ItaatSrfcfrflicfycr ^rrhmt, wie sich ans der Reicbsverfaffrmg ergebe. Nur der Kaiser bat das Recht. Verträge zu schließen. Ter Reichstag Tönne nur annedmen oder abK'bncn.
Hierauf erfolgte nach persönlichen Benrer^mgcn Vertagung. Montag 1 llbr Fin-tsetznna. Schluß nach 63', Uhr.
Aus dem preußischen Aöqeordnetenyause.
Berlin, 11. Februar.
Der Etat der B e r g v e r w a l t u n g steht heute zur Beratung. Nicht ganz leicht fällt es den Herren, den Streik und die Novelle zum Berggesetz aus der Debatte auszulassen. Aber über den Streik war wirklich genug gesprochen, itnb eine Aussprache über die Novelle ist nach Bekanntgabe ihres Inhaltes besser am Platze. Der Handelsminister zeigt die Einreichung eines Entwurfs über die Stilllegung von Zechen für die nächste Woche, denjenigen der Ergänzung des Berggesetzes für die allernächste Zeit an. Dann findet ein nationalliberaler Antrag auf Verbesserung der Gehälter der Werkbeamten seitens der Regierung formelle Bedenken, gelangt aber dennoch zur Annahnie. Verwunderung erregt im Hause eine Bemerkung des Abg. Franken, daß die Bewegung im Ruhrrevicr überhaupt kein Berg- ar beiter streik sei, sondern ein Wettlaufen der Parteien. Der Rest des Etats der Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung wird schließlich bewilligt und für Montag der Etat des Ministeriums des Innern auf die Tagesordnung gesetzt.
J,r Aufftattb in ^)-utsch-Siidu>e!lafrika.
Nach einer Meldung General von Trothas ging am 6. Februar Hauptmann Morath mit der 5. Kompanie des Feldregiments Nr. 2 und zwei Geschützen der fünften Batterie von der Abteilung Meister gegen Nunub vor. Dieser Ort wurde nach kurzem Artilleriefeuer von etwa 200 Witbois und Hereros in eiliger Flucht nach Osten und Südosten verlassen. Nunub wurde dann besetzt. Der Feind ist anscheinend nach Noffob abgezogen. Major von Lengerke setzt von Westen her, der Posten in Aminuis (100 Km. nordöstlich Nunub) von Osten her die Aufklärung gegen den Noffobfluß fort. In Aminuis ist eine Postierung von 30 Mann, die von der Besatzung von Gobabis Verstärkung erhalten sollte. Ob diese schon eingetroffen ist, ist noch nicht bekannt. Die Verpflegung der Truppen stoßt auf Schwierigkeiten, weil die Ochsengespanne int Dünengelände verjagen. Die Beweglichkeit der am Auob stehenden Truppen ist durch sehr starken Verlust von Pferden beeinträchtigt. Lengerke und Meister haben zusammen 8 00 Pferde und Esel als Nachcrsatz beantragt, deren Heranführung nur langsam von statten geht, da die Etappenstraßen mit Transporten aller Art stark belegt sind und die Wafferoorräte nur für eine beschränkte Anzahl von Tieren ausreichen. Eine Befferung ist erst nach Ausführung der im Gange befindlichen Bohrarbeiten zu erwarten. Die Maschinengewehr-Abteilung Dürr trat am 7. Februar den Marsch von Windhuk über Rehoboth nach dem Süden an.
Keer und Alotte.
— Kaisermanöver. Wie schon kurz gemeldet wurde, bestätigt es sich, daß in diesem Jahre das 18. und daL 8. Arineekorps Kaisermanöver haben. Das 8.Armeekorps wird verstärkt durch die 68. Infanterie-Brigade, das Ulanen-Regiment Nr. 11, die 34. Feldartillerie-Brigade; das 18. Armeekorps durch die 55. und 56. Infanterie-Brigade, das Dragoner-Regiment Nr. 15 und die 28. Feldartillerie- Brigade. Beide Armeekorps erhalten je eine Luftschiffer- Abteilung.________________
Htto Krich Karlleöen
Maderuo am Gardasee, 11. Febr. Otto Erich Hartlebelr ist beute mittag 12 Uhr an Herzschwäche g e ft o r b c it.
