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man heute nur noch die MvrrliA zur Hautpflege geeignetste 1TJLJ 11 IlVllUSÜHÜ.
w zranoerroerüitngen NMgs ver Togovahn, man foUte da? Land nicht den groben Gesellschaften überlassen, sondern den Negern •tüiebcrgebem"
Damit schließt die Debatte. Der Etat wird bewilligt.
Zu dem Etat für S ü d w e st a s r i k a schlägt die Budget- komnussion eine Resolution vor, betreffend Einsetzung einer Kom- misston au? Mitgliedern de? Reichstages und kolonialer Sach- -verständiger behufs Prüfung der Rechte und Pflichten und der .bisherigen Tätigkeit der Land- und Bergwerksgesellschaft in Süd- ,westasrika.
Abg. Sattmann (Antis.s hält im ©inne dieser Resolution eine nähere Beleuchtung der betreffenden Verhältnisse für unerläßlich und kritisiert die dem Hause vorgelegte Denkschrift als nach den verschiedensten Richtungen hin lückenhaft und tendenziös.
Ebenso wie dieser Redner üben Kritik an dem Treiben und den Vorrechten der Land- und Minengesellschaft und an dem Verhalten der Kolonialverwaltunq ihnen gegenüber itoch die Abgg. Erz- berger und Ledebour.
Abg. P a a s ch e (nl.) nimmt die Kolonialgesellschaft in Schutz und bittet, baldmöglichst ein neues Berggesetz in Kraft treten zu taffen.
Kolonialdirektor S t ü b e l stellt eine neue Bergverordnung in Alls sicht.
Nach einer weiteren Debatte wird der Etat für Südwestafrika genehmigt und die Resolution angenommen.
Debattelos werden erledigt die Etats für Neu-Guinea, die Karolinen und M a r i a n n e n, ebenso nach unwesentlicher Debatte Samoa, sowie die Titel für die kolonialen Reichszuschüsse im Etat des Auswärtigen Amtes.
Montag 1 Uhr: Militäretat und Friedenspräsenz nebst Festlegung der zweijährigen Dienstzeit.
Schluß gegen halb 7 Uhr.
bewährteste Nahrung
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fuhr dann fort: »Mr sind es dieser Nation schuldig, dafür zu sorgen, daß sie ein Heer hat, das einen so guten Dienst leistet, wie irgend eines in der Welt. Aber wir können das nicht durchsetzen, wenn wir Mannschaften nicht in Massen ausbilden." Schließlich erklärt der Präsident: „Unsere Nation wird tveder den Isthmus-Kanal noch seine Inseln im Meere preis geb en und darin liegt ein Argument für die Verstärkung unserer Machtmittel."
längerer, unwesentlicher Debatte, in welcher die Syn. Hofmann, Lühl, Stamm-Stockstadt, Wahl-Langen und Bernd eck für den Antrag eintreten, während Synodale I). Schlosser-Gießen, Schaub, Tr. Melior und Wahl-Schlitz erklären, daß sie die Sache für zu geringfügig hielten, um deshalb eine Verfassungsänderung vor- zunehmen, wird der Antrag mit erheblicher Mehrheit an* genommen.
Die Vorstellung des Pfarrers i. .P H o f m a n n - Gießen nm anderweite Regelung seines Ruhegehaltes wird dem Antrag des Ausschusses entsprechend abgelehnt.
Eine längere Debatte ruft noch die Eingabe des Dekanatsausschusses Reinheim, die Einschränkung der Feldarbeiten an Sonntagen während der Erntezeit hervor.
Oberkonsistorialpräsident D. Buchner erklärt sich mit dem Äusschußantrag einverstanden.
Nach längerer Debatte, an der sich besonders die Syn. U. Schlosser, Wahl-Langen, Römheld u. a. be-. teiligten, wurde der Msschußantrag dahin abgeändert: „Landessynode ersucht das Großh. Oberkonsistorium, bei den Zuständigen Stellen wiederholt mit allem Nachdruck aus eine strengere Beobachtung der zum Schutz der Sonntagsfeier bestehenden Bestimmungen hinzuwirken." Dieser Antrag wird einstimmig angenommen und darauf die Sitzung geschlossen.
Nächste Sitzung: Montag vormittag 10 Uhr.
