Dienstag AS. September 1905
Erstes Blatt.
155« Jahrgang
Die heutige Kummer umfaßt 8 Settern
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Ejrerten unter G. B. 1000 por agmid Zad-Nanheim. |4W-
Welfische Unduldsamkeit.
Die starke Intoleranz des Welfentnms zeigt sich in einem wutschnaubenden Artikel des Braunschweigischen Welfenorgans gegen die im Harze errichteten Türme und Denksteine für Bismarck und M oltke. DaS Blatt spricht von „Turmseuche" und „Denkmalswut" und es sagt:
„Wo man das Deutschtum in General- und Erbpacht ge- nommen hat, muß man einen Bismarckturm wie in Lauterberg oder eine Moltkewarte wie in Sangerhausen haben . . . Ebenso sollte man sich die V e r h u n z u n g d e s G e b i r g e s durch Gc- denkta'eln verbitten . . . Im Harz wimmelt es von Bismarck- e r i >r n e r u n g e n, die sich teiliveise widerwärtig, aber immer ohne jede Begründung uns a u f d r ä n g e n."
Millionen von Deutschen dürften der Ansicht sein, daß Bistnarckerinnerungen doch wohl eine gewisse Begründung haben. DaS Welfenorgan' aber begnügt sich nicht mit einer Polemik gegen die Bismarck- und Moltkedenkmäler, sondern eS fordert verblümt zu ihrer Demolierung auf, indem c3 schreibt: „Hinaus mit Denkmälern, die das Empfinden von Tausenden und Abertausenden beleidigen . . . Der Harz wird nicht nur von den hannoverschen Nationalliberalen besucht!" Da die Denkmäler nicht von selber laufen können und da natürlich auch Diejenigen, die sie errichtet haben, nicht daran denken, sie wieder fortzunehmen, so kann in den Worten des Blattes nur eine Aufforderung an seine Gesinnungsgenossen liegen, die Denkmäler gewaltsam zu entfernen!
Politische Wochenschau.
Ungewisse Handelsverträge.
Berlin, 25. Sept.
Die handelspolitische Abteilung deS Auswärtigen Amtes ist schon aus zeitlichen Gründen außer stände, bis zum Termin des Inkrafttretens des Zolltarifs Handelsvertragsverhandlungen mit all den Staaten erfolgreich durchzuführen, deren bestehende Verträge zu diesem Termin ihre Giltigkeit verlieren. Die zurzeit meistbegünstigten Staaten werden wohl fast ausnahmslos vom 1. März 1906 ab den deutschen autonomen Tarif gegen sich in Anwendung sehen. Auf die geringe Aussicht, mit den Vereinigten Staaten zu einem Tarifvertrag zu gelangen, ist wiederholt hingewiesen worden. Aehnlich scheint es mit Argentinien zu stehen. Dieser Freistaat hat zwar seiner andauernd steigenden Ausfuhr wegen einigen Anlaß, seine Handelsbeziehungen zu Deutschland auf der Grundlage des Vertragstarifs zu regeln, und und er hat auch zu diesem Zweck einen Unterhändler nach Deutschland entsandt, doch man ist offenbar noch sehr weit entfernt von dem angestrebten Ziel. Den Nivalen Deutschlands im Handel mit Argentinien, England und Nordamerika, ist neuerdings ein Dritter an die Seite getreten: Frankreich, das bedeutende Kapitalien in argentinische Unternehmungen steckt und dadurch seiner Exportindustrie das Absatzgebiet erweitert. Deutschland dürfte in nicht ferner Zeit als Lieferant für Argentinien von Frankreich überflügelt werden, wie denn letzteres schon jetzt aus Argentinien mehr Waren bezieht, als Deutschland. Gewiß liegt eS auch im Interesse Deutschlands, daß ein Handels- vertrag mit Argentinien zu stände kommt, aber dieser Freistaat müßte sich, damit zum wenigsten Gegenseitigkeit erreicht wird, zu weitgehenden Konzessionen an seinen Partner verstehen, und ob er dazu bereit sein wird, will im Hinblick auf die „Werbung" Frankreichs um Argentinien zweifelhaft erscheinen. Vom Standpunkt Deutschlands erscheint es deshalb zweckmäßig, daß der mit Argentinien bestehende Meist- begünstigungsoertrag gekündigt wird, wenn die Aussicht auf Verständigung über einen Tarifvertrag bis zum 1. Marz n. I. sich nicht wesentlich bestem sollte. Deutschland würoe sich selbst schädigen, wenn es einem Staat die Meistbegünstigung weiter gewähren wollte, den als Absatzgebiet die deutschen Exporteure nur mit Mühe im früheren Umfange zu erhalten vermögen.
