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27.2.1905 Erstes Blatt
 
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Nr. 49

tfeelwt «»glich außer Sonntags.

Dem GießenerAnzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gietzener Familien. Härter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der B r ü h l'scheu Unwers.-Buch-u. Stein- druckerei. 9c Lange. Redaktion, Erveditio« und Druckerei:

Schulstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

FernfvrechanschlußNr.bl.

Erstes Blatt.

155. Jahrgang

Montag SB7. Februar 1905

GietzenerAnzeiger

w Eeneral-Anzeiger w

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

VerugSPreiA: monatliches Ps., viertel» jährlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk. 2.Viertel­jahr!. ausschl. Bestellg. Annahme van Anzei'eu ihr die Tc rsp'nmner -'s vormittags d 'llne, Zc'^erwreis: oka:12Pf* auswärts -13*3.

BerantworkL'ch fine den polit und cJjem. Teil: P. Wittko; für Stadt und Larrd^ und ^Gerichtssaal^: August Goetz; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

Die sieutrge Wummer umfaßt 10 Seiten-

? 1--1- 11 ................. -

Woliteiverordinmg,

betreffend die Bekämpfung des Higemrerunwesens,

vom 18. Februar 1905.

Auf Grund des Art. 78 der Kreis- und Provinzial­ordnung und des § 366 10 des Reichsstrafgesetzbuches wird unter Zustimmung des Kreisausschuffes und mit Genehmigung des Großherzogl. Ministeriums des Innern vom 21. Januar 1905 zu Nr. M. d. I. 1882 für den Kreis Gießen hiermit 'verordnet:

§ 1.

Zigeunern ist das Tragen und Mitstchführen von Hieb-, Htoß- und Schußwaffen und von Munition für Schußwaffen verboten.

§ 2.

Das Zusammenreisen der Zigeuner in Horden ist untersagt.

Ein Zusammenreisen in Horden liegt schon dann vor, /denn eine Zigeunerfamilie von einer anderen Zigeuner­familie oder einer einzelnen Person, die nicht zur gleichen Familie gehört, begleitet wird.

8 3.

Zigeunern ist es untersagt, auf öffentlichen Straßen, Degen und Plätzen, sowie auf freiem Felde ohne vorher­gehende ausdrückliche Erlaubnis der Ortspolizeibehörde zu Lagern oder Wagen aufzustellen.

Das Lagern im Walde ist unter allen Umständen antersagt.

§ 4.

Wenn Zigeuner in anderer Weise als in öffentlichen Gasthäusern übernachten, haben sie, vorausgesetzt, daß die nach § 3 erforderliche Erlaubnis der Ortspolizeibehörde er­teilt wird, für die Dauer ihres Aufenthalts ihre Legitimations­papiere bei der Ortspolizeibehörde zu hinterlegen.

§ 5.

Die Wagen der Zigeuner muffen an leicht sichtbarer Stelle mit einem Schild versehen sein, auf welchem der Name und die Heimat des Eigentümers deutlich lesbar angegeben sein muß.

§ 6.

Die Bestimmungen der §§ 15 finden auch auf Per­sonen, welche nach Zigeunerart umherziehen, Anwendung.

§ 7.

Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Polizeiverordnung werden, soweit nicht in bestehenden Gesetzen höhere Strafen angedroht sind, mit Geldstrafen bis zu 30 Mark bestraft.

§ 8.

Diese Polizeiverordnung tritt am 1. März 1905 in Kraft. Gießen, den 18. Februar 1905.

Großherzoaliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Tr Wagner.

ßine neue russische Mederlage.

Petersburg, 25. Febr. General Ssacharow meldet dem Generalstab uuterm 24. d. M'. Nachdem ihr AngriffbeiTsin ch en ch en! gestern ^urü ckge wiesen worden war, blieben die J apaner in einer Entfernung von 150 Schritte von dem g e 1B e re s n e v o s k entfernt, ohne etwas Ernstliches während der Nacht zu unternehmen- Heute nahm der Feind bei Tagesanbruch den Angriff tvieder auf und ging mit außerordentlicher Tap­ferkeit gegen die rechte russische Flanke vor. Vor dem Paß von Fantsyling, sechs Werst südwestlich von Tsinchenchen brachte der Feind auf den Bergen 16 Feld­geschütze in Stellung und auf den Hügeln sind westlich von Tsinhetchen' eine Feldbatterie. Gegen ein Uhr nachmittags wurde der Hügel Beresnevo'sk nach einem Bajonett­kampf unter dem Angriff üb erlegen er feindlicher Streit­kräfte von den Russen geräumt. 'Desr 'Angriff auf den Paß bei Pantsyling wurde dagegen heute zum zweiten Male abgeschlagen. Bei dem Angriff auf den Hüg?l Beres- 'nevosk schritten die Japaner über die Leichten ihrer eigenen Leute, die durch explodierte Flatter­minen umgekommen waren. Ueberat! erlitt der F e i n d b e d e u t e n d e V e r l u st p. Die Verluste der! Russen sind noch nicht sestgestellt.

