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ümroeine in hiuuu uh m un ............. . , , , •
(Jincn besseren Beweis des Gegen- beim Friedensrichter und von den Gouvcrncmcntsakziiebcamicn.
___-sie At'nPMmnrtinp Biele Banken streiken. _
Handel
3^e/0 Beichsanleihe
100.60
4% Öesterr. Goldrente
Oberschles. Eisen-Industrie 136.80
113.80
Berliner Börse, 29. Okt., Anfangskurse.
so wird cs jedem
lagen die Sozialdemokraten.
18 Stichwahlen, die am
26.20
144.30
127.00
üer Landwirt als nicht zutreffend, davon ab, daß
Gelsenkirchen Bertrwerk . 241.50
Hamburg- Amerik. Paketf. 170.60
Elektriz. Lahmeyer . .
Elektriz. Schuckert . . Eschweiler Bertrwerk .
Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbabn
Berliner Handelsges. Barm Städter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Harpener Bergwerk Lanrahütte . . . Nordd. Lloyd . .
. 254.20
. 141.50
Harpener Bergwerk Laurahiltte . . Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Türkenlose . . .
219.90
264.70
25.40
131 50
135.70
. 172.10
. 151.20
. 244.00
. 102.10
. 166.20
106.00
68.15
68.80
94.80
94.45
90 30
Canada E. B. . ■ • Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: fest
do. Konsols do.
Hessen . . Oberhessen
3% 3M7o 3% 3*70 3*°ln
143.00
135.80
271.25
5. November stattfinden, können da? Ergebnis nicht roefent lich abändern. Wahlen zum Ständerat, die heute vorgenorn- men wurden, ergaben ebenfalls keine Verschiebung der Partes Verhältnisse.
100.75
88.90
100.75
88.90
99.70
' Petersburg, 30. Okt. Das allgemeine Streik-Komitee wandte sich a.n d e n Z a r c n mit dem Verlangen, daß er aus Staatsmitteln Summen hergebe, um bie Arbeiter und Studenten zu bewaffnen, tferncr möge er die Ausgaben für Militär und Gendarmerie einstellen und die städtischen Lokale für Versammlungen öffnen. Tre städtischen Friedensrichter beschlossen die Arbeit vorläufig bis Donnerstag einzustellen, da die Maßnahmen der Regierung bie Lage bet-
zu erblicken ist.
Wir gehen auf dent Gebiete der Fletsch Versorgung schweren Zeiten entgegen, denn ein Ausfall der Einfuhr um mehrere hunderttausend Stück Schlachtvieh am 1. März 1906 wird den deutschen Schlachtviehmarkt, noch bedeutender in die Höhe treiben zum Frohlocken der Agrarier und zum Schaden der Fleisch konsuntierenden Bevölkerung.
Wenn die NeichSregierung allem diesen mit verschränkten Armen zusehen zu können glaubt, so braucht sie sich bei den nächsten Wahlen gewiß nicht über deprimierende Resultate zu wundern!
Zur Frage der Fleischteuerung.
Der Obermeister der Gießener Fleischer-Innung, Ernst Dudwlg Sack, schreibt uns zu dieser Frage:
„Wir fragen die Metzgerinnung in Gießen: Wie kam ffie bei diesem Tatbestand zu ihrer Behauptung, die geeignet 'ist, die städtischen Konsumenten zu falschen Anschauungen und 'Schlüssen zu führen und die Landwirte als Produzenten herauszufordern?" So heißt die Anfrage des oberhessischen Landwirtschaftlichen Vereins. Meine Antwort ist: Weil es Tatsache ist und war, an der nicht mehr gezweifelt werde! ckann, daß eS nicht allein im Interesse der Metzger und Handelsleute, welche von den Herren Landwirten wegen des Zwischenhandels als Fleischverteuerer bezeichnet werden, sondern im Gesamtinteresse des konsumierenten Publikums liegt, Aenderung zu schaffen, um normale Ein- und Verkaufspreise herbeizuführen. 78 Pfg. muß man pro Pfund Schlachtgewicht zahlen, wozu noch 21 /2 Pfg. an Oktroi- und Schlachtgebühren pro Pfund außer den anderen Unkosten kommen, und hat noch Schwierigkeiten beim Einkauf, bis man für sein gutes Geld und Wort schlachtreife Schweine bekommt. Trotzdem werden die städtischen Konsumenten zu falschen Anschauungen und Schlüssen geführt.
