Ausgabe 
21.1.1905 Erstes Blatt
 
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Nr. 18

Erstes Blatt.

155. Jahrgang

Samstag 21. Januar 190S

W

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Ve,vg»preirr monatlich 75 PI., otertel- jährltch Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zrveigsletlen monatlich 6a Pf.; durch diePost NU. 2.viertel- jährl. ausfchl. Beslellg. Annahme van Anzet'm jv öie Tc rSvvmmer <s vo nnUtaqs O'chr.;

'^envreis: jfn 12 n.'4wärls 0 j'z.

erantrooL^C'ci) fsir > den polit ttnb u e»a. Teil- P. WittLo; für (Btobt und Land" und Genchrssaal": August Goetz; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

er Anzeiger

General-Anzeiger w

©rf*<int «Lgllch außer ©omitagt.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wecbfel mit dem Kesfischen Landwirt die Stetzener Familten- hlütler viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der B r ü h l'fchen Umverß'Buch-u. Stern» druckeret. R. Lange.

Redaktion, Ervedttton und Truderet:

Schulstratze 7.

Adrette für Devefcheir: Auzetger Gteßeu.

FernsvrrchcrnicblutzNr 51.

Beranntmachunst.

Zur freier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers findet am Freitag, den 27. I. Mts., vormittags, Parade auf Oswaldsgarten statt. Dieser Platz wird daher an genanntem Tag von vormittags 10 Uhr ab für jeden Verkehr gesperrt werden.

Gießen, den 17. Januar 1905.

Großherzogin«- muetamt Gießen. Herberg.

Kekannlmachung,

In der Zeit vom 14. bis 21. Januar 1905 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Türe und

1 Peitsche:

verloren: 1 Trauring, gez. N. F. 1903 27. 12. Zugelaufen ist: 1 gelber Dachshlmd.

Entlaufen ist: 1 schwarze Dachshündin und 1 kleiner rötlichbraliner Dachshund.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 21. Januar 1905.

mroßherzogl> amt Gießen.

_______ Herberg.________________

Die Hypothekenglaubiger von Grundstücken in der Ge­markung Gießen werden wiederholt auf die Vorlage der Ur­kunden zur Beitragllng der neuert Kennziffern und Flächen» inbalte aufmerksam gemacht. Die Frist für die unentgelt­liche Beitragung durch das städtische Vermessungsamt läuft mit dem 1. Februar 1905 ab.

Gießen, den 7. Januar 1905.

Großh. Ortsgericht Gießen.

Gros

Gesellenprüfung.

Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden in den Monaten Marz und April statt.

An derselben können alle jungen Handwerker auS Heuchelheim, Wicscck, Altenbuseck, Bellern, Großenbuseck, Bllrkhardsfelden, Hausen, Watzenborn-Steinberg, Leihgestern, Langgöns, Großen-Lmden, Klein-Linden, Garbenteich, Anne­rod, Rödgen, Trohe teilnchrnen, deren Lehrzeit spätestens am Schluß der Prüflingen beendet ist.

Anmeldlingen zur Prüfung sind unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars (bei dem Unterzeichneten erhält­lich) bis zum 20. Februar an den ilnterzeichneten Ausschuß zu richten Die Prüflingsgebühr betragt 3 Mark und ist mit der Anmeldung an den Unterzeichneten einzufenden.

Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfltng u. A als Vorbedingung für die Anleitlinq von Lehr­lingen und die Führung des Meistertitels er­forderlich ist, ihre Versäumnis daher später empfindliche Nachteile im Gefolge hat.

Gießen, den 18. Januar 1905.

Der Prüfungsausschuß des Ortsgewerbevereins zu Gießen. Traber, Vorsitzender.

Stre k d-r N'kqarkeiter im gtußrflrßief.

