Ausgabe 
14.3.1905 Erstes Blatt
 
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4% Oesterr. Goldrente . . 102 45

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Tendenz: fest.

"Wer Freund einer greten Suppe ist, verwende

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Chirurgische Klinik.

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Kircöticke Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

3it der Stadtkirche.

Mittwoch den 15. März, abends 6 Uhr *

2. Passions-Andacht.

Pfarrer Schwabe.

ss18/11

15 Stück

10 Stück

werde.

Tokio, 13. März. (Amtlich.) Die Verluste der Russen bei Hsinchenq seit der crm 24. Februar er­folgten Besetzung von Hsincheug werden wie folgt geschätzt: Den Russen wurden 2200 Gewehre, 6 Maschinengewehre, 320 000 Gewehrpatronen, 11 500 Granaten und Schrapnells, 33 Meilen Feldeisenbahn und 450 Wagen abgenommen sowie zahlreiche andere Vorräte an Nahrungsmitteln usw. Die Russen ließen bei HsincheuA 1200 Tote zurück. 80 Mann von ihnen wurden gefangen genommen. Ihr Verlust ui dieser Gegend wird auf 20 000 Mann geschätzt.

Wien, 14. März. Der Pariser Korrespondent des ,.N. W. I." hatte eine Unterredung mit einem hervorragenden Diplomaten, der die Meldung von der Entsendung weiterer russischer Verstärkungen nach der Mandschurei für gegenstandslos erklärte. Diese Meldungen seien lediglich darauf berechnet, Japan ein­zuschüchtern und vorteilhaftere Friedens- Rußland fei gegenwärtig age, so viele Truppen

HOUBEN'S GflSHEIZOFElQ

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witteruna in Hesien für Mittwoch, den 15. März 1905: Zunächst noch trüb und Regerüällc: in Starken­burg und Rheinhessen meist nur geringe Regeniälle. Später trocken und vielfach neblig; etwas milder.

Näberes durch die Gießener Wetterkarte.

London, 14. März. Der Korrespondent des Reuterschen

Bureaus meldet vom 12. d. M. aus dem Lager Kurokis

Kriginas-Draötmekdungen.

Vom Kriege.

30/0 Mexikaner . . 4VoO/n Chinesen . . Electric. Schuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Gotthar-lbahn , . . Laurahütte . « . Bochum . . . . Harpaner . . . .

Staatschatzscheine .

üchkeiten und Weiterunaen aussetzen.

Gießen, den 8. März 1905.

Großherzogin' "r-"'rmeisterei Gießen.

Mecum.

. 3600 . 95.50 . 14325 . 117.10 . 215 00

192 70 . 143.50 . 158 80 . 164 00 . 142 20 . 17.50 . 191.25 . 263.50 . 247.30 . 212.00

TG.HOVßEN SOHN CARL, AACHEN

Prospecte gratis- Vertret-eran Fast allen Plötzen^

sprechender Aufschrift sind bis zum 1. April d. I., vor­

mittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermine, einzureichen._

Zuschlagsfrist 4 Wochen. B ls/3

Gießen, den 14. März 1905.

Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten.

Becker.

Bekanntmachung.

Die unterm 3. Februar l. Js, angeordnete Sperre der Kaplansqaffe wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 13. März 1905.

Oroßherzogliches Polizeiamt Gießen.

Herberg.

Seife;

Ta weiße Kernseife bei 5 Pfd. 22 4, bei 10 Pid. 211/, d,,.

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L. Steinhäuser,

Telefon 346. 11368] Mute Bärte I7J

Bekanntmachung.

Die Herren: spritz Eccaritrs und

Svenolermeister Geora Dabmer dabier

find 3«r Ansfübrunq von Anlagen im Anschluß an das Gas- nnd Wastertverk aus Grund der Bestimmungen vom 29. Dezember 1902 zugetnsien morbcit.

Herr Ecearius ist auch weiter mtf Grttnd der Bestimmungen -vom 20. Sevtember 1900 uir Ans^nhrnng von Anlagen im Anschluß au das Elektrizitätswerk znaelassen.

Wir bringen dies hiermit zur öffentlichen Kenntnis unter dem Aussigen, daß dieienigen Hauseigentümer, welche Anlagen im An­schluß an das Gas- itnh Wasserwerk und das Elektrizitätswerk, oder Ausbesserung und Veränderungen an solchen durch Svenaler und Installateure vornehmen lassen, welche nicht zur Ausiührttnq derselben von uns zuaelasten sind, sich unter Umständen Unannehm-

'inWiMnIUj

für 2 <rute Teller Suppe. Stets frisch und in den verschiedensten Sorten zu haben bei Cw/S

Rud. Schlabach Nachf., Louis Hartmann, Ludwigsplatz.

In der neuangelegten Sandgrube links an der^Mar- burgerflraße nächst der Straße nach dem neuen Friedhof kann la. Sand zu den bist. Tagespreisen abgegeben werden.

Näh. in der Grube selbst und durch Ad. Schmidt, Landarafenstraße 5. .01514

Folgende Arbeiten für die Neubauten der chirurgischen und der Augenklinik zu Gießen werden hiermit unter Zu- vom 16. Juni 1893

Bekanntmachung.

