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Besitzwechsel sanktioniert hat.
♦ Der witzige Sudermann. Ein Leser der „L. N. N." teilt folgende, wohl noch nicht in weiteren Kreisen bekannte Sudermannscbe Anekdote mit: Zu einer Zeit, als der berühmte Schriftsteller noch nicht durch sein ernstes blafies Gesicht und die fast scheu zu nenneuden Verbeugungen sein Berliner Premiörenpublikum faszinierte, verkehrte Sudermann mehrfach in einem Kreise junger und fröhlicher Literaten, zu denen sich gelegentlich auch Verleger und andere zur ' " in Beziehung stehende Persönlichkeiten rin
der Berliner Geh. Kommerzienrat Ernst v. Mendelssohn- Bartholdy käuflich erworben. Da sie den Trappisten gehörte, so war die Genehmigung beS Papstes einzuholen, der den
Die Mainzer Tagung der heft. Vereinigung fttr gerichtliche Psychologie und Psychiatrie.
Griginat-Draylmesdungen.
Warschau, 14. Juli. In Zgierz überfielen 4 In» santeristen auf der Straße den Fleischer Chaskel Finkel und raubten ihm unter dem Vorwande, ihn sistieren zu müssen, 40 Rubel. — In Petrikau aus Lodz angekommene sozialistische Juden veranstalteten einen Manifestationszug mit roten Fahnen. Infanterie trieb den Zug auseinander und verwundete zwei Personen schwer, mehrere andere leicht. Ein Hausbesitzer, der durch seine Angebereien zu Massenverhaftungen Anlaß gegeben hatte, wurde aus Rache durch drei Revolverschüsie getötet. In Warschau dauert der Streik der Konditoren, Bäcker, der Schuhmachergesellen und der Wurstmacher fort. Run hat auch der Ausstand in den Gerbereien begonnen. Für Samstag wird der Ausbruch eines Generalstreiks befürchtet.
Stockholm, 14. Juli. Kaiser Wilhelms Ankunft in Schweden wird von allen Blättern mit Freuden und Befriedigung begrüßt. In gut unterrichteten Kreisen wird der Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm. und König Oskar eine große politische Bedeutung beigemessen.
Budapest, 14. Juli. Rach Tausenden geht die Zahl der russischen Emigranten, die auf der Flucht über Rumänien die ungarische Hauptstadt passiren, um sich größtenteils nach der Schweiz und England zu wenden. Die meisten Flüchtigen stammen aus Odessa, das nach der Abfahrt des Potcmkin 20 000 Juden auS Furcht vor Verfolgungen verlassen haben. Unter den Flüchtigen, die zumeist der Intelligenz angehören, besinden sich zwei Mitglieder des reoohitionären Komitees, die nach Zürich reisen, um eine Propaganda rur Fortsetzung der Revolution zu entfalten.
Kirchliche Yachrichten. Evangelische Gemeinde.
Am 4. Sonntag nach Trinitatis, den 16. Juli! Kottesdlenü.
Ju der Stadtkirchc.
Vormittags 8 Uhr: Siehe Johanneskirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Viarrcr v. S ch l o s s er.
Vormittags 11 Uhr: Militärqottesdienst. Plärrer Euler.
Die Kinderkirche sür die Matthäusgemeinde muß a u s f a l l e n.
In der Johanneskirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.
Zugleich ' Christenlehre für die Neukonfirmierten auS der Lukasqemeinde.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrafsistent Sattler.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für bte Johannes- gemeinde. Pfarrassistent Sattler.
Sonntag, den 23. Juli: Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- ‘ und JohanneSqemeindc im Hauptgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 1 5. Juli 1905.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Sonntag, den 16. Juli 19 0 5.
5. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste beit. Messe, vor und m derselben Austeilung der heil. Kommunion.
