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20.9.1905 Erstes Blatt
 
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Mittwoch 20. Septewvev 1905

155. Jahrgang

Erstes Blatt.

Nr. 221

«GietzenerAnzeiger

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«tBä- Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Hrrnsprechanschluß Nr. 51.

VezngSPret-r monatlich 7593L, viertel» jfibrltd) Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch

diePost Mk.2.viertel- jcihrl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnuminer bis vormittags 10 Uhr.

Zeilenpreis: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg.

Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Wittko:' für Stadt und Land" und Gerichtssaal": August Goetz; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

Die heutige Kummer umfaßt 10 Seiten,

Die hessische Landeskirche im ersten Kalöjahr 1905

Wir finden in derChronik der christl. Welt' diesen .Aufsatz, den wir zum größten Teile hier wiedergeben:

Die hessische Landeskirche hat vor vielen anderen daS voraus, daß sie bisher immer eine Kirche stiller religiöser Wirksamkeit gewesen ist. Die theologischen Kämpfe haben selten die Geister so stark entzweit, daß das gemeinsame Wirken gestört worden wäre. Das hat seine vielen Gründe. Der stärkste scheint der zu sein, daß die Be­völkerung seit den Tagen Philipps des Großmütigen erzogen ist, sittlichen Ernst als das Entscheidende in den Vorder- -grund zu stellen; für theologische Kämpfe ist sie einfach nicht zu haben.

Freilich scheint das jetzt anders zu werden. Wir stehen unter dem Zeichen der Sammlung der Parteien. Für den Kenner der hessischen Geistlichkeit ist es ein tief­ernstes Schauspiel, das zu denken gibt, wie die Bande ge­meinsamer praktischer Interessen zerreißen und all die früher so milden Gegner sich immer schärfer einander gegenüberstehen.

Dabei bewahrt aber dennoch Hesien seine alte Eigenart. In letzter Linie sind es nicht theologische Kämpfe, die zum Gegensatz führen, sondern die Fragen der kirchlichen PraxiS. Die Männer der theologischen Linken behaupten, daß die herrschenden Männer der Rechten die Kirche von der alten stillerzieherischen Art der Wirksam­keit wegdrängen, einem Ideale zu, für welches die Kirche nicht um des Volkes willen, sondern für den Pfarrstand und für dessen Herrschaft da sei. Das geschehe natürlich nicht bewußt. Viele aus der älteren Generation der hessischen Orthodoxie würden nie mitgehen, wenn dies Ziel für sie bewußt verfolgt würde. Aber das Feingefühl, daS gegen jeden Verstoß in dieser Richtung reagieren müßte, sei nicht mehr vorhanden. Weil die Ent- iirchlichung wachse, suche man Mittel der Abwehr und greife, ohne es zu merken, zu diesem allergefährlichsten. So kämpfe man für den Pfarrstand statt für christ- l iche Frömmigkeit.

Hier setzte in Hesien der Kampf ein. Naturgemäß scheiden sich deshalb nicht die Geister nach theologischen Rich­tungen, sondern nach dem praktischen Ideale kirchlicher Tätig­keit. Es scheint, als ob wir in Hessen, das ja so oft als das Vaterland der Pfarrvereine gepriesen worden ist, auch zuerst die prinzipielle Auseinandersetzung mit der Praxis der Pfarrvereine haben sollen. Dec Berichterstatter hält Pfarrvereine an sich für eine sehr gute Einrichtung, ist auch selbst Mitglied. Aber die gegenwärtige Art seiner Tätigkeit ist, wie er nicht leugnen kann, jedenfalls in Hessen die erste Ursache gewesen, daß in einer Reihe von Männern sich die Befürchtung regte: die alte, sittlich ernste und freie man könnte dazu sagendemokratische" Praxis ihrer Kirche sei gefährdet. Sie sehen die Ursache in dem PfarrchauvinismuS", den der Pfarrverein großziehe. Wie dieser Chauvinismus in der Simplicissimussache. sich für ganz Deutschland gezeigt habe, so äußere er sich in Hessen darin, daß man sich für die äußere Ehre des Amtes in einen Eifer hineinsteigere, mit dem die Wahrung der innern Ehre oft sehr schwer zu vereinigen sei. Vor allem perhorresziere man jede öffentliche Kritik des Pfarrstandes. Auf diese Weise habe sich eine neue Art der Orthodoxie in Hessen gebildet, wie man sie früher nur von Hören­sagen gekannt habe:Deine theologische Stellung ist einerlei. Ob du kalt, warm oder lau bist, ist einerlei. Ob du wissenschaftlich arbeitest oder nicht, ist einerlei. Wenn du uns helfen willst, die organisierte Kirche in den Vordergrund aller Interessen zu schieben, dann bist du uns willkommen." Auch viele, die sich theologisch zur Linken rechnen, stimmen in diesen Ruf ein. Infolgedessen deckt sich die kirchenpolitische Rechte nicht mehr mit der theologischen. Obwohl natürlich diese praktische Stellung der theologischen Umkehr vorarbeitet.

