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10/11/1905 Erstes Blatt
 
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155. Jahrgang

Amts- und Rnzeigeblatt für den Kreis Gießen

Die Einigung unter den bürgerlichen Parteien deS Wahl-«

Die Fahrkartenfftner

hältnis mäßig

bedeutet.

VrsteS Blatt.

xt( Mitglieder^

Tcm Ausschuß gehören 72 Mitglieder an, wovon 63 ans der Wahl der lantxD. Besirksvereine hervorgegangen, während

die dritte

sei entnommen:

Das Jahr 1904 gehört Vvm landw. Standpunkt für die Pro­vinz zu den Jahren, die man als normale, mittelgute Jahre bezeichnen kann. Während in großen Teilen unseres Vater­landes die lang anhaltende Trockenheit im Sommer aus die' Entwickelung der Kulturpflanzen großen nachteiligen Einfluß ansnbte. batte Oberhessen im Frühsahr bis Mitte Juni er­giebige Nid-rschrage. die trn Entwicklunasrustond unierrr KUItur- gewächse günstig beeinflußten und daher eine gute bis mittel­gute Ernte bewirkten. Nur die Sommerfrüchte und tre ©rummet- ernte wurdm durch die Trockenheit im Juli und August nacy-

unnahme von Anzeigen ür d>e Tagesnummer i? pomuuagfl 10 Uhr. ",eile**PTei6: lokal 12üfw

-u-'narls 20 Pfg.

eri troortltd) tüt oe.. poliL und aUgem. Teil: P. W,llko: für .Stabt und Land^ und ,G5end)istaar: Ernst Heß. für den An- zetgentetl: L>ans Beck.

Wir lesen in der Franks. Ztg.:

Mainz, R. Nov. Bon lehr ztioerläskiger Sette geht nnS fofqenbe Mitteilung zu: In der ß\cntetnbc Viernheim batten, eine Anzahl fatholifcher Männer die Absicht, den katholNchen Pfarrer Blum von Cberabfteiuad) als Kandidat für die bem- nächftioe Landlaaswahl aufztistellen. Eine Devutation dieser Leute begab sich hierauf zu den, Herrn Bischof D Rier ft ein, um. dessen Einsicht über die Kandidatur des Herrn Pfarrers zu hören. Der

warnend geschrieben: .

nicfil treiben; nicht in einer Seit der Billionen TO>t. nnd baS 1» für die Zukunft unseres Brruses von großer

und Snndikate Wir koniilen's nicht, so lange das franko- Bedeutung. ----...

russische B ü ndnis uns hemmte, und werden's künftig erst f

recht nicht rönnen: beim dixser Zweibund soll nun zu einem große»

antideutschen T r u st erweitert werden. Das ist der Zweck deS franko - britischen Vertrages. Er soll Rußland zttm Beitritt nötigen. Großbritannien fühlt, daß die Stunde gekommen ist, in der es stch mit Rußland für fünfzig, vielleicht, für Kundert ?ahre über die ostasiatischen Fragen mit Vorteil verständigen kann. Alle drei Machte haben gemeinsam das dringende ool,- tische und wirtschaftliche - Interesse, Deutschland zu schwachen; das wirtschaftliche, weil es auf den Weltmärkten ein unbequemer Konkurrent, das politische, weil es em Element der Unruhe ift. Deshalb möchten sie sich gegen das Deutsche Reich syndizieren." #

Zar hesfff-ben Landtaqswahlbewegnng.

Professor Frhr. v. d. Goltz t.

Zum Tode deS Direktors der landwirtschaftlichen Akademie kn Poppelsdorf, Proscsior Frhrn. von der Goltz schreibt die ,RH. Wests, ßtq.*:

von der Goltz ist der bedeutendste wissenschaftliche Lehrer der Landwirtschaft gewesen. In der klaren Er- kenntnis, daß die Not b er Landwirte vor allem durch S e l b st h i I f e gemildert werden könne, hielt er es für seine Sebcnsniüqabe, den deutschen Landwirten zuerst ein weites Wißen zu eröffnen, sie davon zu überzeiigen, daß burch die weitere Aus- bilbunq der Landwirte auch ein größerer Aufschwung erzielt werden könne. Wahrend Albrecht T h a e r (ber berühmte Cheun des ehrwürdigen Gießener Profeffor-s) und Liebig^ sich bannt- sächlich nur nut wisienschasilichen Forfchiingen beschäftigten, ver­suchte von der Goltz die wißeuschaftlichen Ernrngenschaften tu die Praris zu übertragen. Deshalb war es sein Bestreben, das lan d- w i r t s ch a ' l l i ch e Unterrichtswesen weiter auszu- b a u c n. In Westfalen errichtete er die erften landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen. Später ging er als Lehrer der Landwirtschaft an die Kgl. Akademie in Waldau. 1869 siedelte er als Professor der Landwirtschaft nach Königsberg über und wurde 1875 iirettor deS dortigen landwirtfchgftlichen Instituts. 1885 wurde er Professor der Landwirtschaft und Direktor der landwirtschaftlichen Lebranstal! in Jena und seit 1896 war er Professor in Bonn und Direktor dc? landwirtschaftlichen Akademie in Ponnelsdon.

