roefenen Gäste
zusiellen sein.
** Die
reien zu leiben. _ rv. . , _
Neuerdings hat sich sogar eine, ttne es flßemt, mit umfang- reichen maschinellen Einrichtungen ausgerüstete Gefangnis-Tnucke- rei ungeschickt, bas Geschäft im Großen zu betreiben., ^tie ®irefa tion eines Gefängnisses in bet Rhein Provinz zeigte in gedruckten Rundschreiben, die sie an die Behörden vieler Preußiicker Prv- vinzen versendete, die Errichtung einer Druckerei und ^ouefc-
imb alle Einwohner niederzumachen, wenn sich das Dors nicht als bulgarisch erklären sollte. Fünf angesehene Emwohner wurden fünf Tage später in dem Dorfe Startziovv ermordet. Am 8. Juli töteten Bulgaren zwei Brüder aus Rayovitza. Die'c Nachrichten riesen in argß.' Errea'lua bej^or______
AnsLand.
Stockholm, 2. Aug. Das soeben n eu gebilbe t e Wl i - ä i ft e r i u m ist ein Koalilionsministerinm. Ministerpräsident I Lundeberg, per Vorsitzende des Speziallomitees des Reichs-1 tages für die'Unionsfrage, der Minister des Jniiern Widen, Land-I Wirtschaftsminister Petcrsfon, Kultusminister iöammerskoeld repräsentieren die konservativen Parteien der ersten und zweiten I > Kammer: Finanzminister Vicsert und der Führer der liberalen I Partei Minister ohne Portefeuille Staaff die liberale Partei:! Minister des Aeußeren Grai Wachtmeister, Justizministcr Berg! und Kriegsminister Tingsten sind Männer von gemäßigten Anschauungen : Marinem in ister Lindmann und Minister ohne Porte-1 feuille Vetorssmi sind ohne hervortretende politische Färbung.
Brussel, 2. Aug. Ein sehr zahlreiches Publikum wohnte! gestern der von der Ärbeiterpartei einberufenen Volksversamm-! hing bei, in welcher über die Lallnng betreffs der Befestig- nngs- und Lasen bau ten Beschluß gefaßt werden sollte.! Lubin und Vandervelde erklärten, die Sozialdemokraten seien! bereit, die Kredite zum Ausbau des Losens zu bewilligen,! die Militär-Kredite aber würden sie verwerfen, besonders' solange die Regierung nicht die persönliche Wehrpflicht eingeführt habe. I Vandervelde richtete sich in scharfen Worten gegen die Haltung des Königs in dieser Frage ur-b warf ihm vor, seinen Einfluß zur Durchsetzung persönlicher Wünsche zu benutzen. , .
Paris, 2. Ang. Der „Ganlois" erklärt, die deut sche Regierung habe sich auf diplomatischem Wege bei der französischen Regierung beschwert, daß einige französische Offiziere ollznhäusig ihre in Elsaß und Lothringen lebenden Familien besuchen. Der „Ganlois" sagt, daß män in Frankreich den deutschen Offizieren die größte Bewegungsfreiheit gestatte. |
— Das „Echo" veröffentlicht folgende Mitteilung: In biblo-' Uiatischen Kreisen bespricht man eingehend die freundschaftliche Laltung, welche Deutschland gegenüber Dänemark und Belgien an den Tag legt. Man hält es für besonders bemerkenswert, daß die deutsche Flotte nacheinander in belgischen und dänischen Lösen vor Anker gegangen ist und daß die deutsche Presse eint sehr zuvorkommende Sprache führt. Die Taktik, die Denffchlimd dabei verfolgt, scheint darin zu bestehen, sich die Sympathien dieser beiden Nationen zu sichern für den Fall eines bewaffneten Konfliktes zu Lande und zu Wasser, bei welchem diese beiden Nationen Deutschland gegenüber eine aus-
Ans MM und Land.
Gießen, 3. August 1905.
•• Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Am heutigen zweiten Ziehungstage der 3. Klaffe der 6. Lotterie fiel die Prämie von 75 000 Mk. auf Nr. 86491 (nach Köthen in Anhalt), ein Gewinn von 25 000 Mk. auf Nr. 85908 (nach Mainz), ein Gewinn von 5000 Mk. auf Nr. 10766, Gewinne von je 1000 Mk. auf Nr. 74637 75503. (Ohne Gewähr.)
