Ausgabe 
28.9.1905 Erstes Blatt
 
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bet alten engen Gemini« legen tner Ityr eiiStanb fflämng 5eöüm. W_ en auf bem DaLM>^ , .den Löschizüge bet Mün^ n nMenn

»rl in 'Flmmnen. Für dir mußte die Ktümasleim dem Stblaf Äusgeschrecktm Tack gekeltert, andere &6 , sich über die Treppe zu i konnten knapp das nackte ibr ganzes hab und Gut - sich die Flammen von em et und die Betten in Brand beträchtlich, da dieStube« r Tachstubl vernichtet Mrdr mdverksburschen den Brand it. fl.JJ__-

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S wnrnen vormmagstan- zu ÄS g* ig einige bl°uchb°r° m»

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Handel

4 % Oesterr. Goldrente.

Italien. Rente .

4% Portugiesen Serie I .

3%

Berliner Börse, 28. Sept., Anfangskurse.

den

Mk.

Mk.

100

Würzburg,

Aschaffenburg

BM/;

Mk.

zu machen.

[5034

bleiben

100

P. 411 über

geschlossen

Eis|

Eis

WMItWtMHeSSHM

Emil SchmaUj Hess. Hof.

4898

4%

4%

. 243.90

. 187.50

. 194.60 . 169.20 . 212.90

146.50

135.00

277.90

25155

171.50

Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . .

Kreditaktien . . . .

Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . .

Gotthardbahn . . . .

Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn

Harpener Bergwerk Laurahtitte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . .

Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk .

3^°/0 3% 3^7o 3%

3K% 3%7«

. 176.00

. 152.10

. 244.20

. 103.50

. 169.25

Wegen Feiertage bleibt mein Geschäft Samstag u.Somrta^ ew geschloffen.

Bitte meine geehrten Kun­den, ihre Bestellungen und Einkäufe bis Freitag Mittag

Giessen

Bahnhofstrasse 58

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: ruhig.

Reichsanleihe do.

Konsols . do.

Hessen . .

Oberhessen

n« -'VV, vzvw, V-XV, -----

0. 319, 391 und 397 über . . .

p. 446, 523, 541 und 581 über .

c. vom 1895 er Anleheu

^häftsmann kann seine Ware an ";;fer erhält wirklich gute Ware, n.

Aktien:

Bochum Guss ....

Buderus E. W. . . .

Tendenz: ziemlich

Türkenlose......

4% Griech. Monopol-Anl. .

4% äussere Argentinier .

37O Mexikaner . . . . 4^7o Chinesen . . . .

doch meistens Schund brnr Käufern den Nutzen. De ­den Mann bri«irren und ist nicht angefiihrt

. 257.75

. 138.30 fest.

06356s Herren können bürgert. Mittags- iinb Abendtisch er­halten. Gr. Mühlgasse 38, I.

Jnlins Rosenbaum

Metzger. Telephon 319.

100.90

89.75

100.70

89.45

99.60

99.95

101.50

100.30

97.00

105.75

69.05

68.50

97.50

96.00

91.10

140.00

54.50

91.95

68.50

97.70

Äröeiterßervequng.

Bensheim, 26. Sevtbr. Am Montag waren sämtliche Zimmergesellen von Bensheim in den A u s st a n d getreten. Sie verlangten Herabsetzung der Arbeitszeit von 12 aus 10 Stunden, Erhöhung des Stundenlohnes von 34 aus 40 Pfg. Am Montag vormittag sanden Verhandlungen der Streikenden mit den Meistern statt, die die Forderungen der Arbeiter bewilligten. Am Dienstag wurde die Arbeit überall wieder ausgenommen.

Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft.

Wieder e i n K u r s st u r z. Au der Berliner Börse vom Dienstag Hot es wieder einmal bei einer Industrieaktie einen plötz­lichen Kurssturz von 307,7P gegeben. Es waren die Aktien der Maschinenfabrik Kappel in Chemnitz, die sanken und die Ursache ist darin zu suchen, daß für daS abgelausene Geschäftsjahr nur 12 70 Dividende ausgerichtet wurden, gegen 18 7» i- D. Erst in jüngster Zeit sind die Aktien in kurzen Intervallen scharf in die Höhe ge­trieben worden und ebenso rasch und tief sind sie nun gefallen.

