Montag 2V. Mai 1903
Erstes Blatt
Amts- mb AnzeigebM für den Kreis Gießen
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Japaner.
Der Kriea.
in obigen
Uhr an
155. Jahrgang
Grundstücke aus den Gemarkungen Allendorf Klein-Linden.
Mittwoch den 31. Mai l. FH.
^nbet die Ueberweisung der Ersatzgrundstücke markungSteilen statt.
Zusammenkunft vormittags 8l/2 Schützen st raße zu Gießen.
Die Ueberweisung erfolgt vorbehältlich
Weisungstermin bekannt zu gebenden weiteren Bedingungen unter folgenden:
1. Meliorationsarbeiten können auf den überwiesenen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden.
2. Eigentumsveränderungen, die infolge der AnSsübrung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen und Gräben und dergleichen innerhalb der Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werden, müssen die neuen Eigentümer dulden. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bezw. zugeschrieben.
Friedberg, den 24. Mai 1905.
Ter Großherzogliche Fclbbereinigungskommissär:
S P a m e r, Kreisamtmann.
Nr. 125
außer Horm tags.
/em Gießener Anzeiger Beerben im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Zamilien- wattct viermal in bet
Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag bei Brühl 'schen Unwers.-Buch-n. Stern» Druckerei. R. Lange. UrbatNon, Qxvcbttton und Tvucferet:
Gchalsteatze 7.
-breite iür Tevetfheit:
Anzeiger wtctzen.
Aemivrrcbanichluß Ar 61
Bkkanntmalinmg.
43 etr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lahn; hier die Arbeiten des III. Abschnittes von dem zugezogenen Teil der Gemarkung Heuchelheim und der infolge Grenzregulierung zugczogenen
monallich7b viertel« jährlich Ml. 6.20. durch Adhole- u. Zweigstellen monatlich 6d Pi.' burch d,ePoil Alk.L.—viertel- jährt. auSschl. Beslellg. ''nnahme v^n Anzet'M h b»e T< ^r-it-fr.xet 4 vo inUt igß J ’clit.
3c’ernretft:
n.f4wärtl "4 j'j.
eianiwor^i'ch sitzk den poht und C ,lh le Teil U Wtttto- für .Stabt und Cflnb* und ®end)tßiaar: August Goetz. iür ben An- ^etaenteil: bnn? Beck
2760 Pen Inhalt. f M
Petersburg, 28. Mai. Die Petersburger ^el.-Ag. mrlbct aus dem Houptauartier Gobsiabau von gestern: Km Gegensatz zu den amtlichen japanischen Meldungen über den letzten ft oft des Generals Mischtschenko, tu dcncn behauptet wurde, daß dessen Kavalleri Joantsin M §uß angegrifsen dabe und nach einpündiaem Kampfe auf araße Entfernung nach Südwesten mit Zurücklassung von 300 Toten nnb Verwundeten zu rückar gangen sei, ist s e st z u st e l l c n , daß zufolge genauer Nachrichten des Stabes des Generals Lmcnntsch vom 14. bis 23. Mai die Abteilung Misätsch^koS nur einen Untermilitär vermißte, «ber aNe --7 Tote und Wer- mundete zurüa's-bracht habe. Ter spanische Bericht verschweigt die japanischen Verluste. Am 20. Ma, ließen die Japaner vom 49 japanischen Reainu-nt. bo« ans dm SchliNengrabm heraus, geschlagen wurde und die Flucht ergriff, an einer Stelle hundert Tote zurück. Zwei Kompagnien desselben wurden von Kosaken! niedergemacht. Eine ganze Kompagnie nebst z«hn OMMen wurde gefangen genommen. General Msstb.sckxmko veranschlagt die feiiwlichcn Verluste auf mindestens 300 gefallene Japaner, nicht gerechnet die gefallenen Ehunchusen und bic verwundete»»
Deutsches Reich.
