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Telephonischer Kursbericht
Frankfurt a. M., 29. April, 2«/* Uhr mittags.
. 35 00
% Ocsferr. GoMrento
Tendenz:
4. die Riegen
Hack- und Häufel-Pllüge
Weimer.
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D29/.
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Zur Schilre -Äeier.
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April: an? der Pfarrer
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. 208 90
187 50
. 142.25
. 155 00
. 169 00
. 142 20
. 18 50
. 189.00
. 268.75
244.00
. 211 40.
. 100.55
linear. Goldrente haben Rente , Porhieie^r I Portugiesen. III ünlf. Türken
4%
4 oi
3°/
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Hessen Oherhossen
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Oberbayr. flottiert- u. Tanz.FnfembleS Chiemsees Lmguöücl.
Sonntags von 11—1 Uhr: Matinee.
Beginn des Abeud-KonzertS 5 Uhr. 02871^
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Die Turnstunden im Sommerhalbjcchr haben begonnen. Geturnt wird an folgenden Abenden:
1. Freiübungen und Riegenturnen am Dienstag und Freitag,
2. Kürturnen am Donnerstag,
3. die akademische und Männerrlege am Dienstag,
der Studenten am Montag und Donnerstag.
(ma^num bonuni)
Wetterau'r Ware, empfiehlt f0,809 6t. Dammllrafte 46.
. 101.50 . 90 50 . 101.40 . 90.60 . 100.30 . 99.00 . 101 80
Giessener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Boranssichtliche Witterung in dessen für Sonntaa, den 30. April 1905: Teils trüb, geringer Regenfebaiier, etwas kühler. Nähere« burch die (Vne^cncr ^.restcrfarkc.
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3
3
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Unfälle. Nichts bat mehr bavt beigetragen, die Gröhe der Unfallgeiahr und den Wert der Uniallversicberung allgemein zum Bewusslfeni zu bringen, als das Bestehen und das Wirken der Be- rulsgenossensckaiten, sie haben aber anck den Glauben Fuft fassen lasien, daft in der Berufstätigkeit die Hmwtauelle der Nniälle liege. In Wirklichkeit sind Unfälle, die auf Anlässe allaemeiner Natur zurückzuführen smd, sehr viel zahlreicher. Bei derVictoria, der grössten deirtschen Unfall-Versicherungs-Gesellschaft, kamen im vorigen Jahre 10 41r> Uniallschäden zur Anmeldung; davon ssanden 7845, das lind mehr als 5/4, mit der Berufsgefabr der Versicherten nicht im Zusammenhang. Die Gefahr eines Unfalles droht stündlich jedermann, und mag er noch so vorsichtig sein. Man braucht nur um sich zu blicken, um dies bessätiat zu finden. Die Nwall-Ver- sicberung schützt niemand gegen Unfälle, sie beugt aber den wirtschaftlichen Nachteilen vor, die jeder im Gefolge bat. Die Victoria bietet die Unfall-Versicherung in den vorteilhaftesten Formen. Wer bei ihr mit Gewirmbeteiliaung versichert, hat auch Anteil an den Gewinnen aus Unfall-Versicherungen, die ohne Gewinnbeteiligung abgeschlossen finb. Bei der Unfallversicherung mit Vrännenrück- geivähr wird die gezahlte Prämie beim Tode oder bei Gleichung eines bestimmten Lebensalters-von derVictoria zurückgezahlt, ganz unabhängig davon, wieviel an Unfall-Gntschädigunger, gezahlt wurde. Die Versicherung wird also nur gegen die Zinsen der gezahlten Prämien geleistet. Eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr und nut Gewinnbeteiligung ist die pekuniär günstigste, wie rechnerisch leicht nachzuweiseu iss. Die Höhe der von der Victoria zurückzugewährenden Unfall-Versicherungsprämien machte ultimo 1904 den gewaltigen Betrag von 43 Millionen Mark aus, ein Beweis, welchen Anklang diese praktische Versicherungssorm gefunden hat.
zerbrochener Gegenstände.
