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r '< -5 c> r f [ c n ii n b den
Krieflrnsten der Redaktion.
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Prüfung abgelaufen
Das; die außer* eine Beeinträchtigung war voranSzuseben.
dürstc sein, Probe solche Tlaift
haben wir gezeigt, man verschiedene teilssrei prüft.
vor dem Tier zunr Stehen zu bringen.
A Groß-Eichen, 15. Nov. ordentlich hohenSchmeinep reise der Hausschlachtungen nach sich ziehen, Wie sehr aber diese Beschränkung
Nachbar st aate n. In nichtöffentlicher Sitzung der Verlanun- lung der Stadtverordneten zu Franks u r t wurde Oberlkndien- direktor Dr. Julius Ziehen zum besoldeten Magistratsmitglied gewählt.
Dertni lebte*.
* Berlin, 13. Nov. Ein grober Exzeß, der das Einschreiten von Militär erforderlich machte, hat gestern labend in der Kantine des Teltow-Kanalbaues an dem zukünftigen Zollhaus in Tcmvellwf stattgeftinden. In der Krmtine befanden sich etwa 50 polnische Arbeiter, zwischen denen es zu Streitigkeiten kam, die in eine Schlägerei MlSartetcn. Als der K antinenwirt Ruhe stiften wollte,
weit über 1700. Neben ihrem Berufe war sie oft in der Lage, bei Verwundungen die erste Hilfe durch Anlegen von Verbänden zu bringen.
x Merlau, 15. Nov. Daß ein Schnellzug durch ein Schwein gestellt wird, gehört wohl zu dem Nicht- dagewesenen. Als gestern der Schnellzug 2.50 Uhr von Mücke kam, stand mitten auf dem Gleise ein altes Mutterschwein. Dem Bahnwärter gelang es nicht mehr, da§ Tier wegzujagen, dagegen vermochte der Lokomotivführer den Zug
Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
* Kle' ne M i 11p i I
in die häusliche Ernährung zum Nachteil der Familiengliede r eingreift, zeigt folgendes Vorkommnis. Ein hiesiger Einwohner wollte ein fettes Schwein schlachten. Am Abend vorher bot ein Grünberger Metzger für daß Pfund Lebendgewicht 60 Pfg. Der Betrag von ca. 200 Mk. für das über drei Zentner wiegende Schwein bewog den Besitzer, es zu verkaufen.
A Freiensteinau, 14. Nov. Mit Eröffnung der Bahn Gedern-Grebenhain erhält unser Ort eine bessere Po st Verbindung, die besonders dem starken Personenverkehr nach Grebenhain Rechnung tragen und Freiensteinau mit den Hauptzügen der genannten Bahn verbinden soll. Die seitherige Pcivatposi wird durch eine zweispännige Fahrpost ersetzt, die täglich zweimal hin und zurück fährt. Dem seitherigen Postfuhrmann Leupold wurde eine AbfindungS-
Provinzial-Ausschuß.
Gießen, 16. Nov.
Als ersten Gegenstand imirbe in der lebten Sitzung über die Fase l ha l 1 u n g in der Gemeinde Eschenrod, tdie Wahl der Z n ch t r i ch t n n o), verbandelt. Auf Grund des Kürgeschcs batte das Grasch. Krcisamt Schotten die Bürgermeistereien seines Kreises zum Bericht darüber anfgesordert, welche Zuchtrichtung die Gemeinden cinzusckstagen beabsichtigten Die Gemeine Eschenrod, in der schon längere Jahre zwei Zuchtrichtungen (der Vo gelsberger und Simmentaler Rasse) bestanden, wünschte diese auch für die Zukunft beizubehalten. Der Kreisansschutz des Kreise? Schotten trat jedoch l>iesem Ersuchen nickst bei, sondern entschied, diß in Eschenrod nur Faseltiere der Vogelsberger Rasse gehalten werden dürften, da diese Rasse für Eschenrod die allein naturgemäße sei. Gegen diese Entscheidung legte her Gemeinderat Berufung an den Vrovinzial-Ausschuß ein. Dieser gelangte zu einer anderen Anschauung nne der KreisauSschnß und urteilte dahin, daß in Eschenrod die doppelte Zuckstrickstung, wie seither, weiter bestehen dürfe. In gleichem Sinne wurde die näckOe Saclu', Fasel Haltung in Bobenhauscn II., (Wahl der Zuchtrickstungl entschieden. Ter Sack>gang war der selbe, wie bei Eschenrod. Auch hier batte die Gemeinde die doppelte Zuchtrichtung, die früher schon bestand, weiter beizubehalten gewünscht, während der Kreisausschuß sein Urteil dahin abgab, daß auch in dieser Gemeinde nur Vogelsberger Faseltiere zu halten seien. Der an dm Provinzialausschutz verfolgte Rekurs war von Erfolg begleitet.