Der Stand des Streiks ist ganz unverändert Nach der Statistik des Bergbaulichen Vereins, in welcher die StaatSzechen nicht einbegriffen sind, waren bei der Morgen­schicht am Freitag 195 604 Mann ausständig. Die heutige große Bergarbeiter-Versammlung in Bochum war von 7 00 0 Menschen besucht, weitere 3000 fanden keinen Platz im Saat. Den Vorsitz führte der bekannte Katser- delegierte Schröder. Der Vorsitzende des christlichen Gewcrk- vereins referierte über die gestrigen Dortmunder Verhand­lungen und betonte, daß der Bergbauliche Verein die Ver­treter der Gewerkschaften nicht anerkennen wolle, während die Negierung sie anerkannt habe. Sachse vom alten Verband hob hervor, daß jetzt nach dein Scheitern des Vermittlungs­versuchs der Regierung unbedingt am Streik festgehalten werden müsse. Ein Zurück gebe es jetzt nicht mehr. Die Versammlung verlief in tadelloser Ordnung bei sehr großer Begeisterung. Etne von Sachse vorgeschlagene Resolution wurde einstimmig angenommen.

Die von der Bergarbeiter-Versammlung in Bochum gefaßte Resolution legt gegen die Abweisung her rechtsmäßigen Vertretung der Bergarbeiter durch den bergbaulichen Verein Verwahrung ein und spricht die Er­wartung auS, daß dieser über die Forderungen der Arbeiter, welche nur zu gerecht seien, verhandeln würde, um im all­gemeinen Interesse zum Frieden zu gelangen. Von der Re­gierung erwartet die Versammlung, daß sie den Notschrei der Bergarbeiter hört und ihnen durch endliche Einführung ge­setzlicher Reformen auf dem Gebiete der bekannten Forderungen ausreichende Hilfe gewähre. Die Resolution spricht schließlich ben Entschluß au9, im Lohnkampf auszuharren und ihn in -Buhe, Ordnung und Disziplin dlirchznführen. Sie erwartet »on den Behörden gerechte Behandlung bei Attsrechterhaltung der Ordrmng und volle Versammlungsfreiheit und bittet um ben Beistand des Bürgertums.

Gestern, Freitag, beschlossen die Vorstände der vier Bergarbeitervcrbände, jeden Ausständigen, der mindestens zwei Monate einer Organisatidn angehört, wöchentlich mit 10 Mk. sowie mit 50 Pfg. für jedes Kind zu unterstützen. Die übrigen noch nicht or­ganisierten Arbeiter erhalten 9Mk. Im Bochumer Revier wurden allenthalben wegen des Ausstandes die Fest­lichkeiten zu Kaisers Geburtstag abgesagt.

Wie aus Montreal gemeldet wird, trifft die Dominion Coal Company Vorbereitungen, Kohlenverschiffungen nach Deutschland ins Werk zu sehen angesichts der Lage, die durch den Ausstand im Ruhrgebiet geschaffen worden ist.

Bis jetzt hat sich die Börse mit einer großen Zähigkeit gegenüber der Allsstandsbewegung im rheinisch-westfälischen Kohlen' revier gehalten. Jeder Tag brachte festen Börsenschluß, selbst für die Aktien der Kohlentitdustriegesellschaften. Zuerst hielt die Börse immer noch die Hoffnung wach, daß es überhaupt nicht zum all­gemeinen Ausstand kommen würde, dann vertraute sie auf die Vermittlungsversuche der Regierungsvertreter und weiter baute sie darauf, daß schon die finanzielle Seite der Sache eine lange Dauer der Arbeitseinstellung nicht zulasse. Und als alle diese Hoffnungen zu schwinden begannen, die Negierungsvertreter die Ansicht au§» sprachen, daß der Streik recht lange dauern könne, da erst be­gannen die Kurse abznbröckeln und die Freitag-Börse oerfehrte in recht gedrückter Haltung bei geringem Geschäft. Unter anderen verloren Gelsenkirchener 2 pCt., Zarpener 1.10 pCt. Wir sind der Ueberteitgung, daß eher ein weiteres Fallen der Kurse zu erwarten ist, als das Gegenteil, zumal auch sonst die Borsentendenz so durch den Zwischenfall in Petersburg und auch durch die dortigen Arbeilernnruhen, eine recht gedrückte ist.

