in
gezeichnet.
Märkte.
die
als bei den sonst zu- einc Anzahl geschlachtete auch diese fanden willige (M. T.)
Im Ha u p t b a h n ho f e einem Fahrkartenschalter Inhalt gestohlen.
sie seien eingeschlafen gewesen.
Frankfurt, 17. Nov. Schon vor Jahren ist man .hier zu der Erkenntnis gekommen, daß der jetzige Oft- dahnhof den gesteigerten Verkchrsverhültnrsscn nicht mehr genügte, und es waren Verhandlungen zwischen der Stadt und dem Eisenbahufiskus angcknüpft worden, welche
Tic grauenvollen Berichte and Rußland sprechen leider eine sa beredte Sprache, daß es kaum vieler Worte bedarf, um an die CpfcriDillinfeit der gesamten gebildeten Menschheit zu appellieren.
Trotze geilräije fiab bereits ein«r,an,ev. «brr writ ertzebllchere ffliltei nässen noch an gebrecht werben, wenn bn, tzerrschenbr Tle-b mr ri*itrrat|ti gtlin^fri werben soll, wir bitten beobold nm weitere nnb reichliche tebri.
Jeder der Unterzeichneten ift bereit, Gaden gegen Quittung Empfang zu nehmen.
Preise stellten sich etwas günstiger ^getriebenen Kälbern. Auch kamen Kälber aus Holland auf den Markt; Abnehmer.
Frank furt a. M., 17.Nov. ivurde in vergangener Nacht aus
Aufvuf
;u der fnmilirn irr ermordeten nnb berEn rnffifdjrn Juden.
in den Hain, in die Nähe des Gymnasiums, 31t stehen.
Mainz, 17. Nov. Schulrat Karl Brilmaycr, der frühere Kreisschulinspektor von Mainz, erlitt vorgestern abend einen Schlaganfall, an dessen Folgen er gestern morgen starb Der Verstorbene war 1843 in Bingen geboren und 1869 zum Priester geweiht worden. 1883 wurde er zum Kreis- Schulinspektor ernannt. — Zum Umbau des Mainzer Stadttheaters hat ein Mitglied der Theaterdeputation den Antrag gestellt, die Mittel au? der Kapp'schcn Erbschaft zu verwenden. Die Theaterdeputation hat diesen Antrag ab- gclehnt, da die Mittel der Kapp'schen Erbschaft für gemein- nützige Zwecke bestimmt sind. — Um der Flcischteuerung zu steuern, sind gestern auf dem Viehmarkt zum ersten Male 60 Kälber auS dem Allgäu eingetroffen; fr:
die Erbauung eines neuen Bahnhofes zum Gegenstand hatten. Sie verliefen indessen damals ergebnislos, und erst jetzt ist zwischen Stadt und Fiskus eine bereits von der Stadtverordnetenversammlung sanktionierte vorläufige Vereinbarung zustande gekommen, derzufolge die Stadt das für den Bahnbau benötigte Gelände hergibt, um dafür anderes, dem Fiskus gehöriges Gelände einzutauschcn. 2.er Bahnhof selbst wird weiter nach Osten hinausgerückt, indessen, wie man sagen muß, nicht weit genug, sodaß der gleiche Fehler wie bei der Wahl des Platzes für den^etzrgen Hauptbahnhof gemacht wird, der ein bedeutendes ^.erram, das für die Ausdehnung der Stadt nach Westen hin hatte in Frage kommen können, de" Bebauung mit Häusern entzogen hat. — Tie „alte Börse" am Paulsplatz ist jetzt von der Stadt für 725 000 Mark an gekauft worden und wird wahrscheinlich für städtische Verwaltungszwecke eingerichtet werden. Zurzeit örin t sie an Miete 34,000 Mark ein. — Tie Stadt will die ihr gehörende mit Dampf betriebene Vorortsbahn na-ch Eschersheim in eine elektrisch betriebene umwandeln, hat fier jedoch mit der Gemeindeverwaltung unseres Vorortes über die Frage der Fahrpreise nicht einigen können, sodaß die Verhandlungen vorläufig als gescheitert anzusehen sind.