. um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Militärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9lI, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2'/, Uhr: Christenlehre: darauf fakramentalische B n I d ers ch a l! s a ndachl.
des Herrn August ibild der gesamten hes m dem Atelier unb allgemeines
L h. der ®ro> Feuemehren, hat verhindert sei, dec aünscht dem Feste hat mehrere Extra« .54 Uhr norm, em Aießen-Fulda unb werden am Abend , Nidda gehen. - heute die Hauptschön zu werden. Donnerstag abend einzelnen durch- ius einen würdigen aßen.
-and im Saale des Oberforst.
Wohnsitz m die »rstmeister Andrö Kollegen, Burger- M Ze. Erlaucht ncn der Standes- iorstmei'ter Thum so Gefeierte dan-te und seine,Fam- e Auch seine seit- at nehmen, durch rotte nachzurul - ,rch Wonsolovor- inC6eif«** rmw», H oi“ minifle-i"”? * 5Ä
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Giesienev landwlrttchaftlicher Wcrterdeenft.
.gliche Wttteruny in Heften für Samstag, den
15 ^uli 190? Reitrocije molkig, ctfuau kühler, vielfach starker Regen. ‘ Näheres durch dre G:eventzx Wetterkarte.
Klage richtet sich gegen *i.. „
DZiener. Dieser hat daS Schreiben verfaßt und nut unterzeichnet, in dem dem Direktor Mollheim vom Vorstande und von der Kommission des Klubs vorgeworfen wird, sich einer unehrenhaften Handlungsweise schuldig gemacht zu haben.
•* Villa Fa lconieri. Wir lesen in Berliner Blättern: Die von Richard Voß und Paul Heyse in vortrefflichen Dichterwerken verherrlichte Villa Falconieri in Frascatl hat
Eingesandt.
(Für Form unb Inhalt nLcr i-r Rubrik stehenden Arti?^ übernimmt die Redakt h -r? ■ntnbfifum gegenüber keinerlei
Verantwortung.) ~
Gießen, 13. Juli.
Anläßlich der Einladung des hiesigen Konz er tü ere ins zur Generalversammlung sei es gestattet, einmal etwas über den Kostenpunkt unserer Konz erte zu sagen, d. h. einmal in au« Form auszusprechen, daß sie zu teuer sind Daß sich auch in einer kleineren Stadt, selbst ohne Universität und ohne groM (Garnison billige und gute Konzerte ermöglichen lassen, beweftt Köthen in Anhalt. An Einwohnerzahl Gießen etwa volliggleich, besitzt Köthen einen „Gesangverein", der im Winter 7 Konzerte veranstaltet, davon 6 unter Mitwirkung M Winderstern- Orchesters in Leipzig, und das letzte nur mit Klaviervortragen und Gesang. Nach fachmännischem Urteil gehören die ,.PHi> harmonis^>en Konzerte" des W.'schon Orchesters zu den künstlerisch vornehmsten Veranstaltungen der Saison in Leipzig. „
Das Abonnement nun für die 7 Konzerte betragt für eine Familie im Jahre 16 Mark, eine Einzelkarte kostet 3 Mk Es gibt nur einerlei Plätze, die nicht nummeriert smd, der Saal faßt etwa 500 Personen. Neben diesen Konzerten veranstalt^ noch ein besonderer Verein 6 Kammer musikabeu^, für die das F a m i l i e n a b o n n e m e n t 12 M a r k beträgt. In Kothen kann also eine ganze Familie insgesamt 13 K o n z e r t e besuchen für 28 Mk., während bei uns in Gießen ein Einzelner für 10 Konzerte 27 Mk. bezahlen muß: abonniert er sich auf 6 oder 4 Konzerte, so kostet ihm das einzelne Konzert noch mehr Die Aufführung größerer Chorwerke, die wir vor Köthen voraus haben, reicht u. E. nicht hin, um den gewaltigen Prei^ntev- schied zwischen Köthen und Gießen zu erklären, hat doch Köthen auch andererseits 6 O r ch e st e r k o n z e r 1 e Die Neuordnung der hiesigen Konzertverhältnisse im letzten Jahr hat, wie wir bestimmt wissen, manchen wenig befriedigt. Mochte der Vorstand und die Generalversammlung des Kouzertverems davon Kenntnis- nehmen und auf Besserung bedacht sein. Uebrigens sei bei der Gelegenheit auch eimnal daraus hingewiesen, oaß unsere rwn- zcrte häufig viel zu lang dauern und manchmal eher entc Anstrengung als eine Erholung sind. Musikfreund.