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Ein Antrag der Abgg. Tr. Lu cins-Mainz und Gen., die Ergänzung der Verfassung der evangelischen Landeskirche des Großherz^gtums Hessen durch Einführung eines § 107 a betreffend, lautet: Die Synode wolle beschließen: daß in das Edikt vom 6. Jan. 1874 die Verfassung der ev. Landessynode für das Großherzogtum Hessen, § 107 ein neuer Paragraph folgenden Inhalts eingefügt werde:
Die Landessynode hat das Recht, durch Abgeordnete, die sie aus ihrer Mitte wählt, an einer etwaigen (synodalen) Gesanrtvertretung der deutschen evangelischen Kirchen teilzunehmen.
Ter Dekanatsausschuß des Dekanats Reinheim hatte den Entschluß gefaßt, durch Vorlagen an Großh. Oberkonsistorium und die betr. Kreisämter dahin zu wirken, daß die immer mehr zunehmenden Sonntagsarbeiten auf dem Felde wieder mehr eingeschränkt werden und die Synode zu bitten, dahin zu wirken, daß die Feldarbeiten zur Erntezeit nur in einem wirklichen Notfälle vorgeuommen werden dürfen.
Infolge dieses Antrages schlägt der dritte Ausschuß vor, die Landessynode wolle Großherzogliches Oberkonsü« storium ersuchen, bei Großh. Ministerium des Innern wiederholt mit allem Nachdruck auf eine strengere Beobachtung eventuell eine Verschärfung der zum Schutze der Sonntagsfeier bestehenden Bestimmungen und auf Zulassung von nur wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Feldarbeiten hinzuwirken.
Kcer und K otte.
— Eine infolge der Erfahrungen des ostasiatischen Krieges gebildete, der Inspektion der Küstenartillerie unterstellte Minenk omp a g nie wird in Kuxha ven stationiert und ihr ein Minendampfer nebst verschiedenen Torpedobooten zugeteilt.
— Tas Magdeburgische Dragoner-Regiment Nr. 6 in Diedenhosen wird unterm L Juli nach Mainz versetzt imb tauscht mit dem MainzerHusaren-Regiment Nr. 13.
Koblenz, 19. März. Als Gelände für die dem Kaisermanöver des 8. Armeekorps vorcuisgehenden Brigade- und Divisionsmanöver sind der linksrheinische Teil des Regierungsbezirks Koblenz und Teile der Kreise Daun, Bern- kastel und Wittlich in Aussicht genommen. Die Kaiserparade des 8. Armeekorps am 11. September soll bei Urmitz auf demselben Gelände wie im Jahre 1897 gehalten werden.
Newyort, 18. März. Präsident Roosevelt hielt gestern auf dem Festmahl der „Söhne der amerikanischen Revolution" eine Ansprache, in der er die Vermehrung der amerikanischen Schlachtschiffe befürwortete, da sie ein Mittel seien, Kriegen mit anderen Nationen vorzubeugen. Roosevelt
Alis Htndl ttirö Ln"d.
Gießen, den 20. März 1905.
** Frühjahrspferdemarkt. Die Anmeldungen zu dem am kommenden Mittwoch, den 22. d. M., auf den Marktanlagen an der NodHeimerstraße stattfindenden Pferdemarkt sind diesmal von feiten der Züchter und Händler über alles Erwarten günstig ausgefallen, und bei guter Witterung ist ein starker Besuch in sicherer Aussicht. Auch mit der zum erstenmal vorgesehenen Ausstellung von Wagen, Sätteln, Geschirren, SLatlutensilien, landwirtschaftlichen Geräten usw. scheint man das Richtige getroffen zu haben, liegen doch von hiesigen und auswärtigen Firmen bereits zahlreiche Anmeldungen vor, sodaß die beiden zur Verfügung stehenden gedeckten Hallen kaum ausreichen. Für gute Leistungen sind für die Aussteller Diplome sowie „lobende Anerkennungen" vorgesehen. Außer der Prämiierung der Pferde von Händlern und Züchtern find auch diesmal Ehrenpreise für im Privatbesitz befindliche Reit- und Wagenpferde ausgesetzt. Es sino verschiedene Gespanne, die im Geschirr vorgefahren, sowie Reitpferde, die unter dem Reiter gezeigt werden, angemeldet. Die Vorführung der prämiierten Pferde und Wagen findet von 11 Vs Uhr ab bei Konzert und Restaurationsbetrieb statt. Tribünenkarten für reservierte Plätze sind bei den Mitgliedern der Pserdemarkt-Kommission zu erhalten. Die vorhandenen Lose sind nahezu vergriffen, wozu die große Gewinnchanee und die praktischen Gewinne beitragen, unter denen sich außer den von uns bereits namhaft gemachten Haupttreffern Fahrräder, Nähmaschinen und sonstige praktische Gegenstände befinden.
