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28/04/1905 Zweites Blatt
 
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Herichtslaal.

Kunst und Wissenschaft

Aus Wien berichtet das

Anfangs-- u. Schlnßkurfe.

Tendenz

Erz - Kure.

die kleinen und die großen, wenn sie von

208.62

238.10

142.00

244.75

212.37

werden würden. Die bc* daS ist das Beste an der Amtsvorsteher verheiratet, zur Ausführung gebracht

Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau

Sache fett Jahren an den durch den die Zwangsmaßregeln werden sollen.

der klugen Mama statt mancher unver­daulicher Sachen Knorrs Haferpräparats wie Hafermehl, Hafergrütze, Haferflocken Dem allgemeinen Wohlbefinden der Kinder muß die

DermHd^te».

Berlin, 27. April. In den Klassenzimmern der Ge­meindeschule 54 für Mädchen hatten sich heute früh bedeutende Mengen giftige Kohlengase angesammelt, sodaß viele Kinder und eine Anzahl Lehrerinnen bald nach Beginn des Unterrichts betäubt umsanken. 5 herbeigeeilte Aerzte nahmen die Betäubten in Behandlung. Der Vorfall wurde alsbald im Umkreise der Schule bekannt. Die Eltern

. 209.80 . 238.80 . 142.00

. 244.50 . 212.25 : Matt.

Kandel urd VcrKek r. Doläswirtschast.

Berliner Börse vom 27. April 1905.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 2 Prozent.

, Eingesandt.

19üte tonteoimti» (gär dm Inhalt her unter birier Rubrik stehenden Artikel § in mnli-rozemiernimmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber keiner!--

1 Verantwortung.)

Gießen, 27. Aprtl 1905.

Bei den letzten Bränden, Löwengasse und Lindengasse, könnt» man bemerken, daß wir hier in Gießen in Bezug auf Absperrung einer Brandstelle doch noch weit zurück sind. Am Mittwoch abend z. B. war es wahrzunehmen, daß das Publikum die Brandstelle bis cuif etwa 4 Meter in dichten Masten belagerte, sodaß an etn Durchkommen der Feuerwehr fast nicht zu denken war. Ferner konnte man bemerken, daß das Publikum streckenweise die Schlauch­linien mit den Füßen bedrückte, um hierdurch den Zustuß deS Masters zu erschweren! Soll nun unter solchen Umständen bw Feuerwehr arbeiten können? Es wäre sehr zu wünschen, daß künftig die Absperrung etwas strenger gehandhabt und das Publr- kum in einer ziemlichen Entfernung von der Brandstelle gehalten würde, ferner daß die Schlauchlinien frei gehalten würden. Auch wäre es sehr zu wünschen, daß etwas mehr Militär zum ild- sperren am Platze wäre; denn nur bei einer ordnungsgemäßen i Absperrung kann an ein energisches Eingreisen der Feuerwehr ge- I dacht werden. Ein Fe u erw ebrmann.

anleihe haben erstere Werte einen Rückgang von nahezu. 1 Bros, erfahren. Man emvfindet es daher sehr unangenehm, daß die Kgl. Seehandlung das nickt bedeutende Material, das an den Markt kommt, nur sehr lästig aufnimmt und zwar unter Unter­bietung der jeweiligen letzten Preise.

Russisches Vorschußgeschart. Zu dem, durch das Bankhaus Mendelssohn u. Cie. in Berlin mit der russischen Regierung abgeschlossenen Vorschußgesckäft erfahrt dieF. Z. weiter, daß außer dem Zinssatz von 5 Proz der Uebernehmer noch eine Provision erhält, und daß der Vorschuß über 200 Mill. Mark hinausgeht. Es handelt sich um auszugebende Schatz- Wechsel, die Mitte und Ende Mai d. I. ausgegcben werden, zahlbar bei dem Sause Mendelssohn, fällig Mitte und Ende Februar 1906. Ausländer sind an diesem Geschäft nicht beteiligt Auch werden keine Konsortialbeteiligungen offeriert, sondern auf Wunsch Beträge an erste Banken und Finnen abgegeben, dte fchon seit längerer Zeit Mitglieder des sog. Russenkonsortiums sind. Der gewährte Vorschuß selbst soll zunächst , in Deutschland belassen werden, und zur Verstärkung der russischen Guthaben menen.

Die MotorensabrikOberursel Akt.-Ges. Ober­ursel teilt mit, daß sie in dem am 31. März abgelausenen Ge- schäfts'ahr einen beträchtlichen Mehrunffatz erzielt habe und etwas mehr Dividende als i. V. verteilen zu können hoffe. Im Vorrahv i betrug diese 5 Prozent. .

