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a.
Telephonischer Kursbericht
Auch den Chinesen fehlt
Gefahr nur näher gerückt.
kriegerischem Geist.
im Grunde
es
ernste Gefahr werden.
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40/ Italien. Rente . .
PortuffieaeD . . 10/ Portugiesen. . . .
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3V/o JP/i) SV,°/o 3 o/ft RVeO/o
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Hessen Oberhessen
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Der <Sifq der Russen würbe diese Gefnlir wohl eine Weile üiirüctöränrjen, aber nicht cniS der Welt schaffen, während der Sieg der Japaner den Dunkel und Hochmut der gelben Rasse,
mit der sie jetzt schon aus den Europäer schauen, inS Un- gemessene wachsen würden. Bereits jetzt sind die Japaner daran, die Chinesen aufzurütteln. Der chinesische Patriotismus beginnt, besonders bei der Jugend, zu wachsen. Dieser Gefahr dürfen wir nicht untätig gegenüber stehen. Verhängnisvoll ist, daß im russisch-japanischen Krieg das hächststehende Heidentum sich mit einem tiesstehenden Christentum zu messen hat. Trotzdem muß der Sieg der Russen gewünscht werden. Von den Japanern ist Glaubens- und Gewissensfreiheit, wenn sie einmal die Macht haben, nicht zu erwarten. Ihre „Humanität-, die sie jetzt im Kriege beweisen, entspringt lediglich schlauer Berechnung und widerspricht ihrer natürlichen Art. Zwei Wege zeigen sich, der Gefahr zu begegnen. Ein politischer: die Aufteilung Chinas, die aber an der Eifersucht der europäischen Mächte scheitern würde. Der sicherste, der freilich nur langsam wirkt, ist die Christianisierung jener Völker, wodurch sie aus erbitterten Feinden zu Brüdern
nicht an können können,
20 Millionen
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Völker selbst. An der Christianisierung Chinas und Japans, wie sie jetzt mit bescheidenen Kräften unsere Mission betreibt, zu arbeiten, bedeutet nicht, unsere Kraft an Fremde, die uns nichts angehen, vergeuden, sondern cs ist ein Kampf mit den Waffen des Geistes' mit dem wir uns selbst schützen gegen die drohende gelbe Gefahr, und helfen, daß die Zeit herbei komme, in der Friede und Gerechtigkeit auf Erden wohnen.
v. Düdelsheim (Oberhessen), 26. Jan. (Telegr. des Giess. Anz.) Der von seiner Frau aetrennt lebende Brunnenmacher Emmerich überfiel diese und brachte ihr eine große Anzahl schwerer Verletzungen am ganzen Körper bei. Emmerich wurde verhaftet.
c. Friedberg, 25. Jan. Die Einrichtung des elektri- chen Lichts für unsere Stadt ist jetzt gesichert, da fast amtliche Hausbesitzer in einer in Umlauf gesetzten Liste sich eingezeichnet haben. Die Zentrale wird durch die Großh. Regierung in Bad Nauheim errichtet.
R. B. Darmstadt, 25. Jan. Das vom Wolff'schen Telegraphenbureau gestern verbreitete offizielle Programm für die Hochzeitsfeier des Großherzogs erfährt gutem Vernehmen nach eine wesentliche Abänderung. Das neu- vermählte Fürstenpaar wird sich am 2. Februar nach dem Hochzeitsmal mittelst Sonderzuges nach Schloß Romrod begeben, der Kaiser wird aber nicht gleichfalls schon am Nachmittag abreisen, sondern mit den übrigen fürstlichen Hochzeitsgästen die Fe. st Vorstellung im Hoftheater besuchen und dann erst in der Nacht unsere Residenz wieder verlassen. Infolge dieser Programmänderung wird auch in der Galavorstellung nicht Shakespeares „Sommernachtstraum-, wie in der Notiz des Depeschenbureaus mit- ^geteilt wurde, sondern wahrscheinlich eins der neueren Lust- piele zur Aufführung gelangen.
Marburg, 25. Jan. Heute nacht verschied ein sehr bekannter Bürger unserer Stadt, der Schloffermeister Philipp Seebinger, nach etwa 14tagiger Krankheit an Influenza mit hinzugetretener Lungenentzündung. Als zweiter Vorsitzender der Handwerkskammer leitete er noch im vergangenen Sommer die Verhandlungen des Handwerkertages gelegentlich der Gewerbeausstellung in Fulda. Bekannt i| seine Tätigkeit als langjähriges Mitglied der Stadtverordneten- Versam nsi ung. _________
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
R e i ch s b a n k. Aus Anlaß des Geburtstages des Kauers ist das Geschäftslokal der Gießener Reichsbcurk am 27. d. Mts., von mittags 12 Uhr ab, geschlossen.
