Ausgabe 
29.8.1905 Erstes Blatt
 
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Eine Siegesfeier im japanischen Heer.

21,43

1903

54,79

19,27

65,98

1904

1905 56>4 18,24 47,34

Soweit diese Zahlen, die allerdings nur einen sehr geringen der landwirtschaftlichen Arbeitsvermittlung umfa^^S itis angeführt werden können, sprechen sre >ehr deutlich. ii int SX m war das Mißverhältnis zwilchen Angebot und

männliche 93,49

Btttbolf Martin, das nicht mehr und nicht weniger als den Staatsbankcrott Rußlands binnen 15 Jahren prophe­zeit. Eine offiziöse Stellungnahme zu der Veröffentlichung, die der Regierung kaum angenehm sein kann, ist bisher nicht erfolgt. An der Börse wird daS Buch lebhaft besprochen. Man hält cs dort für nicht unwahrscheinlich, daß die russische Regierung durch Vermittlung der deutschen Emissionsbanken eine Entgegnung veranlaffen werde.

gang mit Hilfe berußter Gläser verfolgen zu können.

Hundesperre im Lahntal. Durch Verordnung des Regierungspräsidenten in Wiesbaden ist über die Kreise | Oberwesterwald und Dil l aufs neue die Hundesperre wegen Tollwutgefahr verhängt worden.

* Probealarmierung im Eisenbahnbetrieb. In der verfloffenen Nacht wurde der hier stationierte Eisen­bahnhilfszug, sowie die zugehörige Aufglcisungs- und Sani­tätsmannschaft zur Probe alarmiert. Nachdem der Zug nebst dem Hilfspersonal in der vorgeschriebenen sehr kurzen Zeit fertig am Bahnsteig stand, wurde dem Befehl entsprechend nach Station Niederwalgern gefahren. Dort erwartete Direktionsprüfident Thome sowie einige Mitglieder der Königl. Eisenbahn-Direktion Frankfurt a. M. den Hilfszug, ließen einige Hebungen vornehmen und sprachen zum Schluffe ihre Befriedigung über die prompte Ausführung der Alarmier- ung aus.

** Die Konsumvereine Hessens hielten am Sonn­

frohe Stunden in Aussicht.

" Sonnenfinsternis. Der morgige 30. August bringt uns ein intercffantes himmlisches Schauspiel: eine totale Sonnenfinsternis, die nach der Berechnung der Astronomen

- Püv- 3G Haupt, und *1 Otto Weber. Lckags-NnstM D'msch, sich ras, ächten, auf der: drrgl. mebr. Dc Seraphische oder Allen enipsindet i tofniS, sich rasch Denier läßt sich Wen-Mos, der n-m siets bei sich fr, '-mal nebsi d-n P ? fine ersiaunlich, > Die Kunsi Mit noch weiter n( Weit und Kla

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Aus Anlosi Europas Ivissensck 1 2ie Finder der R sie die Jnstrumei tivi mwta 'S'

eingeführt hatte, auf die Disziplin gelenkt, die fortan sein engeres Arbeitsfeld werden sollte. Doch beschränkte er sich nicht aus die Augenheilkunde, er blieb in lebendiger Beziehung zur ge­samten Medizin. Mit.den älteren Dozenten der Gießener SDod)= | schule, dem Chirurgen Wernher und dem inneren Kliniker eeiß, - deren Aichenken heute noch von ihren Schülern hochgehalten wird, blieb er bis an deren Lebensende befreundet. Jahrzehntelang hat er die Abteilung für Augenkranke im städtischen et. Rochus- spital geleitet, er gehörte zum Dorstand des Alrceverems fnr Krankenpflege, er war lange Zeit Vorsitzender der Rhemtschen Naturforschenden Gesellschaft. Viele Jahre war er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, bis ihn das Alter aus'eine Wieder­wahl verzichten ließ: im Lrtsgesundbeitsrat unterstützte er mit seinem Wissen die Bestrebungen der städtischen Verwaltung, na­mentlich auch derfenigen Krevßiqs auf hngienischem Gebiet, neben Sanitätsrat Dr. Müller war er ein eitriger Do^ampfer für die Durchführung der Schwemvikanalisation. Auch sein Ein­treten für die Einführung der fakultativen Feuerbestattung fei erwähnt. Viel hat die narionalliberale Partei an ihm verloren. Dem schlichten, einfachen Wesen des Verstorbenen entsprechend, erfolgte die Ueberführnng seiner Leiche zur letzten Ruhe im Krematorium heute vormittag in aller Stille. Selbstverständlich haben es sich die städtischen und anderen Korporationen nicht nehmen lassen, seinen Sarg mit Kränzen zu schmücken. lM. ft.i

