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Adresse fflt Depeschen: «uzetger Dietzen.
^ernsprechanlchliißNr 61
155. Jahrgang
GiehenerAnz ei;ei
General-Anzeiger u
Amts- md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Varantwarii'ch pbr ben polst, und Ujebi. Teil! P. Wittlo- fite .Stadt und Land' und .GerichtSsaal': August Goetz; für den An- qeiqenteil: Han 8 Beck.
Nr. 196
teette außer Sonntag».
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit. dem Sesflschen Landwirt die Gießener Kamiiten. Wttet viermal in der Woche beigelegL
Rotationsdruck il Der- lag der B rÜ hl'schen Natverf^Buchm. Stein» bniderti. 8L Laag«.
Pie keutige Dummer umfaßt 8 Seiten
Aeuisch-Afrika.
Die längst angekündigte Personaländerung in der Leitung des südwestafrikanischen Schutz- gebietcs ist nun ein getreten. Aus Berlin wird gemeldet:
Der Kaiser bewilligte dem GouverneurLeutweiu den erbetenen Abschied und ernannte den Generalkonsul v. Lindequist zum Gouverneur des südwestafrikani- scheu Schutzgebietes, v. Lindequist trifft voraussichtlich im Oktober im Schutzgebiet ein.
Der neue Gouverneur, der bisherige Generalkonsul in Kapstadt v. Lindequist, ist mit den Verhältnissen des südwestafrikanischen Schutzgebietes aus eigener Anschauung vertraut. Er war nach seiner Ernennung zum Regierungsassessor im Jahre 1892 in die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes eingetreten und im Februar 1892 als juristischer Hilfsarbeiter nach Südwestafrika gesandt worden, wo er bis zum Jahre 1900 wirkte, seit 1895 als Stellvertreter des Landeshauptmanns. In dieser Zeit hat er sich unter den ansässigen Deutschen viele Sympathien erworben. Im Jahre 1900 wurde er mit der Verwaltung des Generalkonsulats in Kapstadt betraut.
In der öffentlichen Erörterung der Unruhen in Ostafrika zeigt sich eine wiederholt beobachtete Erscheinung: es ergreifen „bewährte Kenner" der Verhältnisse das Wort, die schon seit langem vorausgesehen haben wollen, daß der Aufstand kommen würde, und nun der Hoffnung Ausdruck geben, es werde endlich zu einer gründlichen Reorganisation der Schutztruppe geschritten werden. Im „Berliner Lokalanz." rät einer dieser Kundigen der Regierung, kriegerische Eingeborene Deutsch-Südwestafrikas als Soldaten in Ostafrika zu verwenden, falls es nicht gelingen foHte, Neuanwerbungen von Sudanesen durchzuführen. Hiergegen dürfte mit Fug einzuwenden sein, daß es bei der heutigen Lage der Dinge nicht unbedenklich erscheint, Schwarze gegen die schwarze Gefahr aufmarschieren zu lassen. Das hieße am Ende den Teufel durch Beelzebub austreiben. Den Eingeborenen im dunklen Erdteil ist das Solidaritätsgefühl nicht mehr so ganz fremd. Doch Deutschland ist auf die Neueinstellung schwarzer Soldaten keineswegs angewiesen. Es erscheint allerdings zweifelhaft: ob daS zur, Unterstützung der ostafrikanischen Schutztruppe bestimmte Detachement Seesoldaten sich als ausreichende Verstärkung erweisen wird. Die Unruhen können sich ausbreiten und langwierig werden. Vor optimistischer Auffassung sollte in dieser Hinsicht jedenfalls die Erfahrung schützen. Wie wäre es deshalb, wenn Deutschland den in Ostasien verbliebenen Rest der Besatzungsbrigade dort zurückzöge und nach Ostafrika überführte? Die Mannschaften sind im überseeischen Waffendienst geübt und int fernen Osten abkömmlich, werden sie doch dort eingestandenermaßen nicht aus militärischen, sondern aus politischen Gründen zurückbehalten. Mir ihre Verwendung in Ostafrika liegt aber zweifellos ein zwingenderer Anlaß vor, und die bedeutenden Kosten, die die Unterhaltung der Truppen über See dem Reich auferlegt, könnten in Ostafrika zu einem praktischeren Zweck verausgabt werden. Gerade aus politischen Gründen würde es sich empfehlen, das militärische Aufgebot in der Provinz Petschili auf die ('esandtschaftswache in Peking zu beschränken. Die klimatischen Schwierigkeiten bei der Ueber- führung der Ostasiaten nach dem dunklen Erdteil wären aUerdings nicht abzuleugnen. Mer sie bestehen kaum minder bei der Verwendung der Seesoldaten im heißen Afrika und kommen schließlich auch in Frage für die Mannschaften der aushilfsweise nach Ostafrika beorderten Kreuzer.
