I
bie Überführung i[t bei: Mnfity, is Wichtigste ist tt Mtznvmm inM bdwbtn. ulbatt W aus c Bahnhossumbau
Gemeinde Alten- Unlechütznng des n wendet.
4t der VoWndt MlllNg.
^gezogen. Tie $ie drücke über «‘Wanalifation Fabrikviertel und ließen Zweifel.
Lnt Herr Gabriel, )n gebaut werden chen Bahn. Die -bahn gehen, wie W btandji nicht -gung der Strecke entsprechend dem die 200000 Mk. Sahn am Schissen. Vorschlag machen, istatt bis Großen- öge die Stadt du nden Gelände tt< sich der SIM könnte. Die Lr. r bei der Stöße elektrischen Bahn igen des Ctadtv.
bis Klein-Linden ’gentommen dieser
Ä- i: )Ul M
tei-
’ann daz •<4
ds^"° b°.
2=5 w,as Ä'SURiL ' Seu> M, um
M jjaue» .eilte de» M
> 116
ldnckil. , JmÄ*T •ftSer«. °er-«en °7
iet cberbmS ' icht-il-, H.ÄE
«neinlic&e Siu>- ous RTbeibeit '’rbrt ®f S-uÄ» E Än alle i-lle"! " der »>"' -v« $ari«n» eine dieser iS1 'Jainejwe« *<Ä ntii| e ÄK at der Kas 3 f Tw ®bcr so Wf JJefrW' stste
, «ein.
^'Uonen. Kamerun,
Zutritt.
internationale Verein zur Rein-
Reuninger, bie nach der Mühlstraße zu wohnte, und hn westlichen Teil dem Schneidermeister Konrad Fisch mit seiner Frau und einem etwa 20 jährigen Pflegesohn. Dieser hatte sich, als die Flammen die Wohnung bereits ergriffen hatten, durch einen Sprung aus dem Fenster auf das niedriger gelegene Dach gerettet und kam mit einigen leichteren Verletzungen davon. Fisch, der einen Stelzfuß trägt, batte sich nach dem Hof zu rittlings auf dreFcnsterbrüstung geschwungen und hielt auch seine Frau fest, bis ein Feuerwehrmann ihm einen Balken zuschieben konnte, an dem er sich her- unterließ. Frau Fisch hatte aber bereits die Kraft verloren, sich zu retten: sie sank buwusttlos ins Zimmer z u r ü ck, das bald darauf in allen Teilen brannte. Fisch, der erheblich verbrannt war, wurde ins städtische Krankenbaus gebracht. Unterdessen drangen aus der Nenningersch-en Wohnung die markerschütternden Hilferufe der Frau Renninger und ihrer drei Kinder, zweier Mädchen im Mter von 8 und 7 und eines Knaben von 2 Jahren, denen durch die brennende Treppe der Weg abgesperrt war. Ein junger Mann bemühte sich vergebens, von einem Nebendach die Frau zu retten, und auch Renninger selbst, der eben nach Hause kam, drang mit einer Leiter bis zum Fenster der Wohnung vor, konnte aber zu seiner Verzweiflung von Frau und Kindern bereits nichts mehr bemerken und mußte sich, da ihm selbst die Flamme:, bereits die Haare versengten, zurück z i c h e n. Die fünf Leichen liegen mm unter den Trümmern des Gebäudes, dessen Zusammensturz- bald erfolgte. Das angrenzende Haus war bei der Ankunft der Feuerwehr ebenfalls bereits von dm Flammen ergriffen. Hier schwebte im oberen Stock eine Wöchnerin, Frau Barnbard die erst in der Nacht zuvor niedergekommen war. mit ihrem Kind in höchster Lebensgefahr, doch gelang es der Feuerwehr, beide noch rechtzeitig zu retten. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Bei den Nettun-gsarbeiten verstauchte sich ein Feuerwehrmann beit Fuß. Ein anderer, namens Zindel, wurde bei den Löscharbeiten durch eine einstürzende Wand schwer verletzt. Verschiedene andere Feuerwehrleute zogen sich außerdem leichtere Wunden zu, die a n SDrt und Stelle verbunden wurden. Die Firma Hufnagel Nachfolger war mit 42 OOO Mt. bei der preußischen Feuerver- sicherung in Stettin versichert Trotzdem ist der Schaden natürlich groß: zumal Frau Witwe Hufnagel, der viele Wertpapiere verbrannt sind, ist schwer getroffen. Von dem großen Fuhrpark konnten nur wenige Wagen in Sicherheit gebracht werden : die meisten sind den Flammen zum Opfer gefallen. — Heute vormittag wurde die Uuglücksstette, aus deren Trümmern noch immer starke Rauchwolken emporstoßen, durch 'Oberstaatsanwalt v. H e s s e r t-Darmstadt und das hiesige Amtsgericht besichtigt. lieber die Entstehung des Brandes hat man noch keine Aufklärung. Es erscheint nickst ausgeschlossen, daß ein Obdachloser, wie dies manchmal vorkommt, in dem Heu genächtigt und es aus Unvorsichtigkeit entzündet hat: — es würde dann noch ein sechstes Opfer unter dem Schutt liegen. (Off. Ztg.)