Die Liste über die während der Zeit vom 1. Avril 1905 bis !dahin 1906 stir die PMchtseuerwehr beranzuziebenden Personen liegt vom Erscheinen dieser Bekanntmachung ab während 8 Tagen auf der Bürgermeisterei Zimmer Nr. 15 zu jedermanns Einsicht offen.

Es wird dies unter dem Arüügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß während dieser Oüenlegungsstist Einwendunaen aegen die Richtigkeit und Bollständiakeit der Liste, sowie Besreiunasan-- spräche auf Grund der Ortsfeuerlöschordnung vom 12. Juli 1892 inündlich oder schriftlich bei uns vorgebracht werden können. Wir bemerken dabei, daß Einsprüche, die lediglich dnrch kürzere od»r längere Abwesenheit des Pflichtigen von Gießen be­gründet werden (insbesondere also Einsprüche von Reisenden vv.), schon iur Voraus als anssichtslos bezeichnet werden müssen.

Gießen, den 11. März 1905.

Großherzoali^'e B-'p^e-meiOerei Gießen.

Bekauutmackuua.

Die Stadtverordneten-Bersammlung hat durch Beschluß vom 2. März ds. Js. einen Flnchtlinienvlan kür die Straße süd­westlich des veterinär-rned»zinischen Instituts von der Frauk- furterstraße nach dem Wetzlarerwea und für die Straßen zwischen Mittelweg und dem veterinär-medizinischen Institut aufgestellt. ,

Der Entwurf des Fluchtlinienvlans liegt bis zum 1. Avril d. I. aus unserem Tiefbaunmte offen. Einwendungen aegen denselben sind binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bei

abend wurde die Zahl der auf dem Schlachtfeld zuruckgelafsenen Toten auf 25 000 festgeftellt, wodurch der russische Ge> amtverlust auf mindestens 100000 onwächst. 50 00 0 bis 60000 Mann find gefangen und über 70 Ge. schütze erbeutet worden. Enorme Mengen Munition und Dorrate fielen den Japanern in die Hände. D^ie japanischen Verluste übersteigen nicht die der früheren großen Schlachten. Selbst Kurokis Armee hat nicht mehr als 500 0 Tote und Verwundete.

Suda, 13. März. Unter .toitrcobniiral Mkagalew ist folgendes russische Ges chwa.de r aus Marokko hier einaetrofren: Die Panzerschiffe ,,Imperator" Nikolai I.", ,,Admiral Uschakew^VÄldmiral Ssenjawin" undGeneral­admiral Aprariu", der KreuzerWladimir Menemach" und eine Reihe von Transportschiffen.

W a s h i n g t 0 n , 13. Mrz. (Reuter.) In hiesigen diplo­matischen Kreisen wird der Ansicht Ausdruck aegeben, daß Rußland sowohl wie Japan bald der unge­heuren finanziellen Beanspruchung des Krieges unterliegen werden. Es verlautet, der Ver­treter einer der neutralen Mächte^ die an dem endlichen Ausgang am meisten interessiert sind, habe kürzlich seit^r Regierung davon Mitteilung gemacht, daß die Ausncht auf eine geheime Verständigung zwischen Rußland und Japan bestände, über die zwischen den Kriegführenden direkt verhandelt werde, und durch die die Präliminarien für die Beilegung formuliert werden. Von anderer diplo­matischer Seite wird die Ansicht ausgesprochen, daß das Schlachtfeld den Schauplatz der ersten Verhandlungen bilden

4*/s% Oesterr. Silberrento^ 101.50 4% Unafar. Goldrente,

grundelegung des Ministerialerlasses öffentlich ausgeschrieben.

1. Zimmerarbeit:

Holz zu liefern ......

Holzwerk Abbinden und Aufschlagen Gesimse, Gauben re.

2. Spenglerarveiten: Standrinnen aus Zink

Kupfer . .

Hängerinnen aus Zink .

Abfallrohre aus Zink . . .

Kupfer . .

Zinkabdeckungen .... Kupserabdeckungen .... Kupferbekrönungen . . .

Kupfergestmse ....

3. Dachdeckerarbeiiett: Schieferdach mit Schalung . Schneefanggitter ....

Dachfenster 2C.

4. Blitzableiteranlagc Kupferleitung .... Auffangspitzen .... Ecdplatten .....

Kontrolleitungen :c.

5. Anstreichcrarbeiterr Oelsarbe.n an strich von Dachgesimsen

aufzubringen, aT5 es brauche, um die ArmLe tu Dec Mandschurei genügend auffüllen zu können. /

Thorn, 14. März. Ein Musketier, der Postew gestanden und die Ablösung mit Schießen bedroht hatte, 'choß in derWachtstube auf den wachthabenden Gefreiten, so daß dieser zusammenbrach. Vermutlich liegt ein Racheakt vor. Der Täter wurde verhaftet.