o. d. Goltz war einer der zielbewußtesten Menschen der letzten Jahrzehnte. Nicht durch laute Außenerwlae, nicht durch S'crvor- fretcn an die Ceffentlidifcit glaubte er etwas erreichen zu können, sondern durch ernstes ruhiges Schaffen, burch Wirken auch nn Heinen Kresie. Jeder Schüler, der zu ihm kam, war 'ur ihn em Saatkorn, das er sorgfältig pflegte, dem er Krast und Nahrung gab, damit es sich einst zur starken Pstanze auswachsen könnte. Und wie er die anberen stets zum Schaffen antrieb, so tat er es selbst. Er erkannte, daß durch die bloße Theorie nicht viel erreicht werden könnte. Gerade in der Landwirtschaft muf? Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. Deshalb schu' er an den Stätten, wo er lehrte, landwirtschaftliche Musteranstalten. Hier fonntc der Landwirt die Art der Feld- bestestimg, alle ökonomischen Arbeiten und besonders das Gebiet, welches am meisten vernachlässigt worben ist, die lcmdwirtschast- liche Buchführung lernen. Wenn unsere Landwirtschaft in den lebten Jahrzehnten trotz der schwierigen Verbältniße einen großen Aufschwung nehmen konnte, wenn setzt fast auf allen größeren Vätern der Sarbmirt in seiner praktischen Tätigkeit voii seinem theoretiichen Wissen unterstützt wird, so ist dies nicht zmn wenigsten das Verdienst des groben Landwirtfchnstslehrers v. d. Goltz.

v. d. Goltz war 1836 tu Koblenz geboren, studierte in Er­langen, Bonn und Popvelsdorf und begann seine Laufbahn als Landwirtschaftslehrer 1860 an der Ackerbauschule in Liesenradl 3n den letzten Jahren mürbe fein Name burch die Herausgabe semes bcbeutenbfteu Werkes viel genannt,ber Geschichte der deut­schen Landwirtschaft^. Für lange Zeit wird dieses Werk wohl maßgebend für die Erkenntnis ber ökonomischen Entwickelung unseres Volkes sein. Durch jene Schriften hat er sich ein Denkmal in ber landwirtschaftlichen Wissenschaft gesetzt, durch feine Lehr- tätigfeit aber hat er befruchtend auf weite Kreise unseres Volkes gewirkt und durch seins Schüler wird seine Arbeit weiter wirken, rum wohte unterer weiteren wirtschaftlichen Entwickelung.

Zer Hai vertag

HtetrnnWag,».«.* beä Zurmmmä u» . würbe ein Hy-J ||

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politische Tagesschau.

In ernster Zeit.

Seit langem ist der Reichstag nicht in so kritischer Kcit zusammengctretcn, wie e-3 diesmal der Fall sein wird. In den wenigen Monaten teil der ^ .ims.agsSchließung bat

vrr. 265

VrIHeiul tSglt«- außer konntag».

Dem Gießener Anzeiger «»erben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien« MäTlet viermal in der

Woche beigelegt.

NotalionSbruck ll Ver­tag ber Brü h l'scheu Univers.-Buch-u.Stem- druckeret. R- Lange. DUOafnon, Eroeduum und Druckerei:

Stdulftraße 7.

Redaktion 112

Verlag u.Ervcde-^bl Ztdrelie für Deoeicheu:

«nzetger Gießen.

