Ausgabe 
17.4.1905 Erstes Blatt
 
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Montag 17. April 1905

155. Jahrgang

Krftes Blatt.

5>ie keutige Kummer nmfaßf 10 Seiten

Wußkand in Sturm und Drang.

Der soeben veröffentlichte kaiserliche Ukas mit Bezug auf die Aufhebung des Konzils für die Bedürfnisse der Landwirtschaft, dessen Vorsitzender Witte war, kam sonst gut unterrichteten Kreisen unerwartet, da gleichzeitig der frühere Minister des Innern, Goremykin, zum Vorsitzenden des neuen Konzils für die Konsolidierung des bäuerlichen Grundbesitzes ernannt wird. Tie ganze Sache wird allgemein als eine von der Hofkamarilla gegen Witte insszenierte Aktion aufgefaßt. Goremykin war s. Zt. durch Witte gerade in der Bauernfrage zu Falle gebracht worden.

In einer Eingabe an das Ministerkomitee fordern die russischen Litauer die Bildung eines russischen Förderativ- staates mit einem autonomen Litauen.

Das Kriegsgericht in Warschau verurteilte die Arbeiter Dombrowski, Szewczyk und Zielinski wegen Attentates auf den Oberschutzmann Abramowicz zum Tode durch den Strang. Die Warschauer Advokaten beschlossen, die Peters­burger Advokaten in ihrem Kampfe gegen die Regierung zu unterstützen. In den Waldanlagen in der Nähe von Warschau fand eine große Sozialisten-Versammlung statt, in welcher die Fortsetzung der revolutionären Propaganda beschlossen wurde. Was den für den 1. Mai geplanten Ausbruch eines Generalstreiks, verbunden mit Demonstrationen, betrifft, so wurde beschlossen, sich nach den Weisungen des Petersburger sozialistischen Komitees zu richten..

Neue Verluste in Deutsch-Südwestasrika.

Ein Telegramm aus Windhuk meldet: Reiter Wilh. Walter am Typhus gestorben. Am 4. März im Gefecht bei Klein-Nobas gefallen: Reiter Karl Groth. Im Gefecht am Vley zwischen dem Elefanlenlluß und dem Nossob südlich von Kowise-Kolk am 7. April gefallen: Leutnant Eduard Wimmer, geb. 1877 in Lissabon, früher sächsisches Husaren-Negiinent Nr. 19; die Reiter Gott­fried Krebs und Friedrich Kögel, Gefreiter Franz Schwarzm, ReiterRobert Heerklotz. Verwundet: Stabsarzt Hans Brockel mann, geb. 1881 in Kon'tantinnpel, früher Jns.- Regt. Nr. 169 (leicht, Streifschuß in beide Füße); Reiter Karl'Alt. Im Gefecht bei Aminurs am 25. März verwundet: Sergeant Otto Lob. Reiter Martin Schiffeler ist am Typhus gestorben.

der japanischen Siege liege in Ueberlieferung, Religion und Er­ziehung. Tie JapanerkennenkeinenhöberenWunsch. als in der Schlacht totgeschlagen zu werden, wegen der Ehre, die ihrem Andenken und ihrer Familie aus ihrem Kriegertode erwächst. Die Rusten haben ihnen das Siegen nicht allzuschwer gemacht, einer anderen europäischen Armee gegen­über würde das nicht so leicht gehen. Die japanisme Kavallerie ist schlecht beritten, aber zur Aufklärung immer noch tauglicher als die russischen Kosaken, die noch schlechter beritten und ganz mangel­haft ausgebildet sind. Das Material der russischen Armee ist dem der j a p a n i s che n be d e u t en d ub er­leg e n. Die russische Artillerie , kann das Feuer auf sechs bis Hefen Kilometer eröffnen, die japanische höchstens auf 4 bis 41/2 Kilometer. Die Russen konnten aber diese Ueberlegenheit des Materials nicht ausnützen, denn ihre Feuerleitung und Ge­schützbedienung in den Batterien steht nicht auf der Hohe der Zeit, während bei den Japanern die Batteriechefs und die Geschützbedienung vortrefstich ausgebildet sind. Das japamsche Artillericfeuer ist daher sehr wirksam. Gertsch hat das am 6. ^Kin. gefallene Port Arthur besucht. Die Chincsenstadt am Hasen war sehr zerschossen, das Innere der Festung dagegen und die euro­päische Stadt hatten wenig gelitten.

