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gesundeu.
mager.- darmkranke
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Gesichtsausscblag
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Augustinerpater Gregor Mendel vor mehr als dreißig Jahren
an war Gartenkonzert im Neuen Saalbau.
Gewißheit vorauszusagen.
zuqelassen.
A
Frankfurt a. JJI., 1. Juli Offizielle Schlusskurse.
67.30
. 101.25 Electric, bchuckert
äussere Argentinei
l‘/i
Tendenz: ruhig, aber fest.
feier bei.
105.90
66.60
67.00
87.80
134.20
53.70
44.40
206.20
237.80
139.50
244.00
206.30
237.75
139.40
244.40
207.37
. 96.50
. 135 20
. 121.50
. 206 30 . 188.20 . 139.90 . 154 20
. 168 00
. 143.00
. 18.30
' 257.00 . 244.20 . 208 30 . 100.40
101.45
90.15
Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner Handelsges Oesterr. Staatebahn . Lombarden . . Gutthardbahn . . . Laurahütte . . . Bochum . . . . । arpener . . .
Stnatschatzscheine .
Ungar. Goldrente, Italien. Rente . Portugieser I Portugiesen. III Unif. Türken
100.25
87.50
4% 40/.
4% 3°/
1%
3°/0 Mexikaner
4>/u / Chinesen
Reichsanleihe do.
Koneols . do . .
Hessen Oberhessen
3V8% 3o/., 3V,°/o »% 3V8°/o
Es taugen nicht alle zum Schießen und Jagen Die Geinsbärte und grüne Rockkragen tragen.
konsularischer Funktionen im Großherzogtum Hessen zugelassen worden. — Am 24. Juni d. Js. wurden dem provisorischen Zeichenlehrer an der Volksschule zu Mainz, Maler Edelbauer, die Rechte eines definitiv angestelltcn Volksschul- lehrerS verliehen. — Dem Dammwärter Ruthard zu Weisenau bei Mainz wurde die Tammwärterstelle zu Mom-
I seststellen. In anderen Fällen versagten sie dagegen, wie übrigens auch bei vielen Pflanzen. Der zweite Teil des Vortrages beschäftigte sich sodann mit den interessanten Beziehungen, die sich in neuester Zeit ergeben haben zwischen I den Resultaten der mikroskopischen Zcllsorschimg und den Er-
stattfcind.
Unter den schattigen Linden auf der Hardt entwickelte sich
Deutsche Reichsbunk. In den nächsten Tagen wird die Reichebank voraussichtlich sehr stark in Aiispruch genommen werden und wieder in die Roteiisteuer hincingeraien. Bedenklich jedoch ist die Erscheinung in keiner Weise. Tie Bank verfügt über reiche Goldmittel und der Status dürste sich auch sonst besser als t. V. gesiasten. Tamt ist, wie wir schon einmal bemerkten, ein reicher Goldzuschuß gleich nach Anfang Just zu erwarten, sodaß die Noteu- sleuer bald wieder verschwinden wird.
B ö r s e ii z u l a s s u n g. Seiteiis der Filiale der Bank für Sandel un d Industrie wurde der Antrag auf Zulassung von 2 2 Mill. Alk. neue 9tftien des Instituts zur Berliner Börse
Krieslrasten der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
X. R. Bet derartigen (Stuben und Brüchen muß man unserer. Wissens 5—6 Meter mit der Ausbeutung von der Nachbargrenze entfernt bleiben.
Harpener Bergbau . . 207.00
Tendenz: Ziemlich fest.
Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Baiik Bochumer Guß .
Aus Ktaöt uuö £iniö.
Gießen, 3. Juli 1905.
Tiirkenloso
4^o Unech. Monopol.-Anl.
)?( Friedberg, 2. Juli. Heute wurde das Kreis- Feuerwehrfest hier gefeiert. Sämtliche Feuerwehren deS Kreises hatten Delegierte gesandt. Viele Ehrenmitglieder waren cingeladen worden und hatten der Einladung Folge geleistet. Ein Brandangriff wurde vorgeführt, wobei als Brandobjekt das Hotel Trapp nut sämtlichen angrenzenden Häusern ausersehen war. Auch eine Sanitätskolonne wurde alarmiert, die unter großem Beifall Unverwundete aus den brennenden Häusern rettete. Den Schluß des Festes bildete eine gesellige Zusammenkunft nebst Ball im Saalbau.
