Christian Wallenfels I
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Moritz Guttmann
Verlobte
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Donnerstag, den 28.De;. 1905 nachmittags 3 Uhr
soll die aus den Namen Schmidt, Franz II und Verlobte Wilhcl» mine Schmidt in Gießen stehende öofraite in der Löwengasie Fluri Nr. 727 — 53 qm öffentlich versteigert werden. IBM/U
Großh. Ortsaerickt Gi.^en.
I. V.: Helfrich.
mann der 6. Kvmp. deZ Elisabethgardereggnn'nteS von Tschirsckkß und Bögendorff. Er sollte in Unter- suchungshaft genommen werden.
Köln, 19. Dez. Der „RBht. Ztg.^ wird anS Berlin vom 18. Tezembrr gemeldet: Li? Ende Januar wird die Bahn Tar-eS S a l a a m - M o ro g o r o bis tum Kinqanifiuffe, rund 80 Kilometer, ferliggestrllt sein und dann gleich probeweise in Betrieb geletzt werden
Hamburg, 19. Dez. Tie bcutfdjc Regierung schloß mit der Firma 5>agenbeck einen Vertrag ab auf Lieferung von 300 Kamelen zu Transportzwccken in Deutsch-
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Pentin, 19. Dez. Eine Zentralstelle des beut- itn Städtetages soll zu rdoginn des neuen Jahres er nd Leben treten.
f erlitt, 19. Tez. Hier erschoß sich der Haupt-f
tzemiWst kiehemer SrannJtcinbergnjerte
vormals Kernte m Gießen.
Vie am 2. Januar 1906 fälligen Coupons unserer 4\ ^igtm Obligationen sind bei unserer GewcrkschaftSkaste i mGicrke«, bei dem Vankhause Jacob Grünewald in öWie&ctu, bei dem Bankhause Sal. Oppenheim jr. & Cie. in KWn a. Rh. und bei dem Bankhause Louis David in Bonn
KeKannlmachmg.
Wegen Vornahme von Kanalisationsarbciten wird die aaatew Wolfstraße von heute an bis auf weiteres Kl dm Fuhrverkehr gesperrt.
Wegen Vornahme von Kanalisationsacbeiten wird die Sr-traß« ,3n den EichgärtenE „„n heute an bis auf wei- irtt3 für den Fuhrverkehr gesperrt.
Gießen, den 18. Dezember 1905.
Kroßh. Polizeramt Gießen.
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Freunden und Bekannten die troimge Nachricht, daß untser liebes Söhnchen
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geHern von einem langen Leiden durch einen sankt en Tod ttlöft wurde.
Die trauernden Hinterbliebenen.
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Gießen, den 19. Dezember 1905.
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Icfortrefle. Und wie sack- und wahrheitsgemäß ist do» alles, w'^ r diesem großen und großzügigen Blatte gesagt wird. Da ho-, ' x. B., daß die Redaktion der ,Polkswackl da? Kwßener 9» --blatt'1, womit man unter frisck-sröbstchen Schluß von sich am ar^- ans meint, .gar nickt leseV Wie wahr und sein zugleich'. Der 3fei sofort erbracht. Haben wir doch Vorjahr und -Lag an oxcier e ;v! konstatiert, daß die „Volkswachl" ihre besten tatsächlichen fftiiarr«fiten uns stets zitatloö entlehnt. Gleich bemach wurde der
( tf,; Anz.' in den VotkSwacht-Ueberfichten aus „Stadt und Land rita^cßig monatelang gewiffenbait als Quelle genannt, — bis st« Üt di der gute Brauch wieder allmählich verlor. Ein zweiter L, .. rber Beweis für die Richtigkeit dieser unwiderleglichen ' X ff<!?ir>ad)t"-Pehauphinfl ist die Tatsache, daß fast sede ihrer Riurnern mehr oder minder lange wörtliche Auszüge aus dem p.M^eile des „Gieß. ?lnz." bringt, die sie dann mit ihrem von ti-di' politischer Emsicht zeugenden Zusagen versteht. O wie dock dihir ^leuchteten führenden Geister dieses in der Großstadt der » tr’-mt restdierenden antisemitischen Wcltblattes, die tz Hirsche! (!) und Wolfs (!!), stets mit absoluter Sicher- hJ» ten Nagel auf den Ropf treffen. Solche Wahrheitsfreunde fljw tte wahren Volksfreunde! Und ihre politische Weisheit und GIL: > I lugheit kommt mindestens der des Sultans von Johore
Negierung die Wsiclst, den zwischen London-VariS Konstantinopel verkehrend n 0rient-ErPretzzng nickt mehr wie bisher über Avricrnirt und Fra n kfu r t a.