. "?er Aussatz

Pädagoge ui e*9 £ Denzen-Oespel 3UIe?uf'^e' J !er Zeitschrift anderin:

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gefätze verletzen oder dem Kranken entzündliche Stoffe zuführen. Die Aerzte, die einen festen Wohnsitz Haben, unterscheiden sich von den umherziehenden Heil künstle m nur dadurch, daß sie im Besitze eines .Hauses sind und an ihrer Tür die Dankschreiben glücklich geheilter Patienten anschlagen. Da kann man denn Lobeserhebungen lesen, wie diese: ,.Seine geschrate Hand netz einen neuen Frühling mir emporblühen"^ oder:Jammerschade, daß ein so geschickter Mensch nickt Minister ist ! v.cbod) würde es um China noch viel schlechter stehen, wenn die Minister man mehr von Politik verständen, wie die Aerzte von Heilkunst. Sehr häufig kann man auf der Straße Hühneraugenoperationen vollziehen sehen. Hühneraugen sind die spezifisch chinespche Krankheit: durch die engen Schuhe, die ein jeber tragen mutz, werden diese Verunstaltungen der Haut hervorgerufen, aber dafür ist man auch in China äußerst geschickt, sie vorder zu entfernen. Auch der Friseur nimmt seine Verschönerungskünste^ unter freiem Himmel vor: der Chinese legt auf die würdevolle Gestaltung semes Zopfes, und wenn er einen Bart besitzt, auch auf dieien großen Wert, doch zumeist geht er glattrasiert, iveil dadurch am besten die gleickgiltiae Heiterkeit und die stnmvfe Zufriedenheit semeS Gesichts zum Ausdruck kommt. An die Läden und Verkaufsstande schließen sich die Heinen Marionettentheater, die Dioramen, die mit außerordentlich krassem Realismus merkwürdige Begeben- b'iten vorführen, und die Schaustellungen verschiedenster Art. I Der Chinese liebt besonders Akrobeten und Jongleure und gerat bei s ckwierigen Produktionen in eine wirkliche, bei ihm sonst seltene Begeisterung: dennoch müssen die Jongleure im Reden und Än- vreisen mindestens ebenso geschickt sein als im Allianzen und Kngelsvielen, um die stets festgeschlossenen Dorstn der Zuschauer zu öffnen. Zahlreich ist die Sckar der Wundertäter und Zauberer niier Art. denen man großes Vertrauen entgegenbringt. Da der Chinese sehr abergläubisch ist und an geheime Kräfte glaubt, so lässt er sich auf alle Arten die Zukunft Voraussagen. Wenn auch das Betrachten des Kaffeesatzes oder das Abzahlen der Knöpft gerade nickt angewandt wird, so sind doch die Vrozeduren, ,dae man anwendet, nicht viel sinnvoller und die Resultate, Nicht viel sicherer. Bettler vermögen, auch wenn )te die mrästbarsten Mißbildungen und Verunstaltungen auswenen, nur schleckte schäfte zu mackien, da Mitleid und Mildtätigkeit nicht zu den Eigenschaften des Chinesen zählen. Zu BegiNn dLs ^nihiahr^ herrscht unt'r den Manern Mukdens besonders lebhaftes iTreiben, und an schönen, sonnigen Nachmittagen versanimelli sich da dm niedlichen Bürger zu einem seltsamen -Lport. Se langen Käfige heraus, in denen sich Vögel von einer unsrer Wachtel ähn­lichen Art befinden, gruppieren sich zu zehn °der zwanzig und warten dann schweigend und würdig ffundenlang,bisdie Vo^e singen.. Dieser Wettkampf erregt allgemeine Aufregung und grotzes

I Interesse.

Aus Stadt und Aaud.

Gießen, 29. August.