Seligenstadt, 2. Juli. Eme sozialdemokra- tische Dertrauensmännerversammlung hat beschlossen, im Wahlkreis Seligenstadt-Babenhausen den Fabrikarbeiter Rink in Urberach als Landtagskandidaten aufzustellen. Der Wahlkreis war bisher Zentrums-Domäne, doch scheint cd, als könnte er diesmal den Sozialdemokraten zufallen. Im Zentrumslager war eine Spaltung eingetreten, weil man sich über die Person eines Kandidaten nicht einigen konnte, außerdem machte sich in bürgerlichen Kreisen Opposition gegen das Zentrum geltend, die bereits bei der letzten Reichstagswahl zum Ausbruch kam. Indem die Sozialdemokraten einen un Bezirke vollkommen fremden Arbeiter präsentieren, wird dessen Wahl Dollfommen aussichtslos. Unter solchen Umständen ist der Sieg des Zentrums mit
** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben 6er Krankenpflegerin des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege im Großherzogtum Hessen, Schwester Emilie Ferber! ucu . „ .
ju Bad-Nauheim das Silberne Dienstauszeichnungskrcuz für H'mung hat, denn die Krebse befinden sich z. Zt. in „bester Krankenpflege verliehen. — Der Generalkonsul der Republik I Verfassung". Welche Tätigkeit immer der Jäger aus übt, er Peru in Hamburg, Herr Jorge Correa, ist zur 2lu§übimgLoß a(§ ^Weidmann" ausüben; nicht jeder Jäger ist konsularischer Funktionen un Großherzogtum Hessen zugelassen pm Jäger.
worden. — Der Generalkonsul der Republik Bolwm in । Hamburg, Herr Guillermo Sanjinös, ist zur Ausübung!
c^anOwiiilujult.
— Eine Abordnung französischer Landwirte und Zuckeriabrikauten ist nach ü nchen abgeretst. Die Abordnung beabsichtigt, landwirtschaftliche Betriebe und Lehranstalten Deutschlands zu besichtigen. Sie wird von Dr. Hailer, dem deutschen Generalkonsul in Paris, und einem atlachicrien landwirtschaftlichen Sachverständigen begleitet unb wird Atünchen, Dresden, Leipzig, Ataadeburg mid Berlin aufsuchen. r , 1
At ünchen, 1. Juli. Die heutige Hauptversammlung der deutschen L a n d w i r t s ch a f ts - G e > e l l s ch a s t wurde vom Prinzen Ludwig, der präsidirle, mit einem Hoch auf den Prinz-' regenlen und den Kaiser erhssnet. Oekonomierat Wolbling-Berlin erstattete den Jahresbericht. Die nächstjährige Waiiderverjammlung wird in Berlin abgehallen werden. Ter K r o n p r i n z wurde zum Präsidenten der Landwirtschaits-Gesellichast gewählt und hat sich, wie er sofort telegraphierte, bereit erklärt, das Präsidium für 1905/06 zu übernehmen. Hierauf folgte em Borlrag von Professor Otto MamMüncheii über den Siand und die Entwicklung der ^andwirtjchait im Gan 10 seit 1893. Jin weiteren Verlaufe der Hauptversammlung wurde dem Prinzen Ludwig der ^ank der Verjammlung ausgesprochen, ferner ivurde ein Tankestelegramm an den Prmzregenlen abgesandt, worauf Prinz Ludwig die Ber-
Btldhauer Emil (Bau er aus Ber- b,e Heinen Dinger auf eigenen „Füßen", da beginnt — . - ------ gegen Ende des Monats — der Bock schon wieder sein
I istebeswerben um die 9lehmama, oft nicht allzu zart und rücksichtsvoll. Allerdings ist diese Brunstzeit auch eine gefährliche Zeit für den Bock, nützt doch der Jäger jene Leidenschaft des Bockes gründlich aus. Die Hirsche sind noch nicht so weit, sie haben ihren stolzen Kopfschmuck noch nicht wieder- fertig- erst jetzt beginnen die starken Hirsche mit dem Hegen des Geweihes. Doch auch guten „feuchten" Jang kann man eben machen, wenn man starkbesetzte Krebswasser zur -ocr»
ttcnc Ausgabe: „Die Anschauungen Gregors des Siebenten von den Rechten des römischen Bischofs gegenüber den Kirchen, den Staaten und den einzelnen Menschen sollen in ihrem Zusammenhänge dargestellt und aus ihren Ursprung unter- sucht werden." 2. Aufgabe aus der englischen Philologie: „Die englische Lautentwickelung nach fran- rösischen Grammatikerzeugnissen." 3. Chemische Auf- gäbe: „Zur Kenntnis substituierter Stilbene und Tolane." 4. Aufgabe aus der griechischen Philologie:
Graecoi um hymni sacri in deos heroes reges qui
ein buntbewegtes Treiben. -
besonders den Orten des Solmser Landes, waren die Fest- gäste zu Tailsenden erschienen. Nach der, Enthüllung des Denkmals begaben sich die hohen Herrschaften ins Schloß, wohin das Denkmalkomitee, der Stadt-, Schul- und Kirchen- ,
