11 Saftiges Rindfleisch
werde.
Heute handle es sich, so führte Oberbgm. Mecum ans, nur um eine Stellungnahme, nicht um endgiltige Beschlüsse. Um den Spendern freiwilliger Gaben auch einen gewissen Einfluß bei dem Zustandekommen des neuen Projektes zuzu- gestehen,' habe die Kommission vorgeschlagen, eine Abordnung von 6 Herren zu bilden, nämlich 3 au§ den Kreisen der Spender und 3 aus der Stadtverordnetenversammlung, um das vorläufige Programm festzustellen, also bei- spielsweise wie groß das Theater mit seinen Einrichtungen ' zu bauen sei 2C. Diese Kommission werde dann der Stadtverordnetenversammlung weitere Vorlage zu machen haben.
Die Finanzdeputation schlage also folgenden Beschluß vor, daß man in dem Ergebnis der Sammlungen ein erfreuliches Zeichen des gemeinsinnigen Geistes in der Bürgerschaft sehe und allen Zeichnern von Spenden Dank ausspreche. Die Erbauung eines Saalbaues könne zur Zeit nicht ins Auge gefaßt werden, dagegen werde die Erbauung eines Theaters in Aussicht genommen, in der Voraussicht, daß die Gesamtkosten aufgebracht würden. Die Unterhaltungskosten würden von der Stadt getragen werden. Man hoffe, daß diejenigen, die mit ihren Zeichnungen noch zurückstehen, nunmehr ihre Beiträge erklären würden. Man gedenke spätestens am 1. April dieses Jahres Beschluß zu faßen, so daß noch im Laufe dieses Jahres mit dem Bau begonnen werden könne. Der fertige Bau werde dann im Sommer 19 07, bei der Jubiläumsfeier der Universität, seiner Bestimmung übergeben werden können.
Oberbgm. Mecum knüpfte daran noch die Mitteilung der bekannten Resolution des Bürgervereins, der diese dem Stadtvorstand zur Kenntnis unterbreitet hatte. Was darin gefordert werde, sei zum Teil eigentlich ganz selbstverständlich. (Anmerkung der Redaktion: Mit Vergnügen erinnern wir uns, daß der Bürgerverein das Verständnis für solche selbstverständlichen Tinge wecken und beleben will, und glauben, daß mit dieser Aufklärung weiter Kreise der Bürgerschaft eine sorgsame Ausführung des Theaterbauprojektes verbürgt wird.)
Stadtv. Hambach erklärt, daß nach seiner Kenntnis der Sachlage noch weitere Spenden in Aussicht ständen und daß man wahrscheinlich auf 400 000 Mark kommen werde. Diejenigen, die bisher nur für den Saalbau gezeichnet haben, würden, falls der Bau nur eines Theaters beschlossen wird, hoffentlich' ihre Zeinchung auf dieses Projekt übertragen. Der Resolution des Bürgervereins stimme er insofern zu, als auch er der Ansicht sei, daß man in einem Theater sehr wohl auch Konzerte veranstalten könne. Früher habe man geglaubt, das Gesamtprojekt für 500 000 Mark Herstellen zu können, heute glaube man dies nicht mehr, und da der Saalbau ganz erhebliche Kosten _ verursachen würde, werde man von diesem Bau absehen müssen. Wenn man sich die jüngst mitgeteilten Göttinger Theaterverhaltnisse Vorhalte, werde man sich überzeugen, daß der übermäßige Zuschuß für das Theater, wie man ihn von manchen Seiten an die Wand malte, nicht nötig werden wird. Auch er unterstütze fteudig die Danksagung an die Spender der Beittäge.
Oberbgm. Mecum nimmt darauf Veranlassung, auch Dem Komitee und den Sammlern für ihre Bemühungen
Aus Stadt und Ka»d.
Gießen, den 11. März 1905.
•* Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie im Großherzogtum Hessen. Die Sektion Oberheffen der im November v. Js. begründeten und bereits 150 Mitglieder zählenden Vereinigung wird am nächsten Donnerstag (16. März) nachm. 5V2 Uhr im Auditorium der psychiatrischen Klinik ihre nächste Sitzung halten. Auf der Tagesordnung steht „die Fürsorgeerziehung der Jugendlichen", ein Thema, das auch von der Ge- samtvcreinigung auf der geplanten Frühjahrsversammlung in Mainz besprochen werden soll. Bekanntlich handelt cs sich hier um ein Gebiet der Fürsorge, dessen Ausbau von eminenter Wichtigkeit für die Bekämpfung des Verbrechens ist. Zur Sache werden sprechen: Regierungsrat V^agner, Beigeordneter Eurschmann, Assessor Dr. Schmidt und Affeffor Dr. Keller, sowie Privatdozent Dr. Dannemann. Gäste sind sowohl bei dieser Gelegenheit, als auch bei dem für den 19. März beabsichtigten Ausflug nach Dillenburg zur Besichtigung der dortigen Fürsorgeeinrichtungen willkommen.
I,. 17. Promotionen. Im Monat Februar 1905 wurden an der Landes-Universität promoviert: Zum Dr. j ar.: Heinrich Winter, Gerichtsakzessilt aus Mainz, Valentin Lotz, Gerichtsakzessist aus Münster. Zum Dr. med.: Karl Schmidt, approbierter Arzt aus Horst, Ferdinand Grlmmel approbierter Arzt aus Idltem. Zum Dr. med. vet.: Paul August Eckardt, approbierter Tierarzt aus Wellinghofen. Zum Dr. phil.: Heinrich Wagner, cand. math. et. jur., aus Malstatt-Burbach.
•• Sitzung des Provinzial-A usschusses. Am 8. d. M. fand weiterer Verhandlungs-Termin über die Enteignung für das Hauptsiel und die Kläranlagen der Stad'
und doch eine vorzügliche Fleischbrühe erzielt die Hausfrau, wenn sic das Fleisch mit kochendem Wasser ansetzt, die Suppe aber beim Anrichten mit TOEJLO’O'T5 "Wütje© Schutzmarke verbessert. — Sehr ausgiebig, man verwende den
Würzesparer. Cu/s 'T
für das Gesamtprofckt Theater- und Saalbau! 333000 Mark, für Theater allein sogar noch mehr, nämlich 34 2 000 Mark und für den Saalbau allein 41 000 Mark. Nachdem das Ergebnis soweit abgeschloffen sei, sei da§ Komitee nunmehr an die Stadtverwaltung herangetreten mit dem Wunsch, sie möge Stellung zu den Projekten nehmen und sich erklären, ob sie sich für das Gesamtprojekt oder eines der Teilprojekte entscheiden wolle, damit diejenigen Herrn, die mit ihren Spenden noch bis zu dieser - Entscheidung warten wollten, bald ihre Beiträge ebenfalls
einzeichnen könnten. Sollte Leute gebe es nämlich noch.
Oberbgm. Mecum verlas dann ein Schreiben von Prof. Dr. Fromme vom 4. März d. I., worin der Stadt Mitteilung von dem Resultat der Sammlung gemacht und mitgetcilt wird, daß man der Stadt für den genannten Zweck schenkungsweise die gesammelte Summe überweisen wolle, damit sie an die Errichtung des Baues herantretc. Ferner wird in dem Schreiben noch die bereits erwähnte Anfrage gestellt, für welches Projekt die Stadtvertretung sich entscheiden wolle und weiter, zu welchen Bedingungen ihr das gesammelte Geld übergeben werden könne.