" Beim Radrennen um das „Goldene Rad von
Kirche unb Schule.
— Der Verband deutscher evangelischer Pfarrervereine wird seine nächste Verbandstagung am 5., 6. und 7. September zu Neustadt a. Hardt halten. Wir nennen aus der reichen Tagesordnung nur die Gegenstände der Beratung: Militärpflicht der Geistlichen; in welcher Richtung ist das gegenwärtige geistliche Gerichtsverfahren einer Reform bedürftig und fähig? Gründung einer Preußengruppe. Vertretung erkrankter und beurlaubter Pfarrer. Welche Erfahrungen sind bisher mit den Sterbekassen der Pfarrervereine gemacht worden? Beitritt des Verbands zur Zentralstelle für das evangelische Deutschland. Gründung einer Feuer- und Haftpflichtversicherung. Vorgehen gegen den Simplicissimus. Verbot evangelischer Schriften für die | Kolportage usm.__
stadt ein Gesamtbild geben soll. Der Großherzog hatlMillion Einwohner fehlt.
die Ausstellung gestern besichtigt. Von morgen ab wird sie D i e Taba kdv se. Eine Beleidigung ganz eigener Art, wobei dem allgemeinen Besuch zugänglich fein. es sich um Entscheidung der Frage: ,Ist ein Eisbahn-
Frankfurt, 3 August.' ImStorch" hielten gestern rÄ
abend eine Anzahl Metzger, die der Fleischer-Innung Punkt gen. Müller aus Pirna bestieg am 3. Dezember v. I. in nicht angehören, eine Versammlung ab, in der die Gründung „Edle Krone" den von Freiberg nach Dresden fahrenden Per- einer Biehversicherunq auf Gegenseitigkeit be= ioncn5ug Gr nafm in einem Sagen, bejfen Weile burdyemm schloss-" wurde. Die Nich.lnnungsmitglieder haLu in der ffZÄÄÄ"
letzten Zeit einen schweren Stand. Die am frankfurter auf der Vorderseite eine nackte weibliche Person aufwies, und Biehmarkt tätigen Versicherungsgesellschaften erhöhten ihre nachdem er selbst eine Prise genommen, bot er auch feinen Nack- Prämien, die Händler verweigerten die Währschaft für ge- dam rur Reckten und zurLinkrn eine solche am Im Abteil be- tAkUjU« ft,«..* Tauben fick nun einige Domen, welchen der Reisende ebenfalls
fetzliche Fehlet. Die Metzger hatten also, wollten ftc md)t ^akdose reichte Diese entsetzten sich über das die Dose die hohen Pfannen der Dersicherungsgesellfchaften zahlen, „schmückende" Fmuenporttät und beschwerten sich über den Fahr- ein hohes Risiko. Die Prämiensätze der zu errichtenden gast, dessen Personalien später auf dem Dauptbahnhof Dresden Versicherung sollen für Kühe fünf, für Bullen vier und für m)gestelltwuttxm Ter Reisende wurde nun wegen /Sittlich- r,cty)keitsvergehenr unter Anklage gestellt und sowohl vom-Lckwffen- Rmder drei Mark betragen. Mit der Versicherung, der sich Pirna als auch vvm Landgerickt Dresden verurteilt wegen
I gleich 47 Metzger angefchloffen hatten, soll eine Vereinigung l öffentlicher Beleidigung. In seiner Reviswn machte der Anac,
fkript vom 3. Mckrz enthaltenen Weisungen Übereinstimmr, ging die Konferenz zur Beratung der einzelnen Arttkel icker.
Dem Präsidenten des Moskawer Landschaftsamtes Golowin wurde vom Minister Grasen SolskN bed^ltet, daß Reformen erst nach Beendigung d/s Krieges vorgenommen werden würden. 'Auf Golowins Klagen beim Generalgouverneur Trepow darüber, daß die Moskauer Polizei sich während des Sem st wo kon gre s s e s Uebergrisfe erlaubt habe, antwortete Trepow, der SumgreB sei ungesetzlich zusammen getreten, ebenso wie verschre- dene "Anträge des Kongresses das Bestehen des ^taats- systems gefährdeten. Golowin hat die Ueberzeuguna, daß gegen die Teilnehmer des Kongresses ein gerichtliches Verfahren ein geleitet werden wird.