Die deutsche Kaisersamilie aus Sizilien.

Giardini, 16. April. Der Kaiser hörte gestern noch int Hotel Times den Vortrag des Gesandten v. Schoen und machte am Nachmittag einen Spaziergang nach dem griechi- chen Theater und der Signalstation. Bei der Abendtafel onzertierte die Kapelle der ^Hohenzollern". Die Einwohner von Taormina und Umgebung brachten einen Fackelzug mit Musik, indem sie in langem Zuge mit Lampions die Ser­pentinwege von den Bergen herabzogen. Heute morgen kam der Kaiser wieder an Bord der .Hohenzollern" und hielt um 10 Uhr Gottesdienst ab, an dem die Kaiserin, die Pcmzen, der Herzog von Sachsen-Koburg-Gotha, das Gefolge und die Deputationen von den Offizieren und Mannschaften der drei deutschen Schiffe teilnahmen. Nach dem Gesang des Liedes .Jerusalem, du hochgebaute Stadt", las der Kaiser im Ver­lauf der Liturgie den biblischen Bericht über Christi Einzug in Jerusalem am Palmensonntag, worauf die Predigt folgte über Matthäus 21, Vers 10 bis 11: Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt. Den Schluß des Gottesdienstes bildete der Gesang des niederländischen Dank­gebetes. ... -

Ausland.

London, 15. April. DerStandard" meldet au§ Berlin, es wird mit Entschiedenheit abgeleugnet, daß die Negierung irgendwelche ausgesprochene Aktion gegen die fran- zösische Politik in Abessynien eingeleitet habe. Im Gegen­teil, in deutschen amtlichen Kreisen wird ohne weiteres zu­gegeben, daß Frankreich dasRechtDeutschlands, die berechtigten Interessen des Deutschen Reiches in A b e ssy n i e rr zu fördern, anerkannt hat.

Aus Newyork wird gemeldet, daß eine Gruppe von leitenden Finanziers die Bildung eines Eisenbahntrusts vorbereiten. Der projektierte Trust würde über ein Kapital von 8 Milliarden Mark verfügen. Die größten Eisenbahnen der Vereinigten Staaten würden unter seine Leitung gebracht.

Paris, 16. Avril. Die Pariser Preffe bringt an- dauernd kein Wort über irgend welche Schritte zur Beilegung des Marokko-Konflikts. Delcass^ hat sogar seinen ganz intimen Freunden gesagt, er habe mit dem Fürsten Ra d olin von Marokko überhaupt nicht gesprochen. Trotz alledem bleibt bestehen, daß die Unterredung auf der deutschen Bot­schaft Marokko betraf.

Algier, 16. April. Die Pacht ,Viktoria and Alberta mit dem'König und der Königin von England an. Bord ist in Begleitung der englischen Kreuzer und des Tor­pedobootes heute mittag im Hafen eingetroffen.

Washington, 15. April. (Reuter.) Bezüglich der kürzlich gemachten Anregung, Amerika sollte das Programm der Gegenstände, die von der zweiten internationalen Friedenskonferenz zur Beratung gezogen werden sollen,, näher bezeichnen, wird im Staatsdepartement erklärt, das Departement würde zwar gern der Anregung stattgeben, esi sei aber zu der Ansicht gekommen, daß, wenn es das tuest der Erfolg der Konferenz in Frage gestellt werde, weil einige' Mächte bezweifeln könnten, daß die von hier ausgehenden Vorschläge vollständig uneigennützig seien. Das Staats­departement glaubte für jetzt seine Aufgabe damit erfüllt zu haben, daß es die Verhandlungen dem Verwaltungsrate des internationalen Schiedsgerichtshofes im Haag übertrage.

