Ausgabe 
17.3.1905 Erstes Blatt
 
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Nachbarstaaten. Infolge des fortgesetzt feuchten Wetter? sand eine Dammrutschung bei Nieder-Rosbach auf der Strecke FriedbergHomburg statt. Ein Arbeitszug ging gestern, am 16. d. M., sofort ab, um das Dahngeleise wieder herzustellen:

Amverffsäts-Vackrickten.

Der etatmäßige Professor für Phnsik an der Technischen Hochschule in Danzig, Dr. Mar Wien bat einen 9htf nach Gießen als Nachfolger von Prof. Dr. V. D r tt d e abgelehnt.

Bonn, 15. März. Der ordentliche Proseffor der Rechts- Wissenschaft Geb. Instizrat Dr. Hermann H ü f f e r, ist heute Rach- miftnn o e lt o i- b e n.___________ _____

«Hericktslaal.

Königsberg i. Rr., 16. März. Die Strafkammer ver- bondelte b-Me gcom Personen weaen Verlegung des Wahlrechtes bet Gelegenheit der Reichstaasstichwahl am 25. Juni 1^03 imt» verurttiire sechs d-r Angeklagten zu Ge- fänanisst rasen von ein b i s zehn Tagen. Die Air- npWcTirhm ihre Stimmen bei der Hauptwahl im Kretse

ssönio^erq-Lond und b°i der Stichwahl im Krege Königs- bera-Stadt abgegeben. Ein Angeklagter hatte bei der Haiwt- wabl und hej der Stichwahl in Königsberg-Stadt m zwei Be­zirken ai'stimmt Gin Angeklagter wurde freigesprochen und em )nnrh.A tn'rtr:,-rr

Eingesandt.

Gießen, 15. März.

Schon ort bin ich durch die Neuen-Bäue aegangen und habe geleben, daß K i n d e r in der sogenanntenKrachebur g" sich mit Spielen beschäftigen. Um ein Unglück zu vermeiden, möchte ich die Eltern bitten, ihre Kinder zu warmen, an solch baufälliges Gebäude nab heranzutreten. Ich selbst benutze, wie viele andere, das andere Trottoir zum Paffieren. Hoffentlich wird die Polizei sich auch ein wenig darum bekümmern. V-

ihre Tätiakeit.

Ans Stndl und Land.

Gießen, den 17. März 1905.

** Drud es Nachfolger. Wie wir hören, ist als Nachfolger Prof. Dr. Drudes, der bekanntlich Marburgs Professur in Berlin übernimmt, der o. Professor Dr. phrl. Walter König in Greifswald zum ordentlichen Pro­fessor an unsere Universität berufen worden. Ein geborener Berliner (1859), an den Universitäten Tübingen und Berlin ausgebildet, erlangte König 1882 an letzterer Hochschule den Doktorgrad. Im selben Jahre übernahm er eine Assistenten- stelle bei Quincke in Heidelberg. Von 1887 bis 1892 torn: er Assistent bei Wiedemann! in Leipzig, hab-iDtrerte reb 1887 und toitrbc 1891 Ertraordinarius. Von Ostern 1892 bis dahin 1900 hrirTtc er als Dozent nm Physikalischen Verein zu Frankfurt a. M. Ostern 1900 folgte er einem Rufe nach Greifswald als Ertraordinarius. 1901 erfolgte seine Ernennung zum ordentlichen Professor und Direktor des phvsikalischen, sowie des astronomisch-mathematischen Jnstitilts an der pommerlchen .Hochschule als Nachfolger des nach Marburg versetzten d^rof. Dr. Richartz. König redigiert seit 1901 dieBeiblätter zu den Annalen der Physik". Er bearbeitete LommelsLehrbuch der Experi- mentalphvsik" (1902). Eine Reibe von Abhandlungen ver­öffentlichte er in Fachzeitschriften.

** Aus dem Bureau des Stadttheaters. In der heutigen Abonnemcmtsvorstelsimg gelangt wegen Er­krankung des Herrn Lüttjobann WildenbruchsHauben­lerche8 zur Alifführunq. Die Titelrolle spielt Frl. Dülfer.

