Ausgabe 
9.12.1905 Erstes Blatt
 
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Gesuche uni

Viernheim 8115 (7233). .

Rheinhessen: Gundersheim 1236 (1209), Hechtsheim 3256 (2994), Heidesheim 2943 (2629), Heppenheim o. d. W. 1424 (1828), Haftet [6857] mit Amönebnra [1913] 8770 (8102), Kostheim 7011 (5948', Ober-Ingelheim 3519 (3412), Westhosen 1779 (1704), Wörrstadt 2416 (2358).

Effenbahnvenvultung so gut tote nichts. Der Redner empfiehlt deshalb der Eifenbahnverwaltung, für bat Harz und dre anderen deutschen Gebirge mehr zu tun und die sommerlichen Exttazuge nach dem Ausland einzuschränten.

Rcgierungsrat Dr. Stegemann bemerkte, dah mich von anderer Seite schon Schritte unternommen feien, um bet bet preu­ßischen Eisenbahnverwaltung mehr Interesse für den Harz zu

^^Jn der weiteren Debatte wurde auch erwähnt, daß die Schwarzburg-Rudolstiädtische Regierung die Er­höhung der fürstlichen Zivilliste mit^ der^ V^er-

Hauptsteueramt unter Vorlage der erforderlichen Beweisstücke schriftlich anzubringen.

21Ugemeine Cterbekasse Eießen. Es sei auch an dieser Stelle auf die morgen nachmittag 4 Uhr im Felsen­keller stattfindende Generalversammlung hingeivieseu.

rod 808 (306), Wallenrod 687 (718), Watzenborn-Stein­berg 1910 (1728) [Watzenborn 1020, Steinberg 890].

Starkenburg: Groß-Steinheim 2472 (2266), Klein- Steinheim 2601 (2146), Lampertheim mit Hüttenield 8960 (8020),

- Stadttheater. Gestern ging Scribe« dekanm,»- Lustspiel ,DaS GlaS Wasser^ in der deutschen 8e\ arbeitung von EoSrner über die Bühne. DaS trotz fanr oberflächlichen Charakteristik immer noch anziehende Ctü« wurde dank der umsichtigen Regie des Herrn 9Bittman recht abgerundet gegeben, nur war verschiedentlich der Cousfln, störend bemerkbar. Auch als Darsteller des Bolingbrake bc Herr Wiltmann eine durchaus einwandfreie erfreuliche Leistung die in Ton und Geberden immer den richtigen Ausdruck inben wußte. Seine Partnerin, Frl. Maurice, war all Herzogin von Marlborough ihm fast völlig ebenbürtig, j daß man in den Szenen, die zwischen beiden spielten, nt*t zu vermisien hatte. Auch die übrigen Darsteller gaben n< redlich Mühe. Frau Baprhammer war als Königin Ann. von entzückendem Liebreiz und Naivetät, wobei aQerbinr das Königliche manchmal zu kurz kam. Die Rolle der Abiga wurde von Frl. D o n e ck e r anmutig und sicher gegeben uv> ihr Partner Masham hatte in Herrn Lüttjohann ein gleichwertige, durchaus zufriedenstellende Vertretung. Dcz nicht allzu zahlreiche Publikum ließ eS an Beifall nidt ehlen.

* Aus dem Bureau des Stadttheaterl. Die morgige Aufführung von .Alt-Heidelberg* dürst; dadurch besonderes Interesse beanspruchen, daß zwei Tau viele auf Engagement mit ihr verbunden sind, Bertram vom Stadttheater von Bochum, der als (fctfa ür Herrn Lüttjohann in Aussicht genommen ist, wird aie Karl Heinz, Frl. Paula Senden von Frankflirt a. M. «I- Käthie gastieren.

Für das Promenadekonzert in der Nord- Anlage morgen mittag 12 Uhr ist folgendes Progranuv aufgestellt: 1. Ouvertüre zu .Frau Luna* von Linch. 2. Maritana-Walzer von Dellinger, 3. Finale au8 AK>a oc Verdi, 4. Armeemarsch Nr. 10.

