Ausgabe 
26.10.1905 Erstes Blatt
 
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Gießen gebrachte Kranke kommen.

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4- 4.5° C.

4- 0.6° C.

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Es starben an:

Tuberkulose Brechdurchfall Masern Krämpfen Lcbeusschwäche Bruchleiden

Zusammen

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schickte das uos nocti und nun löste der Kunde das LoS ein. In­zwischen war es mit 20 000 Mk. gezogen worden. Der Kollekteur verweigerte Annahme des (Veldes und forderte das Los zurück. Auch dieser Kunde wurde verurteilt, cs herauszugeben. Tas Reichs­gericht war der Ansicht, das; auch in diesem Jolle die Offerte er- loschen, sobald das Los mit einem Gewinn gezogen worden. Noch ein dritter Fall ist intcreffant. Oft spielen mehrere ein Los ge- meiuschastlich. Tie Cache ist klar, wenn fic in der einheimischen Lotterie spielen. Bekanntlich ist aber das Spielen in einer aus­wärtigen Lotterie verboten. Trotzdem wird dadurch der Anspruch aui den Gewinn nicht verwirkt. Tas hat das Reichsgericht wieder­holt ausgesprochen. Ein Beklagter spielte mit dem Kläger ein LoS einer ancwärtigen Lotterie, es rourbc mit einem Gewinn von 150 000 Mk. gezogen. Ter Beklagte, der im Besitz des Gewinnloses den Gewinn eingezogen hatte, winde verurteilt, die Hälfte an den mitspielenden Kläger Hera»,Szr,zahlen. Ein Teilnehmer an einem gemeinschaftlichen Spiele in einer auswärtigen Lotterie kann den anderen zwar nicht auf Zahlung des versprochenen Anteilpreises verklagen; das Spielen ist verboten, deshalb ein Verlangen mit zuspielen und zu zahlen, unerlaubt; der Richter kann nicht zu einer verbotenen Handlung verurteilen. 9"- :----1 v °

vom

2.15. Jahr

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D12/10

; Erwachsene: im

1. Lebensjahr:

Höchste Temperatur am 25. Oktober

Niedrigste am 25.

entstand wahrend der Verhandlungen zwischen Bürgermeister und Stadtbaumeisier wegen der Verzögerung der Abrechnung über die Kosten für den Wasserhochbehälterbau mit Gegen­überstellung der Voranschläge. Gine ganze Reihe schriftlicher Aufforderungen hierzu hatte der Stadtbaumeister unbeachtet gelassen. Stegmann betonte, daß das dienstliche Verhalten deS Stadtbaumeisters in dieser Angelegenheit einmal wieder so recht zeige, welch unüberbrückbarer Gegensatz in der Ge­schäftsführung zwischen ihm und dem Stadtbaumeister be­stehe. Während der mehrstündigen Aussprache bemerkte Gemeindcvertreter Baudert, er habe die Ueberzeugung ge­wonnen, daff die zwischen dem Gemeindevorstand und dem Stadlbaumeister bestehende Disharmonie nicht von heilsainem Einstuff auf die Verwaltungsgeschäfte sein könne und der Gemeinderat daran denken müsse, Abhilfe zu schaffen. Man höre jetzt in der Bürgerschaft aber auch gar zu viele

Meteorologische Beobachtungen

der Station Greffen.

aawechselungsreiche Unterhaltung.ltu .,

auch die beiden Kriegshelden schon seit mehr als 25 Jahren konstatiert werden, an deren Folgen die Mutter und das

in Nahrung setzenden Sägemühle bricht nun cme§ Tages

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stellten Kommode vor. lieber die Ursachen des andanernden des Kurses w (

ber daff nach sever Staatsanleihen i)t der Präsiden t der ReuWbank Tr. Ko c ,

öcr E.itzung, vne nuu) . toorbtn ^rt criter Stnic grbt er der Vorliebe des P" ;enstück tn unred- für Dividendenvaviere die Schuld daran. Tiefe,Vorliebe

