Ausgabe 
31.5.1905 Zweites Blatt
 
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Über 104 Jahre jm deutschen Haushalt eingeführt sS^ und beliebt ist

Werter Zreuer'r W-Surrogat \ als feinster und billigster Caffe-Zusatz.

M

nachgesprungen ist.

Hrrichtssaal

ver.

Uhr

stehend

Märkte.

I. V.: D. Schlosser.

au 8 und Die die Der

ver- er- und

richtet werden, nach allen Richtungen weit sichtbar sein einen schönen Rundblick gewähren.

da das Mauerwerk des Klärbeckens wiesen hat.

R. B. Darmstadt, 30. Mai. für die Gemeindesteuerreform

vcu 11 w M * - und den Karolinen-Inseln wird über einen entsehlichenWirbelsturrn berichtet, der am 20. April die Inseln Ponape und Kusaie vollständig verwüstete. 2o Einge­borene sollen getötet worden sein. An Möckern, Wahren und anderen Vororten Leipzigs sind zahlreiche Erkran k n n g e n nach demGenutz verdorbenen Fleisches vorgerommen. Fii Wahren sind bereits zwei Kinder g e st 0 r b e n. An H an­no v e r wurden die Leichen eines 3 jährigen Knaben und eines 6 jährigen Mädchens sonne einer 35 jährigen ans dem Schallgraben gezogen. Die Kinder sind beim ©vielen ins Mass e r g e i a l l e n und man nimmt an, daß die Murrer aus Verzweiflung darüber

daß Roschdjestwenskt während der Schlacht am linken Arm wnndet wurde und sich ergab.

London, 81. Mai. Der ..Morning Post" wird Shanghai gemeldet: Der TransportdampferKorea" der Minenleger Swiri kamen heute in Wufung an. Korea" ist bis Shanghai heraufgekommen und hat

Osljaba" und denNikolaus I.", wie sie glaubten, infolge von Beschädigungen durch Minen oder Unterseeboote. Sie versichert, daß ein japanisches Schlachtschiff in Flammen ge» standen habe und daß sie einen japanischen Kreuzer kentern sah. Der Kampf war zwischen 2 und 6 Uhr nachmittags am erbittertsten. TicKorea" berichtet, daß in der ersten Stunde der Schlacht 3 japanische Schiffe sinkend gesehen worden wären. Jm ganzen seien 8 japanische Schiffe gesunken. TieKorea" ist schwer beschädigt, dieSwiri" unversehrt. Beide Schiffe haben Befehl erhallen, den Hafen zu verlaßen oder die russische Flagge zu streichen. Der rnffische Konsul stellt in Abrede, daß dieSwiri" auf dem Kampfplatz gewesen sei.

Tsnschigaseraffe am Sonnabend abends 8 Uhr verlaffen.

Dampfer berichtet, daß die Schlacht am Sonnabend 8 Uhr morgens begonnen habe. Seine Mannschaft sah die

p- Wetzlar, 30. Mai. Heute morgen gegen 9 verunglückte in einem Stollen (Abbau) der Grube Schöner Anfang* zu Breitenbach der 41 Jahre alte Berg­mann Heinrich Kräuter zu Lechtingen. Er sprach noch etwa eine halbe Minute vorher mit dem Bergmann Kuhl-

säule soweit vorgeschritten, daß die Grundsteinlegung am 29. Jul i stattfinden soll. Außer der feierlichen Grund­steinlegung wird die Studentenschaft einen Kommers anstalten. Die Säule soll auf dem Har dtp late au

Tausende kosten würde. Morgen hat der Ausschutz eine gemeinsame Beratung darüber mit der Negierung.

