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Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 17. Nov. ^Qrig.-Telegr. deS „6)icB. Anz.") Diehmar kt. 3um Verkante standen 000 Salbet, )0 Schafe und £)fimmet, 360 Schweine; 1. Cnal. 79—80 Pfg-, Lebendgewicht 62.50 Psg., 2. Qual. 78—00 Ma-, Lebendgewicht 31—00 ^fg., 3. Qual. 73—75 P'g. Salbet 1. Qual. 00—00 Pi., Lebendgeivicht 60—61 Pfg., 2. Qual. 00—00 Ptg., Lebendgewicht -30 - 00' Pig., Schlachtgeivicht 00-00 Ptg. Schate 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Ptg., 2. Qualität 00-00 Ptg. Geschäft gedrückt. Uebersrand unbedeutend. Aus Holland kamen gestern 35 geschlachtete Schweine, 15 Sälber und 2 Ochsen, hellte 120 Schweine. _____
Familien Nachrichten.
Gestorben. Herr Ludwig Groedel t Friedberg i. 6.) — Frau (tarolmc Ganz (Worms). — Herr Heinrich Schneider lMarburg). — Herr Lehrer a. D. Hartmann Hahn (Marbach bei Marburg). — Fräulein Marie Tcrtor (Marburg). — Frau Sacharina Sirchhot, geb. Buckel ' Stockheim). — Herr Gastwirt Johann Georg Dtohr lA etzlar-Niedergirmes).
®riflinaf-5ralj1mffönngen.
Berlin, 17. Nov. Den „Berl. polit. Nachts zufolge dürfte dein prcuß. Landtage wiederum eine Forderung zur Verbesserung der Wohnungsverhältnisse der Arbeiter in staatlichen Betrieben und der Unterbeamten zugehen.
Berlin, 16. Nov. Die Stadtverordneten bereinigten anlässlich der Silbernen Hochzeit des Kaiser-
paareS 1906 einen Betrag von 5 00 0 00 Mark für die Altersversorgungsanstalt der Kaiser-Wilhelm-Augusla- Stiftung.
Halle a. S., 17. Nov. Hauptmann Kneiß vom 36. Infanterieregiment wurde durch Sturz von seinem Pferde getötet.
Posen, 17. Nov. Die poln. Varzel lierungs- bank in Priement kaufte das Rittergut Kro schwitz bei Bentschen von einem deutsch-evangelischen Vorbesitzer.
Kattowitz, 17. Nov. Der deutsche ReichStagsabg. Korfantn wollte in Jcnsior auf österreichischem Boden in einer Versammlung der in Schoppinitz und MySlowitz streikenden Bergarbeiter sprechen. Der Landrat verhinderte dies, indem er durch Gendarmen die Grenzbrücken sperren ließ.
Paris, 17. Nov. General Brugöre hatte kürzlich auf der Straße den General PaScin nicht gegrüßt. Als er von ihm deswegen zur Rede gestellt wurde, erwiderte er, er habe ihn nicht sehen wollen. Heute nun lehnte er er die Aufforderung des Kriegsministers Etienne, Pascin die Hand zu reichen, indessen Gegenwart schroff a b. Pascin wird sich nun wohl ritterliche Genugtuung verschaffen.
Petersburg, 16. Nov. (Pet. Telegr.-Ag.) Die Vereinigung der Vertreter von 72 Fabriken im Umkreise von Petersburg erfinde nach einer Beratung die Einführung des
von den Arbeitern geforderten Achtstundentag? einstimmig für unmöglich, da sie die Werke zu Grunde richten und die Arbeiter brotlos machen würde. Eine Resolution wurde veröffentlicht, welche besagt, in den gleichartigen Betrieben Europa?, außer in England, bestehe ein Arbeitstag von 10 bis 10 X/1 Stunden, und die in ihrer Arbeit von Hochöfen abhängigen Werke arbeiteten alle mit zwei Schichten zu 12 Stunden. Rußland habe mehr Feiertage. Tie Gewinne der russischen Werke seien geringer als die der europäischen, durchschnittlich um drei Prozent. Die Verkürzung der Arbeitszeit würde den vollständigen Ruin der Industrie herbeiführen und solange jeden Wettbewerb mit den europäischen Fabriken unmöglich machen, bis diese die Arbeitszeit um ebensoviel verkürzten. Die russischen Werke hätten größere Unkosten, da hier die Rohstoffe und Maschinen viel teurer seien und die russischen Fabriken die Arbeiter für Unfälle entschädigen müffen, die europäischen ober nicht. Die Mehrheit des russischen Volkes leide schon große Not. Die Verkürzung der Arbeitszeit würde den Preis der Fabrikate steigern und dadurch die Not der Bauern vergrößern. Tie Vereinigung der Vertreter beschloß, die Fabriken zu schließen, falls die Arbeiter nicht von der Forderung des Achtstunden-, tags Abstand nehmen.