Huddelei. Aus Friedberg wurde uns beute drahtlich gemeldet, daß der Raubmörder Hudde heute vor­mittag an den Tatort nach Heldenbergen gebracht worden sei. Dies ist, wie wir von der hiesigen Staatsanwaltschaft hören, unrichtig, und das Gerücht, das voraussichtlich in anderen Blättern verbreitet wird, ist aus der Loft gegriffen.

Besitzwechsel. Frau Wtw. Kreiling verkaufte ihr Schützenstraße 9 a gelegenes Haus für 8300 Mk. an Agent H. Schmidt.

» Der San gerkr anz Gießen veranstaltet lt. An­zeige in unserem heutigen Blatt nächsten Sonntag im Neuen Saalbat! ein Konzert mit sorgsam auserlesenem Programm. Hiesige Künstler und Vereinsmitglieder werden mitwirken.

** 3 ii in bevor st ehenden Schneider streik. Es wird uns mitgeteilk, daß nicht ausnahmslos sämtlichen hiesigen Maßgeschäften (nicht Konfektionsgeschäften) von den Schneidern gekündigt wurde. Die Firma Julius Fischer (die übrigens, wie mir hören, beabsichtigt, ihren Laden hier anfzugeben) erkannte den von den Schneidern vorgebrachten Tarif an und erhielt darum keine Kündigung.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 17. März. Qrig.-Telear. desGieß. Anz.") Schweinemarkt. Zum Verkauf standen 295 Schweine. Schweine: 1. Qualität 64-65 Plg., Lebeudaewicht 51-00 Ma., 2. Qual. 6300 Big., Lebendgewicht 5000 Via., 3. Qualität 5658 Psg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschält gut, kein II eberstand.

tron ann---mrt hem

1904/05 enbHcf, emMsteNen. - Der Ausschuß ^Nart nch em. verstauben b-nnit, dem Ken-ralstkretar des heil Landwirtschafts, rates die Peunonsbrrechtiqnna und Nelrkienversorffuug, ^öUi^ kennen und gemeinsam mit den Pn>vmalverer

Starkenburg und Rheinbesien bte Mittel dazu bereit zu stellen.

Nach weiteren aeschäitlichen Erledigungen cntivmnt ,ick> eine ÄuseiEdersebung zwischen dem Ansschustmitglied und Landtaas- abaeordneteu storell und dem Vertreter der Regierung Mi­nisterialrat Braun. Tie Majorität der zweiten Kummer ist zu dem wunderlamen Beschluß gekommen, d «S ta-tsb - i t r,Lg e Welche ben P r O p in z ial v cre rne.n alsiahrsich zur Pernigung a-stE wurden zur Förderung der Zucht der landwirtichaftstchen Nutztiere zu vcrwmden, uw die Mtzer zu entzchädigen, deren Milchtiere vor Jahren durch die Maul- unb Klauenieuche hart witoenomtnen wurden Es handelt nch um Viehbentzer in der Provinz Starkenburg. Andere Viehbesitzer in anderen Provinzen, die etwas weniger durch lene verderbliche Seueye geichamgt wurden sollen leer ausgehen. Daß darin eine aroye Ungerechtig- ^eit g^gen letzteren liegen würde, sieht wohl jedermann em. D<w Ausschuß bekennt sich »u bet' Ansicht I-ineS Vorschonden. der der Reaiernna aeaenüber schon vor vielen Monaten erklärt hatte, daß unter keinen Umständen die Mittel, welche die Regierung zur Hebung dn- Viehzucht alljährlich dem Verein bewillige, dazu bergegebm^wurden. um irgendwo im Lande die Besitzer von Milch- tieren^ zu entschädigen, die an Maul- und Klauenseuche zu Grimde gegangen seien oder schweren schaden genommen hatten Mi­nisterialrat Brann sprach sich frei von dwn Vorwurß als habe er durch s-ine Erklärungen tn dem betreffenden Auchchutz des hessischen Landtages diesen zu seinem Beschluß, der die For- d-rung der Viehzucht im Lande ins Stocken bringen wurde, er- muntert ^amit schloß gegen 6 Uhr die Versammlung für heute

Kirck ticke ^siackrickten. Evangelische Gemeinde.