Der Sängerkranz rüstet sich zu einer Sänger­fahrt nach Höchst a. M., zum Gegenbesuch des Höchster Männer-Gesangvereins, der vor zwei Jahren einige Tage hier verweilte. Bei dieser Gelegenheit soll auch gleich eine Feldbergtour ansgeführt werden. Günstiges Wetter und gute Beteiligung aller aktiven Mitglieder stellen den Sängern

Buden aufgeschlagen. Liimpensammler, Wsttler, fliegende Händ­ler laufen umher und rufen laut ihre Waren aus ckder bitten um eine Gabe. Daneben befinde: sich eine große Pfiitze schwan- lich-grünen Wassers, in der sich die Schweine wälzen und xtyc vergnügtes Quieken in das Schreien und Lärmen Mischen Um einen Straßenerzähler hat sick ein dichter Kreis von Zuschauern geb-ildet, die aus voller Kehle über ferne derben Witze lachen. Diese öffentlichen Erzähler verftigen über eine außerordentliche Darstellungskraft in Wort und Ekbärde, und sie vermögen die sonst so phlegmatischen Chinesen bis zu dem (Wabe hmzureißen, daß sie den für sie seltenen Griff in den Geldbeutel tun eo vermag ein tüchtiger Erzähler trotz der Sparsamkeit des ckme- sischen Volkes einen reckt hübschen Gewinn zu erlangen. Nicht weit von ihm hockt ein Händler vor seinem armlicken Verkaufs­stande, von den allerverschiedensten Dingen umgeben. Da liegen alte Schuhe, zerbrochene Pfeifenköpfe, beichädigte Räder, zer­rissenes Reitzeug uni) lauter gebrauchte und sckembar wertlose Dinge, für die men nicht einen Pfennig ausgeben möchte und die doch ihren Mann ernähren müssen. Unter freiem Himmel wird auch die Kamst des Aeskulap ausgeübt, wenngleich rrcihd) diese Kamst eine höchst primitive ist. Der eine .Heilkundige ist eine Spezialität für Punktieren. Jegliche Krankheit heilt er auf freie Eicke Methode. Er hat ein paar europäische Zeichnungen vor fernem Stande aufgestellt, die eine Muskelfigur und den Blutkreislauf dar stellen. Ein Kranker kommt peran und klagt über einen Schmerz in der Schulter. Der Arzt whrt blitzschnell mit der Hand über die kranke Stelle, versenkt dami drei lange Nabeln sehr sicher tief in daS Fleisch und zieht fie nach zwanzig Sekunden heraus: der Patient bezalstt efinge Sapeken und zieht befriedigt, wenn auch nicht geheilt, ab. Solch em in den Straßen praktizierender Arzt bat nicht die leiseste Ahnung von Anatomie und Medizin, er kann nur seine langen Nadeln in die verschiedensten Teile des Körpers stoßen, mag jemanb Schnupfen oder Schwindsucht haben. Gewiß fann man auch einige Heilungen verzeickpien, aber unendlicher schaden ward mit diesen schmutzigen Nadeln angerichtet, die häufig große Blut-

tag in Tarmsiadt eine Konferenz. so Vertreter von ....... . - .

24 Vereinen ivaren erschienen, um gegen die int -anotag Der Körper war aus vielen roten Loldatendeckeu

beschloffene Besteuern na der Konsumgenossen- geformt, deam der sapanische Löwe ist rot vor Kämpfeswut und f(baffen ru protestieren Mehrere Genossenschaftler Begier. Seine Mähne war au§ immergrünem Laub gemacht,

VerWaltnngsgrundsahe; F' au Dr. a (Z^stalt des Untiers. Die gleiche Zähigkeit und Energie, bie bie

Maniftulataonen der Gegner in Deutschland und Gngunw, c^at)aner ihren Kämpfen entfalten, batten sie auch zur Ans- Prof. Dr. S t a u d i n.g e r über die Besteuerung der Konsum- sch^ückung des Festplatzes gezeigt. Kleine Wälder von^Fickten vereine in .Hessen. (Sirte Protestresolution gegen bie bilden Kirsck^nbäumen waren direkt verpflanzt und Spafter- Besteuerung fand einstimmige Annahme. I gänge sowie Ruheplätze unter ihnen angelegt. Eine mäßige

