Ausgabe 
21.7.1905 Erstes Blatt
 
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queren.

Lohn

erhöht e

dös hat an

64 000.

strebungen, die Bauunternehmer zur Aufnahme der Arbeit innerhalb 8 Tagen auffordern.

Essen a. d. Ruhr, 21. Juli. Infolge des Vorgehens der Arbeitgeber der Baugewerbe betrachten die Arbeiten ihrerseits den Tarifvertrag für gelöst und , stellten in einer.

5d)ift"5ii.nd)Lid|trn.

Norddeut scher Lloyd.

-^n Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.

Bremen,' 19. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschraul enoPostdampserGroßer Kurfürst , Kapitän F. Dlentz, vom Norddeutschen Llond in Bremen, tst gestern 8 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

RedStarLinie

Vertrete E arl Retter, Gi eßen, Eichweg 7, Ecke großer Stemweg.

Ter PostdampferKroonland" der Red Star Lime m Ant­werpen, ist laut Telegramm am 17. Juli wohlbehalten m Newyork ,111 ocfoininm, ________________

großen Versammlung neue

forderungen auf.

Thorn, 21. Juli. Das Oberkriegsgericht des 17. Armee­korps verurteilte den Sergeanten Zilz und den Unter»

nz von Sagen, ion Perkgord, stöhn wird von einer hie- n 8. September vor hiesigen Landgerichts n Prinzen gezogenen 61 Mk. 26 Pfg. den der Prinz bei fte und daher zm Föhn des Herzogs n mit seinem Vater it.

: Bauunternehmer jartig bauliche Ver- aus. Aufstine'" Streit, in dessen nb dec andere ihm csehte. Lebens- in seine Wohnung' 1§ Gerichlsgefansn^

Lessen und^den Aewerbe- u" dLsvL

rautttA gjjöllet- Mer des

ßisenbahn-Zettung.

Die Betriebsergcbnisse der preußisch-hessi­schen Eisenbahngemeinschaft bettefen sich int Sunt auf insgesamt 137 974 000 Mark, das sind mehr gegen den gieren! <Eat des Vorjahres 11 782 000 Mark, oder auf einem Kilo­meter 4074 Mk. (plus 2811 Davon entsielen auf den Personen- und Gevöckverkehr 49143 000 Mk. (plus 9 408 000), auf den SüteSh 806960,0 M. MuS 1 756 000 SOM.), Sn her Seit, Pom Bem"nn des Reckvunasmhrcs betrugen die Einnahmen 403 341 000 Mark (plus 21795 000 . ober auf einem Kilometer 11 9?s Mk (plus 5441 Davon entfielen auf den Personen- und Geväckvcrtthr 128 349 000 Ml plus 9 537 000), auf den Güter- vcrkehr 252 019 000 Mk. (plus 14 351000).

Die neue Harzbahn Eisfelder upalmuhle-^ottege, welche die Nord-Wernigerode Eisenbahn (Harz- und Brockenauerbahnl mit der anMItifd'en Herzbobn (HarigeroderGernroder-Eisenbahn) verbindet, wurde dem Betriebe über geben. Man kann letzt den Har; auch zwischen Nordhausen und Quedlinburg bequem durch»

roUrbch

!".L* n lmb "och J, wbekannt., SiÄCner Draht. e^ro^eriogin

* «F 6M0^ Jagdschloß QBolfe» - hrige Hebammt " ^ Mschchen Lysol. ei 'hrem hohen Altec Mann ist schon M nt. Die Ehe roQt llat die Kaiserin Mbe des Pfarrers solge der Typhus, zur Gründung einer 3 in Summa von

(W. A.) üung der geschäfts. rantfurt geplanten ienstag abend eine über die Bedürs- Theaters einge- ichten Ausführungen le im allgemeinen. liner Schillertheatec iWgte Gründum Mch fcr avxxi zu l «i der bk K< rche den Plan bei in Frankfurt be- auf gemeinnützige! en und Spielbeginn e Rechnung tragen »rc eine wertvolle Bolksbildungs- mt