summe bewilligt.
§§ Aus dem Vogelsberg schreibt man unsl „Die Bäcker haben die Brotpreise a ufg esch la ge n. Der vier- pfündige Laib Brot, der seither 42 Pig. gekostet, gilt jetzt 45 Pfg. Der Weizen ist gleichfalls um 1 Mk. pro Doppelzentner gestiegen, von 17.25 Mk. auf 18.25 Mk. Die Fleischteucrung hat doch recht üble Nachwirkungen im Gefolge.*
ü. Von der neuen West er Waldbahn, 15. Nov. Gestern fand die Schlußsteinlegung an der Wester bürg er Tal brücke statt. Von den großen Talüberbrückuugen im Zuge der schon zum Teil fertig gestellten Eisenbahnlinie Niederwalgern-Herborn-Westerburg gehören die bei Endbach, Hartenrod (Kreis Biedenkopf) und Westerburg zu den sehenswürdigsten Bauwerken der weiteren Umgebung und können einen Vergleich mit den großen Rheinbrücken sehr wohl aushalten. Während die Brücken bei Endbach und Hartenrod eine Länge von 171 re>'p. 154 Meter haben, hat die im Bau begriffene Westerburger Talbrücke eine Länge von 260 Meter. Davon entfallen 227 Meter allein auf die Eisenkonstruktion mit fünf Oeffnungen. Tie Schlußsteinlegung wurde durch eine Feier im „Hotel zum Löwen* zu Westerburg gestern begangen.
6-. Marburg, 15. Nov. Erfahrungen über die ärztliche Sonntagsruhe sind jetzt seit mehreren Monaten hier gesammelt worden. Daraus geht hervor, daß die Sonntagsruhe für Aerzte sehr wohl durchführbar ist, besonders wenn sie auf die Nachmittage beschränkt wird. Die 14 Aerzte, welche abwechselnd den Sonntagsnachmittagsdienst derart übernahmen, daß immer zwei von ihnen an dem bete. Nachmittag zu Hause anwesend sind, wurden während der ersien 6 Monate des Bestehens der Neueinrichtung im ganzen nur für 23 Besuche und 14 Beratungen in der Behausung deS ArzteS in Anspruch genommen. Es geht hieraus hervor, daß das Publikum sehr bereit ist das Bedürfnis der Aerzte nach Sonntagsruhe anzuerkennen und bezgl. Bestrebungen zu unterstützen. ES ist hier die Einrichtung getroffen, daß allsonntäglich durch Annonce in den Tageszeitungen mitgeteilt wird, welche Aerzte an dem betr. Tage zu Hause anzutreffen sind.
() Marburg, 15. Nov. Auch bei den heutigen Ergänz u n g sw a hl e n zum Stadtverordncten - Kol l e- a in m in der 2. und 1. Wähl er klasse war die Beteiligung gering. Wiedergcwälstt mürben in ber 2. Wähl er klaffe Schrein er meister Bang, Bäel.'rmcister Runkel, Duckbindermeister Schaaf und Möbelfabrikant Schäfer: in der 1. Wählerklasse Prof. Weitz, Kaufmann Schwaner und Bauunternehmer Reißing.
