*- roenn die erforderliches vorhanden seien.
>B in Form eines Gescheh !b heran. In hochherzig' e erforderlichen Mittel ckeintzohevon 6500 T igen Kosten sind durch k . cdt, so daß die KircheM ! 1893 eingeweihte k ärmeren Ausmalung. L? n Zwecke erhobene Ä: Summe von 2500 M, fj erteilt wurde. Diese mt- icr in Mühlheimbezem.
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Der Postdampser „Kroonland" der Red Star Linie' tn Antwerpen ist laut Telegramm am 11. Sept, wohlbehalten tn New-Pork angekommen.
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplah.
Bremen, 11. Sept. (Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben-Postdampfer „Neckar", Kapitän A. Harrassowih, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 9 Uhr abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
vember 1905, 1. Februar, 31. März,
Tüvkenlo se. Die näi indet an folgenden Terminen
Zlniverstlats-Aachrichlen.
München, 13. Sept. Gestern abend starb auf der Rückfahrt aus den Bergen, wo er zu seiner Erholung geweilt hatte, Dr. Rud. Weber, Professor für Forsteinrichtungslehre und Geodäsie an der hiesigen Universität und Vorstand der forstlichen Versuchsanstalt.
Temperatur am 12.—13.
Arbeiterbewegung.
Longwy, 13. Sept. Als der Unterpräfekt, begleitet von Polizeikommissar Sonderman und Militär, heute die Ausständigen auffordertc, auseinanderzugehen, antworteten die Ausständigen mit Pfeifen und Schmährufen. Eine Abteilung Dragoner ging, ohne Befehl erhalten zu haben, gegen die Aus ständigen vor, von denen ein großer Teil die Flucht ergriff, während andere Wagen umwarsen, um sie als Barrikaden zu benutzen. Die Dragoner griffen hierauf die Ausständigen an, ivobei ein Ausständiger verwundet wurde. — Die Hinterbliebenen des gestern gelöteten Arbeiters erhielten von der Regierung 300 Frcs.
dem Pferde nichr unerhebliche Verletzungen zugezogen haben. Endlich stürzte bei einer Attacke im Manövergelände bei Trostberg ein bayr. Soldat mit seinem Pferde, brach das Genick und war sofort tot. — Bei den in der Nähe von Budapest abgehaltenen Manöver» der Honvedtruppen gab e? infolge der Ueberanstrengungen 9 Tote und etwa 200 schwer Verwundete.
• Unfälle in den Bergen. Die Erzieherin Emilie Langer aus Berlin und ihr Bruder sind bei einer Bergtour bei Landcck verunglückt. Beide erlitten erhebliche Verletzungen.— Die Dresdener Lehrer Fischer undSchilde sind im Schrammstein-Gebiet (Böhmen) abgestürzt. Beide wurden schwer verletzt.
* Neue Erdbeben. Im Arlberggebiete wurde ein starkes Erdbeben von sechs bis zehn Sekunden Dauer in der Richtung von Süd nach Nord gespürt. — Wie englische Blätter aus Lahore (Indien) melden, ist dort durch einen gewaltigen Wolkenbruch erheblicher Schaden an den Gebäuden angerichtet worden. Fast die gleiche Verwüstung wurde durch ein Erdbeben angerichtet. Viele Häuser sind zerstört; Hunderte sind obdachlos.
* Zum neuesten Berliner Frauenmorde. Der Berliner Kriminalpolizei ist eS gelungen, die Persönlichkeit der in der Hasenhaide aufgefundcnen Frauenleiche festzustellen. Es ist die 25jährige Arbeiterin Marie Proch, der Täter ein Mann, der zu ihr seit längerer Zeit in Beziehungen stand uno zwar gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern des Mädchens. Der Mord scheint in der Zeit von 9 bis 10 Uhr abends erfolgt zu sein. Um diese Zeit hörte eine Frau einen weiblichen Hilferuf. Der Mörder hat, wie sestgestellt worden ist, seinem Opfer erst einige Messerstiche in den linken Oberarm versetzt und erst dann erwürgt. Der Täter hält sich zweifellos noch in Berlin auf und dürfte bald in den Händen der Polizei sein.
