Ausgabe 
2.9.1905 Erstes Blatt
 
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37i% Reicheanleihe

do.

3%

37,% Konsole

haben.

Märkte.

55.00

4°<

rrärKinder,Kranke.Genesende. Verhütet

| u.beseitigt ^Diarrhoe, Brechdurchfall, Darmkatarrh. |

Iie VicbdHie Verwend w

Todes-Anzesge

Gott der Allmächtige hat meine innigstgehebte Frau

4558

4542

liegt.

4562

heute in ihrem 45. Lebensjahre von langem, schwerem Leiden erlöst.

Biemen (Schleifmühle 46), den 1. September 190o.

«ich-- Stod.woid jaodpatronen de Lol, muß bis «**>**

DaS im

Heller.

3°/o 872%

Italien. Rente Portugieser I Portugiesen. III Unif. Türken

. 101.00

. 89.70

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4%

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68.55

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3% Mexikaner . . 4 V 9'1 Chinesen . . Electric. Schuckert . Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien .

Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . .

Gotthardbahn . . .

Lanrahütte . * »

Bochum .... Harper er . . . ,

Stu atschatzscheine .

do.

Hessen

im Alter von 58 Jahren.

Um stille Teilnahme bitte«

Vis zum 31. Aug. 1905 ' wovon am genannten 320 903 Bäder wurden

Arbeitsvergebung

Die Arbeiten zum Umdecken einesSchulhausdaches dahier, sollen auf dem SubmissionS- wege vergeben werden, und sind Angebote darauf, bis zum Mitt­woch den 6. September er. nachmittags 7 Uhr bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch der Voranschlag zur Einsicht offen

noch lagernde Holz muß zum 15. September abgefahren sein, widrigenfalls dieSäuniigen zur Anzeige'gebracht werden müssen. B2/»

Großh. Bürgermeisterei Lich

Heuchelheim, denlll.Aug. 1905. Großh. Bürgermeisterei Kreiling.

Gießen, 2. Sept. Marktbericht. Aus heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pid. 1.151.20 Mk., Hühnereier 1 St. 78 Big. 2 Stck. 0000 Psg., Gänseeier 1500 Pfg., Enteneier 67 Psg., Käse vr. Stck. 6 8 Pf., Käsematte 2 Stck. 56 Psg. Erbsen pr. Liter 21 Psq., Linsen pr. Liter 32 Psg., Tauben pr. Paar 0,80-0,90 Mk., Hühner pr.St. 1,001,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,801,80 Mk., Enten pr. Stück 1'go2,20 Mk., Gänse vr. Pid. 5565 Pfg., Ochsensieisch pr. Psd. 7282 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 7072 Pfg., Schweine- lleisch pr. Pfund 7686 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 90 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 70-80 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 5076 Psg. Welsche per Pfund. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7 00-8,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 8,0010,00 Mk., Milch per Lite r

BSenesiihomg neuen, sehr feinen, empfiehlt 3367 Lehrer Dökl, Wieseck, Rabenaucrstraße nächst d. Pforte.

. 68.65

. 98.25

. 138 00

. 136.00

. 212.80

195.30

. 153 00

. 165 40

. 173.30 . 144.80 . 2L00

Türkenlose......

4% Griech. Monopol.-Anl.

Die trauernden Hinterbliebenen Familie Wilhelm Keinen

Gießen (Kreuzplatz 3), 2. September 1905.

Die Beerdigung findet Sonntag den 3. d. M., nachmittags 5% Uhr, von der Kapelle be$ neuen Friedhofs aus statt.

Bekanntmachung.

In der Zeit vom 26. August bis 2. September I. IS. wurden in hiesiger Stadt

gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Pack Leim und 45 Pfg. (in Papier cingewickelt);

verloren: 1 Portemonnaie mit 4.35 Mk. Inhalt, 1 silb. Damenzwicker und 1 Jnvalidenkarte, auf den Namen Ludwig Goßmann lautend.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 2. September 1905.

Großh. PoUzeiamt Gießen.

Herberg.

Versteigerung.

Montag, bett 4. September, nachmittags 2 Uhr, werden m Biekers Saal, Neustadt o3, versteigert: Betten, Tische, Herren- und Dainenuhren, Musik-Jnstru- ment, Bilder, Villard usw. |4573 Versteigerung find, bestimmt statt.

Hülsen

Schrot

Pulver etc.

empfehlen , 4320

Brüder Schmidt.

gehoben wurde, die Genehmigung versagt. Der Wemkommisfionär | men sind', von einem andern haben entwendet werden könu Dewald aus Oppenheim hat sich in einem Äbori des u.»