Zu haben bei ss27/4
lEmil Fischbach.
für Seidenstoffe, Kleiderstoffe, Damen- und Kinder-Konfektion, Weisswaren, Teppiche, Gardinen. Herren- und Damenwilsche. Muster, sowie der reich illustrierte Hauptkatalog für Sommer 1905 werden portofrei zugesandt. hvM/4
Jlniverstläis-^aHrichten.
— Die Lehrkörper der Universitäten von Oxford^md Cambridge beglückwünschten den ö t t i n g c r e- n a t zu seinem Protest gegen d?n Kultnsnnmster. Ferner haben 148 amerikanische Hochschulprofessoren dem Senat ihre
Ajrckrlicke rt di r t <fi t c tu Evangelische Gemeinde.
In der Stadtkirche.
Am Sonntag Qnasimodogeniti, den 3 0.
Kollekte für die Armen.
Vormittags 91/, Ubr: Konfirmation der Kinder Mattbäusgemeinde.' Feier des heiligen Abendmahls. D. Schlosser.
Abends 6 Ubr: Pfarrer S ch w a b e.
Der Eigentümer hat für den ordnungsmässigen Zustand und die richtige Handhabung des Verschlusses Sorge zu tragen und ist allein für alle, durch etwaigen Rückstau des Kielwassers heroorge- rusene Schäden verantwortlich. Die Verschlüsse sind so anzubrmgen, dass sie jeder Zeit, auch bei Rückstau zugänglich smd und bequem gehandhabt werden können. _______________________________
Zahlungsaufforderung.
Die für daZ abgelaufene Rechnungsjahr 1904 noch rückständigen Kapitalzinsen können innerhalb der nächsten 14 Taae an den Zahltagen (Dienstag und Donnerstag vor- und nachmittags, und Samstag nur Vormittags) noch ohne Kosten zur Universitätskasse bezahlt werden.
Gießen, den 29. April 1905.
Großh. Universitäts-Rentamt.
Hotel-Kchaurant Zum Einhorn
Täglich:
zahl der Erkrankungen im Kresie Beuchen betrügt 305, dar. unter 127 Todesfälle. — In StenSdorf bei Haynau wurde der Mühlenarbeiter Jriebe verhaftet, weil er verdächtig ist, seine beiden 6 und 4 Jahre alten Kinder vorsätzlich durch Kohlenoxndgas getötet zu haben.
Wien, 29. April. Im Mordprozess Klein wurde die Beweisaufnahme geschlossen. Lebhafte Bewegung ging durch das dicht gedrängte Auditorium, als der Präsident I uor Schluss des Beweisverfahrens an Franziska Klein die eindringliche Mahnung richtete, die volle Wahrheit zu gestehen und sie fragte, ob sie dabei bleibe, dass der Mann der Mörder sei. Franziska Klein bejahte die Frage. Johann Klein erklärte nach dem Schlusswort des Präsidenten, er sei nach keiner Richtung schuldig.
Wien, 28. A.pril Der M inst'er d-?s Aeusscrn Graf Golu^ ck> o w s k i iss heute abend nach Venedig abgereist.
Warschau, 29. April. Die Direktoren der höheren.Lehr» anssalten haben den Schülern die Lektüre von Gorki ^und anderer Dichter verboten. Zwid^bond"lnde werden bestraft und im Wreberb^n-n^fecce mta b-"- r^nierf.
Submission vergeben werden.
Angebote sind verschlossen mit entsprechendem Bermeo bis zum 5. Mai l. I.. nachmittags 6 Uhr, an Bürgermeisterei einzureichen.
Leihgestern, den 29. April 1905.
Groftherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern.
Hnqcn tcilgenommen. Herr Balser, der seit 2 J°k>ren sein Geschäft das er durch unermundliche Tätigkeit zu höchster Blüte geführt hat, verkauft und sich ziir Ruhe zurückgezogen batte, genoß in allen Kreisen unserer Bürgerschaft grosses An* Lehen. Seine Gattin, mit der er in glücklichster, wenn auch kinderloser Ehe gelebt hat, ist ihm vor wenigen Jahren m
Haferliesermrg.