Paris, 25. Jan. Die Börse eröffnete fest ans die letzten, günstiger lautenden Nachrichten an§ Petersburg. Tie Börse war dann in ruhiger Haltung und blieb, obg^ich einige Realisierungen vorgenonrmen wurden, gut. Gegen Schluß ging das Gerücht von einer Vermittelung zwischen Ruß - landund Japan. Bei fester Tendenz waren die Notierungen auf der ganzen Linie ausgezeichnet.
bilden mehr als em Drittel der ganzen Menschheit. Dabei haben sie den europäischen Völkern gegenüber den Vorzug, daß sie mehr zusammenhalten. Dazu kommt ihre physische Ueberlegenheit. Sie haben zwar vielleicht geringere körperliche Kraft, aber sie sind zäher, ausdauernder. Vor allem besitzen sie eine ungemeine Beharrlichkeit und eine unerschöpfliche Fähigkeit, zu warten, bis ihre Zeit kommt. Was ihre Intelligenz anlangt, so dürfen die jetzigen Chinesen freilich mehr nach den Geistesprodukten ihrer großen klassischen Zeit (Konfuzius) beurteilt werden. In wissenschaftlicher Begabung reichen sie nicht an die Europäer. Dafür übertreffen sie uns durä eine Reihe von Eigenschaften. Sie sind vorzügliche Rechner, die besten Kaufleute der Welt. Ihre dämonische Schlauheit haben die Japaner in der Politik erprobt. Ihr praktisches Geschick, ihr technisches Talent, ihre Anpassungsfähigkeit, ihre Anstelligkeit machen sie selbst den Europäern unentbehrlich. Rastlos breiten sie sich nach allen Weltteilen aus, und wo sie einmal sitzen, sind sie nicht mehr zu verdrängen. Selbst ohne schöpferische Gedanken, lernen sie den Europäern Technik und Kriegskunst ab, um sie dann mit ihren billigen Löhnen und ihrer Geringschätzung ihres Lebens zu übetrumpfen. Japan ist kein Agrarstaat, sondern ein in unheimlicher Schnelligkeit wachsender Industriestaat. Japanische Industrie, chinesischer Handel bedeuten in die Zukunft für uns eine große Gefahr. Wenn China sich einmal der Maschine zuwende, so ist die Zeit nicht mehr fern, da das Reich der Mitte daS Warenhaus der Welt wird. Dazu kommt der natürliche Reichtum des Landes an 2)iineralicn, Kohlen, die ungemeine Fruchtbarkeit des Bodens. Der Gedanke, daß im Lauf der Zeit die Führung der Völker an die gelbe Raffe übergehen könne, ist nicht abzuweisen. Das bedeute bei dem gänzlichen Dkange! an jeglichem Jdealismiis, der den Chinesen eigen ist, ein Rückfall in die sittliche Barbarei. Unser Kaiser habe Recht, wenn er die Völker Europas aufsorderte: Wahrt eure heiligsten Güter. Durch die japanischen Kriegsersolge ist die
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1. ©arbe- ows versetz!
" Personalien. Ernannt wurden am 21. Janüa. der Aktuariatsassistent bei dem Amtsgericht Bad Nauheim, lAabelmann, zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Offenbach, ber, Aktuariajsqssistent bei der Staatsanwaltschaft am Landgericht der Provinz Starkenburg, Habich, zum Aktuariatsassistenten bei' dem Amtsgericht Bad Nauheim.
•• Schloß Lich. Eine Original-Steinzerchnung von Prof. Konr. Suttner, Schloß Lich in Winterstimmung fein» iönig darstellend, ist uns zur Ansicht zugegangen, und wir können das hübsche Bild, das jetzt ein besondeees Interesse hat, zur Anschaffung empfehlen. DaS Blatt kostet nur 3 Mk.; eS ist im Verlage von Karl Theyer in Mainz erschienen.
•• Der Raubmörder Hudde ist nach der Auffindung ber geraubten goldenen Uhr bisher noch nicht wieder vernommen worden. Wie wir hören, ist gestern nachmittag der Uhrmacher A. Meyer in Friedberg einer Ladung der hiesigen Staatsanwaltschaft gefolgt, um die Identität der Uhr, die s. Zt. bet ihm gekauft worden ist, zu bestätigen. Er erkannte sie sogleich wieder; sie war von ihm vor zwei Jahren als ein Geschenk für Pfarrer Thöbes gekauft worden und trug noch das Zeichen einer nachher vorgenommenen Reparatur an sich.
