Ausgabe 
17.11.1905 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

1 Reiche sehr ch beträchtlich r >nnq ist' vgr deutsche 9nronir 'stige edle Lord r: einst heimlich « cste schon nu§ b milie des anqcjüH existiert Hot. M en^eschichte ist « -chwester des Rtfy odelt wurde ol- or vierzig ^nhm ülRärc zurück - d )5ter on einen

Skt,

!** SS

X1- die - ? fei'1'

kB

" 5« feit- '9nin,e unb iw", ^"erkennen, L «JJe der £

«Plöies !ln« Vaters s 1Qn? uugeheuei^ 1n§ Tressen^ i occ 3" gehe«,, IQ§ 'Nit ihm m ^st'ng. r, iW dobej, unb verstorbenen unb seinem Bn- b er'i'chte beide,: " vuch. ^r Br eb dem bläßer r ®c batte mit>'

den Stand on 'ebmen. Dos^ beinend versuchtL

man au? So» f!. ! äqiwtilchenPrim nauie von dem Trit ranwiüichcn CM I dort seiner Zei! on' znaebracbt. - 3n! e DammerEom?v -.(hiepptou.

i Unten brohlt, r:V .Canwiero" : ax\ W n wÄy« d? Ml flffi ende fr.iit Ä y bald flflW. - '-v ncknveberei and vollkommen w'.. rbeiter erlitten eine balde Mm» vahrscheinlitti eletlmk

oLiswirtfW if für j? anbetu- Wn, und Mi tt i, eine MderlA Tri schler de?M per Vank siir

v

*

t Volkswirtschail ij

m Mall vom

b nnen«» «'»* her kommenden t

3,50, Gering, $erlm'6

Stt- .11 iz-Lahmeyer- j; ii. Schackert . $

i'Ä.

^Berg«-6; : r

bfltte . .1

»Idter R* ' , nerB1 ' , .

nd 0* .If h» e jk hn . - '

|S5 xisevbabv iar%taatsbahn - ' > rr. . rjogijbaba e.HeDri-I;iseu

;li'

ab"tte e b ' »ardeo j- ", . .

d L«d' .

euluse -

> *

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 17. Nov. ^Qrig.-Telegr. deS6)icB. Anz.") Diehmar kt. 3um Verkante standen 000 Salbet, )0 Schafe und £)fimmet, 360 Schweine; 1. Cnal. 7980 Pfg-, Lebendgewicht 62.50 Psg., 2. Qual. 7800 Ma-, Lebendgewicht 3100 ^fg., 3. Qual. 7375 P'g. Salbet 1. Qual. 0000 Pi., Lebendgeivicht 6061 Pfg., 2. Qual. 0000 Ptg., Lebendgewicht -30 - 00' Pig., Schlachtgeivicht 00-00 Ptg. Schate 1. Qualität Schlachtgewicht 0000 Ptg., 2. Qualität 00-00 Ptg. Geschäft gedrückt. Uebersrand unbedeutend. Aus Holland kamen gestern 35 geschlachtete Schweine, 15 Sälber und 2 Ochsen, hellte 120 Schweine. _____

Familien Nachrichten.

Gestorben. Herr Ludwig Groedel t Friedberg i. 6.) Frau (tarolmc Ganz (Worms). Herr Heinrich Schneider lMarburg). Herr Lehrer a. D. Hartmann Hahn (Marbach bei Marburg). Fräulein Marie Tcrtor (Marburg). Frau Sacharina Sirchhot, geb. Buckel ' Stockheim). Herr Gastwirt Johann Georg Dtohr lA etzlar-Niedergirmes).

®riflinaf-5ralj1mffönngen.

Berlin, 17. Nov. DenBerl. polit. Nachts zufolge dürfte dein prcuß. Landtage wiederum eine Forderung zur Verbesserung der Wohnungsverhältnisse der Arbeiter in staatlichen Betrieben und der Unterbeamten zugehen.