Bekanntmachung.

Betr.: Bläschenausschlag in Winnerod.

Der Bläschen aus sch lag in Winnerod ist er­loschen.

Gießen, den 14. April 1905.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Hechler.

Keer und Alotte.

0 m b u r a, 15^ April. Prinz Heinrich von Preußen unb freiwillige Aut ° m ° bilk ° r v s smb Mf der Fahrt nacb Kiel aestern abend m Hamburg emgetrmf n. Im Ganzen sind 17 Wagen bis gestern nachmittag hier angewmmen, wahrend n Berlin 27 abgefahren sein sollen. EiN großer Bruchteil der ®a®n bat unfS Dav arte erlitt Im Laufe der Nacht sind noch 6 Wagen eingetrosten wahrend drei weitere heute morgen ankamen Zwei Wagen haben Achfenbriich erlitten, doch toNen ^die Insassen mit leichteren Verletzungen bavon gekommen ?n Werlte morgen 8 Uhr sand ans dem Lurupn Paradefeld

Äw ShitmUfoasen statt. Prinz Heinrich Lk in einer Ansprache b?n Dstrt des freiwilligen Auto- mobilkorvs für militärische Zwecke Dann wurde mit kurzen Unterbrechung n die Zaart nach Kiel fortg s tzt

Nr. 91

rlteiet tlalich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien- hlütter Diennal in der Woche beigelegt.

llotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'ichen Nnwerf.-Buch-u. Stein­druck erei. ER. Lange.

Redaktion, Erneduwn und Druckerei:

Schulstratze 7.

Vdreüe für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Fernlprecham'chluß Nr 51.

Aliö Stadl und

Gießen, den 17. April 1905. -

» S. K. Hoh. der Großherzog weilte am Samstag, in Mainz und nahm an einem Souper beim Provinzial­direktor von Gagern teil.

"Empfang. S. K. Hoh. der Großherzog empfingen am 15. April den Kommerzienrat Heichelheim von Gießen.

** Personalien. S. K. H. der Großherzvg habens dem Major und Abteilungskommandeur v. Klein sch mib im 1. Großh. Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 das Ritter-! kreuz 2. Klaffe des Ludwigs-Ordens verliehen. Der! Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Lauterbach, Dr. Emil Nebel, wurde zum Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Friedberg, der Kreisassistenzarzt bei dem Kreisgesundheitsamt Heppenheim, Dr. Otto Hein ricy in Hirschhorn, zum Kreis­arzt des Kreisgesundheitsamts Lauterbach, beide mit Wirkung vom 16. April 1905 an, ernannt. Uebertragen wurde untcrm 8. April ds. Js. dem Schulamtsaspiranten Blank aus Haarhausen eine Lehrerstelle an der höheren Bürger­schule zu Schlitz. Der Ministerialsekretär Forstmeister Guntrum zu Darmstadt wurde zum Oberförster der Ober-- försterei Heppenheim ernannt. ,