** Eine neue Souri ft enfttrte vom Bo g eis- Anhöhe führte zu dem Festaltar, unter dem eme Reiterstatue des

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Tasche zu tragen, und die hübsche, sehr übersichtliche Karte versehen waren Eine dieser Mleen führte nach dem kleinen enthält sämtliche Wegemarkierungen. Da ihr aber außer-1 Piau-chi-tun, in dem seit der Schlacht von Mukden Kurokis dem ein ausführliches Tonrenverzeichnis beigefügt ist, tzauptguartier gewesen war. Hier war eine mit Guirlanden welches eine sehr gute Ergänzung der Karte darstellt, so I geschmückte Brücke mit einem hohen von immergrünen^beoangenen I wird dieses neue Taschenheftchen dem Touristen zu feinen Bogen aus Decken und Matten ausgebaut und mit ^.uch bedectt.

unb Sommerfrischen nicht fehlt. Die neue Karie, die mit fernen Söhnen Hemieder, auf anderen Zeichnungen prägte einem Jnseratenanhang versehen ist und für 50 Pfa. bezw. unl) tnp|-cre Witz des Japaners aus. L>o war da

auf Leinwand aufgezogen für 1 Mk. zu beziehen ist, kann c{n {n einem einzigen Zug hingezeichnetts Porträt von Line- zur Anschaffung empfohlen werden. I witsch und darunterstand:Ein Strich ist fiir ^iuewitsch genug

c Hunaen, 28. Aug. Die 18jährige K. N. aus Rohr-1 Eine andere Zeichnung stellte die siegreiche japanische Libelle I Lach bient, seitdem sie einem Jahre aus der Erziehungs.

anstatt in ArnSburg entlaffen worden ut, bei Metzgereibesitzer her Seite steht.

Heinrich Grieb I. in Dors-Gill. DaS Mädchen hat schon ' ______________

längere Zeit Diebstähle in Geld ausgeführt, wofür sie Stratzenbilder aus der Hauptstadt der Mauschurei. Anschasst.ngcn in seinen Keidungsstücke» machte aber angab, @ n unb auf denen das nrofic Drama

die Sachen von einer Schwester erhalten zu haben. Gestern rnssisch^apanischen Krieges sich abspielt, haben für uns heute begab sich die N., ohne vorher gefragt zu haben, auf die ^n besonderes Interesse, und sie werden, wenn erst der Frieden MusLenbeirner Kirchweih e, wo sie Geld mit vollen Händen erllärt sein wird, eine noch größere Anziehungsttaft auf Mobc-1 °U-O°b. Abends znrnckg-k-hrt. entfernt- f.e sich nacht, h«m. ttÄ

lich wieder, um zur Kirchwerhe zu gehen. Hsute nachmittag l Fiintenkugel als Uhrbellogue ober einen Schrapnellspfitter bemerkte der ' Bruder des Herrn Grieb, daß das Mädchen Briefbeschwerer nfftbringen, sondeim sie werdeii auch interessante

nach Lich fuhr, nachdem es sich zuvor in Muschenheim über Städtebilder zu sehen bekommen. Vor allem wird Muwen di-V^n/^-im'-^

geworden, entdeckte man denn auch m der Geschaftsrasse pittoresk und vielfarbig sich die Straßenszenen und Volks- etnen Fehlbetrag, der ungefähr 100 Mk. ausmacht, welcher gebrauche in Mulden darstellen, zeigen hübsch die Schilderungen, nur durch Entwendung des Schlüssels gestohlen worden sein die der bei der japanischen Armee in der M^Kurei befindlia)e tann. Herr Grieb machte sich iasart aus di- Verso,g.mg und 2 MaMon 'N Z Tour ta Monde f.cnl^

da derHbetreffende Zug erst nach 9 Uhr m Hungen Anschluß nach Stockheiin Hal, konnte die N. in einer hiesigen Wirt- > schäft bald verhaftet werden. Zur Vorsicht hatte sie fief)1 in ein separates Zimmer begeben, und unter dem Vorwande, sie sei müde von der Kirchwe,he und wolle ein bischen schlafen, die Lampe auslöschen lassen. Bei der Verhaftung wurden noch 17 Mk. bei der Diebin' vorgefunden, das andere Geld ist verjubelt. Auch eine Uhr, die sie aber wieder bei Lich verloren haben will, soll von dem Gelde gekauft worden sein. Das Mädchen ist geständig, Geld gestohlen zu haben, gab aber an, es seien nicht viel über 50 Mk. gewesen. Das vielversprechende Mädchen wurde in Untersuchungshaft ge­

bracht.

