Ausgabe 
23.1.1905 Erstes Blatt
 
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Untersuchung ist bereits im ffianqe.

Bekanntmachung

Nr. 15, 21, 90, 147, 215, 284 zu

Lit.

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Serie

37, 101 zu

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12,51 Mm.

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der Kreis- ant ersten

2000

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262

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42

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zu besprechen, Wien

bis 33 Ctm. Durchm. und 12 Mir.

38,57 Mm.

bis 30 Ctm. Durchm. und 18 Mir.

34,12 Mm.

Kiesern-Stämme

Länge mit Fichten-Stämme

Länge mit

Zum Heldenberger Morde wird uns mitgeteilt, daß Hudbe über herkulische Kräfte veruigt. Ein Metzger in Bad-Nauheim, bei welchem Hudbe längere Zeit in Arbeit stand, hat geäußert, daß er kaum je einen so kräftigen Gesellen gehabt habe wie Hudde; die schwersten Lasten, so z. B. das ganze Viertel eines Ochsen, habe er geschleppt, ohne daß man ihm die geringste Anstrengung angesehen hätte. Daher ist die furchtbare Wucht der Stiche leicht er­klärlich. Indessen ist auch Pfarrer Thöbes ein ungemein kräftiger Mann gewesen, wie man leicht aus seiner außer­gewöhnlich starken Muskulatur ersehen konnte. Dies weist umso mehr auf die Annahme hin, daß Hudde den Pfarrer im Schlafe erstochen hat, denn trotz der verbundenen Hände hätte der Pfarrer in wachem Zustande sich infolge seiner starken Kräfte erfolgreich gegen den Mörder zur Wehr setzen können. In der Untersuchungssache gegen Hudde erfahren wir, daß die Geschichte mit den Fingerabdrücken auf!

HoZzversteigerung.

Freitag den 27. und Samstag den 28. Januar b. Js., von vormittags 9V2 Uhr an, soll im Oppenröder

Großh. Bürgermeisterei Oppenrod. Balser

wiederholt, und hoffentlich ist dann Herr Linzen, der Dar­steller des Soldatenkänigs, nicht mehr so erkältet, wie er gestern war. Eine ganz besonders gute Leistung, mit großer Sorgfalt in allen Einzelheiten durchgearbeitet, bot Herr Lüttj ohann als Erbprinz von Bayreuth.

Bürgerverein Gießen. Die Sympathien der hiesigen Bevölkerung, welche dem neugegründetcn Bürger­verein entgegengebracht werden, hat ihren Ausdruck bereits in zahlreichen Anmeldungen gefunden; auch eine Anzahl Stadt­verordneten hat seine Mitgliedschaft eintragen lassen. Die Generalversammlung morgen, Dienstag, wird deshalb voraus- sichtlich sehr stark besucht sein, da ja doch auch jeder Stadt­teil zahlreich vertreten sein muß, um seine Vertreter in den Vorstand wählen zu können. Ferner soll, wie wir 1 Sten, jedenfalls darüber Beschluß gefaßt werden, ob in der im Laufe des Februar vorgesehenen Hauptversammlung als wichtigstes, den Geldbeutel interessierendes Objekt bie Theater- und Saalbaufrage zur Erörterung kommen soll.

.letzt wurde, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird, t Wie bis jetzt festgestellt ist, hatte Herbert mit seinem Bruder Daran nahmen teil: Ministerpräsident Gral gemeinsam am Sonntag abend wegen eines m der Samstag , Ackerbaummister Tallinn und j Nacht stattgehabten Streites einem Dritten auspassen wollen, um ibn durchziiprügeln. Herbert ist als ein rauflustiger Ge- Als der Erwartete kam, stürzten sich die beiden

K i r Ä l i <fi r Dackrickten. Evangelische Gemeinde.

Montag, den 23. Januar, abends 8 Uhr, Bibelstun de> im Konftrmandeusaal der L u k a s g e m e i n d e. Text: Offenbarung Job. 3, 1422. Piarrer Euler.

Fichten-Derbstaugen mit 2O,9G Mm. Fichten-Neisstangen mit 10,96 Mm. Rmtr. Buchen-Scheit

Nmtr. Biichen-Knüppel

Rmtr. Eichen-Knüppel

Gießen, den 16. Januar 1905.