Welchen Glauben man in Fachkreisen den Behauptungen (betreffs der verfügbaren Schweine schenkt, dafür ist der Be- (weis schon vor 14 Tagen dadurch erbracht, daß auf ein mehr- maliges Inserat ein Angebot von 2 Schweinen einlief, welche auch sofort gekauft wurden. Daß von Seiten der Metzger
Türkenlose.....
4% Griech. Monopol-Anl 4% äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner . . .
4%°/0 Chinesen . .
Aktien:
Bochum Guss .... Buderus E. W. . . .
Tendenz: fest
Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen.
Frnnkfnrter Börsp. 29. Okt., 1.15 Uhr.
Die Revolution in Rußland.
Petersburg, 30. Okt. Die Delegierten der aus. ständischen Beamten deS Haupt-Telegraphcnamtes erschienen bei der Telegraphen-Agentur mit der Aufforderung, den telegraphischen Dienst einzustellen, was auch geschah.
Petersburg, 30. Cft Der Sonntag ist ruhig verlaufen. Abends war die Stadt in Dunkel gehüllt. Einzelne ^lrapen wurden durch brennende Holzstöße und durch elektrgche Lck'em- toerfer erleuchtet. Außer in allen Fabriken ist die Jrbeit cm» gestellt im Senate, in der Reichskanzlei, tm Gericht--palaue,
. 135.60
. 53.00
. 89.90
. 67.70
. 97.55
Schlachtschwcinen nur 700 al? schlachtreif bezeichnet wurden, ‘ * 1 i Laien erklärlich erscheinen, was für ge-
. . 176.30 . . 152.10 . . 243 80 . . 185.50 . . 191.70 . . 166.10 . . 211.50
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Dividendenschätznngen. Die Böcke hat sich namentlich am Bankenmarkt wieder einigermaßen erholt. Mau fängt an, sich mit den Dividendenschätzungen zu befassen und ist der Meinung, daß namentlich die Bankdividenden meist höher ausfallen werden, als für das Jahr 1904. Bon derBerlinerHandelsgesellfchaft verspricht man sich neuerdings wieder viel infolge der Fnsionsge- fchäfle mit Oesterreich. Weiter wird bei den Aktien der Darm- tädter Bank eine höhereDividend als i. V. angenommen.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 30. Okt. (Orig.-Telegr. des „Gießen. Anz/) Amtliche Notierungen der beutiaen Fruchtmarktpreif e. Weizen Mk. 17.50—00.00, Kurhessischer Mk. 17.75—00.00, La Plata Mk. 18.50—19.50, Kansas Mk. 18.50—19.50, Roaaen (hiesiger! Mark 15.75—16.00, Gerste (Westerauer^ Mk. 17.75—18.25, Franken- felderMk.17,50—18,00, Hafer Mk. 15.25—16.25, MaisMk. 13.50—13.75 Weizenmehl 0 Mk. 26.75—27.75, 2. Qualität Mk. 24.75 bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.50—23.00, Roggenmehl 0 Mk. 24.25—24.75, 1. Qualität Mk. 21.75—22.25, Weizenkleie Mk. 10.00 bis Mk. 10.50, Roggenkleie. Mk. 11.50—12.00, Maiskeime Mk. 10.50 bis Mk. 11.25, Franken, Pfälzer, Ried Mk. .17.50—18.00. Alles per 100 Kg. ab hier. M ,
fc.' Frankfurt a. M., 30. Okt. (Teleqr. Oriq.-Bericht des „Gieß. Anz."s. Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zunr Verkaufe ftanbcii: 555 Ochsen, 221 aus Oestreich, 52 Bullen, 12 aus Oestreich, 865 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder 0 aus Oestreich, 256 Kälber, 589 Schafe und Hammel, 1365 Schweine, 0 Ziegen, o Ziegen-. 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100Pfund Schlachtgewicht' Ochsen 1. Qualität 79—81 Mk., 2 Qual 71—73 Mk., 3. Qual. 66—69Mk.: Bullen l.Qual. 67 bis 69 Mk., 2. Qual. 64—66 Mk.: Kühe 1. Qual. 71—73 Mk., 2.Qual. 67—69 Mk., 3. Qual. 50—52 Mk, 4. Qual. 48—49 Mk., 5. Qual. 00—00Mk. Kälber: l.Qual. 86—90Pfg., Lebendgewicht 52—54Pf., 2. Qual. 83—86 Pfg., Lebendgewicht 49—52 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 82—85Pfg., Schafe: l.Qual. 70—72, 2. Qual. 60—62 Pfg.,' 3. Ounl. 00—00 Pfa.: Schweine 1. Qual 79—00 Pfg., Lebendgew. 61.50 Pfg., 2.Ou.77-78Pfg., Lebendqew. 60—61 Pfg., 3. Qual. 72—74 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gedriickt, Ueberstand bedeutend; bei Kleinvieh gut, kein Neberstand. Aus Holland sind 62 geschlachtete Schweine eingetroffen.