Milwaukee, 27. April Bankdirektor Big elow von der First National-Bank in Milwaukee beantragte seine Banke- y o tt-Erkläruua "nd ^ss d'»' S 1 d ^"'7 2 Q00 000^)oll^am

gibt Blut. Es enthält in

K-E 1 E angenehmer, konzentriertester

UM 0 LJ W (1 | B Form die wichtigsten Lebens- UIWÜW1J u. Aufbaustoffe, bewirkt hier- M.» durch eine gesunde Blutbtldung, wodurch Bleichsucht, Blutarmut und die aus denselben herrührenden höchst unangenehmen Erscheinungen, wie Kopfschmerzen, schwindel, Herzklopfen, Angstgefühl, Schwächezustande, Appetttmangel usw. verschwinden. Bioson schmeckt angenehm und ist^fertig>i^i Gebrauch in Apotheken, Drogerien usw. das /2 Kilo Mk. 3. erhältlich. Man leie die Berichte der Proiessoren, Aerzte und med. Zeitungen u,w.

prächtig gedeihen die Kinder,

^Die? bezieht sich nicht nur auf 2 Kindelwelt, sondern im gleichen Umfang auch auf die Erwachsenen, namentlich auf die grauen und die Mädchen.^

eilten hinzu, um die Kinder abzuholen. Es kam zu erregten Austritten, und die Schule wurde einstweilen geschloffen.

Auch schulpflichtig! In Ragnit (Ostpr.) soll eine verheiratete Frau und Mutter eines etwa dreijährigen Töchterchens durch Androhung von Zwangsmaßregeln zum Schulbesuch angehalten werden. Ihr Vater erhielt unter dem S. d. Mts. durch den Amtsvorsteher die Aufforderung, seine Tochter Ella fortan regelmäßig zur Schule zu Dicken, widrigenfalls Sttafanträge gestellt treffende Tochter ist aber und

Feuersbrunst aus gebrochen war, gänzlich zerstört worden. Man fürchtet, 150 Chinesen seien umgekommen. Bei den Auf­sehen erreaenden Verhaftungen in Charlotten bürg, dte unter dem Verdacht des Verbrechens gegen § 218 des Str -G.-B von der dortigen Kriminalpolizei vorgenommen wurden, Nnoelt es sich um die Ehefrau des Besitzers der Naturheilanstalt A. Posner und d^ren Schwester, die unverehelichte Anna Tomm. Außerdem wurde noch eine dritte Frau in Hast genommen. Im Laufe der geheim geführten Untersuchung ist der Verdacht auf- getauckt, daß die Tomm mit Beihilfe der Frau Power r.edoch ohne Vorwissen des Ehemannes die strafbaren Manipulation^ vorgenommeit hat. Die Angelegenheit ist übrigens , noch nicht völlig geklärt, sodaß die Untersuchung voraussichtlich einen großen Umfang onnehmen dürste. In Halle a. d. S. lebende Ver-! wandte der ermordeten Frau Dr. Braun ste tn erhielten | die Nachricht, daß die Münchener Staatsanwaltschaft gegen den j : Beschluß des Landgerichts, durch den das Verfahren, wegen Gatten­mordes gegen Dr. Braunstein eingestellt wird, beim Oberlandes­gericht Beschwerde erhoben hat. In Paris überfuhr der Wagen des Fürsten Trubetzkoi, Attachee bei der dortigen ruffischen Gesandtschaft, einen Polizeiagenten, welcher auf dem Rade vor dem Wagen herfuhr. Die Räder des Wagens gingen thm über Beine und Brtist. Ein Zufall will es, daß der Ueberfahrene gerade derjenige Polizeiagent ist, der vor einiger Zett etne vor der Wohnung des Fürsten niedergelegte Bombe ausge­sunden und unschädlich gemacht hatte. Bei Beziers ^Frankreichs entgleiste in der Nähe des Bahnhofes em Guterzug der von Montvellier kam. Die Lokomotive, der Tender und 16 Wagen wurden vollständig demoliert und dte Böschung bin abgeworfen. Vier Zugbeamte wurden sckwer verletzt In C h i n o n (Frankreich) ist ein großer Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer griff mit großer Schnelligkeit um sich und bedroht mehrere OrP'^ast^r

Wegen Bigamie verurteilt. Wegen Bigamie hatten sich der ehemalige freiherrlick Seckcndorff'sche Revierförster Max Mix aus Buckenau, Kreis Hünfeld, und seine Ehefrau vor der Straffammer in F u l d a zu verantworten. Mix war im Jahre 1898 in Berlin die erste Ehe eingegangen; die Gatten einigten fick aber auf Scheidung, doch wartete Mix. den Ausgang des Prozesses nicht ab, sondern verheiratete sich flugs mit einer Dame, die ihm eine Mitgift von 60 000 Mark ernbrachte. Die Trauung des Paares fand unter Verschweigung des wahren Sachverhaltes in Leipzig statt. Die Strafkammer verurteilte den heiratslustigen Forstmann zu secks Monaten Gefängnis, während die betrogene Frau fr^iaeivrocken wtrrde.

