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Königlich Preussische Staats-Medaille;
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Prüfung unterwerfen, bannt in den Kreisen dieser c Krieger nicht unnötig böses Blut gemacht wird.
Der Abg. Dr. Arendt schlug vor, die Vetera
es die Absicht des Gesetzgebers gewesen sei, mit „unwürdig nur jene Veteranen von den Wohltaten des Gesetzes ausii- schließen, die mit Zuchthaus bestraft, öder die Gewofti- heitstrinker sind. Die Erklärung des Staatssekretärs und die authentische Interpretation des Grafen Oriola werten hoffentlich die Veranlassung sein, daß die Verwaltun!?- behörden die Gesuche der Veteranen einer unbefangenen
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Carl Müller
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— Neue Kunstblätter: Schiller und Goethe, zwei farbig» Künstlersteinzeichnungen von Hans Best, herausgegeben von F. A. Ackermanns Kunstverlag, München. Brustbilder in Leben?- gröfte. Preis je 3 Mk. Der Künstler hat Schiller als ungefähr 30 jährigen Mann gezeichnet, der von den Stürmen des Lebens schon hart mitgenommen ist, in dessen Innerem es aber noch lodert und gärt. Goethe dagegen erscheint als würdevoller Greis, als der große abgeklärte Menschenkenner.
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Kisenöahn-Zeitung.
— Ein Eisenbahngemeins ch a f 1 s a m t, dessen Vor- sitz Preußen für sich in Anspruch nimmt, soll die Spitze der Eisenbahnbetriebsmittelgemeinschaft bilden, die demnächst zwischen den deutschen Eisenbahnverwaltungen abgeschlossen werden dürfte. Dies Eisenbahngemeinschastsamt wird die Stelle verkörpern, der das Verfüqungsrecht über den gesamten Fuhrpark der deutschen Staatseisenbahnen zustehen wird. Ferner wird das Gemeinschafts-' amt die Aufgabe haben, für die Beschaffung der Betriebsmittel für alle deutschen Eisenbahnstaaten zu sorgen und den finanziellen Ausgleich der bei den verschiedenen Eisenbahnverwaltungen für Rechnung der Betriebsmittelgemeinschaft gemachten und vorläufige am Ort der Entstehung verbuchten und verrechneten Einnahmen' und Ausgaben herbeizuführen.
Veteranenbeihilfe auf Grund der politischen Gei sinnung ungesetzlich sei und stellte zur Freude aller Pau teien in Aussicht, daß eine in der Bearbeitung begriffe: einheitliche Ausführungsvorschrift für das ganze DeutsZ Reich ausdrücklich bestimmen würde, daß die politische Gi sinnung bei der Verweigerung oder Bewilligung der Beiht ? nicht berücksichtigt werden dürfe. Graf Oriola, der eiger -
AeterarreriveMlfe.
Bei der Handhabung des Gesetzes betr. die Veteranen- Beihilfe haben sich im Laufe der Jahre Mißstände gezeigt, die den Vertretern fast aller Parteien Grund zur Klage geben. Nach dem Gesetze muß neben der Bedürftigkeit geprüft werden, ob der beantragende Veteran etwa „unwürdig" der beabsichtigten Fürsorge sei. Beschwerden wurden nun darüber laut, daß viele unteren Polizeiorgane, die eine solche Prüfung in der Regel vorzunehmen haben, nicht prüfen, ob der Veteran „unwürdig", sondern ob er „würdig" sei. Wird dann fest- gestellt, daß der Veteran etwa bestraft ist, so wird er als
geschrieben wird, handelt es sich um Kasernen - Neubauten an der afghanischen Grenze, wo General Kitchener den größeren Teil des englisch-indischen Heeres zu- sammcngezogen hat. Dadurch sind die im Innern des Landes mit ungeheuren Kosten erbauten Kasernen überflüssig geworden. Lord Kitchener ließ in den Grenzstädten lustig darauflosbauen, bis nunmehr die Auslagen auf rund zweihundert Millionen Mark angewachsen sind, die im nächsten indischen Budget angefordert werden müffen. Anderenfalls will Kitchener zurücktreten. Doch das englische Parlament wird den beliebten General wohl nicht im Stich lasten. Also nicht weniger als 200 Millionen muß England so nebenher für Indien opfern mitten im Frieden. Das ist ein verhältnismäßig schwererer Druck als der durch die Kriegskosten in Südwestafrika dem deutschen Volk auferlegte.
