Issue 
28/04/1905 Erstes Blatt
 
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vtacnict oueven, mußten eine ganze Anzahl Anzeigen erhoben

Griqinal'-Draihmckdttnsten

Kunst und iSifl'enfrfiaff.

GeriMssaal.

ge-

Telephoffiischer Kursberscht

Frankfurt a. X,

Italien Rente

40/

Portugieser I .

4% Grieoh. Monopol.-Anl.

41/,°/0 äussere Argentiner

Tendenz: schwach.

Zusammen

1

aber nur in Maschen, wo Ulakate aushängen.

W

Summe 12 (5)

alte Heimat ben Kirchengemeinden ihrer Geburtsorte ^ugewiesen An m.: Tie in Klammern geseiften Ziffern geben an, roie viel

haben. Besonders große und zahlreiche Senkungen erf^gten Todessälle in der betreffenden Krankheit aui von auswärts nach

vor zwei Jahren zum Besten ^^^I*V1/ebqS&t5ttj5)e ©iefcen gebrachte Kranke kommen.

Mainz, die, mit einem Kvstenaufwande von U2 Mül. E rm B ----------

Renaissancestile ansaest'ibrt. als das hervorragendste kircklicke Bau-! ____________________________---

Heinrich

2279

1

1

1 (1) 1(1)

51.50

45.25

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1 1 1(1) KD

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1 (1) KD

. 101.55 . 90.30 . 101.30 . 90.40 . 100.50 . 99.00 . 101.90 . 101.20 . 00.00 . 105.90 . 67.30 . 67.40 . 88.40 . 135.00

3%i Mexikaner 4,/g% Chinesen . Electric. Sch ackert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges Oesterr. Staatabahn Lombarden , . Gottharilbahn . . Laurahütte . , Bochum . . . Harpener . . .

Staatschatzscheine

mit Aussperrung der organisierten Maurer.

Elbing. 28. April. In seiner Vaterstadt Elbing oer* starb im 80. LebenSjabre der Schriftsteller und Privat- gelehrte Heinrich Nietschrnann, der sich besonders als polnischer Literaturkenner eineu Namen gemacht hat. Sein ganzes, nicht unbedeutendes Vermögen hat er der Stadt als

Bochum, 28. April. Der rheinisch-westfälische Arbeit» erläßt eine Arbeits-

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 29. April 1905: Zunächst Trübung und Regen, stellenweise MN Gewitter; später wieder ausheiternd, windig.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte. ,

ordnung mit einem Lohnvertrag, den die Arbeiterorganisationen nicht anerkennen wollen. Der Arbeitgeberbund droht jetzt

Schiffsnachrichten.

Norddeutscher Lloyd.

In Gießen vertreten durch Earl Loos, Kirckenpkct^,

B r e m e n, 26. Avril. lVer transatlantischen Telegraph.) Topvelschrauben-Schnellvostdampser .,Kronprinz Wilhelm", Kapitän A. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Mir morgens wohlbehalten in Newnork angekonunen.

B r e m en , 26. April. lPer transatlantischen Telegraph.) Der Dovpelschrmlben-VostdampserKöln", Kapitän A. Koenemann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr vor­mittags wohlbehalten in Baltimore angekommen.

3 Wo 3Vn 3l/,°/° S°/n W/n

A Das Mörderpaar Klein vor dem Schwur­gericht in Wien. In der gestrigen Sitzung verbreiteten stck die Gerichtsärfte in längeren Ausführungen über den Befund der Leiche des ermordeten Armenvorstehers und Hausbesitzers Johann Sikora. Sie gaben an, daß diese, die in einen grauen Sack ge- < 1 steckt war, beim AEnden bereits stark in Verwesung ubergeaanaen,

De» unb ^e Beine abgeschnitten waren. Mit der Zeugenvernehmung

. 96.20

. 136 00

. 122.10

. 208.70

. 187.80

. 141.50

. 155 20

. 168 00

. 141.50

. 1650

. 189.00

. 269.00

. 246.00

. 213 20

. 100.60

Briefkasten der Redaktion.

(Anontzme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

H. H. Wir kennen das von Ihnen genannteGedächtnis^ meisterschasts"-Werk nicht, halten aber von dergleichen nicht viel. Solche Bücher pflegen mit viel Reklamen angepriesen zu werden/ aber sind zumeist wertlos, zum mindesten wenig verwendbar.

