: Abgeschwächt.
Ausbeuten und Zu«
den
lichnng.
Märkte.
Frankfurt a. M.» 13. Juni. Offizielle Schlusskurse.
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1
beiden Fragen sind Verhandlungen im Gang. Der Bezirks verein Birkenau stellt den Antrag, nion möge erstreben, da
. 101.40 . 90.55 . 101.85 . 90.60 . 100.85 . 98.50 . 102.10 . 101.40 . 99.70 . 106.40 . 67.10 . 67.50 . 88.70 . 137.—
. 96.50 . 188 40 . 124.40 . 209.30 . 190 90 . 141.90 . 157 20 . 170 90 . 142.90 . 18.50
. 266.25 . 249 00 . 214 10 . 100.45
4%
4% 4% 30/
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Ungai. Goldrente Italien, Rente , Portugieser I Portugiesen. III Unif. Türken
Reiohsanleihe do.
Konsole . do. . .
Hessen Oberhessen
Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau
Tendenz
kommt cS zu der Ai der alten Taufformel
8u/o Mexikaner . . 4,/e0/0 Chinesen . . Electric. Sohuokort . Nordd. Lloyd . . Kroditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Gotthardbahn . . .
Lauraliütte
Bochum .... Harpener .
Staatschatzscheine . l; fest. _______
fc. ffrankfurt a. M., 13. Juni. Heu- und Stroh- markt. Heu kostete beute Mk. 3.70, Stroh Mk. 0.00 bis 0.00. 9inc<? per 50 Kilo. Tendenz: lest.
Die Kauptversammlung des yejflschcn ^andesieyrnvereirs.
§ Mainz, 18. Juni. Der Hessische Landeslehrerverein tagt gegenwärtig in
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Aentläi-Afrika.
Ein Telegramm auS Windhuk meldet: Am 9. d. M. oei AtiS westlich von Schlip gefallen: Leutnant Gerhard v. Versen, geboren am 8. Dezember 1880 zu Loetzen. Leicht verwundet: Oberleutnant HanS Krüger, geboren 4. August 1874 zu Straßburg. Am Typhus gestorben: Reiter Proschberger.
Die „Nat.-Ztg." hört, der Vizepräsident de8 Reichstags, Geheimrat Prof. Dr. Paasche, beabsichtige, in den nächsten Tagen nach Deutsch-Ostafrika abzureisen, um verschiedene kolonialpolitische und kolonialwirtschaftliche Fragen an Ort und Stelle zu studieren.
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Die Gesamtsrequenz Mr Jugenheim betrug 777 und für A u e r b a ch 711 Kurgäste. —
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vielleicht bessere Schauspielerinnen geben, die schönere Stimmittel, bessere ffigur, virtuosere Plätzchen zur Verfügung haben, aber eS wird nur Wenige geben, die Ibsen zu spielen, zu verstehen und zu empfinden vermögen wie die Triesch. Hier paart sich kein Talent mit Intelligenz, sondern eine Individualität mit einem wunderbaren Vermittlungsvermögen zwischen Dichter und Welt, und darin liegt die packende Größe der Kunst der Triesch
Danzig, 13. Juni. Heute wurde der 15. Deutsche Geographentag eröffnet. Professor von Neumayer begrüßte als Vorsitzender des Zentralausschusses die aus allen Teilen des Reiches erschienenen Gelehrten. Begrüßungsansprachen hielten Professor Conventz, Pberpräsident Delbrück, Landesrat Kruse, Oberbürgermeister Ehlers, der Technischen Hochschule Rektor Maugoldt und Professor Momber. Darauf sprachen Professor von Drpgalski und seine sechs E) peditionsbegleiter über die wissenschaftlichen Ergebnisse der deutschen Südpolarexpedition, die unter Hilfe von 70 Mitarbeitern setzt zu einem zehubändigen Werke verarbeitet werden, wobei das Kultusministerium und das Reichsmarineamt dankenswerte Unterstützung leisten. — Mit der diesjährigen Tagung ist eine große geographische Aus- 'tellnng verbunden. Hierzu haben besonders die alten städtischen Archive Westpreußens, das königliche Staatsarchiv zu Berlin, das Archiv des Großen Generalstabes, die preußische Landesaufnahme, das Reichsmarineamt, die preußische geologische Landesanstalt und Bergakademie zu Berlin, das preußische statistische Bureau, die königlichen Regierungen und staatlichen Werkstätten, Gelehrte, Gesellschaften und Private zahlreiche Schätze bis. auf den Anfang des 15. Jahrhunderts zurückreichenden kartographischen Materials, von uralten Handzeickunmgen und Stichen bis zu den modernsten Aufnahmen vom Luftballon aus, einaesandt.