Der K-ieg.

Ein kleine? Gefecht.

General Kuropatkm meldet vom 18. Januar: Zwanzig Werst nördlich von Sinmintrng wurde am 16. Januar eine japanische Patrouille von einer kleinen Abteilung unserer Kavallerie überrascht. Vier Japaner wurden getötet, einer gefangen genommen.

Zur Kapitulation von Port Arthur.

General Stössel erklärte, als Port Arthur kapi­tulierte, sei es höchstens noch fünf Tage verteidigungs­fähig gewesen. Die Russen hätten keine Geschütze gehabt, um die Angriffe ab zu weisen. Es seien den Russen nur fünf Granaten für jedes große Geschütz geblieben. Tie von den Japanern gefundene Munition sei meist für kleine Kaliber passend gewesen. Bei der Zurückwerfung einzelner japanischer Angriffe seien oft mehr als eine Million Pa­tronen verschossen worden. Tie Pferde hatten kaum genügt znm Transport der Geschütze. Ein anderer Offizier er­zählte, alle russischen Fahnen seien am 1. Januar an Bord der russischen Zerstörer in Tschifu ein getrogen.

Nutzbarmachung der gesunkenen Schiffe.

Man schlug vor, einen Tamm quer vor der Hafeneinfahrt von Port Arthur zu errichten und das Wasser auszupumpen als Vorbereitungen, um die russischen Kriegsschiffe zu retten. Bei der Tiskussion über dieses Projekt erklärte ein japanischer Seeoffi­zier, unter gewöhnlichen Umständen würde eine so un­geheure Arbeit sich nicht lohnen, aber in Anbetracht der Fahrzeuge, die man 'dabei zu gewinnen hoffe, der ge­ringen Tiesenverhältnisse und des geringen Umfanges d^s Hafens wäre das Entwässern des Hafens die am wenigsten kostspielige Methode, die Schisse für die Japaner nutzbar zu machen. (Es ist aber doch wohl anzunehmen, daß die maßgebenden japanischen Kreise an eine so unglaubliche und undurchführbare Idee nicht denken. D. Red.)

Die Neutralität Chinas.

In einer Ausladung derKöln. Ztg." über die Frage der Neutralität Chinas heißt cs: Was die angeblich in der an China gerichteten russischen Note ausgesprochene Trohung betrifft, Rußland werde in China Turkestan be­setzen, wenn China seine Neutralität in Zukunft nicht besser wahre, so erhalten wir von zuverlässiger Seite die Mit­teilung, daß eine solche Tröstung in der russischen Note nicht enthalten ist. Tie russische Beschwerde richtet sich im wesentlichen gegen die Wegnahme eines russischen Tor­pedobootes in Tschiftl durch die Japaner und gegen die Cstunchusen, die angeblich unter der Führung japanischer Offiziere einen Guerillakrieg gegen Rußland unterhalten. Auf die letzte Beschwerde soll Estina geantwortet haben, daß es für die Handlungen von Privatpersonen nicht ver­antwortlich gemacht werden könnte und daß die Chunchuscn lediglich als solche handelten.

Die Großmächte und China.