* Die erschütternde Frage nach Schnitt und! Länge der priesterlichen Straßenkleidung beschäftigt gegenwärtig sehr lebhaft die elsässische Preffe, soweit! sie katholisch ist, und wunderbarer Weise ist sogar schon der! Gedanke aufgetaucht, die Straßburger Katholikenversammlung! im Sommer mit diesem Problem zu befassen. Darob reißt dem Reichstagsabg. Pfarrer Delsor der Geduldsfaden, und im Volksboten behandelt er den Fall mit Menschenverstand und Mutterwitz. Er schreibt im Elsässer „Dütsch":
Ich mayn, 's fummt gar nit b’ruff an, ob e Geistlicher e Meter Tuech meh odder e Meter Tuech wennjer am Kleid bet. D'Harrpt- sach isch, daß er de richtig Verstand for d'Derhältnisie het, nun Courage unn Charakter. Wedder d'Sütan, wedder de Frack machens üß. 's het e Zyt genn in Dytschland, wo's wüethi trüüri ützgstehn bet. unn d'Geistliche Hann au Fräck ang'het. Unn jetzt stehtS besser, viel besser, mit samt dem, aß sie ken Sütan an Hann. In d'r Belgique Hann d'Geistliche d'Sütan; sie kumme doch unters Volk unn triewen au recht lebhaft Politik. Dies sinn leeri Plan, sich an so Kleinigkeite uffzehalte. Dies sinn Newesfache, unn ich glaub, die Herre, wo d'Kntholikeversammlung inbentefe Hann, wäre wichtigeri Sache üßzemache Hann als Angelegeheite, wo üeroer- Haupt d'Schnieder nix angehn. Dies sinn im Herr Bischof sinnt Sache. So wie er's macht, isch's uns erecht. UnS alle drei ge- denkts noch, wo die Herre Geistliche ken Sütan getracme Hann, un mer sinn katholisch g'sinn, unn sogar noch französch. De Lyt, wo e Meerwunder üß so Kleinigkeite mache, die gemahne rni grab, wie mich d'r Kayser vuu Rußland gemahne tät, wenn er wirkst sich de Kopf drüewer tät verbreche, ob er sinne Soldate e Zentimeter meb odder wennjer an d'Tunigue nähje sodd !!!
Gegen die Genickstarre, die neuerdings in Deutschland epidemisch cmftritt, giebt es nut einen Schutz, nämlich Vorbeugen durch AnSspülen der Rachen» und Nasenhöhle mit bakterientötendenFllissigkeiten, so hat ein höherer Medizinalbeamter astrs dem KultuS^ ministeriumeinedaraufabzielendeJnterpellation im preuß. Abgeordnetenhaus beantwortet. Denn, so erklärt der Negierungsvertreter, in allen Fallen von Genickstarre hat man die Kokken derselben auf Rachen- und Nafenschleimhäuten der Erkrankten bestimmt nachweifen können. Da eben die G e n i ck - starrekokkengegengewisseAntiseptikasehrwenig widerstandsfähig sind, so kann man sie an den Stellen des Körpers, die sie als Angriffspunkte benutzen, nämlich in Mund- und Nasenhöhle, durchAusspülenmitsolchen sehr verdünnten Antisepticis leicht abtöten und unschädlich machen. Am zweck mäßig st en zu solchen Ausspülungen (Aufziehen in die Nase und Gurgeln) hat sich das Mund- Zahn wasser Densos erwiesen, denn es enthalt das im Abgeordnetenhaus als sicherstes Gegenmittel angeführte Antiseptikum und 1—3Tropfen aus ein Glas mit Wasser genügen zum Aufziehen in die Nase, 5—15 Tropfen zum Reinigen der Rachenhöhle. Densos ist auch em sicherer Schutz gegen andere Krankheiten und bezüglich des ausgezeichneten Geschmackes und Geruches wie der vorzüglichen Wirkung auf Zahnfleisch und Zähne als Mundwasser für den täglichen Gebrauch sehr zu empfehlen. Densos ist in allen einschlägigen Geschäften zu Mk. 1.50 pro Flasche zu haben und reicht monatelang aus. Man weise Erfatzpräparate energisch zurück! Ersatz für „Densos" giebt es nicht!
Dermtfdbte».