Kunst und Wrskerifchlift
— Frankfurter Schauspielhaus, ffrau Irene Triesch ist zu Pfingsten wieder nach der Stätte ihres einstigen künstlerischen Wirkens zurückgekehrt, um einige Jbscnsche ffraueu° charaktere in ihrer individuellen Art zu rekonstruieren Die Künstlerin spielte die problematische. Ellida („ffrau vom Meere"), die kleine, tavlere Heldin Nora aus dem Puppenheinr und das kranke Modell aus dem Epilog „Wenn wir Toten erwachen'. Ueberall das gleich starke Empfinden, welches die äußeren Formen Ins zum Rande füllt, das seine Beobachten und die verblüffende Sicherheit bei der Charakterisierung feinster Details, sublimster seelischer Vorgänge. Tn» Technische ihrer Kunst tritt bei ffrau Triefch vollständig zurück Himer daS geistige Erfaßen; eß mag
Mauern deS goldenen Mainz. Heute vormittag sand im Köther Hof die Vertreterversammlung statt. Die 107 Bezirksvereine des Hesicnlandes hatten mit AtiSnahme von Wimpfen ihre Delegierten gesandt. Der Vorsitzende, Obmann Backes- Darmstadt, verlas den Jahresbericht. Danach zählt der Landeslehrerverein in 108 Bezirksvereinen nahezu 3000 Mitglieder; daS Vereinsorgan, der Schulbote, wird in 3000 Exemplaren gelesen. Im verflosienen Jahre wurde eine Regulierung der Vorschriften über daS Züchtigungsrecht und der Dienstwohnungen erzielt. Die Bestrebungen wegen Herabsetzung der Schülerzahl einer Klaffe hatten mit Rücksicht au den herrschenden Lehrermangel keinen Erfolg. Der Rech- nungsablage für 1904 sei entnommen, daß die Einnahmen 13 242.76 Mk., die Ausgaben 9895.76 Mk. betrugen, sodaß ein Kassenvorrat von 3347 Mk. verblieb. DaS VereinS- oermägen beträgt 5347 Mk. Der Unterstützungsverein sür Schulverwalter hatte 3190.50 Mk. Einnahmen und zahlte an erkrankte Lehrer Unterstützungen in Höhe von 2424 Mk.; sein Vermögen beträgt 13 024 Mk. Der Voranschlag für 1906, welcher 9515 Mk. in Einnahme und Ausgabe vorsieht, wurde einstimmig genehmigt. — Bei den nun folgenden Ergänzungswahlen zum Vorstand wurde gewählt: zum 2. Vorsitzenden Reallehrer Kaßl ick-Darmstadt, ferner Schenkelberg-Oppenheim, Stenn er-Mainz, Hofsarth-Steinbach, Wagner-Großen-Buseck, und zu Ersatzmännern W. Müller-Gießen und Rudolf-Alsfeld. — Der Bezirksverein Ober-Cent beantragt, der Vorstand solle beauftragt werden, dahin zu wirken, daß als Mietsentschädigung eine Summe gewährt werde, für welche der Lehrer eine Wohnung bekommen könne, wie sic durch die Versügung vom 4. Juni 1906 gefordert wird. Der Vorstand erhält nach längerer Debatte den Auftrag, bei den Bezirken Umfrage zu halten und dann bei der Regierung vorstellig zu werden. Der Vezirksverein Viernheim beantragt Erhöhung der Vergütung deZFortbildungS- schulunterrichtS zu der Pauschalsumme von 200 Mk. vro Winterhalbjahr.