Galizischen Blättermeldungen zufolge wird in diesen Monaten in einer noch zu bestimmenden Stadt Rußlands eine Zusammenkunft sämtlicher in Rußland nicht anerkannten Nationalitäten stattfinden, um über die Frage beraten, wie diese Nationalitäten sich zum Verfassungs-Pro-1 gramm stellen und auf welche Weise eine nationale Autonomie erstrebt werden könne. _
Aus Sosnowice wird gemeldet: Das Zentralkomitee der sozialdemokatrischen Arbeiterpartei wird den allgemein e n 'Ausstand proklamieren, damit die achtstündige 'Arbeitszeit von den Verwaltungen anerkannt wird. Aus .der Rudolfgrube stellten nachts die Arbeiter die Arbeit em.
Die 'Arbeiter der Waggonfabrik Phönix, der ?yabTir Etna und anderer Betriebe in Riga streiken seit drei Tagen. I ,00 Streikende zogen, revolutionäre Lieder singend und „Nieder mit dem Krieg, es lebe die Revolution" rufend durch die Straßen. Es wurden rote und schwarze Fahnen mit revolutionäreii 'Aufsckristcn entfaltet. Die Menge wuchs lawinenartig au, sodaß der Straßenbalmverkehr eingestellt werden mußte. In der Pernauer Straße kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Demonstranten und Kosaken, wobei zahlreiche Personen verletzt wurden.
Während der Beerdigung eines von Kosaken erschlagenen Fuhrmanns veranstaltete die revolutionäre Partei auf dem Friedhöfe in Li bau eine regierungsfeindliche Demonstration. Etwa 3000 Arbeiter waren versammelt. Es wurden revolutionäre Reden gehalten, in denen die 'An- wesenden aufgefordert wurden, die Sozialdemokratie in! ihrem Kampf gegen den Msolutismus zu unterstützen. Auf die einschreitenden Gendarmen wurden aus der Menge Re- volverschüsse abgefeuert, wodurch zwei Gendarmen getötet wurden. Viele Arbeiter wurden von den Gendarmen verhaftet. Schließlich schritt Militär ein und stellte die Ruhe wieder her.
"Aus amtlicher Quelle wird gemeldet, daß es den meu- ^ernden Matrosen vom „Pot em kick", die in Rumänien verblieben, recht schlecht geht. Es gelingt ihnen schwer, Arbeit zu erhalten, da die rumänischen Arbeitgeber einen schlechten Einfluß auf die heimischen 'Arbeiter fürchten. Zum Herbst dürste sich die Lage der Matrosen noch verschlimmern.
Bei Skalmierzvce in Oberschlesien wurde an der Grenze ein etwa IZsähriges Mädchen, Tochter eines Knechtes, die mit anderen Kindern auf dem Felde 'Mehren sammelte, von einem russischen Grenzsoldaten auf preußischem Gebiet erschossen. Zu einem Eingreifen der rflissischen Grenzwache lag nicht der geringste Anlaß vor, sodaß Man annimmt, daß der russische Soldat sich entweder in einem unbegreiflichen Irrtum befunden habe oder seiner Sinne nicht ganz mächtig gewesen sein muß.
schlaggebende Rolle spielen würden.
Sofia, 2. Aug. Amtlichen Nachrichten zufolge drangen aus der Umgebung der m a z c d v n i s ch e n Stadt Wodena über tausend I Bauern, nachdem sie die ErMearbeiten im Sticke gelassen hatten, mit .Kind und Kegel in die Stadt ein, weil sie von den türkischen Behörden und der griechischen Geistlichkeit gezwungen werden sollten, sich bei der jetzt vorgenommenen Volkszählung als Griechen zu bekennen. Wodena versorgte beim ersten Ansturm die Bauern mit Brot und Unterkunft. Sie nnrtben aber türkisckerseits '-se zwangen, von weiteren Lilfeleist- ungen abzusehen, bamit die Bauern zur Rückkclw veranlaßt mürben Da die Bauern indes die Rückkehr verweigern und voraussichtlich zum offenen Aufruhr schreiten werden, sind bluttae Ereignisse in icnem Gebiet zu gewärtigen.
Belgrad, 2 Aug. In der Gegend von Ljuma in Alt-! serbien kam es zwischen zwei albanesischen Stämmen wegen Blutrache zu einem blutigen Zusammenstoß, in dem über dreißig Albanesen gefallen sind. Die türkischen Behörden mischen fick in solche Blutfehden der Manescn nickt ein.