Von anderer Seite wird uns aus Berlin geschrieben:
Bei den Debatten über den Aufstand in Ostasrika wird der Re ichstag nicht lediglich auf die Mitteilungen der Regierung angewiesen sein. Sein zweite. Vizepräsident, Mg. Dr .Paasche (ntl.), dürfte dann von der in eine bewegte Zeit fallenden Jnformationsfahrt nach Ostafrika zurückgekehrt sein und dem Parlament über seine persönlichen Beobachtungen und Ansichten Vortrag halten. Es ist allerdings anzunehmen, daß auch die Regierung des Referats des Herrn Paasche sich versichert, muß ihr doch besonders daran liegen, das Urteil eines Unparteiischen kennen zu lernen und als wesentliche Grundlage pir die dem Reichstag zu unterbreitenden Forderungen zu verwenden. Herr Paasche hat die bisherige Kolontalpolitik der Regierung unterstützt. Vielleicht kommt er aus Ostafrika mit der Ueberzeugung zurück, daß Mißgriffe begangen worden sind, und hoffentlich macht er dann aus solcher Ueberzeugung kein Hehl. Das deutsche Volk sieht sich vor die Notwendigkeit gesteUt, immer neue Opfer für die Kolonien zu bringen. Da ist es wünschenswert, daß diejenigen Volksvertreter, die in die Lage kommen, sich an Ort und SteUe ein Urteil zu bilden, so kritisch wie möglich verfahren und namentlich der Bureaukrutie auf die Finger jehen. *
Berlin, 21. Aug. Ein Telegramm des Generalkonsuls kn Kapstadt meldet, daß nach den Berichten der englischen Behörden vom 6. Aug. der Hererooberhäuptling Samuel Mahahero mit drei Söhnen und mehreren Unterhäuptlingen, darunter Traugott, Justus, Kayata und Julius, sich unter englischer Polizeikontrolle noch am Ngamisee in Britisch-Betschuanaland befindet. Die Gesamtzahl der dortigen .H e r e r o f l ü ch t l i n g e einschließlich der Frauen und Kmder beträgt 730. Alle sind entwaffnet. Hiernach stellt sich die in der letzten Zeit durch die Presse verbreitete Nachricht, daß Samuel Mahahero mit einigen Getreuen zu den Ovambos im Norden des füdaftikanischen Schutzgebietes geflüchtet sei, als unrichtig heraus.
Berlin, 21. Aug. (Mitteilung des kgl. Kriegsministeriums über die Fahrt der Truppentransport- fchiffe): Dampfer „Silvia" ist mit den abgelösten Mannschaften der ostasiatischen Besatzungsbrigade am 19. August in Colombo au gekommen und hat am 20. August die Heimreise fortgesetzt.
Die Ariedensmiterhandlungen.