() Marburg, 15. Nov. Die Fleis che r inn ung macht folgende Preise bekannt: Gewöhnliches Ochsenslcisch 78, Kühsleisch 72. Schweinefleisch 90, Kall>- und Hammelfleisch 70 Pf. pro Pfund. Bessere Ausschnitte kosten bis 1.60 Mk. das Pfund.
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wurde er schwer mißhandelt. Tie Polen demolierten -[tL.tu, daun die Kantine, schlugen mit Stühlen, Gläsern und | spcrru
Flaschen aufeinander los und widersetzten sich auch t>on I Rottcrdam,15. nor^ber ^öVmnA
Ijinjutommenben «Mbatmen Eine 6et6tigetufene ttarhre ”n^^‘ne, ktototen/rarge^bic arbeit wieder ouitimctaa? Militärpatrouille, unterstützt von Gendarmen und einer T -* l * * * V°len bauert 'bcr glEcmd d r Getreide-Messer und -Wäger an. großen Anzahl Straßenbahnbeamten, gingen nunmehr gegen ^utc auf 15 von 50 im Hafen liegenden Schiffs
die kämpfenden Arbeiter vor, von denen 15 verhaftet wur- ^arbeitet.
den. Eine große Anzahl trug zum Teil schwere Ber- Paris, 15. Nov. Telegramme aus den H a fenundten letzuugen davon. IVerichten, daß heute dort im allgemeinen Ruhe herrscht. Jp
* Die neuesten Eisenbahnunfälle. Am Dienstag Toulon und in Rock^fort wurden „d«.e Arbeitswillige beim Verübend entgleisten aus noch unaufgeklärter Ursache in ber Nähe lassen des Arsenals ton den Ausständigen angegriffen. ^rgcnb be? Straßburger Helencnfricdhvfcs zwölf Wagen eines welche schwere Zwi'chmfalle h'bcn nch NiMt ereignet. Güterzuges. Drei Wagen des Güterzuges versperrten den be-. ■ —l—... ------'*- - " — ——
nachbarten Schienenstrang, den im gleichen Augenblick cm Per- sonenzua passierte. Der Packwagen des Penonmzuges wur^
durch einen entgleisten Dagen beschädigt. Der Wirt Haas aus Berlin, 15. Nov. Wegen Wiedergabe eines „Bild c* Suflenbeim, der sich aus einem Fenster de? einen Personenzug- n u ? 5er Kasern e" im „V 0 r w ä r t s", durch welches sich wagens lckrauSlehnte, ’tt einen Schädelbruch, an desien Hauptmann Dcnicke und bcr Unteren 1 zier <clov,t\a Folgen er im Straf' er Bürgerbosvital verstarb. Wester «obr ßckibigt fühlten, wutzde d"r frühere verantwortlich«: Rr, wurde bcr Schaffner C aarz, der sich in dem Per,onen;ug bc- dakteur Büttner gestern von b:r 2. Strafkammer dcS Land, fand, leicht verwundet.— Auf der Kleinbahnstrea'e$ n it e r» gcricfjt§ 2 zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt.
b u r g - Treuspen entgleiste bei Fricdricksgabke die Maschine eines Das Oberlandesgericht (Selle soll die Wieder- von Insterburg abgegaugenen Zuges und stürzte um. aufnabme be§ 93erfahren§ gegen die iveqcn der bekannten Det-
motivführer und der Heizer wurden durch Verbrühungen sch we r „^^^r nnonnmen Briete verurteilten F r a n Kracht beschlossen verletzt. Letzterer ist int Krankenhaus an lernen Wunden bic |ict) ,m Ge-ängnis ju Lage befindet.
gckstorben. Passagiere wurden nickst verletzt P & c t" Oberstübchen hat, wie bahr.