Berlin, 28. Mai. Zur heutigen Jubelfeier deS hundertjährigen Bestehens des preußischen statistischen BureauS in Berlin waren eme große An- zahl Vertreter von Ministerien, Behörden, Lehranstalten usw. erschienen. /Präsident Blenck gab in seiner Festrede eine Ucbersicht über die Entwicklung deS BureauS. Daraus teilte Minister v. Bet hm an n-H ol lweg mit, daß der Kaiser bestimmt habe, daß das Bureau von jetzt an die Bezeichnung „königlich preußisches statistisches Landesamt' zu führen hat. Eine Reihe von Beamten erhielten Ordensauszeichnungen- Zahlreiche Glückwünsche sind eingelausen.
— Die russische Negierung beabsichtigt, deutsche Professoren und Dozenten zu veranlasien, im kommenden Winter Vorlesungen an den Mischen Universitäten zu halten, da sie einen allgemeinen St re ik der russischen
Eine Seeschlacht in der Koreaflraße.
Heute sind zahlreiche Meldungen cingegangen, die darüber, daß eine grnße Seeschlacht in der Korcastraße stattgchabt hat, keinen Zweifel lasten, lieber die ganze Tragweite dieses Ereignisses kann man sich jedoch vorläufig noch kein rechtes Bild machen. Daß eS sich indesten um einen Sieg der Japaner handelt, steht fest, sonst würden nicht so zahl- reiche siegessichere Nachrichten von ihnen in die Welt geschickt werden. Vier russische Schiffe sollen gesunken sein. Welche Verluste die Japaner gehabt haben, wird nicht gemeldet. Von russ. Seite sind noch keine Meldungen eingelaufen. Ob Noschdjest- wenSki mit dem größeren Teil seines Geschwaders der Durchbruch gelungen ist, werden die nächsten Meldungen erweisen. Sollten die Japaner gleichfalls schwere Verluste erlitten haben, so würden die Konsegucnzen dieser Seeschlacht für die Rusten unter Umständen nicht allzu schlimm sein.
Wir erhalten nacheinander folgende Drahtmeldungen:
Nom, 29. Mai. Die „Tribnna" meldet aus Tientsin vom 28. Mai, morgens hätten die Japaner in der Truschina« strahe einen b eträch tlichen Sie g über die Russen davon- getragen; vier russische Schiffe seien gesunken, mehrere andere mehr oder minder beschädigt. Tas Geschwader Roschdjestwenskys könne als vernichtet gelten.
Washington, 28. Mai. (Wouter.) Ter amerikanische s»onsul in Nagasaki telegraphierte an das Staatsdepartement, daß die Japaner in der Koreastraße ein russisches Schlacht- schiff und vier andere russische Kr egsschiffe sowie ein Reparatur- schiff zum Sinken brachten. ,
Petersburg, 28. Mai. Aus Tschifu wird gemeldet: Gestern nachmittag ist in der koreanischen Meerenge ein großer Teil des baltischen Geschwaders mit der japamswen Flotte zusammengestoßen. Vier russische Schiffe sind' gesunken; alle anderen mehr oder minder beschädigt. Auch die Japaner haben große Verluste. Anscheinend hat Rotchd- jestwensky den Kamps gesucht. Tem Petersb urger „Ruß" zu- folge haben b e Japaner das Ergebnis des Seegefechts abgewartet bis sie die Offensive in der Mandschurei ergreifen. Bier Armeen besmden sich südlich von Tschifu, während eine fünfte Armee durch Tungusen verstärkt, sich bereits vor der russischen Front'befindet. Die röm sche „Tribuna" meldet ans Tientsin: Tas Geschwader Ros hdjestwmtty g lt als vernichtet.