;cine Kassette mit 2 200 Mark _
£)ic beiden Beamten, die im Schalterraum waren, behaupten,
asiesior Karl Wendel aus Groß-Gerau zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Neinheim ernannt.
•• Erledigte Lehrer st eile. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge meindc- schule zu Veienheim, KreiS Friedberg. Mit der stelle -ist Organistendienst verbunden.
** Ter Vortrag über den „Städtebau, ein Gemeingut der Bürgerschaft, welchen Geheimer Oberbaurat H 0 f m a n n au 5 Darmstadt im vor Winter dort hielt, hatuicht bloß beiden hesf. Architekten und Ingenieuren, sondern auch in weiten ftreVc” des Publikums das lebhafteste Interesse gefunden. Tie warmherzige, ungezwungene, echt künstlerische Auffassung, zugleich die pietätvolle Würdigung, welche Herr Hofmann, ein Reformator bet hessischen Bau- kunst, dem Städtebau entgegenbringt, dazu der packende Vortrag, hat auf die Zuhörer wahrhaft begeisternd gewirkt. Auf lebhaftes Bitten hat si h nun der Künstler bereit finden lassen, über das gleiche Thema auch in der Provinz -ber- hessen zu sprechen, und zwar am 9. c $em b et, abenbS «Uhr zuBad-N-uhcim Tas Nähere ist aus der Anzeige des Vortrags-Vereins Bab-Nauheim (im Anzeigenteil bieses Blattes) ersichtlich. m
Laubach, 17. Nov. Vor einer zahlreichen Versammlung erfolgte heute vormittag im Zeichensaale de§ Gymnasiums die feierliche Einführung des neuen Gym- nasialdirektors Professors Dr. Baur durch Geh. Ober- schulrat Nodnagel. Dieser legte in längerer Ansprache die Pflichten eines Direktors dar; Oberlehrer Prof. Dr. Wetzel l hieß den neuen Vorgesetzten im Namen des Lehrerkollegiums willkommen. In längerer Rede sprach Direktor Professor Dr. Baur über die religiöse, sittliche und vaterländische Erziehung der Jugend. Gesänge dec Schüler eröffneten und schlossen die Feier.--Gynmasialdirektor Dr. Bauer ist als
Sohn des verstorbenen Stadtpfarrers B. in Friedberg 1861 geboren, studierte in Gießen und wirkte längere Zeit an den Gymnasien in Büdingen, Gießen und Darmstadt als Ober- lehrer und ist, wie er selbst in feiner Rede anführte, mit den Sitten und Gebräuchen Oberheffens wohlbekannt. — Ter Gemeind erat beschloß in einer Sitzung am letzten Montag den Bau einer städtischen Turnhalle nach einem vorgelegten Plane im Preise von 18 000 Mk. Ohne Vorhalle 'wird der Bau 16 Meter lang, 14 Meter tief; derselbe kommt
so geht doch au5 ihm auf feine ganze Umgebung eine bieder- malerisch poetische Traulichkeit über. In seinem Gefängnis- stübchen sitzt er physisch und psychisch eingewoben wie in ein Spinnennetz. Und doch ist diese ganze philiströse Behaglichkeit und gemütliche Komik, die so taufrisch au5 feinen Hellen munteren Augen lacht, von weicher, geradezu üppiger, schmelzender Farbigkeit. Die drastische Mimik seine? Parvenüs im 3. Akte wird uns auch nicht aus dem Gedächtnis schwinden. Von größter darstellerischer Feinheit und zu- gleich erschütternd war er im tragischen Wendemoment. Herrn Bauer als Dorrit zu schauen war ein exquisiter Genuß, ein Genuß für Amateure, ein ganz seltener Leckerbissen für Liikulle der darstellerischen Kunst.