Es sind die Vorkämpfer dieses Machtkirchentums ge­wesen, die in Hessen vor allem die Wormser Synodal- Tagun g trugen. Deshalb war gerade diese Tagung für die Andersgesinnten der energischste Anstoß zu dein Entfchluß, die Entwicklung ihrer Landeskirche um jeden Preis, auch um den Preis ihrer edlen Ruhe, die ihr bis jetzt in den Kämpfen der Zeit gegeben war, aus diesen Bahnen herauszulenken. Frieden der theologischen Richtungen dürfe eS nicht geben, wenn er erkauft sei um den Preis selbst­losen und tiefen religiösen und theologischen Interesses.

Die Wenigen, die so gesonnen waren, begannen den Kampf; und langsam aber stetig sammeln sich andere um sie.

Das erste Symptom ihrer neueinsetzcnden Widerstands­kraft war der Briefwechsel, den Pfarrer Guy ot-Heppenheim um Neujahr 1904/05 mit Dekan Stamm-Stockstadt über die Wahlen in den Synodalausschuß führte. Dieser wichtige Ausschuß vertritt die Synode während der ganzen Zeit zwischen ihren Tagungen. Außerdem wird er bei einer ganzen Reihe wichtiger Verwaltungsangelegenheiten zu der Kirchenbehörde alserweitertes Oberkonsistorium" zugezogen. Seine Mitglieder haben bei einiger Energie bestimmenden

Einfluß auf das Leben der Landeskirche. Sie sind eS vor allem auch, die dies ganze Leben von seiner geheimnisvollen Oberseite aus kennen lernen. Die Glieder dieses Ausschusses wurden immer nach parlamentarischer Gepflogenheit aus den Parteien, deren Stärke entsprechend, gewählt. Zum ersten male glaubte sich die Rechte stark genug, der Linken die ihr zu ko mm en de Zahl wenigstens nach Ueberzeugung der Linken, denn die Rechte selbst bestritt es in dem Stammschen Briefwechsel energisch, und führte die tatsächliche Machtverschiebung auf zufällige persönliche Verhältnisie zurück zu verweigern. Der Briefwechsel gab natürlich Anlaß, alle die größeren und kleineren Vorfälle aufzuzählen, die in den letzten Jahren das kirchliche Leben in Hessen verbittert haben. So wurde die nichttheologische Welt aufmerksam auf den wachsenden Gegensatz der Richtungen. Viele halten das ür ein Unglück, aber cS war wohl kaum zu vermeiden, wenn die Sache einmal so steht, wie die Parteien sie ansehen. Ein nüchterner und objektiver Beurteiler muß sagen: Wenn die Linke so zurückgesetzt worden ist, dann ist sie eben schwach. Nach der Kraft richtet sich im politischen Leben die Behandlung. Dies Urteil trifft im Augenblick völlig zu. Daß eS zutrifft, ist die Wirkung des Pfarrvereines. Er hat dafür gesorgt, daß auch bei der Linken die tieferen Fragen, um welche die Richtungen sich streiten, in den Hintergrund traten, aber daS Jnteresie an der Machtstellung der Kirche und der Ehre" deS PfarrstandeS alles andere absorbierte. War es doch möglich, daß der Führer der Rechten zu dieser Synode überwiegend von Stimnien der Linken gewählt wurde, eben um der kirchlich-pfarrherrlichen Interessen willen, die er wirk­sam vertritt.

Die durch diese Kämpfe eingeleitete Synode hatte sich neben Fragen lokalen JnteresieS mit einer über Hesiens Grenzen hinaus wichtigen Frage zu beschäftigen, dem Vorsitz der Geistlichen im Schulvorstand. In Hesien ist die Schule Staatssache. Der Geistliche hat keinerlei Schulaufsicht, außer einer sehr beschränkten über den Religionsunterricht. Disziplinargewalt über den Lehrer giebt es auch hier nicht, sondern nur daS Recht, sich durch die kirchlichen Behörden bei den Schulbehörden zu beschweren. Der Staat verlangt nun aber in allen Gemeinden, wo es die konfessionelle Zu­sammensetzung nicht unmöglich macht, daß der Geistliche der stärksten Konfession den Vorsitz im Schulvorstand übernimmt. Die evangelische Landeskirche hat ihm denn auch durch eine Gesetzesbestimmung die Erfüllung dieser Forderung garantiert. Ihre Geistlichen müssen wenn sie ernannt werden den Vorsitz übernehmen.