•• Feuerwehr. Wie uns geschrieben wird, begehen in diesem Jahre die beiden Freiwilligen Feuerwehren im Gießen das seltene Fest der 50 jährigen Wiederkehr ihrer Stiftungstage. Dabei ist in Aussicht genommen, daß am 22., 23. und 24. Juli die geplante Feier auf Oswaldsgarten umter allgemeiner Beteiligung begangen werden möchte. Da düese seltene Feier einer Korporation, die so edlen Zwecken bient, wohl von der Bürgerschaft ohne Zweifel mit begangen werden wird, so sollen diese Zeilen vornehmlich den Zweck haben, die geplanten anderweitigen Festlichkeiten mit dieser fteier nicht in Kollision zu bringen. Bereits in der Kürze soll eine größere Versammlung in Steins Garten abgehalten werden, bei welcher die erforderlichen Unterausschüsse gebildet werden sollen, damit die einzelnen Tätigkeiten möglichst bald in Angriff genommen werden, um insbesondere die hier erscheinenden 'Bruderwehren aus dem ganzen Großherzogtum niürdig empfangen zu können.
** Der Vortrag des Herrn Missionars Maier über die „gelbe Gefahr" hatte eine recht große Zuhörerschaft angezogen. Die große Aula der Universität war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Erwartungen der Zuhörer wurden auch in reichem Maße erfüllt. Herr Maier behandelte sein Thema in so fesselnder, lichtvoller und anschaulicher Art, daß jedermann gespannt seinen Ausführungen folgen mußte. Uebcrzeugend wies er aus seinen Erfahrungen und Erlebnissen das Bestehen einer „gelben Gefahr" nach. Sie liegt zunächst in der starken Abneigung, in dem in- Üinktiven Haß gegen die Europäer begründet. Daß uns daraus wirklich eine Gefahr erwachsen könne, ergibt sich schon aus ihrer großen Zahl. Chinesen und Japaner zusammen
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Ätzung bet tion bei tag. An u 7vTiebberr g des W . ba§ trrmi u Ängmiis geeignet er- ; Gr. Kreis- ihm es b« ; Ämlshmb- Pfr^nblung firt sei, inn ie Perhand- airheim Zu ial zu ver-
würden, mit denen wir wohl in einen Wettbewerb, aber doch ; in einen humanen und zivilisierten treten würden. Dazu bedarf e§ aber einer religiösen Regeneration der christlichen
breit, Gotha re.
Neueste Itlclbumwn.
R. B. Darmstaüt, 26. Jan. Da der Gr o hh erzo g zur Teilnahme an der Geburtstcrgsfeier des Kaisers nicht nach Berlin gefahren ist, sinder morgen nachmittag im hiesigen Residenzschloß eine offizielle Feior des Geburtstages statt an welcher der Großberzog, die Minister, sowie sämtliche hier weilenden Diplomaten, im ganzen etwa 40 Personen, teilnehmen werden.
Berlin, 26. Jan. Die „Natl. Korresp." schreibt, der Reichstag werde sich in der nächsten Woche in die Lage versetzt sehen, die Beratung der abgeschlossenen Handelsverträge in bestimmte Aussicht zu nehmen. In Bundesratskreisen denkt man, die führenden Minister der Einzelstaatrn werden zu den Beratungen erscheinen.
Berlin, 26. Jan. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat beschlossen, zum Etat des Reichs- kanzlers nachstehende Resolution einzubringen: Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, dem Reichstage in Bälde den Entwurf eines Gesetzes vorzulegen, durch welches eine wirksame politische und budgetrechtliche Verantwortung des Reichskanzlers festgestellt wird.
Dresden, 26. Jan. Die Strafkammer verurteilte den Redakteur Duevell von der „Arbeiterzeitung" wegen Beleidigung des Bautzener Offizierkorps zu vier Monaten Gefängnis.
London, 26. Jan. Prinz und Prinzessin Ludwig von Battenberg sind gestern abend nach Darmstadt abgereist. . ~ Y
Newyork, 26. Jan. Die Folgen des Schnee-
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stabt. Der Hligcr alz ! Klang bet r es feiner M? fessel! ' ibn mit Anllih ju hn er weiß, M ben m Wahr- ’iclsfi böfc.
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«chrimps x>ott Butzbach und den Hauptlchrcr Schaaf von Hießen.