* Alpine M i t t" i l i"' n -> n m* R Neffen und den Nachbarstaaten. Ein 12 jähriges Mädchen in B e r n s f e l d reifte nach Grünberg und besuchte dort eine Freundin. Um noch den bereits einsahrenden Bahnzug zu erreichen, suchte es eilig die Treppe hinab zu kommen. Hierbei stürzte es und blieb unten bewußtlos liegen. Das Kind trug eine Gehirnerschütterung davon und verfiel in einen schlafäbnlichen Zustand. An K i r ch - G 0 n s bat ein Eonsortium ein größeres Waldgelnet bet Kleeberg nh 50, 900 W?. an den hessischen Fiskus verkaust. An Medebach wurde der Robert Eierdanz, ein Vater von 7 Kmdern, von einem Radfahrer überfahren und st ar b an oolae der erhaltenen Verletzungen. Das Haus Karlstr. A) "i Bad a11e be,m, den Geschwistern Weder in Frankfurt a.M. gehörig, wurde an Rechtsanwalt Stahl zum Breis von 50000 Mk. verknust. _____

Ausverkauf!

Wegen Verlegung meines Geschäftes von Neustadt 19 nach Marktplatz 11 verkaufe ich sämtliche Waren bestehend in Uhren-, Bold- und Silberwaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 2982

I. Kmnk«, $imelta rniii Uhmchn.

Ärbcitsvcrgebung.

Die Entwässerungsanlagen der Stadtkirche, Johannes- kirche, des Matthäus- und Johammespfarrhauses an der Kirchstraße und Südanlage sind zu vergeben.

Zeichnungen und Bedingungen können bei dem Archi- tektei?Stein während der Bureaustunden eingesehen werden. Angebote, für jede Anlage getrenn , sind dem Unterzeichneten bis" zum 10. Juni, mittags 12 Uhr, einzureichen.

Gießen, den 31. Mai 1905.

Evangelischer Gesamtkirchenvorstand.

sind ruhig._________

Aus Stadt und Land.

Gießen, 31. Mai 1905.

Die zweite Kammer wird sicherem Vernehmen - nach am 14. Juni zur Abhaltung ihrer Sommertag un g zusammentreten. Es wird sich dabei vor allem um die Er­ledigung von drei wichtigen Gesetzesvorlagen handeln: den Entwurf über die Gemeindesteuerreform, den Entwurf über die Ausübung der Jagd in Heffen und die noch zu erwar­tende Regierungsvorlage über den hessisch-preußischen Lotterie­vertrag.

** Zu der Gauturnfahrt nach Rieder-Wöll­stadt haben sich bis jetzt 150 Teilnehmer gemeldet. Wir verweisen übrigens auf das heutige Inserat.

- Bismarcksäule in Gießen. Wie wir aus sicherer Quelle hören, sind die Vorarbeiten für die von der Gießener Studentenschaft zu errichtende Bismarck-

(n) Gießen, 30. Mai Von der Strafkammer wurde heute die Witwe des Taglöbners Aakcd R. hier wegen fahr­lässigen Falsch ei ds zu 2 Monate Gefängnis Dcrnrfctlt. Sie wurde jm Januar v. I. durch das hiesige Amtsgericht in einer Strafsache gtocn einen Reisenden, der wegen Fälschung von Bestellscheinen in Untersuchung genommen war, auf Ersuchen der Staatsanwaltsck^ft Berlin kommissarisch, vernommen, werdet bestritt sie unter Eid, daß Die Unterschrift auf einem ihr vor- aelegten Bestellschein von ihrer Hand herrühren. Durch , einen Schreibsachverftäudiam wurde ihr nachaennesen, datz iie die Unterschrift doch vollzogen fatte. Im Laufe der Untersuchung gab sie die M^glich^it zu bei Schein unterzeichnet zu haben. Da die Angeklagte eine schon sehr bejahrte Frau ist und zwischen dem Besuch des Reisenden und ihrer Vernehmung ein ganzes Jahr lag, wurde von der Aullage der wissentlichen Eidesverletz- ung, was eine Verweisung vor das Schwurgericht zur Folge gehabt haben würde, abgesehen. Rach Ansicht des Gerichts war der Grad der F^hrlässchkeit doch ein sehr hoher, sodaß immerhin auf eine erhebliche Strafe zu erkennen war. Durch das Scl'öffenaericht Vilbel wurde der Darbier Guntram L. aus Frank­furt a. M. wegen Jagdvergehens zu einerWoche Ge­fängnis verurteilt. Er wurde in der Nähe von Vilbel aus hessi­schem Gebier bei der Jagd auf Kaninchen getroffen, und zwar stellte er den Tieren mit Fanggarn und Netzen nach. Semen An­gaben, er habe geglaubt er befinde sich auf preußischem Ge­biet, wo das Kaninchen nicht als jagdoffres Wild angesehen wird, wurde kein Glauben beigemessen, zumal er sich dem I Förster gegenüber eines falschen Namens bediente. Das Be­rufungsgericht bestätigte das erstinstanzliche Urtetf unter Her­vorhebung des Umstandes, daß der Angeklagte sich nicht gescheut hat, den "Namen eines Bekannten zu mißbrauchen und ihm un- aelegenheiten zu bereiten. --- Die Ehefrau des ^renstrnechts Karl B. zu Langsdorf wurde beobachtet, wie sie ihrem Mit­bewohner eine Schürze voll 5?olz aus dem Keller entwendet hat. Tas Schöffengericht Lich verurteilte sie wegen DiebstaNs zu ein Tag Gefängnis. Sie erhob Berufung und versuchte ihre I Unschuld nachzuweiseu. Als ihr^ djes-s nicht z belang^ zog ^fte