Neue innere japanische Anleihe. Die javanische Regieruna soll entschlossen sein, die im Kriege ausgegebenen 6 7» inneren Anleihen nicht durch eine auswärtige, sondern durch eine neue innere 5 70 Anleihe zu ersetzen.

Märkte.

Limburg a. d. £., 27. Sept. Fruchtmarks. Durch­schnittspreise pro Malter. Roter Weizen 14.50 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Saatkorn Mk. 11.50, Gerste 00.00 Mk., Haier 7.00 Mk., Saathafer 0.00 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.

fc. Frankfurt a. M., 28. Sept. (Tetegr. Ong.-Bericht des , Gieß. An;.".) Amtliche Notierungen der heutigen ViehMarkt­preise. Zum Verkaufe standen: 12 Ochsen, 0 au? Oesterreich 1 Bullen, 00 aus Oesterreich, 111 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 nu§ Oester., 00 Kälber, 00 Schafe und Hammel, 00 Schweine. Bezahlt wurde für 100Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1.Qualität 78 bis 82 Mk., 2. Qual. 7073 Mk., 3. Qual. 6567 Mk.; Bullen 1. Qual. 6365, 2. Qual. 6062; Kühe 1. Qualität 6970 Mk., 2. Qual. 66-67 Mk., 3. Qual. 51-53 Mk., 4. Qual. 49-50 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber 1. Qual. 0000 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg., Schlachtgew. 0000 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 0000 Pfg., 2. Qual. 0000 Pfg. Geschäft mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend.

fc. Frankfurt a. M., 26. Sept. Heu- und Stroh­markt. Man notierte: Heu Mk. 3.40 bis Mk. 3.80, Stroh Mk. 2.60 bis Mk. 2 80. Alles per 50 Kilo. Tendenz: fest.

schwach sein.

Telefonisch« Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.

Frankfurter Börse. 28. Sept., 1.15 Uhr.

Äeine Fabrik- und Verkaufsräume bleiben ÄM9

nächsten Samstag und Sonntag

sowie

Montag, den 9. Oktober

geschloffen.

Schirmfabrik M. Levi.

Bei dieser Geleaenbeit sei noch 'darauf aufmerksam gemacht, ftne die Nachbarstadt Wetzlar ihre Geschäftsleute schützt. , Sie hat ein Lokal-Gefth geschaffen, wonach jeder, der nut einem Wanderlager nach Wetzlar kommt, vor dem Verkauf 50 Mk, 60 Mk und mehr bezahlen muß: das hält die Leute, die ' . ab. Die Einwohner haben nebst

| Samstag und Sonntag |

. . 224.70

. . 270.50

. . 21.20

. . 134.30

. . 140.00

47s% Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . .

Hamburg - Amerik. Paketf.

Harpener Bergwerk. . . 226.00

Laurahtitte......271.00

. . Portugiesen HI 4%°f0 rusa. Staat sank 1905 4%°ln japan. Staatsanleihe 4% Conv.Türken von 1903

Nordd. Lloyd.....135.30

Oberschi es. Eisen-Industrie 140.50

* Kleine Tages chronik Als das 6. Husaren-Regiment den Schießplatz in Lambsdorf (Schlesien) verließ, scheute ein Pferd vor dem in voller Fahrt befindlichen Automobil des Grafen P ü ck l e r-Friedland. Das Pferd warf seinen Reiter, einen Husar ab, der so unglücklich stürzte, daß er das Genick bram und ani der Stelle t o t war. InMailand ereignete sich eine furchtbare Blutscene mif einem Bahnhofe. Ein aus Preußen ange- fommener italienischer Arbeiter stach in einem plötzlichen Wahn- sinnsnfalle mit einem Messer alle, die ihm entgegen traten, nieder. Er verwundete mebrereReisende schwer darunter einen Militärarzt und einen Obersten, einen Polizisten t ö M t ch. Em Schaffner rourbe von ihm auf der Stelle getötet. Schließlich konnte der Wahnsinnige nach einem furchtbaren Kampfe überwältigt werden. Evening Standard" berichtet aus Manila vom 26. Sept., daß ein Eyklon niedergegangen ist, der die Emgeborenen-Hauser fast vobständig zerstört hat. Tausende von Eingeborenen sind ob­dachlos, 5 Eingeborene wurden getötet, 200 verletzt. Manila ist ohne Licht und auch die Straßenbahn kann nicht verkehren, da die elektrischen Leitungen zerstört sind ^euttmnt v. Lekow in Lissa i R., der in der Trunkenheit den Haushälter Rösch erschoß ivgl. unsere gestrige Nummer) beging emen Selbst­mord v e r s u ch , brachte sich jedoch nur eine leichte Schnw- verletzung bei. Er wurde hieraus verhaftet und zur Beob­achtung seines Geisteszustandes ins La-arett gebracht.