Aussilche YeuigLetten.
Ter „Slowo", das Organ Wittes, läßt sich über die zukünftige auswärtige Politik Rußlands folgendermaßen aus: Rußlands Einfluß in Ostasien habe zwar gelitten, es totrbc aber seine ganzen Kräfte anspannen, um diese Einbuße wieder wett zu machen. Das Blatt glaubt, Rußland werde zu diesem Zweck Angebote Englands undFrankreichs erhalten, da jede dieser berden Nationen Rußland zum Freunde gegen die andere haben
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger
Amts- Md Anzetzeblatt für dell Breis Metzen
Nr. 22«
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem GießenerAnzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien' -lütter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck tu Verlag der Brüh l'schen Univers.-Buck-u.Stein- druckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei:
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Frrnsvrechanschluß Nr. 51.
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Die Krisis in Ungarn,
die je schlimmer und aussichtsloser wird, je langer sie wahrt, giebt auch an den maßgebenden Stellen in Berlin zu Besorgnissen Anlaß. Es versteht sich wohl von selbst, daß es nicht gleichgiltig sein kann, wie sich die Dinge in einem verbündeten Staate entwickeln, in dem der Ruf Revolution laut ertönt. Ebenso geht das Schicksal des noch unerledigten Handelsvertrages natürlich Deutschland nahe an. Doch wäre es falsch, irgend welchen Versuch einer Einmischung von Berlin aus zu vermuten. In solche inneren Wirren mischt sich unsere Diplomatie ebensowenig ein, wie dies Ruß» land gegenüber der Fall ist. Immerhin erscheint eS bemerkenswert, daß die „Nordd. Allg. Ztg." die Schuld an der Nicht- lösimg der ungarischen Krisis der Budapester Koalition bei- mißt. Die Verhandlungen seien, so schreibt das offiziöse Organ, an der ablehnenden Haltung der Oppositionsführer gescheitert. Das wird man in Budapest schwerlich gelten lassen. Auch wir sind der Meinung, daß Wien nicht ohne Mitschuld an dem Ausgange ist. Die verblüffend kurze Art des Empfanges der Oppositionsführer durch Kaiser Franz Josef mußte mit der vollen Kraft der Enttäuschung wirken. Jetzt dürfte immer noch der einzige AuSweg das Zugeständnis des allgemeinen Wahlrechts sein, durch das die trotzigen ungarischen Ariitokraten aus dem Satte! gehoben werden würden. Denn in der Armeefrage will Kaiser Franz Josef keinen Schritt weitergehen. Wiener und Budapester Privatdepeschen stellen als wahrscheinlich hm, daß Minister K r istoffy statt FejeroaryS mit der Neubildung des Kabinetts und der Durchführung des Wahlrechts betrau werden würde. Kristoffy hat bekanntlich s. Zt., jedenfalls mit Billigung von Wien anS, die Wablreform angekundigt, er hat auch nicht so viel Gegnerschaft wie Fejeroary. Der große Fehler ist gemacht worden, daß man einen Minister eine so außerordentlich volkstümliche Reform verheißen ließ, um dann nachträglich den Bedenken Raum zu geben und die Verheißung zu annullieren. Ein derartiges Hm--und Her- schwanken der Regierung ist gefährlich in kritischen Zeiten.