*
Otto Erich Hartleb en wurde am 8. Juni 1864 in Kkaustbal a. H. geboren und studierte die Rechte. Rach kurzer Praxis als Referendar gab er die juristisch Laufbahn auf und wandte sich ganz der Schriftftellcrei zu, in die er sich schon als Student mit seinem frischen ..Stndentcntagebuch" eiugeführt halt''. Rach einem dramatstmen Versuch „Angele" und einer brillanten Jbsenparodie „Der Frosch (1889) tat Hartl eben mit der Kvinödie „Hanna Jagert" (1893) den ersten großen Wurf. Im folgenden Jahre erschien „Die Geschichte vom abgeriffcnen Knopf", die er auch dramatisiert hat. Weitere Komödien und Einakter „Ein Ehrenwort", 1892: „Die sittliche Forderung", 1897: „Abschied vom Regiment", 1898: „Em wahrhaft guter Mensch" (1899) hatten vorübergehenden Erfolg, durch- schlagendetr erst der ,.R o s c n m o n t a g", das meiftgespielte Stück des Jahres 1900. Seine letzte Studenten-Komödie „Im grünen Baum zur Nachtigall", die in dieser Saison über einige Bühnen ging, hatte wenig Erfolg. . t f
Der arme Otto Erich ist nicht alt geworden. Schon leit vier Jahren war seine beste Kraft gebrochen. Gerade als der „Rosenmontag" über alle Bühnen ging,, die Kasinobilder höchst amüsant befunden wurden und das Schicksal des Leutnants Rudorfs und seiner Traute die .Herzen rührte, kam vom Autor betrübende Kunde. Ein schwerer Schlag hatte ihn getroffen und auf schloß Marbach am Bodensee suchte er Genesung Harileben erholte sich wieder, aber er, der int Herzen eine ewige Studentenseele trug und der früher alljährlich "zum Salvatorboafestc nach München reifte, wo er von Max Halbe auf dem Bahnhof abgeholt, nach dem Bockkeller geschleppt und am andern Tage aus ihm heraus sck)wer geladen wieder zum Bahnhof zurucktransportiert wurde, war, der Not gehorchend, Abstinenzler geworden und ein ruhiger Mann, den von Zeit zu Zeit Rückfälle seines Leidens heimsuchten. Bon seiner neuen schweren Erkrankung an Gesichtsrose^ wurde dann im Dezember aus Wien berichtet, wo ihn der Mißerfolg seiner letzten Komödie hcrrt mitnahm, und in Italien, das der innige Verehrer Goethes und der Schönheit so sehr liebte, hat ihn unerwartet rasch der Tod ereilt.
Eharakteristisch waren seine diesjährigen Bühnenerlebuipe. Seine neue Komödie, das Studentenstück, ist abgetebnt worden, aber ein Stück seiner Frühzeit, die „Angele", gefiel und steht jetzt noch erfolgreich auf dem Repertoir eines Berliner^Theaters. Das tmtfaßt Hartlebens „dramatischen Lebenslauf". Denn fein größter Erfolg, der mit „Rosenmontag", bezeichnet eigentlich den Airfang von feinem Ende. Auf der Bühne glaubte er Kour- promijse und Konzessionen an den allgemeinen Geschmack nötig zu haben. Zuvor aber und auf anderem Gebiete hatte er viel Köstlicheres geschaffen. In seinen Novellen hat er seinen besten Humor gegeben. Und feiner frischer, freier, echter Humor war Lebenssieger.
Auch ihm, dem nachdenklichen Humoristen, war „ost das
Leben rauh vorbeigeflofsen." Und nun ist er fort, vierzig Jahre alt. Verödet ist seine Villa bei Salo und nicht Mehr wird fein Segelschiff durch die blauen Wellen des Gardasees ziehen. Es iß schade um ilyn. Er war ein Bursche von unendlichem Humor, voll von den herrlichsten Einfällen.
Berlin, 12. Febr. Die Seiche Adols voN Menzels ist geftern abend vom Trauer hause nach denr alten Museum übet* ührt worden. Den schlichten eichenen Sarg schmückte der vom Kaiser gesandte Blumenstrauß.
— Im Frankfurter Kunstverein (an der Junghof- straße), dessen Initiative Frankfurt a. M. in den letzten Jahren eine Reihe der bemerkenswertesten Ausstellungen verdankt, wurde am 9. Februar eine große Sonderausstellung moderner holländischer Kunst eröffnet, an welcher sich beinahe alle namhaften holländischen Maler wie: Breitner, Gorter, Hulk, Jansen, Maris, Mesdag, Therese Schwartze, Witsen, Wijsmuller u. v. a. beteiligt haben. Zu der Veranstaltung erschien ein besonderer, mit 17 Illustrationen geschmückter Katalog, der durch das Sekretariat des Frankfurter Kunstvereins erhältlich ist.