Fernie. Angebot 931 /3, Nachfrage.

Deutsche Staatsanleihen und Preußisch c See- Handlung. Die kgl. Preußische Seehandlung, deren Kapttal- erhöhung seinerzeit damit motiviert wurde, daß ne finanziell bedeutend gekräftigt sein müsse, um gegebenenfalls Preußnche Staats- und Deutsche Rcicksanleihen, wenn diese tn größeren Posten an den Markt kommen, aufzunehmen. Diese Ausgabe scheint nun von dem genannten Institut sehr lässig besorgt zu werden und der fortgesetzte Preisrückgang der Staatsanleihen erregt in Geschäftskreisen große Mißstimmung, besonders da tn der letzten Zeit vielfach auch von seriöser kapitalistischer Seite in der Erwartung einer Preissteigerung Anlagen gemacht wurden und die Emission der 8V? proz. Reichsanleihe eme E^wahr dafür zu bieten scheint, daß in absehbarer Zett der Markt der 3 proz. Anleihe nicht weiter durch zufließendes Material be­helligt werden dürfte. Seit der Emifsion der 3V« proz. Retchs-

YStten und gewiß in einer späteren, gemeinsamen Sitzung I daö Weitere bestimmt wurde. I

g, Büdingen, 25. April. Heute mittag ttaf der Herzog von Urach, Kommandeur der 6. Ulanen in Hanau, nebst Gemahlin znm Besuch der hiesigen fürstlichen Herrschaften ein. .

fc. Weilburg, 27. April. Die hiesige israelitische Kultusgemeinde verweigerte die Bestattung der Leiche des Maklers Adam Kahn, der sich am 23. April hier erschossen hat, auf ihrem Friedhöfe, indem sie als Grund angab, K. habe seit etwa 6 Jahren Jeine Kultus­steuer mehr bezahlt. Die Leiche wurde vorläufig auf dem! christlichen Friedhöfe beerdigt.

Kassel, 27. April. Unsere sonst so friedliche Residenz­stadt war in den letzten Tagen der Schauplatz eines heftigen Kampfes. Der Wirte-Verein hatte beschlossen, vom 20. April ab den Mindestpreis für einen halben Liter Bier auf 15 Pfg. zu erhöhen, während bisher noch in den meisten, insbesondere in den von der seßhaften Bürgerschaft und der Beamtenwelt frequentierten Lokalen der halbe Liter Gersten-1 saft für 13 Pfg. verschenkt wurde. Doch die Wirte hatten diesmal die Rechnung ohne die Gäste gemacht, bet denen ber Beschluß des Wirte-Vereins einen lebhaften Protest her­vorrief. Diese Proteste fiihrten zu dem Auszug zahlreicher Stammgesellschaften aus ihren btsherigen Lokalen und zur Verödung so mancher, sonst gut besuchten Bierwirtschaft. Angesichts der entschlossenen Haltung der Biertrinker wurde den beteiligten Wirten Angst und Bange um den Verlust ihrer Kundschaft, und alsbald verkündeten zahlreiche Inserate! in den Zeittingen und Anschläge an den Wirkslokalen: »Hier wird der halbe Liter Bier wieder für 13 Pfg. verschenkt!"

* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Hanau beschloßen die Stadtverord­neten die Einführung einer progressiven Gewerbesteuer. Die Steuer soll berechnet werden nach dem Dreijahresdurchschnttt des gewerblichen Ertrages. Zu Grrmde gelegt sollen die Sätze der Staatssteuer werden. Gewerbliche Einkommen unter JL. 2100 sollen steuerfrei bleiben während von da ab die Warenhaussteuer verwendet werden soll zur prozentualen Entlasttmg der einzelnen Zensiten, und zwar gewerbliche Einkommen von Mark 4200 an. Die Freiwillige Feuerwehr in Lauterbach feiert in diesem Jahr thr 50 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß findet am 25. Juni eine Jubiläumsfeier statt, verbunden mit dem Kreisfeuerwehrtag.

Die dichtende Köchin.