Hauptbahnhois in Mainz aus unbekannten Ursachen erschossen.

In der R ü d e s h e i m e r R a u b m 0 r d s a ch e hat die Staats­anwaltschaft Wiesbaden ein Ermittlungsverfahren gegen den Haus­diener Anton Frankenbecb von Köln angestellt. Wie aus A ß - m a n n s h a >l s e n gemeldet wird, fuhr oberhalb des Ortes in der Dunkelheit ein schnell fahrendes mit Belgiern besetztes Auto­mobil in d e n R h e i n. Rur dadurch, daß in demselben Augen­blick ein talwärts fahrendes Schiff die Unsallstelle berührte, wurden die Verunglückten vor dem sicheren Tode bewahrt. Sämtliche Personen konnten gerettet werden.

Todes-Anzeige.

Gestern mittag 17. Uhr entschlief nach langem, schweren Leiden unsere liebe, gute Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Dorothea Müller

BullknmKeigerW.

Donnerstag den 7. Sept, nachmittags 1 Uhr wird im Hofe des Bullenhalters Johann Georg Steul II. zu Betten­hausen, ein gut genährter cirka 24 Centner schwerer Gemeinde- Bulle öffentlich meistbietend versteigert. VersteigerungSbe- dingungcn werden vor dem Verkauf bekannt gemacht.

Bettenhausen, 1. Sept. 1905. Großh. Bürgermeisterei Roth. 4538

wt. Saut Beschluß der l bie Wahl der Stadt- dieses Monats statt. Es s aus; außerdem werden erordnetenversammlung ge« i weitere Stadtverordnete ihre für den hiesigen Beziil wird, wie wir erfahren,

11 Jiistizrot Windecker, liabt kandidieren und M fiettt werben.

(je tyolisei groei M verhaftet.

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tz \\e an Kunden zu einem tt btt Su*n i)«t taiB

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Capellen P*, schcn 18- uartiert »MjOn in k in beÄS srZs

»ÄT; r' " Wm fm" tben blc Wagentüren ge, VT1 mit hochrokm lJte 6rau angewalzt, eilt )btI 8 ilwnlfurter Ung- m- ^och da schallts ihr entgegen: .Alles voll,- daß hier Alles voll ist?- ter empor und-plumps >md karrierten Jünglingen, Ie kleinen Fische vor dem .Jch tercht mich mk, - zu dhim un waaß mit'n

Das Urteil wurde aufgehoben und es trat Freisprechung ein. Wegen Tierguälcrei ging dem Dachdecker Kvspar Christian M. von Grünbera ein Strafbefehl über eine Woche Haft zu. Das Schöffengericht Grünberg verwarf seinen Einspruch und er erhob Berufilng. Er wurde von einem Bahnwärter dabei be­troffen, als er, auf seinem mit Hunden bespannten Wagen sitzend, diese Tiere antrieb, bergauf zu laufen. Das Gericht 2. Instanz konnte in diesem Verhalten noch keine Tierauälcrei erblicken, doch mußte er Strafe erleiden, da nach einer Polizeiverordnung der Leiter des Hundefuhrwerks sich nicht auf das Gefährt setzen >arf. Er wurde zu 10 Mark Geldstrafe verurteilt. Th. Sch. von Nieder-Moos hatte einem Nachbar das Wasser von einem Grundstück abgegraben und dasselbe in seinen Brunnen ge­leitet. Auf erfolgte Anzeige ging ihm ein Strafbefehl in Höhe von 15 Mark und 10 Mark Schadenersatz zu. Nachdem das

Telephonischer Kursberichte

Frankfurt a-= HI., 2. Scptbr. 1905.

Schöffengericht seinen Einspruch verworfen hatte, erhob er Be­rufung, die zur Freisprechung führte da durch 'sein Verhalten niemandem Schaden entstanden ist.

Auszug 8US den StM-kffgmjsrknlsteru der Stsdr Kietzen.

Aufgebote.

Am 25. Aug. Hermann Gläser, Stationsdiätar in Hatters­heim mit Anna Hörster dahier. Am 26. Aug. Otto Karl Konrad Wilhelm Röhmig, Maler dahier mit Hedwig Marie Theodora Behnke in Buchholz. Am 27. Aug. Friedrich Martin, Lokomotiv­heizer dahier mit Minna Elisabeths Katharine Deeg in Homberg. 9(m 28. Aug. Martin Christian Struth, Schreiner dahier mit Cäcilie Margarete Deckenbach in Offenbach. Franz Bruno Heil­mann, Kaufmann dahier mit Marie Duseberq in Lauterbach. Am 29. Aug. Ludwig Müller, Maschinenschlosser dahier mit Anna Hahn hierselbst. Johannes Lauter, Fahrer in Rödelheim mit Mar­garete Huffel dahier. Friedrich Wilhelm Diecholz, Schriftsetzer lahier mit Margarete Daubert in Grünberg. Wilhelm Heinrich Moeser, Bank-VorstandSbeamter dahier mit Toni Frieda Marie Schumann in Herborn. Am 30. Aug. Christian Rink, Schneider dahier mit Luise Friederike Elisabethe Faber hierselbst. Heinrich Sommer, Postbote dahier mit Anna Schade in Frankfurt a. M.