-Empfänge. S. K. H. dec Großherzog empfingen am 24. Mai u. a. den Hauptmann Schroeder und den Leutnant Ebel vom Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 und den Pfarrer Hartmann von Ulrichstein.
** Hundesperre. Bei einem am 1. Mai d. I. wegen des Verdachts der Tollwuterkrankung getöteten Hunde eines hiesigen Rechtsanwalts wurde im Institut für Infektionskrankheiten^ in Berlin Tollwut festge stellt. Die deswegen getroffenen Maßnahmen (Hunde- und Katzensperre) mußten infolgedessen wiederum ausgedehnt werden, und es ist unverminderte Vorsicht beim Verkehr mit Hunden und Katzen geboten. Wir verweisen außerdem auf die amtliche Bekanntmachung des Polizeiamtes.
•• Gesellschaft für soziale Reform. Wie wir erfahren, findet die Versammlung der Mitglieder der Sektion Oberhessen der Gesellschaft für soziale Reform, an welcher Se. Exz. Staatsminister Frhr. v. Berlepsch teilnehmen wird, Sonntag den 28. l. Mts., nachmittags 3 V2 Uhr, im Hotel Großherzog von Hessen statt. Zu der Versammlung haben auch Nichtmitglicder der Gesellschaft für soziale Reform
Kin Drandnnglück in Hffenöach.
Offenbach, 25. Mai.
Ein furchtbares Unglück, dem fünf Menschenleben zum Opfer gefallen sind, hat sich, wie wir gestern schon kurz meldeten, in unserer Stadt zugetragen. Im ältesten Teile der Stadt, in der Nähe des Isenburger Schlosses und des Mainstromes, liegt inmitten eines Komplexes alter Häuser, meist Fachwerkbaut n aus früheren Jahrhunderten, das aroße Fuhrweri'sgeschäft Robert H u f- nagel Ww. Nachfolger, dessen jetzige Inhaber die Herren Otto Höres und Erich Grossenbach sind. Das aus mehreren Gebäuden bestehende Geschäft stößt mit der Nordseite an die Mühlgasse, wo auch die Ausfahrt liegt, mst der Ostseite an den Großen Bier- grunb. Der Brand muß kurz nach 1/4II Uhr ausgebrochen sein. Ein Laternenanzünder Mühlum bemerkte zuerst im Mittelstock des Ouergebäudes, der als Heu- und Strohlager benutzt wurde, eine Flamme und schlug Lärm. Als Herr Höres in den Hof kam, standen die umstehenden Gebäude bereits in hellen Flammen, die in wenigen Minuten, durch den Wind begünstigt, auch auf das an der Müblstraße gelegene dreistöckige Wohngebäude übersprangen. Die dort wohnende Rentnerin Frau Witwe Hufnagel und die übrigen Bewohner konnten nur mit Mühe das nackte Leben retten; mir der Parterrestock blieb von den Flammen verschio-nt. Herrn Höres gelang es, von den 19 in ben Ställen stehenden Pferden 17 zu retten: er verletzte sich dabei schwer an Gesicht und Händen. Eins der Pferde verbrannte: d^r Kadaver liegt now auf dem Hofe, den man wegen der Einsturzaefahr zurzeit noch nickt betreten kann. Ein anderes hatte so schwere Brandwunden erhalten, dast es erschossen werden mußte. — Leider war in der Kopflosigkeit und Bestürzung verabsäumt worden, die Feuerwehr rechtzeitig zu alarmieren. Als sie an die Rettungsarbeit ging, war leider das Schlimmße schon geschehen: fünf Menschen lagen unrettbar in d en F l a m m e n des über und über brennenden Ouergebäudes. Der untere Teil dieses Hauses, durch den ein Verbindungsweg nach 'dem Hof an der Mühlstraße führte, war Stall und Remise, in der Mitte war ein Heu- und Strohlager und der obere Stock diente — unverantwortlicher Weise! — zwei Familien tcks W-chuung. nänttick bmewgm des Steinmetzen Fr.