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Rechtsanwalt gibt ihr in diesem Schreiben einige gute Winke für ihr Verhalten vor dem Gerichtshöfe, der sich mit < Ihrer Ehescheidung zu besoffen hatte:Die Kleiderfrage ist meiner Ansicht nach höchst wichtig. Sie muffen sich gut kleiden, denn man wird Ihnen nicht viel Geld zuerkennen, wenn Sie dem Gerichtshöfe nicht zeigen, daß Sie Gelegen' beit haben, Geld auszugeben. Ziehen Sie aber keine farbigen Kleider an. Wenn es so aussieht, als wenn ^hnen die Sache erfreulich wäre, dann erwecken Sie wenig Sympathie. Man erwartet von Ihnen, daß Sie den Vor­gang als einen der schweren Schicksalsschläge betrachten. Schwarz ist nicht unbedingt notwendig und ganz schwarz würde natürlich albern sein. Tragen Sie dunkle und un­auffällige Farben. Wir muffen demnächst zusammen speisen. Mit Liebe rc." Der Richter erklärte, daß er dieses Schreiben an maßgebender Stelle vorlegen werde. Der ratgebcnde Rechtsanwalt dürfte allem Anscheine nach in eine höchst unangenehme Lage kommen.

* ,,'A n Seine Maye st ät Kaiser Wilhelm II. Berlin, Unter den Linden (Eigenhändig abzugeben)." So lautete die Adresse eines an den Kaiser gerichteten Bitt­gesuchs um Einstellung in die Marine. Das Schreiben selbst I hat folgenden Wortlaut: , .

Sehr geehrte Hoheit! Ich erlaube mir, mich mit seiner Majestät in Verbindung setzen zu dürfen. Ach Maiestat, ad) Majestät gewähret uns die Bitt daß wir alsbalde steht in der Matrosen Mitt Denn wir beide haben Lust, im Heere zu dienen. Allso möcht Seine Majestät so gut fein und uns beide, die Em- willigung geben, zu der Marine zu gehen. Ich Rudolf ö ... . -- gebürtig zu Bockenhaim bei Frankfurt a. M. bin von feuf Bäcker. Mein Freund Albert R . . . gebürtig aus De­litzsch bei Leipzig, ist auch von Beruf Bäcker. Wir beide Haven die Einwilligung von zu Haus aus, freiwillig dienen zu dürren. Es wäre uns sehr recht, wenn Sein Maie,tät die Einwilligung dazu gebe. Voraus mit Gruß und Dank Rudolf £>..../ Albert

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«ernte. Angebot, Nachfrage 3550. Ausbeuten und Zu- bnßen 1 -3 ___

Unter Freundinnen. .Der Arzt hat mir den Auf­enthalt in der Küche verboten.

Woran ist denn Dein Mann erkrankt?"

* Der Bierologe. Student: .Frau Wirtin, heut' bleibe ich zu Hause, heut' wird studiert. Besorgen Sie mir 30 Flaschen Bier." . t

Wirtin: »Herr Doktor! Herr Doktor! Sie werden sich noch überarbeiten!'

Kleine Tageschronik. Gelegentlich einer Dienstnbung I auf hoher See bei Äagusa am abr. Meere fand auf bem ofterr. Kriegsschiff Habsburg beim Abschießen eines 15 cm. Geschütz^ in­folge mangelhaften Verschlusses eine Explosion stach wobei em Mann getötet und einer verwundet wurde. Seit einigen Tagen wird RornvonMofgiiito-Schwärmen heirngeiucht. Obgleich die Stiche bei gesunden Personen nur eine erregte Stim­mung bcrüorrucn, bewirken sie bei Kranken und Kindern Ohn- machtsanfalle. Die Aerzte können sich diese eigenartige E^che,. ! uungen nicht erklären. - Das Ennc-thal wurde am Mittwoch non9 einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Es nt in diesem ^abr bereits das dritte Mal, daß dort em Erdbeben zu verzeichnen ist. ^n V o l s ch w e i l e r bei St. Avold wurde ein i i e b durch de>?Gastwirt Umenhofer überrascht. Der Dieb zog einen Nevolvev und erschoß den Gastwirt, em zweiter Schuß traf besten Trau t ö 11 i di, ein dritter Schuß verwundete einen der -oei- iolacr ^er Mörder ist entkommen. Umenbover binterlaßt o Svuoer. - 3n R o bUn j ronrbe ter jährige Sch,°,ier Ddite'p Sloffet aus Windesbeim enthauptet. Er hatte iw Vonahr seinen ichwadißnnigen Bruder durch Anstecken seines Hauses um ge­bracht, nachdem er ihn im Bette gefesselt batte. - Im ^Üieebade (Heringsdorf) bat ein heftiger Sturm großen »ebabeu angerichtet. Motorboote sind gesunken. Bei Minden Besii. winde während einer S ch i e ß ü b u ng des Infanteriercauueuts Nr lo aus Versehen dem Gefreite Heine d u r ch d i e B r u st g e Ischofseii. Er war nachdem das Zeichen zum Beginn des Schießens bereits gegeben, nochmals vorgetreten. In demselben Augeiiblick fiel ein Schuß, der Heine in die Brust traf. Er wurde

