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Äupferberg(Boli zeichnet sich durch ge« diegene Qualität, vor- züglichen GeschmaL, durch seine leichte Art und große Beköm»- lichkeit aus, und gilt deshalb unter Kennern ohnewel« ter es als der beste deutsche Sect.
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(Für Form und Inhalt aller uiuei a ,-r jinbriT stehenden Attika übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber terncrk Verantwortung.)
Gießen, 23. November 1905.
Durch Eintreten deS gelinden Weuers werden ^wieder Moor- und Schlammbäder von morgens 8 Uhr ab in den Schlamm- und Wasjerlüinpeln m der Stepbcmslraße gratis oerabrercht. Anlang vor dem neuen staatlichen Bibliotheksbau.
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Eine neue Jacht des Kaisers. Wie mit Bestimmt, heil verlautet, schweben mit der Herreshoff-Werst m Bristol (Amerika) Verhandlungen tvegen Neubaues einer Schonev- «acht für den deutschen Kaiser. Soweit bis letzt ftülleht, haben die deutschen Wersten und Konstrukteure icde £)onnung auf. acgeben, daß ihnen ein diesbczügltH:r Auftrag zufallen wird. Bisher sind zwei Jachten des Kaisers aus englischen Werften l)ervorgegangen, der jetzige „Komet und der „^rron".
tc nach Güte von 2UV-24U wci. zu ya^. — Verrann mrwnr pro Zentner Schacht gewicht Kalber 1. Qual. <6 80 ML, 2. Qual. 68—73 ML: 3. Qual. 60-66 Mk Gangochsen gingen das Paar zwisä)en 800-900 ML fort. Tre Preye des ^chveme- Marktes stellten sich pro Paar ^er5el 3—4 Wochen alt 3&-42 Mark, 6—8 Wochen alt 45—50 Mk., bis 12 Wochen all 55 bis 64 ML, leichtere Springer 80—100 ML, Mrttelwan lio bis 130 ML, fdjrom Tiere pro Stück /0—80 ML Der Dorre: in allen Gattungen Dieb wurde ziemlich geräumt. Ter nächste Dichmarkt ist 12. und 13. Dezember d. I., am 13. Dezember auch Krämer- (Weihnacbis-Markt.
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Vayner des L Nass. Feldart.-Regts. Nr. 27 Oranien (Mainz) i znQberlts., Friedrichs, Oberlt. d. Res. des Telegraphenbat. , Nr. 3 (1 Darmstadt) zum Hauptmann befördert. — Im S an)- । tatskorps:Dr. Mischlicy (L Darmstadt), Oberarzt d. Res., : Dr. Hahn (Friedberg,, Oberarzt der Landm. 1. Aufgebots, , zu Stabsärzten, Dr. riust (1 Darmstadt), Ruppert (Gießen), Unterärzte der Res., zu Assist.-Aerzten befördert. — W e b e r, Lt. der Res. des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hest.) Nr. 116 (II Darmstadt-, aus seinem bisherigen Militarver- hältnis ausgeschiedcn und im Sanitätskorps als Assist-Arzt der Res. angestellt.
** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Als 6. Frcitags-^lbonnementsvorstellung geht am nächsten Freitag Gutzlows „ftönigSleutnant* mit Herrii Witt- mann als Thorane und Frl. Donecker als junger Goethe in Szene. — Es sei schon jetzt auf em außerordentliches Gastspiel aiifmcrlsam geniacht, das am 27. ds. Nits, statt- finden wird, es ist ein einmaliges Auftreten der deutsch- amerikanischen Gastspiele aus Berlin, die ^Uebern großen Teich" heitere Bilder aus dem Leben der Deutsch- Amerikaner bringen werden. Tas Ensemble, dessen -Llar die bekannte Soubrette Grete Gallus ist, reist mit eigenen Dekorationen und eigener Ausstattung.
Mainz, 21. Nov. Seit einem Besuch bei seiner Braut, den ein aus Friesenheim gebürtiger junger Riann vor drei Wochen in Weisenau machte, fehlt jede Spur von ihm. Er war hier in einem Transportgeschäft angestellt. Da er sich nicht das geringste hat zuschulden kommen lassen und in durchaus geordneten Berhältnisien lebte, so ist sem grundloses Verschwinden um so rätselhafter. (M. Tgbl.)
Aiainz, 20. Nov. In einer Ausschußsitzung des land wirt schaftlich enProv in zi al Vereins fürRh ein- hessen kam es in Gegenwart deS Proviantamtsdirektors Bähring wegen des Ankaufs der für die H e e res v erp f l e g u n g notwendigen 9taturalten unmittelbar von den Landwirten zu einer scharfen Aussprache. Nachdem der Provianlaints- direktor darüber Klage erhoben hatte, daß dem Proviantamt aus der Provinz gar zu wenig Angebote von den Landwirten gemacht wurden, erklärten diese übereinstimmend, daß es unter den bei deni Proviantamte bestehenden Berhältnisien gar nicht möglich sei, mit ihm in direkte Verbindung zu treten. Der Verkehr mit dem Prooiantanit sei für den Landwirt so umständlich, zeitraubend und kostspielig, daß man davon absehen müsse, direkt mit ihm zu verkehren. Dabei wurde auf Frankreich verwiesen, wo es für den Landivirt leicht sei, seine Ware an die Proviantämter direkt abziisetzen. Dort suche das Proviantamt die Gemeinden, m denen Aufkäufe vollzogen werden sollen, auf, was das Geschäft wesent- lich veremjache.