Großherzogliche ^meisteret Gießen.

Mecum.

Unifltf lilrlüiniiirn.

R. B. Darmstadt, 23. Jan. Der ordentliche Pro^ fessor der Medizin Dr. Friedrich Moritz, bereit Direktor der medizinischen Uuiversitällklinik in Greifswald, wurde zum ordentlichen Professor in der medizini­schen Fakultät und zum Direktor der medizini- schen Klinik an der Landesuniversität in Gießen ernannt.

Berlin, 23. Jan. Der Kaiser hat L e o n c a v a l l o zu dem Erfolg, den sein Noland von Berlin in Neapel gehabt hat, t elegraphisch beglückwünscht.

Paris, 23. Jan.Petit Journal" berichtet aus Pe­te r s b u r g : Man glaubt dort, daß der Großfür st Ser­gius einem Attentat z-um Opfer gefallen sei. Der Hauptangrisf erfolgte aus den Stadtteil Wassili-Ostrowo, wo Barrikaden errichtet worden sind, auf welck)e die Ar­tillerie schießt. Ein weiteres Telegramm berichtet, daß die Fenster des Palastes des Großfürsten Alexis von der Volks­menge durch Steinwürfe zerstört wurden. Bei dem Versuch, Zarskoje Selo zu erreichen, wurden die Ausständigen durch Infanterie, Kavallerie und Artillerie z-urückgetrieben. Auf verschiedenen Punkten der Stadt schossen die Truppen ohne jedes Kommando.

Petersburg, 23. Jan. Die Truppen fahren fort, auf die Aus ständisch en zu schießen. Ein amtlicher Bericht über die Zahl der gestrigen Opfer wird erst im Laufe des heutigen Tages veröffentlicht werden. 30 b is 40000 Arbeiter v on Kolpin o, einer Stadt 25 Km. von Petersburg entfernt, marschieren auf die Haupt­stadt. lieber die Zahl der Opfer der gestrigen Straßen- kämpse gehen die Schätzungen weit auseinander. Nach einer i Version sollen sogar 20 bis 24 000 Personen getötet oder v erw und et sein. ,

VoliWie Tagesschau.

Die Besetzung der Großherzogin von Sachsen-Weimar.

Zur Beisetzungsfeier am Samstag mittag 1212 Uhr versam­melten sich die Fürstlichkeiten und die geladenen Gäste in der Hof- und Garnisonkirche in Weimar, in welcher der Sarg mit der Leiche der verstorbenen Großherzogin auf einem Katafalk inmitten eines Lvrbeerhaines aufgebahrt war. Der Groß- Herzog und die Fürstlichkeiten nahmen zu Füßen des Sarges Aufstellung. Nach einer kurzen Ansprache des Hospredigers Dilthev wurde der Sarg auf den Leichenwagen gehoben, worauf sich der Trauerzug nach der Fürstengruft in Bewegung setzte. Den Zug eröffneten 4 Ordonnanzen und Gendarme, dann folgte der Militär­kondukt, bestehend aus einem Bataillon des 5. Thüringischen Infanterieregiments Nr. 94 und die Musik, welche Trauerweisen

100, 107, 121, 179, 249, 282, 291 zu

19, 21, 36, 82, 142, 200, 271, 398, 430, 484, 496, 517, 610, 630 zu

17, 49, 67, 68, 241, 256. 264, 350, 365, 414, 430, 446, 457, 475, 648 zu

18, 124, 180, 204, 229, 290 zu

b) 1897 er Anlehe».

81, 94, 150, 153 zu

32, 89, 122 zu

22, 72, 138, 153, 171, 172, 250, 285 zu

12, 16, 114, 182, 260, 344, 347, 349, 355 zu

10, 63, 127 w

c) 1899 er Anlehe«.

Kiefern- und Fichten-Knüppel

Wellen Buchen-, Eichen-, Kiefern- und Fichtenreiser Rmtr. Buchen-, Eichen-, Kiefern- und Fichten-Stock. Die Zusammenkunft ist bei der Seiswiesc auf ilraße OppenrodAlbach. Das Stammholz wird und das Brennholz am zweiten Tag versteigert.

Oppenrod, 23. Januar 1905.