Sal oni k, 2. Aug. Eine bulaarn (bc Bande und Bauern griffen das türkisch Wackthaus bei Radovitschte östlich von Istip an, m a ch t e n 40 S v l d a t e n n i c d e r , verbrannten das Dorf Radomir und zerstörten den Telegraphen
Athen, 2. Aug. (Agenec Haoas.l Nach einer Meldung aus SerreS suchten kleine bulgarische Banden griechische Dörfer heim, um die Einwohner zu zwingen, sich als Bulgaren in die VolkszählnngSliste einzutragen. Am 1. Juli Überriel eine bulgarische Bande das Dorf Ravondo, folterte fünf der anaeschenften Einwohner, drohte das Dorf in Brand zu stecken
der Nichtinnungsmitglieder verbunden werden. (F. Z.) — Im Rangierbahnbos des Hauptbahnhofes entgleiste heute morgen um 5 Uhr beim Rangieren ein Personenwagen und sperrte die Ein- und Ausfahrtgleise nach Mainz und dem Ried, so daß der bereitstehende Kölner Schnellzug um 5V2 Uhr nicht abgelassen werden konnte. Statt dessen wurde ein neuer Zug zusammengestellt und mit einstündiger Verspätung abgelassen. Die wichttgsten Postsendungen wurden in eine Personenabteilung umgeladen; Pakete konnten keine Beförderung mit diesem Zuge finden. Die Züge von Mainz und Mannheim wurden auf den Limburger Bahnsteig eingestellt. Um sieben Uhr war daS Verkehrshindernis beseitigt.
♦* .HI eine Mitteilungen aus L e s se n und den N a ch b a r ft a a t e n. Aus der Gewerkschaft L e l d b it r g bei Langendiebach, Kreis Hanau, wurden zwei Bergarbeiter durch S p r e n g g a s e getötet. — In M ü n fter bei Lick ertränkte fick der 71 jährige Landwirt Schmink in dem Eschersbach. -L.as drückende Alter und Nahrungssorgen haben den alten Mann in den Tod getrieben. — Ter auf dem Schloßberg bei Ulrichstein in der Schloßruine im Bau begriffene Aussichtsturm tehrettet so rüstig voiivärts, daß seine Vollendung wohl in 4 5 Wochen ru erwarten ächt. ---------—
Gefängnis-Konkurrenz.
In den Kreisen der Gewerbetreibenden ist ^berechtigterweise, schon viel über den Wettbewerb, der ihnen durch die Beschäftigung der Gefangenen mit gewerblichen Arbeiten bereitet wird, geklagt worden. Die Schritte, welche gegen eine solche Sckwdigimg der freien Gewerbe von verschiedenen zur Wahrnehmung gewerblicher Interessen berufenen Körperschaften getan nrorben und, haben leider bisher noch nicht vermocht, eine durchgreifende Abhilfe herbeizuführen. Auch das Buckchrnckgewerbe hat nach Berichten, welche der Deutsa> Buchdrucker-Verein aus Preutzen, Lessen, Sachsen, aus dem hamburgischen Staatsgebiet usw erhalten hat, empfindlich unter der K'vn kurr enz der in Gefangenen-A nstalten eingerichteten Drucke-
Gießen" startet, so schreibt man uns, der Meisterfahrer von Europa, Georg Drescher-Mainz. Der Start deS sieggewohnten Mainzers dürfte den Kampf um das goldene Rad zu einem äußerst tntereffanten gestalten, da Drescher als unermüdlicher Draufgänger bekannt ist. Jedem Besucher des Nennens ist Gelegenheit geboten, einen Ehrenpreis nach folgendem Modus zu gewinnen: Die Programme sind num-!vinzen versendete, die Errichtung einer Druckerei und -Such- meriert von 1—1000; die gleiche Anzahl Nummern kommen ^lndeve^ Aeffen die feder fachrnämri-
in eine Urne, die drei Teilnehmer vom goldenen Rad von ^)CR Berechnung Lohn sprechen, so daß eS sür Privatdruckereien Gießen ziehen daraus je eine Nummer. Derjenige Programm- nan5 ausgeschlossen ist, mit diesen Preisen konkurrieren zu können, besitzer, deffen Nummer mit der gezogenen Nummer des In den Offerten der Gefängnis-Direktivnwurde ausdruafich er- Siegers übereinstimmt, erhält den ersten Preis u s w. Die Z **