— AuS Anlaß der Vermahlung des Größter zogS bleiben, wie die Ministerien bekannt geben, am 2. Februar alle öffentlichen Anstalten und Schulen d'eS Landes geschloffen. Die „Darmst. Ztg." veröffentlicht ferner, wie uns drahtlich gemeldet wird, einen allerhöchsten Gnadenerlaß Sr. K. H. des Großherzogs anläßlich feiner Vermählung für alle Personen, welche im Großherzogtum durch Strafbefehl, Strafbescheid oder ein bei den bürgerlichen Gerichten ergangenes Urteil zu Gefängnis, Festungshaft, Haft oder Geldstrafe wegen Rajestätsbeleidigung usw. nach § 95, 97, 99 oder 101 des Strafgesetzbuches, wegen wirklicher Beleidigung einer Behörde usw., wegen Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen be8 Forst- und Feldstrafrechtes, sowie .wegen Uebertretung verurteilt worden sind. Der Erlaß findet nur für solche Strafen Anwendung, die spätestens mit Ablauf des 2. Februar 1905 rechtskräftig geworden sind oder werden.
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4% Oesterr. Goldrente
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. 17.2(ti . 193 001 . 256.50 . 240.00 . 212.80
er geweckt, so die sie aufstellen
4xI6% Oesterr. Silberronto 100.60 49o Unstar. Goldrente , . 100.00
Briefkasten !>er Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben nnberttcksichtigt.l R. H. Derartige Handelsschulen gibt es u. Frankfurt, Gera, Zittau, Hamburg, München, Nürnberg, Markt-
Eile.
Paris, 26. Jvn. Das „Petit Journal" meldet au^ Petersburg über den Empfang der dortigeu.Presse-«' Vertreter, daß die letzterem dem Minister eine genaue?] Liste einhändigten über dieZahlderOpf^r mit Bezeich-] nung der Orte, wo sie von den Soldaten getötet wurden. Diese Liste zählt 4600 Tote und Verwundete auf. Die, Reporter wollen innerhalb einer Woche auch die Namm und» Adressen der Toten und' Verwundeten angeben, da sie den verschiedenen Zusammenstößen selbst beigewohnt haben. Unter den Getöteten befindet sich auch^ ein Vertreter dep! Börsenzeitung, welcher auf dem Newski-Prospekt verwundet' wurde, als er seinem journalistischen Berufe oblag. Amj Montag wurden am Narwa-Tore 600 Personen getötet und verwundet, trotzdem wird amtlicherseits dieser! Zusammenstoß in Abrede gestellt. Die Zeitungsdirektoren! erklärten, sie würden die Zeitungen nur wieder erscheinens lassen, falls die Preßfreiheit zngesichert werde. Außerdem^ haben sie sich gegenseitig verpffichtet, die 57erausgabe ben Zeitungen einzustellen, wenn eine derselben von der Zensur belästigt würde. Heute abend wurde der Gemiünderat voch einem Professor über die jüngsten Ereignisse interpelliert.^ Tie Stadt wird von 40 000 Mann Truppen bewacht, welche^ an 124 Punkten aufgestellt sind.
Zar'skoje Selo, 26. Jan. Der Aufenthalt des 3arc ni wird streng bewacht. Der Militärkordon besteht aus lo 000! Mann, darunter viel Artillerie. Zahllose Leichen wurden! während der Nacht mit der Bahn fortgeschafft, viel mehr als bicj Regierung Tote angegeben bat. Patrouillen zu Fuß und zu! Pferde durchstreifen massenhaft die Straßen imb fctracben pte- Brücken Den Arbeitern, die von der Wassenfabrik in Kolvino, her anrücken, ist ein starkes Militaraufgebot entgegengeichickt.1 Tie gestern verhafteten' geistigen Vorkämpfer der gegenwärtigem liberalen Idee sitzen noch immer hinter Schloß und Riegel, oowoor sie mit dem Streik und den Straßenaufzügen in ferner Verbind düng stehen!. r
Moskau, 25. Jan. Jlt den Straßen ist es ganz tufag.x Tas Ausstandsgebiet dehnt sich ab er a u s. Ob morgen Zeitungen erscheinen werden, ist noch nicht sicher. Ber der Der- Mim<l der Drtmunq in bet PjatNttk-rstrnßc fielen einige Schufst, beten Urheber nicht bekannt sind, Tie Ansft-indigen wurden mit Peitschen und blinden Schüssen zerstreut. In den Thentetn ich es ruhig, sie sind aber nicht sehr besucht. Straßen sind leer: überall bewegen sich Patrouillerr. — ^ute wurde m emer Versammlung der Rechts anwäNe beschlossen, ur.ch t zu plaidieren, ausgenommen in besonders wrchtrgen <yallen. 4 Tie Hospitäler nahmen keine Vervnmdeten an.