In der Stadtkirche.

Am Sonntag Reminiscere, den 19. März:

Vormittags 9 V, Uhr: Plärrer Schwabe.

Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Beichte itnd beiliges Abendmahl für die Militärgemeinde.

Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgememde. Pfarrer Schwabe.

Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Schulz.

Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. t Ä

Mittwoch den 22. März, abends 6 Uhr:

3. Passions-Andacht.

Pfarrer D. Schlosser.

In der Aohannetzkirche.

Vormittags 9", Uhr: Pfarrer Euler.

Nachmittags 2</> Uhr: Kindergottesdienst für bte Luka--- gemeinbe. Psarr« Euler.

Abends 6 Ubr: Siebe Stadtkirche.

Sonntag, Abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konsirmandenfaal der Iohanneskirche. Text: 1. Tess. 4, 1 12.

Montag den 20. März, abends 8 Uhr, B i b e l st n n de im Konfirmandensaal derLukasgemeind e, Liebigstraße 56. Text: Ephes. 2, 1 ff. Pfarrer Euler.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 18. März 1905:

Nachmittags um 5' Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.

Sonntag, den 19. März 1 905, 2. Fastensonntag: Beginn der österlichen Zeit.

Vormittags von 6^/,'Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

um 7 Uhr: Die erste heil. Meße, vor und tn derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Militärgottesdienst mit Predigt.

um 9 V, Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.

Mittwoch abend um 6 Ubr ist ^astenandacht.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Bo-anSsichtliche Witternng in Heffen für Samstag, den 18. März 1905: Aufheiternd nach kälterer Nacht, Temperattw keine Aenderung. Sehr mild.

Näheres ^trrch die Giebener Wetterkarte.

Kriginak-Idraktmelvungen.

Bom Kriege.

Petersburg, 17. März. Die Affäre Gripen- berg-Kuropatkin wurde von Dragomirow als Schieds­richter völlig zu Ungunsten Kuropatkins entschieden^ General Gripenberg wird deshalb voraussichtlich Dragomirow nach derMandschurei begleiten und seine frühere Armee wieder übernehmen.

London, 17. März. WieDaily Ebronicle" auS Alexandrien von gestern meldet, verließ der russische Marine-, attachH, Schwank, Port Said, um sich nach Dschibuti zu be­geben. Die Abreise ist veranlaßt infolge der Weigerung der Kohlen schiffe, weiterhin der Flotte N oshestwenskis Kohlen zu liefern. Schwank hofft, ein neues Heber- einkommen mit den Kohlenschiffen abschließen zu können.

Petersburg, 17. März. Nach den letzten offiziellen Meldungen Kuropatkins hat bei Tieling kein weiterer Kampf stattgefunden. Die Russen rücken nach Norden ztl weiter, indes wohl kaum bis Chardin. Der vorläufige Marsch dürfte nicht weiter als 60 Werft nördlich von Tielingj gehen. Von Cbarbin sind Verstärkungen unterwegs. Auf, ernste Zttsantmenstöße ist vorläufig nicht mehr zu rechnen, da: die Japaner nördlich von Tieling die Verfolgung nicht^ so. rasch fortsetzen können, da Proviant nicht so schnell herbeizu-- schaffen ist. Von der Einnahme Tielings durch die Japaner ist hier nichts bekannt.

Petersburg, 17. März. In hiesigen, gewöhnlich gt^ unterrichteten Kreisen ist das Gerücht verbreitet, daß nord­westlich von Tieling eine große Schlacht stattge--' künden habe, bei der die Russen angeblich 5 0000 Mann verloren. Eine Bestätigung dieser Meldung siegt jedoch bisher nicht vor.