Schwieriger und weniger dankbar, aber auch von starker Wirkung ist die Gestaltung von Klein Dorrit. Frl. San- gora hat von feinglieberndem Dühneninstinkt und bestrickender Alimut alles, was die Proteusrolle verlangt, und hatte ebenfalls einen sehr großen Erfolg. Klein Dorrit besitzt zwar im Roman uo h einiges mehr an Gefühlswärme und an blasserer, dem Einsiedlerleben mehr entsprechender Zartheit. Ganz reizend aber war sie doch, wenn man ihre etwas munterere, resolutere, herzhaftere Auffassung als die rechte anerkennt namentlich bei ihren Strafpredigten, in ben Szenen neckischen llebermuts und mehr noch in den kurzen Augenblicken träumerischer Schwärmerei. Ton und Stimmung trifft sie in Momenten der Sehnsucht wie der freudvoll-lieben Erinnerung mit wunderbarer inniger Echtheit.
Von unseren heimischen Darstellern ist nichts Besonderes zu berichten, da sie fast ausnahmslos keine nennennswerten Rollen hatten. Die Herren Lüttjohann und Goll waren die besten unter ihnen, beide in Ton und Haltung sympathisch und nicht ganz ohne Noblesse. Frau Bavr- ffammer dagegen mackste aus der rassigen Jndierm eine furiöse Indianerin. TaS Unnahbare, daS die Dame von ungezähltem Milliouenreichtum, in deren Adern doch nur von den Eltern her Sklavenblut fließt, die selber aber doch längst in der vornehmen Welt Londons heimisch ist, der Pauvertö eutgegeuträgt, ersetzte sie durch formlose Brutalität. Zugegeben sei, daß die rechte Mittellinie zwischen Herrentum und Sklaventum, die hier zur Schau kommen soll, nicht ganz leicht zu treffen ist. Ganz und gar versagte Herr Steinmann. Er sollte einen kgl. Prinzen bar* stellen und gab einen kgl. Lakaien. P. D-
— lieber Schausp' elerschrullen plaudert der Pariser Journalist und Dükmeuschriftsteller Ernst Blum folgendes aus: Ter Schauspieler BouffS benahm sich auch tm Privatleben komödiantenhaft. Wenn er am Abend euf_ der Bühne einen Greis barzustcllcn hatte, traf man ibn am Tage auf den
Kandel und KerKelir. ^oL'isunrtftfiaft.
Hamburg, 17. Nov. lieber eine hier neugearünbete Reederei wird mitgeteilt, ba& ihre Flötte, bie zunächst aus zehn Frachtbampfern von 4000 bis 8000 gönnen bestehen soll, jebes Jahr um nettere drei Dampfer vermehrt werben soll. Diese Schiffe sollen jeber dem Schutzverband angehorenben Rcc- berct, wenn sie von außen angegriffen wird, für ben Konkurrenzkampf zu Bedingungen zur Verfügung gestellt werden, welche einer kostenfreien Ueberlafsung gleichlommcn. Solange und soweit diese Schiffe durch biefe ihre vornehmste Aufgabe nicht nt Anspruch genommen sind, werben sie in der allgemeinen pwacht- fahrt beschäftigt, womit man einem in Hamburg bereits leit langem empfundenen Bedürfnis entgegenkommen will. A.a5 für die neue Reederei erforderliche Kapital ift bereits vollständig
Die Bildung von Lokalkomitees in allen Städte« ,st erwünscht.
Zum Zwecke sicherer und gerechter Verteilunq d« Liebesgaben, auch an die geschädigte nichtiudische Bcvolkeu hat sich das Hilfskomitee mit zuverlässigen Persönlichkeiten * Instituten in Verbindung gesetzt.
Majestät
Frankfurt a. M., 17. Nov. Im Resibcn ztheater Helten gestern obenb die Schlier feer ihren Gmjug mH her Laube rwurzel von Hartl-Mhl'us. Das <-tuck ist nicht besser und nickst schlechter als viele freier Dorfkomodien. Ge- spielt wurde in der altbekannten Manier, b. b. vorzüglich. Tero- s a 1 als „Lenz" gewann wieder alle Herren und hatte stets btc Lacher auf seiner Seite. Marie Ehrhardt als Bauerm Willi Tirnberger als Bauer füllten ihre Rollen aufs beste aus und auch die übrigen Mitw'rkenben bürrn redlich den alten guten Rus bet bierseer aufs Neue »11 bewahren.