Spielplarc der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Opernhaus.
Dienstag den 14. Februar, abends halb 7 Uhr: Zur Er- imtcrimg an Richard Wagners Todestag: „Lohengrin." Mittwoch den 15.' Februar, abends halb 8 Ubr: „Carmen." Donnerstag deir 16. Februar*': „Iphigenie in Aulis." Freitag den 17. Februar geschlossen. Samstag den 18. Februar: „Undine." Sonntag den 19. Februar: „Götz von Berlichingen." Montag den 20. Februar geschlossen. Dienstag den 21. Februar: Zum ersten Male: „Die Zauberglocke/'
Schauspielhaus.
Dienstag den 14. Februar*): „Faust", 2. Teil. Mittwoch den 14. Februar. „Monna Vanna." Donnerstag den 16. Februar: „Faust", 2. Teil. (2. Abend). Freitag den 17. Februar: „Zaza." Samstag den 18. Februar: „Medea." Sonntag den 19. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Familientag." Abends 7 Uhr: ,911t- öei bei berg." Montag den 20. Februars Zum ersten Male: ,Der tote Löwe."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. ,
Als Ersatzmittel für die Muttermilch muß in erster Linie Kufckc's Kindermehl empfohlen werden, welches die in dey Muttermilch enthaltenen Nährstoffe im richtigen Verhältnis besitzt, von den Kindern gern genommen und vollständig verdaut wird. Der Gehalt desselben an Mineral- und Eiweißstoffen begünstigt die! Knochen- und Muskelfleischbildung auf das Beste. Die durch Knfeke's Kindermehl bewirkte feinere Gerinnung der Kuhmilch im Magen des Kindes macht dieselbe leichter verdaulich und schützt vor Erkrankung an Magen- und Darmkatarrhen. 83% --- ---- Seiden-Grieder-Zürich I Verlangen Sie Master von neuesten Seidenstoffen (schwarz, weiss und farbig). I
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353 Fstm. Nutzholz
an Winnerödcr Walde, fertig aufgearbeitet, sollen auf dem Submissionswege vergeben werden, nämlich:
Werk- und Schnittholz, Stämme und Stammabschnitte
von 30—50 Ctm. Turchm.: 10 Eichen — 11,42 Fstm.,
Aufforderung.
Nachdem das Eintagebuch der Bezirkssparkaffe, vorher Spar- und Leihkasse Gießen, Nr. 26694, auf den Namen Anna, .Heinrich Decker Frau, dahier lautend, mit einem Guthaben Ende 1904 von 878.80 Mk. abhanden gekommen ist, wird
ca. 30 Buchen — ca. 30 Fstm., 1 Platane — 0,77 Fstm., 1 Kmchbaum — 0,51 Fstm., 33 Lärchen — 59,52 Fstm., 13 Weymouthskiefern — 21,17 Fstm.,
Bauholz re. von 19—29 Ctm. Durchm.: 103 Eichen c= 46,48 Fstm., 141 Lärchen — 117,36 Fstm., 7 Weymouthskiefern — 5,01 Fstm., 44 Kiefern = 13,65 Fstm., 3 Fichten = 1,39 Fstm.,
Wagner- und Grubenholz von 12—18 Ctm. Durchm.: 71 Eichen = 14,44 Fstm., 38 Lärchen — 9,69 Fstm., 49 Kiefern — 8,41 Fstm., 93 Fichten — 13,45 Fstm.
Das Holz lagert großenteils an ober nahe bei chauffierten Straßen, 3 Km. von der Bahnstation Reiskirchen, 6 Km. von Großen-Buseck.
Die Gebote sind nach Sortimenten und Holzarten getrennt schriftlich und verschlossen an den Unterzeichneten einzuschicken, der auch bereit ist, das Holz im Walde vorzuzeigen.
Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Bieter
Mittwoch de:r 22. Februar, mittags 12 Uhr, tm Felsenkeller, unweit des Bahnhofs zu Gießen.
Zahlungsfrist bis Martini 1905 wird bis zu 300 Marl gegen Bürgschaft, für höhere Beträge gegen Hinterlegung von Wertpapieren bei dem Bankhaus A. Heichelheim gewährt. Bei Barzahlung an dieselbe Stelle werden 4% Rabatt (pro anno) bis zum Fälligkeitstermine berechnet.