** Seinen 6 0. Geburtstag feierte gestern Stadtverordneter Karl Orbig. Am Vorabend erfreute ihn der Gesangverein „Eintracht" durch ein Ständchen. Der Verein der Gastwirte überreichte durch seinen Vorstand einen Regulator, die Filiale Gießen des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes einen Nuhesesfel, mit dem Wunsche, daß er noch lange im Interesse des Verbandes tätig fein möge.
**.T er soeben erschienene 5. Bericht des Deutschen Samariterbundes für 1903 und 1904 liefert den Beweis, daß das Samariter- und Rettungs- Wesen in fortschreitender Entwickelung begriffen ist. Eine große Anzahl von Samaritervereinen und verwandten
parlamentarisches aus Kelseu.
Die hessischen Gemein des or stw a rte (I. A.: Forst- roart Bracht in Gießen) haben der 2. Kammer folgende Bitte worgetragen:
„Die Kammer wolle im Einvernehmen mit der Großh. Staatsregierung veranlasien, daß die Artikel 2 bis 6 des Gesetzes vom 17. Januar 1901, die Dienstbezüge der staatlich bestätigten Forstwarte betreffend, in Wegfall gebracht werden, wolle unsere Besoldungen staatlich regeln und dieselben von 70 auf 100 Prozent erhöhen."
Die Regierung legte der 2. Kammer eine „Summarische Obersicht der Einnahmen und Ausgaben der Staatsschuldenverwaltung für das Rechnungsjahr 1900/01" sowie 10 weitere, die Ergebnisse der Staatsschuldenverwaltung, der StaaiS- renten-Äblösungsschuldenverwaltung und der Landeskulturrentenschuld in dem genannten Jahre nachweisende, von Großh. Staatsschuldenverwaltung aufgestellte Uebersichten und hierzu gehörige Erläuterungen, ferner ein Rechnungsduplikat für das bezügliche Rechnungsjahr vor.
Eine Vorstellung der Großh. Handelskammer Darmstadt betrifft den Entwurf eines Gesetzes über die Gemeindeumlagen. Darin wird im wesentlichen folgendes ausgeführt: Es stellte sich eine große Meinungsverschiedenheit zwischen den Vertretern der Großh. Regierung einerseits und den Großh. Handelskammern andererseits über den Abzug der Schulden und sonstigen persönlichen Lasten beider Veranlagung zur Steuer vom Gewerbebetrieb, wie zur Steuer vom Kapitalvermögen heraus. Während die Handelskammern einstimmig auf ihrem Standpunkte verharrten, es möchte bei der Kapitalsteuer ein Abzug der Schulden vom Kavitalver- mögen durch Streichung des Absatzes 2 des Artikels 19 statt- sinden, vermochte die Handelskammer Darmstadt auf den Hessischen Handelskammertagen ihre Ansicht nicht genügend zur Geltung zu bringen, es möchte auch bei der Veranlagung zur Gewerbesteuer ein Abzug der Schulden und sonstigen persönlichen Lasten durch Streichung des Absatzes 2 des Artikels 9 stattfinden.
Die Großh. Regierung geht von dem Gedanken aus, daß sich bei Abzug der Schulden die Folge ergäbe, daß der nicht verschuldete Gewerbetreibende für den verschuldeten zahlen müsse, und sucht dies durch eine Ausstellung der Vermögenswerte und Schulden verschiedener Gemeinden klarzulegen. Es verbleiben jedoch eine Reihe von Geschäften, die ein kleines Betrieskapital besitzen und der übermächtigen Konkurrenz des Großkapitals mir dadurch begegnen können, daß sie durch Inanspruchnahme von Kredit beim Bankier oder Fabrikanten, durch ein großes Lager oder Kreditgeben sich eine Kundschaft ZU sichern suchen. Diese Geschäfte kleinen ober mittleren Umfangs haben schon recht schwere Opfer für ihre Existenz zu bringen und sollten deshalb durch eine Steuer auf ihre Schulden, welche sie ohnedies entsprechend verzinsen müssen, nicht noch besonders belastet werden. Wenn hier der Leistungsfähige für den minder Leistungsfähigen eintreten muß, so , vollzieht sich hierbei nur das Prinzip "ber ausgleichenben Ge- , rechtigkeit. Es bietet sich hier Gelegenheit, den kleineren unb mittleren Geschäftsmann gegen die Konkurrenz 'ber Warenhäuser zu schützen, welche mit verhältnismäßig geringem Betrieskapital einen bedeutenden Umsatz und Gewinn erzielen. Es dürfte eine berechtigte Forderung sein, diesen kleineren Geschäften ihre an sich schwierige Stellung ; durch eine Steuer auf vorhandene Schulden nicht noch zu erschweren. Durch diese Besteuerung ber Schulben wirb außer- , dem noch eine doppelte und häufig mehrfache Besteuerung des gleichen Objektes herbeigeführt. Es wird daher gebeten, bei Beratung des vorliegenden Gesetzentwurfs, die Gemeindeumlagen betreffend, der Annahme des Absatzes 2 des Artikels 9 die Genehmigung versagen zu wollen.
