14 Stück zu 500 Mk.: Nr. 1211, 1322, 1360, 1361, 1367, 1616 1722, 1723, 1772, 1880, 1881, 1883, 1888, 1889; «7 Stück zu 200 Mk.: Nr. 2039, 2067, 2077, 2088, 2116, 2119, 2120; 6 Stück zu 100 Mk.: Nr. 2329, 2394, 2397, 2484, 2485, 2486.
Mitteilungen.
Die Gießener freiwillige Feuerwehr lädt die Stadtverordneten-Vcrsammlung zu einer aus Anlaß ihres 5Ojährigen Jubiläums am 9. Dezember in der Turnhalle des Turnvereins slattfindenden Feier ein, bei der dem Stadtvorstand ein Andenken an die 5Ojährige Jubelfeier überreicht werden soll.
Dankschreiben sind eingegangen von der Witwe Schmidt in Rödgen für die ihr gewordene Zuwendung, sowie vom Ratsdiener Moll für die Abnahme der Hausreinigung im Bürgermeistereigebäude.
Der hessische Ernst-Ludwig-Vercin für btc Errichtung billiger Wohnbäuser hat d,e bei seinem Preisausschreiben zur Erlangung geeigneter Entwürfe preisgekrönten Arbeiten vervielfältigen "lassen und der Versammlung ein Exemplar der Vervielfältigung überwiesen, das Freitag und SamStag zur Einsichtnahme der Interessenten im Sltzungssaale aufgelegt werden soll.
Baugesuche.
W. Euler und Georg Haubach haben im Asterweg je ein Hintergebäude errichtet, ohne, wie es die Bauordnung verlangt, vorher die Vordcrgebäude errichtet zu haben. Die Versammlung erteilt nachträglich hierzu ihre Geuchmigung unter der Bedingung, daß jeder der Gesuchsteller 500 Mk. Bürgschaft hinterlegt, die verfallen sind, wenn die Vordergebäude nicht bis zum 1. September 1906 im Rohbau vollendet sind.
Stadtv. Krumm beanstandet bei der Gelegenheit die Höhe der errichteten Hintergebäude, die förmlich Wolkenkratzer- artig seien; der Vorsitzende erwidert, daß die Höhe der Gebäude den Bestimmungen entspricht. Die Stadtv. Brück, Löber und Huhn finden die geforderte Bürgschaftsstellung für zu weitgehend, worauf Oberbürgermstr. Mecum erwidert, daß man prinzipiell für Einhaltung der bestehenden Bestimmungen sorgen müsse.
Ein Baugesuch von A. Scheppclm a n n für die Roon- straße sieht Anlage eines über die Straßenfluchtlinie hinausragenden Balsons vor, wofür der erforderliche Dispens befürwortet wird. Richt befürwortet wird das weitere Dispensgesuch, daß in den oberen Stockwerken die Mauerstärke geringer als vorgeschrieben geführt werden darf.
Jean Eckert will in seinem Grundstück Ecke der Bismarckstraße und Ludwigsstraße nach letzterer Straße zu einen Neubau und dahinter einen Seitenflügel errichten. Die Baudeputation beantragt Ablehnung dc§ den Seitenbau betreffenden Teiles des Gesuchs, da mit Errichtung des Baues der noch verbleibende Hofraum statt der vorgeschricbenen Mindestbreite von 4 m nur noch 3 m breit sein würde, im übrigen Genehmigung des Gesuchs. Stadtv. Löber ist für Genehmigung des Gesuchs, da sonst der Gesuchsteller in seinem Geschäft behindert sei. Oberbürgerm. Mecum erwidert, höher als die Rücksicht auf die Privatinteressen Einzelner stehe die Innehaltung der im Interesse der Gesundheit aller Bürger bestehenden Bestimmungen. Der Antrag der Baudeputation wird angenommen.
Bäckermeister A. Deibel beabsichtigt, um den bestehen, den gewerbcpolizeilichen Vorschriften nachzukommen, in seiner Hofraite im Neuenweg einen gedeckten Gang zwischen seinem Knet- und Schießraum und derFeuerstätte seines Backofen? anzulegen. Da hierdurch sein Hof zu schmal würde, bebarf er eines Dispenses. In der Baudeputation stimmten drei Mitglieder für Befürwortung des Gesuchs und zwei dagegen. Die Versammlung entscheidet sich für die Befürwortung deS Gesuchs.
Steinmetzmeister E. Block sucht um die Genehmigung nach, auf seinem außerhalb des Ortsbauplanes in der Marburgerstraße gelegenen Griindstück ein einstöckige? Gebäude in Fachwerk zu errichten. Die Versammlung tft mit dem Gesuch einverstanden unter der Bebingung, daß das Gebäude 25 m hinter der Straßenfront errichtet wird, damit einem späteren Wohnhausbau an der Straße nichts im Wege steht.