genehmigte den vom------ . ... ' - .A.

Abg. Dr. Gutfleisch erstatteten Ausschußberich't. Ein großer . N.

Teil dieses Ausschußberichts, der u. a. auch steh kritisch über! nahm eine Resolution ^nm wonach die Stnden-

die m Betreff der Gememdesteuerreform erschienenen Bro- tpn^3nft der Absonderung k 0 nfessi 0 n e ll e r V e rb 1 n- schüren der Herren Dr. Sydow und Prof. Dr. Biermer vungen einen Mißbrauch der akademischen Freiheit äußern wird, ist im Satz fertiggestellt und der letzte Teil soll erblickt.

so beschleunigt werden, daß der Ausschußbericht schon in

w"ig-n T°gen den Knmmermitqliedern ziehen kann.-I ; Von'ca go^-iooo'stücf SroW unb ca?250

Der vierte (PetitwnS-) Ausschuß beschästigte sich nach ^Eern. Trotzdem toie-bn: beim Vormarkt der Handel und langer Pause einmal wieder mit der anderweitigen Regelung die erzielten Preise nicht, sch.echt waren, war doch das Geschäft in des Amts verkünd igerwesenS. Wie wir seinerzeit mit- allen Gattungen Vieh am Markttage sehr flau. Zwar war die »<. M. W Mj _ UM«,t., «te.TWrÄÄT«»» Wirkung des Herrn Dainm-Friedberg einen Initiativ- seitherigen Märkten. Es fehlte der frische Zug zum Euckauf Gesetzentwurf ausgearbeitet, in welchem bestimmt wurde, besonders im Mil'chviehgefchnft. Die Einkäufer waren durch- daß von RegierungSwegen ein allgemeines Amtsverkün- gängig nicht mehr zu haben für die se^^sherlgen hohenDrctse, digungZblatt ohne jeden textlichen Inhalt gedruckt und d°» ° , Vnkäu^L sagten, 8 ^3

verschiedenen Blättern als Beilage hinziigepigt werden solle. wollten, hierzu kommt bei dem heißen Wetter der Mangel DaS würde, so meinten die Herren, dem Staate gar keine nn Regen, so daß die Futteraussichten ^mißlich erscheinen, so Kosten verursachen, da diejenigen Zeitungen, die daS Annoneen- kam es, daß ein 2llffchlag von 20 bis 30 Mart Mo Stuck wi blatt bezögen, ja auch dl- Kosten dafür decken würden. (III) i^rzerchnm^wa^Troddem bHcintr;

