Ausgabe 
16.2.1905 Erstes Blatt
 
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Telephonischer* Kursbericht

F nnkiurt a. 16. Februar.

. 3430

S/t/o Reichsanleihe

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Tendenz: fest.

Frau Marie Amend

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Bahnhofstraße 44.

83.

Bahnhofstraße 44.

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40/0 Italien. Rente . . .

4>/% Portugiesen . . .

80/ Portugiesen. . . .

1% C. Türken . . . .

Türkenlose.....

4°/q Grieoh. Monopol.-AnL

4/,% äussere Argentiner

Israelitische Neligionsgefellschaft.

Gottesdienst.

Sabbathfeier a in 18. Februar 1905.

Freitag abend: 5.20 Uhr.

Samstag vormittag: 8.30 Uhr.

Samstag nachmittag: 3.30 Uhr.

Sabbathausganq 6.40 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 7.00, abends 5.30.

heute mittag 12 Uhr nach längerem Leiden sanft entschlafen ist.

Lehrerin an der höheren Mädchenschule.

Darmstadt (Am Geisensee 6), 15. Februar 1905,

105.60

67.40

67.40

Kerichtssaak.

Die Strafkammer Zu Heidelberg verurteilte den Hauvtlehrer Karl Weide, der anfangs vorigen Jahres von Weisenau bei Mainz nach Heidelberg übersiedelte, wegen 'ortgesetzter barbarischer Mißhandlung und Vernach­lässigung seiner schwer krank darniederliegenden Eye- srau zu 1 I ahr Gesängnis. 2a Fluchtgefahr vorlag, wurde auch seine sofortiae Verhaltung angeordnet.

Todes-Anzeige

(Statt jeder besonderen Mitteilung.)

Meinen Freunden und Bekannten teile ich hierdurch tiefbewegt mit, dass meine gute Mutter

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Freitag, den 17. Februar, nachm. 5 7, Uhr, im Konfirmanden­saal der Lukasgemeinde, Liebigstraße 56: Vereinigung der konfir­mierten Mädchen. Marrer Euler.

Israelitische Religionsgemeinde.

Gottesdienst in der Synagoge (Südantage).

Samstag, den 18. Februar 1905.

Vorabend 5.30 Uhr. .

Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr.

Schristerklärung.

Sabbathausgang 6.35 Uhr. _____________

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Stierfleifch 52 Pfg.

Schweinefleisch 45 Pfg. sB /.

Jnf.-Regt. Nr. 168, scheidet am 16. Februar aus dem Heere aus und wird mit dem 17. Februar in der 4. Etappen­kompagnie der Schuhtruppe für Südwestafrika ange­stellt. v. Enckevort, Fähnr. im 1. Großh. Hess. Drag.- Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23, zum Leutnant befördert. Gras v. Kanitz, Gen.-Major und Kommandeur der 49. Jnf.-Brig. (1. Großh. Hess.), unter Verleihung des Charakters als Generalleutnant in Genehmigung seines Abschiedsgesuches zur Disposition gestellt. v. Linsingen, Major und Bataillons-Kommandeur im 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde-)Ngt. Ngt. Nr. 115, unter Verleihung des Charakters als Oberstlt. und mit der Er­laubnis zum Tragen der Uniform des 3. Garde-Ngts. zu Fuß der Abschied bewilligt. Heuser, Oberlt. im Großh. Hess. Train-Bat. Nr. 18, mit Pension ausgeschieden. Im Sanitätskorps: En ge l (Gießen), Dr. Schmih (Worms), Asfist.-Aerzte der Res. zu Oberärzten, Dr. Best (Darmstadt), Unterarzt der Res., zum Assist.-Arzt ernannt.

** Besitz wechsel. Der Agent A Froelich erwarb l-as Anwesen der Witwe L. Plank, Nordanlage 31, für 43 000 Mk. . .

>( Laun sb ach, 15. Febr. Gestern morgen tit den Frühe wurde hier die Leiche eines gut gekleideten jungen Mannes an der Lahn gelandet. Sie trug Verletzungen am Kopfe: Uhr und Geldbeutel mit Inhalt fand man noch vor. Am Nachmittag traf eine gerichtlich? Kommission aus Wetzlar hier ein. Man will in der Leiche eine Persvnttchk- teif aus Taubringen erkannt haben.