Freitag 10. November 1905

O ye-a gspreist

monatlich 7b Pf. meriek. jährlich Aik. 8-20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.: burch die Post P>k. 2. menel- .ährl. ausschl. Bestellg.

tcüig beeinflußt. .. , a

In wirtschaftlicher Beziehung haben die etwas höheren Ge­treidepreise und die im allgemeinen hohen Preise für tierische Vrod"kte die L^ge der Landwirtschaft im VeremSgebtete gegen die früheren Jahre zweifellos flohen Nachteilig eingewirkt h-t in vielen Geaenden d^r große Mangel an geeigneten Art^itS- kräften und die haben Löhne, di" brfit bezahlt tverben mußten. Jmwersim scheint sich auch in diefer B-ziehung eine Besserung nzubahnen. Im allgemeinen haben die ^^wirte unserer Provinz die Meinung, daß mit dem Jahre 1904 für die Land­wirtschaft em llw.s'^wung -nm Besseren emgetreten ist: nur fragt c§ sich pb b"reibe standhält und so ergiebig ist, daß er der durch Jehrr-chnte lange ungünstige Zeiten hervorgerufenen ge- brieften L"ge' der Lcmd.nirls^ft in wenigen Jahren aufzuhelfen v"rmag. Jmmerlnn zeigt sich bei den Landwirten wieder mehr

Pie yeutige Kummer umfaßt 12 Seiten.

Ter deutsche Kaiser und der König von Spanien in Magdeburg und Hannover.

Magdeburg, 9. Nov. Ter König von Spanien M zur Besichtigung seines Regiments heute mittag hier ein getroffen und am Dahnlwfe von dem kommandierenden (General und den Spitzen der Behörden begrüßt worden. Der König begab sich zu Wagen nach der Kaserne, wo auf dem Exerzierplatz das Regiment eine Hebung ausführte iRach einer Parade fuhr der König ins Offizierkasino und nahm dort im Kreise der Offiziere einen Imbiß ein. Bei Ziffern erhob sich König Alfons zu folgendem Trink- Spruch:

Es ist mir eine große Freude, mein tapferes und liebes Regiment zu sehen und mit. den Offizieren zu­sammen sein zu können. Den Gefühlen, die mich be­wegen, gebe ich Ausdruck durch den Ruf: Seine Majestät der Kaiser Hurra, Hurra, Hurra!

Ter Regimentskommandeur, Oberst Digon von Monte- ton, dankte dem Könige und brachte ein dreifaches Hitrra ouf den König aus. An dem Frühstück nahmen u. a. Ober­präsident v. Bötticher und Regierungspräsident Tr. Boltz teil. Rach dem Frühstück wurde eine pstotographische Auf­nahme gemacht. .Hierauf begab sich der König mit dem Gefolge und den Offizieren zum Bahnhof. Um 3 Uhr 15 Min. lief der kaiserliche Sonderzug aus Berlin in dem Bahnhof ein. Ter Kaiser in der Uniform deS Köntgs- ulanenreaiments verließ den Zug und begrüßte den König, worauf dieser sich von den Offizieren verabschiedete. Nm 3 Uhr 17 Min. wurde die Fahrt nach Hannover fortgesetzt. Tie Tomen des Regiments waren am Nacknnittag von den lGoltinnen des spanischen Botschafters und des spanischen Militärattachees zum Essen geladen.

Hannover, 9. Nov. Um 5 Uhr 45 Min. trafen der Kaiser, der König von Spanien und der Kron­prinz ein. Aus dem Wege zum Kasemement der Königs- itlancn bildeten die Truppen der Garnison mit Fahnen und Musik Spalier. Tie Musikkapellen intonierten bte spanische Hpmue. Tie Fürstlichkeiten begaben sich im offenen Schim- anelgesponn durch die beflaggte Stadt nach dem Kaseme­ment des Königsulanenregiments, um dort an der Tafel beim Offizicrkorps teilzunehmen. Von dem Souper begaben sich der König und der Kaiser nach dem Schloß und borni nach dem Theater. Gegeben wurdeKrie^ im Frieden" von Moser und Schönthan. Nach der Aufführung kehrten die Fürstli^»k-'it--n nnA bo-m whcf._______________

sich der politische 5)orizont bedenklich umzogen. Es wäre Naivität, zu behaupten, daß mit dem endlichen Zustande­kommen der deutsch-französischen Vereinbamngen und der Sicherung der Marokkokonierenz die Gefahren gebannt sind, die dem Frieden drohen. Abgesehen davon, daß die Marokkokonferenz noch manchen Zwischenfall bringen kann, haben die Vereinbarungen keineswegs etwa.dazu beigetragen, f reun dlichere Beziehungen zwischen Deutschland u n d Fr a n k r e i ch zu schossen. Die Hoss- nungen, die sich cm den Vollzug des Abkommens knüpften, müssen heute mit Bedauern als trügerisch bezeichnet werden. Man befindet sich vor der Tatsache, daß England wei­tere Fortschritte gemacht hat in seinem Bemühen, Frankreich fürsichzugewinnen.und zwar zu dem offenkundigen Zweck, im gegebenen Augenblick Frankreich zum Revonchekrieg gegen Deutschland aufzu­reizen, um England eine Auseinandersetzung mit den Waffen zu ersparen, der es nicht gewachsen sein würde. Man befindet sich ferner vor der Tatsache, daß in der fremzos. ut.||tril llv<1 - - -