Die Großh. Negierung hat dagegen eingehende Erhebungen beschränkte, so daß Milchtiere in größerer Anzahl, das

angestellt und weist nach, daß ein solches Projekt v iele' ^ste Mal seit lanrrcr Zeit, überftändig blieben. Der handel in

Tsettvsey, weim^s nur wvnrg voryanv^n war, war eoensari^ ruffsA, da der lokale Bedarf durch östrtzio'is.bes Vieh gedeckt ist. Wetzlar imd die Pläüe an der mittleren Lalm kauften fette Rinder und Kühe (dort ist die Einfuhr von östreichischem Vieh für Schlacht­zwecke nicht zugelassen). Auch der Kälbermarkt zog nicht, so daß nur bei weichenden Preisen die Tiere unterzubr^ngen waren Gebandelt wurden- Kühe frischmelkend und tragend, pro Stück 1. Qual. 380425 Mk. (einige recht schwere Tiere bis 450 Mk.), 2. Qual. 3003^0 Mk., 3. Qual. 240280 Mk. Der Zentner Schlachtgewicht fette Rinder 6870 Mk., fette Kühe 6264 Mk, Kälber 1. Qual. 7074 Mk., 2. Qual. 6065 Mk., 3. Qual. 5458 Mk. _

ko. Franksurt a. M., 31. Mm. <Qng.-Telegr. deSGieß. Anz."l Viebmarkt. Zum Verkaufe standen 232 Kälber, 0 Schale u. Hämmel, 1222 Schweine. Kälber 1. Qual. 8790 PH. Lebendgewicht 5254 Psg., 2. Qual. 8084 Psg., Lebendgewicht 4951 Pig., Schlachtgewicht 62-68 Pia. Schale 1. Qualität Schlachtgewicht 0000' Psg 2. Qualität 00-00 Big. Schweine 1. Qualität 69-00 Psg., Lebendaewicht 54.00 Plg., 2. Qual. 68-00 Vlg., Lebendgewicht 53-00 Via., 3. Qualität 6264 Big., Lebendgewicht 0000 Psg. Geschäst bei Schweinen gut, kein lleberstaud; bei Kälbern lebbast, kein lleberstand. .

(hr?qinQl-Dral-lml'fdttnqen.

Berlin, 31. Mai. 'Die Morgenblatter geben ihrem Erstaunen über den plötzlichen Schluß der Reichstagsession Ausdruck. Der ,,Voss. Ztg.^ wird Reichstagskreisen geschrieben: Die kaiserliche Botschaft macht den Eindruck großer Eile. Auch von einer Gegenzeichn'.mg durch den Reichskanzler hörte man nichts. Seine Erklär­ung findet der eilige Schluß nur darin, daß in dieser Woche zweifellos die Initiativanträge des Zentrums und der Sozialdemokraten betreffs die Bergarbeiterverhältnisse zur Verhandllmg gekommen wäre. Um diesem Ansturm zu begegnen, will man sich bis zum Herbst die nötige Samm­lung erworben.

Halberstadt, 31. Mai. (Amtlich) Schnellzug Nr. 132 ist gestern nachmittag 3 Uhr 40 Min. bei der Aus­fahrt Hcudeber-Dannstedt mit den letzten fünf Wagen ent- glei ft; zwei Wagen stürzten zur Seite. Drei Reisende wurden schwer (Gehirnerschütterung, Rippenbruch und Bluterguß im Ohr), drei leicht verletzt (Kopfhautab- schürfungen). Die Reisenden müssen bis zur Freimachung des Gleises an der Unfallstelle umsteigen. Die Ursache ist anscheinend eine Verwerfung des Gleises unter dem Zuge infolge der großen Hitze.

Die Seeschlacht.

Petersburg, 31. Mai. Admiral Fölkersahm ist am 24. d. M. an den Folgen eines krebsartigen Leidens gestorben. Das Kommando über sein Geschwader hat Admiral Enquist übernommen.