Nachdem lange Auseinandersetzungen im Pfarrvereine nicht zum Ziele geführt hatten, veröffentlichte Pfarrer Korell- Königstädten imSchulboten" einen Artikel, in dem er aus­führte, daß für diese Sache von der Kirche nichts zu erwarten sei. Der sachlich scharfe Artikel erregte wie zu erwarten im Pfarrstand großes Aufsehen und heftigen Widerspruch. Vor allem wurde Korell sehr übel genommen, daß er in der Oeffentlichkeit am Pfarrstand so scharfe Kritik geübt habe. Auch hier trat also jenesEhr'gefühl in schärfster Weise wieder zutage.

In der Synode aber wurde von der Rechten eine Interpellation eingebracht, welche nach den langen Kämpfen um die Sache eine verblüffende Tatsache in der For­derung gipfelte: das Gesetz, das den Geistlichen zur Ueber- nahme des Vorsitzes verpflichtet, solle aufgehoben werden. Die Linke trat dem mit Freuden bei und die Synode sprach sich einstimmig für die Aufhebung aus. Die Kirchenb ehörd e jedoch verweigerte ihre Zustimmung. Der Pfarrer soll so lange Vorsitzender des Schulvorstandes bleiben, bis der Staat ihn selbst wegschickt.

Leute, die den Einfluß der Rechten auf die Kirchen­behörde kennen, haben behauptet, bei der Kirchenbehörde habe weniger Rücksicht auf die Staatsregierung gewaltet, als Rück­sicht auf einen unausgesprochenen Herzenswunsch der Rechten; die Rechte habe sich lediglich aus politischen Rücksichten zu diesem von ihrer Seite verblüffenden Antrag verstanden, sie hätte aber in der unbewußten Tiefe ihres Gemütes seine Ver­wirklichung nicht eben sehr energisch gewünscht. Dem mag fein, wie ihm will: jedenfalls hat die Rechte diesen Antrag zwar eingebracht, sich aber mit der Ablehnung des von der Synode einstimmig angenommenen Beschlusies durch die Kirchenbehörde ohne jedes weitere Wort zufrieden gegeben.

iSckluß folgt.)

Politische Tagesschau.

Landwirtschaftliche Arbeitsvermittlung.

Gegen die Einrichtung der öffentlichen Arbeits­nachweise in den Städten wird vielfach der Vorwurf erhoben, daß sie der L a n d w i rt s ch a f t nicht nur nichts nutzen, sondern diese sogar noch dadurch schädigen, daß sie den Zug vom Lande in die Stadt begünstigen und damit zur Verschärfung der Leuten ot auf dem Lande beitragen. Ob und wieweit dieser Vorwurf gerechtfertigt ist, kann hier nicht näher untersucht werden. Nunmehr hat aber der Verband der elsaß-lothringischen Arbeitsnach­weise beschlossen, außer der von der Landeszentrale in Straßburg zweimal wöchentlich herausgegebenen allge­meinen Liste der bei den Verbandsanstalten gemeldeten offenen Stellen, noch eine besondere Liste über Stellen­angebote für landwirtschaftliche Arbeiter und Stellengesuche von solchen zu veröffentlichen.

Tie Listen sollen enthalten die Bezeichnung des Wohnorts des Arbeitgebers, bezw. des Arbeitsuchenden, des speziellen Berufs des gesuchten bezw. stellensuchenden Arbeiters (Acker­knecht, Melker, Rebknecht nsw.) und der Arbeitsnachweis­anstalt, bei der die Meldung vorliegt. Die Veröffentlichung! der Listen soll einmal wöchentlich (Mittwochs) erfolgen, und zwar in einer tunlichst großen Aufiage, damit auch die kleinen Landgemeinden in den Besitz der Listen gelangen; dagegen wurde aus der Versammlung heraus der Wunsch ausgesprochen, daß von der Zusendung der allgemeinen, hauptsächlich nur die Stellenangebote für gewerbliche 'Ar­beiter enthaltenden Vakanz en liste der Landes­zentrale an die kleineren Gemeinden künftighin ab­gesehen werde. Das Ministerium in Elsaß-Lothringen hat sich bereit erklärt, für die geplante Einrichtung, bie auch die Zustimmung des elsaß-lothringischen Landwirtschafts- rats gefunden hat, 5000 Mk. in das nächstjährige Budget einzustellen; es hat außerdem 1500 Mk. bewilligt, damit noch in diesem Jahre versuchsweise mit der Herausgabe der neuen Listen begonnen werden kann. Die Einrichtung soll am 1. November d. I ins Leben treten.

Russische Neuigkeiten.

Die Pacht des Zaren, mit der kaiserlichen Familie an Bord, ist auf der Rhede von Trangsund bei Wiborg vor Anker gegangen.