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R. B. T a r m ft a b t, 18. März.
Nachdem Präs. Pros. D. Stamm- Gießen das Eingangsgebet gesprochen, kommt zunächst die Vorlage des Oberkonsistoriums, die Abänderung des Kirchengesetzes vom 23. Juni 1891, zur zweiten Beratung.
Syn. Backes ersucht nochmals, auch die Pensionen der bereits im Ruhestand befindlichen Geistlichen in einer, dem neuen Gesetz angemessenen Weise zu erhöhen. — Tas Gesetz wird darauf nach den Beschlüssen der ersten Lesung genehmigt.
Ebenso werden in zweiter Lesung der Gesetzentwurf über die allgemeine geistliche Witwenkasse und über die Auszahlung der Pfarrgehalte angenommen.
Ein Antrag der Tekanatssynode Rod heim verlangt, daß künftig auch den in loco einheimischen und wirklich ich an der Tagung beteiligenden Mitgliedern der Deka- na t s s y n o d e n Tagegelder ä 4 Mk. gewährt werden. Ter Antrag wird damit begründet, daß der Nichtbezug der Tagegelder manchmal doch Anlaß zum Fernbleiben werden könnte und tatsächlich den Einheimischen doch der gleiche Ausfall an Arbeitsverdienst und das gemeinsame Mahl erwachsen, wie auswärtigen Mitgliedern. Ter dritte Ausschuß empfiehlt der Synode die Annahme dieses Antrages.
Oberkonsistorialrat Nebel ersucht namens des Oberkonsistoriums, dem Antrag, der eine Verfassungsänderung erforderlich machen , keine Folge zu geben. Nach
Körperschaften, ebenso von Stadtvertretungen (darunter auch die Gießener) sind dem Bunde hinzugetreten, sodaß ihre Zahl fast 200 beträgt. Ter Deutsche Samariterbund stellt den Mittelpunkt aller Bestrebungen dar, die sich auf die erste Hilfeleistung bei Unglücks- und Krankheitsfällen erstrecken. Wie aus dem Bericht hervorgeht, werden auch jene Lücken ausgefüllt, die durch den Mangel an Transportmitteln für Verunglückte und durch das Fehlen von Gegenständen zu einer geordneten Krankenpflege auf dem Lande sich oft zum Schaden der Erkrankten bemerkbar machen. Die Beschaffung von bespannten Rettungswagen und die Aufstellung von Entleihdepots zur Krankenpflege hat reichen Nutzen geschaffen und zur Rettung manchen Menschenlebens beigetragen. Der diesjährige Samariter- tag wird am 1. und 2. Juli in Kiel tagen.
R. B. Darmstadt, 18. März, I. I. K. K. H. H. der Groß Herzog und bte Großherzogin sind heute nachmittag 5 Uhr 8 Min. mittelst Sonderzugs glücklich und wohlbehalten wieder ans Rußland zurückgekehrt. Am Bahnhof, der mit Fahnen geschmückt war, hatten sich Oberkammerherr Frhr. v.. Riedesel zu Eisenbach. Oberstallmeister Frhr. v. Riedesel zu Eisenbach, Generalmajor Ge- neraladjutant v. Wachter, Flügeladjutant Rittmeister Krämer, der russische Gesandte Fürst Koudascheff mit Gemahlin u. a. zur Begrüßung eingefunden. Als die beiden m schwarz gekleideten Fürstlichkeiten am Bahnhof den Wagen bestiegen, brach die zahlreich versammelte Menge in stürmische, freudige Hurrarufe aus.