Wien, 31. Mai. Auf der hiesigen russischen Botschaft halt man es für wahrscheinlich, daß alle auf den Frie­densschluß abzielenden Bemühungen nach wie vor vergeblich bleiben werden. Rußlands Hilfs­quellen, äußerte ein Mitglied der russischen Botschaft, sind so unerschöpflich, daß es auch diesen Schlag verwinden kann. (!) Rußland wird sich niemals zur Zahlung einer Kriegsentschädigung an Japan ver­stehen.

London, 31. Mai. DerDaily Mail" wird aus Tokio von gestern gemeldet: Als der Knjaes Suwarow zu sinken begann, wurde Admiral Noschdjestwenski auf ein an- deres Schiff gebracht, aber am 30. Mai auf der Hohe von Tumi gefangen genommen. Er ist schwer am Arm verwundet. AuchDaily Telegr." meldet aus Tokio,

«»brachten Wünsche haben so gut wie gar keine Berücksicht'- annq gefunden. Preutzen sagt ,war .tunlichste Berück- sichtigung' zu, e8 will auch .Bedacht nehmen auf Schad- loShaltung des beteiligten DruckereigewerdeS und der Papierindustrie, aber eS verpflichtet sich zu nichts. Selbst die Garantien, die den Hauptbeteiligten, den Kollekteuren, geboten werden, sind so stark verklausuliert, daß von einer Existenzsicherung keine Rede sein kann. ES ist da­her mit Sicherheit zu erwarten, daß die Agitation gegen die Umwandlung Hessens und Thüringens in eine preußische Spielprovinz, die schon vor Wochen sehr lebhaft einsetzte, nun­mehr durch daS recht zweifelhafte Ergebnis der RegierungS- verhandlungen neue Nahrung erhalten und auch die parla­mentarische Volksvertretung entsprechend beeinfliiffen wird.. Die Ratifizierung de§ Vertragsentwurfs ist also noch keineswegs sicher. Wohl aber darf behauptet werden, * Gras Keglevitsch im Duell getötet, ^n^utzapest :ba§ in Hessen schon seit langer Zeit nicht me.hr eine.Regte-1ttmtte,.E dem'Wg. M Hencz getötet, rungsaktion so unpopulär gewesen ist, wie die ^otteue- roi]t^c den strengsten Bedingungen ausgetragen.

Verhandlungen mit Preußen, von denen auch, wie es heißt, zweiten Gang stürme Keglevitsch en^'sch vor und rann e

Berlin, 30. Mai. Ein Telegramm au o t tt b T) u f Unn(TT1I ^.eicbnet. Die Beranlassuna zum Duell brt ein Wort-

meldet: Vorläufige Verluste von beJnJ^cJe^.*'er.a2n A12- roe^^)^c^ in der Sarnstagssitzuna des Abgeordnetmhauffs, indessen Mai am Zusammenstöße des Grat- und Kursebftusfes: Ge- Keglevitsch dem Dr. Henez znrief: ,,S:e Esel , wor-

fallen: Gefreiter Richard Heimlich; v er wun d e t: Ober- H^nez erwiderte:Sie Rindv i eh m rt dem Gn aden- eutnant Georg v. Rosenberg, Leliitnant Horst von gestalt!" Es war dies eine.Anwielung aus das dem Gvafen ^iniinaeu Gefreiter Karl Rüppel, geb. 1881 in Frank- nealevitsch vom Monarchen bewilligte ehrliche Gnadengehalt von rf n Snbner - Typhus ge- 3000 6'uldm, die ihm als sicheren Intendanten der Oper

