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Gießen, den 17. April 1905.
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Geeignete Bewerber werden ersucht, ihre Meldung unter Anschluß eines selbstgeschriebenen LebenslauseS und etwaiger Zeugnisse alsbald einzusenden.
Vergütung wird nach den in dem Amtsblatt Großherzog-' lichen Ministeriums des Innern Nr. 20 vom 11. September 1900 normierten Sätzen gewährt. Bewerber, welche bei einem Kreisamt oder auf einer größeren Bürgermeisterei beschäftigt waren, erhalten den Vorzug.
Offenbach, den 26. April 1905.
Großherzogliches Kreisamt Offenbach.
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Der Vormund der minderjährigen Marie Zimmer von Laubach z. Zt. in Gießen, Spenglcrmeister Friedrich Toll in Laubach, Prozeßbevollmächtiger Gerichtsakzcssist Braulkc in Gießen, klagt gegen den Georg Kraft, zuletzt Bäckergeselle in Gießen, z. Zt. unbekannten Aufenthalts unter der Behauptung, daß dieser der Vater de§ von der Lina Zimmer von Laubach am 5. Mai 1904 außerehelich geborenen Kindes, Marie Zimmer sei mit dem Anträge, 1., den Beklagten zu verurteilen, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres, und im Falle, daß cs zu dieser Zeit außer Stande ist in Folge körperlicher oder geistiger Gebrechen, sich selbst zu unterhalten, bis zur Behebung dieses Umstandes, als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich Vierundfünszig Mark — 54 Mk. — eoent. wieviel gerichtliches Ermessen zubilligt, und zwar die rückständigen Beträge sofort, und die künftig fällig werdenden Beträge am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober jedes Jahres zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 2. das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amtsgericht in Gießen auf Mittwoch, den 6. Dezember 1905, vormittags 91/2 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird Lieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gießen, den 18. April 1905.
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Pläne und Bedingungen sind bei der unterzeichn Behörde, letztere auch bei der Großh. Bürgermeisterei Buse»born einzusehen; Bedingungen und Angebotsvordrucke gegen ganz freie Einsendung von 1 Mk. in bar für jedes Los nur von uns beziehbar Angebote sind unter Benutzung der Vordrucke verschl. und mit entfpr. Aufschrift versehen, aus der auch die Los-No. ersichtlich ist, bis Moutag, den 15. Mai 1905, vorm. 12 Uhr auf uns. Bureau: Frankfurterstr. 29 einzureichen. Eröffnung in Gegenwart der Bieter. Äteie Auswahl bleibt vorbehalten. — Zuschlagsfrist 2 Wochen.
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