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° * A lVi n e gae ? chr 0 nik Ter Spcisewageu des Schnell- darauf aufmerlfam wurde und bm ^smuna der Ha stur ver-
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wurde niemand verletzt, ba der Wagen abgekovvelt werden konnte, u. a zu. „>stl) cm ,,,, Sie w-rklick einer sind
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furtcr Familie. ->u v.rurleur. ■—»
Kunst und Wissenschaft. I handel und WerKestr. Molkswirtschaft.
Frankfurt a. M., 14. Nov. Als erste deutsche Aufführung M ü nch e n , 13. Nov Wie die Baycrisck>e DanixlSbank nut» ging heute im hiesigen Schauspielhaus Mareel P r e u 0 st's^vicr- teilt, stt das Bankhaus Wolf S. ^r, J
^ktiaes Scha"spicl ..Das schwache 0>esck'lecht" m ^zene. von dem Vater des derzeitigen ^cikhaber^, ^"Erztenralkv Der elegante, sprachgewandte, französische Romancier zcichnct Sigmund Gutmann^1857 begrimbet worden ist, von^r - aher- in breiten, novellistischen Zügen ein auf dem frohen ber freien ischen §> au bclsbank erworben ^0^-11 tKITn
°icüc aufgebautes ideal empfinduugsvo'l-'s BerbAtms zwischen 1. Januar 1906 ab als st/wle dlcser Bank 'ortgeffihrt Mann und Frau, bei dem jedoch letzt-re sich als der ovferungs- E i n en e nee le ft r N .ch eG lu h l am p e. wner
fähige, gebende und starke Teil erweist und das zuletzt nut 1 imgen zufolge und die hau ist 1 achlich sten '.nrmm ^r Ele 1 trizit !. rührseligem Romanschluß in den allein seligniachenden glücklichen induslwien eitrig mit Vorberestuuaeu für die Herstc liing cimr eintenbemM» ist ÄE benn « Hit U« «BtawMMW
dazu bcr männlichen Hauptfigur die beweisende Konscguenz, auch faden-, Nernst-, Sswium- undEtalglustlainpen: gtvtze Ärnüge wächst der Konflikt nicht aus dem Innern der Handlung heraus, aufweffen ioll. Atefe neue iS
und die Durck'führung bcr Haublung erinnert zu sehr an ben u. a. nur ent drittel ^tromücrbrauGN ber beiten iiö W dramatisierten Romanstil eines Dumas, Augic'r usw. Doch es cingeführten Svsteme aufwesten. Eine
sind eine ganze Reih: wirkungsvoller Ein.»cls'mnen vorhanden, gescllschast ist tut Besitz „der meistcii, Vastnt^ die Emfulwimg und bic Konversation trägt geistreichen, leichtflüssigen Anstrich, ber Lampe ist tut bte nächste Znt bcablichtigt .
wozu sich noch eine tadellose, geschmackvolle llebericüung ge- R e t chs b an k. Am 1. ^e^cmber wird m ch w a b a ch cuir
sstlt. Inszenierung, unter der Regie des Herrn Wolfgang von der ReickMankstelle tit Nürnberg abhängige Quincke, und Darstellung leisteten vortrcfffiches. Nament- Nebenstelle mit Kasieneinvichtung und beschranktem GiroverstP: lieb schufen die Damen Rabitow, Doch, Klinkhammer eröffnet werden.
und S a n g 0 r a , sowie die Herren Bolz und Bauer eindimcks- Marne.
reiche, charakteristische Gestalten. — Die Aufnahme seitens des Limbnrg a. d. L., 15. Nov. F r n ck> t m a r r t. Dur». Publikums war sehr freundlich, ließ aber im IcMcn 9TTt angesichts I schnittspteise pro Malter. Notet Weizen 15 30 Mk., weißer Weizen der allzu reichlich angehäuftcu Sentimentalitäten etwas nach, oo.oy Mk., Korn Mk. 12.53, Gerste 0.00 A.k.. ^oier, aller, H. S. 7.72 Mk., neuer 0.00 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Wit.