Sonbon 23. Jan. Nestern moro-n st o r b L o r d K i n r o k, I hier eine Schlägerei statt, bei welcher em 26jatmger ver. Lordgeneralanwalt von Schottland und Lordssekretär des Sektious-1 h^rateter Mann namens Herbert derartig schw er ver-

verschreibunqen,

a) des 1896 er und 1897 er Anlehens:

bei der Stadtkaffe Gießen,

bei der Mitteldeutschen Kreditbank zu Frankfurt a. M., bei der Deutschen Genossenschaftsbank daselbst, und

schritten auf ^rn der die Reaienmgeu von Rußland und Japan emf der Straße. Sein Zustand ist so besorgniserregend, daß int Herbert schon mehrmals totgesagt wurde. Die gerichtliche

-6. Dutenhofen, 23. Jan. Einen Leichenzug von solcher Ausdehnung, wie der am Samstag nachmittag dem I Inhaber des bekanntenJagdschlößchens",' Jean Sorg er hier, bereitet wurde, hat unser Ort wohl noch nicht gesehen. Der große Saal des Trauerhauses, in dem der Sarg auf- gestellt war, war mit Blumen und Kränzen, kostbaren Wid­mungen der Vereine, studentischen Korporationen und Freunden des Veritorbenen reich und sinnig geschmückt. Krieger- und Gesangvereine deö Ortes und der Umgegend, Vertreter mehrerer Gießener studentischen Vereinigungen, der Gießener! 'Kabfahreruerein von 1885, der Wetzlarer Radfahrerverein, der Ga'lmirteverein von Gießen und Umgegend, der Gießener! GefangneremHeiterkeit" und die zahlreichen sonstigen Leid, tragenden, die die Mittagszüge au§ Gießen und Wetzlar nach Dutenhofen gebracht hatten, bildeten das Trauergeleite. Am Grabe fchilderte m trefflichen Worten Pfarrer Geibel das Leben des Dahingeschiedenen, worauf der Gesangverein Duten­hofen die Trauerfeiec mit dem Vortrag eines eindrucksvollen Grabliedes schloß.

(!) Ilbenstadt, 22. Jan. Am vorigen Montag fand!

Aer Krieg

DieTimes" will von ziwerläffiger Seite erfahren haben, daß Admiral Rost je st wen skij während der nächsten drei Monate keinen Versuch machen werde, die Gemäßer im fernen Osten zu erreichen. Die baltische Flotte werde, wenn sie von Madagaskar absegele, vielleicht ihren Kurs nach Osten nehmen, doch sei es höchst unwahrscheinlich, daß ihre Kreuzfahrt sie fürs erste auch nur bis zum östlichen Teil des Indischen Ozeans oder gar in die Nähe des Indischen Archipels bringen werde, wo sie japanische Kreuzer treffen könnte. Das Blatt bemerkt dazu, der Zar habe den Mittel­weg zivischen der Rückberusung und Weitersendung der Flotte eingeschlagen. Admiral Rostjestwenskij werde eine Basis für seinen längeren Aufenthalt im Indischen Ozean brauchen, die britische Admiralität möge Schritte treffen, um britische Insel­gruppen davor zu schützen.

WieReuter" aus Durban meldet, teilte der Kohlen- bampferGatton", der von Madagaskar zurückkehrte, wohin er für die baltische Flotte Kohlen gebracht hatte, mit, die Flotte sei am 14. Januar mit unbekanntem Bestimmungs­ort abgeseqelt. Am 13. Januar machten die Schiffe der baltischen Flotte klar zum Gefecht infolge der Nachricht von einer Annäherung der Japaner. Die Torvedonetze wurden Heruntergelaffen und den Kohlenschiffen wiirde befohlen, sich aus der Nähe der Kriegsschiffe 511 entfernen. Tie russischen Mannschaften sollen immer noch nicht ausgebildet sein.

Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: "" Eichen-Stärnme bis 34 Etrn. Durchm. und 12 Mtr.

Länge mit 12,51 Mm.

Bei der in der Sitzung der Stabtverorbneten-Versamrnlung vom 12. Januar 1905 oorqcnommenen planmäßigen Verlosung der am 15. Mai 1905 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreib­ungen der Anlehen der Stadt Gießen vom Jahre 1896, 1897 und 1899 sind folgende Stücke gezogen worden: a) 1896er Anlehe».