An das Scheitern der Friedensunterhandlungen glaubt, so schreibt man uns aus Berlin, die Börse nicht. „Russen" und „Japaner" stiegen heute (21. Aug.) im Kurse. Man setzt besonderes Vertrauen auf die Gewandtheit des Präsidenten Roosevelt, für den persönlich es jedenfalls sehr unangenehm wäre, hätten seine Bemühungen als ehrlicher Makler keinen Erfolg. Daß Rußland sich sträubt, daß Minister v. Witte stolze Worte gebraucht über die Festigkett des Zaren gegen „beleidigende" Bedingungen, daß auch das Telegramm her im Felde stehenden Generale — „des Sieges sicher!" — nicht fehlt, das alles gehört zu der Spiegelfechterei des Unterlegenen, der von seinem Ansehen rettet, was zu retten ist. Rußland bleibt gar nichts anderes übrig, als schließlich die japanischen Bedingungen anzunehmen. Denn es hat von keiner Seite Geld zu erwarten zur Fortsetzung des Krieges. Die fianzösische Regierung warnt andauernd die Großfinanz, eine neue Anleihe zu vermitteln, ausgenommen eine Friedensanleihe Rußlands. Das ist der stärkste und der wirksamste Druck, der auf Rußland ausgeübt wird. Auf dem Weg der inneren Anleihe lassen sich die erforderlichen Riesensummen nicht auf» bringen. Die „Nationalztg." bemerkt heute abend: „In ernsten politischen Kreisen hält man die Situation in Portsmouth für gespannt, aber keineswegs für kritisch. Man glaubt nach wie vor, daß in den Ver. Staaten der Friedensschluß zwischen den beiden Großmächten zustandegebracht werden wird."
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Newcastle, 21. Aug. Ob Roosevelts Intervention von Erfolg sein wird, läßt sich noch nicht beurteilen. Falls er oder die Russen ein Schiedsgericht Vorschlägen, ist die Ablehnung desselben durch die Japaner fast gewiß. Aussicht auf Annahme hätte nur ein Kompromiß, das die Geldentschädigung unter anderem Titel, wie Entschädigung und Verköstigung her Gefangenen, fest- setzeu würde. Von einer Einigung über diese Frage hängt das Schicksal der Konferenz ab. — Baron Rosen übernachtete aus dem Landgut Magniola und kehrte heute morgen hierher zurück.
Newcastle, 21. Aug. Die Meldung der ,/Associated Preß", daß Präsident Roosevelt ein Schiedsgericht vorgeschlagen habe, ist durchaus unwahr, und der Korrespondent Der Fr. Ztg. kann auf eine Information von authentischer Seite versichern, daß zwischen dem Präsidenten Roosevelt und Baron Rosen von einem Schiedsgericht überhaupt nicht gesprochen worden ist.
Zur Fleischverteuerrmg.
Die „Nordd. Allg. Ztg." beschäftigt sich in längeren Darlegungen unter Bezugnahme auf bie neuerdings mehrfach ausgestellte Behauptung, daß infolge.der Erhöhung der Fleischpreise eine starke Unterernährung des deutschen Volkes eingetreten sei, mit den tatsächlich dorgenonmteuen SHla chtungen, und kommt aus Grund der amtlichen Statistik vom 1. Juli 1904 bis 30. Juni 1905 aller derjenigen Schlachtungen, die der Schlachtvieh- und Fleischbeschau unterlagen, zu dem Ergebnis, daß von einem Rückgang der Rinderschlachtung überhaupt nicht die Rede sein könne. Der zu verzeichnende Rückgang der Schweineschlachtung, bezüglich deren das zweite Vierteljahr 1905 allerdings der Stückzahl nach das schwächste ist, sei bei dieser Jahreszeit durchaus nicht ausfallend, keineswegs bedenklich für die Dolksernahrnng und fein Beweis für den SchweinemcMgel. An Schafen rmd Siegen fei eine erhebliche Steigerung der Schlachtungsziffer zu verzeichnen. Unter Zugrundelegung der einzeln mitgeteilten Stückzahlen und unter Berücksichtigung der mit etwas niedrigerem Durchschnittsgetvicht in Ansatz gebrachten Hausschlachtungen berechnet die „Nordd. Mlg. Ztg.", daß für den Kopf der Bevölkerung in den 12 Berichtsmonaten über 50,4 Kilogramm Fleisch verzehrt worden sei, ohne Schlachtgeflügel, Wild und Fische, ein Resultat, wie es bisher in dieser Höhe nicht für möglich gehalten wurde. Das Blatt schließt: Bis nti die neueste Zeit war der tatsächlich vorhandene Fleifchvorrat also ganz erheblich größer, als bisher angenommen wurde: es kamt von ungenügender Fleischproduktion nicht gesprochen toerben.