Vor dem Klublokal der Kossuthpartel fanden übrigens gestern abend, wie aus Budapest gemeldet wird, Demonstrationen statt. Es wurden Reden gehalten, auf welche Kossuth, Graf Apponyi und der demokratische Abg. Vazsonyi antworteten. Wahrend
der Rede des letzteren kamen etwa 300 Sozialisten unter stürmischen Rufen nach dem allgemeinen Wahlrecht an, so daß Vazsonyi seine Rede nicht beenden konnte Kurz darauf kamen aber etwa 1000 Stiidenten in geschlossenen Reihen, so daß die Sozialisten eingcschlossen waren. Es entstand eine große Rauferei. Viele wurden blutig geschlagen und ein Polizist wurde verwundet.
Nach dem Kriege.
Daily Telegraph meldet aus Tokio, China habe Rußlands und Japan notifiziert, daß es nicht einverstanden sein könne mit der N ä u m un g s fr ist, welche für die M and- churei im F-riedensbertrage festtesctzt worden sei. Fernen bestreitet China Japan das Recht, Militärposten längs der Eisenbahn aufzustellen. , ZTS. _
Tas Echo de Paris berichtet aus Petersburg: DieIapaner beschlagnahmten den Dampfer Doniara, der den Baron Brugden, den Vorsitzenden des Handelsverbandes für Kamtschatka, an Bord Tratte. Tie Beschlagnahme erfolgte ut der Nähe der Behrings-Inseln. Tie Japaner besetzten erner die Commandeur-Jnseln, wo sie die japanische O^^ondm!er Blätter versichern, die englische Flotte werde Anfang Oktober in Tokio einen Besuch abstatten, falls bis dahin der Friede unterzeichnet sei. , m ,
An der Börse zu Tokio weisen festverzinsliche Werte wesentliche Kurssteigerungen auf infolge von Kausen fu» ausländische Rechnung. ,,, r ,
Es steht zu erwarten, daß der russische Kreuzer v i k" um Mitte Oktober gehoben wird.
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18 :
Flucht.
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Schweden und Dorwegen.
Tic schwedischen und die norwegischen Delegierten einigten sich in Karlstad über folgenden Entwurf zu einem Uebereinkommen zwischen den beiden Reichen: a) betreffend Verweisung von Streitigkeiten an em Schiedsgericht. Tie Reiche verpflichten sich, an den Schiedsger'ichtshof int Haag diejenigen Streitigkeiten zu verweisen, die nicht die Unabhängigkeit, Integrität und vitale Interessen beider Länder berühren. Sollten die beiden Reiche nicht darüber einig werden können, ob ein entstehenden Streit vitale Interessen eines Landes berührt, wird diese Frage der Entscheidung des Schiedsgerichts unterworfen.. Das Uebereinkommen soll zehn Jahre vom Tage der Unterzeichnung an gelten und für den gleichen Zeitraum verlängert werden, ivenn nicht von einer Sette mindestens zwei Jahre vor Ausgang der zehnjährigen Periode gekündigt wird, v) Betreffend eine neutrale Zone, Nie^ev-i legung der Befestigungen usw. Auf beiden Setten! des südlichen Teiles der Grenze zwischen beiden Reichen wird eine neutrale Zone von 15 Kilometer Breite auf jeder Seite errichtet. In die neutrale Zone sind die Inseln und Schären eingeschlossen aber nicht Teile des Meeres selbst mit seinen Buchten, die innerhalb der Grenzlinie der! Zone fallen. Befestigungen, Kriegshäfen und für das Heerf bestimmte Vorratsniederlagen dürfen nicht beibehalten obey solche neu innerhalb der neutralen Zone angelegt werden. Diese Bestimmungen gelten jedoch nicht für den Fall, daß dtt Reiche einander gegen einen gemeinsamen Feind beiq stehen; auch sind sie, wenn eines der Reiche mit einen dritten Macht in Krieg verwickelt wird, nicht bindend fürl dieses Reich hinsichtlich seines ZonengeVietes oder für das! andere Reich, soweit die Behauptung seiner Neutralität in Frage kommt. Auf der Grundlage dieser Bestimmungen sollen Befestigungen, welche sich innerhalb der Zone 6cn finden, niedergelegt werden, nämlich die norwegischen Be^ festigungsgruppcn Frederiksten mit dem Fort Gyldenloevv, Overbiergetvedcn, Helnrkollen, Oerje