Karlsruhe, 17. Nov. Der Direktor des -rmch. General- Lande-archiv-, Geheimrat und Kammerherr Dr. Friedrich »on Weech ist heute im Alter von 68 Jahren sestorbe'fr Weech hat sich durch eine Reihe historischer und biographffcher Werke hervorgetan. Unter anderem erschien von ihn, eine Reche von Arbeiten aus d-r badischen Geschichte sowie eme große Geschichte der Stadt Karlsruhe.
Straßen als jungen, gigerlhaft aufgeputzten, frisch rasierten und frisierten Burschen. Sollte er ober einen Iunglmg oder gar einen Jungen spielen, so ging er auf den Boulevards m der Haltung eines lebensmüden Greises, mit gebeugtem Rucken und ich mühsam mit Hilfe eines Stocke? fortbewegend, Rieten. Gr war übrigens nicht der einzige Schauspieler, der das ^tratzen- Publikum in Erstaunen zu setzen liebte. Wenn Ehristian in „M am'zelle Nit 0 uche" seinen famosen Mawr spielte, gmg er fast jeden Abend während einer Pause m Uniform auf die Straße und war ganz glücklich, wenn er von zusalllg vorubergel^n- den Solditen gegrüßt wurde. Eines 9fbcnb5 grüßte ihn em Gemeiner, ein echter Pariser Junge, ganz vonchnfismaßig, blieb bann aber stehen und sagte, nachdem er ihn von oben bis unten betauet batte: „Verzeihung, Herr Ma,°r wenn ,« mich m« irre, sind Sie Herr Christian von den Vanetäs?! _pbnc mit der Wimver zu zucken, erwiderte Christian: ,^agen ^ie in meinem Namen Ihrem Leutnant, daß Sie vier Tage Mittelarrcst haben, weil Sie mich für einen Schauspieler hielten!" Em anderer Künstler. Lassagne, der lange als eine Dühnengröße ersten Ranges galt, svielte eine Frauenrolle in einem „Mam zelle Roie betitelten Stücke. Auch er ging gern ins ein cm K 0 st um _au t die Straße ober in irgend einen Laden und war hocherfreut, wenn die Verkäuferinnen zu ihm sagten: „Noch etwas gefällig, gnädige Frau?" Lassagne war überhaupt cm .Original, bas durch freiwillige, nicht selten aber auch durch unfreiwillige Komik die Zuschauer zum Lachen reizte. Er gehörte zu den besonderen Lieblingen Napoleons HI. Ms der Kaiser emes Abends im Theater war, kam ein .Hofbeamter m Lasiagncs Garderobe und sagte: „Kleiden Sie sich rasch um, ich glaube, dast Maiesrnt Ihnen, ein paar Worte sagen will". In zwei Sekunden hatte Lassagne seine Straßenkleidung angelegt und stand, wie ihm besohlen war, wartend in der Vorhalle, wo der Kaiser vorbeikommen mußte. Napoleon kam, blieb vor Lasiagn- stehen und sagte: Herr Lassagne, Sie haben mich heute wieder sthr zum Luckien gebracht". Lassagne, der so verwirrt war. day er Nickst wußte, WaS er sagen sollte, streckte dem Kaistr fre Hand hm, fre freier lächelnd drückte, und erwiderte treuherzig: „sic mich auch.
Die bringende Bitte um gütige Spenden für die fd)rcr heim gesuchten russischen Juden wiederholt das Lokalkomitc« an die Bürgerschaft unserer Stadt.
Zum Empfange von Gaben sind bereit:
Der Vorstand der israelitischen RcligiottSgemeinde
S. Heichelheim, Süd-Anlage 18.
Tatz Grotzherzoglichc Provinzialrabbinat Dr. Sander, Landgrafenstraße 8 8"/»
und die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers.
Frankfurt a. M., November 1905.