Geborene.

Arn 22. Aug. Dem Briefträger Carl Gimbel eine Tochter, Ottilie Marie Elisabethe. Am 23. Aiig. Dem Graveur Johannes Karl Emil Köhler ein Sohn, Hans. Am 24. Aug. Dem Sergeanten Alfred Otto Kühne ein Sohn, Alfred Heinrich. Dem Postboten August Heinrich Arend ein Sohn, Wilhelm. Am 25. Aug. Dem Friseur Adolf Langsdorf ein Sohn, Ernst Adolf. Am 26. Aug. Dem Maurer Wilhelm Kipper eine Tochter, Emilie.Dem Kauf­mann Hubert Heinz ein Sohn. Dem Steinhauermeister Jakob Atzbach eine Tochter. Dem Kutscher Adam Tebus eine Tochter. Dem Metzger August Keßler eine Tochter, Jenny. Au, 31. Aug. Dem Kaufmann Henry Marie Joseph Houeix de la Brousse em Sohn, Erich Wilhelm.

Gestorbene.

Am 25. Aug. Auguste Velke, 2 Mte. alt, Tochter des Kutschers August Velke dahier. Rudolf Walter Wittkopp, 8 Mte. alt, Sohn des Bahnarbeiters Otto Wittkopp dahier. Am 26. Aug. Ernestine Günther, geb. Steiniurt, 83 Jahre alt, Rentnerin dahier. Am 28. Aug. Wilhelm Schweitzer, 4 Jahre alt, Sohn des Taglöhners Heinrich Schweitzer dahier. Rudolf Karl Heinz, 2 Jahre alt, Sohn des Kutschers Karl Heinz dahier. Am 31. Aug. Marie Seibert, 75 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Am 1. Sept. Anna Philippiue Eisenbrandt, 8 Mte. alt, Tochter des Fabrikarbeiters Georg Eisenbrandt dahier.

äussere Argentiner . -

Tendenz- behauptet. Schiffahrtsaktien schwacl

Wiener ein Eisenbahn-Unglück. Am Freitag j entgleiste auf der Great Castern Nailway bei Witham in der , Nähe vom Chelmsford der von London nach dem Bade­orte Cromer fahrende Zug. Der Zug rannte auf das Sta- , tionsgebäude auf und ging dabei vollständig in Trümmer. Wie amtlich festgestellt wurde, sind 10 Personen tot und 20 verletzt.

* Kleine Tageschr 0 nik. Frau v. Budde, die schöne fiinge Fraii des schneidigen Eiseckbahnministers, die seit einigen Wochen mit ihrem Gatten in Heringsdorf wellt, glitt an Bord des Regierunasd^mpfers aus und brach sich derD. Tagesztg." zufolge den Fuß.s-

(HeriLtssaat.