ängerufcn werden, einen Waffenstillstand abzuschließen im Hin­blick auf die Unterzeichnung eines für beide Nationen gleich ehren-

Aus t.:i) Land.

Gießen, den 23. Janiiar 1905.

M Eissport. Der Vorstand des Eisvereins beabsichtigt, wie er uns mittelst, kommenden Mittwoch nachmittag ein Jugend wettlaufen nebst Kunstlauf für Erwachsene mit PreiSverteiliing abzuhalten und während der Veranstaltung die hiesige Regimentskapelle konzertieren zu lassen. Die ge­plante Abhaltimg eines Eisfestes mußte aus verschiedenen Gründen auf kommende Woche verschoben werden.

* Das Stadttheater brachte gestern abend Karl GutzkowSZopf und Schwert" zur Aufführung und hatte einen ziemlich guten Besuch dabei. Dieses Liistsptel des Vertreters desjungen Deutschland" hat viel Anklang ge- funben, und ber kernhafte Ton. ber in bi cf er ergötzlichen Hofgeschichte aus Friebrich Wilhelms I. Zeit angeschlagen wird, unb bie frische, beutsche Sprache beS Dichters kam voll zur Wirkung. Das Stück wirb nächsten Dienstag hier

uVa p e ft, 22. Jan. Heilte fnnb hier eine Beratung be­züglich der H a n d e l s v e r t r a. g s v e r ha n dl u na en m 11 Deutschland statt. 2.: .....r.

Tizza, Haudelsminister Hieronynn,

n»herttne\rfrt8i',OweeTd>#Erwirk' Vedoifli Durch d!d° Vrüi><c aus ihn. wobei walw'chunUch oiilc drei jii drill kumen.

Amnestie wird eine schwierige politische Frage gelö't. Der Ueberfallene konnte bei dieser Gelegenheit entkommen und

Paris, 21. Jan. Der Prösibent der Repiiblik ^n^>sing h^ntc' schlug ber eine Bruber auf ben anberen Bruber. ber 9Sg unb unte^btuttn nod) am Dodcn lag. los, in ber fflleinunfl, -s sei der Dritte,

über bie politische ^Lage den formellen Auftrag zur Kabinetts- Die eigene Frau des schwerverletzten kam ebenfalls hinzu bilbnng Rouvicr erbat sich Zeit, um sich mit seinen Freunden unb ()Q(f nun noch, ihren Mann zu prügeln, auch m der ata. J-DJcinnnn, cS fei ber dritte. Als sie ibren Irrtum erkannten,

sellsck a st fcqt ^"öffenricric» Malm tinc Petition 'xn linier-kq Herbert bereits mit gespaltener Schädeldecke bewußtlos L ' '' * HA« <nitr>fnrth ntih I mtF Pifrnüp P-pth Qiiftnnb ul fn l^pforoniserreaend. daß

Sar?kt omingo, 22. Jan. (Reuter.) Die Regierung und der Gesandte der Vereinigten Staaten nnterzelchncten e,n Protokoll, in melcbem die Vereinigten Staaten die Un­versehrtheit des Gebietes von Sankt Domingo garan­tieren und die Verantwortung übernehmen, die innere und äußere Schuld der Republik zu ordnen. Sie werden die Bedingungen der Bezahlung festsetzen, unrechtmäßige Ansprüche znrückwcisen, über die Rechtsgistigkeit und den Betrag der schwebenden Forderungen entscheiden und die Zollvenvaltuug übemehmen. Dle Beamten sind aber den Gesetzen von Sankt Domingo unterworfen. Tie Vereinigten Staaten werden ferner für notwendige Ausgaben 45 Prozent von den Zollcinnahmen der Regiening von Sankt Domingo zustellen, die Beamten der Zoll- und Steucrverwaltung, und die Zinsen dar äußeren und inneren Schuld bezahlen. Der ganze Ul-üerschuß verbieibt bis zum Jahresende in der Staatskasse und wirb von der Regierung von Sankt Domingo zur Bezahlung ber Schulden verwandt werden.