Cronberg, 28. Aug. Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Griechenland begaben sich heute mittag aus Anlaß des heutigen Namenstages der Schwester des Kronprinzen, der Großfürstin Georg Michajlowitsch, nach Homburg v. d. H.

Mainz,S Aug. Gel>eimer Medizinalrat Dr. Heß 'ist gestern in seinem Landhause in Gonsenheim verschieben. Zu seinem goldenen Doktorjubiläum im ^amtar 1904 hat ihm ein Fackgcnos'se folgende Zeilen gewidmet: Dr Heß >>atdn Entwickelung der deutschen wissenschaftlichen Medizin nut erlebt biS zu der Höhe, da sie die Führung übernabm. Nachdem erauf der Landeruniversität Gießen, wo nock kurz vorher sein Groß­vater a!<5 angesehener Kliniker und weithin gesuchttr Augenarzt Virkte, seine Studien vollendet hatte, wandte er sich nach -^wn, das unter dem inneren Kliniker Skoda und dem patM'logiscken Anatomen Rokitanski sich zur ersten Pflanzstätte medizinischer Wissenschaft aufgeschwungen hatte. In Berlin wurde Hetz durch A. v. Gräfe, den Schöpfer der modernen Augenheiluinde, der Helmholtz aemale Erfindung des Augenspiegels in die Praxis

Teil der landwirtschastlichen Ärpeit-ver,mluuug Beweis angeführt werden können, sprechen sie ^hr dkutlick.

L- Ä Ättan" «X Mn

durchweg, ohne einem gleich aesteigerten Angebot gU begegnen. Ganz besonders scharf trat die Zunahme Der j1 nennt stellen in d-ii Provinzen Brandenburg, Pommern und Glesien zutage c\rt Brandenburg z B. vermehrte sich dic. Zahl utr vneuei

rt1,a srn Mangel zu decken, ^ro ergab itch aus WU offene Stellen ein Angebot von nur 14,73 Arbeitskräften Ebenso un- ckinstta lagen die Verhältn-sse in der Provinz Pommern, wo sich ^um k 561 Stellen 105 Personen bewarben, oder um se 1OO ra 18 Arbeitsuchende. In Schlesien war die ~age Nicht viel besser Es war Arbeitsgelegenheit für t814 Seute vorhanden: baaeaar waren nur 338 Bewerbungen vorhanden Vor allem war Ohier wie auck in Pommern btc Lage des weMichen Arbeits- marktes fiir die Landwirte ungi'mstig Auf eine ^tellenzahl von 676 kamen 29 weibliche Arbeitsuchende. , .

CriciTnartia war im Juli die Vermittlung im rhetnisch-wes^ fälischen Bezirk. Trotz der lebhaften Nachfrage der Jndifftrie nach ! 9O's>eitskrüften war in der Landwirtickaft des Rhetnlandes no ) ein Ueberangebot vorhanden, das hauptsächlich aus männlichen I snprrnHfn sick zusammensetzte. In Westfalen überwog wieder

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I 53. fcroil'brn sich um 1558 jtfltcn nur 1011 I-crmnrii.

Vermitot»»-

Ein ametitan. Doppcl-EH-mnnn. Edward Bolaard, ein erst 22 Jahr- alt-r Gwc-ry.A-rk. wurde inngft on Fri-d-nSricht-r Stanton 5u St. Louis w-g-n Biga,m- untccMO Dollars Bürgschaft q-st-llt unb d-n Gr°sg-schw°r-n-n üb-rwi-s-n. D-r junge Mann nahm bie Sach- sehr kühl unb erklärt-, dah sich bei Verhandlung des ProzesieS ichon alles befriedigend aufklären werde. Er erklärt, daß ei. ohne kriminelle 2lbsicht gehandelt habe, ob'vohl er zugibt, ferne !-weite Frau geheiratet zu haben, bevor er von der ersten geschieden war. Als 16 jähriger Bengel lernte Bolgard ge­legentlich eines der Verschleierten Propheten-Umzuge m St. £oui§ Fcl. Ruby Whiet kennen, welche später H-rau Bolgard wurde. Die jungen Leute verliebten und verlobten sich, spater entstand aber ein Mißverständnis und der Liebe junger Traum ging in die Brüche. Mehrere Jahre später ging Bolgards empfindliches Herz, während er sich in Salem, Mo. befand, I in ben Besitz von Frl. Raxie Holbrook über. Diese heiratete er und im September 1903 zog das junge Paar nach St. Loms. Die Leutchen lebten glücklich miteinander, bis Edward seine erste Flamme wieder zu sehen bekam. Danii erwachte leine