Städtische Bau- und Straßenangelegenheilen und dergl.
Die Versammlung hatte in einer früheren Sitzung der Beseitigung der in der Plackst raße stehenden Bäume zugestimmt, wenn die Anwohner bereit seien, hier- für andere Bäume anpflanzen zu lassen. Rach einem inzwischen ausgestellten Voranschlag würde die Sache 452 Mk. erfordern, was den Anliegern zu viel ist. Es bleibt sonach bei dem gegenwärtigen Zusiand.
Der Fluchtlinicnplan für den Neuenweg bedarf bei dem Grundstück der Frau Rothenberger noch der Feststellung. Das Ministerium ist im Interesse der Erhaltung des historischen Straßenbildes für die Beibehaltung der bestehenden Ausbuchtung, während die Mehrheit der Bau- dcputation für eine gerade Fluchtlinicnführung ist. Für Belastung des seitherigen Zustandes sprechen die Stoo. Schaff, staedt, Haubach, Kirch und Brück, für Schaffung einer geraden Fluchtlinie Oberbürgermeister Mecum, die Stadt- verordn. Petri, Dr. Haberkorn und Huhn. Rach der Abstimmung soll es bei der jetzigen Fluchtlinie bleiben.
Die von der Eisenbahnverwaltung nachgesuchte Er l a u b- niS zur Anlage einer Fernsprechleitung über den Wetzlarer Weg wird unter der Bedingung, jährlich eine Anerkennungsgebühr von 50 Pfg. zu zahlen, erteilt.
Für die Herstellung von Bürgersteigen und Entwässerung der Straßenunterführung am Neustädtertor wird ein Kredit von 1800 Mk. bewilligt. Stv. Huhn bringt bei der Gelegenheit die schon früher von ihm angeregte Verbreiterung des Viaduktes in Erinnerung, da der jetzige Zustand dem Verkehr durchaus nicht genüge.
Die für die Anlage eines Geländers bet der Zreppe neben der katholischen Kirche erforderlichen 250 Mk. werden genehmigt.
Gesuche um H er st e l l u n g von g e pf l a st e r t e n U e b e r- gängen liegen vor für die Marburgcrslraße, die Stephan- straße, die Hammstraße und die Ecke des großen Stein- und des EichwegeS. Die Baudeputation hält Uebergänge da für nötig, wo eine Querstraße eine chauffierte Hauptstraße kreuzt, und beantragt deshalb Genehmigung des letzterwähnten Gesuches, im übrigen aber Ablehnung Nachdem sich in der längeren Besprechung die Stvo. Dr. Schäfer, Eichenauer,
Petri und Huhn für Genehmigung de? Gesuchs in der Stephanstraße, der Vorsitzende und Beig. Heiligen- stä dt für dert Antrag der Baudeputation ausgesprochen haben, findet letzterer Annahme. Das Gesuch für die Stephanstraße findet ebenfalls Genehmigung, wenn der Antragsteller Pfaff die Kosten übernimmt. Stv. Huhn machte auf den schlechten Zufiand der Hammstraße aufmerksam, insbesondere auch zwischen den Schienen der Biebertalbahn. Stv. JugHardt regt an, in Straßen, die noch im Ausbau begriffen sind, die Bauunternehmer zur Schaffung geordneter Zustände anzuhalten.
Die Beschaff,', ng von Borfenstern für das Forfthaub an der Otcher Straße und die Dolfieung des Schlachthofdirektors wird abgelefint mrt> dcm Dari amt auf- gegeben, auf anderem Dege für die Drfeitrgung der vor- yandenen Uebe'lstände $u sorgen.
Ebenso wird die De* cy fsung von DachVöcken für den Neubau der Mädchenschule abgelehnt, die ein Fabrikant unter Hinweis auf den damit gewährleisteten besseren Arbeiterschutz bei Dachreparaturen angeregt hatte. Der Vorsitzende bemerkte, daß diese Schutzvorrichtung, die nicht billig sei, jedenfalls ebensowenig benutzt werde, wie die sonstigen Schu^vorrichtungen. Stadtv. Petri sprach sich für und Stadtv. Haubach gegen die Anschaffung aus.
Verschiedenes.