Der Vorsitzende BackeS teilt mit, daß schon seit Jahren der Landtag beschlossen hat, die Kosten der Fortbildungsschule auf die StaatSkasic zu übernehmen. Da die lieber» nähme aber bis heute nicht erfolgt ist, so beantragt der Vorstand, wegen Erhöhung der Mindestvergütung von 1 Mk. auf 2 Mk. pro Stunde vorstellig werden zu wollen. Der Antrag sand einstimmige Annahme. Link-Rudingshain fragt an, wie c8 um die Vergütung für den Organisten- und Lektorendienst stände, während Grün-Reiskirchen eine baldige Beseitigung der Kirchenvisitationen wünscht, die nur noch in evangelischen Landgemeinden stattfindet. In
fi^sverkauf!
Wcgen Verlegung meines Geschäftes von Neustadt 19 nach Marktplatz 11 verkaufe ich sämtliche Waren bestehend in Uhren-, Gold- imd Silherwaren zu bedeutend herabgesetzten Dreisen. 2960
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'nsicht, daß für die Mchtanwendung I kein stichhaltiger Grund vorhanden gewesen sei, daß Mauritz aber andererseits Wiedertaufe hnter allen Umständen hätte ablehncn sollen. Weiter schreibt
Konstantinopel, 12. Juni. Gestern mittag ging hier ein , Wolkenbruch nieder, während gleichzeitig eine Windhose tobte, bereit Mittelpunkt in den Vororten Beschik-Tasch und Orta- loei am Bosporus war. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt, einige sind eingestürzt. Mehrere einheimische Schiffe wurden beschädigt, eine Anzahl Barken ist untergegangen. Auch in Gärten und Feldern ist der Schaden sehr groß. Der Sultan leitete sofort ein umfassendes Hilfswerk ein. Heute nachmittag wütete ein starker H a a e l st u r m, wobei taubeneiergroße Eislücke niederfielen. Der Schaden ist anscheinend sehr groß.
New York, 12. Juni. Ans Fort de France wird telegraphiert: Der Mont Pelee ist wieder in Tätigkeit. Am 4. Juni schoß eine hohe Flamme aus dem Berge hervor. Dann war der Berg bis zum 10. Juni ruhig. Am Samstag leuchtete die Kuppe in Feuer ans. Am Sonntag früh stürzte die Kuppe zusammen. Heißer Schlamm floß in das Tal hinab. Eine etwa 800 Meter hohe Rauchwolke stieg empor. Jetzt ist alles ruhig.
* Die königlichen Tafeln bei der Vermählung de§ Kronprinz en paares hatten, wie die „Allg. Fleischer- Ztg." mitteilt, am 4. und 6. Juni zehn Gänge. Die Speisekarte am 4. Juni verzeichnete: Windsorsuppe; gefüllte Steinbuttschnitten: Lammrücken, garniert; Auflauf nach Perigord; Krebßschwänze in Gallert; steierische Kapaunen, Früchte, Salat; Stangenspargel; Florentiner Speise; Käsestangen; Nachtisch. Die Speisekarte vom 6. Juni lautete: Kaisersuppe, Steinbutten in Champagner; Nehrücken auf holländische Art; kleiner Schinkenauflauf; Langusten en belle vue; Hamburger Hühner, Früchte und Salat; Stangenspargel; Schokoladenbombe; Käsestangen; Nachtisch.