• Der Fall Witzhoff. Das Londoner Abendblatt ,Star" stellte fest, daß der Bigamist Dr. Witzhoff von April bis September des letzten Jahres in London als Zahnarzt praktizierte, unter dem Namen A. C. Westen. Er hatte meist weibliche Patienten; er sprach englisch, französisch und deutsch, sowie den jüdischen Jargon fließend und arbeitete viel, bezahlte aber selten die Ateliermiete. Niemand wußte, wo er schlief. Eine englische Dame von 20 Jahren und eine deutsche Dame von 30 Jahren besuchten ihn häufig. Ende September verschwand Witzhoff plötzlich; er ließ elf Pfund Sterling Schulden sowie einen Koffer zurück, der erst heute geöffnet wurde. Man fand darin Instrumente, Medikamente, Briefe, ein Bündel Photographieen von Damen, ein Notizbuch mit Adressen vieler Damen, sowie zwei Dampferbillette, woraus sich ergab, daß Witzhoff im April 1904 unter dem Namen Goldstein an Bord des Dampfers „Lucania" von Amerika nach England kam. Jemand, der Witzhoff kannte, teilte der „Evening News" mit, daß seine großen stechenden Augen alle Frauen faszinierten. Sofort war er stets von Frauen umringt; er muffe mehr als hundert Frauen gehabt haben. In Newyork, in einer fashionablen Gegend, war Witzhoff von Patientinnen überlaufen. Immer wieder machte Witzhoff kleine Reisen, angeblich zu Patienten auf dem Lande, während offenbar jede Reise eine Hochzeit bedeutete.
* Professor Huxley'S Zigarre machte großes ,Furore" auf einem Anti-Tabak-Kongreß. Der bereits verstorbene Professor wurde während einer Vortragsreise aufgefordert, einen Vortrag in einer Anti-Rau cher-Ver- sammlung zu übernehmen. Er ging darauf ein, und die Versammlung brachte dem redegewandten Gesinnungsgenossen bei seinem Auftreten gleich vorweg eine mächtige Ovation. In seiner Rede erwähnte nun der Professor zum Schluß, er habe einen Freund besucht, mit dem er einen Streit über eine wissenschaftliche Frage gütlich ausgeglichen habe, dagegen seien sie über etwas anderes nicht einig geworden. Die Differenz habe sich darauf bezogen, daß der Freund ein leidenschaftlicher Raucher gewesen sei, während er den Tabak
Als der
Urgrossvater die Urgrossmütter nahm, Verwandte letztere schon Im Haushalt
Werner Hremr'r (afte-Surrogat
als feinsten und bekömmlichsten Caffe-Zusatz.
Sinnt: Tie in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Gingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter bri'-r Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Bublikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, den 14. September 1905.
Dem Herrn Grünig zur Nachricht, daß der dem Kriegervereinswesen fernstehende Raisonierer Bahnhofstraße 41 wohnt und zu jeder Tageszeit zu sprechen ist. (—)
Landwirtschaft.
— Das „Bulletin des Halles" schlägt die Getreideernte Frankreichs 1905 auf 116718200 Hektoliter, 12 194767 mehr als im Vorjahre und 1 133 232 mehr als der Durchschnitt der letzten 10 Jahre.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Summe 1ö(8)
Die ßüolera.
Der preusi. „Staatsanz" meldet: Vom 12. bis zum /3. September mittags wurden 15 Erkrankungen und vier Todesfälle an asiatischer Cholera m Preußen neu stc- meldet. Von den Erkrankungen fallen je 1 aus bie Streife
Kerichtslaal.
Berlin, 13. Sept- Der Fall des früheren katholi- chen Kaplans und jetzigen evangelischen Divi- ^ionspfarrers Dachstein aus Minden hat heute das Reichsmilitärgericht beschäftigt. Dachstein steht unter der Anklage, sich in einem Vortrage vor dem Osnabrücker Zweigverein des evangelischen Bundes am 19. Januar d. I., betitelt: „Ein Blick in die Seele des Ultramontanismus" der Beschimpfung der katholischen Kirche schuldig gemacht zu haben. Nach einstündigev Beratung verkündete der Vorsitzende das Urteil dahin: das freisprechende Urteil des Oberkriegsgerickts vom Generalkommando des 7. Armeekorps vom 23. Mai 1905 wird nebst den tatsächlichen Feststellungen aufgehoben und die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an die Berufungsinstanz zurückverwiesen.