Winnrod, den 11. Februar 1905.
Sames, Förster.
Holz - Versteigerung
im Sicher Stadtwald.
Donnerstag, den 16. Februar, vormittags 10 Uhr Snfangend, sollen im hiesigen Stadtwald, Distrikt Groß- bäuserberg, versteigert werden:
220 Rm. Buchen- und Eichen-Scheiter,
200 , „ „ „ Knüppel,
165 „ , , „ Stöcke,
3800 Stück , Wellen,
6 Fichten-Siämme, 105 „ Derbstangen.
Zusammenkunft am Nonnenröder Weg.
Lich, den 11. Februar 1905. B18/8
Grosiherzogliche Bürgermeisterei Lich.
Existenz-Nebenbesdiäiiipng.
Für Giessen wird ein epochemachender, neuer, leicht ab
setzbarer Artikel in Alleinvertrieb an einen durchaus kreditfähigen Herrn mit bescheidenem Barkapital, da La?er nötig ist, vergeben. Hoher Verdienst. Ausffthrl. Detail-Offerte erbittet L. Zucker, Vertrieb von Neuheiten, Charlottenbnrer, Kantstrasse 87, 1 Tr. Tel.-Amt Ch. 4197. hvH/g
der Inhaber des Buches aufgefordcrt, seine Ansprüche, an dasselbe binnen drei Monaten vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an bei der Bezirkssparkasse dahier geltend zu machen, gegensalls die Kraftloserklärung erfolgen wird.
Gießen, den 11. Februar 1905. B13/2
Ter Vorstand der Bezirkssparkaffe Gießen.
Wiener.
HoZzversteigeruug
in Gräflicher Oberförsterei Laubach:
Freitag, dcu 17. Februar d. I. 1. im Eichberg (L/*J5h uon Laubach): Buche: 278 rm Scheiter, 59 rm Prügel, 36 rm Stöcke, IGO rm Reiser; 2. aus Altegcricht: Buche: 45 rm Stammprügel, 262 rm Stammreiser(Schichten), 84 rinZopfreiser; Birke, Kirschbaum: 18 rm Prügel; Fichte: 4 Stämme — 0,80 cbm, 67 Stangen v. 9—14 cm Tchm. — 6,67 cbm; 42 rm Stammreisig (Bohnenstangen); 9 Lärch cn-Terbslangcn; 3. ans LauterbachSwäldchc«: 15 rm Kiefer -Nutzprügel (3 m laug); 4. aus Borugrabcn und Biberloh: Buche: 27 rm Scheiter u. Prügel 2. Kl., 33 rm Stöcke, 70 rm Reiserprügel, 220 rm Stammreiser (Schichten). 177 rm Zops- nnd Aslreiser; 6 rm Aspen-Prügel; 5. aus Silbach: 4 Aspen- Slämlne — 0,95 cbm, 10 rm Aspen- re. Prügel (z. T. Rnndscheit); 6. ans Giehern: Buche: 30 rm Stöcke, 60 rm Reiserprügel; Fichte: 5 rm Nutzreisig, 14 rm Prügel 2. Kl., 40 rm Stöcke; 7. aus vorgenannten Tistrlkten:. Kohlreis er nnd Lesholz. Das Holt unter 2.-7. kommt mittags — voranssichtlich schon bald nach 12 Uhr — im Eichberg (Wiese) zum Ansgebote. Zusammenkunft vormittags 101/, Uhr auf der Ruppertsburger Kreisstraße beim Eich berg. _,,,
Laubach, am 8. Februar 1905. . B /2
Gräfliche Oberförsterei.
Holzversieigeruug.
Es werden versteigert: o
1. Moutaa, 20. Februar l. I. aus den D,strikten Bcltcrs- Gainer Wald 2a und 3, Steinweg. Ham, Wirberger Wald- lache Alter 5>aag 2 und 3a, Elp, Ochsenstall und Kaulhain der Forstwartei Neinhardshain Scheiter rm: 162 Buche, 2 Hainbuche, 32 Elche, 34 Riefer, 22 Fichte; Knüppel rm: 47 'Buche, 43 Eiche, 3 Aspe, 39 Kiefer, 8 Lärche, 56 Fichte (hierunter 8 rm je 3 m lang); Kniippetreisig rm: 65 Fichte (in ganzer Lange); gewöhnliches Reisig rm: 292 Buche, 77 Eiche, 44 Kieler, 77 Fichte; Stöcke rm: 58 Buche, 15 Eiche, 34 Kiefer, 79 Fichte.