»Neue Wiener Tageblatt": Vor wenigen Tagen hat sich die Cafetiersgattin Rosa Stranzky durch einen Revolverschuß getötet. Die Motive des Selbstmordes wurden durch einen Ehrenbeleidigungsprozeß vor dem Bezirksgerichte Landstraße aufgeklärt. Der verwitwete Cafetier Wilhelm Stranzky und die Kassiererin Josefine Becker traten nämlich als Kläger gegen die frühere Köchin des Kaffeehauses Marie Schind­ler auf, die eine anonyme Korrespondenzkarte folgenden In­haltes an die Kassirerin gerichtet hatte:

Josefine, die Kassiererin vom Kaffeehaus, Sieht heute wieder entzückend aus. Sie ist gewachsen wie eine Pinie Und hat eine klassische Nackenlinie. Aber sie hat einen scheußlichen Rus, Weiß der Teufel, wer ihr den schuf. Die Gäste ziehen die Stirne kraus, Sie geht schon wieder mit dem Kaffeesieder aus. Dabei spielt sie die erste Rolle,

Lüttich, 27. April. Die Welt-Ausstellung wurde heute vom Prinzen Albert, in Gegenwart des diplomatticken Korps, ber Zivil- uitb Militärbehörden und einer überaus großen Menge eröffnet. Bei seinem Rundgange verweilte dlerPrmz sehr lange vor der Ausstellung aus dem^ Rtthrgebiet, die fast beendet ist, und beglückwünschte die Aussteller. . '

DerSimplon-Tunnel wird schon im Lommerfahr- - , . . f

plan in die Ersck'einunF treten. Die preußische L-taatsbahn wtrd l 11 tn 1 t ui (? u <u 11 m I C n*

mit der pfälzischen Ludwigsbahn, ben Reichseisenbahnen und I Evangelische Gemeinde,

den schweizerischen Bundesbalpten durck'laufende D-Wagen^zwtschen I Samstag, ben 29. April 1905.

Berlin und Brig einstellen. Die Wagen taufen über Raimers- Stadtkirche.

Hausen Kassel Gießen Frankfurt Strassburg-- Basel Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer D. Schlosser.

Lausanne Montreux. Die Züge haben 1. und 2. unb I &er Johanneskirche.

werden in die neuen D-Züge eingestellt, die von der Stadtbahn Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Piarrer Euler, und aus Elsaß nach Basel und zurück geführt werden. Ab -------

Friedrichstraße 9.35 abends, an Basel 12.52 mittags; von dort Am Sonntag Quasimodogenttt. den 3 0. April, zurück 4.30, an Friedrickstraße 7.50. Die beiden Züge erhalten Nach allen Gottesdiensten besondere Kollekten für dte Armen, außerdem nachträglich 'durchlaufende Wagen 1. und 2. Klasse In der Stadtkirche.

Berlin Mailand Venedig und Berlin Bern Genf. I Vormittags 9 Uhr: Konfirmatton der Kinder aus der Matthaus Zwischen Frankfurt tmd Basel werden dann auch Wagen 3. SL I genteinbe. Feier des heil. Abendmahls. Pfarrer D. Schlosser, gefahren. Auch nach Luzern und Zürich haben die Züge in | Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Basel unmittelbaren Anschluß. In Gießen erhalten bekannt- der Johanueskirche.

lich die beiden Züge nette Anschlüsse nach Koblenz und Vormittags 9'/, Uhr: Konfinnation der Kmder aus der Lukas» Metz, an 12.11, zurück 3.58. In beiden Richtungen roerben unb qjiiütärgemeinbe. Feier des heiligen Abendmahls. Pfarrer Wagen 1. und 2. Klaffe zwischen Berlin und Metz gesahren. Euler. w c.

Zwischen Gießen und Metz fahren die Züge mit 3. Klaffe. Der Nachmittags 4 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden

I neue D-Zug, ab Anhalter Bahnhof 3.15 über Halle aus der Johannesgemeinde. Pfarrer Euler.

! Bebra nach'Franffurt tmd Basel an 6.01, der alle drei Klaffen Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Schulz.

führt, erhält zwischen Berlin und Franffurt Speisewagen, von Nächstfolgenden Sonntag, den 7. Mai: Konfirmatton der Kinder

Frauksurt nach Basel Schlafwagen. Ein Bahnzug ab Basel bev ^obanneSgeineinbe. Die Beichte findet Samstag zuvor,

11.30 führt einen Schlafwagen nach endgiltiger Bestimmung bts Nachmittags 2 Uhr statt.

Elm mit, sodaß die Reisenden bis 1/28 Uhr morgens in ben Wagen ------------ .

verbleiben können. Katholische Gemeinde.