"Kann man mit verbundenen klugen Rotwein von Weißwein unterscheiden? Aus Hamburg schreibt man: Eine interesiante Wette wurde jüngst in einer Weinstube in der Nähe deS JungsernstiegS zum Austrag gebracht. Mehrere Stammgäste, die einen guten Tropfen zu würdigen verstehen, unterhielten sich darüber, daß es selbst für einen Weinkenner sehr schwer sei, nach mehrfachen Weinproben mit verbundenen Augen die Güte deS Weins zu laxieren, ja, daß man dann nicht einmal mehr Rotwein von Moselwein zu unterscheiden vermöge. Ein anwesender Weinreisender, der sich rühmte, den Preis jeder Weinsorte mit verbundenen Augen bestimmen zu können, erbot sich, die Probe zu machen, nachdem eine Wette um 6 Flaschen Rotwein zustande gekommen war. Es wurden ihm die Augen verbunden und dann stellte man 10 GlaS Rotwein und Moselwein in unregelmäßiger Reihe, jedes GlaS mit dem Preise der betreffenden Weinsorte versehen, vor ihn hin. Die meisten Gläser vermochte er auch richtig, sowohl nach der Farbe als auch nach dem Preise deS Weines zu schätzen, beim 7. und 8. Glase verlor er aber daS Schätzungsvermögen und bei den letzten Gläsern hatte er den Geschmack für den Mosel- und den Rotwein schon gänzlich verloren, und er konnte nicht mehr unterscheiden, ob eS Rotwein oder Moselwein war. Er hatte seine Zunge also überschätzt und obendrein die Wette verloren. ES ergibt sich hieraus, daß mein Weine mit offenen Augen trinken soll, um den richtigen Genuß davon zu haben. — Aehnlich geht eS auch mit dem Rauchen. Bekanntlich geben Leute, die blind geworden sind, das Rauchen auf, da sie keinen Genuß mehr am Tabak finden, weil sie den Rauch nicht sehen.
• Mahlzeit! DaS sattsam bekannte bayerische „Vaterland" veröffentlicht folgenden Erguß eines Gesinnungsgenossen: ES ist ein Skandal, wie der blitzdumme preußische Gruß „Mahlzeit" jetzt auch auf dem Lande schon eingebürgert ist. Bei allen unmöglichen Gelegenheiten kann man diese ekelhafte Nachäfferei eines preußischen BlÜdsinneS schon hören. Wenn die Preußen bei jeder Gelegenheit „Mahlzeit" sagen, so ist das schließlich erklärlich, denn der preußische Appetit ist seit 1866 unersättlich, der denkt immer anS Essen, deshalb haben wir Süddeutschen noch lange keinen Grund, diese Grußformel echt preußischer Gefräßigkeit nachzuäffen. AIS Gegenbewegung rate ich, eS zu machen wie ich: Wenn mir einer das blödsinnige „Mahlzeit" vordummt, so knurre ich auf das schnodderige „Mahlzeit" jedesmal ein bajuwarisches „Dummheit". DaS wirkt. Von vielen Bayern gilt halt auch der schöne Verß L la erster Jäger in „Wallensteins Lager": „Wie der Preuße sich räuspert und wie er spuckt, habt Ihr Bayern nun glücklich ihm abgeguckt. Und bildet Euch nun GotteSwunder was ein, im Nachäffen möglichst ein Affe zu sein." (Das „Vaterland" ist immer noch roh und flegelhaft in der Form; in der Sache aber bat eS recht; der Gebrauch der Formel „Mahlzeit" bei allen Gelegenheiten ist sinnwidrig und geschmacklos. D. Red.)