*' d.... Jndustriepapiere wird naturgemäß don dem großen, Aw-

w e g g e n o m m c n schwuna, in dem sich gegenwärtig Industrie und Handel b-- lmden, . ' m-^nnd- unterstützt Um dem Rückgang unserer Anleihen entgegen-uimrken, . e§ der Verhand- , Einrichtimgen. getroffen, du- es-den .K-Mtalisten

erleichtern sollen, ihr Besitz m deutschen^StaatsaNleihen m das Staatsschuldbncb eintragen zu lassen. Sodann ist rwr einiger Zeit eine ausgiebige Knpitals-rhohungbei der Komglichen See- Handlung in der ausgeivrochrnen Absicht «folgt, dieses stinit dadurch in den Stand zu setzen, den.Kurs unterer An- eihen geeignetenfalls durch LntervrntwnSkause zu^stutzen. Auch sucht dst Seehandlung diese Anlage in unseren Staatsanleihen zu fördern, indem sie den Ankauf biqer Papiere provisionSfrei

ausfuhrt. Zur Hebung unserer Anleihen ist auch empfohfest norden, auf gesetzlichem Wege die Sparsasleu ainnweisen, ihre verfügbaren Mittel mehr als bisher in Staatsanleihe anzulegen. Indes stieß diese Anregung im preußischen Herrenhaus auf den Widerspruch mehrerer Oberbürgermeister. Wenn nun auch zu- zugcben ist, daff die Gelder der Sparkassen teilweise oder vm> zugsweise lokalen Zwecken zu dienen haben, so wird dennoch zst erwägen bleiben, ob nickst die Sparkassen durch Gesetz angehaltest werden sollen, einen Teil ihrer Gelder in Inhaberpapieren! besonders in unseren Anleihen anzulegen. Einen kräftigen Er­folg wird man sich von der Wirksamkeit dieser Mittel allerdings! kaum vcrsrrechcu können. Umsomehr wird von Seiten der dazu berufene>i Behörden der Frage, wie sich unser Anleihemarkt in der im nationalen Interesse offenbar erwünschten Weise heben ließe, andauernd die lebhafteste Ausmerksamkeit zugewendet.

Märkte.

Gicffeu, 26. Okt. Marktbericht. 9htf heutigem WocbenmaE kosteten: Butter pr. W 1.101.15 Mk., Hühnereier 1 St. 8-9 Big. 2 Stck. 00-00 Big.. Gänseeier 1500 Dia., Enteneier 67 Psg., Käse pr. Sick. 68 Pf., Kasematte 2Stck. 56Big. Erbsen vr.Liter 21 Psg., Linsen vr Liter32 Psg., Taubenpr.PaarO,80-0,90Mk., Hühnerpr.St. 1,001,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,801.80 Mk., Enten pr. Stück 1,802,20 Mk., Gänse nr.Pfd. 6075 Pfg., Ochsenfleisch pr. Md. 7-)82 Pfg., Kub- und Rindfleisch pr. Mund 7072 Psg., Schweine- »leisch pr. Pstmd 8090 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psund 94 Psg., Kalbsteiich pr. Pid. 70-80 Psg., Hammelfleisch pr. Pstmd 5076 Psg. Welsche per PstmdKartoffeln vr. 100 Kg. 5.005,50 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00-6,00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., Aevsel ver Mund 10 bis 25 Psg., in Körben 00 Mg., Nüsse 100 Stück 30-40 Psg., Birnen per Zentner 8 bis 10 Mk. Weißkraut 0.070.10 Mk. Marktzcit 82 Uhr.

Limburg a. d. L., 25. Olt. Fruchtmarkt. Durch» schnittspreise pro Malter. Roter Weizen 14.50 TIL, weißer Wetzen 00 00 Mk., Korn Mk. 11.60, Gerste 00.00 Mk., Haler, alter, 7.56 Mk., neuer 0.00 Alk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Alk.

Wölljkiltlit kMkMt htr TodesM inber Slnbt ®ie§rn

33. Woche. Vom 13. August bis 19. August 190o.

Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 linkt. 1600 Mann Militär)j

Sterblichkeitsziffer: 20,41

nach Slbzug von 3 Ortsfremden: 14,84 %».

