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Nr. 16S Erstes Blatt.
155» Jahrgang
Donnerstag 20. Juli 1905
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Ovdch.f te*no außer Sonntagfl.
fctm Gtetzener Anzeiger -verden im Wechlel mit dem veMschen eandwirt die 6le|$t*er SamtlUn- Mittet viermal in der
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™ General-Anzeiger ** v ** den ooltl. und
Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW
zetgenteil: Danfl Beck-
Kie heutige Bummer umfaßt 8 Seilen.
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hier- Js.,
zur Einsicht der Beteiligten offen.
Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen gegen findet statt: Donnerstag, den 3. August lf. vormittags von 9—10 Uhr auf dem Gemeindehaus zu Inheiden, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen aus-
Tagung schließt: »Die Burschenveremskonferenz suhlte- sich in "hohem Grade geehrt durch das Erscheinen des Hochw. Abtes von St. Bonifaz, Pater Gregor Danner, der die Güte hatte, die anwesenden Burschenfreunde zu ermutigen, in ihrem edlen Beginnen unentwegt fortzufahren zum zeitlichen und ewigen Wohle der Burschen, zum Heile von Staat und Kirche." Aus diesen Zeilen ist zu entnehmen, daß weit mehr „Burschenfreunde" als Burschen auf der Konferenz waren.
Kekamitmachmig.
Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Inheiden; hier die Arbeiten deS II. Abschnittes.
In der Zeit vom 20. Juli l. Js. bis einschließlich ■2. August l. Js. liegen auf dem Gemeindehaus zu Inheiden die Arbeiten des II. Abschnittes von obiger Feldbercinigung, nämlich:
1. 28 Bonitierungskarten,
2. 2 Bände Besitzstandsverzeichnisse,
3. 2 Bände Gütergeschosse,
4. 1 Band Zusammenstellung der Gütergeschoffe,
6. daS Protokollbuch
mit der Strophe beginnt:
„Aut, ihr Bauern! Rührt's enk alle!
Loahnt's not länger rum wie d' Lalle I Aushör'n muß 's jetzt mit dem Zahlen Goar nix laß 'n ma uns mehr g'sallen — Frisch draus los, dann wir san xund: Vivat hoch der Bauernbund!"
Auch eine Auswahl von Theaterstücken soll zusammengestellt werden für die Burschen, und es ist anzunehmen, daß für solche Bauernkomödien ein gewaltiges Interesse erwachsen wird. Leider sind die Mitteilungen der Zentrumsblätter von der Konferenz über das Vereinsleben sehr spärlich, so daß wir wieder den Rektor Zipperer zitieren müssen,
Forstdiebstähle, wegen deren eine Strafe von nicht mehr als 20 Mark verhängt ist.
Der funge Herzog, bisher Leutnant im 1. Garde-Regt., ist vom Kaiser zum Oberst befördert und & la suite oes 1. Garde-Reots. gestellt worden.
ahnen, wie's zugeht:
„Aul'm Kirta tean ma tanz'n, Messer renn'n ma uns in d' Ranzen, Kartenschvielen, Kegelscheib'n, Fressen, Sausen, nachha Speib'n: Frisch drauf los, dann wir san xund: Vivat hoch der Bauernbund!"
Der Bericht der Zentrumspresse über die Münchener Die Burschenvereinskonferenz fühlte sich
Raffengefahr.
Man schreibt uns: z ,, , .
