Ausgabe 
15.8.1905 Erstes Blatt
 
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,li;j gewesen sein, M°nn die Fra» ^nd datz sie diesem nicht beglichen ist. 'enhauses in wn dem Einsturz ss Weyers) Com° lP ^bany (Staat t Angestellte, ! n, warben unter ldes begraben, daß Arbeiter, die Träger entsernten, >eßen. Mauerwerk, >en Gebäude stürzte nmen. Es waren äude, als dieses cheiaend in eine iS schließlich Fuß- nen und dann mit großer Teil des 100 Quadrats ^stellte kamen mit nbten schon beim 3cben, und stürzten ie, wo sie auch nur Lachteilen, Trägern gen Minuten waren ian ging an die Ar- lusweg nicht mehr em hervorzuziehen, he Arbeiter suchten auch alle Aerzte der bie erste Hilft zu >en auS ben lichten Zuschaun- u den ein- renddrsRettungS- .cker Trümmerteile, ke hingen, zu fallen Gebäudes unter den üsher Mellen ließ, ich, die noch lebten, e, die unter Ballen nigen hervorzuholen, und jämmerlich um fast unkenntlich, als re verzweifelte An- ie sich in besonders rzt fand eine Reute terliaufen eindrang, e Angestellte unter

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heriqen regelmäßigen Untersuchungen der Weinberge fort» zufübren hat, damit die bei Hahnheim beschäftigte zweite Kolonne sich ausschließlich ihrer Tätigkeit in dem verseuchten Gebiet widmen kann.

Kassel, 15. Aug. Nach der nochmaligen dreiviertel- ftündigen Audienz, die die amerikanischen Professoren gestern beim Kaiser in Gegenwart deS Mimsierialdircktors Althoff hatten, bevor sie zur kaiserlichen Frühstückstafel ge­zogen wurden, ist anzunehmen, daß in der Frage des Professoren-Austausches mit der Columbia-Universität bestimmte Abmachungen vorläusig nicht getroffen worden sind. Die Angelegenheit wird vielmehr endgiltig erst nach der Rückkehr der beiden Herren nach Amerika erfolgen und auf schriftlichem Wege mit dem Kultusministerium geregelt werden.

Wilhelmshaven, 15. Aug. Zwei Engländer, die mit einer Segeljacht hier weilten, wurden gestern, nachdem sie den Hafen schon wieder verlaßen hatten, durch ein Tor­pedoboot zurückgeholt und, da sie durch Photographieren den Verdacht der Spionage erweckten, verhaftet.

Braunschweig, 15. Aug. Zwischen Helmstedt und Supplinger explodierte der Benzin-Behälter eines Automobils. Die drei Insassen wurden schwer verletzt.

Petersburg, 15. Aug. Oberst Avenarius, der Kvin- mandeur des Garde-Kürassicr-Regiments, dessen Chef die Kaiserin- Mutter ist, tötete in angetrunkenem Zustande einen Soldaten des Regiments durch einen Schlag gegen die Schläfe und einen Stich zwischen die Rippen. Die Sache sollte erst ver­tuscht werden, wurde aber zu sehr bekannt, sodaß eine Untersuchung unvermeidlich war. Infolge dieses Vorfalles machten sich gestern im Lager zu Krasnoje Selo 'Anzeichen von Gährung bei einzelnen Truppenteilen bemerkbar.

Semlin, 15. Aug. Der Personendampfer Margis der ungarischen Muß- und Seeschiffahrts-Gesellschaft fuhr bei Orsowa auf ein Felsenriff und erhielt ein starkes Leck. Das Schiff begann schnell zu sinken. Ein gerade vorüberfahrender serbischer Dampfer konnte jedoch die Passagiere retten und den Dampfer ans Ufer schleppen.

Portsmouth, lNew Hampshire!, 14. Aug. .Heute wurden Artikel 2 und 3 durch die Frieden s ko m m i ssio n er­ledigt. Sie umfassen dieRäumungderMandschurei durch

Rußland sowie besten Verzicht auf alle Rechte, die es ht der Mandschurei hat, ferner die Abtretung der sibiri« schen Eisenbahn b nti Eharbin an

Telephonischer Kursbericht,

Frnnktnrt a. ML, 15. Augast 1905.

3Vto/o Reiohsanleiho . . 101.25 13% Mexikaner . . . 68.65

3% do. . . . 90.25 I 41/, ' Chinesen ... 96.45 3*/,% Konsole .... 101.30 [ Electric. Sohuckert . . . 13750

30/n do.....90.10; Nordd Lloyd . . . . 132.50

M1/»0/» Hessen .... 100.50 I Kreditnktien . . , 210 00

31/, % Obcrhefleen . . .. ; Diekonto-Kommandit. . 193.80

4 % Oesterr. Goldrente . 101 85 Darmstädter Bank . . 148 40

4' 6H Gestern Silberrente . 101.40 Dresdener Bank .... 16500 4% ünerar. Goldrente . . 97.70 I Ber iner Handelsges . 171.80

4° Italien Rente . . 106.30 | Oesterr Staatabahn . . . 144.30

4 % Porhi$ries*r I . . 68.351 Lombarden.....18.30

3°'orbi£iesen. III . 68 25 Gntthardbahn.......