Für das Faselvieh der Gemeinde Leihgestern soll der nötig werdende Hafer bis 1. Oktober l. I. von ca. 50 Zentner, lieferbar in zwei Ladilngen aus Abruf, aus dem Wege der
Das volkstümliche Tilrueu beginnt an allen Abenden um 7V„ das andere Turnen um 80, Uhr pünktlich in der Tiirnhalle des Realgymnasiums Ecke Ludwigstrassc und Bismarckssrasse.
Aiinieldungeii werden an beit Tnrnabenden durch die Turu* warte und sonst schriftlich durch den ersten Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann sowie den ersten Schriftführer Karl Lang, Marktstr.^4, entgegen «genommen. v /<
Der Vorstand des M. D. B. Giessen.
Ph. Mayfarth & Co., Fabrik landw. Maschinen ^ranNnrt a. M. \
Türken lose . . .
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ES sind zu vermieten:
1 Wohnung von 6-7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 3 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern, 4 Wohnungen von 2 Zunrnern, 4 unrnöbl. und 2 möbl. Zimmer.
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Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und -war stir eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert^-o 3'") ur. einschliesslich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. et. schließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1,00 Mk.: ausserdem ist für jede Mohnungsanmeldung 1,00 Alk. zu hmterlegcn.
Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung nn- Entgeltlich.______________-
Btkann1mass'nu<t.
®er in der gestrigen Sihnnq der ^tddtverordneten-Verscnnmlnng festgestellte Dorauschlag her Stadt Giessen für das RechnungS- » 1905 Cnom 1. Avril 1905 bi? Ende Mär; 19^6" sowie die Bor-
de- Stadterweiterungsfond-, des ElektrizitätS- »nevf-s^sown deS GaS° und Wasierwerkes ssir dieselbe Zeit liegen «Arfditift deS Art. 83 der Städteordnung vom 1. bis 9. Mai 190n ans der Bürgermeisterei - Zimmer Ar. 15 - zur Einsicht der Bete lmten
Güßen, den 29. April 1905.
Grossherzogliche nrnermeifterei Giessen.
- Mecum.
* Nochmals Grossfürss Evrill und Grossbcrzo- i n Victoria Melitta., Die N.G D. nahm k'wzlcch davon Notiz dass eine nun eichene amerikanische Zeitschrift mit Be- ssimmtbeit behw'vtet batic, Großfürst Evrill van Nitssland und eine Cousine, die geschiedene Grossberzogm. feien bereits Jett acraumer Zeit heimlich mit etnander verhetratet Auf eine Anfrage cm ztlssändiacr Stelle in Koburg.^ ob diese amerikanische Meldung dem^t-ert werden könne erwlgte nur ^ verschiedener Deutung fähige Antwori: „dass von dieser Heirat in K'oburg n i ck' t s b e k a n n t sc!"., Wir weisen daher beute darauf bin, dass erst vor einigen Dagm wieder eine enofische Zeitschrift' die sich vorzüglicher Verbindungen am Londoner Hofe erfreut die aewiss nicht unbeabsichtigte Aeusser>mg t'tt, e§ fet doch wobl richtiger, H-.nftiahm die Vrmzesftn Victoria Melitta G r a n d D u ch e ss o f R u s s i a" zu nennen. Man darf gespannt sein, ob die Rachri^t nunmehr Bestätianng fmd^n wird. Sie würde jedensalls erklären, warum nichts mehr von der angekündigten Rückkehr des Grossfürsten Dvnll mtf d-n ^leasschan- plah verlautet und er sich immer noch an franzosis^en Mittel- meerflirte aufbält, wo d-c geschieden- Grossher^mn sich bet ihrer d"r Horr'>a-"-<witvik' v^n .^>h-"ra. b^f'i'd"t.
^aKneU Schmer-Düften - Inschriften ' Kr-inze nnd KuiUanven O Lampions - Aachetn - Äenerwe ft
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen
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Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, -wischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern lArbeiteru teglicher Art, Dieustbote« und Lehrttugeu) unentgeltlich Arbeit -u vermitteln.
An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 dl» - Uhr geSfinet.