Ehrenpreise sind in dem Schaufenster der Schreibmaterialien-1 $^fert werden, da nur ein Tagelohn von 30—40 Mg. für Handlung Noll ausgestellt. «Abnutzung der Maschineii pro Mann und Arbeitstag berechnet
** Zu „Ilbent ritsch/' und „Bruchpötsche" in unb bad verwendete Material zum ^elbstldstenpreis in Ansatz ge- Nr 175, Blatt 2, schreibt ims „ein langfähriger Abonnent" von bracht werbe, außerdeni aber die Zmendung, der bestellttn ^chen. auswärts: „Von einem Vogel Bruchpötsck>e habe ich,nie etwas in Postpaketen unter DLriUtzung de. M^sun^^ gehört. Doch dürfte vielleickt damit ein Vogel zu verstehen sem, In emer Eingabe hat der^Deutsche^Ubruck^Verein,dem der irt der „Bruck-Pötsche" herumwatet ober sonst zeitwepe Mimstenum Kunern eingehenb dargelegt, solcher ungeheure btrrin treibt Es wäre dabei wohl eher an die an solchen stellen 'schaben burch emen ,olchen Wettbewerb auf Staatt-kol.mi bent wohnende und nach Nahrung suchende Sumpfweihe als an ben Buchdruck- und Buchbindergeiverbe ‘wrben mufe, imb
I roten Milan, die Gabelweihe, zu denken. — Vor längeren Jahren die dringliche Bitte ausgesprochen, den Betrieb dieser E^werve l hörte ich von zwei Herren (der eine war Bergsträßer, der andere in dem bett Gefängnis entweder aanzzu uu t ersagen obgf» Rheinhessen über den Jlbentritsch reden unb zwar in bem einne I einrichten unb beschranken zu lasten, daß bie empfindliche ^cha wie Erecelins in seinem obmhessischen Wörterbuch. Sollte der bigung der steuerzahlendenewerbetreibenden merkwürdige Name nickt von „Elbe", Wasser, und „tretschen", Das Vorgehen des Teufichen Buchdrucker-Verems hat errrra ,,ttoat)d>en" gleich häufig hin unb her (aus und ein) gehen licherweift einen Erfolg gehabt, von loelchem weitere Streike (taufen), gebitbet sein? „Jlbentritsch^' ließe sich dann beuten gern Kenntnis nehmen werben. Das Geiuch nwrde als der am Wasser sich häufig hin unb her Bewegenbe. öo Mimsterium des Innern an den Präsidenten der Kvinglictnn wäre zwischen den beiden Namen, die nach der in Nr. 173 des Regierung, zu deren Bezirk das bett. Gefängnis. 9cW zur Anzeicnrs erwähnten Zuschrift aus Weitersham dasselbe be- Prüfung abgegeben. Hierbei hat fick ergeben, baß die ^lanNn-^ zeicknen sollen, ein Zusammenhang gefunden. Freilich würbe Verwaltung sich nickt auf die Ausfiihning ber ihr zugewiefenM damit gesagt, daß Jlbentritsch ein ivirkliches Wesen sei und Aufträge (Briefumschläge und bergt, kleinere Druckarbeiten) bc* nicht ein fabelhafter Vogel, wofür er doch beim Volke wohl all- schränkte, sondern zur Ausnutzung der Maschinen (.) und der gemein gehalten wird Oder hängt daS sonderbare Wort mit vorhandenen Arbeikskräste sich tatsächlich auch noch nm ^iftrage Elbe" (Elfe) und „Timde", „Drmde" (Unholdin) zusammen?" - auf andere Drucksachen bemüht hat Die Klagen über den für Vi-'lleickt ergreift nun auch einmal ein Fachmann das Wort daS Buchdruckgewerbe fchadigenden Wettbewerb waren also völlig zu dieser Frage, bamit der alte 'Jlbentritsch samt feiner Base, begründet. Die Verwaltung des Gefängnisses ist denn auch der Bruckvötscke ziir verdienten Ruhe kommen kann. angewiesen worden, bis auf weiteres bei Lieferung von i)rua»