Alpenverein. Die Sektion Oberhessen bei D. u. Oe. A.-V. hielt am 6. L MtS. ihre gut besucht, Generalversammlung ab. AuS dem vom Vorstand ev statteten Jahresberichte war zu entnehmen, daß die Mitglied» zahl am Schluffe dieses JahreS 124 beträgt. Nach d«, Satzungen mußte eine Neuwahl deS Vorstandes stattsind«. Dieselbe hatte, nachdem die seitherigen VorstandSmitgliede Verlagsbuchhändler Otto Roth, Rentner Jüngst und gerichtSdirektor Bücking erklärt hatten, eine Wiederwahl nut: annehmen zu können, folgendes Ergebnis: Landgerichtkir Neuenhagen Vorsitzender, prakt. Arzt Dr. med. Remewal: stellv. Vorsitzender, Fabrikant Adolf Noll 1. Schriftsübre; Kaufmann Fr. Heimer 2. Schriftführer, Bankier Racke fiarrt, Oberbibliothekar Dr. Heuser Bibliothekar, 2lmtSrichter Beisitzer. Der seitherige langjährige Vorsitzende buchhändler Otto Roth wurde in Anerkennung feiner te» vorragenden Verdienste um die Sektion bei seinem aus dem Amte zum Ebrenmitgliede ernannt. ?ai Schluffe hielt Amtsrichter Dietz einen anregenden 93orw Neisebi lder aus Belgien. Zur Feier der neunjähu« Wiederkehr deS GründungStages des Vereins wird r 20. l. MtS. abends im oberen Saale deS (Saf6 Ebel es StiftungSfest-(Weihnachts)Kneipe stattfinden.

r. Hungen, 8. Dez. Herr Wilh. Hch. Bender Dtr- unglückte am Mittwoch im Walde, als er von feim 2lcker, worauf er beschäftigt war, in den Wald trat, um As Holzhauern einen Augenblick zuzuschauen. Ein fallender ftrw traf ihn so sehr, daß er mehrere Rippenbrüche und erWch innere Verletzungen erlitt. Der Tod war ein Erlöserw' den gräßlichen Schmerzen. Mit dem Verstorbenen, Mr Vater Bürgermeister war, scheidet ein Mann auS mim' Gemeinde, der sowohl als Gemeinderatsmitglied, rott cU tüchtiger und braver Landwirt und Bürger geachtet und

iskusston trat W a 5 m u 5 auS Schicrke der Auf ßfffung entgegen, daß es int Harz fv teuer fei, baß man nicht mehr hingel-cn könne. Tiefe Redensart fei dadurch cntitanben, weil nur-5 kleine, minberbeinittelte Publikum Harz und Sckmnirzwald besucht, währcuv die Reick^u nach Tirol und der Schweiz gebracht werden. Für den Harz gescheh seitens der

Hcffen-Naffa«.

Marburg 20128 (17 527), Homburg v. d. H. mit Rirtori 18 755 (12 498), Frankenberg 3311 (2946), Gelnhausen 4799 (4589), Hersfeld 8700 (7908), Kirchham 2343 (2017), Weilburg 3824 (3722).

mehr zurück. 1880 zählte man unter 1000 Einwohnern noch 434 geborene Berliner, 1900 nur noch 409. In diesem Jahre gab es hier 35 026 Reichsauständer, besonders Oesterreicher, Russen, Ungarn und Amerikaner. Nach der Berufszählung vom 14. Juni 1895 umfaßte die Berliner Bevölkerung 431/3 v. H. Erwerbstätige im Hauptberuf, 3,78 v. H. Dienende für häusliche Dienste, 48,85 v. H. Angehörige ohne Haupt­beruf und 4,04 v. H. beruflose Selbständige. 1895 waren 53 v. H. aller im Hauptberuf Erwerbstätigen in der In­dustrie, dem Gewerbe und Bauberuf beschäftigt. Man zählte 150170 Haupt- und 5898 Nebenbetriebe, darunter 1006 Groß­betriebe mit über 20 Gehilfen. Tie größten Betriebe (341 mit ie über 100 Gehilfen entfielen auf den Maschinenbau, das Baugewerbe, die Konfektion, die Nahrungsmittelbranche, die Textilindustrie und die polygraphischen Gewerbe. Die Berliner Börse wird täglich von 4000 Personen besucht. Die Straßenbahnen, Omnibmse, Stadt- ud Ringbahn, sowie die Dampfer und Droschken oefördern jährlich mehr als 850 Millionen Personen, davon entfallen auf die Straßen-

Russische Reuigsieiten.