* Der Einzug des Kronprinzenpaares inBerlin. In der Sitzung der gemischten Deputation zur Vorberatung der von der Stadt' Berlin ans Anlaß der Vermählungsfeierlichkeiten für den Einzug des Kronprinzen und seiner Braut zu treffenden Veranstaltungen legte Stadtbaurat Hoffmann die Entwürfe zur Ausschmückung der 'Feststraße beim Einzuge der Prinzessin Cecilie vor. Hiernach soll die Ausschmückung durchaus einheitlich in leichten Formen und zarten anmutigen Farben gehalten werden. Der sehr einfache Grundgedanke der Dekoration ist: „Berlin streut der einziehenden Prinzessin Blumen." Der Hauptschmuck wurde für den Pariser Platz vorgesehen, wo der Oberbürgermeister mit den städtischen Behörden die Prinzessin begrüßen wird. Inmitten des Platzes werden zwei Tribünen errichtet. Hinter diesen kommen m langen Reiben schlanke Pfeiler von zwei verschiedenen Höben zu stehen.' Diese Pfeiler sollen zur Erzielung einer leichten, schlanken Wirkung mit aufstrebenden Linien in weißen und goldenen Tönen ausgebildet werden. Ihre Bekrönung bilden vergoldete, blumen- streuende Bären, die Bildhauer Gaul modellieren wird. Im Anschluß an diese von oben herabfallenden Blumen werden lange Blumenstreifen an den Pfeilern herabgeführt. Die kleineren Pfeiler tragen Blumenkörbe. Zwischen den ersten Lindenbäumen wird in den gleichen Farben und ähnlicher Ausbildung ein leichter Triumphbogen errichtet. Sein oberer Abschluß ist ein zierlicher offener Tempel von ovaler Grundform. Vor und in dem Tempel sollen in drei Reihen über einander weißgekleidete Kinder mit rosa Rosenkränzchen auf den Köpfchen stehen und nut Rosenzweigen der Prinzessin entgegen winken. Auch die Ehrenjungfrauen, die vor der Tribüne die Prinzessin erwarten, werden ebenfalls rosa Rosenkränze tragen. Seitlich des Triumphbogens sollen wieder zwei schlanke Pfeiler mit blumenstreuenden Bären aufgeführt werden, und zwar so weit von dem mittleren Triumphbogen entfernt, daß dazwischen die in frischem Frühjahrsgrün stehenden Lindenbäume zur vollen Wirkung kommen können. Tie Linden selbst sollen dann in kurzen Abständen mit Blumengewinden verbunden werden. Um diese Guirlanden hängen leichte Wimpel in den mecklenburgischen und preußischen Farben herab. Vor den Säulen des Brandenburger Tors sollen schlanke Brautbäume mit Blumenkränzen und farbigen Bändern an die Pfingstzeit erinnern und ist ihrer feinen Ausbildung die kräftigste Wirkung der Säulen gegensätzlich erhöhen. Die Säulen werden von Kapital zu Kapitäl durch Blumengewinde mit farbigen Wimpeln verbunden. Die mittlere Oeffnuna, durch welche die Prinzessin fährt, zeigt die vereinigten mecklenburgischen und preußischen Farben. Der obere Teil des Tores wird mit Blumengewinden, Kränzen und Blumenkörben geschmückt. Die Hauptmotive dieser Dekoration, die schlanken Pfeiler mit den blumenspendenden Bären oder Blumen und Körben, sowie Brautbäume mit Blumenkränzen und farbigen Bändern sollen in bescheidenen Dimensionen am Anfang der EiuAuasftraße die eigentliche Festdekoration gleichsam als Ouvertüre anküudigen. So wird gegenüber dem Schloß Bellevue und den inmitten der Allee sich hinziehenden Rasenstretfen zwischen zwei Braiitbäumen ein Blumenkorb auf einem mit Blumen geschmückten Pfeiler Platz finden, die Beleuchtungskörper dieser Mee werden mit Blumenkränzen und Bändern geschmückt. Da wo die Bellevue-Allee die Charlottenburger Chaussee berührt, sollen vor den seitlichen hohen Baumreihen je ein hoher Pfeiler mit einem Bären errichtet werden. Die K o st e n sind auf etwa 130 000 Mark veranschlagt. Die hier skizzierten Pläne fanden nach den Ausführungen des Stadtbaurats Hoffmann den ungeteilten Beifall der Deputation.
Volitilche Tagesschau.
Die Auti-Duell-Liga.
Höchststrafe von sechs Monaten Gefängnis wird bemängelt und »ben einer wesentlichen Erhöhung auch die Möglichkeit der Abtrennung der bürgerlichen Ehrenrechte bei gewohnheitsmäßigen Verführern von Ehefrauen oder bei Bekundung besonders ehrloser tesinnnng usw. gefordert.
Die Liga tritt weiter für strengere Bestrafung des Duell- mfugs ein und verlangt zum Schluß zur Verhütung von Zwei- lämpfeu staatliche 'Ehrengerichte und Ehrenschiedsgerichte.
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200 Millionen für Indien.
Es erscheint einigermaßen tröstlich, daß Deutschland nit seinen Millionen-Ausgaben für die Kolo-
liche Vater dieses Gesetzes und der warme Fürsprecher !