mit Kroksund, sowie Urskog (Vingsrud). Die genannten Befestigungen sollen innerhalb eines Zeitraumes von acht Monaten als solche unbrauchbar gemacht werden. Die Kontrolle über die Durchführung der Maßregeln soll durch eine aus drei aus4 ländischen Offizieren bestehende Kommission ausgeübt werden. Schweden und Norwegen wählen je einen dieser drei Offiztere, die beiden so Gewählten wählen einen dritten Offizier. Tie Kongsvinger Bcfestigungsgruppe darf nichts erweitert werden. Die Punkte c, d und e geben nähere Besttmmungen über die Weidgercchtsame der Lcchpen, den, Transitverkehr zwischen beiden Ländern tntb die Benutzung der gemeinschaftlichen Wasserwerke. Betreffend die Art und Weise, wie die Union aufgelöst werden soll, sind die Delegierten über folgenden Vorschlag einig geworden 2 Dem Reichstage jedes Reiches wird ein Antrag auf Billigung des oben berichteten Entwurfes zu einem Uebereinkommen unter Voraussetzung der Gegenseitigkeit vvrgelegt, sodatz das Uebereinkommen gelten soll, nachdem Schweden Nor^ wegen als einen von der Union mit Schweden losgelösten Staat anerkannt hat. Wenn dieser Entwurf von den Reichstagen beider Länder gebilligt ist, wird unter der Bedingung, daß das Uebereinkommen unterzeichnet ist, der schwedische Reichstag ersucht, schwedischerseits die Reichsakte aufzuheben und den König zu ermächtigen, Norwegen anzuerkennen. Nachdem die Anerkennung erfolgt ist, werden die Verträge in Uebereinstimmung mit dem Beschluß der Reichstage unterzeichnet. Nach der Unterzeichnung der Verträge notifiziert Schweden sobald wie möglich die fremden
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möchte. Der „Slowo" meint, die beste Politik für Rußland ei die, sich von beiden Nationen fern zu halten.
In Moskau wurde am Montag eine Versammlung von Vertretern der Städte und Semstwos der inneren Provinzen, sowie Vertretern Polens und der littauischen Provinzen eröffnet. Die Ermächtigung zu dieser Versammlung war vom Minister des Innern unter der Bedingung gegeben worden, daß eine vom Generalgouverneur Moskaus bestimmte Persönlichkeit an diesen Versammlungen teilnehme. Diese Person ist der Chef der Kanzlet des Gouverneurs. Unter der Zahl der anderen Bedingungen, unter denen diese Versammlung stattfinden darf, sind noch vlgende zu erwähnen: Tie Sitzung ist nicht öffentlich, dec Präsident der Versammlung darf das Programm nicht abändern und er darf keine nationalistischen Ausbrüche ge-i ’tatteit, ebensowenig wie aufrührerische Ausrufe.
Tie Rigasche Kreispolizei setzte auf die Ermittlung des Mörders des Pastors Schilling in Ni tau eine; hohe Belohnung aus.
Parteitag der freisinnigen Jo kspartci.
(Original-Bericht des Gießener Anzeigers.)
X Wiesbaden, 25. Sept.
Die Beratung begann heute mit dem Referat des 'Abg. Kopsch über seinen Antrag betr. Welt-und Kolonialpolitik. Ma. Eickhoff meinte, daß man nicht so ohne weiteres von der Hand weisen könne, was man heutzutage unter Weltpolitik versiehe angesichts der auf dem Melttheater eingetretenen Veränderungen, zumal in der auswärtigen Politik die politischen Interessen immer mehr gegen die wirtschaftlichen zurücktreten. Zu einer vernünftigen Meltpolitik gehört auch eine vernünftige Kolonial- politik. Glauben Sie, daß sich der Reichstag für einen Oerkaus der Kolonien entscheiden würde? Das täte ntcht einmal eine freisinnige Regierung, wenn sie am Ruder wäre. Für den Redner unterliegt es keinem Zweifel, daß wenigstens ein Teil unserer Kolonien später einmal einen wirtschaftlichen Wert zeigen wird. Der 'Assessorismus und Militarismus dürfte in der Kolonialwirtschast ausgespielt haben. Darum sollte die Partet in der Zukunft alle solche Forderungen, wie die letzte Kamerunbahnvorlage, nach reiflicher Prüfung unterstützen.