Der englische Journalist Stead, ein Friedensagitator, ist vom Zaren in besonderer Audienz empfangen worden.

Ein großer Brand in dem Grenzorte Po lang en (bet Memel) wurde nach amtlichen Meldungen von Aufrührern angelegt. In der Nacht zu vorigem Freitag wurde versucht, das Schloß deS Grafen Tyszkiewicz anzuzünden. Die Täter wurden aber verjagt.

Wegen Ueberhandnahme der Morde und Ueberfälle auf Polizeiorgane wurde der Kriegszustand in Warschau verschärft. Am Sonntag wurden mehrere jüdische Bet­hauser von Militär und Polizei umringt und die zahl­reichen Juden einer Durchsuchung unterzogen. Etwa zwanzig Personen wurden verhaftet.

Die Stadtverwaltung von Odessa beschloß in einer außerordentlichen Sitzung, die Regierung zu ersuchen, vor den Wahlen zur Reichsduma gesetzlich Redefreiheit, Preß­freiheit und Freiheit für Versammlungen und Vereine zu gewähren, da sonst die Wahlen unmöglich mären. Der Minister deS Innern ermächtigt den Elisabeth- grader Semstwo, einen Kongreß der Grundbesitzer deS Reiches zur Regelung der Agrarfrage einzuberufen.

In Baku griffen am Montag Tataren 50 von Armeniern besetzte Wagen an und töteten alle Männer und Frauen. Auch Osieten sind dort vom Gebirge inS Tal gekommen und griffen die Häuser der Bewohner an, wobei eS zu blutigen Zusammenstößen kam. Zahlreiche Personen wurden getötet und verwundet. Ferner wird aus Schuscha gemeldet: Infolge vollkommener Ohnmacht der Behörden, wie unzu­reichenden Militärschutzes werden die Armenier von den Tataren direkt ins Gefängnis geschleppt. Während der letzten drei Tage wurden 30 Armenier gefangen genommen und man ist ohne jede Nachricht über ihren Aufenthalt. Auch Ueber­fälle auf die Post finden täglich statt. Schuscha ist durch Tataren vollständig von der Eisenbahn abgeschnitten. Es herrscht infolgedesien Hungersnot, namentlich unter den Christen.

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Witte ist in Paris eingetroffen. Ein Redakteur er* suchte ihn umeinige Mitteilungen betreffend die ge* Heimen Klauseln bei dem Friedensvertrag". Bei den Wortengeheime Klauseln" bemerkte Witte lachend, es sei eigenartig, mit welcher Leichtigkeit die lächerlichsten Gerüchte Glauben finden.Der Ver­trag enthält keinerlei geheime Klauseln. ermächtige Sie, dies in meinem Namen zu veröffentlichen und gebe Ihnen darauf mein Ehrenwort."

Witte soll in Plymouth einem Korrespondenten mit­geteilt haben, er werde sich auf einige Tage nach Berlin begeben. Wie lange er sich in Berlin aufhalten werde, bad hänge von den Nachrichten ab, die er auf der dortigen russ. Botschaft vorfinde, und wann er wieder in Petersburg erwartet werde. Vielleicht werde ihm auch in Berlin Ge­legenheit geboten, Kaiser Wilhelm zusprechen. Nach Meldungen britischer Blätter soll Witte auf der Ueberfahrt erklärt hoben, daß er kein Amt annehmen und sich ins Privatleben aurfttfrv-ieTvit wünsche.

Deutsch-Afrika.

General v. Trotha meldet vom 16. d. M. aus Ehamis, daß der Feind in dem GefechtbeiNubib am 13. d. M. etwa 300 Köpfe stark war, darunter 200 Mann mit Ge­wehren, Hottentotten und auch Hereros unter Andreas. Während Major v. Uthmann mit der 7. Komp, des Regiments Ar. 1, der Halbbatterie Nadrowski und einem Drittel der Maschinengewehrabteilung Nr. 1 die Westausgänge der 2000 bis 3000 Meter hohen Achabberge sperrte, griff Major Meister mit der 4. Komp, des 2. Regiments, der 2. Ersatz­kompagnie, der Ersatzkomv. 1 a und der 6. Batterie die feino- liche Stellung au. Der siegreiche Ausgang des Ge­fechts in einer völlig unbekannten Gebend ist nur durch die von langer Hand vorbereiteten, persönlichen Erkundigt ungen des Majors Märcker ermöglicht worden. Der Feind fl oh unter Zurücklassuna von 6 0 Toten und 50 ge­sattelten Pferden in kleinen Trupps in nordöstlicher Rich­tung. Die unmittelbare Verfolgung wird durch Major Meister fortgesetzt, während die Ersatzkompaguie la auf der Linie Huis-Homtsas angesetzt ist und die 4. Etappen-