Die ' Petersburger Telcgraphen-Ageutur meldet aus Schanghai vom 28 Mai: Von allen Seiten lausen Telegramme mit Meldungen von einer Seeschlacht zwischen Tsnschima an der japanischen Küste, ein. Einzelheiten werden nicht gemeldet, doch sind Telegramme aus Tschifu für die Russen C nünftiq. Es heißt, duS Wladiwostok- acschwader nahm am Kamps teil (?). Schanghai Minbct sich in üumrsier Erregung; alle Kriegesch>fse im Hasen machten gcsechtsUar. Der Telegraph nach Wusuno ist seit gellern aus unbekannten Gründen unterbrochen. Viele Handelsschiffe gehen, in Erwartung der Ereignisse, nicht in See.
GieKener A-neiger
General-Anzeiger **
Dozenten befürchtet.
__ Als Nachfolger deS bisherigen Unterstaats- fekretärs im königlichen Staatsministerium flreiherrn von Seckendorff, der zum Präsidenten des Reichsgerichts ernannt wurde, ist Ministerpräsident Hengsten berg in WieS« haben in Aussicht genommen. Als besten Nachfolger wirb der jetzige Vortragende Rat im Ministerium deS Innern und rühere Landrat von Homburg, von Meister, genannt.
Charlottenburg, 28. Mai. Heute mittag oeranftaltet^ die-Stadt im Rathause anläßlich des 200 jährigen ®er stehens einen Festakt, zu welchem zahlreiche Ehrengäste erschienen waren. Nach einem Gesang sprach JuliuS Wolff einen schwungvollen Prolog. Stadtschulrat Ne ufert hieil die Festrede. Er gedachte der glanzvollen Periode der Königin Sophie Charlotte, dann der Städteordnung, die einen kleinen Aufschwung herbeiführte. Durch umsichtige und energische Leitung sei die Stadt dann zu der heutigen Höhe geführt worden. Der Redner erwähnte die engeren Beziehungen, die Char- lottcnburg von Anfang an mit dem Hohenzollernhause verknüpften und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser.
Fulda, 28. Mai. In Gegenwart des Bischofs, detz Spitzen sämtlicher Behörden, des Offizierkorps der Garnison, zahlreicher Kriegervereine mit ihren Fahnen, der Schulen und einer großen Volksmenge fand heute mittag 12 Uhr die feierliche Enthüllung des Kaiser Friedrich-Denkmals statt. Tas Denkmal ist entworfen von Bildhauer Kühne- Berlin und zeigt den verewigten Kaiser als General im Felde.
Karlsruhe, 27. Mai. Die Delegiertenversammlung deS Parteitages der Deutschen Volkspartei war gut besucht. Sie erledigte eine Reihe geschäftlicher Vorarbeiten für den morgigen Parteitag und erörterte im lebhaften Gedankenaustausch die Stellung zur gegenwärtigen Eisenbahnpolitik, woran sich eine Aussprache über interne Parteiangclegenheiten anschloß.
— Heute vormittag begann hier der badische Landeskriegertag, verbunden mit der Feier deS 25jah- rigen Protektorats-Jubiläums des Großherzogs über den badischen Militärvereinsverband. 16 000 alte Soldaten weilen m diesen Tagen in den Mauern Karlsruhes. — Heute vor« mittag fand der Abgeordnetentag des badischen Militär« nereiusverbandes statt. Dem Großherzog wird au8 dieses Anlaß eine Spende überreicht werden, die unter dem Namen „Veteranendank" zu Gunsten bedürftiger Kriegsveteranen benimmt ist und den Betrag von Mk. 250 000 erreicht hat. Heute mittag sind die Mitglieder des Laudeskomitees für die „Veteranendankfammluug" sowie der Präsident des badischen Militärvereins und der erste Vorsitzende dcs Gauvcrbande^ zum Tiner ins gro tu-. 'gliche Schloß geladen.
Hauptversammlung des deutschen Flottenvereins in Stuttgart.