s schnn-r vcrlctzk in das Ln-g' ekt gebracht.^

R . . .

. . UnddaswarrneiMann! Von einem Aus- .

slug nach Hallstatt im Salzkammergut erzählt im Frank­furterHerold" ein Sommergast: Wer hat nicht von dem L uralten Städtchen schon gehört, der Stätte keltischer Kultur. . Es gibt wohl wenig Plätze in der Welt, die dem kunst- ; freudigen Auge so viel malerische Punkte bieten. Jeder - Winkel, jede Ecke ein Bild. Nichts gemacht. Es muß hier im Volke ein großer Kunstsinn stecken. Die prächtige Kirche da oben auf dem Felsen mit dem Doppelschiff ^rotz der Unregelmäßigkeit, dem Zufälligen, wie wirkt hier alles so harmonisch in Form und Farbe! Die gleiche Bemerkung kann man übrigens auch in der Kirche in St. Wolgang machen, die sogar trotz der Mischung von Gotik und Barock wunderbar wirkt. Kultur, Tradition und eine glückliche Hand' Wie schön bei der Kirche der kleine Friedhof mit dem Blick auf See und Berge. Eine alte, behäbige Frau sitzt zwischen den Gräbern und strickt im Sonnenschein. S:e fragt uns, ob wir nicht das Beinhaus sehen wollten Sie schließt ein einfaches Seitengebäude auf. Eine Art kleine Kapelle. Wie auf einem treppenförmigen Altar sind Hun­derte von Schädeln ordnungsgemäß aneinandergereiht. ^Auf jeder Stirn der Name des Inhabers mit Todesjahr In schönen, lateinischen Lettern, wie eine Firma, eine Reklame ober eine Visitenkarte aus dem Jenseits.Sengen"s, gna' 5ierr, unser Friedhof is so klein, daß er alle zehn Jahre umgrab'n wird. Da macht der Totengräber dann die Schädel für die Verwandtschaft so zurecht. Sengen's, das sind Bruder und Schwester, der Vater und die Mutter leben noch Der da hat da unten einen Laden gehabt, seine Frau führt ihn jetzt." Und so wußte sie von jedem eine Geschichte. Dann deutete sie noch auf einen großen Schädel, streichelte zärtlich die Stirn und sagte, mit einer Trane I im Auge:Und das war mer Mann!"

* Die echte und die falscheKaiserin der Sahara" Die Wiener Polizeidirektion hat in Gemäßheit^ einer Eingabe des Vertreters des JUrpresario Tamburim, Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Samueltz, der Madame du Dion die Führung der BezeichnungKaiserin der Sahara untersagt. Einige Jähre ist es her.Jacques V* war da-1 mals noch nicht beleidigt, nannte man ihn auch nur Le- baudy oder gar den kleinen Zuckermann. Er lebte damals das Leben eines selw reichen jungen Herrn. Er liebte die schöne Augustine Letter. Augustine war^Chanteufe, weil chr das Dingen Vergnügen machte, weil sie der allabendliche Beifall freute. Denn notwendig hatte sie das. Singen nicht; für den Lebensunterhalt sorgte Lebaudy. Sie btteb Ehan- tense und behielt auch das Pseudonym, unter dem sie ihr Triumphe feierte, den Namen de Dion. Dann kam Dte große, kühne Tat. Lebaudy wurdeKaiser der Sahara . Genau so wie der große Korse keinen Augenblick gezögert hat, Joseftne Beauharnis zur Kaiserin der Franzosen zu machen, so überlegte auch Jacques I. Nicht lange und krönte Llugusttne Letter, genannt de Dion, zurKaiserin der Sa­hara" Nun mußte sie das allabendliche Singen doch auf- geben' Drei Zahre bliebenSteifer" Jac-snes undStei- feite" Augustine beisammen. Tann gingen sie auselnaubci, und Augustine «eiter entzückte die Pariser wieder m-t Chm- sons. Dies ist die Geschichte der echtenKaiserin der

