Ausgabe 
22.6.1905 Erstes Blatt
 
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straße 28, gerichtet werden.

Zu Doppelspielen ist paarweise zu nennen.

Bei der Nennung hat gleichzeitig die Zahlung des Einsatzes zu erfolgen.

Nennungsschluß: Sonnabend, den 8. Juli, nachmittags 6 Uhr.

Maßgebend sind die Bestimmungen des Deutschen Lawn Tennisbundes.

Es wird mit S!azenger-best*93änen gespielt.

Der Tennisplatz ist für die Turnier-Teilnehmer 3 Tage vor Beginn des Turniers zur Benutzung geöffnet.

Der Turnier-Ausschuß behält sich das Recht vor, Änderungen und Erweiterungen dieser Bestimmungen vorzunehmen, sowie Konkurrenzen aus Mangel cm Teilnahme

Einsatz 4 Mk. Mk.

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Einsatz 3 Mk.

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Der Vorstand der israelitischen NeligionSgemeinde Gießen.

S. Heichelheim.

Wncckan Örn IL Juli, nachmittags 3 Nhr, werden aus hiesiaem Ortsgericht

und Freitags von 23 Uhr nachmittags.

Der Turnier-Ausschuß:

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Ich danke für das mir so vielseitig entgegengebrachte Wohlwollen bestens.

Gießen, den 22. Juni 1905.

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Hriginal-AralUmeldunzen.

Kiel, 22. Juni. Der schwer verletzt aufgefundene Ober­leutnant Arnoldi erhielt seine Verletzungen durch drei Rowdies, die ihn überfielen und a u s r a u b t e n; sein Zustand ist sehr ernst.

Wien, 21. Juni. Das Herrenhaus nahm nach mehrstündi­ger Debatte den Zolltarif, sowie das Zolltarifgesetz an.

Lodz, 22. Juni. In den Straßen der Stadt wurde heute eine große Kundgebung veranstaltet, an der sich etwa 70 000 Personen beteiligten. Die Menge zog mit 25 roten Fahnen durch die Straßen. Es wurden aufwieglerische Reden gehalten. Die bewaffnete Macht war!anfänglich nicht anwesend, später schritt Militär ein und machte von der Waffe Gebrauch: dabei wurden 18 Personen g-etöt et und etwa 100 verwundet.

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Provinzialdirektor Geheimerat Dr. Breidert.

Kommerzienrat Gail. Jean Kirch. Hauptmann Köttschau.

Beigeordneter Curschmann. Privatdozent Dr. Mönckeberg. M. Hamers.

Mieten an mich ergangenen Aufforderungen zufolge, er- laube ich mir hierdurch mitzutcilen, daß ich infolge

Vergrößerung meines Werkes, welche augenblicklich vor­genommen wird, nicht in der Lage bin, ein Mandat zur

Petersburg, 22. Juni. Das Nntersuchungskomitee füt die Kapitulation Port Arthurs ist nach 'Durchberatung sämtlicher Dokumente zu dem Resultat gelangt, daß die Kapitu­lation unumgänglich war, da weder von der Land- noch von der Seeseite Hilfe zu erwarten war. Die Kommission stellte, da sich der größte Teil der Zeugen in japanischer Gefangenschaft befindet, einstweilen ihre Tätigkeit ein.

Petersburg, 21. Juni. Petersb. Tel.-Aa. Ein heute bekannt gegebener kaiserlicher Erlaß besagt: Angesichts der Not­wendigkeit, die Prüfung der Hauptfragen der Ver­waltung des" fernenOstens mit der im Reiche in Geltung befindlichen allgemeinen Drbnuitg für die Erledigung der Geschäfte der Gesetzgebung und der höheren Verwaltung zu vereinigen, wird die Aufhebung des Sonderkomitees für den fernen Osten nebst der Kanzlei dieses Komitees befohlen.