Vorstand, die Pfarrer, Lehrer und Bürgermeister von der kOr allem die Jungfüchse, die in heimlichem Bau herange- Standesherrschaft zum Bankett eingeladen wurden. Um wachsen sind, und die jungen Raubvögel, deren wohlver- 6.53 Uhr begab sich die Großherzogin wieder zur Bahn, borgenerHorst von dem Jäger unentdeckt blieb. Wenn auch um mit dem Zuge über Gießen und Frankfurt nach Darm- ^iefe jungen Räuber schon recht schlaue Gesellen sind und nicht leicht „auf den Leim gehen", so kann ihnen doch letzt noch mit größerem Erfolg nachgestellt werden, als wenn nut
stadt zurückzukehrem
Abends um 10 Uhr fand die bengalische Be , w
leuchtung des Denkmals statt; zu diesem Ereignis hatte viferem Alter auch Schlauheit, List und 4.ude sich vermehrt sich wieder eine große Volksmenge auf dem Schloßplatze ein- haben. Freilich kommen nur die jungen Hasen, Fasanen, Hühner gefunden. Das Denkmal ist ein Standbild; es steht auf kc. in Betracht, deren Leben durch das Raubgesindel ge° einem zirka 2.50 Meter hohen Sockel aus Sandstein und istk^hrdet wird, denn die kleinen Rehkitzchen sind jetjt stark ge- mit einem hübschen Rasenplatz eingefaßt. Der Schloßplatz ^g, um im Allgemeinen des „Aufgefressenwerdens" ent- hat durch das Denkmal eine wesentliche Vergrößerung und hoben zu sein. Ja, es ist em rascher Wechsel, kaum stehen Verschönerung erfahren. L...v.
lin, der das Denkmal hergeslellt hat, wohnte der Enthüllungs-
Hmikicl und Verkehr. Volkswirtschaft.
Berliner Börse vom 1. Juli 1005.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Prwat°Diskont 2% Prozent.
Anfangs- u. Schlußkurse.
3*/2%
4% Oesterr. Goldrente . . 10180
bad) übertragen.
** Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. In der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- unb Heilkunde hielt am 27. Juni Peivatdozent Dr. Groß tPTnDUSVluierunt praeter Orphicos deperditorumque re-leinen Vortrag über: „Die Mend elschen Vererbungs- liouiae colligantur recenseantur explicentur nec non gesetze und die moderne Zellforschung. Die ge- Romanorum imitationes addantnr.“ 5. Mathematische nannten Gesetze gründen sich au Kreuzungsoersuche zwischen Aufgabe: „Behandlung der abstrakten Gruppen, die durch verschiedenen Pflanzen-, namentlich Erbfenrassen, die er Ei Elemente gegebener Ordnung gebildet werden." Augustinerpater Gregor Mendel vor mehr als drettzig Jahren
9 <Zm Anschluß an die Feier in der Aula sand am anstellle, die aber lange "der ehen und erst m neuester Zeil SamStag um IV- Uhr ein Festmahl für Dozenten, wieder bekannt wurden Mendel fand bet seinen Unter- Beamte und Assistenten im Neuen Saalbau statt. Von 4 Uhr suchungen, daß bei der Kreuzung von z. B. rot- und m b' *>e -- - ' blühenden Erbsen, die Nachkommen alle rote Bluten hatten,
________________________________ daß also das eine Merkmal (das dominierende) das andere
Die Enthüllung des Aenllmais lür den Aürsten l (das rezessive) scheinbar völlig verdrängt. Wurden die Bastarde ** von S0lMS--5lch aber in Reinzucht weiter gezüchtet, so traten neben rot
^uowlg von Z»0lMS -rLlly. blühenden wieder weiß blühende auf, und zwar bei einem
2* ^ult‘ Viertel sämtlicher Nachkommen. Der Vortragende zeigte nun, In Gegenwart der Groß Herzogin fand heute die ^aß diese Gesetze sich auch in der Tierzüchtung in vielen Enthüllung und Einweihung des Denkmals für den Fürsten Fällen bewähren. Z. B. erweist sich der Albinismus weißer Ludwig von Solms-Hohensolms-Lich statt. Der Großherzog Viäuse, Ratten, Meerschweinchen und einiger anderer Tiere hatte in letzter Stunde sein Erscheinen abgesagt, da er nach recessives Vierkmal im Sinne Wiendels gegenüber der Dk ainz reifen mußte. Zum Empfang der Großherzogin be- normalen Haar- und Hautfarbe der betreffenden Tierart. Lluch gaben sich Fürst Karl und seine Gemahlin zum Bahnhof,^ige andere Merkmale als Färbung ließ sich die Geltung wo die hohe Frau um 2.34 Uhr eintraf und von einer Mendelschen Gesetze bei Kreuzung verschiedener Tierrassen hundertköpfigen Volksmenge begrüßt wurde.