** Der Kriegervereinsbezirk Gießen hieits gestern nachmittag 3 Uhr im Lcnzschcn Felsenkeller seinen 43 Bezirkstag ab. Der Vorsitzende Bruch H auser be­grüßte die aus den 36 Bezirksvereinen zahlreich erschienenen Vertreter und überreichte die vom Präsidium des Hassiw- verbandes gestiftete E h r e n d i p l o m e, an den Krreger- verein Hausen für 25jährige Zugehörigkeit zur Hassia, an Vereinsrechner Balth. Heß III. zu Watzenborn-Steinberg! und an den Vorsitzenden Fuchs zu Mainzlar für 25jahrrge Verein^leitung. Tann fand die Durchberatung der Tages­ordnung für den Delegiert en tag des Hassiaverbandes zu Laubach statt. Ter Beschluß des Präsidiums, wonach die drei Bezirke Laubach, Lich und Hungen zu einem Bezirk Solms" vereinigt werden sollen, rief eine längere Debatte hervor. Die Redner sprachen sich fast sämtlich für die Bei­behaltung der bisherigen Einteilung der drei Bezirke aus. Auch wurde betont, daß das Präsidium bei derartigen Fällen den Beschluß des Dclegiertcntagcs einzuholen habe. Ein Antrag des Kameraden T a ab aus Lollar, dahingehend, daß bei Zuteilung und Einteilung neuer Bezirke, sowie bei Verschmelzung bereits bestehender Bezirke der Delegierten­tag nach Anhörung der betr. Bezirke zu beschließen habe, sand einstimmige Annahme. Der Antrag Laubach, welcher wünscht, daß aus der Hochzeitsstiftung, die die Hassia dem Großh. Paare machte, jeder junge Kamerad eine Unter­stützung erhalten solle, sand nicht die Sympathie des Be­zirkstages. Der Vorsitzende begrüßte den neu eingetretenen P i o n ierv erein Gießen, dessen Vorsitzender Mal- ko m e s i u s namens des Vereins dankt. Herr Bruchhäus^

Gerüchten.

Aus Hongkong wird gemeldet, daß der englische Dampfer Poona" die russische Flotte gesichtet hat. Die Flotte i dampfte in östlicher Richtung gegen die Pescadores- Inseln zu/ Die Flotte erschien den englischen Öfteren desPoona" vollständig kampfbereit zu sein. Aus M a n i 1 a wird gemeldet, daß man ein größeres Kriegsschiff und zwei Torpeoobootszerstörer in der Nähe der philippinischen Küste gesehen hat. Man glaubt, es waren j a p a n i s ch e Kri e g s- schiffe, welche auf der Lauer nach den Russen waren.

Die japanischen Seebehörden machten bekannt, daß w den Verteidigungszonen, welche die Pescadoresinseln, die ^nsel K \ - nawa in der Linkingruppe und die Insel.Osch ^ma umgeben sowie auf der Höhe von Ofumi die üblichen Beschränkungen der Schiffahrt in Kraft getreten lind. ~

Die Peseadores- oder Fischer-Anseln gehörten früher M China und sind 1895 im Frieden von Shimonoseki zusammen mtt Formosa an Japan abgetreten worden. Die .mseln 'wd sicherlich schon läN'gst in Verteidigungszustand versetzt, um zu verhiw- dern, daß russische Schiffe sich ihrer durch einen Handstreich bemächtigen und damit einen Stützpunkt im Süden gewinnen, der ihnen gerade jetzt von allergrößtem Nutzen MN . konnte

In englischen Rtarinekreiien ist man der Ansicht,, daß Rofch- djeftwensky nicht durch den Form o s a k a n a l, lahren ward, weil dort ein japanischer Torpedoangriff lucht möglich ist^ son­dern den Weg durch die B a' ch i st r a ß e wählen wird sollte es den Russen gelingen, unbemerkt Formosa zu passierm, so werden sie kaum ohne Gefecht die Straße von Korea pameren kömien, da dort die japanische Flottenstation ^.suchima sich be­findet, von wo aus es den Japanern leicht wäre, den Russen den ^b^Der DampferPrinz Heinrich" vom Norddeutschen Lloyd, auf dem sich das nach Deutschland zu der Hochzeit des Kronprinzen reisende japanische Pr in z en p a ar Ar isu ga w a befindet sah am Freitag mittag in der Kum-Ranh-Bu ch t (nördlich Dort Saigon) 18 rmssische Kriegsschiffe und sieben, hol­ländische Kreuzer, die bei Rio auf Bintang (südöstlich von ^inga- toltiM9e2nnbmter Wfruiigen hat sich die Esche Flotte nach

/er Peninsular and Oriental-Line passierte am russische Linienschiffe, welche ungefährunter 8. Grad sudlichn Breite und 92 Grad Länge nach der S u n d a st r a tz e steuerten.