Reiohsanleihe do.

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Hessen Oberheseen

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7 (3) 2

-oerben.

- Cy n Liebknecht-Gedenkstein. Aus Leipzig schreibt Ens ein Freund unseres Blattes: Unweit der Schlachtorte Lutzen und Groß-Görschen liegt das Dörfchen Klein-Görschen, wo sich einst die Hauptstellungen der Ver­

werf Hessens im letzten halben Jahrtausend' angesehen- werden muß. Auch sonst ist die Opferwilligkeit auf evangelischer.Seite nicht so gering. So betrug die Gesamtsumme aller freiwilligen Liebesgaben im Bereich 'der evangelischen Kirche -H^stns im Jahre'1903: 658 207 Mark. Darunter waren 315 582 Mark milde Gaben aus den Gemeinden an Vereine und Anstalten evcmg.- ckristlicher Liebestätigkeit, also an Anstalten der Misston und An-

--i-y' --- ' ,. mA-nrtfprtM itMiorrnAPtt I stalten verwandter Art: an Kirchenkollekten gingen für die gleichen I

bunbeten befanden, welche hier, gegen Jtapoleon unterlagen. Unternehmungen 31839 Mark ein. Für Ortsarme wurden! In demselben Orte erhebt sich zur Linken der Friedhofskwche 87 230 Mark gegeben: den Kirchen und Pfarrcim kamen 95 296 ein schöner Denkstein, wo ein fürs Vaterland Gefallener Mark zugute, und die sonstigen freiwilliam LeiMmam pur kirch- ««»« «. s**

selben lautet: . I spielsweise berechnen sich in Hessen für das Jahr Io. 8 bie

.Hier ruht in Gott der Großh. Hessische S eF on deleut n a n t Schenkungen an die evangelische .Kirche auf 18 Psg. stir den Kopf

^om Leibregiment Franz Wilhelm ^leb^knecht, geboren ! evangelischen Bevölkerung, die Schenkungen an die kacholifthe I

-3. Juli 1795 zu Gießen, gelaßen m der schlacht bei Groß-I A^che dageaen auf 97 Psg. für den Kops der.katholischen Be-

Görschen am 2. Mai 1813." I völkerung. Das hängt mit der Anschauung der katholischen Kirche, I

Dieser Denkstein wurde erneuert im Jahre 1903 vom ^e in allen Zuwendungen für kirchliche Zwecke ent verdwnst-

3 Großb Hess. Leibreairnent Nr. 117. liches Werk siebt, zusammen. Dagegen bringen die Evangelischen

' Schllchtvi-hversicherung Das im

Regierungsblatt Nr. Io verkündigte Gesetz, die staatliche I angelischen entrichten nämlich an Kirchensteuern 11 Prozent, bie

Schlachtviehversicherung betreffend, wird nach derD. Ztg. Katholiken 6 Prozent ihrer Staatssteuer.

in aller Kürze in einer amtlichen Handausgabe mit aus- .. -------------- - -

fiihrfirhen Erläuterungen und Sachregister in der Buch- * Kleine Tageschronik. JuPlettenbergwur e>.er

Handlung des Großh. Staatsverlags erscheinen. Dos Gesetz angekorn^tt^ er«|«t. > «

macht die Versicherung eines reden Stuckes Rindvieh, oas gestellt, daß seine Vorträge freie Eriindungen stnd.

geschlachtet wird, zur Pflicht. In Quimver (Frankreich) wurde der K o n g r e ß d e r ck, r i st °

t Mainrlar 28. Avril. Heute fand hier Bürger- licken j binnen Leute durch emeu Zwisckemall gestört,

meisterwahl statt. Von 120 Wahlberechtigten' haben 87 ^p^?ßÄastst^n b,eTeftnehmer^des^ onore^e^ann'b1e,gl<'eriteenbe|nc6erhunb für das Baugewerbe von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Der seitherige i --u

Beigeordnete Vogel wurde mit 67 Stimmen gewählt. ,»

Gegenkandidat war Kaufmann Schlapp, welcher 19 Stimmen

wohltätige Stiftung vermacht.