Die schädliche Wirkung des Alko- hol’s, Kaffee’s, Tee’s auf das Herz und die Nerven!
Kein Mensch wird behaupten wollen, daß der mäßige Genuß von Alkohol, Tee oder Kaste nachteilig iür die Gesundheit sei. Schon Professor Voit sagte treffend: Ein gesunder Darm verträgt alles, erst bei Kranken und Schwachen wird sich ein Unterschied Herausstellen usw. , ...
Trotzdem hören wir täglich: „Ich fühle mich seit eimaer Zeit nicht wohl, es fehlt mir dies und fehlt mir das, ich bin abgespannt, bin matt, müde, unlustig, habe keinen Appetit; Kopfschmerzen, Atemnot, Flimmern, Herzklopfen und andere Erscheinungen plagen mich und doch bin ich nicht krank". Das trifft zu, aber dennoch ist irgendwo eine Störung vorhanden, die sich im Ernährung?- und Nervenleben äußert, und dann ist auch der mäßige Genuß von Alkohol, Tee und Kaffee usw. schädlich. Der beste Beweis hierfür ist, daß, sobald man diese Getränke wegläßt, eine Besserung eintritt. Wer daher seinem Nerven- und Ernährungsleben eine Regenerierung und (Lririschung zu Teil werden lasten will, die von wohltuendsten Einfluß für den Organismus und das allgemeine Wohlbefinden ist, der trinke einige Wochen morgens das von ersten Autoritäten erprobte und bestens empfohlene, wohlschmeckende, blutbildende Nähr- und Kräftigungsmittel „Bioson", erhältlich in Apotheken, Trogenhandlungen usw. das halbe Kilo drei Mark und lese, um sich von dem Wert des Präparats zu überzeugen, die Berichte der medizinischen Zeitungen, Professoren, Aerzte, Heilanstalten usw. bT/<
Aus Stadt m:d Land.
Gießen, 26. Mai 1905.
** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben «en LehramtSassessor Dr. Dandt ,u Mainz zum Oberlehrer nm Realgymnasium und der Oberrealschule zu Mamz, den Lehramtsassessor Michel zu Friedberg zum Oberlehrer an der Auauslinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Fried- berg, und den Lehramtsassessor Hirsch zu Oppenheim zum Oberlehrer an der Realschule zu Oppenheim ernannt. — Der Kreisaeometer des Kreisvermesiungsamts Beerfelden, Groh, wurde auf [ein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt.
Kirrätiräe (fitträten«
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
Sonntag Rogate, den 2 8. Mai.
In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugle'.ch Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus- gemeinde. Vormittags 9’/2 Uhr: Pfarrer v. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser.
In der JoharrneSkirche. Vormittags 91/, Uhr : Pfurrassisterü Sattler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Iohannesgemeinde. Pfarrassistent Sattler. — Nächstfolgenden Sonntag, den 4. Juni, nach allen Gottesdiensten Kollekte für die kirchliche Versorgung der evangelischen Glaubensgenossen int Auslande. An demselben Tage findet vormittags 8 Uhr Früh- gottesdienst, verbunden mit Christenlehre für die Neukonsirmierten aus der Johannesgemcinde statt. Sonntag, Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Jo- hanneskirche. Pfarrer Braeß aus Darmstadt wird über »Evangelische Jünglings- unb Männer-Vereine" reden.