fc. Frankfurt a. M., 29. Okt. K a r t o f f e l m a r k t. Man notierte: Mk. 5.30—5.50 per 100 Kilo.
bern^nmien^ ?8. Dft Auf den heute nachmittag Frankfurt nach Kassel abgelastenen Schnell-
4*/r% Oesterr. Silberrente 100.55 4% Ungar. Goldrente . . 96.30 4% Italien. Rente . . .
4% Portugiesen Serie I .
Preise fallen von selbst! L teils der Erfüllung der Ministerworte wie die gegenwärtige Geschäftslage hier in Gießen, wo wir noch dazu in einer bevorzugten Gegend der Schweinezucht leben, kann es nicht geben. Nicht Sache der zunächst Interessierten, der Fleischer und Viehhändler, die in der unbilligsten und schärfsten Weise eitens der Landwirtschaft angegriffen und mit Vorwürfen überschüttet worden sind, wird es sein, ihre Stimme weiter gegen die Fleischteuerung zu erheben, da diese Stände, leider bislang ohne Erfolg, an der Grenze ihres Könnens angelangt ind, sondern Sache des gesamten deutschen Volkes ohne Unterschied der 'Parteirichtung muß es sein, Zustände wieder herbeizuschaffen, die es auch dem Geringsten ermöglichen, wieder ein Stückchen Fleisch zu essen.
Jedenfalls ist es an der Zeit, ja es ist die höchste Zeit, daß die Regierung durch ernste Maßnahmen Fürsorge trifft, daß die Preise für Vieh und Fleisch sich wieder mehr den Einkommensverhältniffen der Bevölkerung anpassen.
Mit Zahlen kann man die Bevölkerung wirklich nicht satt machen, noch weniger aber die Preise auf ein bekömmliches Maß bringen, sondern hierzu gehören Taten, nicht im Sinne des schroffen Ablehnens jeder Hilfe, sondern im Sinne verständnisvoller Fürsorge, die allerdings in dem am 1. März 1906 in Kraft tretenden Zolltarif für Schlachtvieh mcht
chlimmem. , t
Helfingfors, 30. Okt. Heute wurde der Ausstand auf der finländischen Bahn von Petersburg-Valkeaffari an der russisch-finländischen Grenze proklamiert.
Lodz, 30. Okt. Bei einer Haussuchung wurden heute drei Bomben entdeckt. Der Eigentümer, der auf die Polizei schoß, wurde festgenommen.
L o d z . 30. Okt. Im Städtchen Konstantinow fand ein Aufzug von 400 Arbeitern mit roten Fahnen statt. Ein Ob er schütz- mann wurde gezwungen, sich an dem Umzuge zu beteiligen, eine rote Fahne zu tragen und revolutio- näre Lied er mit zu fingen. Insgesamt strecken hier 143 000 Arbeiter Wegen Mehl und Hafermangel gibt es kein Brot. Arbeiter vernichteten die mit Fuhrwerken auf dem Wege h'.erher befindliche Post.
Warschau, 30. Okt. Gestern abend wurde gegen einen Monovol-Bra'.'.ntw'inladen in der Rsowkistraße eine Höllenmaschine geschleudert, deren Explosion großen Material- schaden anrichtete. In der Wola-Vorstadt erschoß eine Patrouille zwei Arbeiter. In Radom ist die Streiksituatwn die schlimmste in aauz Polen. In einem Fabrikdorfe durchsuchte die Polizei die Wohnung eines Arbeiters, wobei dieser vier Revolver- schüsse auf die Schutzleute abfeuerte, die fehl gingen. Die Voll ?,ei schlua den Arbeiter nieder. Die Hungersnot wachst. Um die Straßenbahn zur Einstellung des Betriebes zu zwingen, begossen die Streikenden die Wagen mit Petroleum und zünde- t e n sie an Mehrere Personen erlitten Brandwunden.
Warschau, 30. Okt. Der Pol Weiche f des Kreises Ova- tow Levin wurde, durch Revolverschüsse schwerverletzt, der ihn begleitende Oberschutzmann wurde getötet.