TaS Hilfskomitee.
Charles L. Hattgarten, Miquelstraßc 21, Vorsitzender, Oberluirgeiineister Tr. ?ldickeS, Gniollettstraßc 55, Direktor Dr. S. -ldler, Rechiieigrabenftraße 16, IL, Komnierzicnrat Jean Andrea, Guiolletistraße 64, Fritz Auerbach. Gr. Galliisstraße 18, Stadtrat Jos. Baer, Feldbergstraße 51, InstnS Barni, Obemiainstraße 45 II, Direktor Dr. Bärwald, Schützenstraße 2, Pfarrer F. Battenberg, Jabnftraße 20, Rechtsamoalt Dr. Blau, öoebftraBe 21, Kommerzienrat Cito Braunfels, Gr. Gallusstraße 18, Rabbiner Dr. Breuer, Schützenstraße 14, II., Eduard Cohen, Feuerbachstraße 14.
Direktor Theodor Cnrti, Gr. Escheliheimerstraße 37, Plärrer D. Decheut, Niedenau 58, F. Trehfus, Alte stlothhosstraße 8, r .
Oberkonsistorialrot Pfarrer v. EhlerS, Bleichstrape 40, LoniS Feist, Zeil 56, Juslizrat Dr. Adolf Fester, Hochstraße 29, Direktor August Fester, Gallusanlage 8, Protestor Dr. May Flesch, Hochstraße 28, Stadtrat Heinrich Flinsch, Mylmsstraße -0, Jnstizrat Dr. Fritz Friedleben, Bockenheimer Anlage 50, Rechtsanwalt Ad. Fuld, Hochstraße 17 Landtagsabgeordneter Carl Fnnck, Holzgraben lo, Jnstizrat Tr. Berthold Geiger, ^chillerstiaße 22, Zahnarzt Emil A. Glogau, Zeil 56, Meier Selig Goldschmidt, Kailerstraße 15, Kommerzienrat Carl Friedrich Henrrch, (Sarluerivcg 60, Bankdirektor Karl Herzberg, Zeil 35, Direktor Z. Hochschild, Junghofftraße 14a, .
Lstto Hörth, Tannnsstraße 5, Rabbiner Dr. M. Horovitz, Borneplatz 16, Geh. Jnstizrat Dr. Hnmser, Kl. Hirfchgraben 4^ Sanitätsrat Dr. mcb. Jaffs, Gartnerweg 40, II., Lazarus Klau, Goetstestraße 21, General-Konsul Georg KrebS, Kaiserstraße 18/20, Ernst Ladenburg» Jungbosstraße 14, Direktor Hermann Maier, Kaiierstraße 16, Michael M. Mainz, Börneftraße 52, Hngo Manes, Bockenheimer Landstraße 45, Anton Matti, Sekretär des katholischen Charltas-Verbandü (Frank'nrt a. M.), Seilecktraße 20 .
Martin May sen., Darmstädter Landstraße 27, Leovoid Merzbach, Schillerstraße 16, Stadtrat Albert von Metzler, Schaumauckai 61, Prowssor Dr. H. Morf, Klettenbergstrape, 8, Geh. Sanitätsrat Dr. Th. Neuburger, Hochstraße 20, Sam. Neustadt, Neue Mainzerstraße 74 ,
Landtagsabgeordneter Rudolf Leser, MendelSsohnstraße 56, Moritz N. Oppenheim, Kaiserstraße 81, Benny Lppeuheimer, Neue Man'ier'lvane 63, Kommerzienrat N. Passavant-Gontard, Bockenheimer« landstraße 42, . . __
Lucien Picard, Neue Piainzerstrane 23, Prost Dr L. Pohle, Rektor der Akademie, Oberlmdau 81 Prozessor Dr. theol. Made, Marburg, .