I aste Leidenschaft in doppelter Stärke, und da Ruby nicht I wllßte, daß er verheiratet sei, war es ihm ein Leichtes, sie Lu bereden, die Seine zu werden. Seit den letzten sech^ Monaten soll Bolgard ein Doppelleben geführt und abwechselnd mit Nr. 1 und Nr. 2 gelebt haben. Endlich gingen ihm bie Mittel aus und er fing an, seine Besuche bei seiner zweiten Frau einzustellen. Diese sah ihn eines Tages ein Haus un nächsten Block betreten, stellte Nachforschungen an und brachte Den wahren Sachverhalt an den Tag. So berichtet die Westl. Post". t r. ,

' Leichenschändung aus Aberglauben Em au- iebeneiTcgenbev Bauernaberglaube ist dem »ul)apc|li Jlaplo & I folge von der Gendarmerie unter den rumänischen dauern e>u - I Ungarns entdeck! ivorden. Vor einigen Tagen^war der ^)an i Thodja Vesza gestorben, unb da sein plötzlich« ^od unaufgctiaa

Das Arbeitsangebot in der Landwirtschaft.

In diesem Jahre hat die Leutenot /tz der Laiidwirtschaft einen erheblichen Umfang angenommen, obgleich die Beltzrebungen, ihr ohzuhelfen, sehr lebhaftwaren. Wenn man. bi tätigkeit der Arbeitsnachweise der Landwirtschafi ffirdas Reich näher ins Auge faßt, so ergibt ffch^daß auf 100 offene Stellen Arbeitsuchende kamen im Juli des ^.ayres weibliche zusammen

- -- 74,82

----7 , Der Jahrestag der Schlacht am Jalu wurde am 1. SOlai, in die Zeit von 12.46 Uhr bis 3.40 Uhr fällt. Wer sich wie ein Korrespondent erzählt, in General Kurokis Lager in der g-r°b- in Subfr-mkr-ich ob-- bet w-stsich-n e^meij nufbäld

kann die L-onnenfinsterms am besten beobachten, aber auch Umgebung, in der sie iftre Sviele und Lustbarkeiten wie wir anderen Europäer werden Gelegenheit haben, den Vor- bemReiche von Nippon" selbst begehen konnten. Das hügelige, von grünen Bäumen besetzte Land erleichterte die Aus­gabe, eine Illusion der heimischen Feste zu erweichen. In spa­nischen Sagen und Malereien wird immer wieder als besonderes Beispiel ausdauernder Beharrlichkeit geschildert, wie die Karpfen einen Katarakt heraiifschwimmen, und sie werden dann zum Lohn, wenn sie hinanfgekommen sind, wunderschöne Drachen. Eine ganze Brigade batte nun, um der japanischen Ausdauer und Standhaftigkeit ein Denkmal zu setzen, einen Wafferfall und auch die dazu gehörigen Karpfen in der Art einer Bühueudeko- ration aufgebaut, lieber eine Meile hin grenzten sie das Bett eines Flusses durck Fichtenzweige ab, bitten aus den sichten- zweigen auck kunstvoll überhängende Felsen und Rfffe. ^er brausende Giesbach selbst wurde durch migeheure, in Wellen gelegte Massenwelle dargestellt, so daß von weitem wirklich dies dem Japaner so vertraute Bild naturgetreu nachgeimaffen war. Der groteske Humor, der sick in den Zeichnungen und Illustra­tionen, ja selbst in den Kleinarbeiten der Netzkes und L-chwert- zieraten so deutlich bemerkbar macht, äußerte sich darin, daß man sehr geschickt ein paar phantastische Untiere aufgebaut hatte. Da war auf dem einen Hügel ein fliegender Drache nut fünfzig Fuß langen Flügeln und schrecklich großen Augen, die aus alten Konservenbüchsen gemacht waren. Daneben sah man ben großen Löwen, das Symbol des Sieges und der Krast. Tie -öcker an seiner Nase waren allein fünfzehn Fuß weit und^ans Matten 't. Der Körper war aus vielen roten -Lvldatendccken