.. ^aouuHuuc U11V(.V sein Eigentumsrecht an den Marken der Fahrt fei der, mit dem deutschen Kaiser in den u 1- die aufgibt. Indessen kann er von dem Adressaten Schadenersatz in schwedischen Gewässern zusammen zu kommen. (??) und Iiet.feinen I W)e M Abwesenheit des Zaren werde vier Tage dauern

Nutzen verwandt hatte, sowohl vom Schöffengericht wie von der Newyork, ^1. Juli. Hie gestrlge Hitze verurwchtc- Strafkaminer wegen Unterschlagung zu drei TagenGeiangnis ver-1 H^inahe hundert Todesfälle und 400 Hitzschlage urteilt worden. Das Oberlandesgericht hob den Urteilsspruch auf i gxch in Newyork, obwohl Sturm nachmittags eine Lin- und sprach den Angeklagten uMer obiger Begründung kosten- L brachte/

Meldung desHanrwv. Cour^" die zweite SUajt« mme tbS KeKaNNtMlichiMg.

Ä bieiSWegen Vornahme non Kanalisationsarbeiten wird die «^ndaerichä^ekttw^Mcker ans Grund deS Z11 dcs Prcßg^etzes S ü d a n l a g e, zwischen Bismarck- und Gartenstraße, üoä übersandten Berichtigung gestrichen hatte, im Gegensatz zum ^ute an bi§ auf weiteres für den Fährverkehr gesperrt. Schössengerickst, dos wegen Verletzung des Preßg^etzes, aM ^O i @tc^en# den 21. Juli 1905.

Geldsrrase erkannt hatte, ^"sprach, weil die B e r i ch t i 9 ung Großh. Polizeiamt Gießen

des LandgerichtSd.irektorS den Rahmen einer rar- Gerbera

tsächlichen Berichtigung überschritte« habe. 1 yeroerg.

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Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienst.

Vorausfichtlichc Witterung in Hessen für Sainstag, den 22. Juli 1905: ZeiNveise wollig, stellenweise Gewitter, ziemlich irarin Näheres durch die Mießeuer 'ügellerkarle. .

^andwirllchaft.

Die Körungen der Saaten bei den Saatban- -----

ft eilen des HesUsche» Land w i r I s» ° "s r ° t S sind ^Ncinal-DraKlMksüUNgeN.

wie uns ber ©eil. SanbwtrlldMttSra IW »««',5 Berlin 21. Juli. Nach dem .Vorwärts' ist gegen

Red«? ur Vräschie 'des Blattes K.wier'. de, die Saatbaustellen in der Lage, von den wichtigsten inid ertrage- 2^tral-Organs der im Transportgewerbe beschäftigten Ar-

ÄÄ- 3-w

Mitteln. Sowohl von den bei uns am besten bewahrten -^nter .u nennen., , .

roggenforten tvie anck von den ertragsrelchsten. Sorten Wmter- 8 ^rlin, 21. Jmli. Der russische Minister Witte auf weizen und Wintergerste kann Saatgut m vorzüglicher ^nalit übcr Paris und Cherbourg nach Washington zu

geliefert werden. t a n b 1D t r u aU (t cb e n Landes- n n d ^n Friedensverhandlungen traf in der heutigen Nacht auf I u b i l ä u in s a u s st e l l n n g in Ma in z vom 14.-18.Sep. P^hnhof Friedrichstraße tn Berlin ein, wo einige Herren der .tcnibev d. F. werden in Abteilung II dw Er-zeugniß^ russischen Botschaft zur Begrüßung erschienen waren, und setzte

gebührenfrei. Neben Geldpreisen sind Medaillen aS Preise ans-L Kreisen Witzenhausen und Eschwege große Ver->