Ein Rundschreiben des Staatssekretärs Hast hatte die Erhaltung der Integrität Chinas formell zum Inhalt und ist von allen nicht am ostasiatischcn Krieg teilnehmenden Mächten, ent die es gerichtet war, Deutsch­land, England und Frankreich, in gleicher Weise ange­nommen worden. Tie Bedingungen sind in dem Rund­schreiben in der Hauptsache ein selbstverleugncudes Gesetz, welches die Mächte sich selbst auferlegen in der ausge­sprochenen Absicht, -jede Ge b ie t s e r we i t e r n n g zu Ende des Krieges zu v e r h i n die r tt tmb das Prinzip der offenen Tür aufrechtzuerstalten in dem Okbictc, wie cs im eigentlichen China zurzeit besteht. Daher sind weder R u ß l a n d n c«,ch Japan a u f g c f o r d e r t worden, sich d i e s e nt Abkommen anzus chließen, und China als interessierter Teil ist nalörlich ausgelassen worden. Es bedeutet dies also tatsächlich, daß Rußland und Ja­pan ihre Differenzen int fernen Osten auf dem Krieastheawr selbst tu Ordnung bringen müssen, nämlich in der Mandschurei. Port Arthur ist in dem Rundschreiben sorlgelasßn worden: es geht dies China an, dessen '"0-gritöt die Mächte ti'bcrcingcfommen sind zu

bewahren. Es wird in diplomatischen Kreisen allgemein! angenommen, da die Mächte sich selbst verpflichtet haben; den Status auo M respektieren, daß jeder mögliche Grund füT einen künftigen Zusammenstoß aus benti Wege ge­räumt ist.

M--'M'.» ---UL'

PMiscke Tagesschau.

Aus dem Reichstag.

Eitt gutbesetztes Parkett, volle Tribünen, am Regier-, ungstisch Graf Bülow, Staatssekretär Graf Posadvwsky imbt der preußische Handelsminister Möller das war dach! äußere Bild der Sitzung, in der die Volksvertretung bett] Bergarbeiterstreik im Rustrrevier erörterte.! Graf Bülow nimmt also die Situation so ernst, daß er es für seine Pflicht hält, ttamens der Regierung auch int Neichsparlament das Wort zu ergreifen vor dem ressort^ mäßig zustättdiqen preußischen Minister Möller. Abg.! Huö, der Redakteur derBergarbeiterztg/ß begründete utj stundenlanger Rede die sozialdemokratische Interpellation- und er ging darauf aus, in dieser Frage einen Gegensatz zu konstruieren zwischen dem Reichskanzler und dem preu­ßischen Handelsminister. Die Worte des Grafen Bülow int preußischen Wgeordnetenhause hätten unter den Berg­arbeitern svmpathisch berührt, Herrn Möllers Reden inl demselben Parlament aber hätten alle Illusionen zerstört! und das baldige Ztrstatidekommen einer Einigung zwischen Unternehmern und Arbeitern geradezu verhindert, weil sichi der Minister namens der preußischen Regierrmg zum An­walt der Zechenbcsitzer aufgeworfen habe. Daß Äbg.. Hue dem Verhalten des Obcrbergamts und der preußischen^ Polizei im Streikgebiet Anerkennung zollte, verschärfte den^ gegen Minister Möller gerichteten Angriff. Im übrigen forderte der Redner die Negierung auf, gemeinsam mit den Bergarbeitern gegen das Kohlensyndiürt vorzugehen. Tamit kam er aber bei dem Grafen Bülow an die falsche Adresse. Der Kanzler zog einen scharfen Trennungsstrichs zwischen dem Streik an sich! und dessen parteipolitischer! Ausnutzung seitens der Sozialdemokratie, die täglich ganzes Wgaenladunqen von Oel ins Feuer gieße.So erleid)tern'j Sie uns die schwere Aufgabe der Vermittelung!" rief! Graf Bülow grollenden Tones der äußersten Linken $uJ Scharfe Worte gebrauchte er auch flogen die Arbeiterorgani­sationen, in denen erExerzierplätze, Manöverfelder dep! Umsturzpartei" erblickt. Starker Protest links, leb Hafter- Beifall rechts. Es muß. um die Friede nsaussichte ns int Ruhrrevter wohl schlecht bestellt sein, denn Graf Bülows ermahnte nochmals und auf das eindringlichste beide Teile zur Besonnenheit und Mäßigung, und Minister Möller erklärte bedauernd, daß die Vermittelungsaktion auf einem! toten Punkt angelangt sei, weil die Arbeitgeber ab­lehnten, in kontradiktorische Verhandlungen mit dem Ar­beitern einzutreten. Im ganzen dürfte aber den Berg­arbeitern die Rede des preußischen Handelsminifters sym­pathischer sein, als die des Grafen Bülow, das ttnirc die umgekehrte Wirkung der int preußischen Landtage ge­haltenen Ministerreden. Es ist dies kennzeichnend für oie schwierige Lage der Regierung dem Streik gegenüber.Wer^ einen Konflikt zu schlichten sucht, bekommt gewöhnliche Prügel", meinte Herr Möller. Gereizt ist jedenfalls auch.' die Negierung, aber das Verhalten der Zechenbesitzor trägt daran wohl nicht zum geringsten Teil die Schuld. Die, Sympathien des Zentrums sind, ime Abg. Stötzel darlegt^ auf Seiten der Bergarbeiter. Die Konservativen, für die Abg. v. Normann sprach, sehen nur den Kontraktbrnd). der Streikenden. Aud) ein Standpunkt.