Wer hat sich nun da zum Wort gemeldet, der Reichskanzler oder Podbielskr?
Desrtßches Reich.
Wilhelmshöhe, 21.Aug. Das Kaiserpaar unternahm heute vormittag einen mehrstündigen gemeinsamen Spaziergang. Spater gewährte der Kaiser dem Maler Cope eine Sitzung. Flügeladjutant v. Neumann-Cosel übernahm den Dienst für Oberstleutnant v. Chelius.
Hamburg, 21. Aug. Wie die Direktion der Kommandit- Gesellschaft Blohm u. Voß mitteilt, beruht die Meldung eines Berliner Blattes, daß der Bau eines Schwimmdocks von 35000 Tonnen Tragfähigkeit nicht beschloßen worden sei, auf freier Erfindung. Die Direktion erklärt ausdrücklich, daß der Bau eines neuen Docks von 35 OOO Tonnen' Tragfähigkeit sofort in Angriff genommen wird.
Stettin, 21. Aug. Wie die „Ostseezeitungmeldet, beschloß die Swinemünder Stadtverordneten-Ver- sammln ng einstimmig, für die Festlichkeiten aus Anlaß des Besuches der englischen Flotte 3000 Mk. zu bewilligen. __
Ausland.
Paris, 21. Aug. Die »Agence Havas" veröffentlicht folgende Note: Ministerpräsident Rouvier, welcher unverzüglich von der Verhaftung des algerischen Untertanen in Marok.ko unterrichtet wurde, billigte vollständig die Forderung einer Genugtuung, wie sie Saint Nen4- Taillandier beim Maghzen aufgestellt hat. Rouvier hat den Vertretern Frankreichs im Auslande vorgeschrieben, über den Vorfall den Signatarmächten der Madrider Konvention Bericht zu erstatten und ihnen mitzuteilen, daß c8 Absicht der französischen Negierung sei, Genugtuung dafür zu verlangen. Uebrigens erfordere das gemeinsame Jntereffe, welches alle Nationen in ihren Beziehungen zu Marokko hätten, daß die Verträge und Gewohnheiten, welche die Stellung ihrer Untertanen und Staatsangehörigen regeln, berücksichtigt würden.
London, 21. Aug. Die Morgenblätter bringen lange Artikel zu Curzons Rücktritt von dem Posten des Vizekönigs von Indien. Der ,Daily Graphic^ befürchtet, die indische Krisis sei damit nicht beendet. Der „©tanbarb" glaubt, körperliche Leiben haben Curzon reizbar gemacht. Seine Leistungen seien, bie Tibet-Expedition ausgenommen, großartig gewesen. Die ^Morning Post^ bezeichnet den Rücktritt wegen der Meinungsverschiedenheiten in der Verwaltung als ein Unglück. Balfours Negierung habe es an Aufrichtigkeit gegen Curzon fehlen lassen. Der »Daily Telegraph" erklärt, der Rücktritt sei für Indien in gewiffem Sinne ein irreparabler Verlust. Die „Times" bedauert den verletzenden Ton Brodricks gegen Curzon. Die »Daily News" glaubt in dem Rücktritt Milners und Curzons ein Anzeichen dafür entdecken zu können, daß der Imperialismus der letzten zehn Jahre an seiner eigenen Schwäche eingehe. Die »Daily Chronicle" spendet Curzons Leistungen mit Ausnahme der Tibet-Expedition Lob. Curzon habe gegen die Etablierung einer Militärautokratie gekämpft.