ES kSnnen eingestellt werden:
1 landwirtschaftlicher Knecht, 1 Gärtner, 1 Wagenlackierer, 1 Waquer, 1 Buchbinder, 1 Schneidmüller, 2 Schreiner, 1 Puitzfrau, 60 - 80 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Installateur (auswärts), 6 Zimmerleute, 2 jüngere Hausburschen, 6 Dienstmädchen, 2 Kauffrauen, 1 Laufmädchen.
Lehrlinge: .
2 Schlosser, 1 Mechaniker, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Bäcker, 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 1 Friseur, 2 Installateure, 2 Glaser, 1 Kaufmann, 2 Kellner.
Es suchen Arbeit:
1 landwirtlckak«. Knecht, 1 Svennler, 1 Maschinist, 1 Schreiner, 1 Waschfrau, 1 Bureau- oder Hausdiener, 1 Kassier, 1 Portier, 1 Kellner, 2 Bureaugehilsen, 1 Lauffrau.
Lehrlinge:
1 Mechaniker, 1 Friseur, 1 Kaufmann. ....
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~ ■ 99.90
gewaltigsten Tiere sind vertreten/' Die Dressuren sind sehenswert und legen auch Zeugnis duvvn ab, daß bte Tiere gut gehalten werden. e
y. Büdingen, 28. April. Gegen den Taglöhner K. von hier ist Untersuchung wegen schwerer M i ft b a n d l u n g e n seines Kindes eingeleitet worden. Heute weilte der Unter- ftichungSrichter hier und nahm unikangreiche Vernehmiingen vor. — I. D. die Fürstin zu Psen burg-Büdingen | hot sich gestern zur Kür nach Bad-Naubeim begeben.
(Hriqinal-DraliIMlsi)ttnqen.
Berlin, 29. April. Wie die „Moraenpost" an zuständiger Stelle erfährt, ist der preiiftsiche Eisenbahnminister v. Budde gestern abend im besten Wohlbefinden von seinem Osterurlaub nach Berlin zurückgekehrt. Der Beginn der parlamentarischen Tagung werde den Minister wieder auf seinem Posten sehen. — In Moabit lauerte ein Arbeiter semer von ihm getrennt lebenden Frau auf und gab einen Revolverschuft auf sie ab, weil sie sich weigerte, zu ihm zurückziikehren. Hieraiif verletzte er sich selbst schwer durch einen Schuss in die Stirn. Die Frai,, welche anscheinend nur leichte Verletzungen davongetragen hat, entfloh nach dem Attentat.
Berlin, 29. April. Der „Reuen Pol. Korr." zufolge ist eine Amnestie anlässlich der Vermählung des Kronprinzen nicht zu erwarten.
Kiel, 29 April. Der Magistrat überwies die Hälfte der von der Stadtverwaltung bewilligten Mittel für die Scbillerfewr her Stadt Kiel Mr besonderen Schillerfeier der Arver-
^Breslau, 29. April. Rach amtlicher Mitteilung sind vom 20. bis zum 26. April im Kreise Beuthen 28 Personen an Genickstarre erkrankt und 9 gestorben. Die Gesamt-
Bekmmtnmchrmg
die Bedienung der Nückstanverfchlttsie betreffend.
Unter Hinweis auf § 18 Absatz 2 der Polizeiverordnnng vom 1 August 1904 (die Entwässerung von Grundstücken im Anschluss an die städtische Kanalisation betreffend), welchen wir nachstehend nun Abdruck bringen, machen wir diejenigen Hausbesitzer, welche ihre Grlmdstücke an die Neukanalisatiou bereits angeschlosseu haben, darauf auhnerfiam, dass am Montag den 1., Dienstag den 2. und Mittwoch den 3. Mai ds. Js. eine Spülung samtllcher städtischer Strassenkanäle voraenommen wird. B’ /*
Gießen, den 27. April 1905. .
Grobherzogliche Bürgermeisterer Gießen.
Mecum.