Himmelfahrttag, den 1. Juni:
Ju der Stadtkirche. Vorm. 9V, Uhr: Pfarrer Schwabe.
In der Johanneskirche. Vormittags 9Vz Uhr: Pfarr- as sistent Schulz.
In der FriedhofSkaPelle. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 27. M a i 1905: Nachmittags um 5 Uh, unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 28. Mai 1905, 5. Sonntag nach Ottern: Vormittags von 6 1ja Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. Vormitags um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. Vormittags um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. Vormittags um 9 7, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag abend um 67, Uhr ist Mai-Andacht.
Israelitische Religionsgemeinde.
Hottesdienh in der Hynagoge (Südantage). Samstag den 27. M a i 1 9 0 5: Vorabend: 7.15 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Schristerklärnng. Sabbathausgang 915 Uhr.
Haltung der Flüsse, des Bodens und der Luft wird am 17. Juni d. Is., nachmittags 4 Uhr, in Frankfurt eine 27. Generalversammlung veranstalten. Folgendes Programm ist vorgesehen: 1. Referat von Medizinalrat Dr. Mittermaier über „Verschiedene Methoden der Städtereinigung mit besonderer Beziehung auf das Abfuhrsysiem in Heidelberg." 2. Bericht des Vorsitzenden über den Erfolg unserer diesjährigen Eingabe an den Reichstag. 3. Die wachsende Teilnahme an den Bestrebungen unseres Vereins in Fischereikreisen. Referent: Dr. Bonne. 4. Bericht von Ingenieur Elassen über das Liernur-System in Holland und die Mißstände im Nheingebiet. 5. Die Verkennung der Volkswirtschaft und Hygiene des Landes von Seiten schwemm- üchtiger Stadtverwaltungen. Referent: Dr. Bonne.
(f.) Schwalheim, 25. Mai. Hier erschoß sich heute früh 7 Uhr ber Wirt Müller „Zum Germaniabrunnen", nachdem er gestern um dieselbe Zeit bereits versucht batte, den Tod in der Wetter zu sucken, wobei er aber, wie wir bet trifteten, noch lebend her^usczogen tor'-b-m war. G^gen Müller war eine Unterfudning meqin e^"s ^'^ttick^i^verbreck^ns im Gcmg.
(b) Bübingen, 25. Mai. Gestern wurde a"f d"r Straße zwischen Büches unb Bleichenbach ein Radfahrer, der Aufseher Schenk, von einem Fuhrwerk überfahren. Er trug außer einem Beinbruch noch sonstige schwere Verletzungen davon. Der Verletzte wurde in eine Wirtschaft nach Büches verbracht. Er soll heute in d-tt K'limk nach Gießen verbracht werden. Den Fuhimiann soll fr ine Schuld treffen.
Rö. Darmstadt, 25. Mai. Der G r 0 ß h e r z 0 g und die Großherzogin begaben sich gestern nachmittag im Automobil nach Frankfurt. Dort fand nachmittags von 3 Uhr ab im Englischen Hof die I a h r e s z u s a m m e n k u n f t des Vereitts der deutschen Standesherren statt, welcher der Großherzog, vermutlich einer Einladung seines Schwagers Fürsten Lich- Solms folgend, beiwohnte. Es ist wohl das erste mal, daß ein regierender Fürst an einer Versammlung der Standesherren sich beteiligt. Wie jetzt fest steht, wird das Großherzogliche Paar an den V e r m ä h l u n g s s e st l i ch k e i t e n des detUschen Kronprinzen teilnehmen und sich dazu Ende nächster Woche nach Berlin begeben. — Der Gesetzgebungsausschuß der zweiten Kammer sührte vorgestern und gestern die Beratung über bett Gesetzentwurf, betreffend die A tt s Übung d e r I a g d weiter ttnb beendete die erste Lestlug. Zu eingehenden Errötertmgen gaben besonders die Ein- leilnng der Jagdbezirke und deren Größe, für welche die Mindestfläche 300 Morgen betragen soll, das Ausübmtgsrecht im Jagdbezirk, das Verhältniß zwischen Haitpt- unb Mietpächter etc. Veranlassung. Zu ber am nächsten Dienstag stattsindenden zweiten Lesung sollen auch bie Regierungsvertreter eingelnben werden. — Ter Gesetzgebungsausschuß der ersten Kammer kommt heute den 25. Mai, ebenfalls auch derart zur Berattmg zusantmen. Die beiden Kammern werden neueren Entschlusses zufolge erst nach d e m P f i n g st f e ft mit ihrett Plenarberatungen beginnen. Da wird's wohl in ber heißen Sommerszeit auch wieder heiße Kammerdebatten geben!