(n.) Gießen, 1. Sept. Die Strafkammer verurteilte Heute den Kaufmann Richard L. von Mtona wegen Einbruchs­diebstahls zu 9 Monaten Gefängnis. Ms der Obsthändler Balser von Ober-Rosbach eines morgens die Tür seiner in Bad- Nauheim befindlichen Bude öffnen wollte, flog die Tür aus und es sprang ein Mensch heraus, der ihm einen Stoß versetzte, daß er zu Boden fiel. Auf sein Geschrei elfte ein Schutzmann herbei, der d'ie Verfolgung des flüchtigen Einbrechers aufnahm, und ihn auch bald arretierte. Balser stellte fest, daß ihm außer einigen Eßwaren weiter nichts als eine Schuhbürste entwendet worden war. L. wollte der Täter nicht gewesen sein und behauptet, es liege eine Verwechslung vor: er habe mit einem Manne ähnlicher Figur, dessen Namen er aber nicht kenne, in der Nahe der Bude genächtigt, und dieser müsse der Täter sein. Das Gericht schenkte dem Angeklagten keinen Glauben, zumal er durch fein Vorleben gezeigt hat, daß ihm eine derartige Tot reckst wohl zuzutrauen ist. Auch die bei ihm vorgefundenen Einbruchswerk- zeuge ließen über seinen Gewerbebettieb keinen Zweifel. Der Küfer O^eorg Alfred D. aus Vilbel war angeklagt, gelegentlich eines bei seinem Dienstherrn ausgebrochenen Brandes den Feuer- wehrbauptmami beleidigt zu haben. Das Schöffengericht ließ aus Deweismangel Freisprechung eintreten, weshalb die Staats­anwaltschaft Berufimg erhob'. Die von D. ausgesprochene Be­leidigung wurde in der Berufungsinstanz durch mehrere em- wandsfreie Zeugen bekundet, sodaß Verurteilung eintreten nWc. Das Schösfengerichtsurteil wurde aufgehoben und auf eme Gcld- sttase von 20 Mark erkannt. Dem Beleidigten wurde auch die Publikationsbefugnis zugesprochen. Im Jahre 1902 wurde der Landwirt Kvnrad W. von Maar wegen K 0 r p e r v e r l e tz - u n g durch die Strafkammer zu 1 Monat Gefängnis verurteilt. Es wurde festgestellt, daß zwischen zwei Spinnstubengeseli­sch oft en Reibereien stattgefunden hatten, tn beten Verlauf die Marie H e l f e n b e i n einen Wurf auf das eme Auge erhielt, der ihre Ausnahme in das Krankenhaus nötig machte. Gegen W., der nach dem Strafkammerurteil der .Tater sem mußte, wurde ein Zivilprozeß angestrengt, da daS Mädchen Entschädigung verlangte. Zum Schlüsse wurde W. der ES zu geschoben, der von ihm dahin geleistet wurde, daß die dem Mädchen zugefügte Ver­letzung Nicht von ihm herrühre. Es erfolgte Abweisung der Zivilklage, was eine Wiederaufnahme des Strafverfahrens zur Folge hatte Das (tferidjt war nickst in der Lage, W. s Schuld einwandfrei festzustellen, trotzdem war es nahe an der Grenze angekommen, Verurteilung eintreten zu lassen. Es wurde keines­wegs die Unschuld festgestellt, vielmehr liegt nach wie vor der Verdacht nahe, daß er der Täter sei Viel zu dem heute er­gangenen Urteil trug das Gutachten des Sachverständigen bei, der den dem Gericht vorliegenden Gegenstand als ungeeignet hielt, eine Verletzung herbeizuführen, wie sie an dem Auge der Marie Helfenbein festgestellt wurde. Der Weber Ludwig W. von Groß-Eichen und dessen Ehefrau waren angeklagt, daß sie einer ftrau von Altenhain verschiedene Eßwaren und sonstige Kleinig­keiten, darunter einen Geldbetrag von. 80 Mg- entludet hatten. Tas Schöffengericht Ulrichstein hielt sie zum Teil für ubenuhrt und verurteilte sie wegen Diebstahls zu ie 14 Tage Gefängnis. Das Urteil wurde von ihnen angefochten und das Berufungs- aericht stellte fest, daß die weggenommenen Sachen zum Unterhalt eines der Frau gehörigen Tieres verwendet wurden, wahrend sie sich im Krankenhaus befand. Auch war die Wohnung so leicht zugänglich, daß die 80 Psg., wenn sie tatsächlich weggekom-

3h, % Oberhessen . ..

4% Oesterr. Goldrente . 101.80 47 % Oesterr. Bilberrento . 101.60 Ungar. Goldrente . . 97.90

Arbeiterbewegung.

Bremen, 1. Sept. Die Metalltischler und Drechs- ler der Werft A.-G. Weser sind in den Ausstand getreten Der Grund liegt in Differenzen mit der Direktion wegen Akkord- orb.'il.

Knndec und Kerkelir. Bolüsrvirtschajt.

Bnderussche Eisenwerke Wetzlar. Es kommt zur öffentlichen Kenntnis, daß die Ausführungen im Schlußwort des letzten Geschäftsberichtes, in dem die Verwaltung ein befrie­digendes Erträgnis für das laufende Jahr in Aussicht stellte, durch das Ergebnis des ersten Semesters ihre Bestätigung gefunden

... MAGGIS8 Würze Kreuzstern I ist mancher Hausfrau noch unbekannt. Nicht nur Suppen 1

und schwacher Bouillon, sondern auch Saucen, Gemüsen, Salaten usw. verleiht ein kleiner Zusatz dieser trefflichen W Würze unvergleichlich feinen, kräftigen Geschmack. Genaue J Verwendungsanleitung befindetsich beijed.Originalflaschchen. Ä