Berlin, 11. Sept. Eine Anllage wegen Lerausforder- uirg zum Zweikampf mit tödlichen Waffen wurde vor der Ferienstrafkammer des Landgerichts II verhandelt. Angeklagt waren die Studenten Artur W. und Walter K. von der Technischen Hochschule. Beide waren, im April d. I. in einem Bierlokal und der erste glaubte, daß sich K'. über ihn lustig machte und ihn absichtlich „an ödetet Er bat deshalb den letzteren zum Kartenaustausch und zu einer Forderung auf krumme Säbel, 15 Minuten mit Bandagen. Am 15. April sollte der Zweikampf in Charlottenburg in der Kaiser Friedrich-Loge ausgefochten werden; die Gegner waren eben mit dem Bandagieren beschäftigt, als die Polizei erschien und den Waffengang vereitelte. Der Gerichtshof verurteilte die Angeklagten zu je einer Woche Festungshaft.
Görlitz, 13. Sept. Die hiesige Strafkammer verurteilte den Eisenbahnschaffner Kalus in Hoyerswerda zu drei Monaten Gefängnis, weil er am 6. Dezember 1904 das Eisenbahnunglück bei Ruhland verursachte. Er ließ den Güterzug, dessen Zugführer er war, von Ruhland nach Baerhaus abgehen: der Zug stieß mit einer entgegenfahrenden Lokomotive zusammen, wodurch zwei Beamte getötet und vier verletzt wurden.
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Die Aktien der russischen Banken Verli'ndtt wegen einer Fusion
Diskonto-^ und der Moskauer
in jeder Form verabscheue. (Stürmischer Beifall.) Nach dem Essen seien sie ins Arbeitszimmer gegangen, wo ihn der Freund durch den Rauch seiner Zigarre belästigt und ihm auf seinen Protest eine Kiste Zigarren zugeschoben habe, Selbstrauchen sei das beste Mittel gegen den Rauch. „Da dachte ich, es sei das „beste Mittel", ihm beizukommen, wenn ich einmal eine Ausnahme mache und die Zigarre rauche, da er sicherlich nicht von seiner Untugend so ohne weiteres abzubringen war. Und so kam ich dann dazu, eine Zigarre zu rauchen, und meine Herren und Damen, um nunmehr auf mein eigentliches Thema zu kommen, feit der Zeit kann mich nichts mehr ab halten, daß ich nach dem Mittagessen meine Zigarre rauche, die mir der größte Genuß am ganzen Tage ist.' Probieren Sie's mal, liebe Nichtraucher!!"
• Eine Jungfer, die Soldat wird. 19 V3 Jahre ebte in Murten ein menschliches Wesen, das als weiblichen Geschlechtes galt. Es trug Mädchenkleidung, saß in der Fchule bei den Mädchen und spielte mit den Mädchen. Da 'tellte sich heraus, daß dieses Wesen männlichen Geschlechts ist. Jungfrau Cecille W. änderte am 8. September 1905 hreri Zivilstand, vertauschte Korsett und Jupon mit Hose und Paletot nnd heißt jetzt Cäsar W. Der junge Herr mißt 1,52 Meter und wird sich, so lesen wir in der „Basler Ztg.", im nächsten Monat bei der Nekrutenaushebung zu stellen haben. Durch amtliche Publikation wird die Aenderung im Zivilstandsamt bekannt gemacht werden.
• Kleine Tageschronik. Die sranzös. Stadt 91 r f c n t (11 § ,tnb Umqcqenb ift inwlqe einer Was> erboIe uber schm em int. •Biele Wohnunqen sind zerstört, zahlreiches Vieh ilt durch die Fluten .ortqeführL Man glaubt, daß wrenschen nicht uerunqlucften. — Srntenrbciter, welche unter einer Brücke im spanischen ~ox*c Nasan asa schliefen, wurden plötzl'ch , vonl eintretendeni voch- oaffer überrascht. Zwölf werden vermint Man glaubt daß i ’rtrunfen sind. — Der deulsche Sampler „Portoma «i anbei i ?ei ber Ausfahrt aus dem Hafen von Lulea (Schweden). Nackig dem ein Drittel der aus Eis-nerzen bestehenden Ladung ms Meer geworfen ivorden war, wurde der Dammer mit H'"e des schwedischen Bcrgungsdauivfers „Belos" abgeschlevvt und konnte mit Unterltühunq dieses Schiffes seine Reise nach Stettin foitfehen. - In der Nähe von Wollin (Pommern) überfuhr em Per- onenzug einen Wagen. Die beiden Jnsaffen wurden schwer verletzt; der Wagen wurde zertrümmert, die Pierde getötet.