Im Kunstverlag von Georg D. W. Callwey in München Samstag, den 29. April 1905:

ist ein zur Schillerfeier noch rechtzeitig vollendetes neues SchU- Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur l er- Bildnis von Prof. Leo Samberger-München in zwet hl. Beicht.

I verschiedenen Größen erschienen. Das neue Bildnis muß zu! Sonntag, den 3 0. April 1905.

I den besten gezählt werden, dte von dem Dichter vorhanden sind. WeißerSonntag.

I Samberger gilt vielen seit Lenbachs Tode als der beste deutsche I Vormittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Bildnismaler und wir danken ihm in seiner neuesten Arbett etn ' um 7 Uhr: Die erste heil. Dleffe, vor und m bei>

Schillerbildnis, das, ohne falschen Pathos, die seelische Schonhett fe(ben Austeilung der heil. Kommunton.

I Schillers ohne Sentimentalität darstellt. Es ist ein Btldnts I um 3 Uhr: Tie zweite heilige Meffe.

I von Feuer und Kraft. Das Bild ist in zwei Ausgaben von ver-1 , um 9 x/8 Uhr: Hochamt mit Predigt.

I schieden en Größen erschienen. I " Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder

---------!L_ Nachmittags um 3 Uhr: Aitdacht mit Segen.

() Marburg, 27. April.. In der philosophischen Fakultät

der hiesigen Universität babihttCTt ftcfj am na^ften £001^ Samstag den 2 9. April 1905:

Dr. Phil. Carl Fries mit etner Antrtttsvorlelung -Kleber dte Vorabeitd 7.15 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. NachmittagL , 'S. ÄS.Sn "Ä&n wi« »L <» w- »« «<

"'sä1

Post^ wies der Kultusminister die techntsche Hochschule Sabbatbfeier am 30. April 1905.

an, bisher in München nicht ^awtnkulterte R u 1 s en n r ch t I ^eitag abend 7 15. Samstag morgens 8.00, nachmittags 4.00. aufzunehmen, um einer lebhaften Hequenz durch rupisch. Sabbatbausaana 8L0 Wochengottesdienst: morgens 6.30 Studierende infolge der Schließung der ruffischen Hochschulen vor- Sabbatyausgang ^v.

I zubeugen. , .Y.y, . 1 ' --------

Wien, 27. April. Der Professor der alten Geschichte an der hiesigen Universität, Dr. Jakob Krall, ist gestorben.

New York, 27. Avril. (Reuter.) Carnegie machte etrte iStiftung von 10 Millionen Dollars ? *;

gen Aktien der United States Steel-Corporatton, aus der n t ! mehr dien st fähigen Universitätsprofessoren iahr- Josefine,'die Tolle. liche Pensionen gewährt werden sollen.

Fortsetzung folgt." I

Die Karte geriet aber in die Hände der Frau des! Lafetiers, die sich, von Eifersucht erfüllt, die angebliche Un­treue ihres Mannes so zu Herzen nahm, daß sie den Selbst­mord beging. Herr Sttanzky gab an, daß seine Frau sehr erregbar war unb schon im vorigen Jahre an einem Selbst- morbversuch gehindert wurde. Es wurde im Kaffeehause auch viel ,getratscht". Die Korrespondenzkarte habe ihm die Kassiererin übergeben; er wollte sie einem Advokaten bringen und zeigte sie selbst seiner Frau. Die Angeklagte Schindler gab an, baß die Kassiererin sie beim Herrn verklagt habe, und deshalb schrieb sie die Karte. Der Richter verurteilte bie Köchin wegen Beleidigung des Cafetiers und der Kassie­rerin durch die offene Korrespondenzkarte, bie so tragische Folgen hatte, zu zehn Tagen Arrestt

* Kleine Tageschronik. In Wien ernwrbete bie S6 jährige Wäscherin Emilie Scheller ihre 72 röhrige Mutter, wah- renb biese schlief, diirch Hackenschläge auf ben Kopf. Die Mörderin wurde verhaftet. Sie scheint geiste^estort zu Jem. Jma) Meldungen aus Egypten ist eineJtoraroane bei Jamvo über­satten und ansgeplündert worden. Mehrere egypttsche Smomen wurden getötet oder verwundet. Der von der östreichischen Regierung zur Erforschung der Genickstarre-Epidemie nach Oesterr.-Schlefien entsandte Professor Ghon konstatierte, ^ie Krankheit im allgemeinen Rückgänge begriffen ist. Shanghai ist der DampferNnenwo", auf welchen eine