Witte soll vorgestern den Zaren um seinen AHdüieb (gebeten, worauf ihm der Zar erwiderte:Sind Sie ein so schlechter Patriot, daß Sie mich in einer so schweren Zett ver­lassen wollen?" Auch der Kriegsminister soll den Zaren um feine Entlassung gebeten haben.

Nach anderen Meldungen auS Petersburg werden ununter­brochen Gewehre vom Auslande eingeschmuggelt. Die F-ührer der bevorstehenden Dolkserhebung 6eauffidrtigen btc Verteilung der Waffen. Die Zenttcilleitimg der reo. Partei behauptet, über nahezu 6 Millionen kampffähige Männer zu versugen, davon 2 Millionen bewaffnet. Die Zentrallettung der revolutionären! Pattei hat gegen z a hlr e i che ho he B e a m t e Todesurteile erlassen. Emissäre wurden ut bie Provinz.I entsandt, um die Urteile an dm mißliebigen Persönlichkeiten zu vollstrecken.

Tie Führer der revolutionären Bewegung naben, wie ver- lautet, auch den Priester Gapvn zum Tode verurteilt, indem sie ifm beschuldigen, daß er für den Zarismus gewonnen | sei. Tie Auslandsreise Gapous wäre eine Flucht vor seinen! bisherigen Genoffen.

Man meldet aus K i eiv, daß die Milrtarrevolte dort sehr ernst war. Dor der Sl'nferne Kursak kam es zu enter wahren Schlacht, wobei 38 H a n de lSf chül cr und mehr als 100 Soldaten getötet wurden. Tie Zahl der Verwundeten wird nicht angegeben, ist aber erschreckend hoch. Tie obere Stadtyalfte befindet sich iit den Händen der Revolutionäre.

Aus Lodz wird gemetbet, daß auch dort die revolutionäre Bewegung unter den Truppen bedeutend Atmcbme. Täglich ereignen sich dort zahlreiche Vergehen gegen die Dis­ziplin.

In Helsingsvrs traf der neue Generalgonver" ncur Gerard am 6. Tez. ein. Bei der Ankunft ereignete sich auf dem Bahnhof ein Znnschenfall. Ein rusfischer Polizist und mehrere andere Russen nahmen eine herausfordernde Haltung gegen die Volksmenge an unb feuerten gegen sie mehrere Schüsse ab. .

Berlin im Lichte der Volkszählung. Berlin hat, wie wir mitteilten, nach den vorläufigen Zusammenstellungen des Stattstischen Arntes der Stadt Berlin am 1. Dezember dieses Jahres bei der Vollszähtung eine Einwohnerschaft von 2033900 gehabt. Nach oer letzten Vokkszäblung vom 1. Dezember 1900 betrug dte Bevölkerung 1888848 (darunter 20 000 Mann Militär); sie hat um 145 052 in den letzten fünf Jahren zugenommen. Während 1816 nur 197 717 Per­sonen gezählt wurden, ergab die Zählung von 1849 schon 431566, 1871 bereits 82« 341 Einwohner. 1880 wurden 1122 330 und 1890 1578 794 Personen ermittelt. Die jähr­liche Zunahme belief sich im Zeitraum 18951900 auf 2,37 Prozent. In den letzten elf Monaten d. I. hat sich die Bevölkerung um rund 34 0Ö0 Seelen vermehrt. Die Zahl der im Weichbilde Berlins belegenen bebauten Grund­stücke stellte sich 1900 auf 25 357, die Zahl der Wohnhäuser auf 37 733, die der Haushaltungen auf 471534. Ter Religion nach gab es am 1 Dezember 1900: 1590115 (84,.2 v. H. Evangelische, 188400 (9,97 v. H.) Römisch-Katholische, 14 209 andere Christen und 92 206 (4,88 v. H.) Juden. Bei 1 844 000 Personen war die Muttersprache deutsch, 14 061 sprachen daneben noch eine fremde Sprache, darunter 10628 polnisch und 30187 ausschließlich eine fremde Sprache. Tas ge­borene Berlinerttlm tritt in oer Bevölkerung mehr und

ehrt war. Er stand in den vierziger JaSren.

