VW
UNMWN
Arthur Scharmann
100.15
. 102.20 . 90.65 . 102.15 . 90.55 . 100.50 . 99.70
. 101.85
33.80»
93.40
142 00 113.90
212 60 194.10
144.40
161.90, 165.75
139.90
16.90
191.50 259.751
245.80 213.70,
40/0 Italien. Rente 4V2% Portugiesen 80/ Portugiesen. .
1% C. Türken Türkenlose . . .
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Reiohsanleihe do.
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Hessen Oberhessen
Neueste Meldungen.
Oriainaldrahtmeldrmqe» des Gietzeuer Anzeigers.
Liebenberg (Mark), 12. Febr. Der Kaiser hat heute abend 10 Uhr 45 Min. das Schloß des pursten Philipp Eulenburg verlassen und ist nach Berlin zuruckgereist,
besten Eindruck gewonnen.
Krakau, 13. Febr. Der „Lowa ^efocma* zufolge wurde das Mädchen-Gymnasium zu Warschau geschlossen, de die Schülerinnen ein so renitentes Benehmen zeigten, daß Militär einschreiten mußte. In Lublin sollen die Schüler des Gymnasiums ihren Direktor aus dem ersten Stock auf die Straße geworfen haben, weil er sich geweigert hatte, ein Memorandum entgegenzunehmen, in welchem der Unterricht in polnischer Sprache gefordert wurde. * _____
Die Bergarbeiterbewegurrg.
Bochum, 13. Febr. Gestern nachmittag fand hier eine gemeinsame Sitzung der Si e b en e r - K o mmis si o n uttb der D» e 'le g iier ten des Essener Revrers statt, Efft^l und Sachse, die die Gründe darlegten, welche die Kommstswn bewogen haben, die Wiederaufnahme der Arbeit zu eir^ psehlen, stießen auf heftigen Widerstund. Nach stundenlanger Debatte gelang es ihnen aber MrMrch, dre Delegierten zu überzeugen, die dann einstimmig beschlossen, im ganzen Essener Revier wieder anzu-
4% Oesterr. Goldrente
4x]6% Oesterr. Silberrente 100.75 4% Ungar. Goldrente
Wniverfltäts-Vachrichlen.
Göttingen!, 11. Febr. Der Prorektor der hiesigen Universität, Geheimrat Ehrenberg, veröffentlicht folgende Erklar- nna- Ta der an! die Studentenschaft erlayene „Aufruf für Gnr'ki" und seine Bel>andlung durch den Prorektor der Universität die verschiedenartigste Darstellung und Beurteilung m den ZeünngM erfahren hat, so erkläre ich folgendes: Den Veranstalter des Aufrufs habe ich mit emem Verweise bestraft, weil er 1. Mit einem mif d e Teilnahme der Studentenschaft berechneten Unter- n7Lt sich nicht an den Ausschuß der Studentenschaft, als das rn deren Vertretung allein berufene Organ, gewandt hat, und weil er 2 gegen akademische Sitte und Ordnung in einer Frage der praktischen, noch dazu auswärtigen Politik als Agitator ausgetreten ist Fch habe es aber, wie ich ihm ausdrücklich erklärte, bei dreiem Verweise bewenden lassen, weil ich annahm, daß er aus Unbedachtsamkeit gehandelt habe imb mit den akademischen Sitten nicht genügend vertraut sei. Auf feine Frage, was, er weiter rn der Angelegenheit tun solle, habe ich ihm geraten, die Absendung der Listen mit den Unterschriften womöglich zu verhindern, da rch nickt wüßte, ob der Rechtspflegeausschuß, falls die Angelegenheit vor ihn gebracht würde, sie so milde ansehen würde wie ich. Es freut mich, daß mein Rat befolgt worden ist Mit, der setzt so viel erörterten Frage der a k a d e m i s ch en Fr e i h e r t hat diese Angelegenheit gar nichts zu tun. Die akademyche ^recheft liegt uns Professoren ebenso am Herzen, wre den Studenten, und wir freuen uns, daß unsere Studenten sich so lebhaft au ihr bekennen wnd hoffentlich in diesem Bekenntnis sich ebenso der Pflichten wie der Rechte bewußt bleiben, die sie enthalt.
Paris, 11. Febr. Der zuständige Minister hat gestern abend seine Zustimmung zur Abhaltung des Gordon- Bennet-Rennens im Departement Auvergne gegeben.