Petersburg, 2.6 Jan. Aus Moskau wrrd von Mm tigen Zusammenstößen zwischen stteikenden Arbeltern und. dem Militär berichtet, bei denen es 14 otc gegeben bat. soll keine große Auftegung herrschen. Der Kreml rst zur Ver-^ teiNqimg durch Artillerie eingerichtet. — Finanzminister Kokowzow empfing eine Arbeiterabordnung Ev versprach dieser neun stündige Arbeits zeit. Tie Deputierten gaben eine Errlärnng ab, daß politische Forderungen nicht erhoben würden. Tie Stadtverordneten beschlossen, für die idrnterbliebenen der Opfer vom 22. Jamurr und die Verwandtem 95 000 Rubel auszuwerfeii und sich nach» der Ursache der -der- Haftung ihrer Kollegen Kedrin, Karejeiv und L>chnitmkow zu er> kundigen. Diese haben neben an beten Verhafteten am 21. Januay ,ssne Nesm-m-Vetitif'N eiugereiM.
Reichstags-Fraktion hat beschlossen, auf dem Wege eines Initiativ-Antrages die von den streikenden Bergarbeitern aufgestellten Forderungen nach reichsgesetzlichev Regelung zu möglichst schleuniger Behandlung vor den Reichstag zu bringen und zwar soll dieser Antrag einschließen: biej Frage der tä g lichen Schicht zeit, der Sonntags« arbeit und der Ueberschichten, der Beseitigung de8 Wagennullens, der Schaffung von Arbeiter-AuS« chüssen sowie von Wagen- und Gruben-Kontrolleuren aus.
den Reihen der Arbeiter.
Bochum, 26. Jan. Seit Beginn deS Ausstandes 'chlossen sich rund 60 000 Bergleute den verschiedenen Ber-^ bänden an. Die Mitgliederzunahme beträgt beim alten Verband allein 30 000 Mann.
London, 26. Jan. Heute tritt der Exekutiv au 8* chuß des Bergarbeit e.r Verbundes von Groß^ iritannien zusammen, um zwei deutsche Delegierte! über den Streik in Deutschland zu hören. Die Verbandsmitglieder werden aufgefordert, keine Ueberstunden zu machen und den deutschen Arbeitern alle mögliche finanziellen Unterstützungen zu gewähren.
Die Bewegung in Rußland.
London, 26. Jan. „Daily Mail" meldet aus PeterS^> bürg von heute: Das Marinedepot in Libau w-urdej in Brand gesteckt. 'Dadurch sind die V o,r b e r e i t u n g e nl zur Entsendung des dritten baltischen schwaders ernstlich gestört worden. — „Daily Dele-< graph" meldet aus Petersburg von -gestern: Der Brand dem Regierungsdocke in Sewastopol wurde lokalisiert.! In der Stadt selbst soll an verschiedenen Stellen. Feue^, ausgebrochen sein. Die Einwohner verlassen die Stadt iry
1,11 preuß, r?nen man
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Christim: Ticnft tigfeiten mit zmilie M# t aber cm- IntevWitg . Dl-Heim, in e'mährt
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turmes machten sich im Lause des Nachmittags noch hef-i iger geltend als wahrend des großen Schneesturmes int Jahre 1888. Ein Zug der Cleveland-Cincinati-Eisenbahn entgleiste; 15 Personen erlitten Verletzungen. Die elektrischen Wagen auf dem Boadway stellten ihre- Fahrten ein. Der Wagenverkehr mit dem Hasen und in den Straßen mußte fast vollständig aushören. Mehr als 100 Personen wurden durch Tragbahren von den Straßen weggeschafft. Aus verschiedenen Landesteilen lausen Meldungen ein über Eisenbahnunsälle; Einzelheiten fehlen wegen Untere brechung der telegraphischen Verbindung.
Die Bergarbeiterbeweguug.
Berlin, 26. Jan. Eine Besprechung des Reichs^ kanzlers mit dem Ha n del sm inister hatte die Matz-^ regeln zur Beilegung des Streiks im Ruhrrevier zur Grundlage. Das ^Berl. Tgbl/ glaubt Anhaltspunkte dasür zu^ haben, daß die Besprechung dem Erlaß eines Bergnot-« gesetzes gegolten habe.
Berlin, 26. Jan. Die sozialdemokratische.
Familien-Nachrichien.
Gestorben. Herr Heinrich Lapp (Lauterbach).—Frau Sabine Koch, geb. Gundrum (Alsfeldsi
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, ben 27. Januar 1905: Meist heiter und kälter. Für die kommenden Tage wieder trockenes Frostwettcr in Aussicht.
Näheres durch die Gießener Wetteckarte.