* K l e i N e T a g e S ch r o N i k. Bei einer A u t o m o b i l f a h r t, die Baron von Leyen aus Düsseldorf in Begleitung deS Ehepaare? Engels und des Studenten Walter Engels aus Barmen unternahm, wurden die Jnfassen des Gefährtes infolge eines Reifendefektes h e r a u L g e s ch l e u d e r t. Der Student Engels wurde getötet, die übrigen Personen wurden unerheblich verletzt. — Bei dem Brande einer Arbeiter-Baracke in Groß-Montau lWestpreußen) kamen drei rufsifche Arbeiter ums Leben, 7 wurden schwer verletzt. 6 Personen werden vermißt. — Wie auS Rom gemeldet wird, wurde in M o n t a g n a n e a l e ein Einbruchsdiebstahl verübt. Sämtliche K i r ch e n g e w ä n d e r wurden g e st o h l e n. Der Verlust ist noch mcht abzufchätzen. Von den Diebe n hat man keine Spur, doch richtet sich der Verdacht auf einige Mitglieder des r ö m i' ch e n K l e r u s, die ebenfalls mit den Dieben in Verbindung stehen. — Auf der Braunkohlengrube „Kleine« Feld" bei Harbke (Harz) wurden burrf) einen Bruch fünf Bergleute verschüttet, die nach zweistündiger Tätigkeit als Leihen geborgen ivurden.
daS Blatt u. <l:
„Und hätte Mauritz den Senat mit allem Freimut und aller Ehrerbietung auf die unvermeidliche Enllvürdignng de« religiösen Lebens, die solche Wiedertaufe in sich schließe, hingewiesen, hätte er herzlich darum gellten, ihn und seine Gemeinde damit zu verschonen, und obendrein zugesagt, daß er auf Ostund besserer ErkenntuiS fortan ruhig auf die alte Formel taufen wolle, wir glauben, der Senat hätte dem Gewicht solcher Gründe sich nicht versagen können. Ja, wir hoffen, und auch deshalb schreiben wir dies, der Senat werde nach Berücksichtigung der religiös- innerlichen Bedenken, die der Durchführung seines Beschlusses entgegenstehen, auf ihm nicht verharren, sondern durch ein neues Dekret die an sich rechtlich nngiltigcn Taufen rechtlich sanktionieren." t
ferner betont das „Protestantenblatt", bte Anwendung der Formel „Vater, Sohn und heiliger Geist" schließe kein persönliches Bekenntnis des Taufenden zur Trinität ein. Es schreibt: Als ob diese Formel nicht ihre sehr mannigfaltige Geschichte gehabt, und als ob jeder verpflichtet wäre, sie gerade athanasianisch zu deuten! Dann könnte selbstverständlich kein modern denkender und empfindender Mann sie verwenden.
Mauritz ober faßt doch die Formel „trinitarisch" auf, waS auch oic katholische Kirche und die orthodox-evangelische Richtung tut. Roch jetzt wieder lesen wir in der „Evangel. Kirchen-Ztg.": „Herr Mauritz taufte ohne den dreiein ia en Gott". Wer hat denn nun Recht? .Die Einen legen oic Formel trinitarisch ans, die Anderen nicht.
büßen, 1903: 225; 1904: 300.