Stadtverordneter Tr. Hein-ich Rößler, ^cmlestrape 2o, Dr. med. Elieser Rosenbaum, Hanauer Landstraße 36, ptr, Philipp Schiff, Gärtnerweg 26, ,,
Reichstaasabgeordnetcr Wilhelm Schmidt, Gr. Hnschgr. , Henry Seligmann, Gntleusttraße 5, m
Rabbiner Dr. Cäsar Selrgmann, Eschenh Anlage 1, III, Leopold Sonnemann, Gr. Echenhemierstraßc 37, Dr. Philipp Stein, Börsenstratze 20, Wilhelm Theodor Stern, Gr. Gallusgape 18, Rechtsanwalt Dr. G. Strobe, Bleidenstraße 6/8, Dr. Karl Sulzbach, Westendstraße 47, F. Thorwart, Westendstraße 44, Geh. RcgierungSrat Bürgermeister Tr. Barrcutrapp, Grüneburgweg 113,
Josef Wisloch, Friedberger Anlage 3.
Kassierer des Hilfskomitees Herr Sam. Neustadt i. Fa. Gebt, Neustadt, Neue Mamzerstraßc 74 Frankfurt a. M.
Die Administration der .Frankfurter Zeitiinq' Gr. Eschenheinierstraße 37, ist ebenfalls bereit Gaben in Empfan, §u nehmen.
Gießen, 18. Nov. Marktbericht. Au? heutigem Wochenmarki. kosteten: Butter pr. Pfd. 1.05-1.15 Mk., Hühnereier 1 St. 8-9 P?g. 2 Stck. 00-00 Psg., Gänseeier 15—OO Ptg., Enteneier 6—7 Pfg., ^aie vr. Stck. 6—8 Pf.,' Käsematte 2Stck. 5—6 Psg. Erblen pr.Liter 21Pig., Linsen pr. Liter32 Pfg., Daubenpr.Paar0,80- 0,90A!k., Hühnerpr.St. 1 00-1,60 9.11 f., Hähne pr. Stuck 0,80—1,80 Dlk., Enten pr. Stuck 1,80—2,20 Alk., (tzänse vr. P?d. 65—70 Psg., CcMenfleifd) pr. P,d. 72-82 Pfg., Kuh- und Rindfleisch vr. Pfund 70-72 Psg., Schwerne- fleisch pr. Pfund 80—90 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 94 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70-80 Psg., Hammelfleisch pr. P'mid 50-76 Pfg. Welsche per Psimd -.— Kartoffeln pr. 100 Kg. 5,00—5,50 Mk., Zwiebeln vr. Ztr. 5,00-6,00 Pik., Mtlch per Liter 20 Psg., Aevicl per Pfund 10 bis 25 Psg., in Körben 00 Psg., Nüsse 100 Stück 30-40 Pfg., Birnen per Zentner 8 bi? 10 Mk. Weißkraut 0.07—0.10 Mk. Marktzeit 8—2 Uhr.
le. Frankfurt a. M., 17. Nov. Heu- und Stroh- markt. Man notierte: Heu Mk. 3.50 bis Mk. 3.90, eti'ob Mk. 2.50 bis Mk. 2 90. Alles per 50 Kilo. Tendenz: fest.
Gründer g, 16. Nov. Ter heutige „Kleine Gallus- mar kt" glich seinem Kollegen vom Vorjahre — nach trübseliger, unangenehmer Witterung hatte sich lrocks-nes, helles etter eingestellt und mit ihm die Marktbesucher in großer Zahl- Mit gemischtem Gefühl stehen die Beteiligten dem Ergebnis des Vich- marktes gegenüber — die Muser mit bedenklichem, die Verkäufer mit vergnügtem ob der anhaltenden Teuerung, .iic Prcpe waren so ziemlich die gleichen, wie auf bem CrtobcrmarFt. Von Flcischnot wer nichts zu bemerken, denn der Auttricb blieb hinter dem der Vorgänger des heutigen Niarktes nicht zuruck, er betrug 781 Schweine und 91 Stück Rindvieh Auf dem \n der Stadt abgehaltencn, mit 49 Ständen befetztcn K'ramcr- markte l?errschte bis in die späten NackMittagsstundcn das gewohnte lebheftc Treiben. (Griinb. Anz.)_______________________
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