Friedberg, 8. Dez. Am 5. Dez. wurde Direktori - D. Weifsenbach von seinem schweren Leiden erlöst. Gut schnell verlaufende Luftröhrenentzündung hat dem 2ebr ein Ende gemacht, das in den letzten zwei Jahren m der Dunkel geistiger Umnachtung und in zunehmender Lchwtv' verlaufen war. Ter einst fo tätige, überaus fleißige ist 63V2 Jahre alt geworden. Mit reichen Gaben av- gestattet, hat er schon im 17. Lebensjahr die Hocbsciw bezogen, und in Gießen, Utrecht und Heidelberg, wo " zu den Füßen eines Rich. Rothe saß, studiert. Seine Neigl^ führte ihn auf die Bahn akademifcher Lehrtätigkeit, tret'* er vom Jahre 1868 an als Privatdozent, von 1871 a als außerordentl. Professor vornnegend für das tfadi- neutestamentlichen Wissenschaft ausgeübt hat. Mai 1882 ti er seine Stellung am hiesigen Predigerseminare an u. wirkte in unserer Stadt 14 Jahre als Professor, vom Her 1896 als Tirektor. Im Sommer 1903 nötigte ihn^' Nervenleiden, eine Heilanstalt auszusuchen: der Nmfwr daß dieses beiden iinheitbarcr Natur war, führte zu sei^ Pensionierung im Frühjahr 1904. Was er in seiner bei. lichen Tätigkeit, aber auch in freiwilliger Slrbeit nnmcntt in der Friedberger Konferenz gewirkt hat, wird ihm n - vcrgessen werden. (Oberh. Anz.)

T ar in st a d t, 8. Dez. II. KK. H.. der Gr 0 ßherz ! und die Großherzogin besichtigten heute morgen Ministerium deS Innern die von Obermedizinalrat Tr. Hehl mit Sachkenntnis zusammengestellten unb ;7- großen Teil selbst gesammelten alten Standgefat aus hessischen ApotHeien. Die Sammlung bci:t aus ca. 400 seltenen und tastbaren Töpfen, Gläsern UL stammt größtenteils aus dem 17. Jahrhundert unb ist ä hohem künstlerischem Wert. (Tarmst. Ztg.)

Offenbach, 8. Dez. In der Offenbacher Stc.r Verordnetenversammlung brachten die Stadtver.-- ncten Boehm und Sch0embS folgenden Antrag u Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, an Großh. Hcff. Ministerium das Ersuchen zu richten: 1. Schritte zu tun, damit die Rea lgymnasien unb Cb-, realschl,lcn in Hessen die gleichen Berechtigun ' zum Weiterstudicren erhalten, wie die entsprechenden ßischen Lehranstalten. 2. Im Bundesrat dafür einzutr!.^ daß auch das Studium ber Medizin allen Schülern Nealgpmnasicn uud Obcrrealschulen nach Absolvierung 1 Lehranstalten frei gegeben wird. Der Antrag wird > BcrfaffungsauSschuß überwiesen.

Aiainz, 8. Dez. Von religiösem Wahns befallen ist die 35jöhrigc Katharine Beith aus ~ heim. Sie hat sich gest.rn am Fischtorplatz fcriniigetna zum Spott der erwachsenen und nicht cru>ack)scneu männlichen und weiblichen Geschlechts. Ein nahm sich der Kranken an und brachte sic zunächjl

Grund der erwähnten Verordnung sind bei dem zuständigen

Die Hotelbesitzer und die Flcischtcuerung.

S. u. H. Braunschweig, 8. Tez.

Tvr Jüterncttionvle Verein der Gastbofbeiitzer hielt gestern eine aus den verschiedensttm Gegenden Deutschlaubs stark besuchte außer- orbetrtlidc Generalversammlung ab, um zu brr burd> die Teuer­ung fast aller Lebensmittel bedingten Erböhuna der Preise in den Hotels Stellung zu nehmen. Ten Verhandlungeii wohnte RegiernngSrat Tr. Stegemaun bei. Das Hauptreferat hatte Ho­telier R ö ß l e r-Baden Baden übernommen. Ter Redner wies auf bo-3 nm 1. März 1906 in Kraft trctciibc n eu e Z oll t a r i f- gesetz hin, daS eine unerhörte Teuerung aller 2c-i onn wirr;«»«

bensmittel mit sich bringen werde. Es handele sid,I bahnen allem 3M Millionen_________________________

hier um feint vorüber gehende Erscheinung, sondern die V e r -

teuerung aller landwirtschaftlichen Produkte so- AKS fittüht UUÜ

wie das 'Einfuhrverbot dergesundheitsgesährlichen"l ®

Würste tote Salami unb Mortadella feien eine ge-l Gießen, 9. Dezember 1905.