Regierung mehr und mehr das r ä n ke s ü ch t i g e, auf die ^err Büchof erwiderte aber den Herren, daß em G e , st l. ch e r

herein 3 e [ u n q Deutschlands ab..ielenbeGnftrm q e r o b c «en», .u tun I>°b° wenn ->

Tdcetf^sur (Mhtnq qclanqt Der" n I " Ä \"ie'n Äfürfi

öb1n^ebenfleS^C?nm^!n^^^^e1Cmeinlmg (Scönbert oon tiefet Einftcht. Seine hohen d'^briider in Bonern und

Im Frühjahr, als urplötzlich das E>?spenft eines Krieges anderen deutschen Landen sollten sich em Beispiel an ihm

vor den entsetzten Varisern aufMuchte, war Telcasss der nahmen.

Verräter des Vaterlandes, aNe Welt sagte sich von ihm g(ll6 Darmstadt wird unS aus nationalliberalen Kreisen los. Inzwischen hat die englische Presse, die eine stroße ^chrichen:

Macht der Suogeftion auf die leichtgläubigen französischen cy,, bekannt, ist von der nationastiberalen Partei des W a h \* Jreunde ausübt, begreiflich gemacht, daß Frankreich Nicht Vad-Naubeirn der bisherige Vertreter in der

nötig gehabt hätte, vor dem hingeworfenen Fehdehandschuh i{nmmfri Rechtsanwalt Windecker, wieder ch'inestellt worden, der Deutschen zu zittern: denn selbst wenn die französische (^j Mann, der im öffentlichen Leben so bekannt ist, wie Windecker, Rüstung nicht auf der Höhe war, dann konnte die gewaltige bedarl eigentlich keiner Empfehlung; ieme Tätigkeit in dem Wahl- siöite eU mehr als «««» .m'Ä"<«SS&

Das änderte die Situation. Nun empfanden es die tapferen dem^. hQ( in§hc?onbere in den Reichstagswahlkärnplen staanzosen mit Verdruß, daß sie vor dem gleisen, aber deut Rvei|eS Friedberg-Büdingen in der ersten Re,he der Kampier lichen Säbelklirren" Deutschlands spornstreichs sich zurück- gestanden. Seit Jahren ist er Vorsitzender des Wahlausschusses gezogen und Teleasse gehen geheißen hatten. Wenn man Kreises und auch Mitglied des Landesausschuffes. Jn^ die Sache recht erwog, dann war Teleassö, derin bem hemer Kammertätiakeit hat sich Windecker als ein trefflicher 5->erzen Frankreichs zu lesen wußte", bitteres Unrecht ge- Vertreter feiner Anschauungen bewährt. Er hat durch fern Hoher Tarifet Blätter immer lauter U So k-.nn °s ,'UM weu^^ibm m ^-uten, ^nuu«

kommen, wenn der besonnene Rouvier dos Feld raumen ffle|01lbert ab?r bfr landwirtschaftlichen Jntereffen bat sich

muß, was vielleicht eine tyra^e -- rzer Z-it ist, ein ;L5lcil -* ^erT V'indccker in wärmster Weife angenommen; auS einem land- Schüler, wenn nicht aar der Meister selbst, die Kriegsgefahr (irf)cn z^sirk hervoraeaangen, war er stets ein warmer Beiur- auss neue herausbeschwört. worter oer landwirtfchastlichen stordeningen; das hat jedermann

Wir sind entfernt davon, für Flotten- und Heeresver- in ber Kammer gefehen und wußte es aus dem seitherigen Wirken stärkunospläne Stimmung machen zu wollen. Es wäre auch Windeckers. Eine solche Kraft muß der Kammer erhalten werden, überflüffia dies zu tun Der Truck liegt in den Dingen nicht allein im Jntereffe der nat.-lib Partei, sondern der Allgemein-

s- bst Wir to'-mWn uur bal ßine bafjlrr Reichstag bon beit. Wir finb sicher, buh bie bftroerlitheu polit.ldien Rretfe bau tiefen Ernst ber Situation würdige. TaS setzt voraus, baß bnr fein werben, wenn berr Wmbecker wteb-r m ber Rammet er- für Hein ließe und öde Parteimnrereien nicht di- Zeit vertan tt, iS Darmstadt. Land ist der Kandidat

wird. Tie Reichrtagsverbandwngen sieben rm Zeichen der .stn ^aairre.o^ DilSbofen in einer

auswärtigen Politik, der R r i e gs g e s a h r. Möge der dS Bundes d.r Landwirte, Fr lisch DstShofen m e große Auaenblick ein großes stfeschiecht finden! Bersammfung des BauernoeremS zu Oder-Ramstadt am

b p tz. d. Mts. von ber LandtagSkandidatur zurückgetreten.