Bekanntmachung.

Für den städtischen Schlachthof wird ein BM/9

Mgem TqWuer zu dauernder Beschäftigung ge­sucht. Nähere Auskunft über die Art der Beschäftigung und Lohn- verhältniffe erteilt die Schlachthof­verwaltung. Meldungen haben bis zum 1. Oktober zu erfolgen.

Original-Drahtmeldungcn.

Berlin, 27. Sept. Heute abend ging über Berlin ein 'Heftiges Gewitter nut Wolkenbruch artigem Regen nieder. Vielfach wurden Keller überschwemmt.

Berlin, 28. Sept. Zn ganz gut unterrichteten polr- tischen Kreisen wird angenommen, daß der Reichstags etwa um Mitte November ein berufen werden wird. Der Bundesrat wird in der ersten Woche des Oktober eine Sitzungen wieder aufnehmen. Bei den Bundesregier­ungen haben vertrauliche Besprechungen über die Einzel-4 Tjeiten des Reichssteuer-Programms stattgefunden, jedoch ist es zu einer bindenden Stellungnahme noch nicht gekommen.

Essen a. R., 28. Sept- Das Schwurgericht sprach dew Bergmann Alt aus Gelsenkirchen, der im Jahre 1904 Weyen Mordes an der Frau Kraft zum Tode verurteilt worden war, wegen Unzurechnungsfähigkeit frei.

Christi ania, 27. Sept. Der kommandierende General Hansen erließ folgende Bekanntmachung: Da die militärische Situation verlangt, daß die Befehls­haber der Armee militärische Angelegenheiten gegenwärtig nicht öffentlich erörtern, wird hier­durch mitgeteilt, daß Offiziere und Unteroffiziere der Armee bis auf weiteres militärische und militärpolitische Fragen in öffentlichen Vorträgen und Diskussionen nicht behandeln dürfen. In der Begründung des im Storthing einge­brachten Antrages beben die zehn Storthingabgeordneten hervor, daß die Voraussetzung des ^Angebots der nor­wegischen Krone an einen Prinzen des HauseS Bernadotte eine schnelle und leichte Ordnung der Ver­hältnisse zwischen den beiden Ländern nach der Lösung der Union war. Diese Voraussetzung sei indessen nicht in Er, füllung gegangen. Ferner wird auf den abweisenden Hohn hin gewiesen, mit dem das Angebot in Schweden ausgenommen worden sei. Das norwegische Volk wolle nicht einen König unter von Schweden^ aufgestellten Beding­ungen annehmen, es stehe -m da in bezug auf seine zu­künftige Negierungsform. Die große Mehrzahl deM Volkes wünsche unztveifelhaft die Republik, was', wie man annimmt, auch im Auslände keinem Widerstände be­gegnen werde. Abgesehen von der Auffassung der norwegi­schen Nation über die Frage, ob König ober Republik, könne es keine geteilte Meinung darüber geben, daß diese FrE vom Volke abhängen müfte. Das gegenwärtige Storthing habe kein Mandat, die Regierungssorm sestzusetzen, es fei denn, daß es für die Sicherheit des Landes erforderlich sei; eine solche Notwendigkeit bestehe aber nicht. Werde dessen ungeachtet die K ö n i g s w a h l vorgenommen, so würde die Sympathie und das Zutrauen des Volkes zu der Stellung der neuen Königs macht sehr