Im verflossenen Jahre ist vom „Gieß. Mz." mit Recht daS Niederschlagen einiger Bäume auf der Lahnmsel abfällig beurteilt worden, da hierdurch eine landschaftliche Schönheit vernichtet wurde. Jetzt ist es an der Zeit, daß zunächst von den W» wohnern der dortigen Gegend und Naturfreunden Einspruch gegen den Bau des Schuppens, welcher jetzt am Lahnufer aufgeführt wird, erhoben wird. In anderen Städten umsäumt man die Flußläufe mit gärtnerischen Anlagen, wahrend man in Gießen den schönen Ausblick von unserer Lahnbrücke, durchs Baulichkeiten, die Känalwagen, Sei^n- wagen usw. in sich aufnehmen sollen, vernichtet. (L-ehr richtig' D. Red.) Es muß dies umsomehr befremden, als man in unserer Stadt doch vielfach bemüht ist, in schönheitlichm: und auch sanitärer Beziehung Verbesserungen zu treffen. Diese beiden Gründe allein hätten genügen müssen, derarttge Bauten außerhalb der Stadt auftusühren. Vorausgesetzt, daß die Leichenwagen ikwen Weg nicht mitten durch die Stadt nehmen, werden sie regelärüßig um die Nordanlage fahren. Gewiß auch eine Annehmlichkeit für die Bewohner dieses Viertels! Die Totenwagen gehören einzig und allein auf unseren Friedhof oder ui dessen nächste Nähe. ,. „ .
Hoffentlich tragen diese Zeilen dazu bei, unsere löbliche Stadtverwaltung zu veranlassen, in der Nahe des Friedhofes ein entsprechendes Gebäude zu diesemZweckeer- richten zu lassen. Die geringen Baukosten werden reichlich ausgewogen, durch die Annehmlichkeiten, welche dadurch vielen Bewohnern des Nvrdweftens bereitet werden.
EinerfurViele.
Bon R.-A. Raab-Gießen.
Am 9. Juli fand im „Casino-Hos zum Gutenberg" in Mainz unter dem Vorsitz des Pros. Dr. Mittermaier eine Versammlung der genannten Vereinigung statt, in der folgende Gegenstände zur Besprechung kamen: .
1. die obligatorische Einführung» des Unterrichts tn forens. Psychiatrie an der Landes-Universität,
2. die ZwangS-(Fürsorge-)Erziehung.
Zum ersten Thema referierte R.-A. Justizrat Dr. Horch aus Mainz. Er legte seinem Vortrag eine Resolution zugrunde, die von Prof. Dr. Sommer vorgeschlagen, zur Eingabe ans Ministerium bestimmt war und dahin ging, daß sowohl die Mediziner , „ „ , , „
in die bei Beurteilung und Begutachtung psychiatrischer Fälle maß- „Geisteswelt" in Beziehung stehende Persönlichkeiten ein- sebenben grsetzlich-n Minrmungm -mgesütz« werden sollten. - b Damals erreqte dort eine schlagende Briefantwort als auch den Juristen der Besuch eines Kursus tn forensischer rn ...