Frankfurt, 19. März. Laut einer Verfügung des Ministers des Innern werden dieser Tage die von den Angehörigen des ermordeten Hermann Lichtenstein für die Ermittelung der Täter gestifteten 2000 M k. zur Verteilung kommen. Der Betrag geht in 31 Teile. Tie Hamburger Kriminalpolizei erhalt 300 Mk., die beiden Hauptzeugen je 150 Mk., zwei Kriminalkommissare je 200 Mark, zwei je 100 Mk., zwei Kriminalwachtmeister je 100 Mark, zwei je 50 Mk. zwei Kriminalschutzleute je 50 Mk., die übrigen je 30 Mk. Weitere 2000 Mk. wurden von den Hinterbliebenen der Schutzmanns-Unterstützungskasse überwiesen. Polrzeirat Wolff erhielt die vom Minister bewilligten 1000 Mk.
)( Marburg, 19. März. Tie Leiche des seit dem 3. Februar vermißten Tien st mädchens Katharine Rock aus Ebsdorf wurde heute mittag zwischen Gissel- berg und hier aus der Lahn geländet. Was das junge Mädchen in den Tod getrieben hat, ist nicht aufgeklärt.
Dcrmijcbto.
* Berlin, 19. März. Als der Wagen der Kaiserin gestern nachmittag die Ausfahrt des Potsdamer Bahnhofes verließ, lief die vier Jahre alte Tochter der Plätterin Fritsche zwischen die Pferde der Hofequipage. Die Kaiserin verließ den Wagen unb sorgte bafür, baß das Kind auf die Unfallstation gebracht wurde. Hier wurde festgestellt, daß bas Kind unbedeutende Quetschwunden erlitten fjatte. Den Kutscher der Equipage trifft keine Schuld. Der biensttuende Kammerherr der Kaiserin, v. d. Knesebeck, hat sich im Auftrage der Kaiserin in die Wohnung der Eltern des Kindes begeben und hier nochmals festgestellt, daß eine ernsthafte Verletzung nicht stattgesunden hat.
* Dresden, 18. März. Die Polizei verbot bem Straßenverkauf der neuesten Nummer der „Lustigen Blatter", desgleichen den Straßenverkauf des „Simplizissimus"-Flug- blattes wegen Behandlung der Montignoso-Affäre.
* Von der Gräfin Montignoso. Graf Matta- roli, der ehemalige Rechtsbeistand des Justizrats Körner, sagte einem Aus frag er gegenüber: „Die neuen Verhandlungen in der Angelegenheit der Gräfin Montignoso lassen einen günstigen Ausgang voraussehen; es wird nicht nötig werden, die Gerichte anzurufen." Bei seiner Audienz in Dresden habe ihm der König zu verstehen gegeben, daß er nicht an allen im Umlauf befindlichen Klatsch glaubt, unb daß feine einzige Sorge sei, feine neuen Komplikationen aus diesem Klatsch entstehen zu lassen. ________________________
Spielplak der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.
Dienstag den 21. März *): „Violetta". Mittwoch den 22. März: 6. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 23. März: „Die Stumme von Portiei." Freitag den 24. März geschlossen. Samstag den 25. März, abends 6 Uhr: „Die Meister- inger von Nürnberg.". Sonntag den 26. März, nachinittags halb 4 Uhr: „Der Trompeter von Säkkingen." Abends 7 Uhr: „Das 6)lück." Hierauf: „Alessandro Stradella." Montag den 27. März geschlossen.
Schauspielhaus.
Dienstag den 21. März *): „Der Kilometersresser." Mittwoch den 22. März, nachmittags halb 4 Uhr: Schüler-Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Wilhelm Teil." Donnerstag den 23. März, abends halb 8 Uhr: „Mebea." Freitag den 24. März: „Der Kilometersresser." Samstaa den 25. März': Anläßlich des 75. Geburtstages v^n Paul Heyse: Zum ersten Male: „Der Kanadier." Vorher: Zirm ersten Male: „Die Tochter ber Semiramis." Sonntag ben 26. März, nach mittags halb 4 Uhr: „Zaza." Abends 7 Uhr: „Im bunten Rock." Montag den 27. Dtärz: „Ter Kilometersreffer." Dienstag ben 28. März: „Ter Kanabier." Vorher: „Die Tochter ber Semiramis."
magc:.- darmkranke