Mit au, 21. Aug. (PeterSb. Telegr.-Agentur.) Uebet ganz Kurland wurde der Kriegszustand verhängt. Dio Befugniffe des ®eneratgouoemeur§ wurden dem Kommandierenden des 20. Armeekorps übertragen.
Warschau. 21. Aug. Die Weichselbahnen haben den Betrieb unterbrochen. Viele Fabriken stehen still. Für morgen wird eine Betriebseinschränkung auch auf dev Warschau-Wiener Bahn, sowie der allgemeine Ausstand hier, in Lodz und in anderen Städten erwartet.
Warschau, 21. Aug. In Mloz iny bei Warschau fand zwischen Kosaken und einer 80 Mann starken Gruppe der terroristischen Kampforganisation ein Zusammenstoß statt, bei welchem 10 Mann der letzteren getötet wurden.
Konstantinopel, 20. Aug. (Wiener Korr.-Bureau.> Die in Smyrna aufgedeckte armenischeVerschwörung rief nicht nur in Iildis, sondern auch in diplomatischen Kreisen Beunruhigung hervor, da sie ein Anzeichen dafür ist, daß das JildiSattentat nur ein Teil einer weitverzweigten Verschwörung war. Man ist auch deshalb beunruhigt, weil Anzeichen vorhanden sind, daß hier und an anderen Orten noch bedeutende Mengen von Explosivstoffen verborgen sind, welche zu Maffenanschlägen am Thronbesteigungsfeste am 1. September verwendet werden sollten, um. durch Wirren eine internationale Intervention herbeizuführen. Alle wegen Verschwörung verhafteten Personen wurden nach Smynra verbracht.
Die KinrichLung des Raubmörders Kudde.
Gießen, 22. Aug.
Ein prächtiger Morgen, ein friedsames Erwachen in bet Natur, das uns die schönsten und glücklichsten Triebe weckt, hinzunehmen das erquickende Geschick, daß wir in Gottes Hand stehen, daß jeden neuen Morgen die aufsteigende Sonne un§ so warm und friedenstrahlend in die Seele bringen kann. Draußen ruht Walb unb Wiese im Morgennebelschleier, kein Laut antwortet auf unseren Tritt burch die träumenden Gräser und Blumen, und die Vogel, die langsam erwachen, beginnen leise und vorsichtig ihre Stimmen zu erheben. Es ist un§, als seien die kleinen Sänger mit Trauer erfüllt, als könnten sie ahnen, daß, indeffen der jubelnde Tag über die Fluren gezogen kommt, hinter den hohen Mauern des dunklen Gebäudes ein Licht tiefer und tiefer brennt, das flackernde Lebenslicht eines Menschen, deffen Gedanken nicht mehr in dieser Welt weilen.
Hudde's letzte Stunde hat geschlagen. Aber vielleicht weilen seine Gedanken doch noch auf dieser schönen Erde, vielleicht gedenkt er der Tage, da auch er, der Entgleiste unb Verworfene, unter lachenbem Sommerhimmel noch harmlos fröhlich war. Dann würbe er bie bachantischen Glückstaumel vergessen haben, in die er unter dem Druck des Verbrechens und seines hart gewordenen Gewiffens sich gestürzt hatte, sehnsuchtsvoll würde er nach den kleinen Freuden zurückblicken, die er in seinem sinnlosen Streben nach Genuß verächtlich beiseite geschleudert hat. Doch wenn auch in dieses hartverschlossene Gemüt solche milderen und menschlichen Regungen eingezogen wären — es möchten in diesem Falle bet dem Starrsinn, der fortgeschrittenen Verrohung dieses Menschen nur ganz vorübergehende Wallungen gewesen sein — es ist vorbei — zu spätl