Die öffentliche Meinung Deutschlands und auch anderer Staaten des alten Kontinents sieht in dem Russen trotz allem den „weißen Drude r". Richt so die englisch sprechenden Rationen. Sie haben für Rußland ungleich weniger übrig als für Japan. Zunächst Attisch, wie das Machen London und Tokio bezw. Rewyork und Tokio besehende Bundes- und FreundschastsverhälMis erweist. Dann auch finanziell, enal. und amerikanischen Geldmarkt weiß Japan zwemllos hinter sich Sier aber beginnt sieb das Blatt zu wenden Die Abneigung, die Engländer und Amerikaner in sozialer Hinsicht gegen die „Japs" wie gegen die gelbe Rasse überhaupt haben ift mindestens so groß, wie der Widerwille gegen das rusiisch-pol- Nische Proletariat. Man sucht die gelben vom eigenen Lande und von den Kolonien feriizuhalten, was bei den Negierungen Japans und Chinas den lebhaftesten Verdruß erregt. Sehen ne doch ihre Untertanen derart gewifi ermaßen auf ernt etun gestellt mit den Regern. Aus freier geringschätzigen Behandlung der gelben Volksstämme kann sich eines Tages cm Zerwuryns zwischen den guten Freunden herausbildcn^ China tritt mehr in den Hintergrund. Es ist Nicht in dem Sinne.Großmacht wie Japan, weiß aber seine Internen bei diesem m zuverlamger Hond Die Rassensrage wird zwar nicht m nächster Zukunft
Aufstellung. , . „
Der Regierungsverweser hielt eine längere Ansprache, in der er der Vergangenheit gedachte, dem Herzog Fortdauer des guten Einvernehmens zwischen Fürsten und Volk wünschte und zum Schlüsse sagte: ,Mit tiefer Dankbarkeit habe ich es während meiner Regentscha.t erfahren dürfen, welch' hohen Wert die wurme Teilnahme des erhabenen Oberhauptes unserer Nation für diese Lande und ihren Fürsten hat. Möge das Volk der Herzogtümer unter der Leitung seines Herzogs' alle Zeit treu festhalten an Kaiser und Reich." . „
Der Herzog verlas darauf die Thronrede. Er sprach zunächst mit warmen Worten dem Regenten für dessen fünfjährige Tätigkeit seinen Dank aus und erwähnte dann die Regelung der Domänen-und Fideikommißfrage Er gab seiner Freude 'Ausdruck über die trotz der hierbei zutage getretenen großen Schwierigkeiten bestehende Uebereinstimm- ung zwischen dem Fürsten und dem Land. Der Herzog schloß: „Stets werden wir mit uner> mütterlicher Treue zum Reich und seinem erhabenen Ober- 0 ^.HieraufÄachte der Präsident des Landtags ein Hoch auf den Herzog aus, mit dem die FeierlicUeit beendet wap Um 11 Uhr fand Festgottesdienst statt. Die von dem Herzog vollzogene Eidesurkunde wurde von d^w ^äsidenten des Landtages Liebetraut vor dem im Landschastshause versammelten gemeinschaftlichen Landtage der Herzogtume verlesen. Zu gleicher Zeit wurde bekannt gegeben daß Oberregierungsrat Rich t er-Berlin zum OtaatS- minister der Herzogtümer Sachsen-Koburg und Gotha ernannt worden sei. ~
Um 3 Uhr 17 Min. nachmittags verließ der Regierungsverweser endgiltig die edabt Der Herzog gab ihm das Geleit zum Bahnhofe, wo sich beide Fürstlichkeiten herzlichst verabschiedeten. Um 4 Uhrerfaßte der feierliche Umzug des Herzogs durch die festlich geschmückte Stadt. Am Rathause begrüßte Oberbürgermeister Liebe- traut den Herzog mit einer Ansprache, die Mit emem Hoch auf den Herzog schloß. Der Herzog dankte mit kurzen ^^Der Herzog ordnete den vollständigen Erlaß deri enigen ' Geld- und Gefängnisstrafen an, die wegen nachstehender Straftaten bis zum 19. d. M, rechts- aUtig Erkannt wurden und noch nicht oder noch Nicht vollständig vollstreckt sind. Hierzug^ren erstens du Beleidigung des Kaisers oder der Mitglieder des her- roalicben Hauses, zweitens Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verletzung der öffentlichen Ord- nuna- drittens von Amtswegen erfolgte Vergehn gegen die w^n^nvben 196 und 197 Str.-G.-B., sowie Vergehen und UeberkctlMqcn <T«wn das R-ichsgesch über die Presse von, 7 M°i 1874; viertens alle Uebertretungen be reffend Mft- und Pvlizeivergehen, sowie betreffend
brennend werden. Rach dem Friedensschluß aber dürste Japan mehr und rnchr auf friedliche Eroberungen ausgehen und danach trachten, seine Macht st eigerung anerkannt zu sehen durch Erlangung unbedingter Gleichberechtigung der gelben Völker mit den weißen, und zwar auch mit den sich für besonders hochstehend haltenden, d. h. mit Engländern und Amerikanern. Die Gefahr einer U e b er fl ü ge l u n g der weißen! Rasse in Südostasien und Australien ist uttbe- streitbar. Andererseits kann es den Arbeiterorgani- s a t i o n e n nt den Vereinigten Staaten und in Kanada nicht verdacht werden, wenn sie gegen die auf die Löhne drückende gelbe Einwanderung Stellung nehmen. Schon jetzt befindet fick rund eine Drittelmillion gelber Arbeiter in Nordamerika. In Mittelund Süd-Amerika, wo gegenwärtig etwa 150 000 Chinesen leben, werden bald auch Japaner Einzug halten. Zunächst wohl ttt Brasilien. Der japanische Gesandte in Rio de Janeiro steht m Unterhandlungen mit den Behörden des „Kaffeeitaates Sa» Paolo, um eine Massenauswanderung japanischer Landarbeiter nach dort in die Wege zu leiten. Gleiffyeitig will er aber auch den brasilianischen Markt empfänglich machen für fre Aufnahme japanischer Jndustrieartikel. Man sieht also, wie die Regierung in Tokio zugunsten der heimischen Industrie sorglich »erarbeitet für die Zeit der Eröffnung des Panamakanals. _
Die internationalen und speziell die Rassengegensatze müssen nach alledem in Zukunft scharf zusammenstoßen. Deutschland befindet sich in dieser Frage den gelben Nationen gegenüber tn einer günstigeren Position, als England und die Vereinigten Staaten, und es wird umsoweniger Gefahr laufen, in Rassenkonflikte verwickelt zu werden, je weniger sich besaßt mtt imperialistischen Bestrebungen, oder um ein Wort des Kinsers zu gebrauchen, mit „öder Weltpolitik".