lasten. 9

T«? Tlstmn der auswärtigen Politik behandelt ein Aufsatz in der .Zu tun ft', der sich gegen unsere .schlechte, über alle Vorstellung törichte Politik wendet, die zil Schlavpen geführt habe; die .Zukunft* meint, daß in Trsüllung gegangen sei, waS sie vor anderthalb Jahren

ie^Uerlochter.2*

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Tm halb zu vcrtlxLd-

>s. Briese an

gchtSwich!J-l.M^-' KM/'S., wirtf4.«^ro-^,w ?[a.6erm. Sßerm.n.er'.b:- Beb..u.,8'l-r»'.^^

07551

soll also doch kommen. Der .Berl. Lokalanz.K meldet es Greifes ist damit vollzogen. __

gleichzeitig mit der .Köln. VolkSztg.V deren parlamentarische -7 -----7.7 .

Gewährsmänner in Berlin sich beim ReichSschatzamt wohl HaUpiVersckMMlllNst drS landwlrtschastl. AereiNS. informiert haben. Tie .schwachen Schultern^ sollen bei ber für die ovin; AbervesteN.

neuen BerkehrSsteuer insofern geschont werben, als ber Nah- (Original-Bericht des Gießener Anzeigers.)

verkehr von ber Besteuerung ausgenommen ist, unb L

unb vierte Wagenklasse mit .ver- Gießen, 9. Nov.

uuumsmuD^ niedrigen* Gebührensätzen debochl In Steins Soalbcm waren heute Landwirte aus allen werden. Auch die verzuckerte Pille bleibt eine Pille, und in Teilen Oberhessens recht zahlreich zur Hauptversammlung

i!nr/W

die b* «nn bei »ÄÄ

Ministers v. Biibbe, deren Entwurf die Ocstentlichkeit em- ^amann als Vertreter der Provinzialdirektion Kreis­st mim ig ablehnte. Es hat beinahe den Anschcm, rootIe amtmann Hechler bei. Der Vorsitzende, OekonornieraH angesichts der gleichfalls drohenden Fluß-Schiffahrtsabgaben Schien ke von Friedberg, gab nach Begrüßung der Er- die Regierung des Fürsten Bulow diejenigen Erwerbs,zweige schienenen bekannt, daß u. a. der Fürst zu Solrns-Hohen- in gesteigertem Maße heranziehen bei Beschaffung der Kosten solms-Lich, Geh. Regierungsrat Schönfeld und Graf Orwla iür'die ReichSpolstit. di- schou bei den HaudelSoer- ihr Nichterschetnen entschuldigt hätten .

träoen bie steche bezahlen mussten. Ter NeichSiog Dem gedruckt vorliegenden Bericht ilber die,TStt».' wird sich doffenstich klar machen, welche gewaltige B-.jkett des Vereins sur das Geschastsiahr 1904 laitnng die Fahrkartensteuer für das Geschaftsle den

Zu den Pastagicren tm Fernverkehr auf weite Strecken, die in der höchsten Steuerstufe zahlen sollen, stellen die Geschäftsreisenden ein starke? Kontingent. Ihnen er- schwert man also bie berufliche Tätigkeit, unb bas ist ganz etwas anderes, als wenn ein ostelbischer Grand­seigneur z. B. für eine .Erholungsfahrf nach der ReichS- hauptflabt die .paar Mark' Fahrkartensteuer in Rechnung gellen muß. Auch diese Blume wird ber Reichstag hoffent- lich aus bem Steuerbufett entfernen, und vielleicht hat auch He Frhr. v. Stengel in den Strauß eingewunben, nur um die geforberten anderen Steuern annehmbarer erscheinen zu

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die aflieiligen ®liid-r !swliniche sowie für < ; n beschenke zu unserer imNiii herzlichen Dank ikdr.Vilh. Ranmavü. anZohanuettrged.DoK Linden, 8. November IM 300 Muer re5dhahn, drei Wagen aus 8'U. . lheu gesucht. CRcrtra a »erlich, Metzlar.

xitymati! unb Ptzysils ubitrenbtt im 7.6tirrt Itliche u Gießener ter'.