wollte Tat der Regierung. Tie bei uns jetzt zur Geltung ge-* Ordensverleihung. S. K- H. der Groß- kommene hochsdniMöllnerische Politik bade in Amerika den all- h erzog haben dem Oberlehrer Karl Keil zu Sprendlingen, gemeinsten Unwillen erregt. Der Deutsche, dem der Wandertrieb STe{|e Offenbach, aus Äßlaß seines 50jährigen Tienst- und daS Reisen von altersher tu den >(.Nochen steckt, ^ebt uti jubiläums die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienst- Sommer ießt über die Grenze, ms Hochgebirge, ms Land der . -.Us,i(iuns des Groümüftaeu verlieben Mitternachtssonne, zu ben Palmen unb. Wrnniben. Tie 3'0^prtcnj bljtlW öc.?r f cTt ber

davon ist, daß in vielen legenden unseres Daterland's m ber , I n De n bcuyc U an D Der ] c bt nniwc oer -veimen- Fremdenilidusttie ein voller Rückschritt zu verzeickmeu ist. Dabei I steller in der Hesstsch-Preußlschen Eisenbahngemeinschaft sind die deutsdten Hoteliers troß ber bedeutenden 4bufioeubungen, Adam Krieger zu .Hatnstadt.

die sie gemacht haben, mit ihren Preisen nickst in die Höhe ge-1 ** Hundesteuer. In Kürze wird eine Verordnung

gangen. Jetzt müssen iebod» aud) die Hoteliers einmal einen I Ergänzuna der Hundesteuer-Verordnung vom 4Noveuiber b« gelangen, welche in

sdilaqinüßte iid) auf die Berechnung der Zimmer, auf die Speiien Ergänzung des § 9 der letzteren Verordnung auch Ste ucr- ber StWc unb auf die Weine erstrecken. /Ter Verein kamt nicht f x e i h e i t für solche junge von eigener Hündin gezogenen für ben Einzelnen btnbeubc Beschlüsse ftffen und die ^dwiMoni I H^^de festsetzt, die nachweislich vor Ablauf von drei -fterung, wie sie die Regierung mit ihrem Gesetz Über dte Ruhe-1ananaten nach ihrer Geburt tunvunbe acaanaön «eiten ber Angestellten gezeigt bat, wäre unser ^od. Mer olmcwte Monaten na cy t) er u c Dur t j ug 1 u g egan gc n

borgt ei jen zu wollen, hält ber Redner adaguat den erhöhten oder nach Orten außerhalb des G roßeizogtuius oer» Fleisrlipreisen einen Aufschlag von 20 bi S 30 Prozent ans äilßert worden sind. Gesilche um Steuererlaß au die biSßericien Preise keineswegs für unbillig ober übertrieben, (üebb. Zustimmung.) . .

In bet Tiskusju

allen liberalen Kreisen angesehen wird, daß die Fraktion 1904 das nun angenommene Gesetz in letzter Stunde zu F«N gebracht hat. Die Partei hat diesen größten r/ehler der letzten Zeit bei den heurigen Wahlen schwer büßen müssen. Um so erfteulicher aber ist es, daß die Liberalen nun auch ihrer besseren Einsicht gemäß handeln, öie haben schließlich auch die relative Mehrheit hin genommen, obwohl sie noch in der zweiten Lesung den Versuch machten, sie zu beseitigen. Mit Recht lonnten die Liberalen, hterrn von den Sozialdemokraten unterstützt, dem Zentrum vor» 1 y uu » vl J T a Ve nUi t UI möt'i'vie r t habe und dazu wersen, daß es jetzt, pochend auf seine Macht, die acholute müsse Herrn v. PodbielSki doch interessieren, wenn