•• Aum Rüdesheimer Raubmord, Dem Polizei-! arbeiten die ihr gezogenen Grenzen emzuhalten und von der iwnoAnt?» Krnun in Oestrick soll cs nach einer Meldung ferneren Versendung gedruckter Anerlnetungen «and zu nehmen, seiqcanten Braun in ^eftricy fou cs nacy einer ^ceiounJ Eindämmung, die in diesem Falle gegen
von dort gelungen sein, die Personalien des Ermorde- Gewerbebetrieb einer GefängNis-Verwaltuiig „bis auf ivei- ten fcstzustellen. Zwei oder drei Tage vor Auffindung der teres" verfügt nwrden ist, noch'keine end- und allgemein gilttge Oei^c übernachteten in der Wirtschaft »Zur guten Quelle" in Anordnung zu erblicken ist. so erfüllt es doch mit Befriedigung, Lostrrch vier durchreisende Handw-rkSburschen die sich unter d°ß dEit^r [UTÄSÄSVS t folgenden Namen m das Fremdenbuch emtrugen: 1. Zo- maßgebender Seite eine grimdsätzlichc Billigung erfahren hat. bannes Haingärtner, Spengler aus Neuffen (Württem- Wenn auch alle anderen Gewerbe, die unter der Gefängnis- bero) 2 Ernst H auch, Bäcker aus Unter-Türkheim am Konkurrenz leiden, nicht versäumen, gegen den offenkundigen Mnr, 3. Pont F.c d-'-r. Graveur ans Berlm, 4. Gustav
Schilling, Graveur aus Pnebus (Schlesien). Haingartner Drucke dieses Wettbewerbes befreit zu werden, doch endlich im zahlte dort zweien seiner Reisekollegen Zeche und Schlafgeld. | gewünschten Umfange 6kb3r und Berücksichtigung finden!
In ihm nun vermutet man den Ermordeten, denn die Statur ' und sämtliche Kleidungsstücke, Hemd, Rock, Hosenzeug und Sandalen wollen die an dem Abend in der Wirtschaft ge- • Wann wird „Groß- B erlin^ drei Millionen wesenen Gäste wieder erkennen. Inwieweit die anderen drei Einwohner haben? Im Januar d. I. konnte die Stadt Schlafkollegen zu der Mordtat in Beziehung stehen, wird, Berlin ihre vollendete zweite Million feiern; nun wird es sobald sich die erste Vermutung bestätigen sollte, sicherlich fest- nicht lange mehr dauern, bis „Groß-Berlin" drei Millionen Einwohner zählen wird. Die Blätter rechnen so: Im Anfang neuer baute Bahnlinie Worms — I deS Jahres zählte Groß-Berlin (d. h. die Stadt Berlin mit Viernheim —Weinheim a. d. B., die am 31. Juli er- den im Adreßbuch aufgeführten Vororten) rund 2885000 öffnet worden ist, verbindet die Stadt Worms auf direkte Einwohner; nach Ablauf des ersten Halbjahres hat sich diese Weise mit dem Weschnitztale des Odenwaldes. Auch für Zahl um 55 000 vermehrt, sodaß Groß-Berlin jetzt etwa die Besucher des Odenwaldes bringt die neue Strecke 2 940000 Einwohner hat. Bis zur dritten Million fehlen manche Reiseerleichterung, weil das öftere lästige Umfteigen ihm also nur noch 60 000 Einwohner. Wenn der Zuzug im wegfällt und die Zugverbindung eine bessere ist als seither, zweiten Halbjahre der gleiche wie im ersten bleibt — der Für Ausflügler hat der Odenwaldklub bereits Sonntags- Monatsdurchschnitt betrug für Groß-Berlin 9000 — so kann karten nach Weinheim, Fürth i. O., Wald-Michelbach und die dritte Million, zumal der Oktoberumzug den Durchschnitt Mahlen erwirkt. noch erhöht, Ende dieses Jahres oder Anfang des nächsten
sä. Darmstadt, 3. Aug. (Eigener Draht bericht.) JahreS erreicht werden. Dann wird Groß-Berlin also den Prof. Olbrich von der Künstlerkolonie hat im Ernst-Lud- 20. Teil der Einwohner deS ganzen Deutschen Reichs in wigs-HauS eine Ausstellung arrangiert, welche über sein feinen Mauern beherbergen. Die Volkszählung am 1. Dez. bisheriges Wirken während {feiner Tätigkeit in Darm- d. I. wir zeigen, wieviel oder wie wenig noch an der dritten