Ctto W Reiter Kvrl gtbnmctfjer, | teroiW Seite? ist einer der hauptschr-rer

w --- * Kleine Tage schronik. AnMannherm hat sich der

Unruhen in Kamerun. Aniang April d. A. aus Würzburg flüchtig gegangene Prokurist

Rach einer telegraphischen Meldung des Gouverneurs o^ig (Sdnnitt c rf cb o ] j e n. Derselbe war Kaisierer im Brau- von Kamerun sind in dem Gebiete der zwischen den Flüssen tzaus Würzburg und hat ca. 60 000 Mark überschlagen. Von Nj-ng und Dj° wodnenden Njemcn und Muka Unruhen aus-1den Mars» al-r-«.-um w.rd über

gegrochen. Angeblich soll der Kaufmann Hermann er­mordet und die Lage der dort befindlichen Euro­päer bedroht sein. Bei dem Militärposten Kam am Dja hat der Unteroffizier Krämer, um die Post zu retten, ein Gefecht gehabt. Die in Ebolowa stationirte Kompagnie der Schutztruppe ist unter dem Befehl des Oberleutnants v. Sobbe am 20. d. M. nach Karn abmarschiert. Eine neu formierte Expeditionskompagnie ist sofort als Ersatz nach Ebolowa ge­sandt worden. Die im Ebolowabezirk ansässigen Bulistämme

mann zu Breitenbach. Plötzlich sielen etwa 2 Zentner Steine hernieder und zerschlugen Kräuter den Kopf, sodaß da§ umu-mv uv^mu^v.

Hirn h°r°ustrat. Kuhlmann den Armen sofort hervor, S« chd,>b st7h "tbÄ

aber er war tot, ohne einen Laut ausgestoßen zu Haven. -Oer ^cher Joannes W. von Kircki-Göns xu vier Monate Gfföncp- so jäh aus dem Leben gerissene Verstorbene hinterläßt eine nis verurteilt. Der Stnnbrnchbesitzer Gatzert bemerkte seit ge- Frau und neun Kinder. Das Gericht zu Ehringshausen ranmer Zeit, daß ilnn Svrengw'lver ans dem in seinem Stem- -b »M« ,.nb » «Irin « Hk -<-« Ä

bereits zur Untersuchung an der Unfallitelle. , , Dieb ans frischer Tot abfassen zn können, schloß er sich tn das

y. Büdingen, 30. Mai. Der Gesangverein Lieder- Häuschen ein. Schon am erstnr Tag er bi eit er einen Besuch kranz errang auf dem Gesangswettstreit zu Dörnigheim bei des verdutzt drejnschanenden Angeklagten, der ^or V^wM'nq fim-frr ^nnFurrpn- in der Klaffe A TT den 2 Preis be- ^ine Worte fand. Trotz des Leugnens nahm das Gericht an.

starker Konkurrenz m oer rttape A 11 oen -preis, oe fehlende Nist' entwendet hat und verurteilte

stehend in 75 Mk. und einem prachtvollen Pokal. Ten 1. Preis wegen fortgesetzten schweren Diebstahls..Der SaMer

in derselben Klasse erhielt der Gesangverein Liederkranz- ftnrt H. von Friedberg bat e^n Schöffengerichtsnr^'l an"»ffck>ten.

Darmstadt, den 3. Preis der Männergesang Reu-Psenburg. Er hatte in Gemeinschaft m.t dem^Kommis Karl O. und Wllbe.m cy -xor ernn.» A T prhipft den 1 Preis der Gesangverein K. nnveranlaßt einen Gewerbeschüler Miß Hande tt. ras

In der Klafft A 1 erhietr oen i. gzreis oer ^eiangverem SEengericht verurteilte ihn mit Rücksicht auf ferne Vorstrafen

aus Ried. Die Kanalisation unserer Stadt ist uitn» I Körperverletzung zu 2 Wochen Gefängnis und ließ tue. mehr bis auf die Kanalisierung des Küchenbachs beendet, zwei ändert: mit gelindm Geldstrafen durchkommen, indem es Die Inbetriebsetzung wird sich wohl eine Weile verzögern, smnabm, daß die erhebliche Berletung von ihm herrübre Aas ' - sick als undicht er- Berunmgsgericbt konnte dieses jedoch nicht für unbedingt als I erwiesen annebmen, hielt aber trotzdem die Strafe aufrecht,

ba ber Angeklaate. her in Gim.einschast mit den andern gehandelt Der Sonderausschuß fyrrf. fpr ^^sw^llch machen ist.