Um 3 Uhr stellte sich an der Turnhalle der Festzug auf, per sich unter den Klängen der Vkilitärkapelle der 116er- Gießen durch die Straßen nach dem Schloßplatz bewegte. Die Schulen und die Präparandenschule eröffneten den Zug; , ....
hinter der Musik folgten die Ehrenjungfrauen, das Denkmal- gebnissen züchterischer Experimente. Die Untersuchungen über fomitee, der Kirchen-, Schul- und Stadtvorstand, die Gelang-, gUÜ Bildung der Fortpflanzungszellen führenden subtilen Krieger- und Turnvereine mit ihren Fahnen. Der Zug stellte Vorgänge haben in überraschenderWelse denErllärungsversuch be- sich in weitem Kreise um das Denkmal auf, diesem gegenüber stätigt, den sich bereits Vkendel selbst für den zweiten Teil seines war ein Zelt für die hohen Herrschaften errichtet worden. Gesetzes, das Wiedererschelnen des recessiven Asierkmals in einem Unterdessen waren diese im Zelt erschienen, darunter die bestimmten ZahlenverhültmS gebildet hatte. Durch eine Hilfs- Großherzogin, Fürst Karl nebst Familie, Prinzessin Marie, Hypothese suchte der Vortragende zmn Schluß auch den ersten Prinz Ludwig und Reinhardt von Lich, Graf Dohna, Graf £ed des Gesetzes, das Dominieren des einen Merkmals, sowie Lynar, Graf Karl von Laubach. Dem Zelte gegenüber kQ§ Versagen des Gesetzes in gewissen Fällen plausibel zu nahmen Provinzialdirektor Geheimrat Dr. Breidert, bie madjen. — ^lad) Schluß des Vortrags demonstrierte Professor Geistlichen, Lehrer und Bürgermeister der ©olm§*tiid)crh^ciineberg eine Anzahl lebender und konservierter Ratten, Standesherrschaft Aufstellung. Zum Beginn der Feier wurde bie Qll§ einer Zucht von wilden grauen Ratten in Kreuzung das gemeinsame Lied gesungen „Ein feste Burg i|t unser I sd)warz und weiß gesdjecklen stammen, und zeigte, daß Gott", worauf der Gesangverein Cäcilia den 121. Psalm I ^ud) bei seinen Zud)tversud)en das Vkendelsche Gesetz, oder vortrug „Richte deine Augen auf zu den Bergen ..." doch wenigstens sein erster Teil sich bewahrheitete.
Darnach hielt Stiftdechant Klinge l Höffer die Fest- "Theologische Konferenz. Am 29. Juni tagte rede, worin er das Leben, die Bedeutung und das Wirken Neuen Saalbau die diesjährige theologische Konferenz des Fürsten Luowlg schiloerr. Er wurde am 24. Januar geboren stachen Professor Lic. Dr. W. Köhler-Gießen über und war von 1828—1880 Fürst. Bei dem Königen Friedrich ^ie wissenschaftlichen Leistungen der neuen katholischen Theo- Wilhelm IV. und Wilhelm stand er in hohen Ehren. Wegen (ogie aus dem Gebiet der Reformationsgeschichte", und Proseiner staatsmännischen Klugheit wurde er ost zu Rate ge- ^ssor Lic. Dr. H. Weinel-Jena über: „Tas Problem der zogen. 1838 wurde er Mitglied des preußischen Staatsrats, Sünde un Lichte der Entwicklungslehre". Den diesem Vor- 1861 hielt er bei der Krönung Wilhelms I. die Huldigungs- i zu Grunde gelegten, nach Form und Inhalt einschneidenrede des Adels. Theologische Herren wie Harnack, Stade, Thesen, die den zur Konferenz Geladenen bekannt gemacht Stöcker u. a. waren oft seine Gäste. Er übte große Mild- ^aren, war es wohl in erster Linie zu danken, daß die tätigfeit und rief u. a. das hiesige Hospital ins Leben. Beikonferenz so zahlreich besucht war wie keine der früheren, einem Brand anfangs der 70 er Jahre leistete der Fürst die ^eit über 300 Teilnehmer folgten den interessanten AuS- größte Hilfe. Der Redner schloß mit den Worten: „Wer den Ehrungen. Beide Redner ernteten reichen Beifall. In der besten seiner Zeit genug getan, der hat gelebt für alle kn den Weinelschen Vortrag sich anschließenden Debatte Zeiten". wurde neben der Zustimmung auch sck)arfer Widerspruch laut.