Dürfen eine ErDäruna, in der er anslführte, in den vierzig Semestern, feit er Mitglied der juristischen Fakultät sei, feien im ganzen 139 Doktorprüfungen erfolg, also pro Semester int Durchschnitt 3,47. Einen besonderen nationalökonmnischen Doktor gebe es an der Berner Universität gar nicht. Jhnt, als dem Vertreter der Natirmalökorwmie, seien in diesen vierzig Semestern im ganzen nur 14 nationalökonomische Dissertationen zur Prüfung überwiesen worden. Die Fakultät gehe bet der Prüfung der Dissertationen mit äußerster Sorgfalt vor. Dürren­matt etfiorte darauf, er habe gemeint, an der Doktorindusttle sei mehr die philosophische Fakultät beteiligt, zu deren Lehrern Duden ebenfalls gehöre Prof. Duden erwiderte darauf noch einmal mit einer geharnischten Erklärung, in der er f"Wellte, daß in dem Studienjahre, das den Zeitpunkt der Red^ Dürren­matts voranging, an der philosophischen Fakultät nur eine Tvktorpromotion in der Nattonalökonomie stattgefimden habe. Prof. -Ducken llagte nun gegen Dürrenmatt. Die Gerichte schlepp­ten es ist bezeichnend für das bernische Gerichtsverfahren die Sache sechs Jahre hin. Der Appellationshof entschied dalfin, daß der Beweis für die Anschuldigung gänzlich mißlungen sei, worauf Dürrenmatt zur Zahlung von 500 Franken und Tragung der bedeutenden Pro- zeßkosten verurteilt wurde.

Lit. L. 436 über .... 2000 M. 550 über .... 1000 N. 1130 und 1155 über 500

Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntms der Besitzer Ser vorgenannten Schuldverschreibungen gebracht, daß die Cmlo|ung derselben bei der Stadtkaffe Gießen

bei dem Bankhaus A. Heichelheim,m Greßen und bei der Mitteldeutschen Kreditbank m Frankfurt a. Jtt.

erfolgen kann, sowie daß die Verzinsung mit Ende Dezember 190o

Kerichtssaal.

Bern,- 27 Sept. Ein interessanter Beleidigungs- Prozeß, in dem her ordentliche Professor für Nattonalokono- urie, Dr August Ducken, ein Bruder des verstorbenen Gießener Historikers, als Kläger, und Nationalrat Redakteur Dürren­matt, Herausgeber der konservattvenBerner Volksztg. , als Beklagter figurieren, fand vor dem Apvellattoushof nach mehr als sechsjähriger Dauer seine Erledigung. Dürrenmatt hatte 1898 im heimischen Großen Rat ausgeführt, an ber Berner Universität blühe eine ausgedehnte Doktorindustrie - ev fwurbew Doktoren fürNational o n cko n o mre" promovrert. Der Redner fügte hinzu, die Erziehungsdirektion Hobe Mittel ergrrfteu, wefem Uebelstandii steuern. Daran: erließ der angegiUnn» Prof.

fett Einkauf besorgen? Welche Sorten FFche sollen bezogen treiben? Welche Qualität? Es gabt m Schellfischen bereits mehr als zehn Sorten, abgesehen Von her Grone her Fische, wobei bie Qualität auch mwschiehett ist. Bei Cabliau ist her Preis so verschieden, daß jeder Laie staunt. Es wird z. B. an ein und femselben Tage angebvten: Cabliau zu 40, Cabliau zu 15, 18, 21 Ps. Alle scheinen frisch und gut. Es ist aber doch Pflicht des Stadtvorstaudes, seinen Mitbürgern nicht nur eine billige Ware, sondern ein Lebensmittel zu verschaffen, das in feiner Weise der Gesundheit schadet, unh das finden Sie bei Fachleuten, die ihre Probe durch bie Existenz ihrer Geschäfte bestairden haben. All das Erwähnte kann doch nur ein Fach­mann beurteilen. Sodann ist sefe Rücksicht auf hie Witterung ju nehmen. Svbalh trübes, regnerisches, schwules Wetter vvr- hanhen ist, schadet jede Auslage und jede Lust her Ware.

Es müßten große Vorrichtungen, WHlräume, Wagen, Messer, EinwickelPapiere, Gewichte, Verkaufsräume geschaffen roerben, und Has kostet alles Geld: und wenn ein Quantum Fische übrig bleibt, was soll damit gemacht werden? Glauben Sie, solche Fische in städtische Speisehäuser oder bei Stobtarmen anzubringen? Das wird sicher verkehrt sein. Denn diese Leute würden ein­fach sagen, das ist der Rest, den die Stadt nicht verkaufen fomrte. Den sollen wir jetzt futtern. Dann kommt es ganz darauf an, was soll bezogen werden? Sollen billige Islän ber ober bessere Qualitäten geliefert werben? Wir Gießener Fischhänbler früh in her Lage jedes Quantum, alle Qualitäten, selbst auch bie billigen Isländer, ebenso billig 'n liefern, als die Stabt es vermag. Selbstverstänblich muß uns ein kleiner Nutzen bleiben.

