Mädchen, besonders in der Umgebung Gießens, wachsen heran und heiraten, die ihren Mann wohl gut kennen, aber nicht Iben Kochtopf? Sie sind von ihrer Konfirmation an in die Fabrik gegangen. WaS kann anS dem Haushalt werden, den sie nicht zu leiten verstehen? Haben nicht alle die, welche die Arbeiterinnen im jugendlichen Alter für die Fabrikarbeit anwerben und sie der Familie entziehen, die Verpflichtung, den Schäden, die das kommende Geschlecht trifft, vorbeugend entgegenzuwirken? Die wandernde Kochschule hat sich im Kreise Wetzlar seit fünf Jahren bewährt, sie wird sich auch im Kreise Gießen unter Wichtiger Leitung auf dem Lande bewähren. Sie ist noch wichtiger für die Fabrikbevölkerung.
Der landwirtschaftliche Bezirksverein beschließt einstimmig, eine wandernde Kochschule i n 8 Leben zu rufen. Die Kosten übernimmt vorläufig die Vereinskasse. Die kinb«« wirtschaftliche Versammlung wurde damit geschlossen.________
H?arlannntaris,Ses.
Berlin, 25. Mai. Wuf der Tagesordnung der Bud- tzetkommission des Reichstages steht das Mili- tärpensionsgefetz. Die §§ 19 bis 21 betr. das Verfahren bei der Pensionierung werden ohne wesentliche Mn- derung angenommen. Bei den §§ 22 bis 26, Erlöschen und Ruhen des Rechts auf bett Bezug der Pensionsgebührnisse, erklärt Generalmajor v. Ballet des Barres, eine gesetzliche Regelung der Zivilversorgung sei unmöglich, da die 'nötige Zahl an Stellen nicht verfügbar sei und auch die betreffenden Offiziere häufig nicht mehr die erforderliche 'Elastizität besäßen. Etwas anderes ließe sich nicht tun, 'als die Pensionsverhältnisse in wohlwollender Weise zu regeln. Prinz Ärenberg (Ztr.) bringt eine Resolution ein, verabschiedete Offiziere im Feldjägerkorps unterzu- brinsten, das eine zweckwidrige, kostspielige und veraltete Institution sei. Rach längerer Diskussion 'wird die Sitzung -aus Freitag vertagt.
Berlin, 25. Mai. Die Maß- und Gewichtskom- /inission des Reichstags setzte die Beratung der §§ 15' und 16 fort. Geheimrat Jäger, Vertreter der preußischen Regierung, erklärte, die Regierung beabsichtige, die Einrichtungsgegenstände der bisherigen GemeindeaichungSämter, soweit sie brauchbar sind, zu übernehmen. Alle Gemcmdc-Ätch- meister, die zum Eintritt in den Staatsdienst bereit und nicht alt sind, sollen als staatlich Mchmeister angestetlt werden. I Nur für den auf diese Weise nicht gedeckten Bedarf an Aich- meistern sei eine Anstellung von Oberseuerwcrkern beabsichtigt. Engelen, Hug, Bargmann, Wamhoff, Osel und Wallenborn beantragen, eventuell § 16 folgendermaßen zu fassen: Der Landes- Gesetzgebung bleibt die Bestimmung Vorbehalten, ob die Aich- -ämter staatliche Behörden oder Gemeindeanstalten seien. Die Errichtung gemeinschaftlicher Aichbehörden für mehrere Bundes- staaten kann durch Vereinbarung der Landesbehördcn erfolgen. ^Stolle (Soz.) beantragt: Gemeinden, welche bin Inkrafttreten des Gesetzes, ein eigenes Aichamt besitzen, behalten cs bei, solange sie nicht die Uebernahme auf den Staat beantragen. Gegenüber ,Engelen, Hug und Wamhoff, hie nachdrücklichst für Beibehaltung der Gemeindeaichämter eintreten, führt Staatssekretär Graf P o - ,sadowskv aus: Das Rnchsrecht gehe vor das Landrecht: jedes Gesetz greife mehr oder weniger in die bisherigen Rechte em. .'Die Wirkung der Mahl- und Schlacht steuer fei auch von weitgehenden finanziellen Folgen für viele Städte, ohne daß eine (Hit- Schädigung der letzteren eintrete. Ministerialdirektor v. I onaniere s hob hervor, wolle man nicht die Bestimmung des 14, daß die Einnahmen aus den Gebühren die Kosten nicht übersteigen dürfen, illusorisch machen, so müsse man eine staatliche 'Regelung wählen. Was sei denn der ernstgemeinte Grund für 'Beibehaltung der Gemeinden ichämter, wenn die Einnahmcsiage -ausscheide. Der badische Bundesrats-Bevollmächtigte Freiherr von Bodmann weist darauf hin, daß man die größeren Städte garnjcht zwingen könne, die angrenzenden Landbezirke in den Bereich ihres Aichbezirkcs cinzuziehen. Es würden deshalb alle Bezirke, die wenig Einnahmen hätten, also die schlechten Bezirke, dem Staate verblstben. — Nnch^" Sienna moraen.