Petersburg, 26. Febr. DiePetersb. Telegr.-Ag." meldet aus Sachetun: Die Russen räumten am 26. Februar stütz Tsinchenchau und nahmen eine Stellung bei Sanlunju ein. Tsincheirchan wurde sofort von den Japanern beseht. Die russischen Verluste sind noch nicht festgestellt. Jür Laziarett wurden bisher 12 Offiziere und300Mann eingeliesert. Der Pro­zentsatz der Gefallenen ist sehr groß. Von einer Kompagnie sind nur einige Dutzend Mann unv-ersehrt. Drei Kompagniechefs wur­den verwundet. Gegen den rechten japanischen Flügel, der den linken russischen Flügel zu umgehen drohte, ent­sandte Kompagnien hielten den Vormarsch des Gegners auf und zogen sich erst zurück, nachdem sie alle Patronen verschossen und den schriftlichen Befehl erhalten hatten, ihre Stellung zu räumen, freute früh rückte eine japanische Abteilung gegen den Dapinlin-Paß südwestlich von San­lunju vor. Starke japanische. Streitkräfte sind am Pupulein- Paß und litt der Nähe von Tabaju konzentriert, wo die Japaner anscheinend Befestigungen anlegetr.

Petersburg, 26. Febr. In einem Telegramm des Generals. Kuropattin an' den Kaiser vom 25. Februar heißt

es: Der Mteilungskotnmandeur der Truppen, die an den Kämpfen vom 23. und 24. d. M. um den Besitz des Be- resnevsk-Hügels teilnahmen, meldet zahlreiche Ver­weise der Tapferkeit. So schlug eine Kompagnie, die den Paß Selin, 9 Werst südwestlich von Dsinchenckan, vertei­digte, mehrere Mrgriffe der Japaner, die mit überlegenen Kräften unternommen wurden, einen sogar erst 15 Schritte vor der Verteidigungslinie zurück. Zwei Konpiagnien, die den Beresnevsk-Hügel verteidigten, hatten , einen hart­näckigen Bajonettangriff auszühalten, wobei die beiden Kompagnieführer verwundet wurden, der eine durch einen Bajonettstich in die Hand. Mit Gewalt mußten sie von dem Rest der Konnpaguie fortgeführt werden. Heute abend fingen die Spitzen der Javaner an, sich den von uns besetzt gehaltenen Pässen zn nähern.

Sachetun, 26. Febr. (Petersb. Telegr.-Ag.) Auf der linken Flanke der Russen wird der Kampf fortgesetzt. Die Japaner rückten- mit bedeutenden Streitkräf­ten in zwei Kolonnen vor. Die östliche Abteilung ging in der Richtung auf Madsadan gegen den Paß von Singelin vor und um ging die in Tsinchenchen stehende russische Abteilung, die sich nach Sanktrnio zurückzbg. Die westliche japanische Kolonne eröffnete den Vormarsch auf Nord-Jantagan und versuchte den Engpaß von Gu- tulin z-u umgehen. Trotz des Schnees wurde der Kampf mit großer Erbitterung geführt. Es gelang den russischen Truppen, am Abend die Japaner bei Nord-Jantagan zurückzuwerfen.

Wrrßland in Sturm urd Drang.

Verhaftete Schriftsteller.

In Warschau erregt nach derKattow. Ztg." die Ver­haftung des Dichters Niemojewski großes Auf­sehen.

Sämtliche am 24. in Moskau verhafteten Schriftsteller mit Ausnahme Andrejews wurden wieder in Freiheit gesetzt.

Das Schicksal Maxim Gorkis ist noch immer nicht entschieden. Es fehlt die Unterschrift T re p o w s unter dem Entlassungs-Dekret. Ein regelrechtes Gerichtsverfahren wird wahrscheinlich nicht erfolgen, sondern, falls es notw ndig erscheint, Bestrafung! auf administrativem Wege. Erft in letzter Zeit ist ihm literarische Tätigkeit gestattet worden. In seiner Zelle trägt er Gefängniskleidung, doch ist ihm gestattet worden, wenn ihn Freunde besuchen, eigene Kleidung cm-.ulegen.

Zum Attentat ans den Großfürsten Sergius.

Ungefähr 60 Personen wurden bei Gelegenheit der Ermordung des Großfürsten Sergei verhaftet. In Bezug auf den Namen des Mörders oder auf die Frage, ob er Mitschuldige habe, ist nickts bekannt geworden.

Anarchie im Kaukasus.