Handel und Derkehr. Uolkswirtschast.
Russische Notenvermehrung. In der „F. 3." wird auf die rapide Vermehrung der russischen Banknoten aufmerffam gemacht. Um 1100 Mill. Rubel übersteigt jetzt die Emission diejenige von Anfang 1904 bereits um nicht weniger als 470 Mill. Rubel. Der damalige Bestand von 630 Mill. Rubel ist also um mehr als 2/3 Prozent vermehrt worden. Die Emission war am Anfang August bei 1 Milliarde Rubel angelangt, am 14. Aug. betrug sie 1030 Mill., am 21. Aug. 1048 Mill., am 29. Aug. 1060 Mill, und der Ausweis vom 5. Sept, der eben veröffentlicht wurde, zeigte eine Vermehrung um 40 Mill, auf 1100 Mill. Rubel. Durch die Goldbestände der Bank in ihren Kassen und im Ausland ist auch die jetzige Notenemission noch immer voll gedeckt und eine Gefahr für die russische Valuta besteht im gegenwärtigen Moment noch nicht. Aber diese Deckung ist nur erreicht und bewahrt worden dadurch, daß der freie Verkehr von Metallen und Wertzeichen immer mehr entblößt wurde. Wie lange die Prozedur sich wird fortsetzen lassen, bleibt abzuwarten: noch mehr welchen Einfluß die Beeinträchtigung des russischen Exportes durch die Mißernte, die Wirren in Baku und die inneren Unruhen überhaupt auf die Zahlungsbilanz des Landes Habei wird. Jedenfalls aber zeigen auch diese Vorgänge wieder, da in wirtschaftlick er Begehung der Stieg durch den Friedeusschlu noch lange nickt beendet ist.
.Heldburg -Aktien sind in den letzten Tagen sowohl an der Berliner wie der Frankfurter Börse forciert und ganz außergewöhnlich hoher Kurs erzielt worden. Namentlich wenn man bedenkt, wie es um diese Kaligesellschaft vor noch nickt langer Zeit stand. Die Kurstreiberei konnte aber nur im freien V rk'hr stattfinden, da die Altien an den beiden genannten Plätzen offiziell nickt zuaelassen sind. Der Grund der Steigerung soll di rin liegen, daß das Konsortium für .Heldburg-Men, an besten Spitze die Darmstädter Bank steht, vorgestern noch einen Posten von 1 Mitt. Mk. aus ihren Beständen begab, damit aber den Verkauf weiterer Aktien eingestellt hat. Der Betrag, über den das Konsortium noch verfügt, soll konserviert werden. — Auf die weitere Entwicklung der Heldburg-Gesellschaft darf man
Der Rheinisch Westfälische Effektenmarkt.
Mülheim a. b. Ruhr, 13. September 190b.
Das Geschäft auf bem K 0 hlenk u x e n markt ist gegen gestern womöglich noch stiller geworben. Einige vorliegenbe Gebote auf Helene & Amalie, Mont Eenis, Lothringen, Königin Elisabeth konnten wegen geringer Preisdifferenzen nicht erledigt werden. Graf Schwerin wurden mehrfach gefragt und gehandelt. Von kleinen Werten ist nichts zu berichten. Borussia waren etwas schwächer. — Der Kalikuxenmarkt lag für leichte Werte wieder etwas fester. Es fanden verschiedentlich Umsätze statt in Mehrum, KönigShall, Ronnenberg Actien, Schlägel & Eisen, Hermann II., Heldburg Aetien, Hedwigsglück, Glückauf bei Sondershausen und Earlshall zum Teil zu höheren Preisen. Mittel und schwere Werte ruhig. — Bon Erzkuxen Wildberg und Victoria Erz und Peterszeche hoher gefragt.