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Gießen, den 16. November 1905.
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Zufammenkunst um 8V, Uhr bei Samerad Flamme
^rluuintniiUtimig.
Betr.: Die Volkszählung im Jahre 1905.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß Großh. Kreisamt Gießen den Unterzeichneten zum Vorsitzenden und die Herren Stadtverordneten Brück, Eichenauer, Gabriel, Helm, Huhn, Jugbard, Keller, Petri und Schaffstaedt zu Mitgliedern der hiesigen Zahlungskommission ernannt hat.
Gießen, den 15. November 1905.
Großh. Polizeiamt Gießen.
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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Hiuicheidens unserer lieben Gattin. Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und 7a ite sagen wir Allen, insbesondere den katholischen Schwestern für die liebevolle Pflege und Herrn Pfarrassistenten Sattler für die trostreichen Worte, sowie für die zahlreichen Blumenspenden unseren tiesgesühltesten Dank. 5907
Dir trauernden Hinterbliebenen.
Anton Krick nebst Angehörigen.
Gießen, den 16. Novenrber 1905.
Ter Voranschlag der Gemeinde Trais-Horloff für das Hahr 1906 liegt vom 21. November d. I. an, 8 Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Jntereffenteii
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Ter Voranschlag der Gemeinde Inheiden für das Rechnungsjahr 1906 liegt vom 20 d. Mts. an, 8 Tage lang auf dem Bürger-
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Trais-Horloff, den 16. November 1905.
Großherzogliche Bürgermeisterei Trais-Horloff.
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interessiert, wird für kommenden
Sonntag, den 19. November, abenS 8 Nhr
zu einer Besprechung nach Gnf6 Ebel, I. Stock, Zimmer Nr. 5, eingeladen, wozil der
ssrcireliBse Preittlicr W. Sknfe m Fmiksurt a. M.
sein Erscheinen zugesagl hat.
Interessenten, denen ein Erscheinen nicht möglich sein sollte, werden gebeten, ihre Adresse unter der Aufschrift „Freidenker- vcrciu" in der Geschästsstelle d. Gießener Anzeigers niederzulegen.
Pro^ewasclien am Donnerstag, den 23. Nobbr., von ml5n.jk.2l Brüder Schmidt, Giessen.
Vergebung iwn Jnstullationsarbtiten.
Tic zum Umbau der alten Universitätsbibliothek .nötige Entwässerungsanlage im Innern und Aeußeren des '®ebänbc§ wird hierdurch unter Hinweis auf den Ministerial- .erlaß vom 16. Juni 1893 unter den zur Ausführung berechtigten Installateuren zur Vergebung ausgeschrieben.
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Evangelischer Arbeiter-Verein Sonntag, den 19. November im neuen Konfirmandeusaal, Liebigstraße 56 Hausmusik-Abend. Älnfang 8 Uhr pünktlich, Ende gegen 10 Uhr.
Jedermann hat unentgeltlich Zutritt. v17/-
EisenbslMilsMLMili Gichkii
E. G. m. b. H.
Ordeutl. Generalversammlung am Samstag dem 25. November 1905, abends 8',', Nhr, im oberen Saale des Postkellers, Wagengaffe 9.
Tagesordnung:
1) Bekanntgabe des Berichts des Verbandsrevisors.
2) Nechnungslegung und Entlastung.
3) Beschstlßsassunq über die Verteilung des Reingewinns.
4) Ersahwahl von Vorstands» und ^lufiichtSratsmstgliederu.
5) Aenderung der §§ 1, 49 und 56 der Satzungen.