Wir bitten den verehrten Stadtvorstand, diesen EmgrM fn unser Gewerbe, einen öffentlichen Fischmarkt seitens der Stadt Gießen zu errichten, zu unterlassen. Wir bitten, das Vertrauen, das wir Ihnen bei der Wahl entgegenbrachten, denn wir Fisch­händler haben Ihnen auch anvertraut, für unser Wohl zu sorgen, auch zu würdigen. Schaffen Sie uns nicht eine neue Kvukurrenr. Wir sind durch bie oben angeführten Tatsachen genug geschädigt. Machen Sie daS Pi'bliknm auf unsere billigen Preise und guten Qualitäten der Fische aufmerffom, unter­stützen Sie uns in erster Linie dadurch, daß Sie uns für bie städtischen Speise-Institute recht häufig Aufträge auf Fische er­teilen lassen und gehen Sie d-'n hiesigen Einwohnern mit gutem Beispiel voran, dann wird her Fleischteueruna am besten abgeholjen sein. Lassen Sie die Fischl"ndler abwechselnd liefern, jo daß jeder zur Lieferung an die Reihe kommt, dann ist jedem Rechnung

Berliner Handelsges. . . 175.20

- ~ - 15230

Israelitische NeLigionsgemeinde. chottesdientt in der Synagoge (Südantage). Samstag den 3 0. September und Sonntag, den

1. Oktober 1905:

Neujahrsfest.

1. Tag.

Vorabend: 6.00 Uhr. Morgens: 7.30 Uhr.

Predigt.

Nachmittags 4.00 Uhr.

2. Tag.

Vorabend: 6.45 Uhr. Morgens: 7.30 Uhr.

Predigt.

Nachmittags 4.00 Uhr.

Festesausgang: 6.45 Uhr.

Israelitische Religionsgefellfchaft.

sioitesdieuff.

Freitag morgens 5.00 Uhr.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hesien für Freitag den 29. September 1905: Nur zeitweise etwas ausheiternd; morgens vielfach Nebel, kühl.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Bekanntmachung.

Bei der in der Sitzung der Stadtoerordneten-Versammlung vom 22. September ds. Js. vorgenommenen planmäßigen Verlosung der Ende Dezember 1905 zur Rückzahlung kommenden 3/, /otgen Schuldverschreibungen der Anlehen her Stadt Gießen von Iahreir 1893, 1894 und 1895 sind gezogen worden:

' a. vom 1893 er Anlehen.

Lit. L. 109, 112, 147, 175, 278 und 291 über . .. . 2000 M 159 180 202, 220, 225, 278, 280 und 34o über 1000

" N. 31, 60, 104, 123, 152, 163, 182, 366, 450, 462,

554, 559, 627, 664, 688 und 711 über .... 500 0. 33, 101, 143, 195, 228 unh 245 über . ... 200

P 6 9, 24, 81, 235, 281, 316 und 320 über ... 100

* b. vom 1894 er Anleheu.

Lit. L. 340 und 350 über ..... 2000

M. 404 und 446 über . . . . 1000

N. 900, 903, 906, 949, 956 u. 1066 über 500

' n uq 391 lind 397 über .... 200

Feinstes Kristall-Kunsteis ® aus sterilisiertem Wasser hergestellt, jedes Quantum ® zu haben bei

Mein Geschäft bleibt Samstag-, den 30. Sept. Feiertage wegen geschlossen. Joseph Herz«

Gie"ßen, den 27. September 1905. .

Großherzoglichc Bürgerm-pterer Meßest.

M e c u m.___________

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I Meine GeMMum j

9 bleiben &279 Ä

aU^°r$on den in vorhergehenden Jahren ausgelosten Schuldver­schreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden,

'vom 1893 er Anlehen Lit. 0. 41, 114 und 266 über 200 Mk.

P. 311 über ... . -WU

' 1894 er An'l-He» N. 1078 über .... 500

tarnenden Samstag, den 30. September fowie Sonntag, den 1. Oktober a% bleibt

i* MM MWn. Springmanns Schuhwarenhaus

. 114.40

.' 21L0 . 144.90 . 127.50