2. Dienstag, 21. Februar d. I. aus dem Tlstrikt Hoherod der Forslwartei Reinbardstzain Scheiter rm: 666 Bliche, 24 Eiche, 2Asve; Knüppel rm: 134 Buche, 16 Eiche, 2 Aspe, 1 Kiefer; Reisig rm: 406 Buche, 30 Eiche, 2 dlöpe; Stöcke rm: 102 Buche, hierunter 8rm brennklein), 13 Eiche, 3Fichte. Zusammenkunft jedesinal vormittags 9 Uhr, am ersten Tage im Tislrikt Beltersbainer Wald 2a bei Beltershain bei Beinholz Nr. 1502, am zweiten Tage im Distrikt Hoherod bei GeiHMunen bei Brennholz Nr. 1718. Am ersten Tage wird nur eilt Teil des Holzes im Distrikt Beltershainer Wald 2a und 3, am zweiten Tag nur ein Teil des Holzes im Distrikt Hoherod vorgezeigt. Tie Nummern des zur Versteigerung kontinenden Holzes sind blau uuterftrifheu. B‘%
Grünberg, den 10. Februar 1905.
Großherzogleche Obcrförfterei Grimberg. Schober.
Nutzholz-Versteigerung
Gemeinde Waldgirmes.
1. Eichen.
Freitag, den 17. Februar d. I., aus Distr. Dickdell, Güntersberg u. Hainaerwäldchen: 159 Stämme mit 120 Fstm. (darunter schöne Schnittstämme bis zu 3,50 Fstm. und etwas Wagnerholz), 22 Stangen 1. u. 2. Kl., 2 Rm. Nutzscheit. Ferner 3 Buchenstämme mit 2,61 Fstm., 14 Erlenstämmc mit 3,96 Fstm.
Zusammenkunft norm. 10 Uhr an der ^Dicken Elche". Schluß am Forsthaus Haina.
2. Nadelholz.
Samstag, den 18. Februar d. I., aus Distr. Gaubs-« köpf, Pfingstweide usw.: 483 Stämme mit 169 Fstm. (meist Fichtenballholz), 700 Stangen 1. bis 4. Kl.
Zusammenkunft 10 Uhr vorm. oberhalb der Schwalben- mühle an der Pferdsheck.
Waldgirmes, den 9. Februar 1905.
Der Bürgermeister:
Bernhardt. D11^.
Holz-Versteigerungen
im Kemeindewald Kungen.
Mittwoch deu 15. Februar 1905 kommen im Gemeinde*
wald Huugeu nachstehende Hoftsortimente zur SSerfteigerunq:
22 Fstm. Eichen-Schniltholz-Sta'mme von 40—60 Ctm. Durchm. und 3—8 Mtr. Länge,
1 Lärcheil-Schnittsta>llm von 33 Ctm. Dnrchni. und 6 Mtr. Länge,
4 Kiefern-Schllittstämine bis zil 37 Ctm. Dllrchm.,
6 Fstm. Birken-Stämme,
Fichten-Stämme,
ir
:r | Bauholz bis zu 18 Mtr. Länge und 15 bis
: I 30 Cm. Durchm. .
24
80
300*
Fendt.
140
300
30
400
18
50
80
14
40
30
5
Fichten-Derbstangen, Lärchen- ' °°* *■ r
250 Rm. Bnchen-Scheitholz, Eichen-Scheitholz, Bllcheit-Knüppel, Eicheil-Knüppel, Nadel-Knüppel, Buchen-Reisig,
24 „ Kiefern- j ou o,m. ^urcym. .
Donnerstag den 16. Februar 1905 sollen versteigert weroen.
Rm. Eichen-Reisig, „ Nadel-Re.sM, , Buchen-slockholz, Eichen-Stockholz, Nadel-Srockholz.
Der Anfang ist jeden Tag vormittags 10 Uhr am Eingang nr den Wald an der Hnngen-Grüilbergerstraße.
Hungen, den 7. Febrliar 1905.
Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen.
SAUGGASMOTORE!
Billigste Kraft!
Ä
ca. a/4 bis 17, Pfennige pro Pferdekraft and Stnnde. Motorenfabrik Oberursel Frank,buer't a M