0 Kinder

Kerichtslaal.

Posen, 24. Oft. Tas Kriegsgericht verurteilte den Leut­nant von Leckow vom 56. Fusartillerie-Negt.. der am L Okt. in Lissa den Hausdiener Resch nachtS bei einem Renkontre getötet hatte, zu drei Wochen und einem Tage Ge­fängnis wegen fahrlässiger Tötung.

L y ck, 23. Oktober. Die des © a 11 e n m o rdes angeklagte Wfttwe des Kausmamts Manco wurde, da die Geschworenen dis Schuldsrage verneinten, vom hiesigen Schwurgericht srerge- p r o ch e it.

Eine eigenartige Lücke ist im Bürgerlichen Gesetzbuch entdeckt worden. Wird nämlich von enter tjrau, die sich n a ch A u s l ö s u tt g derEhe w i e d e r v e r h e t r a t e t bat, ein Kind geboren, so gilt das Kind, wenn es innerhalb 270 Tagen nach Auflösung der früheren Ehe geboren wird, als Kind des ersten Mannes, wenn es später geboren wird, als Kind des zweiten Mannes. Nehmen wir nun an, das; die Ehe geschieden wurde und der erste Mann wegen langer Abwesenheit, unbekannt wo gar nicht der Erzeuger sein kann, so kann der Fall emtreten, das; das Kind als solches des ersten Mannes gilt, während es vom zweiten Manne erzeugt ist. Ta im Fragefall eine Anfechtung der Ehelichkeit des Kindes, ztt der mir der erste Mann mittels Klage betagt ist, ausgeschlossen ist, so fehlt es an einem Mittel, das Kind rechtlich zu einem ehelichen Kinde des Erzeugers zu stempeln. Allein auf dem Wege der Annahme an Kindesstatt kann hter ge­holfen werden.

Htniversttäts-Nachrichfen.

Ter Provinzialscbulrat bei dem Provinzialschulkollegim^ zu Münster i. W. und Direktor der Wissenschaftlichen P^üsU üugskommission daselbst Dr. Paul Caner ist zum ordentlichen! Honorarprofessor in der Plfflosopbstchen und Naturnnsienschafv- lieben Fakultät der dortigen Universität ernannt worden TenJ Privatdozenten in der Philosophischen Fakultät der Papern1]; 3it Berlin Dr. Friedrich Franz Martens tst das Pradtkast Professor" beigelegt worden. Der Oberbibliothekar an der! Königlichen Bibliothek Prof. Dr. Ludwig Stern ist zum M- teilungsdirektor an der Königlichen Mbltothek m Berlin a> nannt worden.

Gallensteinen _______

Summe 11 (8) 3 (3) o .

Anm.: Tie in Klamment gesetzten Ziffern geben an, wie otei der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach

r. .. ' Kind zugrunde gingen.

wegen geringfügiger Lohndifferenzen em Streik aus. ~>ic * Das Budget für den Harem des türkischen beiden Veteranen, die bis dato mit ihren Einkünften durchaus beläuft sich auf die nicht unbeträchtliche Summe

zufrieden waren und auch ihren Familien ein sorgenloses ! go Millionen Mark jährlich. Etwa 100 Frauen scheiden Leben bereiten konnten, werden von Streikposten, welcge die . au§, um sich zu verheiraten, tvobei dann jede

organisierten" Arbeiter und qualifizierten Sozialdemokraten l Mitgift von 150000 Mark erhält, aber doch sind nie aufgestellt haben, unter den wohlklingendsten, überzeugendsten I a(g zoo Frauen in dem Harem. Jeder

und scheinbar auch zu verwirklichenden Versprechungen oon yCQmte |trcßt danach, seine Tochter in den Harem zu bringen, ihrem Vorhaben, ihrer Arbeit nach wie vor nachzugehen, sehr L nn . bc e>can ^at ^hn Dienerinnen, einen Wagen mit vier energisch abqehalten. Durch ihr Fernbleiben von der Arbeit m- ben unb übcrbieS die Möglichkeit, Einfluß auf den Sultan haben nun diese beiden bisher monarchischen Mitglieder sozial- gewinnen.