Oberbgm. Mecum fügte zu diesen Mitteilungen Folgcn- des zu: Die Fi n a nz dep utat i o n sei einstimmig der Meinung gewesen, daß man dieses von so gutem Bürgersinn zeugende Anerbieten nicht von der Hand weisen dürfe. Man sei allerdings der Ucberzeugung, daß cs mit der Summe von 333 000 Mk. nicht möglich sei, an einen Saalbau zu denken, der zu große Zuschüffc seitens der Stadt er'ordcrn würde. Anders verhalte es sich mit dem geplanten The ater bau. Dieser werde 400 bis 450000 Mk. kosten, und wenn, was ja hoffentlich geschehen werde, zu der schon zusammengebrachtcn Summe noch Beittage hinzukämen, werde man wahrscheinlich die gesamte Bausumme aufbringen. Dann würden die Unterhaltungs- und Betriebskosten, soweit sie nicht durch die Einnahme gedeckt würden, nicht erheblich höher sich belaufen, als die Summe, die je^t bereits für das Theater zur Verfügung gestellt
Aussicht gestellt habe, für dre musikakrschen Zwecke im Theater später auch eine Orgel zu stiften.
Stadtv. H au buch entgegnet seinem Kollegen Dr. Ebel, daß er der festen Ucberzeugung sei, daß man in einem Theater sehr gut Konzerte veranstalten könne und daß in der Bürgerschaft, wie auch die Zeichnungen bewiesen hätten, vorderhand gar keine große Sympathie für einen Saalbau vorhanden sei. Stadtv. Schwall stimmt dem Vorredner darin völlig zu, und Stadtv. Brück macht den Vorschlag, zu beschließen, man wolle in den nächsten 5—6 Jahren überhaupt auch zu dem Theater! keinen größeren Zuschuß als 5—6000 Mark gewähren. Dieser Vorschlag wird jedoch nicht unterstützt; der '2111 trag der Finanzdeputation wird angenommen.
Zu der Kommission, der die Vorarbeiten bis zur nächsten Vorlage obliegen sollen, werden zu den vor- geschlagenen Herren aus den Kreisen der Spender, den Herren Landgerichtsdirektor Bücking, Professor Dr. Fromme und Bauunternehmer Winn noch die Stadtv. 5) a u b a ch und Heichelheim sowie Beig. Heyligen- staedt hinzugewählt. (Die Sachverständigen Direktor Steingötter und Direktor Traut mann können immer zugezogen werden.) Da als Baustelle nach wie vor Schülers Garten vorgesehen und schon im Herbst mit dem Bau des Theaters begonnen werden soll, erteilt die Versammlung ihre Genehmigung zur Kündigung der Mieter in Schülers Garten am 1. April, sodaß das Gebiet am 1. Oktober zur Verfügung steht.
Punkt 6 der Tagesordnung, Beschaffung von Räumen für die Bür>g ermeister ei, wird in die nichtöffentliche Sitzung verlegt.
Zur besseren Ausnutzung des Elektrizitätswerks wird der Preis der elektrischen Energie zum Laden von Akkumulatoren bei Tag für Lichtzwecke auf den
im städtischen Interesse zu danken.
Stadtv. Dr. Ebel meint, man möge zu dem von der Finanzdeputation vorgeschlagenen Beschluß noch hinzufügen, daß man in absehbarer Zeit auch einen Saalbau, der nicht minder notwendig wie ein Theater fei, zu erdichten wünsche.
Oberbgm. M e cum antwortet darauf, daß wohl jedermann einen Saalbau für wünschenswert halte, sobald das Projekt finanziell möglich werde. Jin übrigen können er schon jetzt sagen, daß ein hiesiger Herr bereits in
Wilh. S ch e p p in Saasen.
Die Lieferung von Piasavabesen wird an die hiesige Firma F. E. Winter vergeben.
Außerhalb der Tagesordnung teilt Oberbgm. M e cum mit, daß die beiden hiesigen Feuerwehren in diesem Jahre ihr 50jübriges Bestehen zu feiern gedenken und zwar am 15., 16. und 17. Juli d. I. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, fiir dieses Fest den O s w a l d s g a r t e u und den Platz rechts neben der Rodheimerstriaße unentgeltlich zur Verfügung zu 'teilen.
Die Beschaffung eines Lichtpausapparates -fürs Tiefbau- und Vermessungsamt, der 350 Mk. kosten wird, wird genehmigt.