Breslau, 13. Febr. Epidemische Genickstarre herrscht in den Bezirken Michalkowitz, Zalenze, Bogutschütz, Bismarcksbütte und Laurahütte. Die Krankheit wütet in 16 Ortschaften Oberschlesiens. Todesfälle mehren sich in erschreckender Weise. In Känigshütte allein sind vom 20. November bis heute 63 Personen an Genickstarre gestorben.
Rom, 12. Febr. Kaiser Franz Josef telegraphierte an den König: „Ich will nicht säumen. Eure Majestät zu der Initiative zu beglückwünschen, die Sie zu der Errichtung eines internationalen Landwirtschastsinstituts ergriffen haben imd die, wie ich nicht zweifle, in ollen Ländern ein sympathisches Echo finden wird.^ König Viktor Emanuel antwortete, wie folgt: „Ich beeile mich, Eurer Majestät für die zu meiner Initiative gewährte Ermutigung zu danken. Ich hoffe, daß die neue Emrichtung ein wertvolles Element für den wirtschaftlichen Fortschritt der Völker zu werden vermöge." ...
Florenz, 13. Febr. Der ftalieuyche Rechtsbeiftand der Gräfin Montignoso erklärte, die Gräfin habe vertragsmäßig die Rechte auf ihr Kind dem König von Sachsen abgetreten. Diesen Vertrag anzufechten, sei er nicht in der Lage. Er trete aber für die moralische Seite der Angelegenheit ein und für eine streng formelle Erledigung der königlichen Forderungen. Er erklärte ferner, die Hilft des Parlaments in Anspruch nehmen zu wollen, falls sich das Ministerium des Aeußeren bereit finden lassen sollte, dem sächsischen Hofe zu Liebe einen „Gewaltstreich" zu übersehen. Er trete für die Gräfin mit um so größerem Eifer ein, als er das „Netz dieser ganzen Jntriguen-Wirtschaft durchschaue". Er habe von der bedauernswerten Frau, die völlig verschüchtert und furchtsam geworden sei, den aller-
TeBephönischer Kursbericht«
F nnkfart » n«. 13. Februar.
fahren. Fn verscyftoenen Nelegstyafts-VevsammluftgW wurde beschlossen, die Arbeit wieder aufzunehmen.
Breslau, 13. Febr. 3um Ber garbeiter st reib im Neuroder Revier wird gemeldet, daß eine Berg-i arbeiter-Versammlung die angebotene fünfprozentige; Lohnerhöhung für zu gering erachtete und weiter zu streiken beschloß. Vom Bergarbeiter-Verband ist die Mitteilung ergangen, daß die Streikgelder für Neurode fürj lange Zeit gesichert seien. Gegen den Leiter derBergarbeitet bewegung im Neuroder Revier, Pokorny-Zwickaw wurde die 'Anklage wegen Aufreizung erhoben. _ 1 ; ? ; ’?
*
Vom Kriege.
Petersburg , 13. Febr. Man dürfte 'kaurft überrascht sein, Ende dieses Monats zu vernehmen, daß Griepen-^ berg von Jrtutsk nach Mulden als Nachfolger Kur o* Palkins berufen ist. Maßgebend für diesen Stimm-* ungswechsel seien die aus japanischer Quelle stammenden/ Berichte, aus denen klar hervorgeht, daß Griepenberg bei kräftiger Unterstützung Kuropatkins das japanische Zentrum! zu sprengen fähig gewesen wäre.
London, 13. Febr. Exchange Telegraphen Company berichtet aus Mukden, daß Kuropatkin Vorbereitungen m seiner Rückkehr nach Rußland treffe.
Herba-Seie.
■Wilferdingen. 7. Juli 1902.
Ich bezeuge ihnen hiermit, dass nach kurzem Gebrauche von Obermeyers Herba-Seife meine lästige Hautkrankheit verschwunden, ist. Die Seife ist sehr milde und hat eine wunderbare Wirkung. Kann selbige jedem Leidenden aufs Beste empfehlen.
Rudolf N. Pog.
Z. h. i. a. Apoth., Drog. u. Parf. p. St. 50 Pf. u. 1 Mk. Oberweyer & Co. G. m. b. H., Hanau. ss17U
8°/o Mexikaner . . . 4V2% Chinesen . . . Electric. 8 oh ackert . Nordd. Lloyd . . .