* Kiel, 22. Nov. Heule nachmittag fand auf dem Garnisonfriedhofe die Beerdigung der bei dem Unter- aange des Torpedobootes „8 126" verunglückten und bisher geborgenen Niatrosen statt. In der Kapelle des Friedhofes hielt Marineobcrpfarrer Laubstein eine Andacht, an der die gesamte Adniiralität, die Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden und die Angehörigen der Verstorbenen teilnahinen; dann setzte sich der Zug von der Kapelle aus
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in Bewegung. ES folgten die von der 1. Malrosendwifion 1 gestellte Musik, die Ehrenkompagnie, die in KriegSflaggen^ ge- ( hüllten, von Kameraden der Verstorbenen getragenen Särge, - die Geistlichkeit, die Admirale, die Angehörigen der Verun- , glückten und die übrigen. ■
• Der neueste Eisenbahnunfall. Am 21. No- oember, abends, ist auf der Haltestelle K ar l s h of (Pommern) der von Greifenhagen nach Pvritz fahrende Kleinbahnzug Nr. 946 infolge falscher Welchenstellung im Nebengeleise entgleist. Der Heizer wurde schwer, der Lokomotivführer leicht verletzt; Reisende wurden nicht verletzt. Der Materialschaden ist erheblich.
Newyork, 22. Nov. Bei einem Fußball-Match in Cambridge erlitt der Sohn des Präsidenten Roo,evelt ernen Bruch des Nasenbeines, der eine Operntum notwendig machen wird. , .,
* Heber d i e Einkünfte eines amerrkani- chen Millionärs gibt der Bericht der Standard Oil Eompany interessante Auskunft. Es bezieht John vcx Rockeeller für seinen Teil allein 5 Millionen Dollar Dividende der genannten GcfellsckiQst. Jusge;amt bezahlte Oie Standard Oil Company im verflossenen Jahre zwcmzig Millionen Dollar Dividende. Man Hut ausgerechnet, daß Rockefeller durch seine Beteiligung an anderen Trusts und Kapitalgesellschaften jährlia) vierzig Millionen Dollar erhält, sodaß sich also sein Jahreseinkommen mit den Dividenden der Standard Oil Company aus 45 Millionen Dollar beläuft.
* Einen Ehemann durchs Los gewann die achtzehnjährige Katl^arine Knoche aus Kansas. Ein Verein am Orte veranstaltete ein Vergnügen; da^u gab es eine Lotterie, deren Hauptgewst ein junger Mann jein sollte. Das zog, der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Der „Hauptgewinn", ein junge, Virginier namens Arnett, fiel auf das Los der Miß Knoche. Voller Freude beanspruchte sie den „Gewinn".
Kandel iuiö Verkehr. Volkswirtschaft.
Märkte.
(th) G i e ß e n, 22. Nov. Der dieswvchentliche V i e h rn a r k t hatte einen Auftrieb von etwa 1100 Stück Großvieh, 150 Kälber und 650 Schweuie. Beim Bormarkt l)errjchte große Kauftet und für die fchivarzbunte Milchware zeigte sich trotz sehr hoher Preise ein recht flotter Handel. Dec eigentliche Markt war ebenfalls recht gut besucht, dock) machte sich der Handel rn Milchkühen weniger lebhaft, als erwartet worden war. Gute Trere waren zwar nur zu den alten hohen Preisen zu haben, während mrttlere und geringe Kühe nur bei weichenden Preisen an den Mann zu bringen waren. Ter Handel in Fettvieh litt unter der Flau- bcü, ivelche der Frankfurter und Kölner Markt zeigte, so daß die Preise für fette Rinder und Schlaästkühe sich erheblich niedriger stellten, als bei den letzten Märkten. Der Handel m Kälbern war bei dem geringen Vorrat sehr lebhaft. Um schwere Tiere rissen sich F-rankfurter und Wiesbadener Käufer und sie zahlten selbst für Mittelware jeden geforderten Preis, da der Vorrat ihren Bedarf nicht deckte. Das Gesellst in Ocksien für FahrzNTecke war ebenfalls nicht gut, da es an Abnehmern fehlte. Der Schweinemarkt bewegte sich in den seitherigen Bahnen. Die Käufer hielten sich wegen der hohen Preye für Jungvieh zurück und größere kräftige Tiere kosteten ihren alten hohen Preis. Bezahlt wurden: für Kühe frischmelkend und tragend pro Stück 1. Qualität 450—500 Mark (einzelne schwerere Trere höher); 2. Qual. 350-400 Mk.; 3. Qual 260-320 TOf Für fette Rinder pro Zentner Schl acht gewacht 1. Qual. 70—72 ; Mark; 2. Qual. 66—68 Mk. Schlachtkühe waren pro etud
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