Die hiesige Steuerkommission hat beanttagt, die Stadtverordnetenversammlung möge damit einverstanden sein, daß auch diejenigen hiesigen Einwohner, die außerhalb Hessens, in Preußen, ein Besitztum haben und dott versteuern müssen, auch für die Stadt Gießen mit einem Viertel ihres Gesamteinkommens zur Kommunalsteuer herangezogen werden können.
Auf die Einwendung des Beig. Georgi, welcher erklärte, daß diese Maßregel in vielen Fallen zu ungerechtfertigten Doppelbelastungen hiesiger Einwohner (beispielsweise einiger Zigarrenfabrikanten, die im preußischen Gebiet kleine Betriebe haben) führen könnte, wurde kein Beschluß darüber gefaßt.
Der Uebertragung des Jagdpachtverhält- des Hauptmanns a. D. Cramer auf Karl Buderus wurde zugestimmt. Damit war die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung erschöpft. t
Kraftstrompreis herabgesetzt.
Das anatomische und das geologische JNstttut der Landesuniversität haben um Preisermäßigung der elektrischen Energie für ihre Scheinwerfer» zu Demonstrationszwecken ersucht. Es wird dafür der Kraststrompreis gewährt.
Die Vergebung der Tagesfuhren für 1905 wird in die nichtöffentliche Sitzung verlegt.
Bei der Vergebung der Lieferungen von Basalt- Pflastersteinen erhält das erste Los die Firma Phil. Vfesfer III. in 2lnnerod, das zweite Los die Firma Johann Nickel in Gießen nud das dritte Los die Firma
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Gießen, für die Entschädigung betreffend statt. In diesem wurden die sämtlichen von den Parteien vorgeschlagenen Sachverständigen gehört. Der Provinzialausschuß beschloß indessen, nur einen Teil davon zu dem Augenschein zuzuziehen^ der stattsinden soll, sobald die Witterung es erlaubt.
Worms, 10. März. Mit der Anlage der von einem sehr großen Teil der Bürgerschaft verlangten elektrischen Straßenbahn scheint es nunmehr vorwärts zu gehen. Nach monatclanger, mühevoller und umfaffender Tätigkeit der Bürgermeisterei sind jetzt die Vorarbeiten so weit gediehen, daß an die Entscheidung der für die Stadt nach verschiedener Richtung hin wichtigen Frage herangetreten werden kann. Dem Vernehmen nach fand gestern nachmittag eine gemeinschaftliche Sitzung des Finanz- und Bauausschnffes, so- wie des Verwaltungsrats der Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke statt, in der beschlossen wurde, der Stadtverordnetenversammlung vorzuschlagen, daß die elektrische Straßenbahn durch die Stadt selbst zu bauen und zu betreiben sei, daß auf Grund der von drei Gesellschaften eingereichten Offerten der Bau derjenigen Gesellschaft übertragen werden solle, die für die Stadt die besten Garantien für eine solide Herstellung biete, und daß in der Stadtverordnetenversammlung, die am kommenden Montag stattsinden wird, ein Ausschuß von sechs Mitgliedern zu wählen sei, der die von der Stadtverordnetenversammlung zu fassenden Beschlüße zur Ausführung der Bahn vorbereiten soll. Es wird sonach am nächsten Montag eine weittragende Entscheidung für unsere Stadt getroffen werden. (W. Ztg.)
S-e. Frankfurt, 10. Mürz. Die bekannte Kunsttänzerin Isadora Duncan mußte gestern abend ihre Vorstellung wegen plötzlich verschlimmerter Erkrankung unterbrechen. Sie entschuldigte sich persönlich beim Publikum in längerer Rede und stellte die gezahlten Eintrittsgelder zur Verfügung. Drei Tänze waren bereits vorüber, darunter das Botticellische Gemälde „Der Frühling", mit wundervoller Grazie von der Künstlerin getanzt, als sie plötzlich mit hastigen Bewegungen die Musik zum Abbruch ihres Spieles veranlaßte und in gebrochenem Deutsch ihre originelle Entschuldigungsrede hielt. Danach hätte ein Arzt trotz ihres schlechten BesindenS ihr das Auftreten gestattet, sie fühle sich aber so elend, daß sie bei bestem Willen nicht weiter tanzen könne.