fahren zu lasten, sondern über Puris. 3 t a l. t cn, St ro a 1: ten und Belgrad • Tus ,vüre vcrTcbroi'olittf» buchst uullug rmv bedeutete zweifellos eine sehr erhebtiebe Verringerung der Ern- nahmen. Immerhin ist diese wohlwollende Absicht recht leristisch für die antideutsche Stimmung der sranzosstchetti
n /19? Dez. Im Gebirge zwischen Graubüttden und Beltlin wurden ztvei italrenlsche Schmu«ggler von eutec, Lawine verschüttet und getötet.
Lemberg, 19. Dez. In einer staatlichen Zigarren^ fa b r i k wurde ein Dieb stahl, der sichmrf 3M illi orten: Ä'tjncn beläuft, entdeckt. Tret Jahre laug stahlen bte Arbeiter im Einverstündnis mit den Beantten und Auf^
Tokio, 18. Dez. ES wird immer mehr offenes Geheimnis, datz eS K o rn ii r a' n i ch > g e l u n g e n ist, die Berbandlunqen mit China über die im russisch-japanischen Friedensvertrag eder Regelung zwischen China und Iavan vorbehaltenen Punkte erfolgreich zu Ende zu führen Man qlanbt, Japan bade die Geneiglbeit gezeigt, große Zugeständnisse zu mad-cn. Daß Japan die Bahn strrin-Tfchangtschun baue, ist von China nicht zugegeben tuoroen. China willigt auch nicht ein, daß Eisenbahnwad,en läng« der mandschurischen Eisenbahnlinien stationiert werden, waS Japan übernehmen sollte. China wünscht viel- mehr daß die Ueberwad,ung der Eisenbahn der Polizei überladen werde, die zurückgezogen werden solle, wenn die Zeit für bie Zurückziehung der Truppen komme.
Südwestafrtka. ,
Evdtkuhnen, 19. Dez. Gestern abend brachte em Zug von 18 Dagen Flüchtlinge auS Riga. Don Pibau und Mitan sind übet 400 Flüchtlinge hier eingetrofien. Ter reguläre Zug Petersburg— Eydtkuhnen brachte etwa 200 Personen, viele Frauen imb Kinder. Wreueltaten entsetzlicher ?lrt sollen in der Umgebung von Liban, Mitan und Riga verübt worden sein. Diele Offiziere wurden von lettischen Bauern gräßlichverstümmelt.
Paris, 19. Trz. Professor (!) ServS hielt ut Jette einen antimilitäriscken Vortrag, worin er ernnrt?, baß im Kriegsfälle die Soldaten sich.gegen ihre Vorgescdlen auflehnen müßten. Bezüglich Marokko-., erklärte der Redner, wenn es einem Minister gefallen habe, die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland zu stören, so wäre es Pflicht des Proletariats, sich nickt als Kanonenfutter hcrzugeben. Zuletzt befürwortete ^r die Einigung derSozialdemokratie, um dem c r l o i enden Internationalismus jyrm Siege zu verhelfen.
23 T en , 19. Tez. Nach Pariser Meldimgen hat bie französische
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