Schutzbedürftige Kinder.
In einersüddeutschenmedizinischen Wochenschrift veröffenv lichte unlängst einBezirksarzt eine interessanteStudie über landwirtschaftliche Kinderarbeit im nördlichen Franken- wald, auf Grund der Erhebungen, die gemäß einerResolution des Reichstags von den einzelstaatlichen Regierungen veranstaltet worden sind. Wenn man auch berücksichtigt, daß der nördliche Frankenwald landwirtschaftlich, nicht gerade einen gfr segneten Gau des Vaterlandes darstellt, so zeigt doch btt Erwerbstätigkeit der Landjugend dort ein trübes Bild. 40 v. H. der über zehn Jahre alten Kinder waren zurzeit der Erhebungen gegen Lohn beschäftigt, und zwar zumteil bis zu 34 Wochen. Wäl,rc d dieser Zeit sind sie den ge- undheitlichen und sittlichen Gefahren preisgegeben, die aus dem fortgesetzten Zusammenleben mit dem Gesinde erwachsen. Der Wert des Schulunterrichts kann natürlich nur ein geringer sein, zumal die Nachtruhe der Kinder ost auf fünf bis sechs Stunden beschränkt ist.
Ausstiche Neuigkeiten.
Attentate und Unruhen.
Man meldet aus Heksingfors vom 19. Juli: Als der Gehilfe des Generalgvuvemeurs, Geheimrat Deut- r r ch, heute nachmittag gegen 3 Uhr das Senatsgebäude! verließ, warf ein unbekannter Mann eine Bombe gegen; .hn, wodurch er an der Hand, auf bem' Rücken und an den! Beinen verletzt wurde. Der Attentäter flüchtete, wurde von russischen Seekadetten verfolgt, entkam aber.
Das Polizeigericht in Heffingfors verurteilte Hohen- thal, der am 6. Februar d. Ji das Attentat auf den Staats- prokurator Johnsson verübt hatte, zu lebenslänglichem Zuchthaus.
IM polnischen Kreise Czenstochau werden durch Pro^ klamationen die Bereinigung sämtlicher sozialisttscher Parteien angekündigt? Täglich kommt es zu Zusammenstößen zwischen- Arbeitern und Gesindel. Am 18. d. M. wurde ein Anführer des Gesindels erschossen und mehrere andere Personen dabei verletzt. Die Läden sind geschlossen. IM Sosnowicer Revier erfolgten zahlreiche Verhaftungen von Arbeiterführern. So wurden 70 Personen auf den Gruben! Czeladz und Saturn in Haft genommen.
Aus Odessa wird gemeldet: An tausend Personen sind während der letzten drei Wochen verhaftet und bestraft worden. In allen Fällen erfolgte die Aburteilung! im Geheimen. Die meisten Verurteilten wurden nach dem Kaukasus und anderen entlegenen Teilen des Reiches veri bannt.
Gahnmg in der Marine.
Durch Untersuchung ist nunmehr festgestellt worden, datz die Marinesoldaten in allen Kriegsbäfen voM Geiste der Meuterei angesteckt sind. Die Odessaer Vorgänge haben auf die Matrosen eine begeisternde Wirkung ausgeübt. Dieser Erscheinung gegenüber ist das Marineministerium gänzlich machtlos. Das einzige Mittel zur Vorbeugung von Meutereien wäre die Versetzung der Offiziere und Mannschaften und diese Maßregel soll auch versucht werden. Es wurde Ordre gegeben> die Marineoffiziere der Schwarzen Meerflotte an die Ostsee zu versetzen, und umgekehrt werden Ofliziere von der; Ostsee nach dem Schwarzen Meer geschickt. Bezeichnend ist, daß auch Armeeofsiziere zum Seedienst abkommandiert werden. Die Kronstädter Gardemarine erscheint besonders verdächtig, und daher ist schon die Wschiebung eines Teiles der Matrosen nach Nikolajew angeordnet.