demokratischen Zielen und Bestrebungen gehuldigt, stnd

Neihe^ der Sozialdemokratie eingerückt und haben si» baJgaiiM und Verkehr. Dolkswirlschast. durch auf Grund der Vereinsstatuten die fernere Mitgliedschaft ReiKsbank. Am 4. November wird in Bensheim des KriegeroeremS verwirkt. So werden die Helden oon eine von der Reichsbankstelle tu ^armftabt abbängtge Retchsbank-

J R7f)/71 ,,atcrlandslosen" Gesellen ge- Nebenstelle mit Kasseneinrlchsimg und beschranktem Giroverkehr er- 1865 und 1870/71 zu wvatcLianD5iO]cn ge --.Werden Wechsel auf Bensheim und den Nachbarort Auer-

fiempeltl hach, welche nach dem 3. November fällig werden, kaust ine

.. ..... ~ Neicksbank von jetzt ab an

vrrnrni-cLLeS. Früher I. Kurz u. Co., letzt Barn ch Stra u Tas

... unter der Firma Albert Kaiffmann Nachfolger I. Kurz u. Co.

'Bürgermeister und Stadtbaumeister. x)m in Gieffen betriebene Bankgeschäft hat Herrn Jul. Kurz

Gemeinderat der thür. Stadt Apolda kam es zu unlieb- die in Marburg und Franffurt a M. domiellierende Firma f«nu-H Aus°inand°rs° hu Hfl en, bei denen Erster iXtaJ

Bürgermeister Stegmann und Stadtbaume.ster Meyer stark ^^ovemvor und Fortführimg der GeUäfte der-

beteiligt waren. Dazu kam noch, daß der wichtige Akten- ^hen eine Niederlassung seines Bankgeschäftes. Zur Vertretung band zu dem aeheimen Beratungsgegenstand:Nichtig-! neuen Firma sind als Inhaber berechtigt die Herren Baruch spr-chun-, dor Waffc-workskafl- 1903« °nS bem««tofienen ggu|,

Gemeinderatszimmer auf imerklailiche Weise abhanden ge- Wendel^und Albcrt Frank, denen zu diesem Ztvecke Prokura kommen war und trotz allen Suchen? verschwunden olicD.i

Erst später fand sich da? Aktenstück in einer verschloßenen^ 3llTn Kursrückgang unser er S t a a t s a nie i h en. Schiiblade einer im Bauamt ausgestellten Kommode vor.

Bürgermeister Stegmann erklärte in t

den gegebenen Umständen dieses Aktenstück in licher und unehrlicher Absicht aus dem ver schlossenen Gemeinderatssaale i und in das Versteck gelegt worden sei, um lung zu entziehen. Um in der Oeffentlichkeit aber nicht cm Mißtrauen auskommen zu lassen, beantragte er diese Ange- segenheit öffentlich zu verbandeln. Hierbei stellte sich heraus, daß beim Bau des Wasserhochbehälters Nebenarbeiten, wie Wafferzukeitung zur Bauausführiing, Kanalisation-- und Ausschachtungsarbeiten :c. sehr beträchtliche Uederschreitungen entstanden waren. Eine unangenehme AuSemandersetzung

[X, 26. Moder 1905. teilnf fimer ernMÄl t der PostverwaltiMü w- a5) Fonncn Teilnehmern ffiqlicfi ober xtttlfi* , ein für allemal anmcltz in Vorrang bei der st- ,üfier anderen ®efo^ iraebcnen Zeit angemel ' l,,ng der Verbindungen r daher nick gerechnet wr nahmsweise statt eine? p Gesprächs ein tan^ aus angemeldeten W

dem Amt- b-l«dnS

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% .Md Stevlmlkch w'.e sich der Moe!.