Flatow, Stuhm, Obornik, Ezarnickau, Wirsitz und Bromberg, 3 auf Marienwerder, 4 auf Graubenz und 2 auf Schubin. Zwei am 9. und 10. September auf Pogegen, Kreis Tilsit-Land, und aus Weißenhöhe, Kreis Wirsitz, gemeldete Erckrankungsfälle bestätigten sich nicht als Cholera. Die Gesamtzahl der Erkrankungen beträgt 179, die der Todesfälle 65.
Neber choleraverdächtige Erkrankungen in Dömitz in Mecklenburg wird von zuständiger Seite aemeldet: Am Nachmittag des 11. September ging die Meldung ein, daß in Dömitz eine Arbeiterfrau unter choleraverdächtigen Erscheinungen gestorben sei. Da die bakteriologische Untersuchung der Leiche den Verdacht bestätigte, begaben sich am 12. September Ministerialrat Knndt und Professor Dr. Pfeiffer-Rostock nach Dömitz. Es ergab sich, daß noch ein an der Elbe beschäftigter Stackarbeiter unter choleraverdächtigen Erscheinungen erkrankt ist. Für beide Fälle wird daS Ergebnis der noch nicht abgeschlossenen bakteriologischen Untersuchung enbgütig feststellen, ob wirklich asiatische Cholera vorliegt.
Gestern und vorgestern wurden je drei Personen als choleraverdächtig in das Krankenhaus Moabit zu Berlin eingeliescrt. Es liegt nicht Cholera vor, sondern Brechdurchfall. Die Erkrankten gelangen in den nächsten Ta!gen zur Entlassung.
Den „N. Westpreuß. Mitt." zufolge wurde in K u r z e b r a ck bei c'ner Frau, sowie einem dort verstorbenen Kinde, bei einem in Schilluo verstorbenen galiz. Flößer und einer in Gr a u d e n z erkrankten Frau Cholera bakteriologisch festgesteM.
Ein unter choleraverdächtigen Erscheinungen erkrankter Arbeiter ist in La bisch in (Posen) gestorben. Bei einem Schiffer auf der Netze wurde Cholera amtlich festgestellt. Tie Polizei verbot die Wasserentnahme aars der Netze zu Trink- und Wirtschaftszwecken.
1. Oktober und 1. Dezember 1906.
Reichsbank. Am 20. Oktober wird in Nakel (Netze) eine von der Reichsbankstelle in Brombcrg abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Wechsel auf Nakcl, welcke nach bem 19. Oktober ällia werden, können von jetzt ab angefauft werden.
ReichSbank. Arn 2. Oktober wird in Gladbach ü W. eine von der Neichsbonkstelle in Essen (Ruhr) abhängige Reichs- banknebenstette mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Wechsel auf Gladbach i. W., welche nach dem 30. September fällig werden, können von jetzt ab an* gekauft werden.
Sphfpfan des Grotzherzoglichen Kurtheaters Bad-Nauheim.
Direktion Hermann ©teingoetter.
Montag den 18. September: „Die Herren Söhne*. Volks- stück von Oskar Walther und Leo Stein. Dienstag den 19. September : „Die Logenbrüder." Schwank von Karl Laufs und Kurt Kraatz. Mittwoch den 20. September: Gastspiel von Fräulein Else Röt scher vorn Stadttheater in Riga: „Alt-Heidelberg." Schauspiel von Wilhelm Meyer-Förster. Freitag den 22. September: Letzte Vorstellung: „Pension Schüller." Posse von W. Jacoby und Karl Laufs. Dazu: Balleteinlage von Fräulein Liny Eichrodt Balletmeisterin vom Stadttheater in Straßburg.
Uöü rnMt PebrMl der Todesfälle in der Stadt Kießeu
27. Woche. Vom 2. bis 8. Juli 1905.
Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 linkt. 1600 Mann Militär. Sterblichkeitsziffer: 33,41
nach Abzug von 8 Ortsfremden: 18,57 "/co.
Kinder
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: 2.-15. Jahr
gespannt sein.
N u s' ! | rf) e Banke Es soll-
ES starben an: Zusammen: Erwachsene:
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Geisteskrankheit
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