171, 276, 280 zu

301, 388, 413, 421, 461, 474 zu

564, 568, 569, 596, 618, 627, 674, 699 zu 200

1 735, 746, 747, 771 zu 100

ES wird dies mit dem Aunigen zur Kenntnis der Besitzer ichulbverschreibungen gebracht, daß bie Einlösung ber Schulb-

zum Kroneuorbeu 2. Kl.: Okueralmajor R ohrfchei bt. 'Den Stern zum Krouenorben 2. Kl.: Contreabmirlü Borcken- Hagen: Generalmajor Emmich, OTief bcs c1111ärrntinftjj11?*-. Generalmajor Mitzlaff: Nnterstaatsiekretär von Elsaß-Lvthrm- mm, Zorn v. Bula ch. Den Kronenorben 2 Kl. mst Stern. Mftnsteriakbirektor m Kulttlsminiüerium Forster: der Direktor im Rechnungshof F r itz 1 cb: Prästdent bcs Patentamts Dnav, Kvmmanbenr der 15. Jnfanteriebngade ßc I d: O-eiandter Micha- Helles-Lim a. Kammergerick>tSrat Rrntelen. Den Kranen- otSxrt 2 Kl.: Oberregierungsrat B 0 den st ein - Magdeburg Landgerichtspräsibent D e u l: a r d - Frankftirt a M. ^kn Krvncn- men 2. Kl.: Prof. Diethep-BerliN: Prvseffor T ü cf er - Düsseldorf; Professor Hermann-Aachen; Prvf.swr^Kautz ü - Halle: Oberpostdireftvr I i b m »ycirf,59crj..l£rh mann- Leipzig: Ministerjalreiident M u l l e r - Weimar. Gcst OberfiAanz-at Müller- Erfurt; ReichsgerichtSrat Plan k-L^V- -ig; ber Gouverneur von Kamerun, v Putkamer Nnclls «richtSrat Rcichardt-Leipzig: Abgeordneter v Rich tho t c n- Damsdorf: Prof. Sachau-Berlin: ^enatSvr ftdent Schm'dt- Ncmmbiirg: Gras Schwerin-Löwitz, Prch.dcnt ^s dcustchc-n Landwirtfchaftsrats: Oberst Senden ,Kvmmand. d. 4. ÜUil^rle-- bhnabc: Landgerichtspräsideut Wiel- Dortmund i der Komman­deur des 71. Jnf.-Regts. v. Witzleben; Wnhbrs^f Zorn v. Bulach-Straßburg. Die Schleife zum Roten Adle-rorben 3 M.. Univeriitätsprofessor Enge l m a n n - Berlin. ^n Rvten ckdler ord<m 3. Kl. mit Schleife: B 0 dell ckw rn gh , Komm and. de.' 9. Rhein. Jnf.-Regts.; Plüskow. kommandier d. Kuraffier- regimentsGraf Geßler"; R vchrfs e n Kommandant in M Schuck .Kvmmand. b. 5. Rhein. Jnf.-Regts : i N p , Kommond des Jnf.-Regts.Gäben"s Wassilewski, Kvmmnnd des Nieberrli. Füsilier-Regts. Nr. 39: Jun k Kommand. des 2 Ober­rheinischen Jnf.-Regts. Deii roten Merorden 4 Kl.: Neichs- tagsabgeorbneter Bachem-Köln: PH. S^harwenke Komponist-Berlin. Den Kronenorden 3. Kl.' B a l tz -Regierungs- Vräsident-Magdeburg; Pauli, Reichstagsabg.-PotEdam. Tas Großkreuz des Roten Wlerordcns Mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe und der kal. Krone: General P r in z S a l m - v 0 r st- nuir Br-sch'ii' der ö-'' ''-7'orben?^-nnn-'wn

