momenten unS1 mit tragi^en ®$Ql*crn1 '

von reichster Fülle weltlicher Pracht und Macht, inshimm- um dann wieder durch leicht grayöfeg! Spiel alle unheim- lische Venedig", das sein großer Zeitgenosse Paolo Veronese lichen Tiefen der Menschennatur zu verhüllen.

in einem Plafondgemälde des venezianischen Dogenpalastes Aesthetische Prinzipienreiter von großem Rufe haben in meisterlicher Farbensymphonie verherrlichte. Der frühere gar seltsame Kommentare zu dieser Komödie geliefert. Boden- Gießener Kunstprofestcr Adolf Philippi erinnert in der stedt, dessen Verdeutschung der Shakespeareschen Sonette mit soeben erschienenen 2. Auflage seines vortrefflichen großen Werkes Unrecht heute noch bekannter ist als die weit besseren von ,Die Kunst der Renaissance" daran, daß Dante seingroßes Wilhelm Jordan und Gildemeister, vollends als der neueste ernstes Gedicht nach der Kunstlehre seiner Zeit eine Komödie recht beachtenswerte Versuch von Max I. Wolff (B. Behrs nannte, weil es einen heiteren Ausgang hat. Auch eine Verlag in Berlin W. 35), nannte den .Kaufmann von Komödie so fährt er fort im Sinne dieser Theorie ist Venedig" das hohe Lied der Freundschaft, als ob nicht die Epoche der Renaissance, sie hätte keinen glücklicheren Antonios Anpumpung eine ziemlich nebensächliche Voraus- Schluß haben können, als die fröhliche Kunst des (Venedig setzung bildete. Ulrici fand darin. eine Deduktion über das schmückenden) Paolo ^Veronese." Die zu allen Zeiten am Wortsummum jus summa injuria. Gervmus meinte, er meisten bewunderte Bühn en-Komödie, im Sinne unserer wolle das Verhältnis des Menschen zum Besitz darstellen, rc. :c. Tage gesprochen, aus dcr Zeit-Komödie" der italienischen Ein bischen Wahrheit steckt in allen diesen Grübeleien, aber Renaissance ist ShakespearesKaufmann von Venedig." unsere heutige Zeit hat doch unbefangener zu urteilen ge- Die ausgezeichnete Geschichte des Kaufmanns von lernt über den Dichter und ferne Werke, die sich doch wohl Venedig, mit der allergrößten Grausamkeit Shylocks, des erheblich naiver und reflexionsloser geben, als jene Kgmmen- Juden, gegen genannten Kaufmann, da er ihm ein volles tatoren meinten, bis auf Jhermg und Kohler (von denen Pfund seines Fleisches herausschneiden wollte. Und die Ge- ich an dieser Stelle bei der letzten Aufführung desKauf- roinnunq Porzias durch die Wahl der drei Kästchen." So manns" vor vier Jahren sprach). Es ist auch ein Ziemlich altertümlich lautete der Titel dieser Komödie, als sie zum unnötiges Bemühen, wie es der unlängst verstorbene Bulthaiwt ersten Male im Jahre 1600 erschien, und in ihm spricht sich in seiner Shakespeare-Dramaturgie tat, alle die Widerspruche eigentlich schon der Stil des Stückes aus. Es enthält in der und Unmöglichkeiten ausführlich nachzuweisen, die der Hand- Tat zwei Hauptmotive, die wenig genug mit einander zu tun lung des Dramas anhaften; die suhlt leder ^ram,, trotzdem haben, und die zu voller künstlerischer Einheit zu amalgamieren aber weiß der Dichter uns tmmer mteber m seine Fabelwelt auch dem größten dramatischen Genius nicht gelingen konnte, zu zwingen, so daß wir mit allen (binnen ihm zu eigen Ihn reizte sowohl die phantastische Märchenhaftigkeit des werden.

einen Stoffes, wie die burleske Tragikomik des anderen in Gerade bei solchem Ueberroiegen bc§ Märchenhaften um völlig gleichem Maße. In seiner sog. Shakespeare-Fibel, der letzte Akt, der an sich für die Handlung ebenso ent- die just dieser Tage in einer ganz billigen deutschen lieber- behrlich ist wie der groteske Ausklang seinesSommernacht^ setzung bei Max Hesse in Leipzig erschien, spricht Edward traumes», zeigt ja, in welcher Stimmung uns der Dichter m Dowden, Professor der engl. Literatur an der Universität zu seinen Komödien entlassen will ift e§ notig, aüe x)nuUon§- Dublin, die höckst annehmbare Vermutung aus, daß .diese fünfte spielen zu lasten und mit heiterer Farbenpracht die

Aus SlM mrd AmÄ.