Durch die Uebernahme der Arbeiten an der Kläranlage durch die Stadt war die Anmeldung der bis dahin in der Betriebskrankenbasse von Jäger u. Rumpf versicherten Arbeiter bei der Ortskrankenkasse notwendig geworden, wodurch für eine Woche das Krankengeld zweimal bezahlt werden mußte. Die Versammlung ist damit einverstanden, daß der Wochenbeitrag an die Ortskrankenkasse (31 Mk.) von der Stadt bezahlt wird. Stadtv. Löber erhält auf seine Anfrage, wie es mit dem Gesuch der Laternenwärter usw. wegen Lohnerhöhung stehe, die Auskunft, daß mit der Einführung der Arbeitsordnung der Zeitpunkt zur Regelung dieser Frage gegeben sei.
Zwei städtische Bauplätze an der Licher- straße werden zum Taxpreis von 10 Mk. für den Quadratmeter an H. Launspach freihändig abgegeben.
Zur Beschaffung von Bettwerk für das Polizeiamt werden 80 Mk., für Meßgeräte für das Vermessungsamt 460 Mk. bewilligt.
Ein Gesuch des hiesigen Ziveigvereins vom Roten Kreuz um U eberlassun oderTurnhallebeider Stadt mädchcn sch ule zum Zweck eines UebungskursuS für 5 Abende wird genehmigt.
Die Beratung einer Eingabe des Detaillistenvereins wegen deS städtischen F i ° ch m a r k t e s lvird ausgesetzt, da noch keine Sitzung des betr. Ausschusses stattfand.
Die Vergebung der Kultur- und Wegbau- arbeiten für den Stadtwald findet Genehmigung. Bei den meisten Positionen treten gegen den Voranschlag Ersparungen ein, nur in zwei Fällen ward er überschritten.
Ein Gesuch der Witwe K. Euler H. um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrreb wird befürwortet.
Eine Vertraucntzkundgebung für Abg. Dr. Gulfleisch.
Außerhalb der Tagesordnung ergreift Stadwerordn. Eichenauer das Wort zu folgenden Ausführungen:
Meine Herren!
Es sind in den letzten Tagen von außerhalb der Stadt- verordnetenversannnlung stehenden Persönlichkeiten mehrfach An- regmrgcn an mich ergangen, anläßlich der nun bccitbetcn Session unseres Landtags dem verehrten Abgeordneten unserer Stadt, Herrn Justizrat Tr. G u t f l e i s ch, hier an dieser Stelle einige Worte des D a n k e s zu widmen für die h i n g e b c n d e T ä t i g- keit, welche unser Herr ?lbgcordneter im Interesse deS ganzen Landes in der Kammer entfaltet hat. Ich glaube mit dieser Anregung umso mehr den Beifall der Herren Kollegen zu finden, als wir wissen, welchem Angriff unser verehrter .Herr Abgeordneter in den jüngsten Tagen in einer anderen Stadtverordnetenversammlung zu begegnen hatte. Ihm für feine angestrengte Tätigkeit und seine mannhafte Vertretung der Volksinteressen zu danken, wird gewiß Ihrem Gefühle entsprechen, und ich darf Sie wohl bitten als Ausdruck Ihrer Zustimmung sich von Ihren Sitzen zu erheben.
Die Versammlung entsprach unter Beifallsrufen einstimmig dieser Aufforderung.
Stadtv. Dr. G u t f l e t'f ch erwiderte:
Für die freundlichen Worte des Herrn Vorredners und Ihre zustimmende Ancrkeummg sage ich meinen auftichtigen Dank. Die Aufgaben, die uns namentlich im letzten Jahre im Landtage beschäftigt haben, sind mit manchen Schwierigkeiten behaftet gewesen. Insbesondere die Frage der Gemeindesteuer ist eine so schwere, daß nie" leicht gesagt werden kann, ob wir hierin sicher das Richtige getroffen haben. Unser Oberbürgermeister, der ja hierin im Rate der Städte trefflich milgearbeitet hat, wird dies bestätigen. Bei solchen ernsten politischen und zumal auch wirtschaftlichen Fragen, die in das Wohl ganzer Berufsklassen und schließlich auch jedes einzelnen Bürgers tief eingreifen, kann sich niemand vermessen, behaupten zu wollen, daß gerade er da ö Richtige gefunden habe. Werdas darf ich ohne Bedenken behaupten, daß es mein und meiner Rtitarbeiter ehrliches Streben war, ein gerechtes und gutes Resultat zu finden. FreivonEigen- interesse, nur auf das Gesamt wohl bedacht, habe ich mit meinen Mitarbeitern stets auftichtig den guten Willen, das Richtige zu schaffen, betätigt. Daß 'Sie, meine Herren, mir dies durch Ihre Ehrung anerkennen, dafiir bin ich Ihnen herzlich dankbar.