Für die bevorstehende Mobilisation sollen außer der 2. Garde-Division drei Armeekorps in Aussicht genontmen sein. Militärische Kreise beobachten über alle diese inneren Vorgänge Stillschweigen. Sie stellen sie sogar in Abrede. Der Kriegsminister hat in den letzten Tagen ein Zirkular erlassen, welches alle Mitteilungen an Privatpersonen streng untersagt, da einzelne Indiskretionen vorgekommen seien.

ir.-'Z. Darmstadt, 17. März. In der heutigen Sitzung der Landessynode kam auch die Friedberger Pre­dige rseminarsache zur Erörterung. Die Bemängelungen des Synodalen Wahl-Langen widerlegte Oberkonsistorialrat Dr. Flöring, während die Synodalen D. Schlosser und Dr. Drews-Gießen in wärmster Weise für die jetzigen Um-- änderungen des Seminars eintraten und die verdienstvolle Tätigkeit des Direktors Dr. Wurster anerkannten.

Berlin, 17. März. Der Raubanfall auf den Kassenboten der Deutschen Bank hat jetzt durch ein umfassendes Geständnis des unter dem Verdacht des- Raubmordversuchs verhafteten Bauunternehmers Georg John aus Fürstenwalde eine völlige Aufklärungs gefunden. Durch das Geständnis Johns ist die Vorunter­suchung soweit gefördert, daß sie ihrem Abschluß nahe ist und der Beschuldigte schon in der nächsten Schwurgerichts- Periode wegen Raubmordversuchs unter Anklage gestellt werden wird.

Telephonischer Kursberichte

3Va% Reichfianleihe . . 101 85 30 do. . . . 90.50 Rif/V Konsole .... 101.80 3*Vn do.....90.60

Hessen .... 100.95

3*/,% Oberheeteen . . . 99.70 4% Oesterr. Go'drenie . 102 40 4l ,6% Oeeterr. Riiberrente 101.45 4% Untrer, doldrente . . 100.20 41/ Italien Rente . . . 105.45 4</8 % Portner:eser . . . 67.70 so/ Portugiesen 67.90 \% C. Türken ....

Tfirkenlose 136.80

4° 0 Orieoh. Monopo' -Anl. 52.20

4l/»% äussere Argentiner 45.70

ßO/n Mexikaner .... 3590 4i/o*V- Chinesen .... 95.60 Fiectrir. Sobuckert . . . 13910 Nordd Lloyd . . , . 118.00

Kreditaktien . ... 21410

Diskonto-Kommandit. . . 192.40 Darmstädter Bank . . 143.20

Dresdener Bank . . . . 158 40 Ber'iner Handelsges . . 163 25 Oesterr. Staat«bahn . . . 141 80 Lombarden 17.40 Gotthardbahn 191.25 LanrahÜtte .... 264.00 Bochnm .... 246.70

Harpener . . . . i . 210 50

Staatschatzscheine ... z: ruhig.

7° I Marktplatz 21 H, gegenüber der | Engelapotheke. 01G01

D*7

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute einge­tragen:

Die FirmaJulius Hahn" in Gießen ist auf die Kauf­leute Wilhelm Reitz und Karl Klemmrath in Gießen über­gegangen und inJulius Hahn Nachfolger^ geändert worden. Aktiva und Passiva sind nicht übergegangen.^ Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. März 1905 begonnen. Die Prokura der Ehefrau Julius Hahn ist erloschen. Die Prokura des Buchhalters Hein­rich Hüttenberger bleibt be­stehen. 3

Gießen den 16. März 1905.

Großh. Amtsgericht.

Hur Krankenpflege,Nachtwachen, Massiere,:, Elektrisieren, all. Arten der Wafferatrivendung^ empsieblt sich L. Kratz, gepr. Hellgehüte,

ÄMWiefcruM, etwa 130000 cbm für das Rech­nungsjahr 1905 soll vergeben werden. Angebotbogen und Be­dingungen können für 50 Prg- (nur Postanweisung) von unferm Technischen Bureau, Heddench- straße 67 69, bezogen werden.