Der Fall Haffe.

Der Fall des Landgerichtsdirektors Hasse aus Breslau, der zur Waffe griff gegen einen Erpresser schmählichster Art, hat weit über die Grenzen Tieutschllandss Aufsehen erregt. Sofort setzte die schon seit Jahren sehr rührigs Agitation wieder ein, ulm an diesem eklatanten Beispiel nachzuweisen, die Aufhebung des 8 17 5 des Strafe gesetzbuches, der eine begehrte und bequeme Hand- habe für Erpressungen «liefere, könne nicht länger vertagt werden. Wir wollen die Frage unerörtert lassen, ob den^ Personenmit unglücklicher Veranlagung" eben dieser Ver­anlagung wegen Straffreiheit zugestanden werden soll. Nur)^ sei bemerkt, daß gerade auf dem sexuellen Gebiete mit ebensoviel Recht zahlreiche andere Täter sich aufnnglück-^ liche Veranlagung" berufen könnten, wodurch sehr bedenk­liche Sittenzustände geschaffen würden. Denn fällt erst ein# Schranke, die mit gutem Vorbedacht von dem O^esetzgeber emditet wurde, so folgen leichit andere nach. Auch die' ernste Befürchtung ist nicht von der Syvnb zu weisen, daß! mit Duldung des Verkehrs, den der 8 175 trifft, die schon' jetzt unerfreulichen Zustände im Straßenleben derl- Großstadt nicht gerade gehoben tverden. Es gibt der Aergernis erregenden Erscheinungen schon genug. Uebrigens' ist der Einwand berechtigt, die Erpressung bliebe dow be­stehen, auch wenn der 8 175 fiele. Sie nähme nur andere Formen an. Der Erpresser würde zwar nicht mehr mit Anzeigen an die Gerichte drohen können, wohl aber bei­spielsweise mit Verbreitung von Tatsachen, nachweislich wahrer Tatsachen, in dem Familien- und Bekanntenkreise oder bei den Vorgesetzten des Opfers. Auch in solchen! Füllen ließen sich sicherlich die meisten Opfer herbei, das! Stillschweigen durch Geld zu erkaufen, inu nicht entweder kompromittiert M «werden oder Amt und Stellung zu ver-> liefen.

Wartnhaussteuer.

Gegen die Erhvbnna preußischen Warenhaus-1 steuer hat d. r ..Verband deutscher Waren und jowfbäufer"' an die Regierung l'nd den preus>isd)ien Landtag eine Ein- gabt sott e i schrift cinpercidyL E-

wird benin ausgeführt, daß eine treuere Erhöhung beitj