Rom, 27. April. (Agenzia Stefani.) Die Nachricht,- die Türkei habe einer ausländischen Gesellschaft eine Kon­zession bezüglich des Hafens von Tripolis erteilt war der italienischen Negierung durchaus unbekannt. Diese mußte sie daher für vollständig erfunden ansehen. Die italienische Regierung beauftragte aber trotzdem den italienischen Botschafter in Konstantinopel, tick von der Pforte Informationen '"-ber diele Anaeleaenheit zu ver­schaffen. Die Pforte erklärt nun die Nachricht formell und in kategorischer Weise für unrichtig und fügt hinzu, daß in' der angegebenen Beziehung der ottomanischen Regierung überhaupt kein Gesuch unterbreitet worden sei.

Domadossola, 28. Llpril. Die Hochtouristen ColombL aus Gravellona und Delloro aus Vallanzasea sind auf einer Osterpartie in den Antigoriobergen abgestürzt und getötet.

Warschau, 28. April. Das Geschworenengencht ver» urteilte die 26 und 23 Jahre alten Edelleute Malecki und Dauksch, welche dem Gutsbesitzer Tomaschewski mit einer vergifteten Spitze die Wange durchbohrten, ihn dann beraubten, die Leiche in einen Korb packten und sie nach Moskau sandten, zu 15 bezw. 8 Jahren Zwangsarbeit.

3H, %

4-6 Oesterr. Go'drente

Todes-Anzeige.

Hiermit die schmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen aesallen hat meinen innigstgeliebten, teuren Galten, unseren lieben, guten Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel

Herrn Julius Paul

nach langem, schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden im 28. Lebens- fahre zu sich zu rufen.

ö 1 J Die trestrauernden ptnterbltebenen

Frau Marie Paul, geb. Wisker Familie Paul.

Gießen (Neustadt 78), den 28. April 1905.

Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt.

Geschäfts Eröffnung

Hierdurch erlaube ich mir, die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich am

Samstag dem 29. April

3© SelC:eE*s^®g 30

-r im Hause des Herrn Adum Reinig - -.....- -

ein

Zigarren - Spezial - Geschäft

eröffnen werde.

Als langjähriger Fachmann bin ich in der Lage, nur erste Qualitäten zu liefern. Ich empfehle mich dem Wohlwollen des geehrten Publikums.

Hochachtungsvoll

,, 28. April, 21/. Uhr mittags.

- - . 35.10

erhielt. 6 a 11 e, 27. Avril. Unter dem Dorsch de? Proteffors Kebeimrat

R.-B. Darmstadt, 27. Apru. Der H-rn a n z - Berlin trat beute unter starker Beteistqunp von Proiefforen

ausschuß der Zweiten Kammer hatte heute umfang* un£ Pastoren eine landeskircklicke Konferenz zwecks reiche Beratunqen über die Regierungsvorlage in Betreff der Gründungeiner kirckll>chen Mitt- lvart-' Abänderung des Gesetzes über den Urkundenftempel »»m m»a ,, » .,euab

12. August 1899. Die vorgeschlagenen Abänderungen der g i e b e k ä mp f en will.

Negierung wurden nach mehrfacher Richtung hin beanstandet.

lieber die Tifferenzpunkte sollen in der nächsten Woche gemein­same Beratungen mit den Regierungsvertretern gepflogen werden. In der hiesigen Stadtverordneten-Ver­sammlung wurde zunächst auf Vorschlag des Oberbürger­meisters Morneweg ein sechsgliederiger Sonderausschuß wählt, der die Ausgabe haben soll, sich gründlich mit der für die Zukunft Darmstadts so eminent wichtigen Frage des

Altstadt-Durchbruchs zu beschäftigen. Weiter wurde f*;- ...

schlossen, der Stadtkasse bei der hiesigen Reichsbankstelle em | iourbe sodann begonnen; es smd bereit 48 vorgeladen. Girokonto zu eröffnen. Mit der Errichtung des seit Jahren geplanten Bismarckdenkmals soll nun ebenfalls bald voran- itfth $t£rkfht» öölkStDtltfdillflL

geschritten werden. Es wird auf dem Ludwigsplatze nach J & ( nock

Km.»« ** m*. * ***-. «-> ässI

dies zu bewirken, beschloß die Stadtverordneten-Versammlung, I Vermittelung von Wecklel- und Lombardgeickäften mit

den jetzt dort befindlichen alten monumentalen Ludwigsbrunnen ^^eneinrichtung und beschränktem Giroverkehr versehen werden, abzubrechen und aus dem Taunusplatz wieder aufzubauen. ' Märkte.