(Vitt Urteil über das russisch? und das ja p a - AM 'SW«

fenter Seite crfal p 1 1 c rtsch, ver

schweizer Delegierte 6:i der japanischen Armee, ist m Bern ein­getroffen. Er" erklärte einem Derichtcrtzattcr, das Geheimnis

Iie feindlichen Alolten.

Seitdem der Mmiral Roschdjestwenski Singapore passiert hat und in die chinesische See hineingesteuert ist, fehlt jede einigermaßen zuverlässige Nachricht über den. Verbleib des vereinigten Geschwaders. Man weiß nicht, welchen Kurs der Admiral genommen hat, und über seine Absichten sind nur Mutmaßungen gestattet. Der Möglich­keiten sind verschiedene; entweder erwartet der Geschwa­der-Chef bei irgend einer Insel im indischen Archipels oder in der Nähe der Küsten von Jndochina die ihm aus der Heimat entsandten Verstärkungen unter dem Admirar Nebu- gatow, oder aber er hat seine Fahrt nach Norden fortgesetzt. Vielleicht läuft das Geschwader auch eine der geschützten Reeden im Golfe an, um seine Vorbereitungen für die weitere Fahrt zu treffen. In erster Linie müßte man Mit der Annahme rechnen, daß der Geschwaderchef die fünf Panzerschiffe und acht Torpedobootszerstörer des 'Admirals Nebugatow an sich zu ziehen sucht, es sei denn, daß^ der gerade zu dieser Jahreszeit heftig wehende Südoit-Monsum, gegen den die Schiffe anzukämpfen haben, die Reise derart verzögert, daß der Geschwaderchef >auf sie nicht mehr warten will. ,

Die Bewegungen auf japanischer Seite entziehen sich ^och mehr der Kontrolle; man weiß nur, daß der Admiral Togo seine vorgeschobene Operationsbasis auf den Pes- cadores-Jnseln und im 5Msen von Kelung auf Formosa hat. In dsn Straßen, die vom Indischen Ozean M die chinesische See führen, sind wiederholt Kreuzer und Hilfs­kreuzer gesichtet worden, die in größerer Anzahl eingereiht sind, damit sie in dem weiten Seegebiete Auge und Oyr der Flottenführer verschärfen. Tie japanischen Ausklarungs- fchiffe werden sicherlich das russische Geschwader schon be­obachtet Huben und dessen Aufenthalt , wissen. Erne vor­sichtige und überlegte japanische Taktik wird mit einem Angriff der Kreuzer- und Torpedoboots-Flottillen erst bann einsetzen, wenn das russische Geschwader etwa auf der Hohe der vorgeschobenen japanischen Operationsbasis ift, da dann die eiaenen havarierten Fahrzeuge schnell den Nothafen finden, während dem Admiral Roschdjestwenski fern Zu- fluchtshafen sich zeigt, und er seine havarierten Schis.e preiszugeben gezwungen wird. ,

Tie heutigen Nachrichten bilden ein Sammelsurrum von

monall«ch7b otertet* jährlich Mk. 2.20; durch Abhole. u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2. viertel- fährt, ausfchl. Bestellg. Annahme van Anzei'eu it die Tr rsr" immer s vo^nittaqS 4 'chT.

a.rswättS,'*4 3*j.

Verantwortl' \vt den polit und u u Teil: P. Wittlo: für ,(Stabt und £anb* und .Gerichtsjaal*. August Goetz; für den An­zeigenteil: Hans Beck

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Kiel, 15. April. Prinz Heinrich von Preußen ttaf um 4V» Uhr im Automobil an der Spitze des sinwilligen Auto-, mobilkorvs fobreud hier ein.

H?arlaMlNtarisches.

Bonndorf, 15. April. Der Reichstagsabg. FriedttÄs Faller (ttl.), Vertreter des 2. badischen Wahlkreises, ist an, Herz krampf gestorben.