Kredito.ktien . . .
Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . t Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges.
Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden . . . .
Gottbardbahn . . .
Laurahütte . • . . .
Bochum . . « . .
H arpener . . . . .
Staatsschatzscheine . •
105.40
66.90
66.40
130.70
4°/0 Griech. Monopol.-Anl. 51.90
4l/t% äussere Argentiner 45.40
Tendenz: ruhig-.
Sport.
Braunschweig, 12. Febr. 273 Studenten protestierten schriftlich beim Lehrkörper der Hochschule gegen die Maßregelung des Ausschusses und erbitten ein Wiederaufnahmeverfahren sowie Rücknahme des Versammlungsverbots.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
BorauHsichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 14. Februar 1905: Wolkig, Temperatur zunächst wenig verändert, später milder, stellenweise geringe Niederschläge (Schnee).
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Kirchliche Yachrichteu. Evangelische Gemeinde.
Montag, den 13. Februar, abends 8 Uhr, Bibel stunde fm Konfirmandensaal der Johanneskirch e.
Pfarrassistent Schulz.
Dienstag, den 14. Februar, abends 6 Uhr: Vereinigung der konsirmierten weiblichen Jugend der^M^^^^l^g^n^e^n^e^^^
Für die überaus zahlreichen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem Hinscheiden und der Beerdigung unseres teuren, unvergesslichen Sohnes, Bruders, Neffen und Vetters
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Scbamanny. geb. Heil.
Louis Scharmaniii
Danksagung.
sagen wir herzlichsten Dank.
20
; 86
425
220
75 / 60 1300
34
10 (1800
11
6
Fichten-Reisstangen von 6 bis 8 Cmtr. Durchmesser, 7 bis 10 Mr. lang ----- 4,72 Fstm.
B. Brennholz:
Holzversteigerung
in den Waldungen der Gemeinde Albach.
Mittwoch, 15. Februar l. Js. von morgens 9^ Uhr anfangend werden in den Distrikten Roderde und Kreuzholz
6
/ 11
1000
18
nachverzeichnete Holzsortimente versteigert:
A. Bau- und Nutzbolz:
Eichen-Stämme von 17 bis 34 Cmtr. Durchmesser, 5 bis 13 Mtr. lang = 6,87 Fstm.
Fichten-Stämme von 12 bis 30 Cmtr. Durchmesser, 10 bis 18 Mtr. lang = 27,20 Fstm.
Fichten-Derbstangen von 8 bis 12 Cmtr. Durchmesser, 8 bis 12 Mtr. lang ----- 22,41 Fstm.
Rm. Buchen-Scheitholz, „ „ Knüppelholz,
Wellen „ Reisige,
Rm. „ Stöcke,
„ Eichen-Knüppel,
Wellen Eichen-Reisige, dabei 1300Dllrchsorstungswellen, Rm. Eichen-Stöcke,
„ Birken-Scheiter, „ Knüppel.
„ Fichten-Knpppel,
Wellen Reisige,
Rm Stöcke.
Zusammenkunft ist auf der Kreisstraßc Albach-Oppen- tob am Eingang des Waldes.
Albach, am 10. Februar 1905.
Großh. Bürgermeisterei Albach.
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Dorrucrstag deu 16. d. Mts.»
vormittags 11V, Uhr, öffentlich vergeben werden. .
Arbeitsbeschreibung und Be- dinaungen liegen bei nn§ zur, Einsicht offen. Angebote auf! Vordruck, der daselbst erhältlich/ sind bis zum genannten Zeitpunkts an uns einzureichen. — Zuschlags-- frist 8 Tage. B /J
Gießen, den 13. Februar 1905.1
Städtisches Hochbauamt. Gerbel.
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Giessen, den 13. Februar 1905.
Vergebung
von ErÄarbeiten.
Die für die Herstellung von Baumgruben in der Licher- und Grünbergerstraße erforderllcheil Erdarbeiteu sollen
Montag den 20. d. Mts., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden.
Arbeitsbeschreibung, und Bedingungen liegen rvährend der Tienststunden auf unserem Bureau Zimmer Nr. 6 zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, siud spätestens bis zum obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen.-—Zuschlags- frist 2 Wochen.
Gießen, den 11. Februar 190o. Städtisches Tiesbauamt.
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