Anleihen von Schweden und Norwegen.. Die norwegische Revolution hat an den deutschen Börsen auf die Anleihen der beiden Länder kaum irgendwelchen Einfluß ausgeübt, zumal die norwegischen Anleihen schon seit längerer Zeit überhaupt nicht mehr an unseren Börsen notiert wurden. Die schwedischen Anleihen haben nur minimale Kursschwankungen erfahren. Sie notierten unverändert. Eiugesührt sind in Deutschland nur ein Teil der Anleihen beider Länder, während der Hauptmarkt bnfiir London und Paris ist. Von schwedischen Anleihen werden in Berlin notiert: die 3Vs proz. Anleihen von 1880 im ursprünglichen Betrage von 134,64 Mill. Kronen, von 1886 im Betrage von 81 Mill. Kr., von 1890 im Betrage von 40 Mill. Kr. und von 1904 im Betrage von 36 Mill. Kr. Dazu kommt noch die 3 Proz. Anleihe von 1888 im Betrage von 30 Mill. Kr. Don Norwegen sind in Berlm eingefülwt: die 3 proz. von 1888. von ursprünglich 64 55 Mül. Kronen und die 3Vz proz. von lo94 von 39,68 Mill. Kr. Fus- gesamt belief sich die schwedische Staatsschuld am 1. Jan 1904 auf 345,21 Mill. Kr. Die norwegische Staatsschuld belief such am 31. März 1903 auf den relativ hohen Betrag von 259,86 Mill. Kronen. _ ,
Zur Verbindung derOstsec mit dem Schwarz en Meere. Die Chefs der russischen Verkebrsbezirke sind nach Petersburg berufen worden, nm an den Arbeiten der besonderen Kommission teilzunehmen, welche die Frage der Verbindung des Schwarzen MeereS mit der Ostsee zu behandeln hat. Von den dem russischen Verkehrsminifterium vorliegenden diversen Projekten hat daS Projekt der Verbindung der Düna mit dem Dnjcpr durch ein Kanalsystem die meiste Aussicht auf Verwirk-
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4% Oesterr. Goldronte .
Kirchliche Kachrich 1 en.
Donnerstag, den 15. Juni: Ausflug der konfirmierten weib» licheu Jugend der Markusgemeinde. Abfahrt 12 Uhr 26 Min. mit der Biebertalbahn. —
Kursbericht.
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den Lehrern daS Militärjahr als Dienstjahr angerechnet würde. Dies ist schon in anderen deutschen Staaten der Fall. Der Antrag sand einstimmige Aimahme. Ein Dringlichkeits- Antrag Mainz wünscht die Einrechnung der wirklichen Mi e tL- entschädigung bei der Pensionierung — wie bei den Geistlichen — und die Regulierung der Witwen- und Waisenversorgung. Der Vorstand erhält durch einstimmigen Beschluß einen dahingehenden Auftrag.
Während der Verhandlungen war der Vorsitzende deS allgemeinen deutschen LehrervereinS von Berlin angekommen ; er wurde lebhaft begrüßt. Um 2 X,1 Uhr schloß Obmann BackeS die Verhandlungen. ES sand dann eine Besichtigung deS DomeS und deS berühmten römisch-germanischeu Museums sowie deS Feldberg-SchulhauseS und der Lehrmittel- Ausstellung statt.
Der Feuerversicherungs-Verband hessischer Lehrer hielt nachmittags ebenfalls un Kötherhof feine Jahresversammlung ab. Der Vorsitzende D e r n -lsteu-Jsenburg teilte mit, daß die Mitgliederrahl deS 1897 gegründeten Verbandes von 1290 auf 1440 cmgewachsen sei, die
6 356 610 Mk. Versicherungskapital besäße. Im Jahre 1904 wurden 175 Mk. sür Brandschäden bezahlt. Der Reingewinn beträgt im ganzen rund 12 500 Mk.
vermischte».
* Wien, 13. Juni. Baron Nathaniel Noth- child ist heute nacht in seinem PalaiS ge storben. Baron Nathaniel stand im 69. Lebensjahre und war ledig. Das Leichenbegängnis wird voraussichtlich Donnerstag stattfinden. Die Leiche wird nach Frankfurt a. M. übergeführt.
Ärviitersiewegung.
Köln, 13. Juni. Die dem Arbeitgeberverbande für das 58aunetoerbe im rbeinisck^westfälischen Industriegebiet angehörigen Gesckiäste entließen heute ihre sämtlichen organisierten Arbeiter, etwa 30 000 an der Zahl.
Kandel ppb •Prtfti’l’r. Volkswirtschaft.
Berliner Börse vom 13. Juni 1905.
(Mitgeteill von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 2l/4 Prozent.
Anfangs- u. Echlußkurfe.
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