Psychiatrie zur Pflicht gemacht werden solle. Dieses Postulat L-udcrmanns btel Hetterkett. ^te Sache hatte sich )o zuist so selbstverständlich, daß man sich wundern muß, daß ihm getragen: Em als Witzbold bekannter Verleger halte sich nut bisher noch keine ofiizielle Geltung verschafft worden ist. Und ber sgiffe um Mitarbeit an einer neu gegründeten Zeitschrift doch liegen hier in Hessen die Verhältnisse noch günstiger als (Subermnnn gewandt Das nur aerinaen finanziellen
in Bayern (wie Privatdozent Dr. Weygandt aus Würzburg miteMj1 ^"^imann geroan«. Juas nui gelingen gnanjiy
teilte). Die R-solutim kam ,nr Annahme mit dem Zusatz, das, Erfolg versprechende Unternehmen hatte nun am Schluß des in dem Unterricht der Juristen in der gerichtlichen Psychiatrie aus Bri efes den Verleger zu den Worten veranlaßt: Ich zahle die Psychologie gebührend Rücksicht zu nehmen sei. In der Dis- Hon onar—rar! Darauf Sudermann lakonisch : Wer mir kussion wurde nämlich von Landgerichtspräsident Dr. Hangen - , r. fx1(fe Reiträae—träae.
betont, daß der Jurist auch Pstzcholoaie studieren mtisse, um sich ?™ür '~ra* °«n schme m> Dkiirage nage.
die nötigen Kenntnisse aus dem Gebiet der Seelenlehre anzu- in.e ‘A ^-riier fpilweife
eignen, dem sich Generalstaatsanwalt P r e e t o r i u s mit der Maichinenfabrik von Auerbach und ed)ei6c durch ö eiter teil Weife Bemerkung anschloß, daß es beim Mangel staatlichen Zwangs Zerstört. — In n raß b u r S wurde beim ch a . f' ck i^ Sache der Eltern oder sonstiger Berater sei, diejenigen,, die im ßcn einer. Stellung de^> leitete er-
juristischen Studium stünden, mit allem Nachdruck daram hinzu- Durber von Danaolsheim ^r auf ^m^elbe firbeitete, er weisen, immer mehr die Grundlagen zur allgemeinen Bildung scbo s fe n. -• ,n 9to m fcrrfgteine unnttaglicije »i B 4. u durch gediegene philosophische Studien zu erwerben. Dabei wurde ^^e davon ts ) Prrsonen^ geisteskrank "werd-n
nicht verkannt, daß bei der jetzt schon großen Ausdehnung des Tag vergeht, ohm daß d bi r b ^onen gemesrranr we^u Studienpensums jede weitere Delastung.dem strebsamen Studenten Ä äÄ?° sg“ues?a
noch größere Opfer und Ausgaben bringt. ninnro furfMare Gewitter nieder wodurch die
R-A^^Dr ^u?d^und M^ediziEa^r^Bal^/ Äide^aus Ernte größt^teils zerstört worden ist. Auch die Weinberge haben N.-Ä. Dr. Fu l d und Dteoizinalrat Dr. matter, oewe aus i • — In Alicante (Spanien) wurde ein An-
dem R-few. b-S R.-A. D-. Fukb sei h--b°rg°h°ben: ^LU'n^ B ° m begehn
1. Wegen des Zweifels, wer zur Initiative und Kostenerstatt- das Stadttheater zu in icute-rn. ----
ung verpflichtet sei, entsprängen die Nachteile, daß die beteiligten Gnnfl nnh
Gemeinden oft die Anträge auf Zwangserziehung verzögerten ,
und möglichst lange diese Last von sich fern zu halten suchten. Paris, ,13. Juli. Der von der chirurgischen Gesellschaft Und doch sei jeder Tag der Verzögerung besonders schädlich, eingesetzte Aus, chuß zur druiung ^^ovenschen Krebs he il- weil er die Verwahrlosung erschreckend weiter ausdehne und serums erstattete gestern durch Delbet fernen Beruht, aei die Remedur dann sich umso schwieriger gestalte. Rasches Ein- Krebskranken Dovens wurde m keinem greifen fei aber in solchen Fällen immer nötig. die geringste Besserung, dagegen in mindestens, fechszeyu
$2. Bei der Beurteilung des einzelnen Falles dürfe man nicht Fällen rasche und s ere Der schlimm er ung ^oestellt. schematisch verfahren, sondern müsse individualisieren. Doyen gibt sich nicht belegt und will seine ^ebnisse te?m CH
3. Deshalb könne man auch nicht von vornherein allgemein rurgen-Kongreß vorl^en. Er erllc^, daß er
bestimmen ob Anstaltspflege oder Erziehung in der Familie ungen fortsetzen werde. Im übrigen wird der Bericht als eme
das Richtige sei. Dies müsse man von Fall, zu Fall entscheiden. Antlageschrift bezeichnet, deren scharfe übertrieben ist und Nicht
Jedenfalls sei die in Preußen nod) in vielen Provinzen bis I gerechtfertigt sei.