E. Cs wird von einen 'ft bQB her erife ^ft fln, Reklame für die Ware q» e 'nen in Gießen neben moS früher iindenkbar gt. m ivreting Vormittag ihrer pie ffonhirreni der etnv Wft nicht ruinieren tviit, fier zu bejahen, sss hni^ fit etwa der Mittelstand abgekauft habe, sondern d mden Leuten bestanden, fi: legenheit aarnicht fiei^-iF- rten sich dahin, es sei ff nenz macke. Ta mitgel--'1 chhandels für Rechnung k , wird ein Beschluß nifr

u§ her Weriammluw m: 9?emmmfung afaufyiltr ng btfääftigtn soll. T mit der Feststelftm^, eiten der Stetot d bewiesen.

uetvvivi.* - Aber Eigentum und das Klagen auf das Bauamt häilfcn. Zuletzt bervilligtc

Pli teigen tu m an einem Lose einer auswärtigen Lotterie kann EZemeinderat die beim Wasscrhochbehälterbau entstandene : man erwerben; das versiotzt nicht gegen das Gesetz. Jeder ..

Milspielende hat deshalb einen Anspriich auf anteiligen Gewinn, ucocqcqrcmmg. .

Ter Spieler, der vielleicht zufällig im Besitz des Loses ist und den! Tenjentgen, die nicht alle werden, nili

Gewinn eiugeaogen bat, kann sich nicht darauf berufen, das; das nach dem Beispiel der spanischen Schatzgräber jetzt auch ; Spielen in einer auswärtigen Lotterie verboten sei und der andere ein Dr. ö. M. Mc. Carthy in London, 324 Mile End deshalb keinen Anspruch auf Gewinn habe, weil das Spielen Road, Gelegenheit geben, ihr Geld loszuwerdcn. Wie näm- : verboten sei. Civil- und Strafrecht stehen in Widerspruch. In voni Lchwarrwald berichtet wird, bietet der Schwindler ' der Regel kann man Eigentum aus Grund einer strafbaren Handlung cin Amulett als'Scclenmineral^ an, durch das man mit nicht erwerben. irgend jemand eine Sc e le n v e r wa n d t s ch a f t Her-

Gr il n berg, 23. Okt. Cm heitcreS Stückchen Hellen könne Es heißt dann in seinem Brief:Durch ein spielte sich kürzlich auf unserem Bahnhof ab. Kam da ein Geheimnis, da-? nur den Seelenverwandten bekannt gegeben Vogelsberger Bauersmann mit dem Zuge an und wollte nach werden darf, können Sie ohne weiteres mit jedem Seelcn- Grünberg. Er lief auf dem Bahnhof hin und her, fand aber verwandten in Verbindung treten. Sie finden mühelos den keinen Ausgang. Dies wurde von einigen Leuten vom Fenster Weg zum Glück, zum Reichtum, xum Erfolg, zu Ansehen des Wartesaals auS gesehen und sie riefen dem Ratlosen zu, und Macht und Liebe! Um in die Seclenverwandtschaft wo er hinwolle. Als ihm auf die Antwort ,Ei nach Grün- einzutreten sind nur einmal ^hn Mark als Ein­berg- der Bescheid wurde ,Da seid Ihr ja", fragte er: ,Wo FünfmarM)cinen mit Ihrem Namen und

kommt mer da rem?" .Hier", sagte der Bahnhowwirt, wo- Dresse ^cr Brief muß mit 23 Pfg. Porto frankiert werden rauf sich der gute Mann anschickte, durchs Fenster 'n den wiegen!) Die Seclenverwandtschaft

Wartesaal zu klettern. Als ihm dies mit hilfereicher Unter- ermöglicht ein Eindringen des Geistes in die Seele des stützung gelungen war und er sich nun im Wartesaal befand, andern nnb Sie können mit Ihren Freunden, eben durch das meinte er: »Jetzt sein aich hie, wie komm ich aber Seelcn-Amulett, selbst über viele Kilometer lange Strecken wieder naus?" (Gr. Anz.) in Verbindung bleiben! Das Seelen-AMulett schützt den

Oluf, d-,n Sckilikerland 24 Okt Wie die K-rank- der sich davon überzeugt hat, vor jebetn bösen Ctnstuff furtW miiteKt ^ ^«r'ei^Biienbalin^t