Auf das an den Kaiser vom Deutschen Flottenverein abgesandte Huldigungstelegramm rst f o l g e nd e An t w o r t
O'Stn $bcn Präsidenten des Deutschen Flottenvereins X-ürsten Otto zu Salm-Horstmar-Stuttgart >zch >danke Eurer Durchlaucht für den Huldigungsgruß des im Beisem Seiner Majestät des Königs von Württemberg tag nden ^kattenvereius dessen von vaterlanbischer Gesrnn una betragenes Wirken mir eine wesentliche Gern ä|rÖfür die Erreichung des Zieles welches Sie am Schlüsse Ihres Telegrammes erwähnen, (gez.) Wrl- I)eI^r Hauptversammlung am Samstag wohnten der (Mrrirr drift'’ Heinrich von Preußen, die H^yOge rllbrecht knd Ulrkch FüF Karl von Urach und die Minister v.. Breit, lina v Pischek, v. Zeher und v. Schnürten bet. ^?Ver- bundlunaen nmrden eingeleitet durch eine längere Ansprache de? Vorsitzenden Fürst Salm-sdor tmar, rn der dieser nanrentlich dem König und Prinzen Heinrich für deren eWtincn dankte Hierauf erwiderte der König, der dem Vergne sein" besten Wünsche aussprach Prinz He-nrich hnrHiif feiner $Vrenbe über den zahlrerchen Besuch Ausdruck und dankte besonders dem König für seine Gastfrethett. -LSS-LWUZ MtzSLäNLG Wenn daher der^Deu )e 0^ ^^utschen Volkes das Ber- l”. ^bitesten dte Bedeutung und die
standnis und das In -reue stärken und wach
Notwendigkeit der flotte zu , » Dienst einer hoch- 5ftÄ WS?» SÄ tA ein aufrichtiges Anliegen sein rL^Afw^csnrfininr
hierauf aab der Vorsitzende Fürst S a l m iolaend- Erklärung ab: Unser bisljeriger geschaft?' fü hier bet Vorsitzender ctzencral Menges und uti[ci: Jßro» MtfEl tetm sind öu unserimr-Ulera-obten
EvMS^nisse C WM Es ftc^e feiner
Zlnsicht nach dem W i e d e r e t n i r t t t der ö Herren nichts mehr entgegen 0Befall).
Bor der Vermählung des Kronprinzen.
In Schwerin haben am Samstag vormittag die Ab- /chieds sei erlich ketten sür die Herzogin Eeerlie begonnen mit dem Empfang der Abordnungen, welche im Thronsaale des Großh. Schlosses dem Kronprinzltcben Brautpaare die Geschenke überreichten. Bei dem Empfange war auch der Großherzog und die Großherzogin und dte Groß- herzoainmutter zugegen. Die Hofstaaten überretchten etn Bild "des verstorbenen Vaters der hohen Braut, des Groß- herzogs Friedrich Franz III Dtdere Gaben übetwetchteu dte. Damen Schwerins, die Offiziere des Garde-Regts. Nr 8g und die Vertreter der Mecklenburgischen Ritterschaft Nach dem Empfange fand für die Vertreter der Rittersckaft ein Frühstück im Waffensaale des Schlosses statt. Menvs fand nach der Cour vor dem hohen Brautpaare em Galaball
De^r"^^onprinz und Herzogin Cecilie empfingen am gestrigen Sonntag vormittag noch eine Reche von Abordnungen, die Geschenke darbrachten. Nachmittags begaben sich die mecklenburgischen Fürstlichkeiten zum^ Rennen nach Ludwigslust. Der Kronprinz und Herzogin Cecilie fuhren in einer Dampfpinasse über den Großen See nach Rabensteinfeld wo sie bei der Großhermgin Marie den Tee em- nahmeu' Um 6 Ubr erfolgte die Rückkehr.________________
Roshestwcnski bohrt wieder neutrale Schiffe in den Grund.
Tokio 28 Mai (Reuters Admiral R o s Ä d j e stw en s- ft) bohrte am 21. Mai auf der Höl>e von Formosa einen großen amerikanischen Damvfer, .^^n Name unbekannt ist, in den Grund chaft wurde gattet.