zu 90 Prozent aller Fälle beliebte Unterbringung der Pfleglinge ---^7711771^^2^
in Anstalten im Prinzip nickt das Richtige. Die Fehler ent- J{niDet|ltütd-Ztau)ttu)ten.
sprängen hier offenbar der zu burcaukratischen Ausfühning durch Berlin, 13. Juli. Die Erschwerung der Aufnahme die Verwaltungsorgane, die an die Qualifikation der Pfleglings- u sl ä n de rn auf unseren technischen Hochschulen familien zu hohe Anforderungen stellten. Maßgebend sei nickt ^lgt auf Grund eines allgemeinen Erlasses, durch den bestimmt eine Jdealfamilie, sondern eine Familie mittleren -L>cklages. Mit ^irb, daß auf technischen Hochschulen die Aufnahme als ordeut- der Erziehung in Familien habe man aber namentlich inDessen, ^cker Studierender mit der Berechtigung der Zulassung zu aka- das mit seinen schon über hundert Jahren bestandenen Einncht- wischen Prüfungen nur auf Grund des Reifezeugnisses deutscher ungen sozusagen einen llassischen Boden für die Zwangserzieh- Gymnasien, Realgymnasien oder Oberrealschulen und gleichwer- ung darstelle, guten Erfolg gehabt. — Auf die Jugend müsse t^ger Vorbereittlngsanstalten erfolgen kann, man im Interesse der Verbrechensprophylaxe em besonderes - - —" ■ ■ ■—
Augenmerk haben, das sei schon bei Goethe zu lesen, der tziseNvahn-ZcUung
chgendlichen Elementen^elnen' Äptfakto/in "her Verminderung 77^-Ob^r^ch^ld^-D^Uer-b^toer&n" ^Sm ber f ^sÄngm ber stattlichen ^-^ ^M^aren .wenigstens in Gönnern zwei hohe Beamte aus
Organe müßten die Institutionen der privaten Mildtätigkeit, hin-s dem^Eisenbabn-Mmisterium dort. ,
zu kommen: hiervon könne man sich für die Folge ein e weitere, I «koriAtalfiaf
kräftige Förderung der Frage der Fürsorge für mmdenahrige
Vettvahrloste versprechen. r . Köln, 13. Juli. Vor dem hiesigen Schöffengericht hatte sich des
Medizinalrat Dr. Balser teilte über dasselbe Thema ferne finufmQnn§ Häfners Frau auS Köln-Nippes wegen Mißhand- praktischen Erfahrungen mit. Er hat gesiinden, daß bte allen- (unfl des Dienstmädchens Bilk zu verantworten. Frau mäßigen Feststellungen meist sehr ungenügend sind. Er befur- Häfner war mit dem Mädchen verschiedentlich in Differenzen ge- toortete: . roten, weshalb es alsbald zur Kündigung kam. Während der
1. Prinzipiell die Zuziehung eines sachverständigen Arztes I «elfteren ereiferte sich nun eines Tages, als das Dienstmädchen bei der Frage nach der Notwendigkeit und weiteren Ausgestaltung I midersvenstig wurde, die Frau derart, daß sie das Mädchen mit ber Fürsorgeerziehung, . Iden Fäusten packte, in eine Ecke drängte, zu Boden schleuderte und,
2. ebenfalls, wie Dr. Fuld, die individuelle Behandlung jodeln sie sich auf sie niederkniete mit den Händen drauflosschlug, einzelnen Pfleglinge: jedes Schablonisieren sei schädlich: Mädchen an den Haaren zerrte und es dabei mit den sonst
3. die genauesten Studien bezüglich des Pfleglings feloft, I übticben Kosenamen anschrie. Die Sache kam vor das Gericht und (einer Vorgeschichte, seiner Eltern, seines Milieus, I der Amtsanwalt erklärte, die Frau habe das Mädchen gmrz