Ter Semstwo-Kougreß tagt
Moskau, 19. Juli. Der soeben hier versammelte Kongreß der Semstwos und Dumas gab heute, nachdem er über den Plan einer von Bulygin zusammengesetzten Gossudar Stwennaja-Dnma verständigt worden war, und den Bericht des Organisationsbureaus gehört batte, fein Urteil dahin ab, daß die Verwirklichuna des Planes Bulygins oder eines anderen, auf ähnlichen Gimnd- lagen ausgearbeiteten und daher für die Schaffung einer Nationalversammlung in der wahren Bedeutung
KoMische Tagesschau.
Staatssekretär Craf Posadowsky
verbringt auch in diesem Sommer seine Ferien in England, wo er mit Vorliebe volkswirtschaftliche und sozialpolitische Beobachtungen anstellt. Es ist bekannt, daß Graf Posadowsky keine Gelegenheit pvrübergehen läßt, sein Wi sen zu bereichern. Daß er England bevorzugt, gereicht freilich nicht allen deutschen Polittkern zur Freude. Mau findet in gewissen Kreisen, daß diese Englandfahrten des Staatssekretärs sein sozialpolitisches Empfinden befruchten auf Kosten des Verständnisses für die Nöte der heimischen Landwirtschaft. Als Graf Posadowsky bei der Han- vertragsdebatte im vorigen Winter das Wort aussprach, die Landwirtschaft bilde den festen 'Ankergrund für das von den bewegten Wellen sozialer Forderungen umbrandete Staatsschiff, da wollte er wohl gleichzeitig die Kritiker beschwichtigen und beruhigen, die da meinen, er würdige nicht mehr voll die Bedeutung der Landwirtschaft, seitdem das modern-iitt 'strielle und gewerkschaftliche Leben in England seme Aufmerfsam^eit fessele. Die englische Landwirtschaft entwickelt sich allerdings in absteigender Linie, auch sind die Beding', gen, unter denen sie arbeitet, durchaus andere als in Deutschland. Interessant sind gleichwohl auch Agrarstudien jenseits des Kanals, und was Graf Posa- dowsky in seinen parlamentarischen Reden gelegentlich über die englische Landwirtschaft sagte, verträgt sich zwar nicht mit den agrarischen Dogmen, ist darum aber nicht mmder beachtenswert. Die wesentliche Bedeutung der Englandreisen des Staatssekretärs liegt aber darin, daß sie ihm Gelegenheit geben, über soziale Angelegenheiten sich dort zu informieren, wo die sozialistischen Organisationen durch die gewerkschaftlichen in den Hintergrund gedrängt find. Es ist von Wert, daß der Staatssekretär, dem das sozialpolitische Ressort unterstellt ist, den Nachweis zu erbringen vermag, daß auch auf anderem Wege als dem des sozialdemokratischen Programms dje Sozja^reform fortentwickelt
. werden kann. *
Die Bauernburschen Bayerns.
Der katholische Burschenverein für das Königreich Bayern hat unter der Leitung eines Stistsdekans dieser Tage in München eine Konferenz abgehalten. Ein halbes Hundert Vereine und 4000 Abonnenten auf das Vereinsblatt sollen versammelt gewesen sein. Es wurde u. a. mitgeteilt, daß ein Liederbuch im Entstehen begriffen ist. Der Rektor Zip- perer aus Münnerstadt hat ein Lied dazu beigesteuert, das
geschlossen sind.
Die Einwendungen sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier in Aktengröße (mindestens Vz) einzureichen.
Friedberg, den 13. Juli 1905.
Der Großh. Feldbereinigungskommiffär.
I. V.: D r a u d t, Großh. Negierungsassessor.
Aer Regierungsantritt des Kerzogs Katt Kduard von Sachsen-Koöurg-Hotya.
Gotha, 19. J!uli.
Auf dem Schlöffe Friedenstein vollzog sich heute in Zierlicher Weise oer Regierungsantritt des Herzogs Karl Eduard (geb. 19. Juli 1884) in Anwesenheit zahlreicher Fürstlichkeiten, darunter seiner Mutter, der Herzogm von ^llbany (der Wttwe des Prinzen Leopold von Großbritannien, des bereits 1884 verstorbenen jüngsten Bruders des Königs Eduard von England), des Regierungsverwesers E r b- Prinzen Hohenlohe-Langenburg, der Prinzen Eitel Friedrich und August Wilhelm^ von Preußen, der Ko- nigin-Mutter der Niederlande, des Fürsten Ferdinand von Bulgarien und des Herzogs von Connaught (der bekanntlich gleichfalls ein jüngerer Bruder des Königs,Eduard, also em Onkel des jungen Herzogs Karl Eduard, ist). Der Herzog, der heute vormittag hier ein getroffen und am Bahnhofe von dem Erbprinzen Hohenlohe-Langenburg empfangen worden war, unterzeichnete vor dem gesamten Ministeriuni die Eidesurkunde. Um IOV2 Uhr betrat der .Herzog den Thronsaal des Schlosses und nahm vor dem Thron)essel