Ueöer die Entwickeltrng der jüngsten Ereignisse in Baku wird ausführlich gemeldet: Infolge der Ermordung eines verhafteten Mvhamedaners im Januar und der schweren Verwundung eines reichen Mohammedaners durch Amenier am 19. Februar spitzte sich die Erbitterung Mischen den beiden Nationalitäten sehr zu. Wt 20. ds. wurden 3 5 Personen getötet bezw. verwundet; am 21. Februar erreichte die Erbitterung den Höhepunkt. Straßen- morde häuften sich fin erschreckender Weise. Tas Schießen dauerte den ganzen Tag, wodurch hundert Personen getötet oder verwundet wurden. Bazare und Buden ivurden geplündert; das Militär machte von der Waffe Gebrauch. Da die Garnison nicht aus- reichte, kamen fünf Jnfanteriebataillone mit Artillerie und zwei Kosakensotnien zu Mfe. Am 22. Februar fanden noch­mals große Unruhen statt. Die Häuser einiger Reichen wurden geplündert und an gezündet. Der Gouver­neur zog hierauf durch alle Stadtteile und mahnte das Volk zur Ruhe. Die armenische und die mohammedanische Geistlichkeit küßte sich^ vor der Volksmenge, die Hurra schrie und laut das Verlangett nach Versöhnung ftmdgab. Tat­sächlich hörten die Unruheti am Nachmittag auf. Der fol­gende Tag verlidf ohne Störung. Die mohamrnedanischen Läden sind geöffnet, die armenischen dagegen geschlossen!. Jetzt ist iviederum Erregung bemerkbar. .Heute nachmittag nahmen die Unruhen einen bedrohlichen Charakter att.

InBatum wurden neuerdings zwei Privath auf er b e r au b t Gantze Familien verlassen die Stadt. Die An­kunft der Dumpfer der Messageries Maritimes und des Oesterreichischen Lloyd wurde abgesagt. In einer Moschee' wurdet: die Andächtigen durch das Gerücht erschreckt, die Moschee solle in' die Luft gesprengt werden. Die Mbreise von Türketr in ihre Heimat wird böswillig durch^ armenische Gewalttaten erklärt, die tatsächlich nicht vor- qekomnren sind. Die Verwaltung tritt den alarmierenden. Gerüchten nicht entgegen. Drei streikende Arbeiter über­fielen den auf der Straße promenierenden Polizei- Pristaw Kondratowitsch und schossen ihm aus zwei Revolvern mehrere Kugeln in den Kopf. Kondratowitsch fiel blutüberströmt Y>u Boden und starb nach einigen Minuten Die Mörder entflohen in ein Seitengäßchen, wo ein Wagen auf sie wartete,^der sie schnell hinwegführte.

In Kiew brannte das Zeughaus zwei vollständig ab Die im Zeughaus befindlichen Munitionen, Getreide­vorräte und 30 000 PUd L>eu sind wrrck) das Feuer zerstört worden. Man glaubt, daß das Feuer von der revolutio­nären Partei gelegt worden sei.

Die Nachrichten ans Voleu lauten a le ich fall § überaus ernst. Täglich treffen Gesuche der dortigen Bebi den wegen tofvrttger Entsendung von kuppen sowie Jnsteuttionen über die einzunehmende Hal­tung ein Zwischen dem Kriegsminister Sacharoto tmd d^m Minister des Innern Bulygin sand eine Konferenz statt.

welche durch die Ausdehnung des Eisenbahner-Aus­standes veranlaßt worden w'ar. Es wurde festgestellü! daß es unmöglich sei, gegenwärtig nach den bedrohten^ Provinzen Truppen a b z u s e n d e n. Auch in den bal­tischen Provinzen gewinnt die Msstandsbewegun'g afrti Ausdehnung. Ein Regiment, welches von dort nach Peters­burg gerufen worden war, um an Stelle eines Regimerrts der Garde, dessen Loyalität nicht als sicher galt, zu treten; mußte in aller Eile nach seiner Garnison. zurückgesandti werden. Man befürchtet die vollständige Unter­brechung des Verkehrs zwischen Rußland mih Europa.

Offiziös werden diese Meldungen indes keineswegs be» ftätigt, sondern vielmehr behauptet, daß der Verkehr auf der Warschau-Wiener Dahn wieder cmfgenommenj wurde.

Von der Petersburger Universität.

Petersburg, 26. Febr. Gestern erschienen in der Universität 150 Studenten zwecks Ausarbeittmg einer! Petition an d en Rektor bezüglich der Eröffnung der; Universität. Die Obstruktionisten w-aren in der Mehrzahl! gekommen. Deshalb ließ der Rektor die Mitteilung aus- hängen, daß er die Versammlung nicht gestatten! könne, die Studenten aber die Petttton durch die Post oder; den Sekretär cm ihn richten könnten. Infolgedessen sandj die Versammlung nicht statt. Der Festsaal der Uni­versität war versiegelt und befand sich noch im demselben Zustande, wie ihn die Studenten am 20. Febr." verlassen hatten. Zur Untersuchung der Vorgänge während dieser Versammlung, in der ein Kaiserbild zerriss em wurde, bildete sich eine Kommission- unter Teilnahme vortz Gerichts- und Polizeibemnterl.