5. K. H. der Eroßherzog »in und bezieht bis zm -n Schlosse Wohnung, um n und den Kaisertagen m

Tas Darmstädter Hofi freute vormittag w« »

sich sehr vort ilhah

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Ml die ft ranS dit genonmm gjla^ ArCnb e- en Ausgang, -v» Pläne zu oem alientzcher u georz I der Arbeit, einen, ssung aus de , . 8lireü'd r zollte an dn

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20 vTfl., Aepkel per Zentner 0 bis 0 Mk., tn Korben 00 W, Kirschen pr. Pid. 00-00 Psg., Zwetfck)en per Zentner 0.00 Ml. Birnen per Zentner 0 bis 0.00 Mk. Weißkraut 0.100.15 Mk.

Marktzeit 71 Nbr. _____

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

VoranSfichtkiche Witterung in Heffcn ^ Sonntag bcA 3. September 1905: Wolkig, kühl, nur geringe Niederschlage.

Näberes durch die Qließener Wetterkart^^^E^E^

Hrisimak-Draljlmesdun^en.

Berlins 2. Sept. Die deutsche Fl011 ensch anspiel- Gesellschaft mit beschr. Haftung am Kürfürstendamm,hat infolge ungunftigen Geschäftsganges ihre Zahlungen ein* gestellt und mit den Vorstellungen des Feuerwer5-*schauspielS P>v m p e i i" aushören müssen. n

Berlin, 2. Sept. Die Stadtverordneten von Aameh und Duisburg, Oberhausen und Erfurt beschlossen, bei brr Regierung in Anbetracht der Fleischteuerung um Oefsnung der Grenzen vorstellig zu werden.

Danzig, 2 Sept. Admiral Wilson telegravh erte att den Kaiser:Möge es mir gestattet fein. Euer Majestät als Flotten^drniral der britischen Marine meinen Dank für daS große Vergnügen auszusprechen, welches meme ^mzwre durch das Zusammentreffen mit Kameraden von Euer Ma^eüat, Flotte empfunden hiben." Der Kaiser erwiderte:Es ist mir eine große Freude, zu erfahren, daß Sie es als Freude em- vfand-'n, Ihren .Q'amcTben der deutschen Flotte zu begegnen. Wil­helm II, Admiral of fleet.

Zwickau, 2. Sept. Bei einer Au t0 m 0 b il f a hr t v er« u n g l ü ck t e der zur Konsultation nach Glauchau berufene Ober­medizinalrat Professor Karg und blieb sofort tot: fein Begleiter erlitt einen Schädelbruch. Der Chauffeur blieb uu- verletzt. <,

Paris, 2. Sept. Sammlungen zu einem goldenen Oelzweig für Roosevelt sowie zu einem in Portsmouth zu errichtenden Roosevelt-Palast, dessen Bestimmunq dem Präsidenten Vorbehalten bleibt, werden hier eifrigst betrieben.

Petersburg, 1. Sept. lPetersb. Tel.-Ag.s Heute tagte eine besondere Konferenz unter dem Vorsitze bes Grafen Soloky, welche die Bestimmungen zur Ergänzung des Reichsduma- gesetzeS zu prüfen hat. Die Konferenz besprach die Be­stimmungen bezüglich 'de? Inkrafttretens der Duma Institution und der von Dulvain vorgeschlaaenen Wahlordnung. Bulygm wird der Konferenz demnächst den Entwurf zur Wahlordumig für W ehemalige Königreich Polen vorlegen. Die heutige Be­sprechung der Konferenz betraf nur minderwichtige Fragen.

N e w h 0 r?, 2. Sevt. Ter L u f t s ch i f f e r Baldwin, der vor 20000 Menschen in Greenvolle aufstieg, verungluckte m einer Höhe von 1500 Fuß. Explodierendes Dynamit zerriß den Aeronauten nebst Ballon. _ .,,. ,

Portsmouth, 2. Sept. Der Waffenstillstand ist durch Witte und Komura unterzeichnet worden, aber auf ausdrückliches Verlangen der Japaner soll das Abkommen erst- nach Unterzeichnung des Fwiedensvertrages wirfiam werden.

Dar-es-Salaam, 1. Sept. Gouverneur Graf Goetzen erklärte, die Unruhen in Ostafrika seien indem Aufteben des alten heidnischen Schlangenkultus zu fachen. Die Zaubers, die ihre Macht schwinden sehen, predigen, daß das Volk durch Ristlh-lr '"w ^'t'v Knlti's befreit werde.

Adele

geb. Schmidt

In tiefer Trauer

Kreisrat Dr. wallau

Mitglied des Reichstages.