37»%
37 o 3%%
-en Tod vorausgegangen. . _
** Geheimer Medizinal rat Prof, JrLxt Hard ist gestern abend sanft verschieden. Dw Unwerst tat verliert in ihm wiedernm einen ihrer bedeutendsten -eh er, einen Gelehrten von Weltruf. Professor Dr. KonradE^ Hard war am 1. März 1822 zu Homberg a. d. «ffenn ehemaligen Kurfürstentum Hessen geboren. itubtertc 1345—1849 in Marburg und Berlin, anfangs Naturwissenschaften. später Medizin, vorzugstveise Sluatomle und sthvsw- <ogie. Äm 23. Februar 1849 promovierte er in Marburg zum Doktor der Mikokopdie und am 13 September 1849 erhielt er in Gictzen den medizinischen Doktorgrad Prosektor mar er in Marburg im Winter 1848/491 unb_ tn Gießen im Winter 1849/50. Am 10. Deiember 1849 babil,- Herte er li-b bei der medizinischen ?VnhtTtat m Gießen. Am 9 Auaust 1855 wurde er außerordentlicher Profeisor. Er erhielt Rufe von den medirinischen Fakultäten ,n. Tor- vat und Königsberg, und als er bte letztere ausschlug, erfolgte seine Ernennung zum Ordinarius. erstere zerschlug sich aus politischen Gründen Seine Ernennung zum ordentlichen Professor erfolgte im Jnnuar 1856. Vom 29. September 1873 bis dahin 1874 war °r Rektor der Landesuniversität. IV den Jahren 1874, 18,8, 1880, 1881 von Ostern an 1889 Mar er Dekan der medizinischen ivotultat Dm 12. September 1886 erhielt er den Charakter GKeimer Medizinalrat, und die Erneuerung des philos Doktordiploms durch die philos. Fakultät der Universität Marburg erfolgte am 23. Februar 1899; desgleichen des medl. »Nischen Doktordiploms durch die medi-amsche Fakultät der Universität Gießen am 13. September 1899 Am 9. September 1899 erhielt er das Komturkreu; 2. Kl des MUpps- ordenS. Seine Vaterstadt ernannte ihn an seinem 80. Gc- burtstage zum Ehrenbürger. So ist denn sem an Mett und Mühe reiches Leben sehr reich an Anerkennung und Erfolg gewesen. Bis zuletzt hat er sich feine außerordentliche Geistesstärke bewahrt gehabt, und seine pbvstschen Kräfte erlaubten ihm bis in die letzten Leben^monate die Ausübung der J'agd. — Der Name Eckhard wird tn den Annalen 'der Gießener Universitätsgeschichte stet, emen hervorragenden Platz einnehmen, und btc
Schüler wird dem geliebten und verehrten Lehrer em Herz Liches und dankbares Andenken bewahren.
"* Promenadenkonzeri findet morgen in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Oiwerture Der Schiffbruch der Medusa" von Reissiger, 2. „Rieder- länd. Dankqebet" von Valerius, 3. Fantasie a.d.Oper .Mianon " von Thomas, 4. »Der Rheinströmer", Armee-Marsch I a. d
*♦ Konzert. Morgen nachmittag um 1/2p Uhr wiro bte Militärkapelle im Neuen Saalbau konzertieren.
- Gewässerte Milch. Bei einer heute vormittag ftattgehabien polizeilichen Milchrevision wurde bei einem Händler eine Partie allzustark gewässerte Milch beschlagnahmt. Jedenfalls hat der Verkäufer geglaubt, mit dem eingetreienen Milchaufschlag auch noch eine gewinnbringende Verlängerung der Milch mit Wasser vornehmen zu dürfen, womit aller- dinqs die Polizei nicht einverstanden ist.
**Die Menagerie Ehlbeck, eine der größtenund reichhaltigsten, hat auf bem.
genommen. In einer auswärtigen Zeitung heißt es. „mc Menagerie Ehlbeck übt eine große Annehungsstraft auf u^er Publikum, zumal unsere wissendurstige ^gend aus Ter kühne Bändiger, .Herr Keßner mit seinen Eisbären, ^owen und Tigern, ebenso die Bändigerin Frl. Flora, die mit Wölfen und Hyänen umzugehen versteht, wie mit ihresgleichen, und die des jüngsten Sprößlings der Menagerie, eines vierwöchigen Löwenbabys, mit wahrhaft
Sorgfalt sich annimmt, halten das Interesse des stet- zahlreichen Publikum in Svannung. Die feltensten unb