4. die Einrichtung einer Art Zwischenschule, wie anderwärts, gehörig, doch über die Maßen „vermöbelt", weshalb er eine für die Fälle, in denen sich nur eine vorübergehende Verschlechter- Geldstrafe von 30 Mk. beantragte. Tas Gericht sah die Sache ung der ganzen sittlichen Verhältnisse mit begründeter Aussicht milder an. Die dem Mädchen verabfolgten Ohrfeigen feien nicht auf alsbaldige Besserung zeige. . I als eine Mißhandlung zu beiradjten. Das der Kaufmannsfrau
In der Diskussion teilte Oberstaatsanwalt Theobald mit, ^ustehende Züchtigungsrecht sei damit nicht über- baß man in Oberhessen dadurch eine wesentliche Förderung ber k v, 11 e n worden. Aber die Fran sei nach der Richtung zu weit Zwangserziehungsfrage erwarte, baß die Dekanatserzrehungs- gegangen, daß sie sich auf das Mädchen gekniet, es an den Haaren vereine sich der Sache sehr annähmen. Es wurde auck hierbei gezogen und dadurch mißhandelt habe. Jndeßen. erachte das das Pfleglingsheim in Dillenburg erwähnt, das man Gerickft, so hieß es in der Urteilsbegründung, mich für diese Ber- im Anschluß an die letzte Befpreckung der vberhessischen Sektion gefjcn eine Geldstrafe vondreiMark für eine hinreichende Sühne, besichtigt hatte. Dort sind die Pfleglinge tagsüber . ber rhren ' Hanau, 13. Juli. In dem Gold he hle^r prozeß gegen Lehrmeistern in der Stadt beschäftigt und halten sich im übrigen &en Uhrmacher Mehlmann wurde dieser zu fünf Jahren Zucht- in ihrem Heim auf, dessen Hausvater versichert, daß die Anstalt I haus verurteilt.
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Allgemeine» 'Nl-ge. Ns,, « «msaffenbee,, ch e). Ein Druck- ’c'-, Die Mich, in vielen Städten Harburg dem Be- abei um die Her. nach den Verordne den Anforder- iubereitet und in en zugestellt wird, ien Sonntag bleibt bleiben nur noch llhr wurde in der . welche das link- icm Fahrrad sitzen- Frau verschiedene oilse in Anspruch
gute Erfolge gezeitigt habe, daß die Pfleglinge auch nach der ---------- —------ — —;
Entlassung sich gut geführt hätten und sich dankbar an bte Kandel Vvd er Kefir. Zeit ihres Heimataufenthalts erinnerten. I Von der Börse. Die uni diese Zeit übliche Geschäftsstelle
Privatdozeitt Tr. Dannemann regte die ircage an, vv es I ^,^ses Jahr noch stärker auf als sonst. Daran ist sowohl picht zu erstreben sei, eine Zentrale mit psychiatrischer 4tegutQa)t5’I £Qen) niedrigen Kursen, als auch die Ga'hrung in Rußland
ung der Pfleglingsfälle zu schaffen, damit man von vornherein Hie Börse schwankt zwischen der Furcht rocitem1 Unruhen
wisse, wo es bei dem bett. Zöglmg fehle, "ei dem hoben Pro-der Hoffnung, daß es gelingen würde, diese endgiltig zu unter* zentsatz der abnorm veranlagten Kauder, bte im ~>ruf ber Znmngs- Heben einer weiteren Versteifung des Geldmarktes wirkte