Aus Stadt und KauÄ.
Gießen, 26. Mai 1905.
*' Das'3. Bataillon unseres hiesigen Regime nts ist gestern abend von den Uebungen auf dem Griesheimer Schießplatz wieder hierher zurückgekchrt. Heute abend folgt das 2. Bataillon und morgen abend kehrt auch das 1. Bataillon wieder hierher zurück.
** Warnung. In mehreren süddeutschen Städten hat in letzter Zeit ein angeblicher Franzisko Cavallaro Betrügereien verübt, indem er mit Südfrücktchändlern Verträge aus Lieferung von Or"na°n, Citronen nsw. c.bsck'lnssi sodann gefälschte Schif'vachsicheine v^ze-iot" r.nb sich die ziemlich h-.h^n Fracht- f'ofien gebm ließ. Der Betrüger ist etwa 32 Jahre alt, von großer schlanker Figur, hat schwarzes Haar und schwarzen Schnurrbart, spricht mehrere Svrachm und tritt nur sehr gewandt auf. Vor bem Betrüger wird gewarnt.
** Gestohlen wurde vorgestern aus einer Hofraithe in der oberen Bahnhofstraße ein Knaben-Fahrrad.
** Der Schneider st rcik scheint nun doch bald zu Ende zu gehen. Die Strcitführung der Gehilfen hat den hiesigen Arbeitgebern mitgetcilt, daß die Streikenden ein- gefehen hätten, auf dem Wege d"s Ausstandes nichts erreichen zu können, und daß es der Wunsch der Gehilfen fei, den ihnen von den Arbeitgebern präsentierten Taris aus dem Gewerbegericht sestznlegen. Die Streikenden hatten sich, nachdem die hiesigen Schneidereien erklärt hatten, auf
Verhandlungen nicht eingchen zu können und die Gehilfen deswegen an die Arbeitgeberz«entrale in München verweisen zu müssen, sich dorthin gewandt, worauf ihnen der Bescheid wurde, daß man nur bei bedingungsloser Wiederaufnahme der Arbeit bereit fei, zu verhandeln. Ein Termin beim hiesigen Gewerbegericht ist zur Stunde noch nicht festgesetzter wird aber wohl bald bestimmt werden können. Es besteht also die ziemlich sichere und hoch erfreuliche Aussicht, daß der für beide Teile sowie auch das Publikum schädliche Ausstand, der nun schon 9 Wochen gedauert hat, endlich aufhört.
** Der König der Belgier weilte gestern kurze Zeit hier. Er traf mit dem Schnellzug um 1.07 Uhr von Ems hier ein. Rur von einem Adjutanten begleitet, begab er sich ins .Hotel Großherzoq, um dort zu dinieren. Um 2.17 Uhr reiste der König nach Bad-Nauheim, wo er einen zwei Stunden währenden Besuch bei dem amerikanijckum Staatssekretär des Aeußcrn Hay int Hotel „Kaiserhos" machte.