Alten ha in, 15. Febr. Einem Knecht aus Ober- seener-Hof gingen gestern Pferde durch. Er stürzte zu Boden und brach das rechte Bein am Oberschenkel. Er wurde nach Gießen zur Klinik verbracht.

r. Mainz, 15. Febr. Gemäß dem Anträge des städtischen Finanzausschusses und der Bürgermeisterei be­willigten heute abend die hiesigen Stadtverordneten einstimmig 5000 Mark zur Unterstützung der Bergarbeiter im Ruhrgebiete.

Herrn Hel Elges, Restaurant Royal

Dieses gehaltvolle, gutbekömmliche Spezial-Bier kommt kurze Zeit zum Ausstoß; empfehle dasselbe in d'laschen um binden und erbitte gütige Bestellung baldigst.

Matter ein Schreiben, in dem er der Behauptung entgegen* tritt, daß er gegenüber der .Gräfin Monttguoso irgend welche Gewaltsmaßregeln angewendet habe. Es sei unrichtsig, daß er der Gräfin augedroht halbe, er, werde ihr die kleine Prinzessin mit Gewalt und mit Hilfe deutscher Polizeibeamter entreißen, denn er habe niemals daran gedacht, seine Achtung vor den italienischen Gesetzen aus den Augen zu lassen.

Am 20. d. Mts. werden eine Partie alte Bahn- n. Weichen- schwelten, aut Bahnhof Gießen lagernd, öffentlich melstbietend versteigert. 'Anfang der -bei- steigerüng ist 9 Uhr vorm. bei Stellwerk XII Gemarkung Klern- Linden.

Neueste Meldungen.

R. B. Darmstadt, 16. Febr. (Eigener Drahts berickt.) Die zweite Kammer genehmigte heLte bet der! Fortsetzung der Etatsberatung das Kapitel ,,H o h e r ei Schule u" olpie Debatte. Bei KapitelSchullehrerseminarten undi Präparandenanstalten" brachte Abg. Tt. David sein altes Ber-q langen nach 'Zulassung der Volksschullehrer zum Uni-' v e r s i t ä t s st u d i u m zum Ausdruck, wogegen Mmistertalrat Dr. Eis en Hut auf die Unmöglichkeit einer solchen Bestimmung hm- wies Nach weiterer Debatte wurde das Kapitel bewilligt. Eme sehr lange Debatte entspann sich noch bei Kapitel 41,Volks­schulen" Auch hier brachten die Abgg. T-r. ^avrd und, Ulrich ihre bekannten Wünsche vor. Tie Debatte ist webew noch im Gange. . , . Y, , , .

Paris, 16. Febr. Wie derMatm" berichtet, hat, der gestern verhaftete Kolonialbeamte Georges! Toquet die unglaublichsten Grausamkeiten gegen- Eingeborene begangen. So soll Toquet mit mehreren anderen Beamten zusammen am 14. Juli vor. Js., nachdem das Nationalfest mit einem Banket gefeiert worden war, in der Nähe von Braville in französisch Kongo einen Ein­geborenen geknebelt und ihn mittels einer Dynamit- p atro ne, die ihm in den Mund gesteckt worden war, auf die entsetzlichste Weise getötet haben. Ferner soll Toquet mit mehreren Helfershelfern zusammen einen Neger enthauptet, mit dessen Kopf eine Suppe gekocht und diese den Angehörigen deK Getöteten vorgesetzt haben. Außer gegen Toquet ist, noch gegen einen Mittäter und einen zweiten Kolonialbeamten namens Gaud die Untersuchung eingeleitet worden. Gaudj ist in Brazaville verhaftet worden.

nclanqt in hochfeiner Qualität von Donnerstag den 16. Februar ab zum Ausschank bei

vermachtes.