Fürst Karl übernahm dann das Denkmal mit folgenden Beide Vorträge werden im Druck erscheinen.
Worten: „Ich übernehme dieses Denkmal, das für meinen ** (Sine gute Mutter. Bei einer Hebung des Großoheim errichtet ist, nnd gebe meiner Freude Ausdruck k^ser Wilhelm Regiments in Berbmdnlig mit den Thüringer darüber, daß die Bevölkerung von Lick) und dem Solmfer mültcn im Gelände nördlich von Kmzcnback) ereignete sich Land einen großen Teil zur Errichtung des Denkmals bei- ant 29. d. Mts. ein sonderbarer Zwischenfall. Kaum war getragen hat. Das ist ein höchst erfreuliches Zeichen bafür, eine kleine Abteilung Infanterie auf dem breiten Waldweg daß das feit Jahrhunderten bestehende Band zwischen meiner Zwischen Grube „Morgenstern" und „KöuigSstuhl" zum Familie und der Bevölkerung der Standesherrschaft and) heute Ausschwärmen beauftragt worden, als eine Rehgeiß einem noch besteht und ferner bestehen wird. Ich bitte, das Denk- Infanteristen mit solcher Wucht wider die Brust raunte, daß mal zu enthüllen." das Tier kurze Zeit darauf verendete. Offenbar hat
Die Kapelle der 116er spielte während der Enthüllungk^ Reh im nahen Dickicht seine Jungen gehabt und suchte den Ernst-Ludwig-Marsch. Nach dem Gesang des „Aiänner. kjese durch jenen Angriff zu verteidigen. Durchsuchungen quartett§" und dem gemeinschaftlichen Liede „Deutschland, kner Waldstelle blieben aber erfolglos.
Deutschland über alles" erfolgte der Abmarsch des Festzuges "Von der Jagd. Wieder verbreitert sich nut dem nach dem Hardtberg, wo bei Konzert und Tanz ein Volksfest I Beginn dieses Monates das Sck)ußseld des Jägers, denn von nun ab ist außer dem Absck)uß der Enten and) das Er- cn uu| sich legen der Trappen, Sd)nepfenarten, Brachvögel und Klbitze
Aus der gesamten Umgegenb, ^tattct, so daß nun die Küche, sei es un Hotel oder zu ' ~ " r'*ri Hause, um manchen guten Braten bereichert wird. Besonders
die Jungenten werden zur Freude der Gäste die Tafel zieren. Freilich „kreucht und fleugt" auch sonst manches Wild uni- her, das der Jäger nickst unbeachtet lassen darf. Das sind
jammlung schloß.
Arbetlervew gung.
Düsseldorf, 1 Juli. 600 Arbeiter un hiesigen Holzgewerbe wurden heute wegen Nichtanerkennung des Unternehmer- tar'^ reiben^ V Juli. Tie zwischen dem Reichstagsabg. Meister und dem Syndikus S ch l o ß in a ch e r getroffene Vereinbarung über die B e l 1 e g u n g d e s A u ' a n d e s i n der Cigarre t t e n i n d u st r i e haben die - utgeber angenommen« (Sine Arbeiterversammluug wird vorutissichtlich die Wiederaufnahme d e r A r b e 11 am Montag in allen Betrugen bc- idltcüen.
Temperatur der Lahn und der Luft
am 3. Juli 1905.
Nack) Reaumur gemessen mittags zwifchen 12 und 1 Uhr.
Wasser 20l/2°, Lust 21° R.
Nt ülle r'sche Bade- und Schwimmanstalt.
90.15 Nordd. Lloyd . .
• Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit,
4* % Oesterr. bilberrento . 100.80
- ~ . 98.90