In der Mandschurei.
Petersburg, 28. Mai. (Pctcrsb Tel.-Ag.) General Li - newitsch telegraphiert unter dem ^8. Mai. ^n den Stellungen der Armeen ist keine Verändermrg eingetreten. Am 25. Mai ging abgesessene iapanische Knvallene 3ritm yingrin gegen Spmiaochen und S i n l u n ch u a n vor. SMNiaocden wurde durch berittene Artillerie beschossen, weshalb sich unsere Posten von dort zurückzogen. In Sinliinchuan wurde der tyernb durch unsere Vorposten mit Feuer empfangen und ü^wimgen, sich südlich zurückzuziehu.. . Die MleAnng ^„G'nerals Mischt- ch c n k o eroberte bei ihrem jüngsten Angriff eine Kriegskaffe mit
Ter Deutsche Flottenvercin wird in Zukunft als unabhängiger Verein unentwegt seine Ziele veröl gen. Wir sind den Herren Generalen Menges und veim für ihre uns in guten und bösen Tagen geleisteten treuen Dienste zu uuauslöschlicher Dankbarkeit verpflichtet. Wir hoffen, daß sie ihre selbstlose und erfolgreiche Tättg- keit in unserer Mitte zum Woble des Flotteuvereins wieder ausnehmen. Der Vorsitzende fügte dieser Erklärung noch bei, daß die beiden Generale sich bereit erklärt haben, eine Wiederwahl an^unehmen stürmischer Beisau). Tie beiden Generale wurden danach wiedergewählt.
Stuttgart, 27. Mat.
In der heutigen Vormittagssitzung des Teutschen Flottenvereins wurde ein Aittrag R a v e n 6 auf Gründung eines Südwestafrikafonds des Flottenvercins angenommen Es sollen dem Reichsmarineamt zunächst 6000 Ml. zur iuterimistischen Verwaltimg überwiesen werden, bis dieser Fonds aus 35 000 Mk. auqewachsen ist und em eigenes Kuratoriiim für denselben bestellt werden könne. Admiralitätsrat Fetisch erstattete den Rechenschaftsbericht des Kuratoriums für den Altona-Fonds, aus welchem im letzten Jahre 12 000 Mk. an Angehörige der Marine verteilt wurden. Es folgte die Wiederwahl der atis dem Präsidium ausscheideuden Mitglieder. Austelle des Frhrn. v Sck)orlemer-Alst wurde Scuaior Kr ü g m a n n-Hamburg gewählt. Als Ort der nächsten Tagung wurde Hamburg bestimmt. r m f
In der Nachmittagssitzung wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:
Der Deutsche Flottenvercin unterstützt mit aTlcr Straft Die seilens ber Verbündeten Negierungen a-ngcküudigte und zum Teil bereits im Jahre 1899 geforderte Verstärkuug unicrer deutschen Flotte von großen Kreuzern und Torpedodivisioneu; er unterstützt diese Forderung um so nachdrücklicher, weil inzwischen Deutschland von anderen Staaten hinsichtlich seiner Flotteu- rüstuugen und namentlich seiner großen Kreuzer erlwblich überholt worden ist. Der Deutsche Flotteuverem tritt for ben beschleunigten Ausbau ber beutschen Flotte em und gibt besoubers dem Wunsche Ausdruck, bau' bie Ersetzung der minderwertigen Schiffe, welche nach dem Flottengcsetz von ^900 noch zu den Linienschiffen zählen, burch vollwertige Schlachtschisse möglichst bQtb Mrst^zu Salm-Horstmar schloß die Nachmittagssitzung, indem er seine Freiide Darüber ausspracb> daß es möglich gewesen fei, die drohende Krise zu bansten: hosfr, daß der Floltenverein aus ihr nur um so tatkräftiger hervorgehen werde.