100 Mk.

200

stnelte.. Bor dem Sarg schritt die Dienerschaft, bas- Sovbien- ; stift, die Geistlichkeit beider Konfesfionen und der Oberhofmarfchall. Hinter dem Sareg folgten der Großherzog, zu seiner Rechten t der Vertreter des Kaisers, Prinz Friedrich Leopold, zu seiner Linken der König von Sachsen, sobann die übrigen Fürstlich- 1 leiten, die Abgesandten sremder Höse die Hofstaaten, das diplo­matische Korps, die Generalität, die Zivilbehörden, sowie Depu­tationen von Vereinen. Als Vertreter S. K. H. des Groß­herzogs von Hessen nimmt Generaladjutont Generalmaior v. Wachter an den BeifetzungSfeierlichkciten teil. Eine Kom­pagnie Infanterie und Gendaruren beschlossen den Zug. Knrz nach 1 Uhr langte der Zng vor der Fürftengruft an, wo der Sarg unter Vorantritt der Geistlichkeit in das Innere getragen wurde. Nachdem der Großberzog und die übrigen Fürstlichkeiten zu Füßen des Sarges Aufstellung genommen hatten, hielt Hof­prediger Hilthey anschsteßiend an den gemeinsamen Konsirma- tionsspruch des Großherzoglichen Paares:Sei getreu bis in den Tod", eine lange, ergreifende Gedächtnisrede. Tann wurde der Sarg unter Gesang in die Gruft hinabgelasfen. Ter Groß­herzog begab sich allein in die Gruft und verrichtete am Sarg ein kurzes Gebet, ________________________

-Deutsches Rerch.

Berlin, 22. Jon. Fürst Ferdinand von Bul­garien wird, wie die Morgenblätter melden, in den nächsten Tagen, vermutlich am 27. Januar, in Berlin eintreffen, um tem Kaifer einen offiziellen Besuch abzustatten.

Tas Befinden des Abg. Eugen Richter ist andauernd ungünstig. Es ist nicht abMfehen, wann er seine parlamen­tarische Tätigkeit wieder wird ausnehmen fömrn. In dieser Tagung Wirb er jedenfalls den Parlamenten fernbleiben.

Wilhelmshaven 22. Jan. Ein 21 bl ö s u n g s t r an s- Port für Krautschou mit dem Trcmsvvrtführer Major Eredner, bestehend aus 13 Offizieren, 12 Deckoffi^ierm und Feld­webel, 88 Unteroffizieren 694 Mann und zwei Zivilbeamte, trat mit, dem DampferFrankfurt" die Ausreise an. Kontreadmiral Gulich verabi^redete die Truppen mit einem Hurra aus den Kaiser. Eine große Menschenmenge hatte sich am User eingefunden. Tie Mniiklapelle des Seeb<it->i!'.°n? ,vielte, als bet Tampscr um 1 Uhr 5 Mm. die Schleuse pafsierte.

München, 22. Jan. Die Einnahmen der bayerischen Staats bahn en im. Jabre 1901 betrugen insgesamt 168 61QOQO Mf, d 7 «"-n- -t* P e>!3 514 qjtf

)lus'nud.

21n tro er en , 22. Jcw. Der frühere Präsident des Oranjefrei st aate? Stein tft gestern abend nebst Familie hier eingetroffen. Am Babnboi wurde er von den Mitgliedern be* hiesigen Bnrenkomitees sowie von einer großen Volksmenge em­pfangen. Der Vorsitzende deS Vurenkomitee- hielt eine Anwrache, in der er ben Erprästdenten willkommen hieß imb überreichip sodaiiii der Gattin SteinS sowie dessen Töchtern Blumenstränße. Ter Präsident mit feiner Familie bestiegen alSdaiin einen bereit ge­haltenen Wagen und nahmen in einem nahe gelegenen Hoiel Wohnung. Erpräsident Stern reist am kommenden Mittwoch mit jeiner Familie nach Südafrika ab.

b) des 1899 et Anlehens:

bei der Stadtkasse Gießen, _

bei dem Bankbanfe Aron Heichelheim in Gießen, unb

bei bem Baiikhause ©ebrüber Nenstabt in Frankfurt a. M., dem Hemd des ermordeten Psarrers, wovon Front- «Wg«i tan"' f0,uic baB die Berzinßmg mit dem. Mm 1905 surter Blätter berichteten, eine Legenbe ist. Trotzbem ist bas Bemeismaterial gegen Hubbe so schwer, baß an seiner Täterschaft fein Zweifel mehr bestehen kann, wenn er selbst auch nach wie vor alles ableugnet. Er ist mit einer Kette so an bie Wanb geschlossen, baß er zwei Meter auf und ab gehen kann. Nachts wirb er von einem Gensbarmen, tags von einem Gefangenausseher bewacht. Hubbe ist guten RNuts, ißt unb lieft