Kcrichtssaak.
R. B. Darm ft adt, 10. März. Eine exemplarische Bestrafung wegen böswilliger Brandstiftung erhielten heute, vom Schwurgericht zwei blutjunge Burschen aus Turn heim bei Groß-Gerau zudiktiert. Dem Fabrikarbeiter Joh. Jak. M t s m- lich und dem Landwirt Georg Schnecke r wurde zur lalt gelegt, im Herbst v. I. zwei Scheuern gemeinschaftttch in Brand gesteckt zu haben, und zwar unter folgenden Umständen: Vor Jahresfrist war ein Bruder des Mischlich zu drei Jahren Zucht-- Hans verurteilt worden, weil er am 9. August v. I. eine öcbeitnc. des Landwirts Fickel in Tornheim vorsätzlich in Brand gesteckt hatte. Nun machte die Familie desMischlich große Anstrengungen,, behufs teilweiffens Straferlasses ein Gnadengesuch an oen, Großherzog in der Gemeinde zustande zu bringen, aber der Ge-' meinderat sowohl, wie der geschädigte Landwirt sprachen sich gegen die Unterstützung des Gnadengesuchs aus. Ta brach in der Namr zum 12. Dez. v. I. in der neuaufgebauten Scheune Fickels^ abermals Feuer aus, wodurch diese wiederum zerstört und ent Schaden von ca. 5000 Mk. verursacht wurde. Ter VerdackB lenkte sich sofort auf den im Zuchthaus sitzenden Bruder des Mischlich, der zuerst hartnäckig leugnete, schließlich aber doch zugestehen mußte, aus Rache über das vereitelte Gnadengesuch die Tat in Gemeinschaft mit dem Schnecker das Verbrechen voll-' fühtt zu staben. Auch zwei weitere Brandstiftu ngen. durch welche die Scheuern des Landwirts Schulz und des Land- tvirts Reichhöfer vom Feuer zerstött wurden, was einen Schaden von ca. 14 000 Mk. verursachte, mußte der erste AngeNagte zugestehen. Schmecker hatte Mithilfe dabei geleistet und dem Mchch- lich die Stteichhölzer gegeben, trotzdem er wußte, zu welchem Zweck sie gebrauck-t werden sollten. Tie Geschworenen erkannten^ in allen Fragen auf Schuldig, und das Urteil lautete gegen MWlich auf fünf Jahre Zuchthaus und, 5 Jahre Ehrverlust, während Schnecker mit einer Gefängnisstrafe von 2Vi Jahren davonkam.
Handel und Verkehrs"Volkswülschast.
Märkte.
Gießen, 11.März. Marktbericht. Auf heutigem Wockenmairv kosteten: Butter' pr. Pld. 0.95—1.05 Mk., Hühnereier 1 St. 7-8 Mg. 2 Stck. 15—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 7—0 Psg., Käse pr. Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Linsenpr. Liter 32 Pfg., Taubenpr.Paar0,80—0,90Mk., Hühner pr.St. 1 y0—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1 ',80—2'20 Mk., Gänse vr. Pfd. 55—65 Pfg., Ochsensieisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Kuh' und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—74 Pfg^ Hammelfleisch pr. Pfund 5O—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6,00—6,50 Mk., Zwiebeln pr. Zrr 8,00—10,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 0 bis 0 Mk., in Korben 00—00 Pfg. Russe 100 St. 00—00 Pfg. Zwetschen per Zentner 0.00— 0.00 Mk. Birnen per Zentner 6 bis 0.00 Mk. Weißkraut 0.10—0.15. Marktzeit 8—2 Uhr.
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