Mehrheit verabscheue, dte es vor einem Jahre noch angesichts der hohen Fleischpreise schon die 1 ou- führen wollte. Ter fortschrittlich gesinnte Mann kann tn* VeT^nen Fürsten eine Erhöhung ihrer Apanage dessen mit der P a r t e i k 0 n ste l t a t i 0 n, die sich im fordern. Dann wurde folgende Resolution angenommen: neuen Landtag fast in allen wichtigen Fragen zeigt, sehrTie außerordentliche <«-neralversammltmg des mternatw- ruttieden sein - hie Reaktion - hie Fortschritt: das Zen- nalen Vereins der coasthofbesitzer, bcFin^t ubereinsttnnnend^ trnm aus der ^nen Liberalismus und Sozial- daß mit Rücksicht auf die gros^n Mehrausgaben,

t r u m auf oer einen, ovr u 0 Hotelindustrie durch die vollständige Umwandlmtg bes Hotel-

d e m 0 k ra t ie, oft nochtm c ret biefe wesens in ben letzten Dezennien Ivtote durch bte sich immer

bund (!!) auf der ande re n ^ett e je ojter jitg oiqe steigernden Lasten, welckie ihr staatlicher- und kornrnunaler-

KonsteNatton zeigt, um so fckmeller durften dte Par teien guferlegt merbert, endlich aber, infolge ber Teuerung

der Linken zu einer Politik des gemeinsamen Fleisches, wie der sonstigen Lebensrnittel eine Erhöhung Vorgehens reif werden, zu einer Politik, die ganz allem $Teife bem Hotel- unb Restaurantgewerbe in jeder Hinsicht inistande llt. Bauern von der llerikalen Herrschaft zu befteren. \ ^rechtfertigt ist. Die Generalversammlung empfiehlt t^-shalb --' ---1 den Mitgliedern deS Vereins einen, ben großen Mehrausgaben entsprechenden Preis''i'ffcblaa herbei tu führen."

Deutsch-Afrika.

Bei der in Südwestafrika auSgebrochenen Seuche,-------------

bürfte es sich nicht um Rinderpest allein, sondern auch um &0ng-5e 0 ONlffe.

die Einschleppung des KüstenfieberS der Rtnder Freie Stadt Hamburg (Staat) 872 028 (768 349), handeln. Hamburg (Stadtgebiet) 800 582 (705 738), Breslau 470 018

Gouverneur Graf Götzen telegraphiert aus Dar-eS- ^422709 ausschließlich 3 inzw. eingcmeindete Orte), Stettin 230578 Sa l a am naä> einer Meldung der Vchefs van 953 (182918), Dan^b

Muansa, Tabora und Kiltnalinde c^elnt^ie c. ^5182 (73883, ausschließlich einiger Eingemeindungen), Erfurt in ihren Bezirken gesichert. Der englische Missionschef ggb40 (85191), Auasburq d3882 (89 170), Görlitz 82 832 (80 842), Veeb in Mrapua erbat wegen der zahlreichen Frauen Schutz Lieqnitz 59 800 (54 839), Harburg 55 679 (49 156), Osnabrück 59576 fegen etwaige Da das Hochland ! Colrnar^41 b^'(3^^74)^A^enburc^3Z784' (37106d

dort gesund ist, wurden 25 Mann Marine-Infanterie umter Sernbnc 34374 (34431), Zittau 34 541 (80 921), Göttingen 84 030 Leutnant v. Engelbrecht auS Morogoro abgesandt. Diel (30234).

5. Kompanie unter Oberleutnant Wendland (150 Mann, Hessen.

,-in 6 Zentimeter-Geschütz, ein Maschinengewehr) erreichte am Ober hassen: Alsfeld 4644 (4347), An^hain^432, Bersrod 4. Dezember Morogoro und wird auch die Sicherung von 389^95),r u n ^rg^lROa (581),

Kiloffa übernehmen. DaS Detachement v. Wangenheim i n h ar d S ha i n 808 (309), S a a s e n 508 (478), S t a n g e n- marschiert am 6. Dezember von Kiloffa auf Mahenge. Die

15. Kompanie Maffaualeute unter Hauptmann Wunderlich wird am 12. Dezember von Dar-eS-Salaam nach Morogoro vorgeschoben. DaS Bezirksamt Songea meldet über Kap­stadt, daß die Lage wieder ernster sei, da die Station unter Le bensmittelmangel leide. ES ist anzunehmen, daß inzwischen Major Johannes mit der 13. Kompanie unb Leutnant Schlüter mit 30 AskariS, sowie eine Proviant­kolonne von Langenkmrg in Songea eingetroffen sind. In den Küst e n bezi rken tritt eine m e rkb a re Be r u h i g u n g ein.

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