Vereitelung eines Attentats?

Zn Paris sind Privatnachrichten eingelauserr, wonach es der russischen Polizei gelungen sei, ein merttuürdiges! Attentat zu verhindern, das gegen das Schloß von Zars- k o j e Selo geplant war. Die Revolutionäre wollten, so' heißt es, einen Luftballon aufsteigen lassen, von welchem aus das Schloß mit Bomben überschüttet werden sollte. _

Was doch wüste Reporterphantasie arr Mdsinn M m finden vermag!

Arbeiterwehr in Petersburg.

Petersburg, 26. Febr. Die Wahlnrännerwahl iw, den hiesigen Fabriken zu den Wahlen der ArbeitervertreteL. für die Ium ter dem Vorsitze des Setrators Schidlowski zu-, sammenttetende Kommission zur Prüfung der Beschweren! der Arbeiter verlies im wesentlichen ruhig.

Deutsches Ne^ch.

Berlin, 26. Febr. Der Kaiser wohnte gestern Abend einem Vortrage des Prof. Dr. Delitzsch über Assur im Saale der Hochschule für Musik in Charlotten- bürg bei.

Prinz Waldemar von Dänen:ark traf heute abend hier ein. Der Kronprinz und der Ehrendienst waren zum Empfange auf dem Bahnhose anwesend. Im königlichen Schlöffe fand Tafel statt; an dieser nahmen teil der Kaiser und die Kaiserin, der Kronprinz, Prinz Arthur von Groß» britannien, der Herzog und die Herzogin von Anhalt, der Erbgroßherzog von Baden, der Reichskanzler, der Staats­minister Frhr. von Nichthofen, der Württembergische Staats- minkster Dr. v. Weizsäcker u. a.

Prinz Friedrich Leopold reifte heute abend nach Genua, um dort seine Ausreise nach Ostasien anzu­treten. Der Kaiser, der Kronprinz und die Prinzeffini Friedrich Leopold waren zur Verabschiedung auf dem Bahnhofe.

Die ,Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die ,N.Fr.Pr.E in Wien veröffentlicht eine aus Brüffel datierte Meldung, ivonach der deutsche skaiser einen ausführlichen, die Lage Kuropatkins angeblich als bedenklich schildernden Be­richt des Prinzen Karl Anton von Hohenzolleru dem Kaiser von Rußland zur Jn-formatton zugestellt haben soll. Die Nachricht ist frei erfunden.

Dresden, 25. Febr. Das Gesamtministerrum beschloß weiter, daß von der sächsischen Regierung nichts mehr in der Montignoso-Affäre geschteht. Die An­gelegenheit soll als Privatsache betrachtet und einem Floretttmer Rechtsanwalt die Austragung überlassen bleiben. Der König erteilte heute mittag dem Justtzrat Körner A u d i e n z.

Aus dem preußischen Abgeordnetenhause.

Berlin, den 25. Febr. 1905.

Beratung beschäftigt sich heute ausschließlich mit dem El^nlmtar-NnterrichLsetat. Der konservative Abg. Dr. Krüger befürchtet van der vielfach erstrebten Durchführung einer Hoch- schulvildung für Volksschullehrer eine gefährliche Ringeinteiwng für die einzelnen Lehrergruppen. Abg. Tr. Arendt ffrf.) beantragt, die in St. Louis ausgestellte Unter­ri ck t s a b t e i 1 tk n g Äs Mus^eum zu erhalten. Tr. Arendü stellt in Geg»n!.s»tz zu Dr. Irmer fest, daß für ihn die Staats­schute das C n 5 3 t e 1 unseres Schulwesens ist. Der Regier- nngskonmifisar Dr. Schtnidt hat gegen die Ausstellung des sog. Srhulmuseums nocb Bedenken. Di?s Iprttnnr läßt dirrch Hoheisel nochmals erklären daß es gegen eine Tremumg von Kirche und Schule sei. Nach verschiedenen persönll^-en Bctmnck- nngen kommt ein Antrag Zedlitz zur Beratung,, der tne Zu­lage für Seminardirektoreu rind Seminarlehrer p e n s i o n s fähig machet! will. Hierzu liegen Petitionen vor. Abg. D. H <rckenberg tritt für den Auttag Zedlitz ent utck» hält das 3iiiamtiici.. i ; akademisch gebildeten und der I seminaristisch g^eildci u te für notwendig.^ Dies veranlaßt ' den Kultusminister zu der Erklärung, daß die Regierung