Berlin, 16. Nov. Die Stadtverordneten be­reinigten anlässlich der Silbernen Hochzeit des Kaiser-

paareS 1906 einen Betrag von 5 00 0 00 Mark für die Altersversorgungsanstalt der Kaiser-Wilhelm-Augusla- Stiftung.

Halle a. S., 17. Nov. Hauptmann Kneiß vom 36. Infanterieregiment wurde durch Sturz von seinem Pferde getötet.

Posen, 17. Nov. Die poln. Varzel lierungs- bank in Priement kaufte das Rittergut Kro schwitz bei Bentschen von einem deutsch-evangelischen Vorbesitzer.

Kattowitz, 17. Nov. Der deutsche ReichStagsabg. Korfantn wollte in Jcnsior auf österreichischem Boden in einer Versammlung der in Schoppinitz und MySlowitz streikenden Bergarbeiter sprechen. Der Landrat ver­hinderte dies, indem er durch Gendarmen die Grenzbrücken sperren ließ.

Paris, 17. Nov. General Brugöre hatte kürzlich auf der Straße den General PaScin nicht gegrüßt. Als er von ihm deswegen zur Rede gestellt wurde, erwiderte er, er habe ihn nicht sehen wollen. Heute nun lehnte er er die Aufforderung des Kriegsministers Etienne, Pascin die Hand zu reichen, indessen Gegenwart schroff a b. Pascin wird sich nun wohl ritterliche Genugtuung ver­schaffen.

Petersburg, 16. Nov. (Pet. Telegr.-Ag.) Die Ver­einigung der Vertreter von 72 Fabriken im Umkreise von Petersburg erfinde nach einer Beratung die Einführung des

von den Arbeitern geforderten Achtstundentag? ein­stimmig für unmöglich, da sie die Werke zu Grunde richten und die Arbeiter brotlos machen würde. Eine Resolution wurde veröffentlicht, welche besagt, in den gleichartigen Betrieben Europa?, außer in England, bestehe ein Arbeitstag von 10 bis 10 X/1 Stunden, und die in ihrer Arbeit von Hochöfen abhängigen Werke arbeiteten alle mit zwei Schichten zu 12 Stunden. Rußland habe mehr Feier­tage. Tie Gewinne der russischen Werke seien geringer als die der europäischen, durchschnittlich um drei Prozent. Die Verkürzung der Arbeitszeit würde den vollständigen Ruin der Industrie herbeiführen und solange jeden Wettbewerb mit den europäischen Fabriken unmöglich machen, bis diese die Arbeitszeit um ebensoviel verkürzten. Die russischen Werke hätten größere Unkosten, da hier die Roh­stoffe und Maschinen viel teurer seien und die russischen Fabriken die Arbeiter für Unfälle entschädigen müffen, die europäischen ober nicht. Die Mehrheit des russischen Volkes leide schon große Not. Die Verkürzung der Arbeitszeit würde den Preis der Fabrikate steigern und da­durch die Not der Bauern vergrößern. Tie Ver­einigung der Vertreter beschloß, die Fabriken zu schließen, falls die Arbeiter nicht von der Forderung des Achtstunden-, tags Abstand nehmen.

Dsr zmasstui m emiill hs-diittayräisp. SST- Sfr. W iwi Laden "HMZ

wird bis Freitag den 24 Novbr. verlängert und trifft morgen wieder ein Waggon gute, emaillierte Haus- u. Küchengeräte ein und verkaufe von jetzt ab, so lange Vorrat reicht, zu den anerkannt billigen Preisen das Pfund zu 40 und »50 Pfennige.