Knivcrfttäis-Mckiri-iu-n. Familien-Nachrichten.
Wie tohC neutiifi ^liHciUcn" ‘b ibniticrtc* W«x aus Grund Verlobte: Fräulein Alma Jung, Herr Ludwig Offenbar r5'5« e starb eu: Fräulein Luise «raune-, Wehlar. Herr Halil- Thema: „Zur Begriffsbestimmung des Kirchenrechts" ber Land-s bescher Joievb wabert, Bad-Nauhsiin.
richter Dr. Julius Friedrich als Kirchenreckstlcr. Johann Kaül-------------------------—— . . . . , ,
ÖÄ NlöüjkntMcMcrNM irr Mtefnllr nidtt SIM Sich,
berg und Gießen, insbesondere deutsche Rcchtsgeschickste und 38. Woche. Vom 17. bis 23. September 1905.
Kirchenrechlsgeschickite bei Arthur Benno Schmidt. Im F-rühjahr Einwohnerzahl: anaetwmmen zu 23 000 (mkl. 1600 Mann Militär). 1891 bestand er das juristische Fakultätseramcn. 1894 Promo- Sterblichkeitsziffer: 7,42
vierte er hier zum Dr. iuris mit ber Dissertation: - Luther unb nacß M-ua von 1 CrtSfrenxben: 5,57 'Vcn.
die Kirchenverfassung der Reformatio ecclesiarum Joafiiflc von I Kinder
1526". Im Herbst'1894 legte Friedrich das juristische Staats- starben an: errrmen ab. AlsGerichtsasscssor war er bei den Gerichten in Darmstadt und bei den Staatsanwaltschaften dort und hier in Gießen « ., tätig. Vom Herbst 1895 bis d'hin 1896 war er beurlaubt und ch <7^, widmete diese Zeit Studien im bürgerlichen und Lchiffahrts-Rccht in Freiburg i. Br., Stettin und Hamburg. Am 1. ö-eEir 1899 U(e >
wurde er zum Amtsrichter in Büdingen, April 1901 zum Staats- « —77—T77T ^7n j~ —
anwalt in Mainz, Avril 1905 zum Amtsrichter und Mm 1905 Sitnime 4 1) - -j
tnnt Lündvichter in Gießen ernannt. Im laufenden Winter- Anm.: Tie in Klammeini siesttzten Zchein geben an,„wie m semester wird Friedrich über „Hessisches Kirch-enrecht" <2 stündign der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aiü von aiivwaitS naa [Cjett- | Gießen gebrachte Kranke kommen.'
— Der Professor an der Universität Berlin, Dr. Zahn, ist
zum zweiten Bürgermeister der Stadt Düsseldorf gewählt worden.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt).
ArffeiteröemeHUNff. x Sie irren. ,,D urchs Ohist keineswegs da!
Dortmund, 15. Nov. In einer Belegschaftsversamm- einzige dramatische Werk Wilh. Jordans. Ter große Nibelungen lung der Zeche Kaiser Friedrich in Bawp, vorn christlichen Gewerk- dickster hat noch vier Lustspiele ("^cbeSleiigncr , ..Taiisch en- schaftsvercin einberufen, ermahnte der Redner, die Arbeit täuschtch „Sein 8rotama5brubcr- unb '
nickt am 14. Dezember niederzulegen. An einen Streik ,mb fünf Schauspiele („Graf Trante , „L er falsche ,-ciirst , „Urwv sei nickt zu denien, bi die Mittel erschöpft seien. Die Arden", „Die Witwe des Agw" unb .Liebe was Tn sieben darfsl" Arbeiter möchten sich daher in die Verhältnisse schicken. ! geschaffen, von denen indes kemeS bauernd in den deutschen Bichner
V re? lau, 15. Nav. Nack der „Schief. Ztgck haben die spiclvlau Eingang gefunben hat, obwohl namentsich bte betör Berg-Arbeiter auf der W i k d e n st e i n - Grrr b e ber Direktion die! zuerst genannten Lustspiele dem reizenden „Durchs Ohr" nähr neuen Bedingungen überreicht, unter denen sie die Arbeit wieder ebenbürtig sind.