fc. Mainz, 25. Mai. D">" Stadtverordneten nahmen einstimmig b<m Antrag an, dem bisheNgen Bürgermeisteretbeigeord- neten Geh. Kammerzienrat H"rmann R cin a ch, der sein Amt als Beigeordneter nach 34 jähriger Tätigkeit w^gen hoben Mters niederlegt, das E b r e n b ü r g e r r e ch t zu verleihen. — Die Stadtverordneten beschlossen auch die Aufhebung des Trajektverkehrs Kajsertoi -Kastel.
w ‘ K . /I fr 2 a ¥75 die kleinen und die großen, wenn sie von^
rachttg gedechen vre umoer, bss-äe „ bie sicb bekannttich durch hoben Zläbrroert und leichte Verdaulichkeit auszeichncn! Dem allgemeinen tvoblbefinden der Rinder muß die rtrkt*. ‘Uiifmerffamfeit zuteil werden lind beim Gebrauch von Knorrs Präparaten bleiben verdautt-iqsbeschwerden unbekannt. Knorrs haferpraparate beieitiaen nicht nur verdauunqsbeschwerden, sondern betwn ihnen auch wirksam vor. Deshalb beißt „Rranksem vorbeugen" die goldene Gebens regel!
Dies^beueht sich nicht nur aus die Rinderwelt, sondern im gleichen Nm'ang auch ans die Grwach^nen, nameutluv auf du Frauen und D mdchen. J
Stadtv. Hauk> ach Tann auch nicht recht verstehen, welchen Zweck es haben soll, wenn man den Antrag Petri ausführen wollte. Die Versammlung habe doch Schülers Garten als Bauplatz für daZ Theater bestimmt: wenn nun die Fundamentierung des Hauses sich in den Kosten etwas höher stellt, als bei gutem Baugrund, so muß man das ganz selbstverständlich hinnehmen.
Der Oberbürgermeister bemerkt noch, daß zurzeit eine Untersuchung des Baugrundes ganz und gar untunlich sei. Schülers Garten sei vermietet, und man könne den Mietern doch nicht zumuten, daß sie während der Mietszeit den schönen Park freigeben, um Bohrversuche darin vorzunehmen.
Stadtv. Schaff st ädt erklärt, daß doch, solange man nicht wisse, welwe Stellung der Bau erhalten soll, die Untersuchung des Baugrundes ohne Zweck sei. Jedenfalls koste eine Untersuchung unnötiges Geld; deshalb sei er dagegen.
Stadtv. Krumm ist der Ansicht,daß dieBodenuntersuch- ztng überflüssig sei. Es habe sich ergeben, daß man in Gießen ein Theater haben Wilk.. Der Bürgersinn für ein solches Unternehmen habe sich in einer Weise betätigt, die hoch anzuerkennen sei. Er sei aber der Ansicht, daß die heute genannte Summe zur Ausführung des Projekts zu gering ei, doch schade dies nicht; denn wenn auch die Stadt als plche etwas darauflegen müsse, so würde er bereit sein, )ie Mittel hierfür zu bewilligen. Doch sollten sich die Leute, die in erster Linie das Theater haben wollen, nachher nicht beklagen, wenn sie einige Prozente Kommunalsteuer mehr bezahlen müßten. JU der Frage des Theaterbaues sei un- beoingt Eile nötig, und es müsse alles vermieden werden, was das Vorankommen des Unternehmens hinausschieben könnte.