Zum Verkauf kommen: Waschtöpfe, Kochtöpfe, Einfasttöpfe mit Teckel, Kehrschaufeln, Wasserkessel, Kaffee- und Teekannen, Milchtöpfe, Tcig- fchüsseln, Gemüscschüsfeln, Waschschüsseln, Seihen, Trichter, Reibeisen, )cköffe!bretter, Schöpf- und Schaumlöffel, Bratpfanne», Toilettecimer, Effen- kräger, Tabletts, Teller, Tassen, Becher, Kasserollen, Fischkochcr, Kartoffel­kocher, Suppenterrinen re. re

Sonntag den 19. November ist von 11 bis 3 Uhr geöffnet.

o>7828 Frau Hermann ans Wetzlar«

rr.ir

^bildendes Kräft^un^sm/# \ Empfohlen von Autoritäten J Wohlschmeckend, appetitanregend leicht verdaulich. '

*%

f

3! w

Lin J.y

5899

feit unerreicht.

5894!

5829

PFAFF

0 O Q H. H H H O O** "v X/ 0 xz

Wer sich in Gießen für die

07807

5903

Bekanntmachung

Zubehörteile stets auf Lager.

Eigene Reparaturwerkstätte.

W- Karnbach) Kanzleiberg 9, L

5659

in

5799

BW,.

Beste Maschine Wir Familien-Gebrauch.

Unübertroffen für gewerbliche Zwecke.

Spcüell für ältere Tarnen und Herr sehr bcgucme, warm gefütterte

Sc^nallemstiefel aus Filz u.

Gießen, den 17. November 1905

Der Aussichtsrat.

Sql. Eifenbabn-Bauiufveltor Schmidt, Porsitzeudcr.

gegenüber dem AltertumS-Musenm empfiehlt

Aufschrift versehen, portofrei an uns gelangen.

Zuschlagsfrist 10 Tage.

Gießen, den 16. November 1905.

Großherzogliches Hochbauamt Gießen.

Becker.

ineisterei-Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Inheiden, den 16. November 1905.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Inheiden N e i h.

wäscht mit Hülfe der ,,Weltwunder"-Wasch'- maschine die Wäsche viel schneller, leichter, ebenso gründlich aber schonender wie Ihre Waschfrau mit Hülfe eines Wasch­brettes oder Waschbürste.

W

ist deshalb mit Recht in wenigen Monaten! die beliebteste nud mit meisten gekaufte Waschmaschine der Welt geworden und an Einfachheit, Zweckmäßigkeit und Billig-

Neujabrs-Gratulationskarten

nur für Wiederverkäufer.

Hauptvorznge:

Sehr leichter, ruhig. Gang, große Dauerhastigkeit, da alle reibenden Teile aus Stahl geschmiedet nicht gegossen find,

Ausserordentliche

Leistungsfähigkeit und tabrOofer feSer Stich in allen, den feinsten, wie den gröbsten Stoffen.

Pfaff-Nähmaschinen eignen sich vorzüglich zttr Kunststickerei.

Straft, Neuenweg 46

Freiw. Gailsche Feuerwehr

Die Sameraden werden gebeten, sich an dem morgen, SamStag, abends SUhrimNenenTaatban stattfindenden Fest-Kommerse des Männer-ruru« Vereins Gießen recht zahlreich beteiligen zu wollen. v17/u Das Kommando.

Zufammenkunst um 8V, Uhr bei Samerad Flamme

^rluuintniiUtimig.

Betr.: Die Volkszählung im Jahre 1905.

Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß Großh. Kreisamt Gießen den Unterzeichneten zum Vorsitzenden und die Herren Stadtverordneten Brück, Eichenauer, Gabriel, Helm, Huhn, Jugbard, Keller, Petri und Schaffstaedt zu Mitgliedern der hiesigen Zahlungskommission ernannt hat.

Gießen, den 15. November 1905.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.

StaH fragst9 Giessen

Bahnhofstrasse 39

Papier waren-Grosshandlun" Tüten, Pack-, Ein wickel- und Schreibpapiere

Chile Tanz- unb MWafWuhe, Cmmislhühr

Bitte meine Dekorationen zn beachten!