1 % Unit. Türken . . 89 50 Laurabiltte ..... 263.65

rürkenios« . . 134.40 i Bnchnm ..... 252.10

4% Brech Monopo1 -Anl 54.70 am-ner . . 223.90

4 .°0 äussere ÄrfAntin« . 97.0 ' St atschatzscheine . . 100 65

Tendenz; bei rnhitrem Verkehr zeigte die'se feste Haltung.

Verantwortlich für die gesamte Revaknou: August Goetz.

Bekanntmachung.

Die nachbenannten Firmen und Geschäftsinhaber:

1. Georg Appel, Seltersweg 56

2 Hermann Bender, Dammstraste 44

3. 91. 93. Christopherson Goethestraste 28

4. Städtisches Gas- nnd Wasserwerk

5. Wilhelm Hamel, Bleichstraste 7

6. Konrad Hamel, Nordanlage 29

7. Rudolf Rüdiger, Walltorstrahe 35

8. H. Schaffstädt, Bahnhofstraste 24

9. Foh. Töhrner Witwe, Grabonstraße 9

10. Christ. Zimmer Witwe, Bahnhofstrastc 12

sind zur Ausführung von Entwästeruugsanlagen gemäß § 16 der Polizeiverordnung, die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die städtische Kanalisation in der Provinzialhauptstadl Gießen betrestcnd, vom 1. August 1904, zugclasscn morden.

Rach $ 16 der genannten Polizeiverordnung dürfen Ent- wäfferungsaitlagen im Anschluß an die städtische Kanalisation nur durch die hierfür zuqelastenen Unternehmer ausgeiührt werden.

Gießen, den 11. August 1905. B15/a

Großherzogliche raermeisterei Gießen.

______________Mecum__

Ae LieseruU von 250 ktr. Nutzkoks No. 2 für die Kirche und den stiftischen Gemeindesaal zur Heizung pro 1905/6 soll vergeben werden. Die Korngröße der Ware darf 3040 mm nicht überschreiten, das Anfahren muß bei trocknein Wetter bis spätestens den 15. Oktober ds. Js. geschehen. Schriftliche, verschlossene Angebote sind bis zum 20. d. Mts. an den Stiftsrechner zu richten. 4251

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Gießen, den 15. August 1905.

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wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bettens bewahrten

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Ich litt jahrelang au Rheuma­tismus und Gicht, und keine Arznei gab mir die geringste Er­leichterung-, die Aerzte gaben meine Heilung auf, da gelang es mir plötzlich eine Misch­ung von 5 ganz harm­losen Ingre­dienzen zu-

K!n« Art vun Tcrkrupplnnr der ^arnrnenzn- Hnnde in chronischen artiku- cfpllpn nntl la-^n nheam.tUmo«. (Zw.ll« Stellen, UHU Faiu dieses Mittel

heilte mich in der kürzesten Zeit. Ich versuchte diese Arznei nach­her an Bekannten und Nachbarn, welche von Rheumatismus litten, auch an Hospital-Patienten, mit solch wundervoll erstaunlichen, günstigen Resultaten, dass selbst hervorragende Doktoren zugeben mussten, dass mein Mittel ein positiv erfolgreiches sei.

Seitdem habe ich damit händert» von ganz hilflosen Personen, welche weder ohne Hilfe essen, noch sich selbst ankleiden konnten, geheilt und zwar solche im Alter von 60 zu 75 Jahren, welche manchmal über 30 Jahre diesem Leiden unterworfen waren. Ich bin des Erfolges so sicher, dass ich mich entschlossen habe, mehrere hundert von Schachteln frei zu verteilen, damit andere armselige Leidende auch davon Vorteil erzielen mögen. Es ist dies ein wunderbares Mittel und unterliegt es keinem Zweifel, dass Kranke welche selbst von Doktoren und Hospitälern als un­heilbar erklärt wurden, vollständig wieder hergestellt wurden.

Bemerken sie sich, ich ver­lange keine Bezahlung, sondern fordere Sie nur anf, mir Ihren Namen und Adresse zuzusenden, mit dem Verlangen für eine freie Probeschachtel. Wenn Sie dann mehr bedürfen, ist der Preis ein äusserst mässiger. Meine Absicht ist es nicht, aus meiner Erfindung ein enormes Vermögen zu ermassen, sondern elend leidende zu heilen. Wenden Sie -ich per Welt-Post- Karte an: John A. Smith, 50 Mont agu e House, Stonecutter Street London, E. C. ss81

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hv*/6J Reinecke, Hannovev