Czenstochau, 30. Okt. Hier kam es vor der Spinnerei von Peltzer und Söhne zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen streikenden Arbeitern und der militärischen Fabrikwache. Eine Menge Streikender wg vor die Fabrik, um die Arbeiter zum Mitstreiken zu veranlassen. Die Wache trat den- Arbeitern entgegen und feuerte sofort scharf in die Menge, die mit Revolverschussen erwiderte. Die Zahl der Toten beträgt mindestens 10. Viele sind verwundet, birunter auch "Soldaten. In Zawierce streiken die Werke. In Sosnowice finb alle Sckankstätten geschlossen.
Moskau, 30. Okt. Vor der großen Markthalle kam es zu Straßenkämpfen. Die Fleischer widersetzten sich, dem Verlangen der Agitatoren, ihre Läden zu schließen Bei der Schlägerei wurden vier Agitatoren getötet. Ein Volkshaufe von 2000 Menschen begann die Markthalle zu stürmen. Militär wurde zurückgedrängt. .
Kiew, 30. Okt. Bei Zusammenstößen der Menge mit Kosaken wurden auf beiden Seiten viele verwundet. Bei dem Kampfe mit der Polizei, die in einem Hotel Verhaftungen vornahm, wurde ein Verdächtiger getötet, ein PolneilciitnMit schwer verwundet. Die Banken außer der Reichsbank sm- schlossen Die Stadt ist wie tot. Der allgemeine Ausstand fanrittt fort. Bei der Plünderung der Waffenlädcn in Charkow, welche von Dragonern bewacht wurden, nnirben 10 Personen getötet und viele verwundet. In Odessa wurden burm die Truppen zahlreiche Schiller verwundet. Die Bemühungen, den Generalstreik über ganz Rußland auszubreiten, scheinen zu gerinnen. In den Städten steigen die Nahrungspreise ms un- gemeßene. —
. 221.00
. 263.50
. 131.70
ernstes Lächeln — abnötigte, aber nicht unbesprochen darf es Sen, wenn von hoher Stelle aus Worte in die Oeffent- lichkeit gerufen werden, die den Tatsachen widersprechen und Qn deren Erfüllung das deutsche Fleischergewerbe sofort berechtigte Zweifel und ernste Kritik übte. Wie sind die Verheißungen des preußischen Landwirtschaftsmimsters, die er am 11 August in Berlin dem deutschen Volke proklamierte, m Erfüllung gegangen? Nicht vier, sondern zehn Wochen ind es her, daß der Minister die Worte sprach: In drei bis vier Wochen gibt es Schweine in Ueberzahl und die
3% Portugiesen „ III 4%% mss.Staatsanl. 1905 4japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903
- Die Nachbildung der Straßburger Münster- »hr wird von morgen mittag ab im Saale des Hotels Un» feotn ausgestellt werden.
9 •• Zur Landtagswahl. Die Wähler der m Be
tracht kommenden Wahlkreise seien darauf aufmerksam gemacht. Laß die Wählerlisten zur Einsichtnahme am 30 "no fei. Oktober und 2. November, bezw. am 31. Oktober, 1. und e. November aufliegen. ,r, «.
•• Einen städtischen Fischmarkt beabsichtigt die ,6500 Einwohner zählende Stadt Heppenheim a... .. jj Errichten. Sie fordert leistungsfähige warmen zur Emre'chu g Ivon Offerten für Einrichtung und Lieferung auf. Dagegen fist, wie uns mitgeteilt wird, der städtische ^ischmarkt m Solingen wieder aufgehoben worden. m r
" Geflügelzucht. Ter Geflügel- »"d V°g°^ -uchtverein für Gießen u n d U m g e g e n d
Lält Donnerstag, den 2. November l. Js. m den Raumen von Lony's Bierkeller dahier eine Vogelschau zur Verkeilung der diesjährigen vom Verein gestifteten Zuchterprem ab. Ausstellen können nur Mitglieder und bereits sind eine aroße Anzahl Hühner, Tauben, Enten, Ganse,^ebenso Kanarienvögel angemeldet, durchgängig erstklassige ^cc'bl'Q^ •«Mm Verkauf stehen. Tie Prämiierung haben die Herren &>. Marten sen. aus Lehrte, sowie Adolf Siegel aus Gießen
41/, Uhr von Frankfurt nach Kapei aogrmnr..«»
Ja wurde in der Nähe von Niederwöllstadt e.n Schuß Abgegeben. Das Geschoß schlug eine Fensterscheibe m der zweiten Wagenklaffe durch. Verletzt wurde niemand. (F. Z.) Darmstadt, 30. Okt. (Eigener Drahtbericht des
<Gieß. Anz.) Prinz und Prinzessin Heinrich von
Kriginas-Dralitmekdungen.