Sitzung des Provirrzial-AnSschusscs der Provinz Oberhessen.
Gießen, 22. Rov.
In der Sache, betr. Festsetzung b r Bureaukosten deS Bürgermeisters von Okarben wurde das Urteil verkündet. Es lautet dahin, daß der Rekurs ber Gemeinde £ färben gegen das Erkenntnis des Kreisausschusses des KreiseS Friedberg als unbegründet kostenfällig zurückzuweisen fei.
Zu dem Gesuch da? Ä*. Sch. zu Gießen um Erlaubnis zum Gastwirtschaftsbetrieb im Hause Neustadt Nr. 14 hatte die Stadtverordnetenversanrmlimg beschlossen, die Bedürfnis- frage zu bejahen, nachdem die in nächster Nachbarschaft befindlich« Stehbierhalle eingegangen war. DuS Großh. Polizeiamt Gieße« befürwortete aus dem gleichen Grunde die Erteilung der nackyesuchten Erlaubnis. Im Gegensatz hierzu lehnte der Kreisausschuß deS Kreises Gießen in seiner nichtöffentlichen Sitzung vom^ 17. Juni b. I. baS Gesuch mangels Nachweises eines Bedürfnisses ab. Auch der Provinzial-ÄuSschuh, an den der Gesuchsteller sich rekurrierend wandte, kam zu derselben Ent
scheidung und verwarf die eingelegte Berufung fällig.
Tas hierauf zur Verhandlung gelangende Gesuch des H. $ zu Diedelsheim um Erlaubnis zum Be 1 r i ebe eine» Gastwirtschaft hatte den ProvinzialauSschuy in, diesem Früh. fahre beschäftigt und zwar war es damals abschlägig bcfcfHebtr worden. Dieses Urteil wurde von Großh. Ministerium bestäng« Kurz darauf reichte W. ein neues Gesuch "ein, in bem er wir Erlaubnis für eine SebenVwirtschaft nachsirchte. Der G-mein^ rat befürwortete das Gesuch. Der Kreisausschuß, deS Kreises Büdingen verweigerte in seiner nichtöffentlichen Sitzung stdock die Konzession. W. erhob hiergegen Rekurs, der \ur Folg« bitte, daß der KreiSauSschuß in seiner öffentlichen Sitzung btr/ Gesuche stattgab. Gegen diese Enffchekdung legte der Versitzend, des KreiSauSsckmsseS Berufung an den Vr-Vinziel.7iv»schnß Cjn Dieser wurde heute entsprochen, indem das Urteil deS Ktesr. auSsch«ffeS von dem Provinzial an Sschzch mifgestaben und Gesuch steiler rn die Kosten deS Verfahrens verurteilt ttmrbe.
ES wirr de fodann über die F a s e l h a l t u n g in der Gemeint ■ Herchenhain, insbesondere die Dahl der Zucht richt, ung, verhandelt. Aus deSfallsige Anfrage des Großh.
<kintS Schotten hatte sich u. a. auch die Gemeind: Herck'enhein für Beibehaltung der doppelten Zuchtrichtung (Simmentaler urb Vogelsberger Rasse) ausgesprochen. Durch eine Umfrage bei bei Vichbc sitzen wurde festgestellt, daß von 52 Besitzern 46 für & doppelte Richtung stimmten. Der KteisauSschuß des .<brei>es ten entschied jedoch, daß in der Gemeinde nur Faseltiere V-. Vogelsberger Rasse geholten werden dürften. Nachdem der fc- meinbertrt gegen dieses Erkenntnis Rekurs au den Provinz. Ausschluß verfolgt hatte, hob dieser heute das Urteil des £rci;- ausschufses auf und erkannte dahin, daß in der Gemeinde Herckn-. Hain Faseltiere der Simmentaler und Vogelsberger Rasse gehaltg- werden dürfen.
Kircklicke 21 <t rf) r i rä t e m Evangelische Gemeinde.
Samstag, den 25. November 1905.
In der Stadtklrche.
Vormittags 10 Uhr: Vereinigter Zivil- und Militäraottesdierst zur Feier des Geburtstags Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs.
Pfarrer Euler.
Am 23. So n ntag nach Trinitatis, den 26. No v e mbrr. T o t e n f e st.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9l/3 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgememtk.
Pfarrer Schwabe.
Abends 5 Uhr: Liturg. Gottesdienst. Pfarrer D. Schlosser.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männliche Jugend der MarkuTgemeinde.
Montag, den 27. November, abends 8 Uhr im Matthäi^ saal: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend btt Matthausgemeinde.