** Gräfin M o n t i gn o s o. Wie derDr. AnH." von offiziellen Seite erfährt, beruht die Nachricht aus Flo­renz daß sich! (hie Gräfin Montiginoso zur Her­ausgabe der Prinzessin Anna bereit erklcntt habe, auf Unwahrheit. Ebenso wird die Nachricht, daß die Auslieferung schon geschehen seß dementiert. Bon einem derartigen Scl)ritt der Gräfin ist amtlich überhaupt noch nichts bekannt. Als Justizrat Körner sich rn Florenz nach der Villa Papiania begeben wollte, um der Aufforderung der Gräfin Montignoso entsprechend bie kleine Printes,rn abzuholen, fand er die B onne Fr äulein M ah o t rn- leichtem Morgentleide frierend auf der Straße. Unter dem Vorwande, der deutsche Konsul tool.te sie sprechen, hatte man sie aus dem Hause gelockt und dre Pforte Dinter ihr geschlossen Jnstizrai Körner nahm dre Bonne in seinen Wagen und fuhr nach der ^-illa, wo rhm aber nicht geöffnet wurde, sodaß er umkehrte, um nunmehr andere Schritte zu ergreifen. Korner rrchtete an dre

Todes-Anzeige.

Gestern verschied nach längerem Leiden meine liebe Schwester

Fm Mrsörsttt Marie Hoppe Witwe

geb. Brennemann.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Pfarrer B. Koch Witwe.

Gießen (Ostanlage 9), den 16. Februar 1905. 865

Die Beerdigung findet Freitag den 17. Februar, nachmittags 4*4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt.

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ImcrsA d.E.MzM! nachmittags 3 Uhr, werden die zur Ludwig Kuhne­schen Konkursmasse gehörigen Parzellen der Gemarkung Gießen 1/1382 203 qm Hosraite aus dem Asterweg.

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öffentlich auf hiesigem Ortsgericht meistbieteitd versteigert. Bo,.;

Gießen, den 7. Februar 1905. Großh. Ottsgericht Gießen.

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K. 14/05.

IoüiiMst.H.MarzlWZ nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen des Carl Buß und Ehefrau geb. Rumpf stehende Parzelle her Gemarkung Gießen 1/516 243 qm Hofraite auf bem Marktplatz

ösfentlieh meistbietend versteigere werden. B /2

(ließen, den 15. Februar 190o. Großh. Ortsgericht Gießen.

Gros

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| für den An- nnd Verkauf von Zuchtvieh im Anschluß an die Geschäftsstelle des landw. Vereins für dre Provinz Oberhessen zu Alsfeld.

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Nniverfltäts-MachriÄten.

Nach, einer Meldung derTägl. Nundsck." aus Han­nover soll gegen den Studiosus Heile, der in der letzten Akademikerversammlung nachznweisen versucht hatte, daß der der­zeitige Rektor in der Frage der konfessionellen Verbindung frul-er andere Auffassungen bekundet hätte, ein

ahren ein geleitet worden fein. __

KavdcL und MerKeljr. WolkswirtschafL.

D-ividende der Reichsbank. Es soll diesmal der Bruchteil eines Prozentes über 7 Vroz. als Dividende der Reichs- bank vetteilt werden gegen 6,18 Proz. in 1903 und o^47 Proz. in 1902. Tie im 5) erb st an gesetzte Schätzung der Trmdende für 1904 lautete bereits auf 7 Proz. oder etwas darüber. >.as günstige Ergebnis wird als eine Folge des höheren Zmsfußes und der größeren Inanspruchnahme der Ban? während des ganzen Jahres bezeichnet. Verluste hatte die Reichsbank im abgelaufenen Jahr^ keine.

Markte.

ko. Frankfurt a. M., 16. Febr. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt-- preise. Zum Verkaufe standen: 23 Ochsm, 8 aus Oesterreich 3 Bulle, 00 aus Oesterreich, 42 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oesterreich, 836 Kälber, 119 Schafe und Hammel. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ockfen 1. Qualität 70 bis 72 Mk. 2. Qual. 6568 Mk., 3. Qual. 5860 Mk.; Bullen 1 Qual. 6163, 2. Qual. 0000; Kühe 1. Qualität 6769 Mk., 2 Qual. 6466 Mk., 3. Qual. 5456 Mk., 4. Qual. 4547 Mk., 5. Qual. 00-00 Mk. Kälber 1. Qual. 7580 Pfg., Lebendgewicht 4548 Pfg., 2. Qualität 59-62 Pfg., Lebendgewicht 43- 45 Pfg., Schlachtgew. 5761 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 6870 Pfg., 2. Qual. 6200 Pf. Geschäft bei Honwieh mittelmäßig, Ueberstand un° bedeutend, bei Kleinvieh flott, alles verkauft.

Münchener

Triumphator

M dm MMliHen BraiihMs Müncheil

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