Hannover, 30. Okt. Heute früh fiifyr der von Soltau um 7 Uhr 20 Min. in Hannover eintreffende Personenzug in der Nähe der Station Langenhagen auf einen Arbeitszug. Die Maschine des Arbeitszuges fuhr so stark in den ersten Wagen 4. Klasse, daß dieser völlig Kerstört wurde. Ter Zugführer Stolting ist getötet, 7 Reisende find schwer und einer leicht verletzt.
Bern, 29. Oktober. Die heutigen Nationalratswahlen, die sich überall unter dem Zeichen der Bekämpfung der Sozialden'.okratie durch die bürgerlichliberalen Parteien vollzogen, ergaben keine wesentliche Veränderung deS bisherigen StärkeverhältniffeS der bürgerlichen Parteien. Die freisinnige und freisinnig-demokratische Mehrheit bleibt bestehen. Die S 0 zia ld em 0 kra t en, die bisher 6 Sitze inne hatten, haben nur 1 Kandidaten durch gebracht. In Zürich und in Winterthur unter»
Produzent herausgefordert worden ist, ist Gaben schon größere Viehmärkte Zeugnis von zirka 12 700 Stück aufgetriebenen
Meß Anz.) Prinz und Prinzeiiin y vu»
Preußen werden zum Anfang nächster Woche voraus» sichtlich am 6. Nov., zum Besuch des Großherzogl'chen Hofes chier eintreffen und im Neuen Palais Wohnung nehmen.
Mainz, 28. Oktober. Die Mainzer Lederwerke lerlaffen eine Bekanntmachung, durch die sie auf die Auffindung ihres seit einigen Tagen vermißten Prokuristen Herrn jOtt eine Belohnung von 300 Mk. aussetzen. Die Bekanntmachung hebt hervor, daß Herrn Otts geschäftliche Ver- lhältnisse durchaus geregelt sind und ihm vermutlich ein Unglück zugestoßen ist. , ~ e
Mainz, 27. Okt. Der zu 2VZ Jahren vom Kriegsbericht verurteilte Zeughauptmann Künemund hat gegen chas Urteil keine Berufung eingelegt, ebenso hat der Gerichts- Herr davon abgesehen, das Urteil ist jetzt rechtskräftig geworden. — Die Polizei sucht einen Schwindler, der hier und in den umliegenden Städten cm Friseure wert- Lose Haarwasser und Enthaarungsmittel gegen jbar verkaufte unter der Bedingung,^ daß alle Flaschen, die nach einem Vierteljahr nicht verkauft fein sollten, zurück- •genommen würden. Er gab sich als Vertreter der Firma iÄThe Olsham“ in London aus. (Kl. Pr.) ' Worms, 28. Okt. Der Großherzog empfing heute vor- fmittag in längerer Audienz den Buchdruckereibesitzer Konrad Fischer und den Fabrikanten Rudolf Heim vom Wormser Rosengartenausschuß und übernahm nach deren Vortrag nut ^größter Bereitwilligkeit das Protektorat über dasRosen» g arte nunternehm en. — Eine Wormser Bürgerin, Frau Happel, wohnhaft Johanniterstraße, feiert heilte ihren [9 0. Geb u rtsta g in voller Geistesfrifche. (W. Z.)
g,iästeteS Schlachtvieh an den Markt kommt.
ES hat zu den verschiedensten Zeiten Perioden gegeben, 4n denen die Schweine vorübergehend bis zu 70 Mark pro Zentner Schlachtgewicht gekostet haben; daß die Preise aber innerhalb Jahresfrist um 20 Mark pro Zentner gestiegen sind, und dann immer noch steigende Tendenz aufweisen, eine solche Zeit hat c§ überhaupt noch nicht gegeben, und das muß doch ‘ben Uneingeweihtesten über Ursache und Wirkung zum Nach- ‘benten anreqen.
ES sollen nicht alle die Dinge angeführt werden, woran: ibie Landwirtschaft die bestehende Viehnot zurückzuführen sucht, ibie den eingeweihten Kreisen nur ein Lächeln — wenn auch
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