Damen- und Herren-Kleiderstoffe Bekleidungs- und Haushaltnngö-2lrtikel Steppdecken, Koller, Schürzen, Röcke, Korsetts Gescheukartikel, Brautkränze und -Schleier Echarpes für «all nud blesellschaft in Seide sowie Lama-EcharpeS und -Tücher Sicimint» non Jmntnlldtan naif) Maß 10 Tagen Aufmerksame Bedienung Billigste Preise

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Hiuicheidens unserer lieben Gattin. Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester und 7a ite sagen wir Allen, insbesondere den katholischen Schwestern für die liebevolle Pflege und Herrn Pfarrassistenten Sattler für die trost­reichen Worte, sowie für die zahlreichen Blumenspenden unseren tiesgesühltesten Dank. 5907

Dir trauernden Hinterbliebenen.

Anton Krick nebst Angehörigen.

Gießen, den 16. Novenrber 1905.

Ter Voranschlag der Gemeinde Trais-Horloff für das Hahr 1906 liegt vom 21. November d. I. an, 8 Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Jntereffenteii

Ö3<i3

PFAFF -Nähmaschinen

Bekantttniachnttft.

Ter Voranschlag der Gemeinde Inheiden für das Rechnungs­jahr 1906 liegt vom 20 d. Mts. an, 8 Tage lang auf dem Bürger-

offen.

Trais-Horloff, den 16. November 1905.

Großherzogliche Bürgermeisterei Trais-Horloff.

B o r n m a n n.

Gl'tliliüiiig eiüts FreiiieM'-Vereins

interessiert, wird für kommenden

Sonntag, den 19. November, abenS 8 Nhr

zu einer Besprechung nach Gnf6 Ebel, I. Stock, Zimmer Nr. 5, eingeladen, wozil der

ssrcireliBse Preittlicr W. Sknfe m Fmiksurt a. M.

sein Erscheinen zugesagl hat.

Interessenten, denen ein Erscheinen nicht möglich sein sollte, werden gebeten, ihre Adresse unter der AufschriftFreidenker- vcrciu" in der Geschästsstelle d. Gießener Anzeigers niederzulegen.

Pro^ewasclien am Donnerstag, den 23. Nobbr., von ml5n.jk.2l Brüder Schmidt, Giessen.

Vergebung iwn Jnstullationsarbtiten.

Tic zum Umbau der alten Universitätsbibliothek .nötige Entwässerungsanlage im Innern und Aeußeren des '®ebänbc§ wird hierdurch unter Hinweis auf den Ministerial- .erlaß vom 16. Juni 1893 unter den zur Ausführung berech­tigten Installateuren zur Vergebung ausgeschrieben.

Die Allsführungsbedingungen und Ärheitsbeschreibtingen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werden.

Die Angebote muffen bis zum Eröffnungstermin am 24. November 1905 vormittags 10 Uhr mit entsprechender

feinster bis einfachster Ausführung zeigt ergebenft an

w ilh. Herbert, brkipllt11

Tcu Eingang sämtlicher

Herbst- e. Winler-Neytieiten

Evangelischer Arbeiter-Verein Sonntag, den 19. November im neuen Konfirmandeusaal, Liebigstraße 56 Hausmusik-Abend. Älnfang 8 Uhr pünktlich, Ende gegen 10 Uhr.

Jedermann hat unentgeltlich Zutritt. v17/-

EisenbslMilsMLMili Gichkii

E. G. m. b. H.

Ordeutl. Generalversammlung am Samstag dem 25. November 1905, abends 8',', Nhr, im oberen Saale des Postkellers, Wagengaffe 9.

Tagesordnung:

1) Bekanntgabe des Berichts des Verbandsrevisors.

2) Nechnungslegung und Entlastung.

3) Beschstlßsassunq über die Verteilung des Reingewinns.

4) Ersahwahl von Vorstands» und ^lufiichtSratsmstgliederu.

5) Aenderung der §§ 1, 49 und 56 der Satzungen.