Weimar, 14. März. Ein 15 jähriges Dien stmädchen verübte einen Giftmordversuch gegen die Familie des Fleischermeisters Müller. Die Schwefelsäure im Kaffee wurde rechtzeitig entdeckt, die Täterin ist geständig.

Petersburg, 14. März. Vor Mitte Mai ist die An­kündigung der jetzt ausgearbeiteten Fundamental-Artikel nicht, zu erwarten. Der Zar stimmte einem Zwei-Kammer- S pst em mit einem Herren hause nach Muster des öster­reichischen, und einer' Vertretung der Semstwos mit fünf* jährigem Mandat zu. (?)

Warschau, 14. März. In das Haus des DirektorS^ Weckstein der Zementfabrik zu Ogrodzienee bei Zawiereie drangen nachts 20 Maskierte, mit eisernen Stangen bewaffnet, in das Haus ein, brachen dem Direktor einen Artn und zwangen die Frau, alles Silber und ihre Juwelen an sie auszuliefern und zerstörten dte Möbel. In Zontbkowice überfielen in gleicher Weise maskierte Räuber den Direktor der Werkstätte der Elektrizitäts- Gesellschaft, Ignatius Weinstein, raubten Bargeld, Silber und Juwelen und verwundeten den Direktor, seine Frau und die Bedienung.

Gerau ist es rmr einer Reihe glücklicher Umstanve zu »erd-rnken, dos; b«3 Lcbcn der gerettet

-werden konnte. Der Angeklngte frrtte N-erst ine Tat at? emm Rack-akt bet ei (Knet. In der hentn-en Verbandkuna wollte er sich mit sinnloser Tntnfmbeit enfJcMbigen unb »arnichts wissen, wie seine Brant zn den Mesierssichen aekmnmen sei. Dw Ge­schworenen bejahten die Söwsdtraaen unter Vernein',ng wildern- >ber Umstände, worauf der Angeklaate M 6 Jahre Zuchthaus nnd 10 Jahre Ehrtrerlnst, ,ow,e Zulaffrgknt der Polizeiainncht verurteilt wurde. n

Bernburg 13. März. Weaen Serausrorderung zum Z tu e 1= famui mit tödlichen Waffen hatten sich aestern der Buch druckerc- hesitzer Schwarzenberger, Verleger derBernb.^Ztg. , vor der hiesigen Strafkammer zu verantworten. Die Herausforderung ist die svolqe eines Zeitungskrieges, den dwBernb. Ztg. mit demAnh. Kurier" führte. Schwarzenberger forderte den redaktenr desAnh. Kurier" auf dreimaligen Kugelwechiel bei fi»nfKn Schritt Distanz. Ms der Redakwur die Fordern-g mit der Bean'induna ablehnte daß Sch nicht Ivtis- ^ktionsfähig sei, ohrfeigte Sch ihn m den Redak­tionsräumen desAnb. Kurier". Sch. wurde nun von der Straf­kammer zu einer WocheFestungshaft^verurteilt

Memmingen, 13. Marz. Unter Anklage des Sittlich- keitsverbrechens, der Veruntreuung von Kirchengeldern. der llnter- stblaqung und 'des Betruges hatte sich der katholische Pfarrer Philivv Küble aus Illereichen vor der hieiigen Strafkammer zu verantworten. Die Verhandlung, die zunr Teil bei. ver­schlossenen Türen stattfand, nahm d-m ganzen Tag in Amvruch. Das Urteil lautete auf 2 Jahre Zuchthaus unb o <Zvhre Ehrverlust.

Auf Veranlassung des unterzeichneten Vereins werden auch in diesem Jahre

¥os*trä^e für grauen unh MDchen

über

M Pßeze Vmudckr ui Srnf« abgehalten. Die Vorträge sind unentgeltlich und finden im Saale der höheren Mädchenschule, Schillerstraße 8 Montags von 56 Uhr nachmittags statt: sie beginnen Montag den Lft. März, nachmittags 5 Uhr.

Eröffnung von laufenden Rechnungen.

Vorschüsse auf Wertpapiere und Waren unter günstigen Bedingungen.

Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen und verlosten Stücken.

Annahme von Geldeinlagen ohne Provisions­berechnung.

Verwaltung von offenen und geschlossenen Depots.

An« und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen.

Ausstellung von Kreditbriefen auf alle grösseren Plätze des In- und Auslandes.

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Alicefrauenverein für Krankenpflege.

Mittwoch früh, Donnerstag nnd Freitag Cablian ohne Kopf ©abliaM ii^pfisndig ® « SchelHssch ImuIIB grosser, beste Nordsee wäre Schellfisch, 1 pfänd.

Gräne Heringe.

Diese Woche infolge grossen Fanges billige Fischpreise.

Gebrüder Besdnx

Telephomscher Kursbericht

Frank fort a. 53., 14. März.

ans Mulden. In jeder Stunde stellt sich der Umfang der bedingungen zu erAielen. russischen Niederlage als großer heraus. Heutesüberhaupt nicht in der Li

vorzubringen.

Gießen, den 8. März 1905. Bw/S

Großherzogliche ^'"ra"mneisterei Gießen.

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