aufnebmen würden. Tic Direktion gab die Erklärung ab, nicht H. H. Wenn Sie sich iiber die r-sreindworlcr uisterrichm eher wieder in lliiterhandlungcu treten zu wollen, bis die Auf- wallen, die im Kaufmannsleben üblich find, so empfehlen w- nähme bcr Arbeit eifolnt fei.' Sie lehnt zunächst bis dahin die Ihnen den neuesten Jahrgang von KiirfchnerL Jahrbna, Forderungen ab. —In I a 11 a w kam eS gestern abend zii Tätlich- der soeben ztir Ausgabe gelangte. Er enthält in knapper iarftcUu« leiten zwifckieu au§ftänbigen Bergarbeitern und einem Gen- ein voNständiges Lerikon der Haiidelsausdrücke imb wird Ibrea t>armen. Ein Gendarm, welcher einen seiner Angreifer er- Zweck vollauf genügen. 9lucki sonst enthält das Jahrbuch (Pres i ch a s; unt) mehrere andere schwer verwundete, wurde schwer vor- 1 Mark) eine Fülle von Wissenswertem.
letzt. — ?luf der konsolidierten G i e f cb c • 65 v u b e bat sich der ■■■
Ausstand ausgedehnt, fadgß die Eisenhahnverlgdungeit eingestellt worden sind. Auf der Kleovhgsqrube sind von der Bclegschgft nur 1200 Mann angefalwen. Heute erließ die Verwaltung der Gicsche- Grubc folgende Bekanntmachung: Der Belegschaft wird bekannt gemacht, daß bic Gesellschaft schon am 6. November beschlossen -vor Kurzem
hat, Schritte zu tun, nm ihre Arbeiter mit bi l l i g em Fl e i s,ch welche Weise
zu versorgen, und daß, in Ansehung der gestiegenen ^-leischpreise. .
dicienigcn ihrer Arbeiter, die darunter gelitten haben, trotzdem Scctinanen vortir- aber regelmäßig und treu ihre Pflicht erfüllten, im Dezember ^Qum eine solche ein Festgeschcnk crhstten iverbcn. — Im Mysl 0 witzcr
Bezirk streiken von ca. 2700 Mann nur etwa 500. I ohitc Uebciraschung
Dresden, 14. Nav. ES ist gnzunelnncn, daß der L 0 h n- c§ ist jedem zu rutcn, cbcnsatlS mal eine solche bewegung der 16- b i 4 18 000 B e r g l en t e nn Z w , ck a u e r * ® ...o
unb Oelsniher Revier sich auch bic Bergleute Im zu machen. Wir sind eben m der glücklichen Lage, P l au ensch en Grunde bei Dresden anschlicßcii werden, der Ratschläge ui erteilen, weil die Qualität unserer bisher für ein Bollwerk gegen die moderne Arbeiterbeiveguug ge- . , ... . . . , . c»^n/,st^n
halten wurde. „Kupscrberg Gold" derart ist, bau sie auch den strcnglsin
Merane, 15. Nov. Die ausgesperrteu Färber lehnten Prüfungen standhält. „Kupferbcrg ®o(b' wird in das Angebot, in den von der Aussperrung Nicht betroffenen Streich- , Y " . „.. . ■ , . -l nrr
g^rn- und Baumwoll-J-ärbereien zn arbeiten, ab. Die voraus» Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit y sichtliche Folge hiervon ist die Einbeziehung der Volgtländistben j n c c anbeten deutschen S ee t in ar Pc ü bertroffeii- ^treickzgarn - F-ärberci mit über tausend Arbeitern in bic Aus- M av^inr
1 M«/ie Sektkellerei Kupferberg, Mainz.