21. 3.11. «- ..... ks&.äsawsL«S,.«

1. August. .. Bauarbeiteraussperrung statt. Es wurde defchtopen,

Saatenstand in Preußen. Mitte Jutt: (1 bedeutet\ { Einigungsverhandlungen vorzunehmen, wozu

sehr gut, 2 gut, 3 mittel 4 gering, ^ fthr gering) ^mter besondere Kommission eingesetzt wurde. Ferner soll die ^tet«)^262s7gen2n2: Sinte^Sn 2,6 stMisch- Verwaltung im Fall der Ersalglasigk-rt

xn «trÄi:6 Luzerne 2,5 gegen 2,6: Bewäsierungswiesen 2,3 gegm 2,4. andere Wiesen 2,7 gegen 2,8. In den Mmerttmgen der siatistisäien Korrespondenz lirißt es: Nach den Niede^chlagsmengen, J beurteilt, ist der Juni zu naß gewesen. Dies nmr icdoch die Folge einiger sehr starker Gewittergusse, die nicht überall einhaLcn' sodaß überwiegend über zu große Trockenheit.geklagt wird. Der von Hagelwetter angerichtete Schaden wird vielfach als lehr be­deutend bezeichnet. Sämtliche Halmfriichte sind infolge des Un­wetters allenthalben mehr oder weniger zur Lagerung gekommor, .... .

wodurch die Körnerbildung waMinlich .beemträchtigt werden Brause wegen Mißhandlung und vorschrlstS-

^*iC»rÄXiUet Behandlung Untergebener m 59 b-«w II Fällen im Stroh geblieben. Am meisten soll Hafer unter den Unbilden 6 bezw. 5 Monaten Gefängnis und Degradation.

der Witterung gelitten haben. Kartoffeln sind mitunter von Dresden, 21. Juli. Die gegen den Geh. Hoftat

Schwarzbeinicckeit, und Kiäurelkrankheit befallen. Die Mrichte Adolf Meyer voriges Jahr erhobenen schweren Be-

wÄÄ« ÄeÄ*taS ffiuIbiSu9tn, wegen deren er °ins'w°il°w seines Amtens nicht besser geworden sein. Luzerne hat auch im Berichtsmonat Direktor des zoologisch-anthropologisch-ethnographischen Mu- wieder einen kleinen Fortschritt gemacht. Auf Grummet rechnet H enthoben wurde, haben sich bei der gerichtlichen und man in vielen Gegenden nur wenig, wenn Nicht bald wieder DjZ.jp^g^ersuchung als völlig grundlos erwiesen. Ic6fo-u7bei^dit in D-ntlchland. Der Da ihm aber sein Amt verleidet worden ist, gedenkt Meyer bayerische Landesinspektor für Tierzucht, Dr. Attinger, gibt in 1 ,n den Ruhestand zu treten.

einer längeren Abhandlung ein Urteil über das auf der Deutschen München, 21. Juli. Bei einem Brande m Bayrisch-. Landwirtschaftsausstellung in München ausgestellte Nrndmeh, um ' Schuhmacher Watzka, deffen Tochter und

Ä'ÖÄÄ.« ft. föÄ um . *«»". Dik Frau"und °m Sohw

auf dem Gebiete der Rinderzucht zwar bedeutende Fortschritte zu erlitten lebensgefährliche Brandwunden.

verzeichnen sind, daß aber die der deutschen ViehzuM zukommende Nürnberg, 21. Juli. In Ansbach droht eine all- Aufgabe, ben inlänbifeben Warft mit befter ^»QIitc,t cmeine ffllaurerauSfperrung, falls die Ausständigen gchll allein ... verioraeu. u°» chrer Erleduuma bmte------ _ die Arbeit nicht bis Freitag wieder aus.

HericAlSlaat. genommen haben.

IONS -Anes TU VW vyc.u^u.ic vuv v--------- Gießen, 20. Juli. Die Straf kammer verurteilte Paris, 21. Juli. Petit Paris verzeichnet das (unglaub-.