Angebote mit der Aufschrlst: Lieferung von Kleinschlag sind nebst Proben bis zmn 30. d. M., norm. 11 Uhr an das Techntsche Bureau einzusenden, wo die Öff­nung der Angebote stattfinde. Zuschlagsfrist 4 Wochen. BZ, Frankfurt a. M., 9. März 1905. Königliche Lisenbabndirektton.

Zwangsversteigernng.

Auf Antrag des Verwalters im Konkurse über den Nachlaß Hes am 13. August 1904 zu Marburg verstorbenen Kaufmanns Philipp Kenfcher zu Marburg, Untergnffe Nr. 20, des Kaufmanns Hermann Eller zu Marburg, sollen die in Marburg belegenen, im Grundbuche von Marburg Band XIV Artikel 874 Fol. 175 zur Seit der Eintragung des Verstei^erungsvermerkes auf den Namen des Kaufmanns Philipp Keuscher von Marburg eingetragenen Grlmdstncke

Kartenbl. 28 Parzelle Nr. 56, Untergnffe Haus Nr. 20, Wohnhaus mit Hofraum = 2 ar 17 qm, 1350 Mark Gebäude- sieuernutzungSwert,

29 Parzelle 116, Hofstadt Hofraum 1 a 08 qm, Grmtdsteuermutterrolle Marburg Art 1383 Gebäudesteuerrolle unb

zu 1 zu 3

am 3 Mai 1905, vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle versteigert werden.

Der Versteigernngsvermerk ist am 23. Januar 1905 in das

Grundbuch eingetragen. ,, r .. .

Es ergebt die Anftordenmq, Rechte, wwett sie zur Zett der Eintragilng des Versteigerungsvermerkes aus dem lllrundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im Versteigerungstermme vor der Auf- forbmmg Bur Abgabe von Geboten annnnclden unb wenn der Staubiger widerlvricht, gkanblinit ju machen. w'driaeniaNS ne bei der Reflftefiunq des aermqsten Gebot? nicht bernchsiclchqt und be, der Verteiinna b,s VersteiaernngSerloseS dem Ansprüche bei fflläu- bioer* und ben übrigen Rechten nachgesetzt werben.

Diejenigen, welche ein der Versteigernna entgegenüebenber Reckst haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung oc5 Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbei­zuführen, widrige n'aNs für das Recht der VersteigenntgSerlos an die Stelle deS versteigerten Gegenstandes tritt.

Marburg, den 22. Februar 1905.

/ Königliches Amtsgericht, Abteilung 2.

Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Fried­höfe vom 16. März bis 15. Mai von morgens 6 bis abends 8 Uhr geöffnet sind. m

Die Schließung des Friedhofes wird durch Läuten der Fried- Hofsglocke angezeigt. Bei Beginn des Läutens muß der Friedhof sofoist verlaßen werden. Eine Viertelstunde nach dem Läuten werden die FriedbosStore geschlossen.

Gießen, den 16. März 1905. B/s

Großherzegliwe "^-meisteret Gießen.

Mecum.

1435

Gießen (Ludwigstraße 36), den 17. März 1905.

Die Beerdigung findet Sonntag den 19. d. Mts., nachmittags 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt.

Statt besonderer Anzeige.

Heute morgen 6*/, Uhr entschlief sanft nach längerem, schwerem Leiden unser lieber, guter Gatte und Vater

Herr Reinhard Müller

Lehrer i. P.

im 70. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten

Die tieftrauernde« Hinterbliebenett.

Emser Pastillen!

Emser Kränchen - Kesselbrnnnen-Pastillen sowie

Emser Pastillen mit Plombe, beide unter Staatskoutrolle in den eigenen Betrieben des Staates mit rein natürlichem Emser Quellsalz ss*/1 hergeitellt.

Natürliches Emser Quollsalz (fest und flüssig) in Flaschen. Zu haben in allen Apotheken, Dro- gerienu.Mineralwasserhandlungen.

Kgl. Badeverwaltung Erne.