Fulda m seiner letzten Sitzung auf alle früheren Projekte ^i^^e Wer sich schnell entschließt, wird es nicht bereuen! wegen Schwierigkeiten verzichtet und strebt setzt den $oii galten Sie jedoch gerade nicht im Besitze des Eintritts­einer neuen Linie an, die sich durch das Fulda- und Feldes sein, so tun Sie gewiß kein Unrecht, sich für eine Lüdertal zieht, die halbe KreiSgrcnze bestreicht, das jg michtige Sache das Geld von einem Freunde zu borgen!" Schlitzerland erschließt und durch den Vogelsberg nach Ta Mr. Carthjl jedenfalls nicht nur in Baden, sondern Freiensteinau geht. auch anderwärts Dumme sucht, sei hternut ausdrücklich

? Aus dem Scheldetal, 23. Okt. Mit großem vor ihm gewarnt . T ,. 2

Interesse sieht man der direkten Verbindung unseres Dre Banditert Bandstraßen und rn cnt- Scheldetales mit der Hauptbahn Gleßen-Deutz ^Anen Wohnungen zu rauben. Aus Sevilla wird ge- entgegen. Man hat alsdann nicht mehr nötig, um beqpiel§- meibct, daß dort eine große Aufregung herrscht, weil eine weise nach Gießen zu gelangen, vorerst die Sackbahn Ober- howaffnete Bande von 57 Mann aufgetaucht ist, die im scheld-Dillenburg zu benutzen. Bei dem an der Hauptbahn Zentrum der Stadt, oft am Hellen Tage, operiert. Ein gelegenen großen Dorfe Niederscheld ist eine Unterführung Kaufmann, der im Eredit Lyonnais einen Wechsel über in der Weise in Aussicht genommen, daß der Bahnsteig für 5000 Pesetas eingclöft hatte nmrde von Banditen dieser die Äiiae der Richtung Dillenburg-Deutz links vorn Durch- Summe beraubt. Mali glaubt, die Negierung wird zur «an, unter her H.«pib°hn, der Bahnsteig für bie 3ü3e na J beä KSWÄÄ

ber ^'blk°ruug Hehler unb H°lf-rshrlfer brr

eine Blockstaiion verbunden werden, um die Bahnhöfe Dillen- , Der schlechte Zahn. In Erfurt starb vor einigen bürg und Herborn zu entlasten. Tagen in einem Krankenhause eine junge Frau an den

Kassel, 24. Oft. In dem unweit von Kassel gelegenen ry0(qcn cjner Blutvergiftung. Die eigentliche Ursache war kurhessischen Dorfe Ob erkaufungen leben zwei Veteranen ^'eitrig? Entzündung einc§ fauligen Zahnes, aus den Feldzügen von 1866 und 1870/71, die einerseits wochenlanger rasender Schmerzen konnte sich die Frau

das Glück gehabt haben, unversehrt zu den Ihrigen vorn ! entschließen, den Zahn entfernen zu lassen, da sie in

Schlachtfelde zurückzukehren, andererseits aber genötigt sind, ft Aberglauben befangen war, daß bei Schwangerschaf noch in ihren alten Tagen im Schweiße ihres Angesichts ols ft^^ ^hnoperation gefährlich und deshalb zu unterlassen sei. Sägemüller ihr Brot zu verdienen. Diese^ beiden suchen und I bie Unmöglichkeit, ihren Mund zu öffnen, infolge finden schon seit ca. 30 Jahren in den Vereinsabenden und DZeitcrverbreitung der Eiterung, zwang sie, ärztliche Hilfe in Veranstaltungen des Kriegervereins in dem betreffenden Orte Anspriich zu nehmen. Die Beseitigung der Ursache kam zu

Unter den Arbeitern der unb e5 milg|e nach kurzer Beobachtung Blutvergiftung

Oktober 1905.

Barometer auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke

Wetter

2»s

750,4

4- 4,0

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9

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Klarer Himmel

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754,7

-0,9

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2

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