Gießen, 4. Oktober.

-HN- oor^erige

«nmdbung unb °n '-d-m Wochentag- °on 8-1S Uhr °°r. D°rb ereitungsbienst unb die Prüfung

" x>°n^u ben 2 Oktober der Terichtsschreiber bei ben Amtsgerichten ist

$ ' KönialickeS Proviant-Amt. nach dem Regierungsblatt eine Abänderung der z. Zt. m

Mmcilui)'8 Proviant»Amt. Arast befindlichen Bestimmungen eingetreten. Nach den neuen

Bestimmungen muß, wer Gerichtsschreiber bei einem AmtS- Gericht oder Hilfsgerichtsschreiber bei einem Gericht oder Ge- ^andwirlschastliche Klagen". Hilfe der Staatsanwaltschaft werden will, das 18. Lebensjahr

Wie uns von zuständiger Sette mitgeteilt wirb, ist die vollendet haben und gute Sittenzeugniffe besitzen; wenigstens tzerrsteNung des Artikels ,^Landv7irtschastliche Kla-gen" in drei Jahre mtt Erfolg hn VorberettungSdienst beschäftigt ge- unserer Nr. 231 nicht zutreffend. Das Abschätzungsgeschäft wesen sein und hiernächst eine Prüfung bestanden haben, konnte vor dem 12. September nicht begonnen werden, weil $um Vorbereitungsdienst darf nur zugelasten werden, wer sonst die Anmeldefrist für die Inhaber beschädicher Grund- ^Qg Abgangszeugnis einer Realschule mit 7jährigem Kurs stücke allzusehr verkürzt ivorben toare. 9M Eingmig b« besitzt, oder den Nachweis der Reife für die Unterprima eines Cchadensanmeldungen ist das Geschäft in der Zett i>om 12 Gymnasiums, Realgymnasiums oder einer Oberrealschule er- b^amtU fcÄÄft? «Ä bringt, gut,-nz-ugmsi- 6«totunb bte^ri^ang^rigteit ist auch, daß die Besitzer der geschädigten Fluren vor dem nachweist. Bei einem Amtsgericht dürfen nicht mehr Asp - Eintreffen der Abschätzungskommission keine Landwirtschaft- ranten zum Vorbereitungsdienst zugelasten werden, als Ge- lichen Arbeiten hätten vornehmen können, sie sind viel- richtsschreiber und Hilfsgerichtsschreiber bei diesem Gerichte mehr durch mehrmalige Bekanntmachungen darauf hinge- angestellt find. Diese Bekanntmachung trat mit dem wiesen worden, daß sie bei Anmeldung von Schadens- 19. September 1905 in Kraft. Für Gerichtsschreiber-Aspi- ansprüchen gleichzeitig auch die Entscheidung der Orts- ranten, die ihren Vorbereitungsdienst zur Zeit des Jnkrast- polizeibehörde darüber anzurusen Mter^ ob und rnwie- tceten§ ^er Bekanntmachung bereits begonnen haben, bleiben ÄfiÄilÄ di- biSh-rig-n V°rsch-ist°n mit d-° Maßgabe in Kraft, baß wirte hätten ihre Kartoffeln und Rüben schon um Mitte alle diejenigen, deren Vorbereitungsdienst nicht bis zum Be- August ernten müssen. Das Ersi'ckm ist vielmehr den be- ginn der nächsten Prüfung vollendet ist, sich einem dreijährigen

* Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem Pfarrer Otto Pabst zu Nieder-Beerbach die Das Pr°viant.Amt s-tzt b°n f-°ihänbig°n Ankauf van -vang-lisch- Pf°rrst°ll- a» b« ^"b"S9emetn^ «BM 5,O89Cn' «5^?^ G-arg <^u^t,

b-n gangbaren Tagesprnsen fort. Es werben Nachfuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen

Kekmmtmachmlg.

Betr.: Rauschbrand zu Utphe.

Unter dem Viehbestand des Heinrich Rühl ist Rauschbrand auSgebrochen.

Gießen, den 2. Oktober 1905.

Großherzogliches Kreisamt Gießett.

I. V.: Hechler.

Kekamitmachimg.