*• Zirkus Alihoff hat gestern abend auf Oswalds- garten seine Vorstellungen eröffnet. Ter Zirkus war voll besetzt und das Publikum nobm die interessanten und sehr sehenswerten Darbietungen mit lebhaftem Beifall entgegen. Wir werden, da heute unser Raum beschränkt ist, morgen über die Darbietungen ausführlich berichten.
R. B. Darmstadt, 25. Mai. Der Berichterstatter des Sonderausschusses für die Gemeindesteuerreform, Abg. Dr. Gut fleisch, ist zurzeit eifrig mit der Fertigstellung des Berichtes über die Ausschußberatungen beschäftigt, eine Aufgabe, die im Hinblick auf die umfangreiche Gesetzesmaterie und die darüber herrschenden großen Meinungsverschiedenheiten nicht geringe Schwierigkeiten darbietet. Der Referent gedenkt aber bis zum Ablauf dieser Woche mit der Arbeit fertig zu werden. Ter Sonderausschuß ist deshalb für Dienstag den 30. Mai zu einer Sitzung zusammenberufen worden, um den dann druckfertigen Ausschußbericht endgiltig zu genehmigen. Dieser gelangt alsdann noch zu den Psingst- ferien rechtzeitig in die Hände der Kammermitglieder, damit diese Zeit und Muße haben, sich vor der Plenarberatung eingehend mit der Regierungsvorlage und den Ausschußanträgen dazu zu beschäftigen.
Darmstadt, 26. Mai. Die „D. Ztg." teilt mit, daß Prof. N o a ck wegen der „dem Inhalt nach unbegründeten, der Form nach ungehörigen und beleidigenden Eingabe" an das Ministerium sich disziplinarisch zu verantworten haben werde.
Hanau, 24. Mai. Die Königin-Witwe Mar- gueritha von Italien traf gestern nachmittag aus Frankfurt a. M. im Automobil hier ein; sie stattete dem Herzog von Urach, dem Kommandeur des hier garnisonie- renben Thüringer Utanenregiments Nr. 6, einen Besuch ab und fuhr dann nach München weiter.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Gemeinnützige Verein in Hungen pflegt Beratungen, welche die Errichtung einer Badeanstalt mit Erbauung der Wasserleitung bezwecken.
vermischtes.
• Charlotten bürg, 25. Mai. Kommerzienrat Direktor Max Steinthal machte der Stadt Charlottenburg aus Anlaß der Zweihundertjahrfeier einen Betrag von 100000 M k. zum Geschenk. Die Summe ist zur Errichtung von Waldschulen bestimmt.
* Neustadt a. d. H., 25. Mai. Der beule früh kurz nach 5 Uhr von Speyer abgegangene, mit 40 Arbeitern besetzte Materialzug der im Bau befindlichen Kleinbahn Speyer-Geinsheim-Neustadt ist kurz vor der Station Schwegenheim entgleist. Die Maschine und fünf Wagen sprangen aus dem Geleise und schoben sich übereinander. Die Mehrzahl der Arbeiter rettete sich durch Abspringen. Tot ist der Wagenwärter Gruber aus Ludwigshafen, der Zugführerdienste leistete. Schwer verletzt ist der Arbeiter Mergen- thaler aus Speyer. Mehrere Arbeiter sind leichter verletzt. Die Ursache des Unglücks soll, wie der „Pfälzische Kurier" meldet, ein Schienenbruch sein. Ein Hilfszug mit Personal ist aus Speyer zur Unglücksstätte abgegangen.