Veteranen und Invaliden, stellte aber ausdrücklich fest, dm
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lialpolitik nicht allein steht. Auch das wegen seines nicht würdig bezeichnet. Auch sollen untere Polizeiorgane eichen Ueberseebesitzes als beneidenswert hingestellte Eng- vielfach bei der Beantwortung dieser Frage die Zugehörigkeitland hat eine gepfefferte Kolonialrechnung ent* zu gewissen politischen Parteien bei ihrer Beurteilung mit in!gegenzunehmen. Sie kommt aus dem Wunderlande Indien Erwägung ziehen. Der Staatssekretär Frhr. v. Stengel lieft unb ist durch den Höchstkommandiercnden des indischen Heeres, bei seiner Erwiderung auf diese Angriffe verschiedener Nedne^ Lord Kitchener, verursacht. Wie der „Voff. Ztg." aus London keinen Zweifel darüber, daß die Nichtgewährung de
beihilfe dann zu bewilligen, wenn das anderweitige in- kommen des Veteranen hinter 600 Mk. zurückbleibe. Dmit wäre ein sicheres Merkmal geschaffen, das leicht festzsttcllen ist. Wenn in dem Gesetze eine solche Minimalgren? des Einkommens angegeben wird, dann wird viel Unzufrieenheit aus den Reihen der alten Krieger beseitigt. Für ih Gemeinden, besonders für die kleinen Landgemeinden, würde eine solche Abänderung des Gesetzes eine nicht unwe^ntliche Erleichterung bedeuten.
Der Abg. Prinz Schönaich-Carolath (nat.) ebenso wie Graf Oriola ein warmer Fürsprecher der Veterann, hat für die Beratung des Etats des Jnvalidenfonds ein tneutes Eingehen auf die „Veteranenbeihilse" in Aussicht geMund dringend eine Aenderung des Gesetzes im Sinne der Megung des Äbg. Arendt (Reichsp.) verlangt. Bei der Einmütic sit aller Parteien des Reichstages darf man wohl hoffen, das üe Regierung nicht lange mehr mit der Vorlage einerNoille zum Gesetz vom 22. Mai 1895 zögern wird, durch die ds ominöse „dauernd gänzlich erwerbsunfähig" aus deni Gesetze entfernt und durch ein anderes Merkmal der BeLrftrgkeü ersetzt wird. |
Unter dem Vorsitz des Fürsten Karl zu Löwensteit hatte^sich bekanntlich vor mehreren Jahren aus znhlrerchen ^tgttedern der an der Lösung der Duellfrage nt erster Stme t pressierten Gesellschaftsklassen in Hannover eine Liga gefaldej die deuv Duell entgegen treten wollte. Fetzt tritt sie mit Vorschlägen hervor. Diese beMecken, inrtrc »W . Gesetzbuches, der Gerichtsverfassimg unb der etrefar aorbnjug einmal die Ursachen von Duellen möglichst
'ben Gekränkten einen besseren Weg xu bahnen WU nvher, um mrf gesetzliche Weise Genugtuung z-u erlangen, und mdsich das Duellieren in anderer Weise wie bisher M bestrafc (W wrrd tetne Aenderung der Beleidigungsparagravhen desLnrafgeietz- buches nach nerf toben en Richtungen, insbesondere ine wesentliche Erhöhung der Geldstrafen und eine eventtielsi Nerbiudung von Geld- und Freiheitsstrafen gefordert. Einen ben 1TP1 PT* Raum nehmen die Anträge betr. Aendermig der E u
graphen ein. Hier werden eine Reihe formaler Bbesierungen verlangt. Es wird bemängelt, daß Bestrafung des Hebruchs nur eintritt, wenn die Ehe wegen des Ehebruchs geübten ist; vex betrogene Ehegatte könne durch alle möglichen HmÜfbe beitiinmt werden, von einer Ehescheidung abzusehen. Sodm wird bemängelt, daß der Strafantrag auf Bestrafmig mein Ehebruchs nicht geteilt werden konnte, daß also der betrogene begatte unter allen Umstanden seine Ehefrau mit bestrafen 1 den Störer der Ehe straflos lassen mußte. Auch
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Drittes Blatt.
General-Anzeiger,
vrschedtt «güch mtt Hutoa^me des SormtagL
Die Fletzen« Satnillenblättcr* werden dem .Anzeiger viermal wöchentlich betgelegt. Der UttöwUt* erscheint monatlich einmal
155. Jahrgang
Samstag 39. April 1905
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B IL Redaktion. Expedition «.Druckerei: Schnlstr.«.
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und Anzeigeblatt für den Kreis Siehrn.