Für die städtische höhere Töchterschule mit Lehrerinnen- fc ^ankfnrt a.M.. 28. April. lTelegr. Orig.-Berickt des seminar, die wiederum eine bedeutende Erweiterung erfahren ^. Anz."). Amtlicke Notierungen 8er beustgen ^ebmarkt- muh, würbe ble Errichtung von vier neuen Lehrer. 2FRü^^m,Stiere^b

[teilen genehmigt. Rinder 0 au^ Oestreick, 962 Kälber, 65 Scka^e und Hämmel,

- ---- -- ----------'----567 Sckweine. 0 Ziegen, o Ziegen-, 0 Schastämmer. Betablt

Schenkungen an die evangelische Kirche in^^Hefsen. w«vlE'.mbSch,»chm^^

Wie wir schon kurz mitteilten, imirben nn letztetr yml^ 9 £Lim[ qq62 Mk.: Kühe 1. Qual. 6870 WL, 2. Qual.

Jahre im Grofckerzogtum Hessen msgesamt Senkungen unv Ter- 62Mk. 3. Qual. 5052 Mk, 4. Qual. 4044 Mk., 5. Qual, .nächtnisse im Betrage von 896 349 Mark lav)>esberr^ l^statrgt. oy00Mk. Kälber: l.Qual. 8890Mg., Lebendgewicht 5254 Ps., Wenn die evangelische Kirche Heftens an dreier Summe ker e !^ - 70_R0 Lebendgewicht 5052 Psg., 3. Qual

Anteil hatte, so ist das nickt dahm zu verstehen, daß drei Schlachtgewicht 6064Mg., Schale: l.Qual. 72-74,

Kirche in dem genannten Zeitraum üb^baupt ferne^jTeiWulige I CLlJ(t(^64_66 g. Qual. 00-00 Psg.: Schweme 1. Qual. Zuwendungen gemacht worden leien. Nack^?lrtikel12! des Gesetzes " oeben^aero. 53.50 W, 2. Qual. 66 Psg., Lebendgewicht

vom 17. Juli 1899, die Aussührung des Diirg. Gesetzbuches z. ^ual. 60-62 Psg., Lebendgewicht 00-00 Psg.

bedürfen e^^enfu^geI^ ober J^u05^01019en ^urrfi^^^en^ bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend, bet

Todeswegen an juristische Vmorren M r^er Grltigkeft Nr Ihrem qut*rein Ueberstand.

-ollen Umfange der Genebmrcmng .^Werzogs, wen^ -----

Gegenstände im Werte von mehr als 5000 Mark betresfen. I - (?*<**« | Portugieser I

einer Kirck en gemeinde eine derartwe Schenkung ^gewresen, > bff ttt 5fnOT 3^ ^ortu^iospn. III

nrnS sie biircb bie Vermittlung des Mim^mms bte 29 ^ommr bis 4. Februar 1905. 1 1% ünif. Türken

E L ^mwahnerzahl-m.nm-8W0ln.-. IE Mann Militär e.

L Ä NTLkÄLLLM gtA* I«- Ö VffÄ'ÄÄ« «.,«* >« 'S überwiesen, wohl aber waren die Schenllmg-en, deren Wert unter I Gehirns ipTS 7-eckt Zahlreich Im Jahre 1904 wurden Schenk-1 ^mstuenza ungm^md VermäckÄftse an die evangelischen Kirchen Hessens tm I Blasenwurm @eTa mtb et r ge von 101 344 Mark genehmigt. Die meisten Magenerweiterrmg dieser milden Gaben waren für Kirckenbauten bezw. für bessere Blinddarm-- Ausstattung der vorhandenen Gotteshäuser bestimmt, viele entzundung Schenkungen kamen auch gemeinnützigen Anstalten, tote Dm- Emvyen konissenstationen und Kleinkinderschulen zugute. Von den Zu- Wafferkovs, hps c>nbres 1904 ist besonders bemerkenswert die Lungenentzündung

ZL7n7 LL »W im W^i-vvv ^000 Mark durch A,t°Ewäch° ben 'Sflifre an bie Stabtkirche M Friebbera Vielfach sinb auch Verungluckuna____

Schenkungen darunter, bie__9tinfr«flttre ««« I r