"Straßburg, 25. Mai. Ein grauenhafter Raubmord wurde gestern in Sentzi ch bei Diedenhofen an der 70jährigen Witwe Spiedt durch ihren Neffen Johann Trapp verübt. Trapp schnitt seiner Tante mit einem Küchenmesser den Hals durch, warf die Leiche in einen im Keller befindlichen Brunnen und nahm hierauf eine in der Spiedtschen Wohnung ausbewahrte Summe von 1000 Mk. an sich. Als das Verbrechen entdeckt wurde, sprang der Mörder in den Brunnen und versuchte den Deckel von innen zuzumachen. Er wurde jedoch entdeckt und gefangen genommen. Bei seiner Festnahme wurde ihm durch die Bewohner des Städtchens so übel mitgespielt, daß er aus mehreren Wunden blutete. Tas geraubte Geld wurde bei ihm vorgefuudcn.
^Landwirtschaft.
Berlin, 25. Mai. Saaten st and im deutschen Reiche Mitte Mai: (1 sehr gilt, 2 gut, 3 mittel, 4 gering, 5 sehr gering.) Winterweizen 2,4; Sommerweizen 2,4; Wintersvelz 2; Winterroggen 2,6; Sommerroggen 2,3; Sommergerste 2,3: Haier 2,4; Klee 2,8; Luzerne 2,4; Bewässerungswiesen 2,1; andere Wiesen 2,5. Die wegen der Auswinterung usw. umgepflügte Fläche beträgt in Proz. der Anbaufläche der betreffenden Frucht: Winterweizen 2,3 ; Winterspelz 0,1 ; Winterroggen 0,5; Klee 5,7; Luzerne 1,2. — In den Bemerkungen heißt es: Durch das naßkalte Wetter im Avril wurde die Frühjarsbestellung sehr verzögert. Die kühle Maiwitterung wirkte stark hemmend aui das Wachstum der Saaten nnb Futtergewächse, dach weisen alle Berichtssrüchte mit einziger Ausnahme des Klees, sür das Reich gegenüber dem zwölfjährigen Durchschnitt eine aünstigere Mai--Saatenstandsnote auf. Von tierischen und pflanzlichen Schädlingen werden besonders Engerlinge, Trahtwürmer, Maden, Frittfliegen und Hederich erwähnt, während die Mäuse bis aui unwesentliche Reste verschwunden 311 fein scheinen. Weizen und Spelz haben unter der ungünstiger Frühjahrswitterung verhältniß- Nläßig wenig gelitten, dagegeic wurden die Roggensaaten vielsach im Wachstum zurückgehalten und stellten sich stellenweise dünn. Die Sommersaaten sind infolge später Bestellung erst zum Teil aui- gelauien und meist noch wenig entwickelt; immerhin findet ihr augenblicklicher Stand größtenteils günstige Beurteilung. Die Kartoffeln rüctrcn zur Zeit der Berichterstattung zum größten Teile noch nicht auigegangen, vielsach auch noch nicht vollständig ausgelegt. Klee und Luzrrne haben nur geringe oder keine Fortschritte gemacht. Der Stand der Wiesen hat sich trotz der unireundlichen Witterung im allgemeinen etwas gebessert, ivenn auch der Graswuchs vielfach noch sehr zu wünschen übrig läßt. _______
Kandr< rrvd VaN'rsnnrfschäft.
Berliner Börse vom 25. Mai 1905.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 21/. Prozent.
Anfangs- u. Schlußkurse.
Oest. Kredit .... —209.50 Deutsche Bank . . . 237.30 237.40
Darmstädter Bank . . 140.75 140.50
Bochumer Guß . . . 242.70 241.90
Harpen er Bergbau . . 212.50 212.25
Tendenz: Ruhig.
Erz-Kuxe.
Fernie. Angebot 3400, Nachfrage 3325. Ausbeuten und Zubußen, 1903: 225; 1904: 300.