Die Geschichte der^f°rsch-n, »»*) Gerüchst daß außer dem P«n,°nW-l--

Wie berichtet hat D. einem Kameraden zugemutet, in einem gegen auch der deutscheKron prinz nach^,okioreisen wer . ihn anhängigen Alimentativnsprozeffe, den Verkehr mit einem Wien, 21. Juli. Mehrere österreichische General- Mädchen zu beschwören, das er überhaupt nicht kannte, um sich der Konsulate, z. B. das in Frankfurt a. M., die in letzter' Unlcffi3*V&U.Cn Li/°S7°a'.sanwattIchaft des Land. Zett °°m Prager Stadtrat amtliche Zusch-ist-n in tsche chi. aerickts I bat gegen dieSüddeutsche Montagsztg." Anklage scher Sprache erhielten, hatten diese zuruckgewie,en. Auf erhoben auf Grund des § 166 wegen einer Besprechung der in die Beschwerde des Prager Stadtrats wurde vom Grafen Franksurt erschienenen Brochüre von Tr. Georg Kaufmann, ordent- Gottlchowsky verfügt, daß auf allen österreichisch-ungarffchen Lkg° dd7'k°m°heUiSÄnUä°ck knrUr, Kansulaten Zuschriften in tschechischer Sprache an. und das Verbot der vierten Lateransyiiode". {genommen und erledigtwerden musfen.

Wem gehört t>ie Antwortmarke? Nach einer Petersburg, 21. Juli. Wie gerüchtweise verlautet, Entscheidung des Oberlandesgerichts zu Posen bat bet Ab- ber ortr morgen das Schloß Peterhof verlaßen und sendet von Offerten auf die etwa,eingelegten, zur ^antwort ^ord der Yacht Polarstern begeben, um eine mehr-

. 1 *. . r.? I ......... ____x.....QtnprP

al§ wie an Och Landgemeinde Deutschlands ist Cnmborn ün Kreise Ruhrort. Es zählt 63 000 Ein­wohner, Wilmersdorf bei Berlin 59 000, Borbeck bei Essen 59 000, Zabrze in Oberschlesien und Lichtenberg bei Berlin

Am "3?April"d7 I.' weilteJacgnes " /m Nachbarstaate seines eigenen Reiches, der Egypten HE. H^er machte er in einem Unterhaltungslolale die Bekanntschaft erner Sängerin ihr wahrer Name ist nicht bekannt und nahm sie nach Triest mit. Von dem Moment an, da fte an der Seite desKaisers" lebte, nannte sie sich auch Dion, aber du und nicht de Dion. In Triest ging dann dieser -Kaiser' durch u nd ließ Madame du Dion im Stich Der Jnchretzr^ Tamburini fuhr nach Trieft, in dem Glauben, die verlas,me Dame sei dieKaiserin der Sahara", und^engaaierte^sie. Sie kam, wie wir bereits meldeten, mit iym gleich nach Wien. Nun sollte MaLam auftreten. Die Plakate waren fertia Renee de Dion" stand daran,. Madam memte^, du märp9'befiel t>er Impresario meinte. Madam hieße bod) I ^riimmlen Sdefmärfen" f e i n e n 91 n f p r ud)' niebr. Begründet I stcy. an ^v oer yaaji de -Dion Ausdu" undde" entstand ein Streiy Madam dieser Entscheid damit, daß der Absender^durch die Angabe: tägige Kreuzfahrt zu unternehmen Es M der Zweck

^fulti^te tätlich ihren Jtnpresario. Dieser erftchr, datz! ,Retourmarke anbei nsw/ ""

Madam nicht die echteKaiserin der Sahara" sei - die I ^nbeffen kann er

echte ist blond, die falsche schwarz^> u«v *te>^ 'v Anwalt intervenieren. Das Hotel lmndi^e derMadam, die Polizei nalftii ihr denwioerrechiliä-en Titel Und das rst die Geschichte der falschenKafterrn der Sahara .

Kühner Vergleich. Herr:Was wollen Sie mir saaen ich habe an zwei Universitäten studiert!"

9 Bauer:Was will dös sage! I han a Kalb g hobt, zwoa Küah g'soffa un is doch weiter mx g worden