Schon während der Rede Eickhoffs ertönten heftige Schlußrufe. Der Antrag Kopsch aelangte nach mehreren Reden in folgender (abgeänderter) Fassung zur Annahme:
Ter Parteitag spricht sich angesichts der von unserer Partei stets befürchtetest Mißerfolge, die sich nicht nur in un- geheueren Gcldopfern, sondern auch in sclMeren und schmerzlichen Verlusten an Menschenleben äußern, gegen die Fortsetzung und Erweiterung des bisherigen Systems der Kiolonial Politik aus. Er erachtet es mich ntcht als Aufgabe des Reiches, durch Subventionen oder Gara n- tien in den SchutzgÄüeten Cisenbahnbauten zu ermöglichen, für welche die wirtschaftlichen Voraussetzungen noch nicht vorhanden sind. , „ ., _ . , „
Einen Antrag Dr. Müller -Sn g a n über dte R e t ch s- finanzreform begründete Abg. Dr. Wi einer. Nach lebhafter Debatte wurde beschlossen:
Ter Parteitag spricht sich gegen jede Erhöhung der Besteuerung von Tabak und Bier aus, verlangt daher vor jeder weiteren Inanspruchnahme der Steuerzahler eine gründliche Reform der Dranntweiubestruerung, insbesondere durch völlige Beseitigung der Liebesgabe, bei der VerbranchSabgabe für Branntwein und durch Aufhebung der Maischraumsteuer wie der Drenn- steuer. Ter Parteitag spricht sick dahin aus, daß für den Fall der Uebertragimg der Besteuerung von Erbschaften von den Einzelstaaten auf das Reich die Erbschaftssteuer progressiv nach dem entfernten Grade der Verwandtschaft und der Höhe des Nachlasses zu gestalten ist, und überreicht den bett. Anttag Müller-Sagan der Reichstagsftaktiou zur weiteren Erwägung.
Abg. Ablaß referiert über Anträge betr. Beibehaltung de r Sch Würger ichte und Reform der Schöffengerichte. Diese Anträge werden angenommen, ebenso ein Antrag, der sich gegen den Zeugniszwaing der Redakteure ausspricht. Weiter gelangte ein Anttag Miemer betr. Personentarifreform zur Annahme, mit einer Ergänzung, nach der (im Effekt) alle Personenzüge in Schnellzüge verwandelt werden foffen. Debattelos angenommen werden ein Antrag bett, die Pensionsversicherung der Privatangestellten, ferner (vorbehaltlich redaktioneller Aenderung) die Anttäge über das K o alition sr ech t der 'Arbeiter und die Hebunx des Handwerks.
Im Schlußwort betonte der Vorsitzende Mg. Reinh. Schmidt, daß die erfolgreiche Tätigkeit des Parttitags nur in der Einigkeit begründet liege. Er schloß den Parteitag mit einem Ho h auf die freis. Volkspartei.
pÄÄSfc » 8.1. Oü. eot. »äS !2UMi-enr.(8riinberqetiLg Jvs ÄWtz! lyfc Wodftraüe 12,2, Gtj 6m jüngeres ttavis ' Tienstmädchet t klemeren Ha»sha'.t gejucht
vabnhWrche 38, 2 , i317| Ordkutliches Mdchm ß uche und Haushalt gejucht wui W. ihiir|ig, ceitei'sipg j cudje p, jofort ein oröemied Ndajen für halbe 2^
und eine Putzfrau
k Kontor- und HejcMwiiw -860 Fr. Teibri.
sum baldigen Eintritt eine ttz! moiohlene Laussm ’iudn. WWW