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Außerdem können Nennungen schriftlich an Herrn M. HamerS, Gießen, Bismarck-

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Konkurrenz I ist offen für alle in Gießen wohnenden Spieler. Die Konkurrenzen II, IV, V, VII und VIII sind offen für alle Spieler und Spielerinnen der Provinz Ober- hessen und von Klubs an der Lahn. Die Konkurrenzen III und VI sind offen für Spieler

Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur Kenntnis, daß das Register zur Er­hebung der in unserer Gemeinde ausgeschlageueu Komnumalbe- dürfnisse für das Jahr 1905/06 zur Einsicht eines jeden Interessenten acht Tage laug auf dem Bureau des Unterzeichneten offen liegt, mit dem Bemerken, daß Beschwerdeik gegen die in dem Register enthaltenen Ansätze binnen der ersten vier Wochen nach Ablauf der Offeulegungssrist, entweder schriftlich oder mündlich bei Groß- Herzog!. Kreisamt vorgebracht werden müssen und daß fpater vor­gebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung mehr finden können.

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f Arvettervervkgung.

/ München,. Juni. Die Aussperrung! der Ar­beiter sämtlicherMetallwerke Baherns dürfte baldigst zur Tatsache werden, nachdem die Arbeiter die Vorschläge der In­dustriellen verworfen haben. In Augsburg haben bereits 6 Fabriken 5000 Metallarbeiter ausgesverrt und den Betrieb ein* gestellt. Der äußere Grund der Differenz besteht darin, daß die Arbeiter eine Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit auf 57 Stunden und 10 Prozent Lohnerhöhung verlangen, während die Arbeitgeber 58 Stunden und eine der Zeitverminderung ent­sprechende Lohnerhöhung zugestehen. Seitens der Metallwerke wird darauf hingewiesen, daß in Nürnberger 'Arbeiterversamm­lungen offen ausgesprochen wurde, es handle sich darum, zu wissen, werHerr im Hause" sei, und daß erklärt wurde, man habe zunächst in Bayern mit der Agitation begonnen, weil dort der Boden am besten vorbereitet sei. Danach wird der Streit von den Arbeitgebern als Prinzipienkampf aufgefaßt und im Interesse der energischen Selbstverteidigung durchgefochten werden.

Darmstadt, 21. Juni. Der Ausstand der W e i ß b i n - der-, Maler- und Lackier er g e Hilfen wurde nach noch­maligen Verhandlungen durch'Abschluß eines bis 1. März 1908 giltigen Lohn- und Arbeitsb ertrag es nach nahezu 12 wöchiger Dauer beendet. Die Wiederaufnahme der Arbeit erfolgt nächsten Freitag.

kc. F r a n k f u r t a. M., 22. Juni. (Teiegr. Ong.-Bencht des ,Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt-

.HattdelskaMMee-Wahl.

Anläßlich der bevorstehenden Ersatzwahl zur Handelskammer dürfte es sich wohl empfehlen, einen der frei gewordenen Sitze einem Direktor der bergbaulichen Interessen in Oberhessen zu über­tragen. Der Handelskammerbezirk der Provinz umfaßt diejenigen Kreise, in denen ein bedeutender Bergbau betrieben wird, und es wäre für diese für das ganze Wirtschaftsleben Oberhesfens bedeut­same Montanindustrie von großem Nutzen, ihre Wünsche in der Handelskammer direkt vertreten zu können: außerdem wäre es für letztere auch angenehmer, bei bergbaulichen Angelegenheiten gleich durch ein Mitglied das Nötige zu erfahren, als daß fie erst bei den betreffenden Interessenten herumfragen muß. Die Mehl« und Ge­treideindustrie ist an dem hiesigen Platze nicht mehr von solcher Bedeutung, daß sie einer Vertretung erneut bedurfte, und darum wäre es gewiß gerechtfertigt, dem'Bergbau endlich einmal auch einen Sitz in derjenigen Kammer einzuräumen, in welcher die hauptbergbaulichen Interessen unseres Landes kulminieren.

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Bergdirektor August Müuker

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Reinhardshain, den 19. Juni 1905.

*- Karl Rotü.

Cat hi Hettler Theo Nauheimer °*161 Verlobte.

Giessen, 22. Juni 1905.