Donnerstag, den 30. November, abends 8 Uhr, im Marko- saal, Kirchftraße 9: B i b e l st u n b e. (2. Cor. Kap. 1.)
Nächstkünitigen Sonntag, den 3. Dezember, als am 1. Adosi. wird nn Hauvtgottcsdlcnst Beichte und heil. ?lbendmah Matthäus- und Marknsgemeinde gemeinsain gehalten roeAe. Anmeldungen dazu vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde n- beten. ..
Weitere Abendmahlsseiern finden statt: am 2. Advent für ti* MatthäuSgcmeinde, am 3. Advent für die Markusge- meinde, jedesmal im Abendgottesdienst. Dazu wird bejonbeu die konfirmierte Jugend jeder Gemeinde eingeladem
In der JohanneSkirchc.
Vormittags 9V, Uhr: Pro«, v. E cf.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die LukaS- gemeinde. Pfarrer Euler.
Abends 8 Uhr: Versamnilung und Bibolbesprechung im Ron- firmandensaal der Johanneskirche. Text: Ofseub. Joh. 7, 9 ff.
In der alte« Friedhofökapeke.
^tachmittags 2 Uhr: Psarraffislent Sattler.
Montag, den 27. November, abends 8 Ubr: Bebel st ,m Konsirmandensaal der LukaSgemeinde. Text: Eph. JneH 10 ff. Pfarrer Euler.
Die konsirmierte männliche Jugend der LukaSgemeinde zu einer kurzen Besprechung wegen der Konfirinandcnverelnigu^ auf Sonntag nachmittag 61/. Ubr in den Konfirmandensaal btt LickaSgemeinde, Liebigstraße 56, eingeladeit.
Pstrrrer Euler.
Am nächstfOlgenden Sonntag, de.i 3. Dazemblw, 1. Advcn^ findet Beichte und heiliges Abendmahl für d,e Lukas- imb Johannesgemeindc im VormittagsgotteSdienst statt. Anmclbunae: vorher bet dem Pfarrer icber Gemeinde erbeten.
Weitere ?lbendmahlS^,ern mit Beichte finden statt: am S. fiir die Johannesgeineinde, am 3. Advent für die Lukasgeme»:dc jedeSmal im AbendgotteSdieust. Zu den leisten Abendinahlsseier wird besonders die konfirmierte Jugend eingeladen.
Die Mitglieder ti ns er er Gemeinde bitten wi: uns auch für die kommenden Weihnächte,: zum Besten unsere 9(rmen und Kranken freundliche Gaben zukommcn lasse,' zu wolle! Die Unterzeichneten und alle anderen Mitglieder der Ritcherroo: stände nehmci, gern solche Gaben an; auch durch die Gemein^ schwestern können sie übermittelt werden. Dagegen werden Meldungen zum Empfang von Gaben nicht gewünscht.
Die Kirchenvorstände der vier Gemeinden.
Dr. Naumann. D. Schlosser. Euler. Schwabe.
Katholische Ckmcinbc.
Samstag, den 2 5. November 1905.
Vormittags 9% Uhr: Am Geburtstage Sr. König!. Hoheit be Großherzoqs: Militärgottesdienst.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit jn hl. Beicht.
Sonntag, den 26. November 1905.
24. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 6',, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
r um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in«*" selben Austeilung der heil. RornntuW*’
, um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe.
„ um 9'/, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Cbristenlehre: darauf Andacht. Freitag vormittag um 7'/, Uhr: Segensmesse.
Briefkasten der Redaktion.
lNnonhme Anfragen bkeibe» unberücksichtigt).
K. 100. (Wiederholt, weil in der vorigen Nummer ven • stattet.) Wenden Sie sich an den deutschen Generalkonsul in w?' nork, Herrn K. Bünz. ?luch können Sie den Versuch tumb'1 durch Inserat in einer der am n,einen in Amerika verbreitet« deutschen Zeitschriften, wie in der .Gartenlaube", dem „Echo" 0l!I der „Leivz. illustr. Ztg.", den Aufenthalt des Verschollenen V ermitteln.
Uu, Äpast — werb ick „u'ck pkaa n!
_x__ Ich kauf' im Monat 12 Schachteln Fan'S Sode,er Mineral-Pastillen und wer von meinem Personal < kältet ist, kriegt eine Schachtel. Das kostet nuck Kleinigkeit, aber dafür hab' ich immer gesunde -c, und nur fehlt nie jemand wegen Krankheit, da- ich fett Jahren so und ich bleib dabei: gegen alle t • fältunqen nur „Sodener"! Preis 85 Pfg. ’n nL ’ Apotheken, Drogen- und Mmeralwasserhandlungen ) haben. "