Märkte.
ke. Frankiurt a. M., 25. Mai. ^Orig.-Telegr. de? „Gieß. Anz.") V i e h m a r k t. Zum Verkaufe standen 708 Kälber, 92 Schafe u. Hämmel, 277 Schweine. Kälber 1. Qual. 87—90 Pf,. Lebendgewicht 52—54 Pfg., 2. Qual. 80—84 Pig., Lebendgewicht 49-51 Pfg., Schlachtgewicht 62—66 Pig. Schaie 1. Qualität Schlachtgewicht 72—74 Pfg., 2. Qualität 64—66 Pfg. Schweine 1. Qualität 69- 00 Pfg., Lebendgewicht 54.00 Pfg., 2. Qual. 68—00 Pig., Lebendgewicht 53—00 Big., 3. Qualität 62—64 Big., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geichäit bei Schweinen gut, lein Uebcrstand; bei Kälbern und Schafen mittelmäßig, kein lleberstaud.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 27. Mai 1905: Heiter, wärmer, auch nachts.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Hriqmal-Draljtnn'syttnqen.
Berlin, 26. Mai. Dem „Bert. Tagbl.^ zufolge soll ein Kompromiß über die Berggesetznovelle zwischen den Freikonservativen, Nationalliberaten und bem Zentrum auf Grundlage des geheimen Wahlrechts zu den Arbeiterausschüssen und Annahme eines nationalliberalen Antrags, betreffend die Agitation für die Mitglieder des Aussch'.'.sses geschlossen sein.
Schanghai, 26. Mai. Sieben Kreuzer der freiwilligen Flotte ankerten nach dem Dunkelwerden außerhalb von Wusung, ohne die üblichen Signale zu geben. Die Ankunft der Schiffe rief eine beträchtliche lieber* raschung hervor, obgleich große Vorräte für die russische Flotte schon seit langer Zeit hier lagern.
Teüe{p!wmscher E^fisrsbericht»
a. jTU., 3V2% Huichbanloihc . . 101.60 3°/i do. ... 90.45 BV.o/o KonRola .... 101.55 S«/o do......90.25
3Vtn/o Heßoon .... 100.15 31/, % Oberhessen . . . —.— 4 % Oesfei r. Go'dronto . . 101.90 4i/r % Ooslerr. b ilberrento . 101.25
Untrar. <"• oldronto . . 99.95
4° Itabon. Rente . . . 106.45
4 % Porhv'ioflFr I . . . 66.90
3°/ :’orfn<riesen. III . . 67.10 1 % Unif. Türken . . . 88.50
Türken Io so......134.80
4IJo Griech Monopol.-Anl. 55.25
4'/,% äussere Argentiner 00.00
Tendenz: fesl
25. Mai. Offizielle Schlusskurse.
i 8% Mexikaner ... 66 65
4 Chinesen .... 96.45 Electric, ficlmckort . . . 136.00 Nordd. Lloyd . . . . 123.50
Kreditaktien . . . , . 209 50 Diskonto-Kommandlt. . . 187.10 Darmstfidtor Bank . . . 140.60 Dresdener Bank .... ]53 90 Borliner Handelsges . . 16910 Oesterr. Staatubahn . . . 142.90 Lombarden.....15 60
GoHbardbahn ..... 189.00 Lauraliütte..... 267.20
Bochum ...... 242.70
Harponer . .... 21290
Staatschatzscheine . . . 100.45 . aber ruhis*
Für die «' r" ■ > h
■•■idi- i V Anglist Goetz.
unübertroffene Qualitätscigarre, keine Ausstattung nur Qualität, empfiehlt 4«. C. Volk, Grünbergerstr. 4, Giessen. 1901
Heute morgen verschied nach
langem Leiden
Br. Hsiaclwig Setladsa
Oberlehrer
Das
Giessen, den 25. Mai 1905.
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In seiner beinahe 14 jährigen Tätigkeit Kollege, den Schillern als ein überaus in Ehren bleiben.
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an unserer Schule hat er sich den Lehrern allezeit als ein liebenswürdiger, zuverlässiger gewissenhafter, treuer und wohlwollender Lehrer erwiesen. Sein Andenken wird bei uns
Lehrerkollegium des Realgymnasiums und der Realschule.
In dessen Namen:
Geh. Schulrat Dr. Rausch, Direktor.
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Arbeit D'enitstunde, geböte auf Äüorqeno 8 Wochen.
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