erziehung in pst)chiattische Behandlung gelangten, sei dies un-i^.^ ($.rmort)ung des Moskaiier Stadthauptmanns verstimmend unb bedingt notig. . , ~ r, (äbmte die Spekulation. Im Gegensatz zu fremden und einhei-
Der Vorsitzende, Pros. Dr. 111 e r m a ter, fcbloU me ^er mi len g^enten die sich behaupteten, waren Rnffen niedriger im fammlung mit dem Hinweis, daß es sich bei den behandelten ^ur§ Newnork wirkte am Bankenmarkt diktatorisch: Baltimore Fragen nickt um theoretische ftzobleme, sondern, um eminent unb Chio-Eisenbahn stiegen in Deutschland wie am genannten praktische Gegenstände bandle. L>o sind au§ Börsenplatz, während Canada Pacific Shares, ebenfalls Newyork
Handlung der Sektion Oberhessen sofort nach threr -^ubwhrs- fo( b „jedriger standen. In den Montanwerten zeigt sich eine Versammlung verschiedene Fälle alsbald zur viychiattifchen^Mgut- Rivalität. Während Kohlenaktien teils fest sind, oder sich,
achtung gebracht worden, an denen man ohne solche dnregung rote ^arpenec Bergbau-Aktien auf Fussionsgeruelfte heben ,md vielleicht acktlos vorübergegangen Ware. Hüttenaktien durchschnittlich geringer bewertet Wie es hemt, sollen
Es wurde in Aussicht genommen, ^rade die Frage Der bnrmt bie Tage tretenden Differenzen im Oberschlesischen Stahl- /ugenblichen Enormitäten mit einem Besuch Sos>imer Lau- ^erksverband schuld sein. ,
deshospitals im Anfang November L 33. auf JÄx Amerikanische Petroleum. Die VacumOil Co. will sammenkunft noch weiter zu erörtern. Näheres werden spater -n ber ^he von Hamburg ein bedeutendes Unternehmen ihrer Me Programme ergeben. I Ri-<inch<» einrichten, wobei sie Schwierigkeiten aller Art zu nber-
"■ --------- winden hatte. Die neue Pettoleumsraffimeri wird am preußischem
DürtttiecbteS« Gebiete stehen unb ist für bie Compagny sckon deshalb von großem
«v>_xl ^s sie im Hamburger Platz bedeutende Abnehmer n den
* Berlin, 13. Juli. Während täglich stattfinbenbe mpfreedercien besitzt. Die Proteste der Anwohner des Geländes Lernehmunaen im Pollzeipräfidiü-.'i keine Klarheit über gegen bie Grttchtung der Raffimeri wurden zurückgewiesen, peinliche Vorkommnisse im Flnb "OO^uschas^n Frankfurt a. M 14 Juli. iOrig.-Telegr. des »Gieß, vermochten, hat der von seinem Amte suspendierte Klubbirektorm:.bni a rft. 3 um Verkaufe standen 646 Kälber,
Karl Mollheim, gegen den schwere Anschuldigungen erhoben Schafe n. Hämmel, 444 Schweine. Kälber 1. Qual. 87-90 Pf,, worden waren, gegen sieben Mitglieder de? Klubs Prioat-1 Lebendgewicht ^-b4W, 2. Qual. 80-84 Lebendgewicht beleidigungsprozesse angestrengt. Die grundlegende 48^Wg.^ Scheck'S ^mch ^^lität^ 00-00 Pfg. 'Schweine den RegierunqSrat S)r. JBertolb eg-oo Pfg., Lebendgewicht 54.00 Pfg., ,2. Qual
chreiben verfaßt und mtt unter» | ^„qq Lebendgewicht 53 - 00 Pfg., 3. Qualität 62—64 lor Mollheim vom Vorstände und >'f. Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Kälbern mfttel- lubs voraeworfen wird, sich einer! nicsiiq, bei Schweinen gedruckt, Ueberstand unbedeutend. ---