Oberbgm. Mecum erklärt, daß er fest davon überzeugt fei, daß mit einem Betrage von 18 Mk. pro Kubikmeter überbaute Fläche unser Tbeaterbau herzustellen sei. — Auch Stadtv. Haubach sprrcht sich dafür aus; er verweist auf den Theaterneubau in Thoni hin, wo man ebenfalls bei schlechten Bodenverhältnissen ein dem Umfang nach gleiches Theater, wie das bei uns geplante, mit 400 000 Mk. erbaut habe.
Stadtv. Petri bemerkt, daß er mit seinem Anträge keineswegs den ^Anfang des Zcheaterbaues habe hinausziehen wollen. Es sei aber früher mit Recht darüber geklagt worden, daß städtische Bauten, wenn sie fertiggestellt waren, 10—20 Prozent über dem Voranschlag kosteten. Er habe geglaubt, jetzt schon aus die eventuellen erheblichen Kosten einer Fundamentierung des Theaters Hinweisen zu sollen, wenn sich herausstellt, daß der Baugrund schlecht sei.
Der Antrag der Kommission wegen der Grundrißdispositionen wird hierauf von der Versammlung angenommen.
Stadtv. Haubach bemerkt noch, daß man ja augenblicklich über die Kosten des Baues auf Heller und Pfennig sich noch nicht äußern forme; er glaubt aber nicht, daß dafür mehr als die in Aussicht genommene Summe erforderlich sein wird. Jedenfalls sei der Opfermut unserer Bürgerschaft für die Ausführung eines Theaterbaues anzuerkennen und auch nicht erschöpft. Die Sammlungen seien noch nicht abgeschlossen. Er könne mitteilen, daß vor ca. 14 Tagen die gezeichneten Summen die Höhe von 350 000 erreicht hätten, und daß seitdem weitere 12 000 Mk. dazu- igekommen seien, darunter ein Betrag von 5000 Mk., den ein geborener Gießener jenseits des Ozeans, in Baltimore, gezeichnet habe. Es seien noch eine ganze Anzahl Bürger in Gießen, deren Verhältnisse es zuließen, für den Bau etwas zu zeichnen, und es sei doch gewiß anzunehmen, daß diese hinter denen, die für den edlen Zweck eine offene Hand gezeigt haben, nicht zurückstehen würden, sodaß die verfügbaren Mittel noch erheblich sich steigern würden.
Damit ist die Theaterbausrage in der öffentlichen Sitzung erschöpft. , r r m
Nachstehende zwei Dr s pen s gesu ch e von den Bestimmungen der Bauordnung werden von der Versammlung befürwortet: B. Scho mb er, Walltorstraße, will einen Backofenbau auf seinem Grundstück ausführen; er muß hierzu einen Teil des verfügbaren Hofraumes benutzen. Heyligenstaedt u. Co. wollen eine Ausdehnung ihrer Fabrikräume vornehmen, also außerhalb des Ortsbauplanes ein Gebäude errichten.
Der Anschluß an die Kanalisation der Grundstticke entlang des Mar ktplatz es läßt srch am besten ausführen, indem dahinter von der Kirchstraße bis zum Burggraben ein besonderes Siel angelegt wird, zu welchem dann dre einzelnen Hauseinschlüsse einmünden. Das Siel würde aus dem Gelände der Harisbesitzer hinziehen (auch die Stadt ist mit dem alten Rathause dabei beteiligt). Die Kosten dieser Mage sind auf 1400 Mk. veranschlagt, welche von der Versammlung bewilligt werden, unter der Bedingung, daß die Anlieger zu ihrem Teil den Betrag zurückverguten.
In der gleichen Weise sollen die Grundstücke an der Walltorstraße 53, 59, 63 entwässert werden, zu welchem Zwecke die Stadtverordneten 1000 Mk. bewilligen, die ebenfalls von den Interessenten zu decken sind.
Die Versammlung ist damit einverstanden, daß der seitherige Lieferant unter den seitherigen Bedingungen Zement für den städtischen Bedarf, und zwar bis zu 50 Waggons, liefern soll. .....
Zur Legung eines Kabels vom Elektrizitätswerk nach ;en Klärbecken, dessen maschinelle Anlagen mit elektrischer Energie betrieben werden sollen, werden 27 000 Mk. verlangt und bewilligt.
(Schluß folgt.)


